Los 1: Bauleitplanung, landschaftspflegerische Begleitplanung und Los 2: Freianlagenplanung und Verkehrsanlagenplanung für den Ausbau des Langlaufzentrums Bretterschachten in Bodenmais

Markt Bodenmais

Der Markt Bodenmais plant den Ausbau des Langlaufzentrums Bretter schachten.
– Los 1: Zu vergeben sind die Leistungen der Änderung des Flächennutzungsplanes § 18 HOAI, der Erstellung des Bebauungsplanes § 19 HOAI, des Landschaftspflegerischen Begleitplanes gem. § 26 HOAI. Im Vorfeld wird eine „Spezielle Artenschutzrechtliche Prüfung“ SaP zu koordinieren sein,
– Los 2: Zu vergeben ist die Erstellung der Freianlagenplanung, § 39 HOAI, die Planung der Stellplatzanlagen sowie die Planung für den Bau von 2 Abbiegespuren auf der St2136 gem. § 47 HOAI.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-11-04. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-10-01.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-10-01 Auftragsbekanntmachung
2020-02-05 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-10-01)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Stadtplanung und Landschaftsgestaltung
Kurze Beschreibung:
Der Markt Bodenmais plant den Ausbau des Langlaufzentrums Bretter schachten. – Los 1: Zu vergeben sind die Leistungen der Änderung des Flächennutzungsplanes § 18 HOAI, der Erstellung des Bebauungsplanes § 19 HOAI, des Landschaftspflegerischen Begleitplanes gem. § 26 HOAI. Im Vorfeld wird eine „Spezielle Artenschutzrechtliche Prüfung“ SaP zu koordinieren sein, – Los 2: Zu vergeben ist die Erstellung der Freianlagenplanung, § 39 HOAI, die Planung der Stellplatzanlagen sowie die Planung für den Bau von 2 Abbiegespuren auf der St2136 gem. § 47 HOAI.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Stadtplanung und Landschaftsgestaltung 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Stadtplanung 📦
Beratung im Tief- und Hochbau 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Regen 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Markt Bodenmais
Postanschrift: Bahnhofstraße 56
Postleitzahl: 94249
Postort: Bodenmais
Kontakt
Internetadresse: http://www.bodenmais.de 🌏
E-Mail: karl.kollmaier@bodenmais.landkreis-regen.de 📧
Telefon: +49 9924778116 📞
Fax: +49 9924778250 📠
URL der Dokumente: https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EuBekVuUrl?z_param=165081 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-10-01 📅
Einreichungsfrist: 2019-11-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-10-04 📅
Datum des Beginns: 2020-01-01 📅
Datum des Endes: 2021-12-31 📅
2028-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 192-466481
ABl. S-Ausgabe: 192
Zusätzliche Informationen
Die Gesamtleistung kann vom Bieter selbst, mit Nachunternehmern des Bieters oder in ARGE erbracht werden. Die Verträge müssen mit der Person des Bieters (juristische, natürliche oder ARGE) geschlossen werden, jedoch sind Verträge für die Einzelleistungen vorgesehen. Falls Referenzen von Nachunternehmern gewertet werden sollen, müssen diese die Erklärungen zur Eignungsleihe mit der Bewerbung abgeben.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Markt Bodenmais plant den Ausbau des Langlaufzentrums Bretter schachten.
– Los 1: Zu vergeben sind die Leistungen der Änderung des Flächennutzungsplanes § 18 HOAI, der Erstellung des Bebauungsplanes § 19 HOAI, des Landschaftspflegerischen Begleitplanes gem. § 26 HOAI. Im Vorfeld wird eine „Spezielle Artenschutzrechtliche Prüfung“ SaP zu koordinieren sein,
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– Los 2: Zu vergeben ist die Erstellung der Freianlagenplanung, § 39 HOAI, die Planung der Stellplatzanlagen sowie die Planung für den Bau von 2 Abbiegespuren auf der St2136 gem. § 47 HOAI.
Höchstzahl der Lose pro Bieter: 2
Bezeichnung des Loses: Bauleitplanung und landschaftspflegerischer Begleitplan §§§ 18, 19, 26 HOAI
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Der Markt Bodenmais plant die Anpassung des Areals auf den Bretterschachten an die aktuellen Anforderungen.
Der Markt Bodenmais betreibt am Bretterschachten das überregional bedeutsame Langlaufzentrum Bretterschachten östlich von Bodenmais an der Staatsstraße St 2136 auf einer Höhe von 1120 m über NN. Der Bretterschachten ist ein anerkanntes und gut besuchtes Langlaufgebiet, das zu den schneesichersten
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Gebieten in Deutschland und Mitteleuropa zählt. Im Winter wird von den Gemeinden Bodenmais und Arnbruck ein Loipennetz von ca. 115 km klassischer Loipen und ca. 110 km Skating-Loipen täglich präpariert. Zudem ist der Bretterschachten der Austragungsort des jährlich stattfindenden Ski-Langlauf-Marathons „Skadi-Loppet".
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Es nutzen schätzungsweise 100.000 bis 125 000 Besucher in einer Wintersaison das Angebot des Erholungsgebietes.
Die Maßnahme liegt im Bereich des Naturparks „Bayerischer Wald“, die Vorgaben aus dem Pflege- und Entwicklungsplans für diesen sind zu beachten, sowie im Landschaftsschutzgebiet Bayerischer Wald. Der Wald ist im Waldfunktionsplan als Schutzwald dargestellt. Im rechtswirksamen Flächennutzungsplan (FNP)
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Ist der Bereich des Langlaufzentrums als „gliedernde, abschirmende, ortsgestaltende Freifläche; Bach und Wiesentäler“ dargestellt. Dieser ist laut FNP von Aufforstung und Bebauung freizuhalten. Die Wälder um das Langlaufzentrum herum, sind als „Waldflächen“ gekennzeichnet. Die Staatsstraße St 2136 ist als
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„Hauptstraße“ dargestellt. Die geplante Entwicklung des Areals widerspricht den derzeitigen Darstellungen des Flächennutzungsplanes. Demnach soll dieser in einem Änderungsverfahren an die Planung angepasst werden.
Die Anlagen und die bestehenden Gebäude sind zwischenzeitlich jedoch sanierungsbedürftig, zu klein und entsprechen nicht mehr dem heutigen technischen Standard. Zudem ist die Parkplatzsituation ungeordnet. Es sind nicht genügend Parkplätze vorhanden und durch die Lage der Parkplätze auf der gegenüberliegenden
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Straßenseite des Areals entsteht eine Gefahrensituation beim Ausparken bzw. Queren der Straße.
Die Planung der Ersatzneubauten von Gebäuden sowie der technischen Erschließung des Gebietes (Stark- und Schwachstrom, Abwasser) ist nicht Gegenstand des Auftrages.
Zu vergeben sind die Leistungen der Änderung des Flächennutzungsplanes LPH 1-3 aus § 18 HOAI, Erstellung des Bebauungsplanes LPH 1-3 aus § 19 HOAI, des Landschaftspflegerischen Begleitplanes LPH 1-4 aus § 26 HOAI. Im Vorfeld wird eine „Spezielle Artenschutzrechtliche Prüfung“ SaP zu erstellen sein.
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Die Maßnahme wird mit Mitteln der EU (EFRE) unter Beachtung der Richtlinien zur Förderung von öffentlichen touristischen Infrastruktureinrichtungen (RÖFE) gefördert.
Ein Masterplan aus dem Jahr 2018 zum Vorhaben liegt vor. Gem. den Vorgesprächen mit der Unteren Naturschutzbehörde ist das Vorhaben genehmigungsfähig. Ein naturschutzrechtlicher Ausgleich für die Eingriffe muss entsprechend einem noch zu erarbeitendem Ausgleichskonzept im Zuge des Bebauungsplanverfahrens erfolgen.
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Beschreibung der Verlängerungen:
Die Verlängerung ist für den Fall vorbehalten, dass:
— eine längere Ausführungsdauer bei der Umsetzung der Maßnahme zu einem wirtschaftlicheren Ergebnis führt,
— die Haushaltsmittelbereitstellung zu einer Verlängerung der Baumaßnahme führt.
Beschreibung der Optionen:
— Stufenweise Beauftragung in Auftragsstufen, zunächst werden die LPH 1-3 beauftragt,
— Verlängerung der Leistungs- und Vertragslaufzeit,
— Änderung des Planungsumfanges bei Änderung des Bedarfs für o. g. Einrichtungen im Zuge der Planung.
Der Auftraggeber behält sich vor, nicht alle Besonderen Leistungen zu beauftragen, falls diese im Zuge der Planung nicht erforderlich sind.
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: Noch nicht bekannt
Zusätzliche Informationen:
Die Gesamtleistung kann vom Bieter selbst, mit Nachunternehmern des Bieters oder in ARGE erbracht werden. Die Verträge müssen mit der Person des Bieters (juristische, natürliche oder ARGE) geschlossen werden, jedoch sind Verträge für die Einzelleistungen vorgesehen. Falls Referenzen von Nachunternehmern gewertet werden sollen, müssen diese die Erklärungen zur Eignungsleihe mit der Bewerbung abgeben.
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Bezeichnung des Loses: Freianlagenplanung, Planung Parkplätze und Straßenumbau gemäß, §§ 39, 47 HOAI
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Der Markt Bodenmais plant die Anpassung des Areals auf den Bretterschachten an die aktuellen Anforderungen. Zu vergeben sind die Leistungen der Erstellung der Freianlagenplanung LPH 1-9 aus § 39 HOAI, der Stellplatzanlagen LPH 1-9 aus § 47 HOAI und der Verkehranlagensplanung LPH 1-9 aus § 47 HOAI, d. h. die Planung des Umbaues der St 2136.
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Es sind nicht genügend Parkplätze vorhanden und durch die Lage der Parkplätze auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Areals entsteht eine Gefahrensituation beim Ausparken bzw. Queren der Straße.
In der Freianlagenplanung zu planen sind der Start- und Zielbereich (Freianlagen um die Gebäude, insges. ca. 1,3 ha), die Stellplatzanlage für Pkw und Busse (ca. 1,2 ha) sowie die Loipen.
In der Verkehrsplanung zu planen ist der Umbau der St 2136 mit Ergänzung um 2 Abbiegespuren.
Ein Masterplan aus dem Jahr 2018 zum Vorhaben liegt vor. Gem. den Vorgesprächen mit der Unteren Naturschutzbehörde ist das Vorhaben genehmigungsfähig.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Markt Bodenmais, soweit die Leistungen dort zu erbringen sind.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Angaben der Bewerbung sind zwingend in den Teilnahmeantrag einzutragen, der vom Auftraggeber auf der Vergabeplattform zur Verfügung gestellt wird. Die in dieser Ankündigung und im Teilnahmeantrag genannten Nachweise sind der Bewerbung als Anlage beizufügen. Formlose oder unvollständige Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Gefordert werden:
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1) Nachweis über die Berechtigung zum Führen der geforderten Berufsbezeichnung;
2) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 und § 124 GWB;
3) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 19 Abs. 1 MiLoG, § 21 Abs. 1 SchwarzArbG, § 21 Abs. 1 AEntG;
4) Erklärung über wirtschaftliche und/oder rechtliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen § 36 Abs. 1 VgV;
5) Erklärung zur Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen;
6) Erklärung über eine eventuelle Weitergabe von Auftragsteilen an andere Unternehmen. Der Bewerber muss außerdem gem. § 36 Abs. 1 VgV und § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV angeben, welche Teile des Auftrags er beabsichtigt als Unterauftrag zu vergeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist in der Phase 2 dieses Verfahrens abzugeben;
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7) Der Bewerber muss bereit sein, im Auftragsfall eine Erklärung gem. Verpflichtungsgesetzes abzugeben;
8) Erklärung des Bewerbers über die Bildung von Bewerbergemeinschaften. Bewerbergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch und haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter benannt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften;
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9) Erklärung zur Eignungsleihe: Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit die Kapazitäten Dritter in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe), so hat er diese zu benennen. Der Bewerber muss mit der Bewerbung nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Zudem muss der Dritte die Angaben zu Ausschlusskriterien (§§ 123 und 124 GWB) machen.
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Nimmt der Bewerber im Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese Unternehmen in dem Umfang, in dem ihre Kapazitäten in Anspruch genommen werden, gemeinsam für die Auftragsdurchführung haften. Bei der Prüfung der Eignung des Bewerbers werden Leitungen der Eignungsleihe nur in dem Umfang und für die Bereiche der beabsichtigten Leistungsübertragung bewertet. Eine entsprechende Haftungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen;
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10) Bei juristischen Personen Auszug aus dem Handelsregister, aus dem der Unternehmenszweck zu ersehen ist. Bei Partnergesellschaften und Partnergesellschaften mit beschränkter Berufshaftung: Nachweis der Eintragung ins Partnerschaftsregister nach PartG.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Siehe Matrix zur Wertung des Teilnahmeantrags. Es werden Angaben gefordert zu:
— Mittel des Rechnungswertes der in den letzten 3 Geschäftsjahren erbrachten Leistungen gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV im Leistungsbild der ausgeschriebenen Leistungen. (brutto EUR).
Mindeststandards:
Berufshaftpflichtversicherung über mind. 1 500 000 EUR für Personenschäden und 1 500 000 EUR für sonstige Schäden. Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens die dreifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Der Nachweis bzw. die Erklärung darf nicht älter als 12 Monate sein und muss der Bewerbung beiliegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen nachzuweisen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Kriterien sind im Teilnahmeantrag dargelegt.
Die Kriterien sind durch folgende Unterlagen zu belegen:
Darstellung von vergleichbaren Referenzobjekten mit Angaben zu:
— Auftraggeber, öffentlich oder privat,
— Ansprechpartner des Auftraggebers mit aktueller Telefonnummer,
— vom Bauherrn namentlich beauftragter Auftragnehmer,
— Nennung der event. Mitbeauftragten und deren Leistungsanteile in den einzelnen Leistungsphasen, die nicht vom Bewerber erbracht wurden.
Die Referenzen sind so anschaulich zu präsentieren, dass eine Bewertung ermöglicht wird. Die detaillierte Bewertung ergibt sich aus der Auswahlmatrix, die mit dem Bewerbungsbogen abrufbar ist. Mindestbedingung für die grundsätzliche Wertung von Referenzen sind:
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— bei Freianlagen gem. § 39 HOAI: mind. LPH 2 bis 8, die fertiggestellt sind oder sich im Bau befinden bei Verkehrsanlagen gem. § 47 HOAI: mind. LPH 2 bis 8, die fertiggestellt sind oder sich im Bau befinden,
— bei landschafspflegerischen Begleitplänen: mind. LPH 1-3 § 26 HOAI, Leistungen nach 01.01.2013 bei Bebauungsplänen: mind. LPH 1-2 § 19 HOAI, Leistungen nach 1.1.2013.
Wenn die Mindestbedingungen nicht erfüllt sind, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Wurde ein Referenzprojekt durch eine ARGE geleistet, kann nur der tatsächlich erbrachte Leistungsanteil des Bewerbers gewertet werden. Hierzu muss der genaue Leistungsanteil in den Bewerbungsunterlagen angegeben werden.
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Die Angaben sind zwingend in den Teilnahmeantrag einzutragen. Zusätzliche Angaben zu den Referenzen zum Nachweis der Erfüllung der Kriterien können auf bis zu 2 DIN A4 Anlagenblätter pro Projekt angegeben werden.
Mindeststandards:
Los 1: Der verantwortliche Leistungserbringer muss über die Qualifikation „Ingenieur“ der Fachrichtung Landschaftsarchitektur oder Landschaftsbau verfügen.
Los 2: Der verantwortliche Leistungserbringer muss über die Qualifikation „Ingenieur“ der Fachrichtung Bauingenieurwesen verfügen.
Anforderungen an die Nachweise:
— Natürliche Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ berechtigt sind. Ist im jeweiligen Heimatland die Berufsbezeichnung grundsätzlich nicht geregelt, so sind die fachlichen Voraussetzungen erfüllt, wenn die Berechtigung zur Führung der o. g. Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist,
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— Juristische Personen, wenn deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen der hier gegebenen Art ausgerichtet ist. Die bei einer juristischen Person für die Ausführung der betreffenden Dienstleistungen verantwortlichen Personen müssen, die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Bei Bewerbergemeinschaften muss jedes Mitglied benannt und teilnahmeberechtigt sein.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Grundlage für die Beauftragung werden die Vertragsmuster des Auftraggebers sein. Es werden mindestens je Los 2 Verträge erforderlich sein.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Angaben und Erklärungen aus den Ziff. III.1.1) bis III.1.3), zusammengefasst im Teilnahmeantrag, dienen zur Auswahl der Teilnehmer für die Auftragsverhandlungen:
1) finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: Umsatz (brutto): Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Leistungsbild der ausgeschriebenen Leistungen: Gewichtung 8 von 52 Punkten;
2) Technische Leistungsfähigkeit – Personalstärke: Gewichtung 8 von 52 Punkten;
3) Technische Leistungsfähigkeit – Referenzen:
— Erfahrung in der Erstellung von landschafspflegerischen Begleitplänen d. h. mind. LPH 1-3 § 26 HOAI, Leistungen nach 1.1.2013, 24 von 52 Punkten,
— Erfahrung in der Erstellung von Bebauungsplanen d. h. mind. LPH 1-2 § 19 HOAI, Leistungen nach 1.1.2013, 12 von 52 Punkten
Die detaillierte Matrix zur Wertung des Teilnahmeantrags mit Angabe über die Verteilung der Punkte und Gewichtung der einzelnen Eignungskriterien ist den Vergabeunterlagen beigefügt. Bei der Bewertung wird der Auftraggeber ein Punktesystem anwenden, somit ergibt sich eine Reihenfolge der Bewerber. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach objektiver Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, entscheidet bei Punktgleichheit auf dem letzten Rang das Los (§ 51 VgV i. V. m. § 75 Abs. 6 VgV).
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Die Angaben und Erklärungen aus den Ziff. III.1.1) bis III.1.3), zusammengefasst im Teilnahmeantrag, dienen zur Auswahl der Teilnehmer für die Auftragsverhandlungen.
1) finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: Umsatz (brutto): Durchschnitt der letzten 3 Abgeschlossenen Geschäftsjahre im Leistungsbild der ausgeschriebenen Leistungen: Gewichtung 8 von 70 Punkten;
2) Technische Leistungsfähigkeit – Personalstärke: Gewichtung 8 von 70 Punkten;
— Erfahrung bei Planungsleistungen von Freianlagen gem. § 39 HOAI, mind. LPH 2 bis 8, die fertiggestellt sind oder sich im Baubefinden, 18 von 70 Punkten,
— Erfahrung bei Planungsleistungen von Stellplatzanlagen gem. § 47 HOAI, mind. LPH 2 bis 8, die fertiggestellt sind oder sich im Baubefinden, 18 von 70 Punkten,
— Erfahrung bei Planungsleistungen von Straßen gem. § 47 HOAI, mind. LPH 2 bis 8, die fertiggestellt. sind oder sich im Baubefinden, 18 von 70 Punkten.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 3 Monate

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herr Kollmaier
Dokumente URL: https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EuBekVuUrl?z_param=165081 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Die Abgabe des Teilnahmeantrags, sowie die vollständige Kommunikation während des Verfahrens erfolgen ausschließlich digital über die Vergabeplattform. Per Post, Kurier, direkt, anderweitig elektronisch (E-Mail etc.) oder fernschriftlich übermittelte Teilnahmeanträge und sonstige Unterlagen/Bieterfragen werden nicht berücksichtigt und sind auszuschließen;
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2) Die Teilnahmeanträge und Angebote in Textform müssen nicht handschriftlich signiert werden;
3) Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Erklärungen und Nachweise der Eignung von jedem mit glied gesondert in einem Formularsatz einzureichen;
4) Die Nachforderung folgender Unterlagen wird vorbehalten: Bescheinigung öffentlicher Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte;
5) Sofern im Zuge des Bewerbungsverfahrens Fragen von Bewerbern eingehen und deren Beantwortung Informationen über die in der Auftragsbekanntmachung oder Teilnahmeantrags veröffentlichten Inhalte enthält, werden diese auf dem Vergabeportal als Fragen- und Antwortliste bekanntgemacht;
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6) Die von Ihnen eingereichten personenbezogenen Angaben werden im Rahmen des Vergabeverfahrens verarbeitet und gespeichert.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
Postanschrift: Maximilianstr. 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 8921762411 📞
Fax: +49 8921762847 📠
Internetadresse: http://regierung.oberbayern.bayern.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Landratsamt Regen
Postanschrift: Poschetsrieder Str. 16
Postort: Regen
Postleitzahl: 94209
Telefon: +49 9921601-0 📞
Quelle: OJS 2019/S 192-466481 (2019-10-01)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-02-05)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 2019/S 192-466481
Kurze Beschreibung:
Der Markt Bodenmais plant den Ausbau des Langlaufzentrums Bretterschachten. — Los 1: Zu vergeben sind die Leistungen der Änderung des Flächennutzungsplanes § 18 HOAI, der Erstellung des Bebauungsplanes § 19 HOAI, des Landschaftspflegerischen Begleitplanes gem. § 26 HOAI. Im Vorfeld wird eine „Spezielle Artenschutzrechtliche Prüfung“ SaP zu koordinieren sein, — Los 2: Zu vergeben ist die Erstellung der Freianlagenplanung, § 39 HOAI, die Planung der Stellplatzanlagen sowie die Planung für den Bau von 2 Abbiegespuren auf der St2136 gem. § 47 HOAI.
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Gesamtwert des Auftrags: 276200.71 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Telefon: +49 822195-762 📞
Fax: +49 822195-790 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-02-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-02-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 027-062606
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 192-466481
ABl. S-Ausgabe: 27
Zusätzliche Informationen
Die Gesamtleistung kann vom Bieter selbst, mit Nachunternehmern des Bieters oder in ARGE erbracht werden. Die Verträge müssen mit der Person des Bieters (juristische, natürliche oder ARGE) geschlossen werden, jedoch sind Verträge für die Einzelleistungen vorgesehen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Markt Bodenmais plant den Ausbau des Langlaufzentrums Bretterschachten.
— Los 1: Zu vergeben sind die Leistungen der Änderung des Flächennutzungsplanes § 18 HOAI, der Erstellung des Bebauungsplanes § 19 HOAI, des Landschaftspflegerischen Begleitplanes gem. § 26 HOAI. Im Vorfeld wird eine „Spezielle Artenschutzrechtliche Prüfung“ SaP zu koordinieren sein,
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— Los 2: Zu vergeben ist die Erstellung der Freianlagenplanung, § 39 HOAI, die Planung der Stellplatzanlagen sowie die Planung für den Bau von 2 Abbiegespuren auf der St2136 gem. § 47 HOAI.
Der Markt Bodenmais plant die Anpassung des Areals auf dem Bretterschachten an die aktuellen Anforderungen.
Der Markt Bodenmais betreibt am Bretterschachten das überregional bedeutsame Langlaufzentrum Bretterschachten östlich von Bodenmais an der Staatsstraße St 2136 auf einer Höhe von 1120 m über NN. Der Bretterschachten ist ein anerkanntes und gut besuchtes Langlaufgebiet, das zu den schneesichersten Gebieten in Deutschland und Mitteleuropa zählt. Im Winter wird von den Gemeinden Bodenmais und Arnbruck ein Loipennetz von ca. 115 km klassischer Loipen und ca. 110 km Skating-Loipen täglich präpariert. Zudem ist der Bretterschachten der Austragungsort des jährlich stattfindenden Ski-Langlauf-Marathons „Skadi-Loppet".
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Es nutzen schätzungsweise 100 000 bis 125 000 Besucher in einer Wintersaison das Angebot des Erholungsgebietes.
Die Maßnahme liegt im Bereich des Naturparks „Bayerischer Wald“, die Vorgaben aus dem Pflege- und Entwicklungsplans für diesen sind zu beachten, sowie im Landschaftsschutzgebiet Bayerischer Wald. Der Wald ist im Waldfunktionsplan als Schutzwald dargestellt. Im rechtswirksamen Flächennutzungsplan (FNP) ist der Bereich des Langlaufzentrums als „gliedernde, abschirmende, ortsgestaltende Freifläche; Bach und Wiesentäler“ dargestellt. Dieser ist laut FNP von Aufforstung und Bebauung freizuhalten. Die Wälder um das Langlaufzentrum herum, sind als „Waldflächen“ gekennzeichnet. Die Staatsstraße St 2136 ist als „Hauptstraße“ dargestellt. Die geplante Entwicklung des Areals widerspricht den derzeitigen Darstellungen des Flächennutzungsplanes. Demnach soll dieser in einem Änderungsverfahren an die Planung angepasst werden.
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Die Anlagen und die bestehenden Gebäude sind zwischenzeitlich jedoch sanierungsbedürftig, zu klein und entsprechen nicht mehr dem heutigen technischen Standard. Zudem ist die Parkplatzsituation ungeordnet. Es sind nicht genügend Parkplätze vorhanden und durch die Lage der Parkplätze auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Areals entsteht eine Gefahrensituation beim Ausparken bzw. Queren der Straße.
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Zusätzliche Informationen:
Die Gesamtleistung kann vom Bieter selbst, mit Nachunternehmern des Bieters oder in ARGE erbracht werden. Die Verträge müssen mit der Person des Bieters (juristische, natürliche oder ARGE) geschlossen werden, jedoch sind Verträge für die Einzelleistungen vorgesehen.
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Kurze Beschreibung:
Der Markt Bodenmais plant die Anpassung des Areals auf dem Bretterschachten an die aktuellen Anforderungen. Zu vergeben sind die Leistungen der Erstellung der Freianlagenplanung LPH 1-9 aus § 39 HOAI, der Stellplatzanlagen LPH 1-9 aus § 47 HOAI und der Verkehranlagensplanung LPH 1-9 aus § 47 HOAI, d. h. die Planung des Umbaues der St 2136.
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In der Freianlagenplanung zu planen sind der Start- und Zielbereich (Freianlagen um die Gebäude, insges. ca.1,3 ha), die Stellplatzanlage für Pkw und Busse (ca. 1,2 ha) sowie die Loipen.
Zusätzliche Informationen:
Die Gesamtleistung kann vom Bieter selbst, mit Nachunternehmern des Bieters oder in ARGE erbracht werden.Die Verträge müssen mit der Person des Bieters (juristische, natürliche oder ARGE) geschlossen werden, jedoch sind Verträge für die Einzelleistungen vorgesehen.
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Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Personelle Struktur und Kapazität, auch mit Berücksichtigung von Nachunternehmern
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualifikation und Berufserfahrung des Projektleiters und der maßgeblichen Planer
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Leistungsdichte und Arbeitsweisen im Projektablauf
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projekteinschätzung
Kostenkriterium (Name): Höhe des Honorars
Kostenkriterium (Gewichtung): 15

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-02-03 📅
Name: NRT Landschaftsarchitekten BDLA, Stadtplaner und Ingenieure
Postort: Marzling
Land: Deutschland 🇩🇪
Freising 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 82817.28 EUR 💰
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-01-31 📅
Name: brunner architekten ingenieure gmbh
Postort: Viechtach
Land: Regen 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 193383.43 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
3

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Adresse des Käuferprofils: https://www.staatsanzeiger-eservices.de/ 🌏
Quelle: OJS 2020/S 027-062606 (2020-02-05)