Beschreibung der Beschaffung
Im Zuge der hier ausgeschriebenen Maßnahme werden ca. 1 300 m Kanal zur Entwässerung der Erschließungsfläche verlegt. Die Kanalbauarbeiten des Regenwasserkanals und des Mischwasserkanals liegen vollständig innerhalb der ehemaligen Werkfläche.
Zusätzlich zu den Kanalbaumaßnahmen sind nachfolgende Arbeiten auszuführen:
— Erdarbeiten für Versorgungsleitungen,
— Endausbau der Schächte der Drainageentwässerung.
Im Zuge des 3.BA wird ein Teilbereich (östlicher Abschnitt) der Planstraße A mit Anbindung an die vorhandene Wittener Straße sowie der westlichen Kreisverkehrsfläche und die Planstraße D einschließlich Wendeanlage hergestellt. Die Planstraßen A und D dienen als Hauptzufahrtstraßen zur geplanten Bebauung 3.BA (Nord). Die Gesamtbreite der Planstraße A ist aufgrund der unterschiedlichen Breiten der Mittelinsel sowie der Grünfläche und Gehwege variabel. Das Regelprofil teilt sich wie folgt auf:
— Fahrbahnbreite einschl. Radfahrstreifen Nordseite B = 5,35 m,
— Fahrbahnbreite einschl. Radfahrstreifen Südseite B = 8,85 m,
— Gehwege (beidseitig) (Pflasterfläche) B = variabel.
Innerhalb des Mittelstreifen sowie der Kreisverkehrsfläche der Planstraße A werden durch die BOGESTRA Straßenbahngleise verlegt.
Das neu strukturierte Gebiet Mark 517 soll an das Straßenbahnnetz angeschlossen werden.
Dazu wird ein Abzweig von der vorhandenen Strecke in der Wittener Straße auf das Gelände geplant. Der neue Streckenabschnitt wird mit 2 Haltestellen und einem Abstellbereich ausgebaut.
In Mittellage der Wittener Straße verkehren derzeit die Straßenbahnlinien 302 und 310.
Nördlich des vorgesehenen Abzweiges auf Mark 517 liegt die Haltestelle Laer-Mitte. Südlich des
Knotenpunktes Wittener Straße/Alte Wittener Straße befindet sich die Haltestelle Mark 517
(ehem. Opel-Werk 1). Vom Abzweig an der Wittener Straße bis zum gepl. Kreisverkehr auf dem Erschließungsgebiet verläuft die Straßenbahntrasse in Mittellage bevor die Trasse durch den Kreisverkehr auf die Südseite der Erschließungsstraße (Planstraße A) verschwenkt. In dieser Lage wird die Trasse parallel zur Planstraße A geführt und endet mit einem Abstellgleis. Die gesamte Strecke der Anbindung wird zweigleisig ausgeführt.
Etwa 100 m westlich des gepl. Kreisverkehrs ist die erste Haltestelle geplant. Fast 500 m weiter westlich soll die Endhaltestelle entstehen. Im Anschluss folgen dann die Abstellgleise. Die Weichen für einen Gleiswechsel befinden sich unmittelbar östlich der Endhaltestelle. Der Querschnitt des unabhängigen Bahnkörpers mit den Masten für die Fahrleitung in Mittellage ist 6,70 m breit. Im Norden schließt der Gehweg der Planstraße A direkt an die Bordanlage an, welche den Bahnkörper einfasst. Südlich schließt der, parallel zu den Gleisen verlaufende, Grünzug an. Die Breite des Bahnkörpers in den Streckenabschnitten im Kreisverkehr und in Mittellage der Planstraße A ergibt sich, aufgrund der Radien, aus der Hüllkurvenberechnung. Auf der Strecke sind drei verschiedene Oberbauarten geplant.
— im Bereich des straßenbündigen Bahnkörpers, im Kreisverkehr und an den Fußgängerquerungen erfolgt der Schieneneinbau mit Gussasphalt in geschlossener Oberbauform,
— über die längste Strecke wird das Gleis auf einem Schotteroberbau geführt,
— das Rasengleis wird wie das Gleis bei einem Schotteroberbau verlegt und zusätzlich mit etwas Oberboden und Rasen ergänzt.