Masterplanung für das Museum für Naturkunde Berlin

Museum für Naturkunde Berlin, Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung

Das Museum für Naturkunde Berlin (MfN) ist ein exzellentes und integriertes Forschungsmuseum mit internationaler Ausstrahlung und global vernetzter Forschungsinfrastruktur. Die Zuwendungsgeber Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin haben dem Museum für die Umsetzung seines Zukunftskonzepts erhebliche Mittel zugesagt, wovon ca. 430 Mio. EUR für Sanierungs- und Neubaumaßnahmen in den nächsten Jahren bestimmt sind. Die finanzielle Planungssicherheit soll es ermöglichen, über die nächsten 10 Jahre auf der Grundlage eines konzeptionellen, strukturellen und terminlichen Gesamtkonzeptes einen Wissenschaftscampus zu entwickeln. Neben der Sanierung von Sammlungssälen, sollen auch Ergänzungs- und Neubauten in Betracht gezogen werden, um gewachsenen, konservatorisch anspruchsvollen Sammlungen und moderner Laborinfrastruktur Raum zu bieten.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-04-30. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-03-29.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-03-29 Auftragsbekanntmachung
2019-09-25 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-03-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: 2019-MfN-MP
Kurze Beschreibung:
Das Museum für Naturkunde Berlin (MfN) ist ein exzellentes und integriertes Forschungsmuseum mit internationaler Ausstrahlung und global vernetzter Forschungsinfrastruktur. Die Zuwendungsgeber Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin haben dem Museum für die Umsetzung seines Zukunftskonzepts erhebliche Mittel zugesagt, wovon ca. 430 Mio. EUR für Sanierungs- und Neubaumaßnahmen in den nächsten Jahren bestimmt sind. Die finanzielle Planungssicherheit soll es ermöglichen, über die nächsten 10 Jahre auf der Grundlage eines konzeptionellen, strukturellen und terminlichen Gesamtkonzeptes einen Wissenschaftscampus zu entwickeln. Neben der Sanierung von Sammlungssälen, sollen auch Ergänzungs- und Neubauten in Betracht gezogen werden, um gewachsenen, konservatorisch anspruchsvollen Sammlungen und moderner Laborinfrastruktur Raum zu bieten.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Beratungsdienste von Architekten 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Museum für Naturkunde Berlin, Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung
Postanschrift: Invalidenstraße 43
Postleitzahl: 10115
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: https://www.museumfuernaturkunde.berlin/de 🌏
E-Mail: selina.schultze@mfn.berlin 📧
Telefon: +49 308891408966 📞
Fax: +49 308891408366 📠
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0Y6MYYR4/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0Y6MYYR4 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-03-29 📅
Einreichungsfrist: 2019-04-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-04-03 📅
Datum des Beginns: 2019-09-02 📅
Datum des Endes: 2020-04-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 066-154785
ABl. S-Ausgabe: 66
Zusätzliche Informationen
Der Zukunftsplan des Museums für Naturkunde wird anteilig von der Nundesrepublik Deutschland und dem Land Berlin gefördert. (BMBF) gefördert. Der Förderzeitraum beträgt 10 Jahre. Bekanntmachungs-ID: CXS0Y6MYYR4

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Auftragsgegenstand ist die Erstellung einer Masterplanung zur Umsetzung des „Zukunftsplanes" für das Museum für Naturkunde Berlin (MfN). Hierfür sind komplexe Planungs- und Beratungsleistungen des zu beauftragenden Masterplaners erforderlich.
Der Masterplan soll den Rahmen für die Umsetzung der Planungs- und Bauleistungen schaffen und insbesondere als erster Baustein und Grundlage der weiteren Planungsschritte dienen. So bildet er voraussichtlich die Basis für einen oder mehrere darauf aufbauende Planungswettbewerbe. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf der Bedarfsplanung. Der Begriff Masterplanung ist nicht im städtebaulichen Kontext zu verstehen. Er beinhaltet vorrangig neben einer umfassenden Analyse der Liegenschaft hinsichtlich der im Zukunftsplan beschriebenen Entwicklungsziele eine Bedarfsplanung nach DIN 18205 und damit die Erstellung einer umfassenden Machbarkeitsstudie unter Berücksichtigung der terminlichen, finanziellen und logistischen Einflussgrößen, die sich aus dem Projektkontext ergeben.
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Aufgrund der interdisziplinären Aufgabenstellung und der unterschiedlichen inhaltlichen Einzelaufgaben, geht der Auftraggeber aktuell davon aus, dass ein Planungs- bzw. Beratungsteam mit Mitgliedern unterschiedlicher Fachdisziplinen tätig wird. Es ist Aufgabe des Teams, die inhaltlichen Schnittstellen intern zu koordinieren und damit dem Auftraggeber ein Konzept zu erstellen, welches nachfolgende Leistungsbausteine integriert:
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— Analyse der Grundlagen,
— Bedarfsplanung gemäß DIN 18205 inkl. Umsetzungsplanung und Logistikkonzept,
— Termin- und Kostenplanung, Risikobewertung,
— Denkmalpflegerische Zielstellung,
— ökologisches Konzept und Energiekonzept,
— Flächenkonzept für Ausstellungen und öffentliche Räume,
— Dokumentation und Mitwirkung bei der Kommunikation.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Museum für Naturkunde Berlin, Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung
Invalidenstraße 43
10115 Berlin

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmers, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Studiennachweise und/oder Bescheinigungen. Ist der inländische Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßen Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Planungsleistungen gehören, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.2.3 nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter (Projektleiter) die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/E.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Erklärung zu den durchschnittlichen Honorarumsätzen des Wirtschaftsteilnehmers gem. § 45 (1) Nr. 1 VgV, soweit sie die Leistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2016-2018) betreffen (in EUR brutto): Gesamthonorarumsatz und Honorarumsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrages g für die Jahre 2016, 2017 und 2018. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Summe der durchschnittlichen Jahresumsätze (der Mitglieder dieser Bewerbergemeinschaft) maßgebend;
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2) Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung, Nachweis durch Kopie als Anlage.
Mindeststandards:
1) Angabe zum Mindesthonorarumsatz: Der Mindesthonorarumsatz (Durchschnitt der Umsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Tätigkeitsbereich des Auftrags) wird festgelegt mit 750 000 EUR brutto;
2) Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 (1) Nr. 3 VgV:
– Erklärung des Versicherers, dass im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von 2,0 Mio EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 2,0 Mio. EUR abgeschlossen wird. Das Versicherungsunternehmen muss in einem Mitgliedstaat der EU oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen sein. Die Berufshaftpflichtversicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
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Für geplante Nachunternehmer muss keine Versicherungsbestätigung vorliegen. Der Nachweis des Versicherers darf nicht älter als 12 Monate zum Schlusstermin der Bewerbungsfrist des Teilnahmeantrages sein. Der Nachweis ist als Anlage in Kopie beizufügen!
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Gemäß § 47 (3) VgV 2016 verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters sofern dieser die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt (Eignungsleihe). Des Weiteren verlangt er die Auftragsausführung des anderen Unternehmens für Leistungen entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Organigramm des Bewerbers mit Darstellung des projektbezogenen Personaleinsatzes und Darstellung der Einbindung von Nachunternehmern;
2) Vorlage von 2 Mindestreferenzen A und B:
2.1) Mindestreferenz A: Nachweis der Erfahrungen im Bereich Bedarfsplanung in Anlehnung an die DIN 18205 für den Neubau/die Sanierung von Liegenschaften;
2.2) Mindestreferenz B: Nachweis der Erfahrung bei der Erstellung eines Städtebauliches Konzeptes/Masterplanung/Städtebaulicher Wettbewerb für ein innerstädtisches Planungsgebiet;
3) Nachweis der beruflichen Qualifikation des vorgesehenen Gesamtprojektleiters, des stellvertretenden Gesamtprojektleiters, des Objektplaners Gebäude und Innenräume und des Fachplaners Logistik. Personalunion von Gesamtprojektleiter/stellv. Gesamtprojektleiter und Objektplaner Gebäude und Innenräume bzw. Fachplaner Logistik zulässig.
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Mindeststandards:
Zu 2.1) Die Referenz wurde im Zeitraum 1.1.2012-28.2.2019 fertiggestellt (Übergabe). Der Kostenrahmen der Referenz beträgt für die KG 300+400 mind. 5,0 Mio. EUR;
Zu 2.2) Die Abgabe des Konzeptes/ des Entwurfes erfolgte im Zeitraum vom 1.1.2004-28.2.2019. Die bearbeitete Grundstücksfläche beträgt mind. 30.000 m
Zu 3) Nachweis von mind. 5 Jahren Berufserfahrung des vorgesehenen Gesamtprojektleiters und des stellvertretenden Gesamtprojektleiters durch Vorlage des Studiennachweises, Abschluss Dipl.-Ing/Master in Architektur, Städtebau, Stadt- und Raumplanung, Bauingenieurwesen, Wirtschaftsingenieurwesen (Vertiefung Bau) oder vergleichbar und eines tabellarischen Lebenslaufes. Nachweis von mind. 5 Jahren Berufserfahrung des vorgesehenen Objektplaners Gebäude und Innenräume durch Vorlage des Studiennachweises, Abschluss Dipl.-Ing/Master in Architektur oder vergleichbar und eines tabellarischen Lebenslaufes. Nachweis der Berufserfahrung des Fachplaners Logistik (Umzugs-/Museumslogistik) durch Nachweis der beruflichen Qualifkation und mindestens eines persönlichen Referenzprojektes aus dem Bereich Umzugs- und/ oder Museumslogistik.
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: § 75 (1), (2) und (3) VgV
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Rechtsform von Bewerbergemeinschaften (BG): Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Abgabe Erklärung, dass Mitglieder BG (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über die Auflösung der ARGE hinaus. Die BG muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Für die Erklärung ist das vorgegebene Formblatt zu verwenden, das als Anlage den Teilnahmeunterlagen beiliegt. Die Vorlage des Nachweises hat mit Abgabe der Bewerbung zu erfolgen. Der AG behält sich vor, ergänzende Unterlagen abzufordern, welche Zulässigkeit der Kooperation in Form einer BG (§ 1 GWB) belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende BG in ihrer Zusammensetzung verändern oder ein Einzelbewerber das Verfahren in BG fortsetzen wollen, ist dies nur mit schriftlicher Einwilligung des AG zulässig. Diese wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt wird oder Veränderung Auswirkungen auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit u. Zuverlässigkeit hat.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Der Auftraggeber (AG) wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge (TA) anhand der in der Bekanntmachung benannten Nachweise u. Erklärungen formal u. inhaltlich prüfen und bewerten.
Formale Prüfung Mindeststandards:
1) Abgabefrist eingehalten;
2) Einreichen d. vollständigen Teilnahmeantrages auf der Vergabe-Plattform (d. h. Ausschluss von Teilnahmeanträgen, die per Post, E-Mail, Fax oder über die Kommunikation unverschlüsselt eingereicht wurden);
3) Abschlusserklärungen unterschrieben (Textform);
4) Bestätigung d. Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen gem. § 73(3) VgV 2016;
5) Angabe Art der Bewerbung;
6) bei Bewerbergemeinschaften: im Original gezeichnete Erklärung zur Bewerbergemeinschaft;
7) Vorlage Organigramm;
8) Angaben zu Nachauftragnehmern gem. § 36 VgV, Verpflichtungserklärung der Unterauftragnehmer in Textform gezeichnet;
9) Angaben zur Inanspruchnahme Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe) gem. § 47(1) VgV, bei Eignungsleihe, Verpflichtungserklärung d. anderen Unternehmen in Textform gezeichnet;
10) Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Eine Mehrfachbewerbung ist auch eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros. Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft bzw. unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros haben das Ausscheiden aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zur Folge. Eine Mehrfachbewerbung von Unterauftragnehmern ist zulässig, sofern der Geheimwettbewerb durch die Bewerber sichergestellt wird;
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11) Bestätigung des Nichtvorliegens zwingender und fakultativer Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB;
12) Mindesthonorarumsatz gem. Pkt. III.1.2);
13) Berufshaftpflichtversicherung gemäß Pkt. III.1.2);
14) Mindestreferenzen A + B gem. Pkt. III.1.3);
15) Nachweise berufl. Qualifikation Gesamtprojektleiter/stellv. Gesamtprojektleiter/Objektplaner Gebäude und Innenräume, Fachplaner Logistik gem. Pkt. III.1.3);
16) Berufserfahrung Gesamtprojektleiter/stellv. Gesamtprojektleiter/Objektplaner Gebäude und Innenräume gem. Pkt. III.1.3).
(Hinweis: Berufserfahrung wird ermittelt ab dem Datum des geforderten Studienabschlusses bis zum Fristende zur Einreichung dieses Teilnahmeantrages.);
17) Nachweis einer persönlichen Referenz des Fachplaners Logistik gem. Pkt. III.1.3);
18) Eigenerklärung zum Nachweis der beruflichen Qualifikation und Beruferfahrung von mind. 5 Jahren für den Bereich Stadtplanung, Technische Ausrüstung HLSK (ALG 1-3), Technische Ausrüstung ELT (ALG 4-5), Fachplanung Brandschutz;
19) Eigenerklärung über den Einsatz von Nachunternehmern/ Teammitgliedern im Auftragsfall für die Bereiche Freianlagen/ Verkehrsplanung, Tragwerksplanung, Bauphysik, Nachhaltigkeitsberatung.
Inhaltliche Prüfung:
Zu III.1.3) Die Auswahl erfolgt unter den formal zulässigen TA anhand der Bewertungsmatrix. Die Kriterien werden wie folgt bewertet: pro Auswahlkriterium können 0 bis 3 Punkte vergeben werden, die Punktzahl pro Kriterium wird gewichtet. Die Rangfolge richtet sich nach der erreichten Gesamtpunktzahl von 300. Es werden max. die 5 Bewerber mit der höchsten Punktzahl zum Verhandlungsgespräch eingeladen. Wird die Anzahl durch Bewerber mit gleicher Punktzahl überschritten, entscheidet unter diesen das Los.
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Technische u. berufliche Leistungsfähigkeit; Gesamtgewichtung 100 %; davon:
1) Mindestreferenz A- Erfahrungen im Bereich Bedarfsplanung in Anlehnung an die DIN 18205 für den Neubau und/ oder die Sanierung von Liegenschaften; 36 %;
2) Mindestreferenz B- Städtebauliches Konzept/Masterplanung/Städtebaulicher Wettbewerb für ein innerstädtisches Planungsgebiet; 20 %;
3) Zusatzreferenzen, 44 %.
Weitere Unterkriterien sowie die Vorgehensweise bei der Bewertung (Vergabe von 0, 1, 2 oder 3 Punkten) können der beigefügten Bewertungsmatrix (Anlage A.4) entnommen werden.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2019-05-17 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: SE FM Baumangement
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0Y6MYYR4/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Der Zukunftsplan des Museums für Naturkunde wird anteilig von der Nundesrepublik Deutschland und dem Land Berlin gefördert. (BMBF) gefördert. Der Förderzeitraum beträgt 10 Jahre.
Bekanntmachungs-ID: CXS0Y6MYYR4

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 309013-8316 📞
E-Mail: vergabekammer@senwtf.berlin.de 📧
Fax: +49 309013-7613 📠
Internetadresse: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft/wirtschaftsrecht/vergabekammer/ 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Auftraggeber weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nach § 160 (3) GWB unzulässig ist, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb eines Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2019/S 066-154785 (2019-03-29)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-09-25)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 1156648.60 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-09-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-09-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 186-452878
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 066-154785
ABl. S-Ausgabe: 186
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXS0Y6MYYHE

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Auftragsgegenstand ist die Erstellung einer Masterplanung zur Umsetzung des „Zukunftsplanes“ für das Museum für Naturkunde Berlin (MfN). Hierfür sind komplexe Planungs- und Beratungsleistungen des zu beauftragenden Masterplaners erforderlich.
— Ökologisches Konzept und Energiekonzept,
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Museum für Naturkunde Berlin, Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung Invalidenstraße 43 10115 Berlin

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Präsentation Projektteam
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzeptidee zur Masterplanung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50
Preis (Gewichtung): 20.00

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-09-06 📅
Name: David Chipperfield Architects Gesellschaft von Architekten mbH
Postanschrift: Joachimstr. 11
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10119
Land: Deutschland 🇩🇪
Berlin 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 1156648.50 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Auftraggeber weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nach § 160 (3) GWB unzulässig ist,soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb eines Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt.
Mehr anzeigen
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
Quelle: OJS 2019/S 186-452878 (2019-09-25)