Das in den achtziger Jahren errichtete Rathaus der vergebenen Stelle unter der postalischen Anschrift Am Markt 1, Ingelheim, soll grundlegend modernisiert werden. Hierüber hat die vergebende Stelle eine Entwurfsplanung erstellen lassen. Die Umsetzung dieser Objektplanung (Leistungsphasen 5-9 im Sinne von § 33 HOAI) ist Gegenstand dieser Ausschreibung. Das Rathausgebäude soll um einen Erweiterungsbau mit einer BGF von 900 Quadratmetern erweitert werden. Gegenstand dieser Ausschreibung sind die hierfür erforderlichen Objektplanungsleistungen (Leistungsphasen 1-9 im Sinne von § 33 HOAI). Eine stufenweise Beauftragung der Planung für den Erweiterungsbau ist vorgesehen, wobei zunächst die bis zur Entwurfsplanung erforderlichen Leistungen beauftragt werden sollen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-02-27.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-01-28.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2019-01-28) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Kurze Beschreibung:
Das in den achtziger Jahren errichtete Rathaus der vergebenen Stelle unter der postalischen Anschrift Am Markt 1, Ingelheim, soll grundlegend modernisiert werden. Hierüber hat die vergebende Stelle eine Entwurfsplanung erstellen lassen. Die Umsetzung dieser Objektplanung (Leistungsphasen 5-9 im Sinne von § 33 HOAI) ist Gegenstand dieser Ausschreibung. Das Rathausgebäude soll um einen Erweiterungsbau mit einer BGF von 900 Quadratmetern erweitert werden. Gegenstand dieser Ausschreibung sind die hierfür erforderlichen Objektplanungsleistungen (Leistungsphasen 1-9 im Sinne von § 33 HOAI). Eine stufenweise Beauftragung der Planung für den Erweiterungsbau ist vorgesehen, wobei zunächst die bis zur Entwurfsplanung erforderlichen Leistungen beauftragt werden sollen.
Das in den achtziger Jahren errichtete Rathaus der vergebenen Stelle unter der postalischen Anschrift Am Markt 1, Ingelheim, soll grundlegend modernisiert werden. Hierüber hat die vergebende Stelle eine Entwurfsplanung erstellen lassen. Die Umsetzung dieser Objektplanung (Leistungsphasen 5-9 im Sinne von § 33 HOAI) ist Gegenstand dieser Ausschreibung. Das Rathausgebäude soll um einen Erweiterungsbau mit einer BGF von 900 Quadratmetern erweitert werden. Gegenstand dieser Ausschreibung sind die hierfür erforderlichen Objektplanungsleistungen (Leistungsphasen 1-9 im Sinne von § 33 HOAI). Eine stufenweise Beauftragung der Planung für den Erweiterungsbau ist vorgesehen, wobei zunächst die bis zur Entwurfsplanung erforderlichen Leistungen beauftragt werden sollen.
Referenz Daten
Absendedatum: 2019-01-28 📅
Einreichungsfrist: 2019-02-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-01-31 📅
Datum des Beginns: 2019-04-01 📅
Datum des Endes: 2028-03-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 022-048140
ABl. S-Ausgabe: 22
Zusätzliche Informationen
1) Die Teilnahmeanträge sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen innerhalb der Teilnahmefrist elektronisch in Textform nach § 126 b BGB – nur – unter www.subreport.de/E42863343 einzureichen. Hierzu kann das veröffentlichte vorbereitete Teilnahmeantragsformular genutzt werden;
2) Rückfragen von Bewerbern werden nur in Textform an die unter I. 3 genannte Kontaktstelle entgegengenommen;
3) Angebote in Textform nach § 126 b BGB sind abzugeben. Schriftliche Teilnahmeanträge oder Angebote werden nicht akzeptiert.
1) Die Teilnahmeanträge sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen innerhalb der Teilnahmefrist elektronisch in Textform nach § 126 b BGB – nur – unter www.subreport.de/E42863343 einzureichen. Hierzu kann das veröffentlichte vorbereitete Teilnahmeantragsformular genutzt werden;
2) Rückfragen von Bewerbern werden nur in Textform an die unter I. 3 genannte Kontaktstelle entgegengenommen;
3) Angebote in Textform nach § 126 b BGB sind abzugeben. Schriftliche Teilnahmeanträge oder Angebote werden nicht akzeptiert.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die anrechenbaren Kosten der Modernisierung des Rathauses (Kostengruppen 200-400) betragen 12 780 000 EUR (netto). Das zu modernisierende Rathaus hat eine BGF von 8 100 Quadratmetern. Eine teilweise Wiederholung der Entwurfsplanung für die Bereiche Foyer und Ratssaal soll optional angeboten werden. Es ist vorgesehen, dass die Stadtverwaltung für die Dauer der baulichen Umsetzung der Modernisierung des Rathauses in eine Ersatzunterkunft zieht. Wesentlicher Gegenstand der Planung ist die Modernisierung der Innenräume sowie die Erneuerung der Fassade nach einer durchzuführenden Betonsanierung. Die Planung der Betonsanierung ist nicht Gegenstand dieses Auftrags, wohl aber die Bauüberwachung über diese.
Die anrechenbaren Kosten der Modernisierung des Rathauses (Kostengruppen 200-400) betragen 12 780 000 EUR (netto). Das zu modernisierende Rathaus hat eine BGF von 8 100 Quadratmetern. Eine teilweise Wiederholung der Entwurfsplanung für die Bereiche Foyer und Ratssaal soll optional angeboten werden. Es ist vorgesehen, dass die Stadtverwaltung für die Dauer der baulichen Umsetzung der Modernisierung des Rathauses in eine Ersatzunterkunft zieht. Wesentlicher Gegenstand der Planung ist die Modernisierung der Innenräume sowie die Erneuerung der Fassade nach einer durchzuführenden Betonsanierung. Die Planung der Betonsanierung ist nicht Gegenstand dieses Auftrags, wohl aber die Bauüberwachung über diese.
Der Rathaus-Erweiterungsbau soll auf einem Grundstück neben dem vorhandenen Rathaus gelegen errichtet werden. Beide Gebäude sollen über einen Übergang miteinander verbunden werden.
Eine Beteiligung des Entwurfsverfassers der Leistungsphasen 1-3 der Rathausmodernisierung am Vergabeverfahren ist wohl nicht zu erwarten.
Beschreibung der Optionen:
Hinsichtlich der Modernisierung des Rathauses kann optional eine teilweise Wiederholung der Entwurfsplanung (Leistungsphase 3) des Foyers und/oder des Ratssaals beauftragt werden.
Hinsichtlich des Erweiterungsgebäudes sollen zunächst die Leistungen bis zur Genehmigungsplanung (LP1 bis LP3) beauftragt werden. Optional können die Leistungsphasen ab der Ausführungsplanung bis zur Objektbetreuung (LP4 bis LP9) beauftragt werden.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Ingelheim am Rhein
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1) Erklärung des Bewerbers, dass durch die Person oder das Verhalten des Bewerbers oder dem Bewerber zuzurechnender Personen keine Ausschlussgründe nach § 123 GWB und § 19 MiLoG begründet sind;
2) Erklärung des Bewerbers, dass durch die Person oder das Verhalten des Bewerbers oder dem Bewerber zuzurechnender Personen keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB begründet sind;
3) Erklärung des Bewerbers, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen nachgekommen ist;
4) Gehört der Bewerber einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Teilnahmeantrag zu erklären, inwieweit er mit den weiteren Unternehmen verknüpft ist;
5) Ist der Bewerber eine juristische Person, hat er mit seinem Teilnahmeantrag einen Handelsregisterauszug oder einen den Rechtsvorschriften seines Heimatstaates entsprechenden Nachweis vorzulegen;
6) Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte gemäß vorstehenden Ziffern 1 bis 5 für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen auch von Dritten abzugeben.
6) Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte gemäß vorstehenden Ziffern 1 bis 5 für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen auch von Dritten abzugeben.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seines Umsatzes für Planungsleistungen, die mit den ausgeschriebenen Planungsleistungen vergleichbar sind, in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 122 Abs. 2 Nr. 2 GWB);
2) Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient und ihm die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen
3) Angaben des Teils des Auftrages, den der Bewerber unter Umständen an Dritte vergeben will;
4) Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch von Dritten abzugeben.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
4) Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch von Dritten abzugeben.
Mindeststandards:
Der Bewerber muss über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 2 Millionen EUR und zusätzlich für sonstige Sach- und Vermögensschäden mindestens 2 Millionen EUR beträgt. Dies ist durch eine Bescheinigung über die Haftpflicht- oder durch eine Exzedentenversicherung nachzuweisen.
Der Bewerber muss über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 2 Millionen EUR und zusätzlich für sonstige Sach- und Vermögensschäden mindestens 2 Millionen EUR beträgt. Dies ist durch eine Bescheinigung über die Haftpflicht- oder durch eine Exzedentenversicherung nachzuweisen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Tabellarische Liste, in der die zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich und unter Angabe der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung, die auf Verlangen durch Vorlage von Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweisen oder sonstigen vergleichbaren Belegen nachzuweisen ist, und unter Angabe der Berufserfahrung in Jahren genannt werden (§ 122 Abs. 2 Nr. 1 GWB);
1) Tabellarische Liste, in der die zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich und unter Angabe der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung, die auf Verlangen durch Vorlage von Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweisen oder sonstigen vergleichbaren Belegen nachzuweisen ist, und unter Angabe der Berufserfahrung in Jahren genannt werden (§ 122 Abs. 2 Nr. 1 GWB);
2) Erläuterung zur Anzahl der Beschäftigten und deren Ausbildung innerhalb der letzten 3 Jahre (Führungspersonal, Ingenieure, Techniker etc.) (§ 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB);
3) Erläuterung der technischen Büroausstattung des Bewerbers mit Nennung und detaillierter Beschreibung der mindestens verwendeten Software für den Datenaustausch und die Datensicherung;
4) Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die vorgenannten Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch von Dritten abzugeben;
5) Die geforderten Auskünfte sind in Textform einzureichen.
Mindeststandards:
Mindestanforderung an die Bürogröße:
Der Bewerber muss mindestens hinsichtlich der Person des Planers sowie des Bauüberwachers über die unter III.2.1 genannte Qualifikation. Hinsichtlich der Bürogröße muss der Bewerber neben den Personen des Planers und des Bauüberwachers über jeweils einen Vertreter mit derselben beruflichen Qualifikation verfügen.
Der Bewerber muss mindestens hinsichtlich der Person des Planers sowie des Bauüberwachers über die unter III.2.1 genannte Qualifikation. Hinsichtlich der Bürogröße muss der Bewerber neben den Personen des Planers und des Bauüberwachers über jeweils einen Vertreter mit derselben beruflichen Qualifikation verfügen.
Mindestanforderung an die Erfahrung des Bewerbers:
Der Bewerber hat seine besondere Erfahrung mit der Planung von vergleichbaren Gebäuden durch geeignete Referenzen nachzuweisen. Geeignet sind solche Referenzen, die die nachfolgenden Anforderungen an die Vergleichbarkeit erfüllen und im Rahmen derer die Projekte kosten- und termingerecht abgewickelt wurden.
Der Bewerber hat seine besondere Erfahrung mit der Planung von vergleichbaren Gebäuden durch geeignete Referenzen nachzuweisen. Geeignet sind solche Referenzen, die die nachfolgenden Anforderungen an die Vergleichbarkeit erfüllen und im Rahmen derer die Projekte kosten- und termingerecht abgewickelt wurden.
1) Es sind mindestens 2 Referenzobjekte anzugeben, die die nachfolgenden Bedingungen erfüllen:
Beide Referenzen müssen eine grundlegende Sanierung oder Modernisierung von Büro- oder Verwaltungsgebäuden mit vergleichbarer Größe zum Inhalt haben. Vergleichbar in diesem Sinne sind insbesondere Krankenhäuser oder Hotelgebäude oder sonstige Gebäude mit öffentlichem Publikumsverkehr, nicht jedoch Wohngebäude. Die Sanierung oder Modernisierung muss sich insbesondere auch auf die Innenräume beziehen. Bei einer Referenz müssen die anrechenbare Kosten der Kostengruppen 300+400 nach DIN 276 größer 6 EUR netto liegen und bei einer Referenz bei größer 2 Millionen EUR.
Beide Referenzen müssen eine grundlegende Sanierung oder Modernisierung von Büro- oder Verwaltungsgebäuden mit vergleichbarer Größe zum Inhalt haben. Vergleichbar in diesem Sinne sind insbesondere Krankenhäuser oder Hotelgebäude oder sonstige Gebäude mit öffentlichem Publikumsverkehr, nicht jedoch Wohngebäude. Die Sanierung oder Modernisierung muss sich insbesondere auch auf die Innenräume beziehen. Bei einer Referenz müssen die anrechenbare Kosten der Kostengruppen 300+400 nach DIN 276 größer 6 EUR netto liegen und bei einer Referenz bei größer 2 Millionen EUR.
Bei diesen Referenzen müssen mindestens die Planungsleistungen für die Leistungsphasen 5 bis 8 erbracht worden sein, die Fertigstellung (d.h. Abschluss der Lph. 8, alternativ die Inbetriebnahme) muss nach dem 1.1.2009 erfolgt sein. Bei einer Referenz muss die Vergabe der Bauleistung nach den Regeln der VOB/A bzw. VOB/A EU erfolgt sein
Bei diesen Referenzen müssen mindestens die Planungsleistungen für die Leistungsphasen 5 bis 8 erbracht worden sein, die Fertigstellung (d.h. Abschluss der Lph. 8, alternativ die Inbetriebnahme) muss nach dem 1.1.2009 erfolgt sein. Bei einer Referenz muss die Vergabe der Bauleistung nach den Regeln der VOB/A bzw. VOB/A EU erfolgt sein
Hinsichtlich aller Referenzen ist darzustellen, inwieweit die im Rahmen der Referenzobjekte erbrachten Leistungen von den zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen erbracht worden sind.
Für alle Referenzen hat der Bewerber Auskunft darüber zu geben, wie sich die Bauzeit und die Baukosten entwickelt haben (Vergleich der Ergebnisse zum Zeitpunkt des Abschlusses der Leistungsphase 3, der Leistungsphase 7 und der Projektergebnisse nach Abschluss der Leistungsphase 8). Abweichungen zwischen den Projektergebnissen und dem Kostenanschlag sowie der geplanten Bauzeit zum Zeitpunkt der Vergabe sind zu begründen.
Für alle Referenzen hat der Bewerber Auskunft darüber zu geben, wie sich die Bauzeit und die Baukosten entwickelt haben (Vergleich der Ergebnisse zum Zeitpunkt des Abschlusses der Leistungsphase 3, der Leistungsphase 7 und der Projektergebnisse nach Abschluss der Leistungsphase 8). Abweichungen zwischen den Projektergebnissen und dem Kostenanschlag sowie der geplanten Bauzeit zum Zeitpunkt der Vergabe sind zu begründen.
2) Es sind mindestens weitere 2 Referenzobjekte anzugeben, die die nachfolgenden Bedingungen erfüllen:
Die Referenzen müssen den Neubau von Büro- oder Verwaltungsgebäuden mit vergleichbarer Größe zum Inhalt haben (anrechenbare Kosten der Kostengruppen 300+400 nach DIN 276 mindestens 2 Mio. EUR netto), die Fertigstellung (d. h. Abschluss der Lph. 8, alternativ die Inbetriebnahme) bei den Maßnahmen muss nach dem 1.1.2009 erfolgt sein. Bei allen Referenzen müssen mindestens die Planungsleistungen für die Leistungsphasen 2 bis 8 erbracht worden sein. Bei einer Referenz muss die Vergabe der Bauleistung muss nach den Regeln der VOB/A erfolgt sein. Hinsichtlich aller Referenzen ist darzustellen, inwieweit die im Rahmen der Referenzobjekte erbrachten Leistungen von den zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen erbracht worden sind.
Die Referenzen müssen den Neubau von Büro- oder Verwaltungsgebäuden mit vergleichbarer Größe zum Inhalt haben (anrechenbare Kosten der Kostengruppen 300+400 nach DIN 276 mindestens 2 Mio. EUR netto), die Fertigstellung (d. h. Abschluss der Lph. 8, alternativ die Inbetriebnahme) bei den Maßnahmen muss nach dem 1.1.2009 erfolgt sein. Bei allen Referenzen müssen mindestens die Planungsleistungen für die Leistungsphasen 2 bis 8 erbracht worden sein. Bei einer Referenz muss die Vergabe der Bauleistung muss nach den Regeln der VOB/A erfolgt sein. Hinsichtlich aller Referenzen ist darzustellen, inwieweit die im Rahmen der Referenzobjekte erbrachten Leistungen von den zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen erbracht worden sind.
Zu allen Referenzen hat der Bewerber den Namen, die Anschrift und die Kontaktdaten des Referenzgebers mitzuteilen.
Für die Referenzangaben kann die vorbereitete Liste (siehe Referenzbogen) genutzt werden. Die angeforderten Auskünfte sind in Textform einzureichen.
Es ist möglich, ein Mehr an Eignung durch weitere Referenzen nachzuweisen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Zugelassen ist, wer nach den Architektengesetzen oder Ingenieurgesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt zu tragen, oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt tätig zu werden. Der Bewerber oder der örtliche Partner muss nach § 64 LBauO Rheinland-Pfalz bauvorlageberechtigt sein. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen entsprechenden Architekten benennen.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
Zugelassen ist, wer nach den Architektengesetzen oder Ingenieurgesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt zu tragen, oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt tätig zu werden. Der Bewerber oder der örtliche Partner muss nach § 64 LBauO Rheinland-Pfalz bauvorlageberechtigt sein. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen entsprechenden Architekten benennen.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1) Erfahrung des Bewerbers mit der Erbringung von Planungs- und Bauüberwachungsleistungen, die die Mindestanforderungen an Referenzen gemäß Ziffer III.1.3) der Bekanntmachung erfüllen (40 %);
Bei der Bewertung der Teilnahmeanträge werden ausschließlich Referenzen herangezogen, die die Mindestanforderungen an Referenzen gemäß Ziffer III.1.3) der Bekanntmachung erfüllen;
2) Berufserfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen anhand der eingereichten Referenzen, die die Mindestanforderungen erfüllen (20 %);
3) gesammelte Berufserfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen anhand der eingereichten Referenzen, die die Mindestanforderungen erfüllen (20 %);
4) Einhaltung von Bauzeit und Baukosten bei den eingereichten Referenzprojekten, die die Mindestanforderungen an Referenzen gemäß Ziffer III.1.3) der Bekanntmachung erfüllen (20 %).
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
1) Die Teilnahmeanträge sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen innerhalb der Teilnahmefrist elektronisch in Textform nach § 126 b BGB – nur – unter www.subreport.de/E42863343 einzureichen. Hierzu kann das veröffentlichte vorbereitete Teilnahmeantragsformular genutzt werden;
1) Die Teilnahmeanträge sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen innerhalb der Teilnahmefrist elektronisch in Textform nach § 126 b BGB – nur – unter www.subreport.de/E42863343 einzureichen. Hierzu kann das veröffentlichte vorbereitete Teilnahmeantragsformular genutzt werden;
2) Rückfragen von Bewerbern werden nur in Textform an die unter I. 3 genannte Kontaktstelle entgegengenommen;
3) Angebote in Textform nach § 126 b BGB sind abzugeben. Schriftliche Teilnahmeanträge oder Angebote werden nicht akzeptiert.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Postanschrift: Stiftstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de📧
Fax: +49 6131/162113 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Von Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter bei der vergebenden Stelle innerhalb von 10 Kalendertagen zu rügen. Erklärt die vergebende Stelle, dass sie einer Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Tagen bei der unter VI. 4.1) genannten Stelle einen Nachprüfungsantrag zu stellen.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Von Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter bei der vergebenden Stelle innerhalb von 10 Kalendertagen zu rügen. Erklärt die vergebende Stelle, dass sie einer Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Tagen bei der unter VI. 4.1) genannten Stelle einen Nachprüfungsantrag zu stellen.
Quelle: OJS 2019/S 022-048140 (2019-01-28)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-08-01) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 1403123.05 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Die anrechenbaren Kosten der Modernisierung des Rathauses (Kostengruppen 200-400) betragen 12 780 000 EUR (netto). Das zu modernisierende Rathaus hat eine BGF von 8.100 Quadratmetern. Eine teilweise Wiederholung der Entwurfsplanung für die Bereiche Foyer und Ratssaal soll optional angeboten werden. Es ist vorgesehen, dass die Stadtverwaltung für die Dauer der baulichen Umsetzung der Modernisierung des Rathauses in eine Ersatzunterkunft zieht. Wesentlicher Gegenstand der Planung ist die Modernisierung der Innenräume sowie die Erneuerung der Fassade nach einer durchzuführenden Betonsanierung. Die Planung der Betonsanierung ist nicht Gegenstand dieses Auftrags, wohl aber die Bauüberwachung über diese.
Die anrechenbaren Kosten der Modernisierung des Rathauses (Kostengruppen 200-400) betragen 12 780 000 EUR (netto). Das zu modernisierende Rathaus hat eine BGF von 8.100 Quadratmetern. Eine teilweise Wiederholung der Entwurfsplanung für die Bereiche Foyer und Ratssaal soll optional angeboten werden. Es ist vorgesehen, dass die Stadtverwaltung für die Dauer der baulichen Umsetzung der Modernisierung des Rathauses in eine Ersatzunterkunft zieht. Wesentlicher Gegenstand der Planung ist die Modernisierung der Innenräume sowie die Erneuerung der Fassade nach einer durchzuführenden Betonsanierung. Die Planung der Betonsanierung ist nicht Gegenstand dieses Auftrags, wohl aber die Bauüberwachung über diese.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Ingelheim am Rhein.
Verfahren Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Methoden, um im Rahmen der Ausführungsplanung und Realisierung eine Kostensicherheit für die Einhaltung des Projektbudgets zu sichern
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Methoden, um eine termingerechte Ausführung der Baumaßnahme zu sichern
Methoden, um eine qualitätsgerechte Ausführung der Baumaßnahme zu sichern
Intensität der Bauüberwachung und Baubetreuung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Akzeptanz des Vertrages
Preis (Gewichtung): 40
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-07-29 📅
Name: mtp Architekten GmbH
Postanschrift: Wilhelm-Kobelt-Str. 1
Postort: Frankfurt/Main
Postleitzahl: 60529
Land: Deutschland 🇩🇪 Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt
🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 1403123.05 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Quelle: OJS 2019/S 150-370528 (2019-08-01)