Neubau einer Kindertagesstätte – Objektplanungsleistungen Gebäude für die Stadt Königsbrunn

Stadt Königsbrunn

Die Stadt Königsbrunn plant den Neubau einer Kindertagesstätte mit 3 Kindergarten- und 2 Kinderkrippengruppen mit einer Nutzfläche von ca. 653 m und einer SVE-Einrichtung mit 2 Gruppenräumen mit einer Nutzfläche von ca. 166 m zuzüglich Zentralbereich und Nebenräumen am Standort Karwendelstraße 2 1/4, Flurnummer 110/1, Teilbereich von 528, ca. 2 840 m. Die genaue Lage der Örtlichkeiten ist den beigefügten Lageplänen (Vergabeunterlage E – E.1 bis E.3) zu entnehmen. Das Konzeptpapier der Auftraggeberin enthält außerdem die Angaben zu den Zielen der Planungsaufgabe und der Konzeption des Kindergartens. Die bisherige Grobkostenschätzung geht von Gesamtkosten in Höhe von ca. 5,1 Mio. EUR (KGR 200-700) aus.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-12-02. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-10-29.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-10-29 Auftragsbekanntmachung
2020-04-17 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
2022-04-15 Freiwillige ex ante-transparenzbekanntmachung
2022-05-24 Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit
Auftragsbekanntmachung (2019-10-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Königsbrunn plant den Neubau einer Kindertagesstätte mit 3 Kindergarten- und 2 Kinderkrippengruppen mit einer Nutzfläche von ca. 653 m
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Deutschland 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Königsbrunn
Postanschrift: Marktplatz 7
Postleitzahl: 86343
Postort: Königsbrunn
Kontakt
Internetadresse: http://www.koenigsbrunn.de 🌏
E-Mail: info@koenigsbrunn.de 📧
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E53328422 🌏
URL der Teilnahme: https://www.subreport.de/E53328422 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-10-29 📅
Einreichungsfrist: 2019-12-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-10-31 📅
Datum des Beginns: 2020-03-01 📅
Datum des Endes: 2027-07-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 211-516923
ABl. S-Ausgabe: 211
Zusätzliche Informationen
Es wird davon ausgegangen, dass der Neubau im Juli 2023 fertiggestellt wird. Die Vertragslaufzeit beinhaltet den Abschluss der Leistungsphase 9 (Gewährleistungsfrist).

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Beschafft werden Leistungen der Objektplanung (Gebäude und Innenräume) gem. §§ 34 HOAI für die Leistungsphasen 1-9 für den Neubau der Kindertagesstätte in Königsbrunn. Die Leistungen werden stufen- bzw. bauabschnittsweise beauftragt, zunächst die Leistungsphasen 1 bis 3.
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Die für das Bauvorhaben vorgesehene Fläche ergibt sich aus den beigefügten Lageplänen.
Der Auftraggeber behält sich vor, weitere Leistungsstufen und/oder Bauabschnitte – ganz oder teilweise – zu übertragen. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung besteht nicht.
Beschreibung der Optionen:
1) Allgemein: stufenweise Beauftragung;
2) besondere Leistungen gem. Architektenvertrag.
Zusätzliche Informationen:
Es wird davon ausgegangen, dass der Neubau im Juli 2023 fertiggestellt wird. Die Vertragslaufzeit beinhaltet den Abschluss der Leistungsphase 9 (Gewährleistungsfrist).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Stadt Königsbrunn

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
A) Basisinformationen (Firma, Rechtsform, Anschrift) zum Unternehmen des Bieters/der Mitglieder der Bietergemeinschaft (soweit zutreffend) (Formblatt C.I.);
B) Eigenerklärungen, dass die in §§ 123, 124 GWB bzw. die in § 21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes, § 19 des Mindestlohngesetzes und § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes genannten Ausschlusskriterien nicht vorliegen; für ausländische Bewerber/Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft: Eigenerklärung, dass keine Ausschlusskriterien vorliegen, die nach den Rechtsvorschriften des jeweiligen Landes mit §§ 123, 124 GWB bzw. § 21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes, § 19 des Mindestlohngesetzes und § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes vergleichbar sind (Formblatt C.II);
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C) Eigenerklärung (soweit erforderlich) der Bewerbergemeinschaftsmitglieder zur gesamtschuldnerischen Haftung und Benennung desjenigen, der den Bewerber vertritt einschließlich Nachweis der Vertretungsmacht (Formblatt C.III.).
Bei Bewerbergemeinschaften sind die gem. Ziffer III.1.1 bis III.1.3. geforderten Erklärungen und Nachweise von jedem Mitglied gesondert zu erbringen;
D) Im Fall eines geplanten Unterauftragnehmereinsatzes hat der Bewerber die Teile, die er im Wege der Unterauftragsvergabe an Dritte zu vergeben beabsichtigt, zu benennen (Formblatt C.IV.);
E) Bei einer Eignungsleihe (soweit zutreffend): Eigenerklärung zur Eignungsleihe (Formblatt C.V.) einschließlich, Verpflichtungserklärung des Unteraufttragnehmers/sonstigen Dritten.
Im Falle der Eignungsleihe hat der Bewerber oder Bieter eine verbindliche Verpflichtungserklärung des jeweiligen Unternehmens vorzulegen, dass ihm die Mittel zur Verfügung stehen werden (§ 47 Abs. 1 VgV) sowie eine Erklärung der gemeinsamen Haftung des Bewerbers und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe.
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Das Unternehmen, dessen Kapazitäten der Bewerber oder Bieter für die Erfüllung eines oder mehrerer Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, muss folgende Erklärungen vorlegen:
a) Erklärungen, dass die in §§ 123, 124 GWB bzw. die in § 21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes, § 19 des Mindestlohngesetzes und § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes genannten Ausschlusskriterien nicht vorliegen; für ausländische Bieter/Mitglieder einer Bietergemeinschaft: Eigenerklärung, dass keine Ausschlusskriterien vorliegen, die nach den Rechtsvorschriften des jeweiligen Landes mit §§ 123, 124 GWB bzw. § 21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes, §19 des Mindestlohngesetzes und § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes vergleichbar sind (Formblatt C.II.);
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b) Nachweis der Eignung des Unternehmens, dessen Kapazitäten der Bewerber oder Bieter für die Erfüllung eines oder mehrerer Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, in Bezug auf die Eignungskriterien entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe.
Erfüllt ein Unternehmen diejenigen Eignungskriterien nicht, dessen Kapazitäten der Bewerber oder Bieter für die Erfüllung eines oder mehrerer Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, kann der Auftraggeber vorschreiben, dass der Bewerber oder Bieter das entsprechende Unternehmen ersetzen muss (§ 47 Abs.2 VgV). Nimmt der Bewerber oder Bieter die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die wirtschaftliche oder finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, kann der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters und des (jeweils) anderen Unternehmens entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe verlangen (§ 47 Abs. 3 VgV) (Verwendung des entsprechenden Formblatts (soweit vorhanden) je nach dem, welche Eignung in Anspruch genommen werden soll).
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
F) Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme je Versicherungsfall i. H. v. 2,0 Mio. EUR für Personenschäden, sowie von 1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden (Formblatt C.VI.).
Ein Nachweis der Berufshaftpflichtversicherungsdeckung gemäß § 45 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 VgV bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall muss den Bewerbungsunterlagen beiliegen;
G) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (Formblatt C.VII.);
H) Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren (Formblatt C.VII.).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
I) Fachliche Qualifikation des Teilnehmers: Liste der wesentlichen in den letzten 7 Jahren (seit 2012) erbrachten Leistungen mit Angabe der Leistungszeit, des Auftragsgegenstandes und Leistungsumfangs sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber i. S. d. Vergaberechts (eine Bescheinigung des Auftraggebers über erbrachte Leistungen ist hier nicht erforderlich) (Formblatt C.VIII.).
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ berechtigt sind. Ist in den jeweiligen Heimatländern die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderung als Architekt, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweise verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/26/EG der Kommission gewährleistet ist. Juristische Personen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist und wenn der verantwortliche Verfasser der Planung oder der gesetzliche Vertreter der juristischen Person die an die natürliche Person gerichteten Anforderungen erfüllt (Formblatt C.IX.).
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Auswahlkriterium ist die fachliche Qualifikation des Auftragnehmers.
Für die Auswahl der Bewerber gemäß § 17 Abs. 1 und Abs. 4, 51 VgV sind vom Bewerber 4 Referenzen über vergleichbare Leistungen betreffend allgemeine Hochbauprojekte [hiervon 2 allgemeine Hochbauprojekte (Neubau oder Sanierung) für einen öffentlichen Auftraggeber im Sinne des Vergaberechts und 2 weitere allgemeine Hochbauprojekte (Neubau oder Sanierung)]. In den letzten 7 Jahren (Inbetriebnahme nicht älter als 2012) unter Angabe des Auftragsgegenstandes (Art der Maßnahme und Leistungsumfang), des Projektvolumens (KGR 200-700 nach DIN 276), der Ausführungszeit und der vollständigen Adresse einschließlich Telefonnummer des Auftraggebers mit Benennung des zuständigen Ansprechpartners und dessen Kontaktdaten (insbesondere Name, Telefonnummer und E-Mail-Adresse) zu nennen.
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Bitte verwenden Sie für die Angaben der zu wertenden Referenzen das Formblatt C.X.
Bewertet werden max. 4 vergleichbare Referenzprojekte, nämlich 2 allgemeine Hochbauprojekte (Neubau oder Sanierung) für einen öffentlichen Auftraggeber im Sinne des Vergaberechts und 2 allgemeine Hochbauprojekte (Neubau oder Sanierung). Die Teilnehmer mit der höchsten Punktzahl werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.
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Gewichtung der Auswahlkriterien (insgesamt 50 Punkte):
(1) zwei allgemeine Hochbauprojekte (Neubau oder Sanierung) für einen öffentlichen Auftraggeber im Sinne des Vergaberechts.
— Projektvolumen (KGR 200-700) > 3,5 Mio. EUR (netto): max. 5 Punkte),
— Leistungsumfang des Referenzprojekts Leistungsphasen 1 bis 9 (max. 5 Punkte).
(2) zwei allgemeine Hochbauprojekte (Neubau oder Sanierung).
— Leistungsumfang des Referenzprojekts Leistungsphasen 1 bis 9 (max.5 Punkte).
Geringere Projektvolumina und Leistungsumfänge werden bei der Bewertung linear interpoliert, jedoch auf-bzw. abgerundet auf 0,25 Punkte.
Je Referenzprojekt können somit max. 10 Punkte, bei max. 4 zu wertenden Referenzprojekten max. 40 (4 x 10) Punkte erreicht werden.
10 Zusatzpunkte können erreicht werden, wenn eines der als Referenz genannten Projekte den Neubau einer Kindertagesstätte betrifft.
Damit können insgesamt max. 50 Punkte (40+10) erreicht werden.
Erzielen mehrere Teilnahmeanträge die gleiche Punktzahl und stehen damit auf dem gleichen Rang, ist aber nur noch ein Platz im begrenzten Bewerberkreis, der zur Angebotsabgabe aufgefordert wird, zu vergeben, so erfolgt die Vergabe des Platzes durch Losentscheid.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-03-31 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Nationale Registrierungsnummer: DE276
Kontakt
Kontaktperson: Ursula Bué
Internetadresse: www.koenigsbrunn.de 🌏
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E53328422 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Ergänzend zu Ziffer III.2.3): eine Angabe der Namen und beruflichen Qualifikation der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind, ist erst im Rahmen des Verhandlungsverfahrens, nicht jedoch bereits in den Teilnahmeanträgen erforderlich (vgl. Vergabeunterlage A, Verfahrensbedingungen, Ziffer 1.8.3).
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Ergänzend zu Ziffer IV.1.5): Der öffentlich Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen. Dies gilt nur soweit weder von Seiten des Bieters noch von Seiten des öffentlichen Auftraggebers Verhandlungsbedarf besteht.
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Hinweis: Für die Bearbeitung und die Einreichung der Teilnahmeanträge werden keine Kosten erstattet. Für die von den zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bieter einzureichende Planungskonzepte werden pauschal mit 3 000 EUR (brutto) entschädigt. Die eingereichten Unterlagen verbleiben kostenfrei bei dem Auftraggeber.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern – Vergabekammer Südbayern
Postort: München
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2019/S 211-516923 (2019-10-29)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-04-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 428935.15 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-04-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-04-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 078-184842
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 211-516923
ABl. S-Ausgabe: 78

Objekt
Umfang der Beschaffung
Beschreibung der Optionen: 1) Allgemein: stufenweise Beauftragung,

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualifikation und Erfahrung des eingesetzten Personals
Qualitätskriterium (Gewichtung): 60 %
Kostenkriterium (Name): Honorarangebot
Kostenkriterium (Gewichtung): 40 %

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-04-17 📅
Name: Beer Bembé Dellinger Architekten
Postort: Greifenberg
Land: Deutschland 🇩🇪
Landsberg am Lech 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 428935.15 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Quelle: OJS 2020/S 078-184842 (2020-04-17)
Freiwillige ex ante-transparenzbekanntmachung (2022-04-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: 2019/S 211-516923
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Königsbrunn hat im Oktober 2019 die Objektplanung für eine sechsgruppige Kita in der Karwendelstraße in einem VgV-Verfahren und die Fachplanungsleistungen in der Folge unterschwellig ausgeschrieben. Die Planungsbüros befinden sich aktuell noch in der LPh 1/2. Aus städtebaulichen und demografischen Gründen sieht die Stadt den Bedarf nach einer neuen Kita nunmehr vorrangig im geplanten Baugebiet östliche Stadtranderweiterung. Die Stadt macht von ihrem Leistungsanordnungsrecht Gebrauch und lässt die Kita anstelle des Standorts in der Karwendelstraße für den Standort im Baugebiet östliche Stadtranderweiterung planen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Freiwillige ex ante-transparenzbekanntmachung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Architekturentwurf 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Augsburg, Landkreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: V: Auftragsvergabe ohne vorherige Bekanntmachung

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Kontakt
E-Mail: waldemar.wolf@koenigsbrunn.de 📧
Telefon: +49 8231606-108 📞
Fax: +49 8231606-28108 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-04-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-04-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 077-210710
ABl. S-Ausgabe: 77

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Königsbrunn

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualifikation und Erfahrung des eingesetzten Personals / Gewichtung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 60
Preis (Gewichtung): 40

Auftragsvergabe
Postanschrift: Im Schloss
Postleitzahl: 86926

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Bauverwaltung

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postleitzahl: 80538
Telefon: +49 892176-2411 📞
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Fax: +49 892176-2847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Die Einlegung von Rechtsbehelfen richtet sich nach § 160 GWB. Nach § 160 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Hierbei ist nach § 160 Abs. 2 GWB jedes Unternehmen antragsbefugt, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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Die Regelung des § 160 Abs. 3 GWB zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB.
Nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB ist ein öffentlicher Auftrag von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist.
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Nach § 135 Abs. 2 GWB kann die Unwirksamkeit nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Nach § 135 Abs. 3 GWB tritt die Unwirksamkeit nach Abs. 1 Nr. 2 nicht ein, wenn:
1) der öffentliche Auftraggeber der Ansicht ist, dass die Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zulässig ist;
2) der öffentliche Auftraggeber eine Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht hat, mit der er die Absicht bekundet, den Vertrag abzuschließen, und;
3) der Vertrag nicht vor Ablauf einer Frist von mindestens 10 Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung, abgeschlossen wurde.
Die Bekanntmachung nach Satz 1 Nummer 2 muss den Namen und die Kontaktdaten des öffentlichen Auftraggebers, die Beschreibung des Vertragsgegenstands, die Begründung der Entscheidung des Auftraggebers, den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zu vergeben, und den Namen und die Kontaktdaten des Unternehmens, das den Zuschlag erhalten soll, umfassen. Bei der unter der o. g. Referenznummer veröffentlichten Ex-ante-Transparenzbekanntmachung handelt es sich um eine solche Bekanntmachung i.S.d. § 135 Abs. 3 GWB.
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Quelle: OJS 2022/S 077-210710 (2022-04-15)
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2022-05-24)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit

Verfahren
Vergabekriterien
Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
E-Mail: waldemar.wolf@koenigsbrunn.de 📧
Telefon: +49 08231606-108 📞
Fax: +49 08231606-28108 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-05-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-05-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 102-286610
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 078-184842
ABl. S-Ausgabe: 102
Zusätzliche Informationen
Der bestehende Vertrag ist auf der Grundlage eines Leistungsanordnungsrechts der Stadt Königsbrunn aus § 132 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 GWB geändert worden. Die Änderung wurde vorab im Wege einer ex ante Transparenzbekanntmachung bekannt gegeben. Die Änderung wurde erst nach Ablauf der Wartefrist des § 135 Abs. 3 GWB abgeschlossen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Bezeichnung des Loses: Neubau einer Kindertagesstätte - Objektplanungsleistungen Gebäude für die Stadt Königsbrunn
Dauer: 48 Monate

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2022-05-16 📅
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Bauamt
Quelle: OJS 2022/S 102-286610 (2022-05-24)