Neubau eines Verwaltungsgebäudes mit KundenCenter und Gesundheitszentrum in Pforzheim-Ingenieurleistungen Tragwerksplanung

AOK Baden – Württemberg

Die AOK Baden-Württemberg beabsichtigt den Neubau eines Verwaltungsgebäudes mit KundenCenter und Gesundheitszentrum an zentraler Stelle in Pforzheim zu errichten. Es sind Leistungen im Leistungsbild Tragwerksplanung Planungsleistungen gemäß Anlage 14 zu §§51 und 52 der HOAI 2013 für die Tragwerksplanung, zunächst für LPH 1-3 der HOAI 2013 zu vergeben.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-09-17. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-08-16.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-08-16 Auftragsbekanntmachung
2019-08-21 Ergänzende Angaben
2019-08-27 Ergänzende Angaben
2020-03-02 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-08-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: 2019-08-16-BW-SPE
Kurze Beschreibung:
Die AOK Baden-Württemberg beabsichtigt den Neubau eines Verwaltungsgebäudes mit KundenCenter und Gesundheitszentrum an zentraler Stelle in Pforzheim zu errichten. Es sind Leistungen im Leistungsbild Tragwerksplanung Planungsleistungen gemäß Anlage 14 zu §§51 und 52 der HOAI 2013 für die Tragwerksplanung, zunächst für LPH 1-3 der HOAI 2013 zu vergeben.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Deutschland 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: AOK Baden – Württemberg
Postanschrift: Presselstraße 19
Postleitzahl: 70191
Postort: Stuttgart
Kontakt
Internetadresse: http://www.aok.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@bv.aok.de 📧
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YDKDDHX/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YDKDDHX 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-08-16 📅
Einreichungsfrist: 2019-09-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-08-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 159-392807
ABl. S-Ausgabe: 159
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4YDKDDHX

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Für die Planung und den Betrieb des Gebäudes sind insbesondere bei den technischen Anlagen folgende Ziele hinsichtlich der Energie und Nachhaltigkeit zu berücksichtigen:
— Sicherstellung eines geringen Energiebedarfs (Gebäude, Anlagentechnik),
— Optimierung der Tageslichtnutzung,
— sehr gute akustische Raumeigenschaften und Sprachverständlichkeit,
— Schaffung eines fördernden Raumklimas hinsichtlich Luftqualität,
— Kosteneffizienz bei Baukosten,
— Minimierung der Betriebskosten,
— Reduktion von Immissionen und Emissionen,
— klimatische Zonierung der Nutzungsbereiche,
— gute thermische Qualität und Fugendichtheit,
— wärmebrückenoptimierte Konstruktionen der Gebäudehülle,
— kompakte Bauweise.
Die anrechenbaren Kosten in Höhe von insgesamt netto rd. 13 000 000 EUR basieren auf einer vorläufigen Kostenschätzung, die Kosten der einzelnen Kostengruppen teilen sich danach wie folgt auf:
Kostengruppe 300 – rd. 8 500 000 EUR; Hz. III
Kostengruppe 400 – rd. 4 500 000 EUR; Hz. III.
Dauer: 60 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Die Laufzeit dieses Vertrages beginnt mit Zuschlagserteilung und endet voraussichtlich im Mai 2025, spätestens jedoch mit Abnahme der Leistungsphase 8.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
AOK Baden – Württemberg
Presselstraße 19
70191 Stuttgart

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1) Eigenerklärung zur Eintragung in das einschlägige Berufs-/Handelsregister des Niederlassungsstaats des Bieters/des Mitglieds der Bietergemeinschaft;
2) Eigenerklärung, dass keiner der Ausschlussgründe der §§ 123, 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) vorliegt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren;
2) Erklärung über das Vorhandensein einer aktuellen Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung bzw. den Nachweis einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung im Auftragsfall mit einer Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von mindestens 3 Mio. EUR und für sonstige Schäden in Höhe von mindestens 1 Mio. EUR je Versicherungsfall.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Referenzen
Bewertet werden die Referenzen des Bewerbers mit Fertigstellung innerhalb der letzten 5 Jahre über mit dem vorliegenden Auftrag vergleichbare Leistungen. Der Bewerber kann mit jeder Referenz maximal 10 Punkte erreichen. Es werden die 3 Referenzen mit der höchsten Punktzahl bei der Wertung berücksichtigt, mithin können insgesamt (maximal) 30 Punkte erreicht werden. Für die Bewertung gelten folgende Regeln:
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Die Referenz muss Fachplanungsleistungen der Tragwerksplanung der HOAI mit anrechenbaren Kosten (KG 300 + 400) in Höhe von mindestens 2 500 000 EUR je Anlagengruppe umfassen (2 Punkte).
Weitere Punkte werden wie folgt vergeben:
Die Planungsleistung umfasst mindestens 4 Leistungsphasen innerhalb der Leistungsphasen 1 bis 6 der HOAI (2 Punkte).
Die Planungsleistung wurde für einen Neubau erbracht (2 Punkte).
Die Planungsleistung wurde termin- und kostengerecht durchgeführt (1 Punkt).
Die Planungsleistung wurde für einen öffentlichen Auftraggeber erbracht (1 Punkt).
Die Planungsleistung beinhaltet Brandschutz (1 Punkt).
Die Planungsleistung beinhaltet Arbeitsschutz (1 Punkt).
Der Bewerber hat die Referenz in Form einer Eigenerklärung vorzulegen, die folgende Angaben beinhalten muss: Leistungszeitraum, Auftragswert, Auftraggeber sowie eine kurze Erläuterung des Leistungsinhalts. Der Auftraggeber behält sich vor, die vorgelegten Referenzen bei den jeweiligen Auftraggebern zu hinterfragen.
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Bewerber, die in diesem Kriterium weniger als 10 Punkte erzielen, werden vom Wettbewerb ausgeschlossen.
2) Anzahl der Mitglieder im Projektteam.
Bewertet wird die vom Bewerber angegebene Anzahl der Mitglieder des Projektteams mit der Berufsqualifikation Ingenieur (oder vergleichbar, z. B. staatlich geprüfter Techniker), deren Einsatz der Bewerber bei der Leistungserbringung vornehmen wird. Die Anzahl der Mitarbeiter bezieht sich auf in Vollzeit tätige Mitarbeiter, deren arbeitsvertraglich zu leistende Arbeitszeit 40 Stunden pro Woche beträgt (Vollzeitkräfte). Mehrere in Teilzeit tätige Mitarbeiter werden in Vollzeitkräfte umgerechnet (Bsp.: 4 Mitarbeiter in Teilzeit mit 30 Stunden pro Woche entsprechen 3 Vollzeitkräften):
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Mitgliederanzahl größer bzw. gleich: 3 Mitarbeiter (Vollzeitkräfte) = 15 Punkte
Mitgliederanzahl gleich: 2 Mitarbeiter (Vollzeitkräfte) = 10 Punkte
Mitgliederanzahl gleich: 1 Mitarbeiter (Vollzeitkräfte) = 5 Punkte
Mitgliederanzahl 0 Mitarbeiter (Vollzeitkräfte): 0 Punkte
3) Durchschnittliche Beschäftigtenanzahl.
Bewertet wird die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Jahren (2016, 2017, 2018). Die Anzahl der sozialpflichtig beschäftigten Mitarbeiter bezieht sich auf Vollzeitkräfte, wobei Teilzeitkräfte so wie in Ziffer 2 angegeben berücksichtigt werden.
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Durchschnittliche Beschäftigtenzahl größer bzw. gleich: 8 Mitarbeiter (Vollzeitkräfte) = 15 Punkte
Durchschnittliche Beschäftigtenzahl 5 bis 7 Mitarbeiter (Vollzeitkräfte) = 10 Punkte
Durchschnittliche Beschäftigtenzahl 2 bis 4 Mitarbeiter (Vollzeitkräfte) = 5 Punkte
Durchschnittliche Beschäftigtenzahl weniger als 2 Mitarbeiter (Vollzeitkräfte): 0 Punkte
Mindeststandards:
Zu 1) Bewerber, die in diesem Kriterium weniger als 10 Punkte erzielen, werden vom Wettbewerb ausgeschlossen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Zur Ausführung der vertragsgegenständlichen Leistung müssen die Projektleiter, Mitarbeiter die über die Berufsqualifikation Ingenieur (oder vergleichbar, z. B. staatlich geprüfter Techniker) verfügen.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
1) Erklärung über die Erfüllung der Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen Landestariftreue- und Mindestlohngesetz – LTMG).

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1) Umsatz
Angabe des jeweils innerhalb der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre erwirtschafteten Jahresumsatzes des Bewerbers/des Mitglieds der Bewerbergemeinschaft.
2) Referenzen
Bewertet werden die Referenzen des Bewerbers mit Fertigstellung innerhalb der letzten fünf Jahre über mit dem vorliegenden Auftrag vergleichbare Leistungen. Der Bewerber kann mit jeder Referenz maximal 10 Punkte erreichen. Es werden die 3 Referenzen mit der höchsten Punktzahl bei der Wertung berücksichtigt, mithin können insgesamt (maximal) 30 Punkte erreicht werden. Für die Bewertung gelten folgende Regeln:
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— die Referenz muss Fachplanungsleistungen der Tragwerksplanung nach der HOAI mit anrechenbaren Kosten (KG 300 + 400) in Höhe von mindestens 2 500 000 EUR je Anlagengruppe umfassen (2 Punkte).
Weitere Punkte werden wie folgt vergeben:
Die Planungsleistung umfasst mindestens 4 Leistungsphasen innerhalb der Leistungsphase 1 bis 6 der HOAI (2 Punkte).
Die Planungsleistung wurde für einen Neubau erbracht (2 Punkte).
Die Planungsleistung wurde termin- und kostengerecht durchgeführt (1 Punkt).
Die Planungsleistung wurde für einen öffentlichen Auftraggeber erbracht (1 Punkt).
Die Planungsleistung beinhaltet Brandschutz (1 Punkt).
Die Planungsleistung beinhaltet Arbeitsschutz (1 Punkt).
Der Bewerber hat die Referenz in Form einer Eigenerklärung vorzulegen, die folgende Angaben beinhalten muss: Leistungszeitraum, Auftragswert, Auftraggeber sowie eine kurze Erläuterung des Leistungsinhalts. Der Auftraggeber behält sich vor, die vorgelegten Referenzen bei den jeweiligen Auftraggebern zu hinterfragen.
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Bewerber, die in diesem Kriterium weniger als 10 Punkte erzielen, werden vom Wettbewerb ausgeschlossen.
3) Anzahl der Mitglieder im Projektteam.
Bewertet wird die vom Bewerber angegebene Anzahl der Mitglieder des Projektteams mit der Berufsqualifikation Ingenieur (oder vergleichbar, z. B. staatlich geprüfter Techniker), deren Einsatz der Bewerber bei der Leistungserbringung vornehmen wird. Die Anzahl der Mitarbeiter bezieht sich auf in Vollzeit tätige Mitarbeiter, deren arbeitsvertraglich zu leistende Arbeitszeit 40 Stunden pro Woche beträgt (Vollzeitkräfte). Mehrere in Teilzeit tätige Mitarbeiter werden in Vollzeitkräfte umgerechnet (Bsp.: 4 Mitarbeiter in Teilzeit mit 30 Stunden pro Woche entsprechen 3 Vollzeitkräften).
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4) Durchschnittliche Beschäftigtenanzahl.
Bewertet wird die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Jahren (2016, 2017, 2018). Die Anzahl der sozialpflichtig beschäftigten Mitarbeiter bezieht sich auf Vollzeitkräfte, wobei Teilzeitkräfte so wie in Ziffer 2 angegeben berücksichtigt werden
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Hinsichtlich weiterer Einzelheiten wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 07:30
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.aok.de 🌏
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YDKDDHX/documents 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 134 GWB Informations- und Wartepflicht.
„(1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
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(2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
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(3) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist…“
§ 135 GWB Unwirksamkeit.
„(1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber:
1) gegen § 134 verstoßen hat…“
§ 160 GWB Einleitung, Antrag.
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.“
§ 168 GWB Entscheidung der Vergabekammer.
„(1) Die Vergabekammer entscheidet, ob der Antragsteller in seinen Rechten verletzt ist und trifft die geeigneten Maßnahmen, um eine Rechtsverletzung zu beseitigen und eine Schädigung der betroffenen Interessen zu verhindern. Sie ist an die Anträge nicht gebunden und kann auch unabhängig davon auf die Rechtmäßigkeit des Vergabeverfahrens einwirken;
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(2) Ein wirksam erteilter Zuschlag kann nicht aufgehoben werden…“
Quelle: OJS 2019/S 159-392807 (2019-08-16)
Ergänzende Angaben (2019-08-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die AOK Baden-Württemberg beabsichtigt den Neubau eines Verwaltungsgebäudes mit KundenCenter und Gesundheitszentrum an zentraler Stelle in Pforzheim zu errichten. Es sind Leistungen im Leistungsbild Tragwerksplanung Planungsleistungen gemäß Anlage 14 zu §§ 51 und 52 der HOAI 2013 für die Tragwerksplanung, zunächst für LPH 1-3 der HOAI 2013 zu vergeben.
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Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: AOK Baden-Württemberg

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-08-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-08-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 161-397202
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 159-392807
ABl. S-Ausgabe: 161
Quelle: OJS 2019/S 161-397202 (2019-08-21)
Ergänzende Angaben (2019-08-27)
Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-08-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-08-29 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 166-407385
ABl. S-Ausgabe: 166
Quelle: OJS 2019/S 166-407385 (2019-08-27)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-03-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: BüvA_ 2019-08-16-BW-SPE
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-03-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-03-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 046-109039
ABl. S-Ausgabe: 46
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4YDKDC7N

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
— Sicherstellung eines geringen Energiebedarfs (Gebäude, Anlagentechnik);
— Optimierung der Tageslichtnutzung;
— sehr gute akustische Raumeigenschaften und Sprachverständlichkeit;
— Schaffung eines fördernden Raumklimas hinsichtlich Luftqualität;
— Kosteneffizienz bei Baukosten;
— Minimierung der Betriebskosten;
— Reduktion von Immissionen und Emissionen;
— klimatische Zonierung der Nutzungsbereiche;
— gute thermische Qualität und Fugendichtheit;
— wärmebrückenoptimierte Konstruktionen der Gebäudehülle;
— Kostengruppe 300 – rd. 8 500 000 EUR; Hz. III;
— Kostengruppe 400 – rd. 4 500 000 EUR; Hz. III.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität
Qualitätskriterium (Gewichtung): 70 %
Preis (Gewichtung): 30 %

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-02-25 📅
Name: wh-p GmbH Beratende Ingenieure
Postanschrift: Curiestr. 2
Postort: Stuttgart
Postleitzahl: 70563
Land: Deutschland 🇩🇪
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 134 GWB Informations- und Wartepflicht:
1. gegen § 134 verstoßen hat…“
§ 160 GWB Einleitung, Antrag:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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§ 168 GWB Entscheidung der Vergabekammer:
„(1) Die Vergabekammer entscheidet, ob der Antragsteller in seinen Rechten verletzt ist und trifft die geeigneten Maßnahmen, um eine Rechtsverletzung zu beseitigen und eine Schädigung der betroffenen Interessen zu verhindern. Sie ist an die Anträge nicht gebunden und kann auch unabhängig davon auf die Rechtmäßigkeit des Vergabeverfahrens einwirken.
Mehr anzeigen
(2) Ein wirksam erteilter Zuschlag kann nicht aufgehoben werden…“.
Quelle: OJS 2020/S 046-109039 (2020-03-02)