Im südwestlichen Stadtgebiet von Minden, Ortsteil Häverstädt, befindet sich der Schulstandort der Käthe-Kollwitz-Realschule. Das im Jahr 1975 errichtete Schulgebäude soll abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt werden. Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Minden hat in ihrer Sitzung vom 30.11.2017 beschlossen, dass am Schulstandort Häverstädt eine neue Sek 1 Realschule errichtet werden soll. Die Planung der Schule soll modular erfolgen um bedarfsgerecht zu bauen. Die Baukosten (KG 400) werden derzeit auf ca. 2,7 Mio. EUR netto geschätzt. In diesem Vergabeverfahren wird die Planung der Technischen Ausrüstung sowie die Objektplanung Ingenieurbauwerke (Bauwerke und Anlagen der Abwasserentsorgung) ausgeschrieben. Die Objektplanung Gebäude sowie Freianlagen und Tragwerksplanung werden in separaten Verfahren vergeben.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-04-30.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-03-29.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2019-03-29) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Technische Beratung und Konstruktionsberatung
Referenznummer: 177 2019 Mi
Kurze Beschreibung:
Im südwestlichen Stadtgebiet von Minden, Ortsteil Häverstädt, befindet sich der Schulstandort der Käthe-Kollwitz-Realschule. Das im Jahr 1975 errichtete Schulgebäude soll abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt werden. Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Minden hat in ihrer Sitzung vom 30.11.2017 beschlossen, dass am Schulstandort Häverstädt eine neue Sek 1 Realschule errichtet werden soll. Die Planung der Schule soll modular erfolgen um bedarfsgerecht zu bauen. Die Baukosten (KG 400) werden derzeit auf ca. 2,7 Mio. EUR netto geschätzt. In diesem Vergabeverfahren wird die Planung der Technischen Ausrüstung sowie die Objektplanung Ingenieurbauwerke (Bauwerke und Anlagen der Abwasserentsorgung) ausgeschrieben. Die Objektplanung Gebäude sowie Freianlagen und Tragwerksplanung werden in separaten Verfahren vergeben.
Im südwestlichen Stadtgebiet von Minden, Ortsteil Häverstädt, befindet sich der Schulstandort der Käthe-Kollwitz-Realschule. Das im Jahr 1975 errichtete Schulgebäude soll abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt werden. Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Minden hat in ihrer Sitzung vom 30.11.2017 beschlossen, dass am Schulstandort Häverstädt eine neue Sek 1 Realschule errichtet werden soll. Die Planung der Schule soll modular erfolgen um bedarfsgerecht zu bauen. Die Baukosten (KG 400) werden derzeit auf ca. 2,7 Mio. EUR netto geschätzt. In diesem Vergabeverfahren wird die Planung der Technischen Ausrüstung sowie die Objektplanung Ingenieurbauwerke (Bauwerke und Anlagen der Abwasserentsorgung) ausgeschrieben. Die Objektplanung Gebäude sowie Freianlagen und Tragwerksplanung werden in separaten Verfahren vergeben.
8. Gebäudeautomation - Objektplanung Ingenieurbauwerke (Bauwerke und Anlagen der Abwasserentsorgung) Lph 1 – 4, optional Lph 5-8 (anteilig) gemäß § 43 HOAI i. V. m. Anlage 12 Ziffer 12.1 - Optional: Örtliche Bauüberwachung bei Ingenieurbauwerken als Besondere Leistung gemäß HOAI 2013 Anlage 12, Ziffer 12.1 zu § 43 Absatz 4, - Energiekonzept - Optional: Provisorische Versorgung der Dreifachsporthalle während der Bauphase - Optional: Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist (zu Lph 9 TA) - Optional: Erstellen von Bestandsplänen (TA) des Gesamtgebäudes
Dauer: 83 Monate
Beschreibung der Optionen:
— Technische Ausrüstung Lph 4-9 (anteilig) gemäß § 55 HOAI i. V. m. Anlage 15, Ziffer 15.1 für folgende Anlagengruppen:
1. Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen,
2. Wärmeversorgungsanlagen,
3. Lufttechnische Anlagen,
4. Starkstromanlagen,
5. Fernmelde- oder informationstechnische Anlagen,
6. Förderanlagen,
7. Nutzungsspezifische Anlagen
8. Gebäudeautomation - Objektplanung Ingenieurbauwerke (Bauwerke und Anlagen der Abwasserentsorgung) Lph 5-8 (anteilig) gemäß § 43 HOAI i. V. m. Anlage 12 Ziffer 12.1 Besondere/Zusätzliche Leistungen: - Örtliche Bauüberwachung bei Ingenieurbauwerken als Besondere Leistung gemäß HOAI 2013 Anlage 12, Ziffer 12.1 zu § 43 Absatz 4, - Provisorische Versorgung der Dreifachsporthalle während der Bauphase - Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist (zu Lph 9 TA) - Erstellen von Bestandsplänen (TA) des Gesamtgebäudes
8. Gebäudeautomation - Objektplanung Ingenieurbauwerke (Bauwerke und Anlagen der Abwasserentsorgung) Lph 5-8 (anteilig) gemäß § 43 HOAI i. V. m. Anlage 12 Ziffer 12.1 Besondere/Zusätzliche Leistungen: - Örtliche Bauüberwachung bei Ingenieurbauwerken als Besondere Leistung gemäß HOAI 2013 Anlage 12, Ziffer 12.1 zu § 43 Absatz 4, - Provisorische Versorgung der Dreifachsporthalle während der Bauphase - Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist (zu Lph 9 TA) - Erstellen von Bestandsplänen (TA) des Gesamtgebäudes
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: In den Vergabeunterlagen aufgeführt
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Juristische Personen haben einen aktuellen Handelsregisterauszug bzw. eine gleichwertige Bescheinigung des Herkunftslandes, nicht älter als 3 Monate, beizubringen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Bescheinigung über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung oder eine entsprechende Zusicherung der Versicherung, dass im Auftragsfalle die Berufshaftpflichtversicherung erhöht wird. - Nachweis gemäß § 45 (4) Nr. 4 VgV: Jahresumsatz (Gesamtumsatz und Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrages) des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
— Bescheinigung über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung oder eine entsprechende Zusicherung der Versicherung, dass im Auftragsfalle die Berufshaftpflichtversicherung erhöht wird. - Nachweis gemäß § 45 (4) Nr. 4 VgV: Jahresumsatz (Gesamtumsatz und Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrages) des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Mindeststandards:
Haftpflichtversicherung für Personenschäden in Höhe von mind. 3 000 000 EUR Deckungssumme und sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von mind. 3 000 000 EUR Deckungssumme. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen mind. das Zweifache der Versicherungssumme pro Jahr beträgt. Bei Bewerbergemeinschaften für jedes Mitglied getrennt.
Haftpflichtversicherung für Personenschäden in Höhe von mind. 3 000 000 EUR Deckungssumme und sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von mind. 3 000 000 EUR Deckungssumme. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen mind. das Zweifache der Versicherungssumme pro Jahr beträgt. Bei Bewerbergemeinschaften für jedes Mitglied getrennt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Nachweise gemäß § 46 (3) Nr. 1 VgV: Angaben des Bewerbers/Unternehmens über vergleichbare Referenzprojekte (Referenzen des Unternehmens seit 2014 (d. h. zwischen 2014 und der Einrichung der Bewerbung abgeschlossen), Nachweis der besonderen Kompetenz/Erfahrungen des Bewerbers in der Erbringung vergleichbarer Leistungen unter Angabe entsprechender Referenzprojekte (für jedes Referenzprojekt sind mindestens folgende Informationen anzugeben: Leistungszeitraum (bei noch nicht abgeschlossenen Projekten: Angabe des Bearbeitungsstandes), Angabe der vom Unternehmen erbrachten Leistungen für das jeweilige Referenzprojekt, Beschreibung der Besonderheiten des jeweiligen Referenz-projektes, Baukosten, Auftragssummen, Ansprechpartner),
— Nachweise gemäß § 46 (3) Nr. 1 VgV: Angaben des Bewerbers/Unternehmens über vergleichbare Referenzprojekte (Referenzen des Unternehmens seit 2014 (d. h. zwischen 2014 und der Einrichung der Bewerbung abgeschlossen), Nachweis der besonderen Kompetenz/Erfahrungen des Bewerbers in der Erbringung vergleichbarer Leistungen unter Angabe entsprechender Referenzprojekte (für jedes Referenzprojekt sind mindestens folgende Informationen anzugeben: Leistungszeitraum (bei noch nicht abgeschlossenen Projekten: Angabe des Bearbeitungsstandes), Angabe der vom Unternehmen erbrachten Leistungen für das jeweilige Referenzprojekt, Beschreibung der Besonderheiten des jeweiligen Referenz-projektes, Baukosten, Auftragssummen, Ansprechpartner),
— Nachweise gemäß § 46 (3) Nr. 2 VgV: Nachweis der Qualifikation der vorgesehenen Bearbeiter, insbesondere deren persönliche vergleichbare Referenzen im Bereich der ausgeschriebenen Leistungen seit 2014, (d. h. zwischen 2014 und der Einrichung der Bewerbung abgeschlossen). Für jedes Referenzprojekt sind mindestens folgende Informationen anzugeben: Leistungszeitraum (bei noch nicht abgeschlossenen Projekten: Angabe des Bearbeitungsstandes), Angabe der vom vorgesehenen Bearbeiter erbrachten Leistungen für das jeweilige Referenzprojekt, Beschreibung der Besonderheiten des jeweiligen Referenzprojektes, Baukosten, Auftragssummen, Ansprechpartner). Dabei sind insbesondere die Nachweise zu folgenden Personen vorzulegen:
— Nachweise gemäß § 46 (3) Nr. 2 VgV: Nachweis der Qualifikation der vorgesehenen Bearbeiter, insbesondere deren persönliche vergleichbare Referenzen im Bereich der ausgeschriebenen Leistungen seit 2014, (d. h. zwischen 2014 und der Einrichung der Bewerbung abgeschlossen). Für jedes Referenzprojekt sind mindestens folgende Informationen anzugeben: Leistungszeitraum (bei noch nicht abgeschlossenen Projekten: Angabe des Bearbeitungsstandes), Angabe der vom vorgesehenen Bearbeiter erbrachten Leistungen für das jeweilige Referenzprojekt, Beschreibung der Besonderheiten des jeweiligen Referenzprojektes, Baukosten, Auftragssummen, Ansprechpartner). Dabei sind insbesondere die Nachweise zu folgenden Personen vorzulegen:
— Nachweise gemäß § 46 (3) Nr. 6 VgV: Nachweise zur Leistungsfähigkeit der Führungskräfte des Unternehmens, die die technische Leitung innehaben inkl. berufliche Befähigung,
— Nachweis gemäß § 46 (3) Nr. 8 VgV: Angabe der Anzahl der Beschäftigten in den letzten 3 Jahren (gesamt) und Anzahl der Beschäftigten im Bereich der geforderten Dienstleistung,
— Nachweis gemäß § 46 (3) Nr. 9 VgV: Angabe zur technischen Ausstattung, über die das Unternehmen für die Ausführung des Auftrags verfügt,
— Nachweis gemäß § 46 (3) Nr. 3 VgV: Angaben zur Gewährleistung der Qualität,
— Nachweise gemäß § 46 (3) Nr. 10 VgV: Angabe der Leistungen anderer Unternehmen.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
— Referenzen des Bewerbers (Unternehmen): 30 %,
— Referenzen/Erfahrungen des Projektleiters: 25 %,
— Referenzen/Erfahrungen des hauptverantwortlichen Planers Technische Ausrüstung…
… (HLS): 20 %,
… (ELT): 20 %,
— Referenzen/Erfahrungen des hauptverantwortlichen Objektplaners Ingenieurbauwerke (Bauwerke und Anlagen der Abwasserentsorgung): 5 %.
Nähere Angaben zu den Anforderungen siehe Unterlage „Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb“, Ziffer 7.2„Maßgebende Kriterien und Wichtungen für die Wertung der Teilnahmeanträge“.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 08:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2019-07-05 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2019-05-28 📅
— Unterlagen können auf folgender Internetseite heruntergeladen werden: www.deutsche-evergabe.de,
— Anfragen zum Verfahren über die oben genannte Plattform
— der Teilnahmeantrag ist elektronisch über die oben genannte Plattform (siehe auch Punkt I.3) einzureichen. Teilnahmeanträge, die per E-Mail oder per Post zugesandt werden, werden nicht berücksichtigt!
— Nach Eingangsschluss erfolgt die Auswertung der Teilnahmeanträge. Gemäß Punkt II.2.9) werden 3 bis maximal 5 Teilnehmer/Bewerber zur Verhandlung/Erstangebotsabgabe aufgefordert.
Die Fristen des § 160 Abs. 3 Ziffer 1-4 GWB sind zu beachten. Danach ist ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-12-13) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 571425.13 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge