Gegenstand der Ausschreibung sind Planungsleistungen im Leistungsbereiche § 55 HOAI – Anlagengruppen 1,2 und 3 für den Neubau eines Klinischen Hörsaals.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-03-11.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-02-08.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2019-02-08) Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name: Land Sachsen-Anhalt vertreten durch das Universitätsklinikum Magdeburg A.ö.R.
Postanschrift: Leipziger Straße 44
Postort: Magdeburg
Postleitzahl: 39120
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3443-284390📞
E-Mail: broese@wenzel-drehmann-pem.de📧
Fax: +49 3443-284399 📠
Region: Magdeburg, Kreisfreie Stadt🏙️
URL: https://www.med.uni-magdeburg.de🌏 Kommunikation
Dokumente URL: www.evergabe.de/unterlagen🌏
Teilnahme-URL: www.evergabe.de🌏 Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere Art: Universitätsklinikum A.ö.R.
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Neubau Klinischer Hörsaal – Technischen Ausrüstung AG 1-2-3
011/17/99-7305A
Produkte/Dienstleistungen: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen📦
Kurze Beschreibung:
“Gegenstand der Ausschreibung sind Planungsleistungen im Leistungsbereiche § 55 HOAI – Anlagengruppen 1,2 und 3 für den Neubau eines Klinischen Hörsaals.”
1️⃣
Ort der Leistung: Magdeburg, Kreisfreie Stadt🏙️
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
“Land Sachsen-Anhalt
Vertretend durch das Universitätsklinikum Magdeburg A.ö.R.
Leipziger Straße 44
39120 Magdeburg”
Beschreibung der Beschaffung:
“Das Baufeld für den Neubau des Hörsaales mit 300 Plätzen liegt auf dem Gelände des UK Magdeburg A. ö. R., westlich des Hauses 8. Der favorisierte...”
Beschreibung der Beschaffung
Das Baufeld für den Neubau des Hörsaales mit 300 Plätzen liegt auf dem Gelände des UK Magdeburg A. ö. R., westlich des Hauses 8. Der favorisierte Grundstücksteil ist nicht bebaut und umfasst ca. 1 083 m. Es ist umlaufend von Erschließungsstraßen oder -wegen umfasst. Wegen der von der Medizinischen Fakultät geforderten Möglichkeit zur Vorstellung von Patienten während der Vorlesung muss eine Verbindung zwischen dem Hörsaal und einem Bestandsgebäude realisiert werden, der den witterungsunabhängigen und sicheren Bettentransport gewährleistet.
Für den Neubau des Hörsaales soll in wesentlichen Teilen ein Projekt realisiert werden, dass bereits auf dem Gelände der Hauptuniversität Otto-von-Guericke im Jahr 2014 umgesetzt wurde. Der vorhandene Entwurf muss durch einen Bettenzugang ergänzt werden. Außerdem werden Anpassungen an örtliche Gegebenheiten und eine erweiterte Funktionalität erforderlich. In dem Neubau wird als einzige Nutzung ein Hörsaal für maximal 300 Personen sowie alle für einen einwandfreien Hörsaalbetrieb erforderlichen Funktionen einschl. Foyer (Technikräume, Vorbereitungsräume, Regieraum sowie Sanitärräume) untergebracht. Bereiche für die Ver- und Entsorgung des Gebäudes werden in Nebenräumen ausgewiesen. Die Funktionsweise des Gebäudes ist so konzipiert, dass ein Betrieb unabhängig von anderen Einrichtungen der Medizinischen Fakultät und des Universitätsklinikums möglich ist.
Die Funktion des Hörsaales gibt die ansteigende Konstruktion des Fußbodens in diesem Raum vor. Es entsteht ein ca. 10 m hohes Gebäude, welches im Bereich des Hörsaales eingeschossig und in Nachbarbereichen teilweise zweigeschossig ausgebildet ist. Partiell ist das Gebäude bis zu einer Tiefe von ca. 3 m unter Oberfläche Gelände unterkellert. Im Kellergeschoss befinden sich Technik- und Lagerflächen. Mit dem Neubau eines Hörsaalgebäudes auf dem Campus des UKMD gilt es, in Sachen Datenkommunikations- und Medientechnik ein zukunftsweisendes interaktives Konzept zu verwirklichen, das für die technische und medizinische Einrichtung der nächsten Jahre gerüstet ist und Voraussetzungen für eine moderne Lehre und Veranstaltungsorganisation darstellt.
Die Gebäudeentwässerung ist an die Liegenschaftsentwässerung anzuschließen und erfolgt als Entwässerung im Trennsystem als Freispiegelentwässerung. Die Dächer über dem Hörsaal und dem Foyer werden als extensiv begrüntes Flachdach mit Innenentwässerung ausgebildet. Schmutz- und Regenwasserleitungen sind über getrennte Rohrleitungssysteme zu entwässern. Es ist weiterhin eine Trinkwasseranlage zu planen, die Versorgung erfolgt aus dem Trinkwassernetz der Liegenschaft. Die Planung von Gas- und Feuerlöschanlagen ist nicht erforderlich (Handfeuerlöscher geplant).
Die Wärmeversorgung erfolgt über den Anschluss an das Wärmesystem der Liegenschaft, hier ist im Zuge der Planung zu prüfen, ob zu zur Verfügung stehenden Kapazitäten auskömmlich sind. Geplant sind weiterhin Unterverteilungen mit notwendigen Heizkreisen (indirekter Anschluss mittels Übergabewärmetauscher). Als Grundlagen der Parameter für die Raumlufttechnik ist von mechanischer Be- und Entlüftung auszugehen. Für den Hörsaal ist eine Teilklimaanlage zu berücksichtigen, im Zuge der Planung ist die Möglichkeit einer adiabaten Kühlung für diesen Bereich zu untersuchen. Zur Abführung innerer Wärmelasten ist von zusätzlicher Umluftkühlung auszugehen. Grundsätzlich ist zu untersuchen, ob die Kühlung der RLT-Anlage erforderlich ist, bei Bedarf ist diese zu planen.
Insgesamt stehen für das Vorhaben Investitionskosten von ca. 1.50 Mio. EUR brutto (KG 400 DIN 276) zur Verfügung. Davon entfallen anteilig ca. 0,595 Mio. EUR brutto auf die Kostengruppen 410, 420, 430 der DIN 276. Dieser Budgetrahmen gilt als Kostenobergrenze, auf welchen die Planungsleistungen im zu beauftragenden Leistungsbild (§ 55 HOAI), für die benannten Anlagengruppen auszurichten sind.
Die Unterlagen zur HU-Bau sind zur Prüfung am 30.8.2019 an den AG zu übergeben. Die in Pkt. II.2.7. angegebene
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium, und alle Kriterien werden nur in den Auftragsunterlagen genannt
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Der nachstehende Zeitrahmen ist in Monaten ausgedrückt.
Beschreibung
Dauer: 3
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Dieser Vertrag ist verlängerbar ✅ Beschreibung
Beschreibung der Verlängerungen:
“Die angegebene Laufzeit in Monaten bezieht sich auf Planungsleistungen für die LPH 3 und 4 HOAI.
Die Beauftragung weiterer LPH erfolgt in Abhängigkeit der...”
Beschreibung der Verlängerungen
Die angegebene Laufzeit in Monaten bezieht sich auf Planungsleistungen für die LPH 3 und 4 HOAI.
Die Beauftragung weiterer LPH erfolgt in Abhängigkeit der Bestätigung des Planungsergebnisses der Entwurfsplanung u. nach Vorliegen des positiven Prüfbescheides der HU-BAU u. sobald die zugew. Finanzmittel einschl. Eigenmittel verfügbar sind. Ein Anspruch hierauf besteht nicht.
Mehr anzeigen Informationen über die Begrenzung der Zahl der einzuladenden Bewerber
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
“Erfüllung der Teilnahmevoraussetzungen gemäß Punkt III.1.1 und III.2.2
Gewichtung der Kriterien gemäß Punkt III.1.2 und III.1.3: zusammen 100 % Gewichtung,...”
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Erfüllung der Teilnahmevoraussetzungen gemäß Punkt III.1.1 und III.2.2
Gewichtung der Kriterien gemäß Punkt III.1.2 und III.1.3: zusammen 100 % Gewichtung, davon anteilig gemäß der angegebenen Kriteriengewichtung und Wertungsschwellen.
Erfüllen Bewerber alle veröffentlichten Auswahlkriterien derart, dass eine objektive Abgrenzung der einzuladenden Teilnehmergruppe nicht möglich ist, dann behält sich die Vergabestelle das Recht vor, die Auswahl unter den betreffenden Bewerbern in Anwendung von § 75 (6) VgV durch Los vorzunehmen.
Mehr anzeigen Informationen über Optionen
Optionen ✅
Beschreibung der Optionen:
“Die Beauftragung der Planungsleistungen nach § 55 HOAI Anlagegruppe 1, 2 und 3 für die LPH 3 bis 8 HOAI, erfolgt im ersten Schritt für die Leistungsphasen 3...”
Beschreibung der Optionen
Die Beauftragung der Planungsleistungen nach § 55 HOAI Anlagegruppe 1, 2 und 3 für die LPH 3 bis 8 HOAI, erfolgt im ersten Schritt für die Leistungsphasen 3 und 4.
Die Beauftragung der Leistungsphasen 5 bis 8 § 55 HOAI erfolgt in Abhängigkeit der Bestätigung des Planungsergebnisses der zu erarbeitenden Entwurfsplanung u. nach Vorliegen des positiven Prüfbescheides der HU-BAU u. sobald die zugewendeten Finanzmittel verfügbar sind. Ein Anspruch hierauf besteht nicht.
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, die Beauftragung der Leistungen einzeln, zeitlich gestaffelt und gegliedert nach Bauabschnitten und Finanzierungsfreigaben durch das Land Sachsen-Anhalt vorzunehmen. Die Beauftragung weiterer Leistungen besteht als Option ohne Anspruch darauf.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“Siehe ergänzende verbindliche Inhalte zum Bekanntmachungstext unter:
www.evergabe.de” Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Siehe ergänzende verbindliche Inhalte zum Bekanntmachungstext unter:
www.evergabe.de” Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Siehe ergänzende verbindliche Inhalte zum Bekanntmachungstext unter:
www.evergabe.de” Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
“Siehe ergänzende verbindliche Inhalte zum Bekanntmachungstext unter:
www.evergabe.de” Informationen über das für die Ausführung des Auftrags zuständige Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der mit der Ausführung des Auftrags betrauten Mitarbeiter
Verfahren Art des Verfahrens
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Informationen zur Verhandlung
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ersten Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen zu führen
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2019-03-11
14:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Das Angebot muss gültig sein bis: 2019-06-28 📅
“Aus Gründen der einfacheren Lesbarkeit wurde im Bekanntmachungstext auf die geschlechtsspezifische Differenzierung verzichtet. Betreffende Bezeichnungen...”
Aus Gründen der einfacheren Lesbarkeit wurde im Bekanntmachungstext auf die geschlechtsspezifische Differenzierung verzichtet. Betreffende Bezeichnungen gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter.
Rückfragen während der Teilnahmeantragsphase sind ausschließlich in Schriftform an die in I.3) aufgeführten Kontaktstellen (per E-Mail über das eVergabeportal) zu senden.
Redaktionsschluss für die Annahme von Rückfragen ist der 1.3.2019 – 12.00 Uhr. Eingehende Rückfragen und deren Beantwortung werden gesammelt und in anonymisierter Form über das eVergabeportal LSA (https://evergabe.sachsen-anhalt.de) als Downloadangebot am 18.02., 25.2. und 4.3.2019 zur Verfügung gestellt.
Schlusstermin für die Annahme/den Eingang der Teilnahmeantragsunterlagen ist der 11.3.2019. 13.00 Uhr. Die Teilnahmeanträge sind an die Kontaktstelle (siehe I.1) ausschließlich über das eVergabeportal LSA (https://evergabe.sachsen-anhalt.de) als elektronisches Textdokument zu senden.
Eingereichte Teilnahmeantragsunterlagen werden nicht zurückgesandt. Kosten für die Erstellung von Teilnahmeantragsunterlagen werden nicht erstattet.
Die Verhandlungsgespräche sollen voraussichtlich am 7.5.2019 stattfinden. Eine Beauftragung ist für die 21. KW 2019 geplant. Alle eingeladenen Bieter müssen vor den Verhandlungsgesprächen zwingend einen Besichtigungstermin vor Ort durchführen (Voraussetzung für die Teilnahme am Verhandlungsgespräch). Dieser soll voraussichtlich am 15.4.2019 stattfinden
Hinweis:
Die Möglichkeit der Nachforderung fehlender und Annahme nachgereichter Erklärungen und Nachweise oder sonstiger geforderter Unterlagen im Sinne § 56 (2) VgV wird durch die Vergabestelle für dieses Verfahren ausdrücklich ausgeschlossen.
Bestandteil der verbindlichen Vergabe-/Beschaffungsunterlagen der Teilnahmeantragsphase sind:
— Bekanntmachung,
— 02 ergänzende verbindliche Inhalte zum Bekanntmachungstext,
— 03 Bewerbungsbogen,
— 04 Entwurf der Vertrags- und Honorierungseckpunkte,
— 05 Vertragsentwurf.
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Postort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 345-5140📞
Fax: +49 345-5141115 📠 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Rechtsbehelfshinweis:
Anträge auf Nachprüfung des Vergabeverfahrens dürfen keine der Unzulässigkeitskriterien nach § 160 (3) Nr. 1 bis 4 GWB erfüllen.
Es...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Rechtsbehelfshinweis:
Anträge auf Nachprüfung des Vergabeverfahrens dürfen keine der Unzulässigkeitskriterien nach § 160 (3) Nr. 1 bis 4 GWB erfüllen.
Es wird darauf hingewiesen, dass ein Verfahren vor der Vergabekammer für die unterliegende Partei kostenpflichtig ist.
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Quelle: OJS 2019/S 030-067594 (2019-02-08)
Ergänzende Angaben (2019-02-13)
Ergänzende Informationen Referenz der ursprünglichen Mitteilung
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2019/S 030-067594
Änderungen Zu berichtigender Text in der ursprünglichen Bekanntmachung
Nummer des Abschnitts: II.2.4)
Ort des zu ändernden Textes: Beschreibung der Beschaffung
Alter Wert
Text:
“Das Baufeld für den Neubau des Hörsaales mit 300 Plätzen liegt auf dem Gelände des UK Magdeburg A.ö.R., westlich des Hauses 8. Der favorisierte...”
Text
Das Baufeld für den Neubau des Hörsaales mit 300 Plätzen liegt auf dem Gelände des UK Magdeburg A.ö.R., westlich des Hauses 8. Der favorisierte Grundstücksteil ist nicht bebaut und umfasst ca. 1 083 m. Es ist umlaufend von Erschließungsstraßen oder -wegen umfasst. Wegen der von der Medizinischen Fakultät geforderten Möglichkeit zur Vorstellung von Patienten während der Vorlesung muss eine Verbindung zwischen dem Hörsaal und einem Bestandsgebäude realisiert werden, der den witterungsunabhängigen und sicheren Bettentransport gewährleistet. Für den Neubau des Hörsaales soll in wesentlichen Teilen ein Projekt realisiert werden, dass bereits auf dem Gelände der Hauptuniversität Otto-von-Guericke im Jahr 2014 umgesetzt wurde. Der vorhandene Entwurf muss durch einen Bettenzugang ergänzt werden. Außerdem werden Anpassungen an örtliche Gegebenheiten und eine erweiterte Funktionalität erforderlich. In dem Neubau wird als einzige Nutzung ein Hörsaal für maximal 300 Personen sowie alle für einen einwandfreien Hörsaalbetrieb erforderlichen Funktionen einschl. Foyer (Technikräume, Vorbereitungsräume, Regieraum sowie Sanitärräume) untergebracht. Bereiche für die Ver- und Entsorgung des Gebäudes werden in Nebenräumen ausgewiesen. Die Funktionsweise des Gebäudes ist so konzipiert, dass ein Betrieb unabhängig von anderen Einrichtungen der Medizinischen Fakultät und des Universitätsklinikums möglich ist. Die Funktion des Hörsaales gibt die ansteigende Konstruktion des Fußbodens in diesem Raum vor. Es entsteht ein ca. 10 m hohes Gebäude, welches im Bereich des Hörsaales eingeschossig und in Nachbarbereichen teilweise zweigeschossig ausgebildet ist. Partiell ist das Gebäude bis zu einer Tiefe von ca. 3 m unter Oberfläche Gelände unterkellert. Im Kellergeschoss befinden sich Technik- und Lagerflächen. Mit dem Neubau eines Hörsaalgebäudes auf dem Campus des UKMD gilt es, in Sachen Datenkommunikations- und Medientechnik ein zukunftsweisendes interaktives Konzept zu verwirklichen, das für die technische und medizinische Einrichtung der nächsten Jahre gerüstet ist und Voraussetzungen für eine moderne Lehre und Veranstaltungsorganisation darstellt. Die Gebäudeentwässerung ist an die Liegenschaftsentwässerung anzuschließen und erfolgt als Entwässerung im Trennsystem als Freispiegelentwässerung. Die Dächer über dem Hörsaal und dem Foyer werden als extensiv begrüntes Flachdach mit Innenentwässerung ausgebildet. Schmutz- und Regenwasserleitungen sind über getrennte Rohrleitungssysteme zu entwässern. Es ist weiterhin eine Trinkwasseranlage zu planen, die Versorgung erfolgt aus dem Trinkwassernetz der Liegenschaft. Die Planung von Gas- und Feuerlöschanlagen ist nicht erforderlich (Handfeuerlöscher geplant). Die Wärmeversorgung erfolgt über den Anschluss an das Wärmesystem der Liegenschaft, hier ist im Zuge der Planung zu prüfen, ob zu zur Verfügung stehenden Kapazitäten auskömmlich sind. Geplant sind weiterhin Unterverteilungen mit notwendigen Heizkreisen (indirekter Anschluss mittels Übergabewärmetauscher). Als Grundlagen der Parameter für die Raumlufttechnik ist von mechanischer Be- und Entlüftung auszugehen. Für den Hörsaal ist eine Teilklimaanlage zu berücksichtigen, im Zuge der Planung ist die Möglichkeit einer adiabaten Kühlung für diesen Bereich zu untersuchen. Zur Abführung innerer Wärmelasten ist von zusätzlicher Umluftkühlung auszugehen. Grundsätzlich ist zu untersuchen, ob die Kühlung der RLT-Anlage erforderlich ist, bei Bedarf ist diese zu planen. Insgesamt stehen für das Vorhaben Investitionskosten von ca. 1.50 Mio. EUR brutto (KG 400 DIN 276) zur Verfügung. Davon entfallen anteilig ca. 0,595 Mio. EUR brutto auf die Kostengruppen 410, 420, 430 der DIN 276. Dieser Budgetrahmen gilt als Kostenobergrenze, auf welchen die Planungsleistungen im zu beauftragenden Leistungsbild (§ 55 HOAI), für die benannten Anlagengruppen auszurichten sind. Die Unterlagen zur HU-Bau sind zur Prüfung am 30.8.2019 an den AG zu übergeben. Die in Pkt. II.2.7. angegebene
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Text:
“Das Baufeld für den Neubau des Hörsaales mit 300 Plätzen liegt auf dem Gelände des UK Magdeburg A.ö.R., westlich des Hauses 8. Der favorisierte...”
Text
Das Baufeld für den Neubau des Hörsaales mit 300 Plätzen liegt auf dem Gelände des UK Magdeburg A.ö.R., westlich des Hauses 8. Der favorisierte Grundstücksteil ist nicht bebaut und umfasst ca. 1 083 m. Es ist umlaufend von Erschließungsstraßen oder -wegen umfasst. Wegen der von der Medizinischen Fakultät geforderten Möglichkeit zur Vorstellung von Patienten während der Vorlesung muss eine Verbindung zwischen dem Hörsaal und einem Bestandsgebäude realisiert werden, der den witterungsunabhängigen und sicheren Bettentransport gewährleistet. Für den Neubau des Hörsaales soll in wesentlichen Teilen ein Projekt realisiert werden, dass bereits auf dem Gelände der Hauptuniversität Otto-von-Guericke im Jahr 2014 umgesetzt wurde. Der vorhandene Entwurf muss durch einen Bettenzugang ergänzt werden. Außerdem werden Anpassungen an örtliche Gegebenheiten und eine erweiterte Funktionalität erforderlich. In dem Neubau wird als einzige Nutzung ein Hörsaal für maximal 300 Personen sowie alle für einen einwandfreien Hörsaalbetrieb erforderlichen Funktionen einschl. Foyer (Technikräume, Vorbereitungsräume, Regieraum sowie Sanitärräume) untergebracht. Bereiche für die Ver- und Entsorgung des Gebäudes werden in Nebenräumen ausgewiesen. Die Funktionsweise des Gebäudes ist so konzipiert, dass ein Betrieb unabhängig von anderen Einrichtungen der Medizinischen Fakultät und des Universitätsklinikums möglich ist. Es entsteht ein ca. 10 m hohes Gebäude, welches im Bereich des Hörsaales eingeschossig und in Nachbarbereichen teilweise zweigeschossig ausgebildet ist. Partiell ist das Gebäude bis zu einer Tiefe von ca. 3 m unter Oberfläche Gelände unterkellert. Im Kellergeschoss befinden sich Technik- und Lagerflächen. Die Gebäudeentwässerung ist an die Liegenschaftsentwässerung anzuschließen und erfolgt als Entwässerung im Trennsystem als Freispiegelentwässerung. Die Dächer über dem Hörsaal und dem Foyer werden als extensiv begrüntes Flachdach mit Innenentwässerung ausgebildet. Schmutz- und Regenwasserleitungen sind über getrennte Rohrleitungssysteme zu entwässern. Es ist weiterhin eine Trinkwasseranlage zu planen, die Versorgung erfolgt aus dem Trinkwassernetz der Liegenschaft. Die Planung von Gas- und Feuerlöschanlagen ist nicht erforderlich (Handfeuerlöscher geplant). Die Wärmeversorgung erfolgt über den Anschluss an das Wärmesystem der Liegenschaft, hier ist im Zuge der Planung zu prüfen, ob zu zur Verfügung stehenden Kapazitäten auskömmlich sind. Geplant sind weiterhin Unterverteilungen mit notwendigen Heizkreisen (indirekter Anschluss mittels Übergabewärmetauscher). Als Grundlagen der Parameter für die Raumlufttechnik ist von mechanischer Be- und Entlüftung auszugehen. Für den Hörsaal ist eine Teilklimaanlage zu berücksichtigen, im Zuge der Planung ist die Möglichkeit einer adiabaten Kühlung für diesen Bereich zu untersuchen. Zur Abführung innerer Wärmelasten ist von zusätzlicher Umluftkühlung auszugehen. Grundsätzlich ist zu untersuchen, ob die Kühlung der RLT-Anlage erforderlich ist, bei Bedarf ist diese zu planen. Insgesamt stehen für das Vorhaben Investitionskosten von ca. 1.50 Mio. EUR brutto (KG 400 DIN 276) zur Verfügung. Davon entfallen anteilig ca. 0,595 Mio. EUR brutto auf die Kostengruppen 410, 420, 430 der DIN 276. Dieser Budgetrahmen gilt als Kostenobergrenze, auf welchen die Planungsleistungen im zu beauftragenden Leistungsbild (§ 55 HOAI), für die benannten Anlagengruppen auszurichten sind. Die Unterlagen zur HU-Bau sind zur Prüfung am 30.8.2019 an den AG zu übergeben. Die in Die in Pkt. II.2.7. angegebene Laufzeit bezieht sich auf diesen Termin. Nutzungsbeginn für das Vorhaben ist für Februar 2021 geplant. Die Vergabestelle/der Auftraggeber erwartet, dass im Fall einer Beauftragung das angebotene Projektteam zur Sicherstellung der Terminplanung sofort und vollumfänglich zur Verfügung steht. Im Bedarfsfall ist zur Sicherstellung der Termineinhaltung eine Aufstockung der Teamstärke zu sichern/ zu ermöglichen.
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Quelle: OJS 2019/S 033-075185 (2019-02-13)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-10-02) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): EUR 0.01 💰
Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Das Baufeld für den Neubau des Hörsaales mit 300 Plätzen liegt auf dem Gelände des UK Magdeburg A.ö.R., westlich des Hauses 8. Der favorisierte...”
Beschreibung der Beschaffung
Das Baufeld für den Neubau des Hörsaales mit 300 Plätzen liegt auf dem Gelände des UK Magdeburg A.ö.R., westlich des Hauses 8. Der favorisierte Grundstücksteil ist nicht bebaut und umfasst ca. 1 083 m. Es ist umlaufend von Erschließungsstraßen oder -wegen umfasst. Wegen der von der Medizinischen Fakultät geforderten Möglichkeit zur Vorstellung von Patienten während der Vorlesung muss eine Verbindung zwischen dem Hörsaal und einem Bestandsgebäude realisiert werden, der den witterungsunabhängigen und sicheren Bettentransport gewährleistet. Für den Neubau des Hörsaales soll in wesentlichen Teilen ein Projekt realisiert werden, dass bereits auf dem Gelände der Hauptuniversität Otto-von-Guericke im Jahr 2014 umgesetzt wurde. Der vorhandene Entwurf muss durch einen Bettenzugang ergänzt werden. Außerdem werden Anpassungen an örtliche Gegebenheiten und eine erweiterte Funktionalität erforderlich. In dem Neubau wird als einzige Nutzung ein Hörsaal für maximal 300 Personen sowie alle für einen einwandfreien Hörsaalbetrieb erforderlichen Funktionen einschl. Foyer (Technikräume, Vorbereitungsräume, Regieraum sowie Sanitärräume) untergebracht. Bereiche für die Ver- und Entsorgung des Gebäudes werden in Nebenräumen ausgewiesen. Die Funktionsweise des Gebäudes ist so konzipiert, dass ein Betrieb unabhängig von anderen Einrichtungen der Medizinischen Fakultät und des Universitätsklinikums möglich ist. Es entsteht ein ca. 10 m hohes Gebäude, welches im Bereich des Hörsaales eingeschossig und in Nachbarbereichen teilweise zweigeschossig ausgebildet ist. Partiell ist das Gebäude bis zu einer Tiefe von ca. 3 m unter Oberfläche Gelände unterkellert. Im Kellergeschoss befinden sich Technik- und Lagerflächen. Die Gebäudeentwässerung ist an die Liegenschaftsentwässerung anzuschließen und erfolgt als Entwässerung im Trennsystem als Freispiegelentwässerung. Die Dächer über dem Hörsaal und dem Foyer werden als extensiv begrüntes Flachdach mit Innenentwässerung ausgebildet. Schmutz- und Regenwasserleitungen sind über getrennte Rohrleitungssysteme zu entwässern. Es ist weiterhin eine Trinkwasseranlage zu planen, die Versorgung erfolgt aus dem Trinkwassernetz der Liegenschaft. Die Planung von Gas- und Feuerlöschanlagen ist nicht erforderlich (Handfeuerlöscher geplant). Die Wärmeversorgung erfolgt über den Anschluss an das Wärmesystem der Liegenschaft, hier ist im Zuge der Planung zu prüfen, ob zu zur Verfügung stehenden Kapazitäten auskömmlich sind. Geplant sind weiterhin Unterverteilungen mit notwendigen Heizkreisen (indirekter Anschluss mittels Übergabewärmetauscher). Als Grundlagen der Parameter für die Raumlufttechnik ist von mechanischer Be- und Entlüftung auszugehen. Für den Hörsaal ist eine Teilklimaanlage zu berücksichtigen, im Zuge der Planung ist die Möglichkeit einer adiabaten Kühlung für diesen Bereich zu untersuchen. Zur Abführung innerer Wärmelasten ist von zusätzlicher Umluftkühlung auszugehen. Grundsätzlich ist zu untersuchen, ob die Kühlung der RLT-Anlage erforderlich ist, bei Bedarf ist diese zu planen. Insgesamt stehen für das Vorhaben Investitionskosten von ca. 1.50 Mio. EUR brutto (KG 400 DIN 276) zur Verfügung. Davon entfallen anteilig ca. 0,595 Mio. EUR brutto auf die Kostengruppen 410, 420, 430 der DIN 276. Dieser Budgetrahmen gilt als Kostenobergrenze, auf welchen die Planungsleistungen im zu beauftragenden Leistungsbild (§ 55 HOAI), für die benannten Anlagengruppen auszurichten sind. Die Unterlagen zur HU-Bau sind zur Prüfung am 30.08.2019 an den AG zu übergeben. Die in Die in Pkt. II.2.7) angegebene Laufzeit bezieht sich auf diesen Termin. Nutzungsbeginn für das Vorhaben ist für Februar 2021 geplant. Die Vergabestelle/der Auftraggeber erwartet, dass im Fall einer Beauftragung das angebotene Projektteam zur Sicherstellung der Terminplanung sofort und vollumfänglich zur Verfügung steht. Im Bedarfsfall ist zur Sicherstellung der Termineinhaltung eine Aufstockung der Teamstärke zu sichern/zu ermöglichen.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung):
“Darstellung projektbezogener Anwendung der vorh. Erfahrungshintergründe für Neubau von TA AG 1,2,3 anhand Referenzvorhaben”
Qualitätskriterium (Gewichtung): 35,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Vorstellung der Planungsorganisation/des Planungsablaufs
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung):
“Projektbezogene Qualitätssicherung in der Planungsphase (Planungsqualität/Kostensicherung/Terminsicherung)”
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung):
“Projektbezogene Qualitätssicherung in der Realisierungsphase (Baurealisierungsmanagement)”
Preis (Gewichtung): 10,00
Informationen über Optionen
Beschreibung der Optionen:
“Die Beauftragung der Planungsleistungen nach § 55 HOAI Anlagegruppe 1, 2 und 3 für die LPH 3 bis 8 HOAI, erfolgt im ersten Schritt für die Leistungsphasen 3...”
Beschreibung der Optionen
Die Beauftragung der Planungsleistungen nach § 55 HOAI Anlagegruppe 1, 2 und 3 für die LPH 3 bis 8 HOAI, erfolgt im ersten Schritt für die Leistungsphasen 3 und 4. Die Beauftragung der Leistungsphasen 5 bis 8 § 55 HOAI erfolgt in Abhängigkeit der Bestätigung des Planungsergebnisses der zu erarbeitenden Entwurfsplanung u. nach Vorliegen des positiven Prüfbescheides der HU-BAU u. sobald die zugewendeten Finanzmittel verfügbar sind. Ein Anspruch hierauf besteht nicht. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, die Beauftragung der Leistungen einzeln, zeitlich gestaffelt und gegliedert nach Bauabschnitten und Finanzierungsfreigaben durch das Land Sachsen-Anhalt vorzunehmen. Die Beauftragung weiterer Leistungen besteht als Option ohne Anspruch darauf.
Verfahren Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2019/S 030-067594
Auftragsvergabe
1️⃣
Vertragsnummer: 1
Titel: Neubau Klinischer Hörsaal – Technischen Ausrüstung AG 1-2-3
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-09-10 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 2
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der auf elektronischem Wege eingegangenen Angebote: 2
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: pbr Planungsbüro Rohling AG
Postanschrift: Albert-Einstein-Straße 2
Postort: Osnabrück
Postleitzahl: 49076
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 5419412-0📞
E-Mail: akquisition@pbr.de📧
Region: Magdeburg, Kreisfreie Stadt🏙️
Der Auftragnehmer ist ein KMU ✅ Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 0.01 💰
Quelle: OJS 2019/S 193-469396 (2019-10-02)