Neubau Konzerthaus Nürnberg – Konzertorgel

Planungs- und Baureferat/Stab Projektbaudienststelle Kulturgroßbauprojekte

Neubau einer Konzertorgel als Orchester- und Soloinstrument mit im Kern deutsch-romantischer Charakteristik für einen Saal mit ca. 1 500 Besucherplätzen. Wesentliche Anforderungen: sehr große dynamische Bandbreite und Mischfähigkeit bei gleichzeitiger Farbigkeit der Einzelstimmen; klangliche Flexibilität und Wärme; bruchloses Verschmelzen mit Orchesterklang; Abbildung der stilistischen Vielfalt der Orgelliteratur; dreimanualige Anlage mit dynamischer Progression vom III. zum I. Manual; Hochdrucklade; Fernwerk; mechanischer Spielschrank; beweglicher elektrischer Spieltisch; leichtgängige mechanische Spieltraktur; übersichtliche und leicht zu handhabende Spielanlage; zuverlässige Setzeranlage; zuverlässige Funktionstüchtigkeit; Klarheit der inneren Organisation und Konstruktion; optimale Wartungsbedingungen; sehr geringe Grundgeräusche für höchste akustische Anforderungen des Saales. Der Prospekt muss sich mit sehr hohen gestalterischen Anforderungen in die Saalarchitektur einfügen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-06-11. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-05-11.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-05-11 Auftragsbekanntmachung
2020-02-13 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-05-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Orgeln
Referenznummer: 2019000033
Kurze Beschreibung:
Neubau einer Konzertorgel als Orchester- und Soloinstrument mit im Kern deutsch-romantischer Charakteristik für einen Saal mit ca. 1 500 Besucherplätzen. Wesentliche Anforderungen: sehr große dynamische Bandbreite und Mischfähigkeit bei gleichzeitiger Farbigkeit der Einzelstimmen; klangliche Flexibilität und Wärme; bruchloses Verschmelzen mit Orchesterklang; Abbildung der stilistischen Vielfalt der Orgelliteratur; dreimanualige Anlage mit dynamischer Progression vom III. zum I. Manual; Hochdrucklade; Fernwerk; mechanischer Spielschrank; beweglicher elektrischer Spieltisch; leichtgängige mechanische Spieltraktur; übersichtliche und leicht zu handhabende Spielanlage; zuverlässige Setzeranlage; zuverlässige Funktionstüchtigkeit; Klarheit der inneren Organisation und Konstruktion; optimale Wartungsbedingungen; sehr geringe Grundgeräusche für höchste akustische Anforderungen des Saales. Der Prospekt muss sich mit sehr hohen gestalterischen Anforderungen in die Saalarchitektur einfügen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Orgeln 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Nürnberg, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Planungs- und Baureferat/Stab Projektbaudienststelle Kulturgroßbauprojekte
Postanschrift: Bauhof 9
Postleitzahl: 90402
Postort: Nürnberg
Kontakt
Internetadresse: https://www.nuernberg.de/internet/referat6/ 🌏
E-Mail: pbd-vergabe@stadt.nuernberg.de 📧
Telefon: +49 91123114883 📞
Fax: +49 9112315630 📠
URL der Dokumente: https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/DownloadTenderFiles.ashx?subProjectId=zmA%252bRD7AaB0%253d 🌏
URL der Teilnahme: https://portal.deutsche-evergabe.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-05-11 📅
Einreichungsfrist: 2019-06-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-05-15 📅
Datum des Beginns: 2020-01-01 📅
Datum des Endes: 2034-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 093-223819
ABl. S-Ausgabe: 93
Zusätzliche Informationen
Für zusätzliche Angaben zu den Zuschlagskriterien siehe VI.3. Sofern die Bewertung eines Kriteriums durch ein aus mehreren Personen bestehenden Gremium erfolgt, wird der Durchschnittswert aus den einzelnen abgegebenen Bewertungen für das jeweilige Kriterium ermittelt und bei der Bewertung berücksichtigt. Dabei erfolgt eine kaufmännische Rundung auf bis zu 3 Nachkommastellen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Planung, Neubau, Einbau, Intonation, Inbetriebnahme und Wartung einer Konzertorgel im Neubau des Konzerthauses an der Meistersingerhalle in Nürnberg auf Grundlage eines von einer Expertenkommission erarbeiteten Projektentwurfes.
Beschreibung der Verlängerungen:
Die Verlängerung bezieht sich ausschließlich auf die weitere Wartung des Instrumentes.
Zusätzliche Informationen:
Für zusätzliche Angaben zu den Zuschlagskriterien siehe VI.3. Sofern die Bewertung eines Kriteriums durch ein aus mehreren Personen bestehenden Gremium erfolgt, wird der Durchschnittswert aus den einzelnen abgegebenen Bewertungen für das jeweilige Kriterium ermittelt und bei der Bewertung berücksichtigt. Dabei erfolgt eine kaufmännische Rundung auf bis zu 3 Nachkommastellen.
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Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung: Siehe Auftragsunterlagen.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung: Siehe Auftragsunterlagen.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Mindestumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre im Durchschnitt 1 000 000 EUR (Ausschlusskriterium).
Ausführung von rechtsgeschäftlich abgenommenen Leistungen seit 2000, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Mit der zu vergebenden Leistung primär vergleichbar ist die Planung, der Bau, der Einbau, die Intonation und die Inbetriebnahme einer Orgel für einen Konzertsaal oder einen sonstigen vergleichbaren Raum, die hauptsächlich dem Zusammenspiel mit einem Orchester im Rahmen der Darbietung symphonischer Musik des 19. und 20. Jahrhunderts (Konzertorgel) und darüber hinaus auch der solistischen Aufführung von Orgelmusik dient. Sekundär vergleichbar ist ein Instrument, das dem liturgischen Orgelspiel in einer Kirche oder einer vergleichbaren Einrichtungen dient.
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Je eine Referenz für „Konzertorgel“ und „weitere Orgel“: mindestens eine der anzugebenden Referenzen muss ein Instrument sein, das einem primär vergleichbaren Instrument gem. der vorstehenden Definition genügt (Ausschlusskriterium). Bei der weiteren Referenz kann es sich auch um ein sonstiges, sekundär vergleichbares, Instrument handeln.
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Unterkriterien sind jeweils: der Zweck des Instrumentes, die Auftragsart, die Anzahl der Manuale, die Registeranzahl, das Vorhandensein eines elektrischen Spieltisches, das Vorhandensein eines mechanischen Spieltisches, die Anzahl von 32'-Registern, das Vorhandensein eines Hochdruckwerkes bzw. von Hochdruckregistern, die Prospektgestaltung.
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Referenz – Besondere Anforderung „Klang“: Die Auftraggeberin legt sehr großen Wert auf die klangliche Qualität des künftigen Instrumentes. Dabei kommt es ihr besonders auf die innere Mischfähigkeit bei gleichzeitiger Farbigkeit der Einzelstimmen und eine insgesamt große dynamische Bandbreite an.
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Referenz – Besondere Anforderung „Zusammenspiel mit dem Orchester“: Die Auftraggeberin legt sehr großen Wert auf die klangliche Qualität des künftigen Instrumentes. Dabei wird besonders auf die Mischfähigkeit des Klanges der Orgel mit einem Orchester und das Bestehen des Instrumentes gegenüber einem Orchester als Soloinstrument Wert gelegt. Hierzu gehören eine hohe klangliche Flexibilität, eine optimale Schwellwirkung und klangliche Wärme.
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Die Anforderungen und Ziele der Auftraggeberin bezüglich der vorgenannten Kriterien „Klang“ und „Zusammenspiel mit dem Orchester“ sind im Übrigen im veröffentlichten Dokument „20190430_KHN_Orgel_Projektenwurf“ näher erläutert. Da es sich hierbei um auch subjektiv bewertbare Kriterien handelt, wird die Vergabestelle die Bewertung durch ein Expertengremium mit mindestens 3 Teilnehmern (Orgelkommission) bewerten lassen. In die Bewertung fließt der Durchschnittswert der vergebenen Punkte ein.
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Referenz – Besondere Anforderung „Innovativität der Prospektgestaltung“: Die Auftraggeberin legt sehr großen Wert auf die Prospektgestaltung des künftigen Instrumentes. Auf eine eigenständige vom traditionellen Bild einer „Kirchenorgel“ losgelöste Gestaltung wird Wert gelegt. Dabei soll sich der Prospekt aus der Architektur der Saalwand herausentwickeln bzw. mit dem Saal ein harmonisches Ganzes bilden.
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Innovativ im Sinne dieses Kriteriums ist beispielsweise der Einsatz von Prospektpfeifen aus für diese sonst weniger üblichen Materialien (z. B. Kupferpfeifen), die besondere Anordnung der Pfeifen sowie variable/ wandelbare Erscheinungsformen durch öffenbare Klappen, Licht, etc.. Auf eine Gestaltung mit dem Anspruch auf dauerhafte Gültigkeit wird Wert gelegt.
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Da es sich hierbei um ein auch subjektiv bewertbares, gestalterisches Kriterium handelt, wird die Vergabestelle die Bewertung durch ein Gremium bewerten lassen, dem neben der Orgelkommission auch Architekten angehören. In die Bewertung fließt der Durchschnittswert der vergebenen Punkte ein.
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Die jeweilige Bewertung der Kriterien und Unterkriterien ist den Auftragsunterlagen zu entnehmen.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2019-07-01 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2 Monate
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Bauliche Qualität und Gestaltung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Klangästhetik
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Ergonomie
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität des Personals
Kundendienst
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5 %
Preis (Gewichtung): 40 %

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Leupold, Alexander
Dokumente URL: https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/DownloadTenderFiles.ashx?subProjectId=zmA%252bRD7AaB0%253d 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Unterkriterien für das Qualitätskriterium
„Bauliche Qualität und Gestaltung“ sind: struktureller Aufbau (Klarheit der Organisation, Übersichtlichkeit, Spiegelung des klanglichen Werkaufbaus), handwerkliche Verarbeitung (Dauerhaftigkeit), geringe Grundgeräusche (im Bes. von Gebläse und Traktur), Zuverlässigkeit im Betrieb (geringe Störanfälligkeit), Stabilität der Stimmung des Instrumentes, Prospektgestaltung, Vermittlung (Zugänglichkeit des Instrumentes/Education Concept).
„Klangästhetik“ sind: Konzept zur Intonation hinsichtlich der Orchestertauglichkeit (Zusammenspiel), der Nutzung als Soloinstrument, der räumlichen Klangausbreitung, der Farbigkeit der Einzelstimmen und der Mischfähigkeit sowie der technische Aufbau der Schwellbarkeit bzgl. Wirksamkeit.
„Ergonomie“ sind: der Aufbau der Spieltische (Übersichtlichkeit), die Bedienfreudigkeit/intuitive Erfassbarkeit der Spielanlage und die Setzeranlage (zuverlässiger, störungsfreier Spielbetrieb) sowie der Einsatz digitaler/elektronischer Techniken (Anforderungen werden zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch entwickelt und werden mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe konkretisiert).
„Qualität des Personals“ sind: die innere Organisation des Bieters und die Organisation der Zusammenarbeit mit anderen Planungsbeteiligten, die Qualifikation und die Erfahrung des Personals, im Besonderen der Projektleitung und des Intonateurs. Im Besonderen für die Projektleitung und den Intonateur sind 3 Referenzen speziell von Konzertsaalorgeln anzugeben.
„Kundendienst“ sind: Notfallservice (Behebung technischer Störungen, „Heulern“ und Stimmung) sowie die Sicherstellung einer angemessenen Reaktionszeit für Notfälle. Notfälle im Sinne dieses Kriteriums sind das Eintreten von Betriebszuständen, die die Durchführung von Konzertveranstaltungen erheblich beeinträchtigen oder unmöglich machen.
Die Anforderungen und Ziele der Auftraggeberin sind im Übrigen im veröffentlichten Dokument „20190430_KHN_Orgel_Projektenwurf“ (Projektentwurf) näher erläutert. Ebenso ist die der Ausschreibung zugrunde liegende Arbeits-Disposition sowie die Anforderungen der Auftraggeberin bezüglich der Raumakustik auf der Vergabeplattform zugänglich. Die Auftraggeberin behält sich vor, die Disposition im Rahmen der Bieterverhandlungen fortzuentwickeln. Die voranstehenden Kriterien werden auch im Hinblick auf die Erreichbarkeit der Ziele und Anforderungen der Auftraggeberin bezüglich der sehr hohen akustischen Anforderungen an den Konzertsaal und die Angaben des Projektentwurfes bewertet.
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Die Auftraggeberin setzt in diesem Verfahren eine international besetzte Expertenkommission (Orgelkommission) ein. Alle Angaben sind daher in deutscher UND an den dafür vorgesehenen Stellen möglichst auch in englischer Sprache zu machen. Bei Widersprüchen zwischen den beiden Sprachfassungen gehen die Angaben in deutscher Sprache vor. Die Vergabestelle behält sich vor, den Bewerber ggf. unter Fristsetzung zur Abgabe überarbeiteter englischsprachiger Angaben aufzufordern. Die Vergabestelle behält sich vor, die fachinhaltlichen Bestandteile einer Präsentation im nachfolgenden Verhandlungsverfahren auch in englischer Sprache zu fordern und die diesbezüglichen Bestandteile des Verhandlungsgespräches auch in englischer Sprache zu führen oder für das Gespräch einen Simultandolmetscher einzusetzen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabeprüfstelle Regierung von Mittelfranken (VOB-Stelle)
Postanschrift: Promenade 27
Postort: Ansbach
Postleitzahl: 91522
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 981531746 📞
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de 📧
Fax: +49 981531739 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Stadt Nürnberg/Rechtsamt – Vergabemanagement (RA/3-VMN)
Postanschrift: Bauhof 9
Postort: Nürnberg
Postleitzahl: 90402
Telefon: +49 9112316961 📞
E-Mail: vmn@stadt.nuernberg.de 📧
Fax: +49 9112314209 📠
Quelle: OJS 2019/S 093-223819 (2019-05-11)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-02-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bauarbeiten für Kunst- und Kulturgebäude
Gesamtwert des Auftrags: 2691668.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauarbeiten für Kunst- und Kulturgebäude 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Orgeln 📦

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-02-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-02-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 033-076824
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 093-223819
ABl. S-Ausgabe: 33

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-12-20 📅
Name: Hermann Eule Orgelbau GmbH
Postanschrift: Wilthener Straße 6
Postort: Bautzen
Postleitzahl: 02625
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3591304576 📞
E-Mail: kontakt@euleorgelbau.de 📧
Land: Bautzen 🏙️
Internetadresse: www.euleorgelbau.de/ 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 2691668.01 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5

Referenz
Zusätzliche Informationen
Unterkriterien für das Qualitätskriterium
„Bauliche Qualität und Gestaltung" sind: struktureller Aufbau (Klarheit der Organisation, Übersichtlichkeit, Spiegelung des klanglichen Werkaufbaus), handwerkliche Verarbeitung (Dauerhaftigkeit), geringe Grundgeräusche (im Bes. von Gebläse und Traktur), Zuverlässigkeit im Betrieb (geringe Störanfälligkeit), Stabilität der Stimmung des Instrumentes, Prospektgestaltung, Vermittlung (Zugänglichkeit des Instrumentes/Education Concept).
„Klangästhetik" sind: Konzept zur Intonation hinsichtlich der Orchestertauglichkeit (Zusammenspiel), der Nutzung als Soloinstrument, der räumlichen Klangausbreitung, der Farbigkeit der Einzelstimmen und der Mischfähigkeit sowie der technische Aufbau der Schwellbarkeit bzgl. Wirksamkeit.
„Ergonomie" sind: der Aufbau der Spieltische (Übersichtlichkeit), die Bedienfreudigkeit/intuitive Erfassbarkeit der Spielanlage und die Setzeranlage (zuverlässiger, störungsfreier Spielbetrieb) sowie der Einsatz digitaler/ elektronischer Techniken (Anforderungen werden zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch entwickelt und werden mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe konkretisiert).
„Qualität des Personals" sind: die innere Organisation des Bieters und die Organisation der Zusammenarbeit mit anderen Planungsbeteiligten, die Qualifikation und die Erfahrung des Personals, im Besonderen der Projektleitung und des Intonateurs. Im Besonderen für die Projektleitung und den Intonateur sind 3 Referenzen speziell von Konzertsaalorgeln anzugeben.
„Kundendienst" sind: Notfallservice (Behebung technischer Störungen, „Heulern" und Stimmung) sowie die Sicherstellung einer angemessenen Reaktionszeit für Notfälle. Notfälle im Sinne dieses Kriteriums sind das Eintreten von Betriebszuständen, die die Durchführung von Konzertveranstaltungen erheblich beeinträchtigen oder unmöglich machen.
Die Anforderungen und Ziele der Auftraggeberin sind im Übrigen im veröffentlichten Dokument „20190430_KHN_Orgel_Projektenwurf" (Projektentwurf) näher erläutert. Ebenso ist die der Ausschreibung zugrunde liegende Arbeits-Disposition sowie die Anforderungen der Auftraggeberin bezüglich der Raumakustik auf der Vergabeplattform zugänglich. Die Auftraggeberin behält sich vor, die Disposition im Rahmen der Bieterverhandlungen fortzuentwickeln. Die voranstehenden Kriterien werden auch im Hinblick auf die Erreichbarkeit der Ziele und Anforderungen der Auftraggeberin bezüglich der sehr hohen akustischen Anforderungen an den Konzertsaal und die Angaben des Projektentwurfes bewertet.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Nordbayern bei der Regierung von Mittelfranken
Telefon: +49 981531277 📞
Fax: +49 981531837 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2020/S 033-076824 (2020-02-13)