Neubau Polizeipräsidium Ludwigshafen/Rhein 19D0221 – Los 1: Fachplanung Ingenieurbauwerke f. Baugrubenverbau, 19D0219 – Los 2: Fachplanung Tragwerksplanung f. Baugrubenverbau
Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen die Fachplanung für:
– Los 1: Ingenieurbauwerke für Baugrubenverbau inkl. Wasserhaltung gem. Teil 3 Abschn. 3 HOAI 2013,
– Los 2: Tragwerksplanung für das Ingenieurbauwerk Baugrubenverbau gem. Teil 4 Abschn. 1 HOAI 2013.
Dies sind zunächst Leistungen der LPH 3 bis 4, sowie optional Beauftragung der LPH 5 bis 8 (aufgrund von Eigenleistungen des Auftraggebers in Teilbereichen auch Wegfall von Grundleistungen bzw. Teilleistungen von Grundleistungen).
Für Los 1 sind folgende besondere Leistungen zu erbringen:
Örtliche Bauüberwachung, Kostenkontrolle, Prüfen von Nachträgen (s. bes. Leistungen zu LPH 8 gem. Anlage 12 zu §43 Absatz 4 HOAI 2013).
Der AN unterstützt den Architekten bei der Erstellung der Haushaltsunterlage Bau (LPH 3-4) gem. RLBau, sowie bei den Unterlagen für das Genehmigungsverfahren (LPH4). Nach Freigabe der HU-Bau unterstützt der AN die Ausführungsplanung
(LPH 5), die Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnissen (LPH 6).
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-05-27.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-04-24.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2019-04-24) Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name:
“Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Landau,...”
Name
Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Landau, vertreten durch die Niederlassungsleitung
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“Neubau Polizeipräsidium Ludwigshafen/Rhein 19D0221 – Los 1: Fachplanung Ingenieurbauwerke f. Baugrubenverbau, 19D0219 – Los 2: Fachplanung Tragwerksplanung...”
Titel
Neubau Polizeipräsidium Ludwigshafen/Rhein 19D0221 – Los 1: Fachplanung Ingenieurbauwerke f. Baugrubenverbau, 19D0219 – Los 2: Fachplanung Tragwerksplanung f. Baugrubenverbau
Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen die Fachplanung für:
– Los 1: Ingenieurbauwerke für Baugrubenverbau inkl. Wasserhaltung gem. Teil 3 Abschn. 3 HOAI 2013,
– Los 2: Tragwerksplanung für das Ingenieurbauwerk Baugrubenverbau gem. Teil 4 Abschn. 1 HOAI 2013.
Dies sind zunächst Leistungen der LPH 3 bis 4, sowie optional Beauftragung der LPH 5 bis 8 (aufgrund von Eigenleistungen des Auftraggebers in Teilbereichen auch Wegfall von Grundleistungen bzw. Teilleistungen von Grundleistungen).
Für Los 1 sind folgende besondere Leistungen zu erbringen:
Örtliche Bauüberwachung, Kostenkontrolle, Prüfen von Nachträgen (s. bes. Leistungen zu LPH 8 gem. Anlage 12 zu §43 Absatz 4 HOAI 2013).
Der AN unterstützt den Architekten bei der Erstellung der Haushaltsunterlage Bau (LPH 3-4) gem. RLBau, sowie bei den Unterlagen für das Genehmigungsverfahren (LPH4). Nach Freigabe der HU-Bau unterstützt der AN die Ausführungsplanung
(LPH 5), die Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnissen (LPH 6).
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Angebote können für alle Lose eingereicht werden
1️⃣ Umfang der Beschaffung
Titel:
“19D0221 – Los 1: Fachplanung Ingenieurbauwerke für Baugrubenverbau inkl. Wasserhaltung gem. Teil 3 Abschn. 3 HOAI 2013” Titel
Los-Identifikationsnummer: 1
Beschreibung
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen📦
Ort der Leistung: Ludwigshafen am Rhein, Kreisfreie Stadt🏙️
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Ludwigshafen/Rhein
Beschreibung der Beschaffung:
“Das Land Rheinland-Pfalz plant die Errichtung eines neuen Polizeipräsidiums in der Innenstadt von Ludwigshafen/Rhein. Aufgrund der städtebaulich exponierten...”
Beschreibung der Beschaffung
Das Land Rheinland-Pfalz plant die Errichtung eines neuen Polizeipräsidiums in der Innenstadt von Ludwigshafen/Rhein. Aufgrund der städtebaulich exponierten Lage und der gewünschten hohen gestalterischen Qualität, welche gleichzeitig die Unterbringung auf engem Grundstück mit hohen sicherheitstechnischen Anforderungen an ein modernes Polizeipräsidium berücksichtigen muss, wurde ein nicht offener Realisierungswettbewerb ausgelobt.
Der Gesamtauftrag umfasst die Planung und Ausführung des Neubaus mit ca. 9 200 qm NU 1-6 auf dem Grundstück an der Heinigstraße. Hierzu gehören auch Flächen für die Unterbringung von Dienstfahrzeugen etc. in 3 Tiefgaragengeschossen.
Für das Leistungsbild Ingenieurbauwerke gem. HOAI ist der für die Baugrube erforderliche Baugrubenverbau inkl. Grundwasserhaltung als eigenständiges Objekt zu betrachten (Los 1).
Die weiteren Objekte im Leistungsbild Ingenieurbauwerke werden separat vergeben.
Das Grundstück hat eine Fläche von ca. 4 300 qm. Es liegt an der mehrspurigen Hauptverkehrsachse, in direkter Nähe befindet sich eine Hochstraße, welche die Städte Ludwigshafen und Mannheim verbindet. Flächen zur Baustelleneinrichtung und Anlieferung sind nur in geringem Maß möglich.
Die geschätzten Gesamtkosten gem. DIN 276 betragen ca. 90,60 Mio. EUR, davon entfallen auf den wasserdichten Bugrubenverbau inkl. Wasserhaltung ca. 8,20 Mio. EUR (anrechenbare Kosten netto), und auf die Tragwerksplanung Baugrubenverbau ca. 7,40 Mio. EUR (anrechenbare Kosten netto).
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium, und alle Kriterien werden nur in den Auftragsunterlagen genannt
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Der nachstehende Zeitrahmen ist in Monaten ausgedrückt.
Beschreibung
Dauer: 60
Informationen über die Begrenzung der Zahl der einzuladenden Bewerber
Vorgesehene Mindestanzahl: 3
Maximale Anzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
“Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach Prüfung der Vollständigkeit der nach III.1.1) bis III.1.3) vorzulegenden Erklärungen und Nachweise auf der Grundlage...”
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach Prüfung der Vollständigkeit der nach III.1.1) bis III.1.3) vorzulegenden Erklärungen und Nachweise auf der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in den Vergabeunterlagen („Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb“) aufgeführt und näher erläutert ist. Folgende Eignungskriterien werden gewertet: Jahresumsatz, Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags, Beschäftigtenzahl, Zahl der Fach- und Führungskräfte der Fachrichtung Bauingenieurwesen/Tragwerksplanung, Anzahl und Qualität der Referenzen, Maßnahmen zur Qualitätssicherung.
Die Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur Verhandlung aufgefordert. Bei Punktgleichheit von mehr als 5 Bewerbern entscheidet das Los über die Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren.
Mehr anzeigen Informationen über Optionen
Optionen ✅
Beschreibung der Optionen:
“Der AG behält sich eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungen entsprechend RBBau-Vertragsmuster vor. Die in den einzelnen Leistungsstufen zu...”
Beschreibung der Optionen
Der AG behält sich eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungen entsprechend RBBau-Vertragsmuster vor. Die in den einzelnen Leistungsstufen zu erbringenden Grundleistungen der Leistungsphasen (LPH) nach § 43 HOAI gliedern sich wie folgt:
Leistungsstufe 1 (LPH 2, 3 und 4), Leistungsstufe 2 (LPH 5 und 6), Leistungsstufe 3 (LPH 7), Leistungsstufe 4 (LPH 8) und Leistungsstufe 5 (LPH 9).
Die Beauftragung beginnt ab Leistungsphase 3. Es ist beabsichtigt die weiteren o. g. Leistungen stufenweise zu beauftragen (Stufenvertrag). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen sowie der besonderen Leistungen besteht nicht.
Bei stufenweiser Beauftragung kann der AN den Vertrag innerhalb einer Frist von einem Monat kündigen, wenn der AG die Leistungen für die jeweils folgende Stufe nicht innerhalb einer angemessenen Frist abruft. Eine solche angemessene Frist endet im Regelfall nicht vor Ablauf von 6 Monaten nach vollständiger Erfüllung der Leistungen der vorangegangenen Stufe.
Mehr anzeigen Beschreibung
Zusätzliche Informationen:
“Zu Ziffer II.2.7) Laufzeit des Vertrags:
Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem. §...”
Zusätzliche Informationen
Zu Ziffer II.2.7) Laufzeit des Vertrags:
Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem. § 13 Abs. 4 VOB/B.
2️⃣ Umfang der Beschaffung
Titel:
“19D0219 – Los 2: Fachplanung Tragwerksplanung für das Ingenieurbauwerk Baugrubenverbau gem. Teil 4 Abschn. 1 HOAI 2013” Titel
Los-Identifikationsnummer: 2
Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Das Land Rheinland-Pfalz plant die Errichtung eines neuen Polizeipräsidiums in der Innenstadt von Ludwigshafen/Rhein. Aufgrund der städtebaulich exponierten...”
Beschreibung der Beschaffung
Das Land Rheinland-Pfalz plant die Errichtung eines neuen Polizeipräsidiums in der Innenstadt von Ludwigshafen/Rhein. Aufgrund der städtebaulich exponierten Lage und der gewünschten hohen gestalterischen Qualität, welche gleichzeitig die Unterbringung auf engem Grundstück mit hohen sicherheitstechnischen Anforderungen an ein modernes Polizeipräsidium berücksichtigen muss, wurde ein nicht offener Realisierungswettbewerb ausgelobt.
Der Gesamtauftrag umfasst die Planung und Ausführung des Neubaus mit ca. 9 200 qm NU 1-6 auf dem Grundstück an der Heinigstraße. Hierzu gehören auch Flächen für die Unterbringung von Dienstfahrzeugen etc. in 3 Tiefgaragengeschossen.
Für das Leistungsbild Tragwerksplanung gem. HOAI ist der für die Baugrube erforderliche Baugrubenverbau als eigenständiges Objekt zu betrachten (Los 2). Die weiteren Objekte im Leistungsbild Tragwerksplanung werden separat vergeben.
Das Grundstück hat eine Fläche von ca. 4 300 qm. Es liegt an der mehrspurigen Hauptverkehrsachse, in direkter Nähe befindet sich eine Hochstraße, welche die Städte Ludwigshafen und Mannheim verbindet. Flächen zur Baustelleneinrichtung und Anlieferung sind nur in geringem Maß möglich.
Die geschätzten Gesamtkosten gem. DIN 276 betragen ca. 90,60 Mio. EUR, davon entfallen auf den wasserdichten Baugrubenverbau inkl. Wasserhaltung ca. 8,20 Mio. EUR (anrechenbare Kosten netto), und auf die Tragwerksplanung Baugrubenverbau ca. 7,40 Mio. EUR (anrechenbare Kosten netto).
Mehr anzeigen Informationen über Optionen
Beschreibung der Optionen:
“Der AG behält sich eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungen entsprechend RBBau-Vertragsmuster vor.
Die in den einzelnen Leistungsstufen zu...”
Beschreibung der Optionen
Der AG behält sich eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungen entsprechend RBBau-Vertragsmuster vor.
Die in den einzelnen Leistungsstufen zu erbringenden Grundleistungen der Leistungsphasen (LPH) nach § 51 HOAI gliedern sich wie folgt:
Leistungsstufe 1 (LPH 1, 2 und 3), Leistungsstufe 2 (LPH 4 und 5), Leistungsstufe 3 (LPH 6 und 7).
Die Beauftragung beginnt ab Leistungsphase 3. Es ist beabsichtigt die weiteren o. g. Leistungen stufenweise zu beauftragen (Stufenvertrag). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen sowie der besonderen Leistungen besteht nicht.
Bei stufenweiser Beauftragung kann der AN den Vertrag innerhalb einer Frist von einem Monat kündigen, wenn der AG die Leistungen für die jeweils folgende Stufe nicht innerhalb einer angemessenen Frist abruft. Eine solche angemessene Frist endet im Regelfall nicht vor Ablauf von 6 Monaten nach vollständiger Erfüllung der Leistungen der vorangegangenen Stufe.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“Vorlage eines aktuellen Auszugs aus dem einschlägigen Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister (nicht älter als 2 Monate vor dieser Bekanntmachung)...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
Vorlage eines aktuellen Auszugs aus dem einschlägigen Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister (nicht älter als 2 Monate vor dieser Bekanntmachung) oder in Ermangelung eines solchen, eine aktuelle Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert.
Erklärung, ob die in den §§ 123 und 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) genannten Ausschlussgründe vorliegen (einschließlich der Ausschlussgründe nach § 21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes, § 19 des Mindestlohngesetzes).
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Als Nachweis ist mit dem Bewerbungsbogen vorzulegen: eine aktuelle Versicherungspolice einer Berufshaftpflichtversicherung oder eine schriftliche Erklärung...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Als Nachweis ist mit dem Bewerbungsbogen vorzulegen: eine aktuelle Versicherungspolice einer Berufshaftpflichtversicherung oder eine schriftliche Erklärung der Versicherung ohne Vorbehalte und nicht älter als 3 Monate, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen.
Der Auftragnehmer/die Arbeitsgemeinschaft muss eine Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragszeit unterhalten und ist verpflichtet dem AG jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen. Er/Sie hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der im Vertrag genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
Bei einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherung aller ARGE-Mitglieder vorgelegt werden, wenn gerade auch die Tätigkeit in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE mitversichert ist; aus der Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen, dass diese Tätigkeit in einer ARGE mit Außenhaftung für die gesamte ARGE enthalten ist.
Erklärungen des Bewerbers (Einzelunternehmen bzw. Bewerbergemeinschaft) gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV über den allgemeinen Jahresumsatz und den spezifischen Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags. Die Jahresumsätze der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft bzw. der benannten Nachunternehmer, welche die Leistungen tatsächlich erbringen, werden aufaddiert.
“Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers/der Arbeitsgemeinschaft mit einer Deckungssumme von mind. 2 000 000 EUR für Personenschäden und von mind. 2...”
Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers/der Arbeitsgemeinschaft mit einer Deckungssumme von mind. 2 000 000 EUR für Personenschäden und von mind. 2 000 000 EUR für sonstige Schäden bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers.
Der allgemeine Mindestjahresumsatz (brutto) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss mind. 300 000 EUR pro Jahr betragen und der spezifische Mindestumsatz brutto im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Fachplanung Ingenieurbauwerke Baugrubenverbau gem. 3 Abschnitt 3 bzw. Tragwerksplanung Baugrubenverbau gem. Teil 4 Abschnitt 1 HOAI) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss mind. 200 000 EUR pro Jahr betragen.
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Zum Nachweis der fachlichen Eignung hat der Bewerber Nachweise und Erklärungen gem. § 46 Abs. 3 Nrn.1, 2, 3, 6, 8, 9, 10 VgV, wie nachfolgend näher...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Zum Nachweis der fachlichen Eignung hat der Bewerber Nachweise und Erklärungen gem. § 46 Abs. 3 Nrn.1, 2, 3, 6, 8, 9, 10 VgV, wie nachfolgend näher beschrieben, einzureichen. Entsprechende Formblätter werden mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt.
Die nachfolgend im Einzelnen aufgeführten technischen Fach- und Führungskräfte sind gem. § 46 Abs. 3 Nrn. 2 und 6 VgV namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben:
— der Projektleiter (PL),
— der Bauleiter (BL),
— den verantwortlichen Projektbearbeiter (PB).
Die in den Mindeststandards geforderten beruflichen Qualifikationen sind nachzuweisen.
Für den Bewerber/das Unternehmen, den Projektleiter und den Bauleiter sind aussagekräftige projektbezogene Referenzunterlagen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge einzureichen. Es werden alle Referenzen über einschlägige Dienstleistungsaufträge berücksichtigt, die in den letzten 10 Jahren (Beginn ab 1.1.2008) erbracht wurden und die geforderten Mindeststandards erfüllen.
Zu den Referenzprojekten sind folgende Mindestangaben über ein Projektdatenblatt abzugeben:
Kurzbezeichnung der Baumaßnahme
Auftraggeber mit Name und Anschrift
Baugrubentiefe
Erbrachte Leistungsphasen
Leistungszeitraum (von/bis)
Baukosten brutto
Der Bewerber hat des Weiteren eine Erklärung abzugeben, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den letzten 3 Jahren sowie die Zahl seiner Fach- und Führungskräfte in der Fachrichtung Bauingenieurwesen bzw. Tragwerksplanung ersichtlich ist (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV).
Der Bewerber hat eine Erklärung beizufügen aus der hervorgeht, über welche Ausstattung, welches Gerät und welche technische Ausstattung er für die Dienstleistung verfügt (§ 46 Abs. 3 Nr. 9 VgV).
Der Bewerber hat die Maßnahmen zur Qualitätssicherung zu beschreiben (§ 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV) und anzugeben, welche Teile des Auftrages er unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt und – soweit bekannt – die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu nennen (§§ 46 Abs. 3 Nr. 10, 36 VgV).
Mehr anzeigen Bedingungen für die Teilnahme
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten):
“Der PL muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Master) der Fachrichtung Bauingenieurwesen/Tragwerksplanung und eine...”
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten)
Der PL muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Master) der Fachrichtung Bauingenieurwesen/Tragwerksplanung und eine Berufserfahrung von mind 5 Jahren in der jeweiligen Fachrichtung nach Studienabschluss nachweisen.
Der BL muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Master) der Fachrichtung Bauingenieurwesen/Tragwerksplanung und eine Berufserfahrung von mind 3 Jahren in der jeweiligen Fachrichtung nach Studienabschluss nachweisen.
Der PB muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Master/Bachelor) der Fachrichtung Bauingenieurwesen nachweisen.
Für die Referenzobjekte gelten folgende Mindestanforderungen:
Los 1: Fachplanung Ingenieurbauwerke Baugrubenverbau:
Bewerber/das Unternehmen
Wertungskriterium 1:
Mind. 1 Referenz über die Planung, Ausschreibung und Objektüberwachung (LPH 2-9 gem. § 43 HOAI) eines wasserdichten Verbaus für eine „tiefe“ Baugrube (Gesamttiefe mind. 10 m) – Grundwasserspiegel oberhalb der Baugrubensohle.
Aktueller Leistungsstand der Referenz: LPH 8 oder Bauausführung abgeschlossen.
Wertungskriterium 2:
Mind. 1 Referenz über die Planung, Ausschreibung und Objektüberwachung (LPH 2-9 gem. § 43 HOAI) eines wasserdichten Verbaus mit Baukosten von mind. 0,5 Mio. EUR brutto. Aktueller Leistungsstand der Referenz: mind. LPH 8 oder Bauausführung abgeschlossen.
Projektleiter (PL)
Mind. 1 Referenz über die Planung, Ausschreibung und Objektüberwachung (LPH 2-9 gem. § 43 HOAI) eines wasserdichten Verbaus für eine „tiefe“ Baugrube (Gesamttiefe mind. 10 m) – Grundwasserspiegel oberhalb der Baugrubensohle.
Aktueller Leistungsstand der Referenz: LPH 8 oder Bauausführung abgeschlossen.
Bauleiter (BL)
Mind. 1 Referenz über die Ausschreibung und Objektüberwachung (LPH 6-8 gem.§ 43 HOAI) eines wasserdichten Verbaus für eine „tiefe“ Baugrube (Gesamttiefe mind. 10 m) – Grundwasserspiegel oberhalb der Baugrubensohle.
Aktueller Leistungsstand der Referenz: LPH 8 oder Bauausführung abgeschlossen.
Los 2: Tragwerkplanung Baugrubenverbau:
Bewerber/Das Unternehmen
Wertungskriterium 1:
Mind. 1 Referenz über die Planung (LPH 2-5 gem. § 51 HOAI) eines Baugrubenverbaus für eine „tiefe“ Baugrube (Gesamttiefe mind. 10 m) – Grundwasserspiegel oberhalb der Baugrubensohle.
Aktueller Leistungsstand der Referenz: LPH 8 oder Bauausführung abgeschlossen.
Wertungskriterium 2:
Mind. 1 Referenz über die Planung (LPH 2-5 gem. § 51 HOAI) eines Baugrubenverbaus mit Baukosten von mind. 0,5 Mio. EUR brutto. Aktueller Leistungsstand der Referenz: mind. LPH 8 oder Bauausführung abgeschlossen.
Projektleiter
Mind. 1 Referenz über die Planung (LPH 2-5 gem. § 51 HOAI) eines Baugrubenverbaus für eine „tiefe“ Baugrube (Gesamttiefe mind.
10 m) – Grundwasserspiegel oberhalb der Baugrubensohle.
Aktueller Leistungsstand der Referenz: LPH 8 oder Bauausführung abgeschlossen.
Die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den letzten 3 Jahren muss mind. 3 Beschäftigte betragen.
Die durchschnittliche jährliche Zahl seiner Fach- und Führungskräfte der Fachrichtung Bauingenieurwesen bzw. Tragwerksplanung in den letzten 3 Jahren muss mind. 2 Beschäftigte betragen.
Für die Ausführung des Auftrags sind EDV-Schnittstellen zum Datenaustausch von CAD-Zeichnungen (mind. DXF u. DWG) und Leistungsverzeichnissen (mind. GAEB 1990) erforderlich.
Mehr anzeigen Informationen über einen bestimmten Beruf
Reserviert für einen bestimmten Beruf
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
“Teilnahmeberechtigt sind nach § 75 VgV natürliche Personen, die nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die...”
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift
Teilnahmeberechtigt sind nach § 75 VgV natürliche Personen, die nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur oder Beratender Ingenieur zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. Ein entsprechender Nachweis ist vorzulegen.
Juristische Personen oder Bewerbergemeinschaften sind teilnahmeberechtigt, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen nennen, der die vorgenannten Anforderungen erfüllt.
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der benannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen, geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU, gewährleistet ist.
Mehr anzeigen Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
“Die Teilnahme von Bewerbergemeinschaften ist unter der Voraussetzung zulässig, dass diese im Auftragsfall die Form einer Arbeitsgemeinschaft annehmen, einen...”
Bedingungen für die Vertragserfüllung
Die Teilnahme von Bewerbergemeinschaften ist unter der Voraussetzung zulässig, dass diese im Auftragsfall die Form einer Arbeitsgemeinschaft annehmen, einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten (siehe Bewerbungsbogen zum Teilnahmewettbewerb).
Mehr anzeigen Informationen über das für die Ausführung des Auftrags zuständige Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der mit der Ausführung des Auftrags betrauten Mitarbeiter
Verfahren Art des Verfahrens
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Informationen zur Verhandlung
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ersten Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen zu führen
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2019-05-27
23:59 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
“1) Bewerbergemeinschaften (BGen)
BGen, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Mehrfachbewerbungen...”
1) Bewerbergemeinschaften (BGen)
BGen, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer BGen sind unzulässig u. führen zum Ausschluss aller betroffenen BGen.
Für jedes Mitglied der BG ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter Bewerbungsbogen einzureichen. Liegt bei einem Mitglied einer BG ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB od. ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Mitglied ersetzt werden.
Bei BGen sind nur ein Projektleiter und ein Bauleiter zu benennen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der BG ist darzustellen.
2) Eignungsleihe (§ 47 VgV)
Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche u. finanzielle sowie die technische u. berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch zu nehmen u. erfüllt dieses Unternehmen die entsprechenden Eignungskriterien nicht od. liegt bei diesem Unternehmen ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB od. ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Unternehmen ersetzt werden. Für jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten in Anspruch genommen werden sollen, ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter Bewerbungsbogen einzureichen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten des anderen Unternehmens zur Verfügung stehen, hat er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
3) Unteraufträge (§ 36 VgV)
Beabsichtigt der Bewerber eine Unterauftragsvergabe, so hat der Bewerber die Teile des Auftrags, die er an Dritte zu vergeben beabsichtigt, u. – soweit bekannt – die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen. Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag im Bewerbungsbogen Angaben zu den vorgesehenen Unterauftragnehmern u. dessen Vertretern sowie Erklärungen zum Vorliegen von Ausschlussgründen zu machen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er vor Zuschlagserteilung entsprechende Verpflichtungserklärungen vorzulegen.
4) Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag
Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Formulare bzw. die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) zu verwenden u. bei der unter Ziffer I.1) angegebenen Kontaktstelle vollständig ausgefüllt, elektronisch in Textform (§ 126b BGB) u. in deutscher Sprache über den Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz (VMP RLP) www.vergabe.rlp.de einzureichen. Die Unterlagen sind im Projektraum im Bereich „Teilnahmeanträge“ hochzuladen.
Eine Unterschrift od. Signatur auf dem Bewerbungsbogen ist nicht erforderlich. Es ist jedoch zwingend an der dafür vorgesehenen Stelle der Name der bevollmächtigten, natürlichen Person anzugeben, die für den Bewerber die Eigenerklärung abgibt.
Der Teilnahmeantrag muss die im Bewerbungsbogen geforderten Erklärungen u. Nachweise enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
Nicht form- u. fristgerecht od. in Papierform eingereichte Teilnahmeanträge/Bewerbungsbögen u. Unterlagen bzw. formlose Anträge, die nicht unter Verwendung der Formulare des Auftraggebers bzw. der EEE gestellt werden, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
5) Erhalt der Vergabeunterlagen/Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb
Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich auf dem VMP RLP www.vergabe.rlp.de zur Verfügung gestellt. Diese können dort kostenlos bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote od. Teilnahmeanträge (vgl. Ziff. IV.2.2) heruntergeladen u. Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Es gelten hierfür die AGB des VMP RLP.
6) Kommunikation
Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über den VMP RLP www.vergabe.rlp.de
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name:
“Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau”
Postanschrift: Stiftstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6131162234📞
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de📧
Fax: +49 6131162113 📠 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Gemäß § 160 Absatz 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist ein Verstoß gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Gemäß § 160 Absatz 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist ein Verstoß gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Erkenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.Verstöße gegen Vergabevorschriften:
1) die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen,
2) die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Bei Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen.
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Quelle: OJS 2019/S 082-195294 (2019-04-24)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-11-25) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“Neubau Polizeipräsidium Ludwigshafen/Rhein 19D0221 — Los 1: Fachplanung Ingenieurbauwerke f. Baugrubenverbau, 19D0219 — Los 2: Fachplanung Tragwerksplanung...”
Titel
Neubau Polizeipräsidium Ludwigshafen/Rhein 19D0221 — Los 1: Fachplanung Ingenieurbauwerke f. Baugrubenverbau, 19D0219 — Los 2: Fachplanung Tragwerksplanung f. Baugrubenverbau
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Kurze Beschreibung:
“Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen die Fachplanung für:
— Los 1: Ingenieurbauwerke für Baugrubenverbau inkl. Wasserhaltung gem. Teil 3 Abschn. 3...”
Kurze Beschreibung
Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen die Fachplanung für:
— Los 1: Ingenieurbauwerke für Baugrubenverbau inkl. Wasserhaltung gem. Teil 3 Abschn. 3 HOAI 2013,
— Los 2: Tragwerksplanung für das Ingenieurbauwerk Baugrubenverbau gem. Teil 4 Abschn. 1 HOAI 2013.
Dies sind zunächst Leistungen der LPH 3 bis 4, sowie optional Beauftragung der LPH 5 bis 8 (aufgrund von Eigenleistungen des Auftraggebers in Teilbereichen auch Wegfall von Grundleistungen bzw. Teilleistungen von Grundleistungen).
Für Los 1 sind folgende besondere Leistungen zu erbringen:
Örtliche Bauüberwachung, Kostenkontrolle, Prüfen von Nachträgen (s. bes. Leistungen zu LPH 8 gem. Anlage 12 zu §43 Absatz 4 HOAI 2013).
Der AN unterstützt den Architekten bei der Erstellung der Haushaltsunterlage Bau (LPH 3-4) gem. RLBau, sowie bei den Unterlagen für das Genehmigungsverfahren (LPH4). Nach Freigabe der HU-Bau unterstützt der AN die Ausführungsplanung
(LPH 5), die Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnissen (LPH 6).
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Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): EUR 847 003 💰
Informationen über Lose
Dieser Vertrag ist in Lose unterteilt ✅ Umfang der Beschaffung
Titel:
“19D0221 — Fachplanung Ingenieurbauwerke für Baugrubenverbau inkl. Wasserhaltung gem. Teil 3 Abschn. 3 HOAI 2013” Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Das Land Rheinland-Pfalz plant die Errichtung eines neuen Polizeipräsidiums in der Innenstadt von Ludwigshafen/Rhein. Aufgrund der städtebaulich exponierten...”
Beschreibung der Beschaffung
Das Land Rheinland-Pfalz plant die Errichtung eines neuen Polizeipräsidiums in der Innenstadt von Ludwigshafen/Rhein. Aufgrund der städtebaulich exponierten Lage und der gewünschten hohen gestalterischen Qualität, welche gleichzeitig die Unterbringung auf engem Grundstück mit hohen sicherheitstechnischen Anforderungen an ein modernes Polizeipräsidium berücksichtigen muss, wurde ein nichtoffener Realisierungswettbewerb ausgelobt.
Der Gesamtauftrag umfasst die Planung und Ausführung des Neubaus mit ca. 9 200 qm NU 1-6 auf dem Grundstück an der Heinigstraße. Hierzu gehören auch Flächen für die Unterbringung von Dienstfahrzeugen etc. in 3 Tiefgaragengeschossen.
Für das Leistungsbild Ingenieurbauwerke gem. HOAI ist der für die Baugrube erforderliche Baugrubenverbau inkl. Grundwasserhaltung als eigenständiges Objekt zu betrachten (Los 1).
Die weiteren Objekte im Leistungsbild Ingenieurbauwerke werden separat vergeben.
Das Grundstück hat eine Fläche von ca. 4 300 qm. Es liegt an der mehrspurigen Hauptverkehrsachse, in direkter Nähe befindet sich eine Hochstraße, welche die Städte Ludwigshafen und Mannheim verbindet. Flächen zur Baustelleneinrichtung und Anlieferung sind nur in geringem Maß möglich.
Die geschätzten Gesamtkosten gem. DIN 276 betragen ca. 90,60 Mio. EUR, davon entfallen auf den wasserdichten Bugrubenverbau inkl. Wasserhaltung ca. 8,20 Mio. EUR (anrechenbare Kosten netto), und auf die Tragwerksplanung Baugrubenverbau ca. 7,40 Mio. EUR (anrechenbare Kosten netto).
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Qualitätskriterium (Bezeichnung):
“Vorstellung des Büros und des Projektteams in Bezug auf die konkrete Auftragsabwicklung”
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung):
“Angaben zur Arbeitsweise im Hinblick auf die zu vergebende Leistung und konzeptionellen Vorgehensweise”
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität der Präsentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Preis (Gewichtung): 15
Umfang der Beschaffung
Titel:
“19D0219 – Fachplanung Tragwerksplanung für das Ingenieurbauwerke für Baugrubenverbau inkl. Wasserhaltung gem. Teil 4 Abschn. 1 HOAI 2013” Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Das Land Rheinland-Pfalz plant die Errichtung eines neuen Polizeipräsidiums in der Innenstadt von Ludwigshafen/Rhein. Aufgrund der städtebaulich exponierten...”
Beschreibung der Beschaffung
Das Land Rheinland-Pfalz plant die Errichtung eines neuen Polizeipräsidiums in der Innenstadt von Ludwigshafen/Rhein. Aufgrund der städtebaulich exponierten Lage und der gewünschten hohen gestalterischen Qualität, welche gleichzeitig die Unterbringung auf engem Grundstück mit hohen sicherheitstechnischen Anforderungen an ein modernes Polizeipräsidium berücksichtigen muss, wurde ein nicht offener Realisierungswettbewerb ausgelobt. Der Gesamtauftrag umfasst die Planung und Ausführung des Neubaus mit ca. 9 200 qm NU 1-6 auf dem Grundstück an der Heinigstraße. Hierzu gehören auch Flächen für die Unterbringung von Dienstfahrzeugen etc. in 3 Tiefgaragengeschossen. Für das Leistungsbild Tragwerksplanung gem. HOAI ist der für die Baugrube erforderliche Baugrubenverbau als eigenständiges Objekt zu betrachten (Los 2). Die weiteren Objekte im Leistungsbild Tragwerksplanung werden separat vergeben. Das Grundstück hat eine Fläche von ca. 4 300 qm. Es liegt an der mehrspurigen Hauptverkehrsachse, in direkter Nähe befindet sich eine Hochstraße, welche die Städte Ludwigshafen und Mannheim verbindet. Flächen zur Baustelleneinrichtung und Anlieferung sind nur in geringem Maß möglich. Die geschätzten Gesamtkosten gem. DIN 276 betragen ca. 90,60 Mio. EUR, davon entfallen auf den wasserdichten Baugrubenverbau inkl. Wasserhaltung ca. 8,20 Mio. EUR (anrechenbare Kosten netto), und auf die Tragwerksplanung Baugrubenverbau ca. 7,40 Mio. EUR (anrechenbare Kosten netto).
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Beschreibung der Optionen:
“Der AG behält sich eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungen entsprechend RBBau-Vertragsmuster vor. Die in den einzelnen Leistungsstufen zu...”
Beschreibung der Optionen
Der AG behält sich eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungen entsprechend RBBau-Vertragsmuster vor. Die in den einzelnen Leistungsstufen zu erbringenden Grundleistungen der Leistungsphasen (LPH) nach § 43 HOAI gliedern sich wie folgt:
Leistungsstufe 1 (LPH 2, 3 und 4), Leistungsstufe 2 (LPH 5 und 6), Leistungsstufe 3 (LPH 7), Leistungsstufe 4 (LPH 8) und Leistungsstufe 5 (LPH 9).
Die Beauftragung beginnt ab Leistungsphase 3. Es ist beabsichtigt die weiteren o.g. Leistungen stufenweise zu beauftragen (Stufenvertrag). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen sowie der besonderen Leistungen besteht nicht.
Bei stufenweiser Beauftragung kann der AN den Vertrag innerhalb einer Frist von einem Monat kündigen, wenn der AG die Leistungen für die jeweils folgende Stufe nicht innerhalb einer angemessenen Frist abruft. Eine solche angemessene Frist endet im Regelfall nicht vor Ablauf von 6 Monaten nach vollständiger Erfüllung der Leistungen der vorangegangenen Stufe.
Verfahren Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2019/S 082-195294
Auftragsvergabe
1️⃣
Vertragsnummer: 19D0221
Los-Identifikationsnummer: 1
Titel:
“19D0221 – Los 1: Fachplanung Ingenieurbauwerke für Baugrubenverbau inkl. Wasserhaltung gem. Teil 3 Abschn. 3 HOAI 2013”
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-10-15 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: CDM Smith Consult GmbH
Postort: Nürnberg
Postleitzahl: 90429
Land: Deutschland 🇩🇪
Region: Nürnberg, Kreisfreie Stadt🏙️
Der Auftragnehmer ist ein KMU ✅ Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 510 505 💰
2️⃣
Vertragsnummer: 19D0219
Los-Identifikationsnummer: 2
Titel:
“19D0219 – Fachplanung Tragwerksplanung für das Ingenieurbauwerke für Baugrubenverbau inkl. Wasserhaltung gem. Teil 4 Abschn. 1 HOAI 2013” Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 336 498 💰
“1) Bewerbergemeinschaften (BGen)
BGen, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Mehrfachbewerbungen...”
1) Bewerbergemeinschaften (BGen)
BGen, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer BGen sind unzulässig u. führen zum Ausschluss aller betroffenen BGen.
Für jedes Mitglied der BG ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter Bewerbungsbogen einzureichen. Liegt bei einem Mitglied einer BG ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB od. ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Mitglied ersetzt werden.
Bei BGen sind nur ein Projektleiter und ein Bauleiter zu benennen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der BG ist darzustellen.
2) Eignungsleihe (§ 47 VgV)
Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche u. finanzielle sowie die technische u. berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch zu nehmen u. erfüllt dieses Unternehmen die entsprechenden Eignungskriterien nicht od. liegt bei diesem Unternehmen ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB od. ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Unternehmen ersetzt werden. Für jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten in Anspruch genommen werden sollen, ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter Bewerbungsbogen einzureichen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten des anderen Unternehmens zur Verfügung stehen, hat er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
3) Unteraufträge (§ 36 VgV)
Beabsichtigt der Bewerber eine Unterauftragsvergabe, so hat der Bewerber die Teile des Auftrags, die er an Dritte zu vergeben beabsichtigt, u. – soweit bekannt – die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen. Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag im Bewerbungsbogen Angaben zu den vorgesehenen Unterauftragnehmern u. dessen Vertretern sowie Erklärungen zum Vorliegen von Ausschlussgründen zu machen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er vor Zuschlagserteilung entsprechende Verpflichtungserklärungen vorzulegen.
4) Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag
Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Formulare bzw. die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) zu verwenden u. bei der unter Ziffer I.1) angegebenen Kontaktstelle vollständig ausgefüllt, elektronisch in Textform (§ 126b BGB) u. in deutscher Sprache über den Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz (VMP RLP) www.vergabe.rlp.de einzureichen. Die Unterlagen sind im Projektraum im Bereich „Teilnahmeanträge“ hochzuladen.
Eine Unterschrift od. Signatur auf dem Bewerbungsbogen ist nicht erforderlich. Es ist jedoch zwingend an der dafür vorgesehenen Stelle der Name der bevollmächtigten, natürlichen Person anzugeben, die für den Bewerber die Eigenerklärung abgibt.
Der Teilnahmeantrag muss die im Bewerbungsbogen geforderten Erklärungen u. Nachweise enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
Nicht form- u. fristgerecht od. in Papierform eingereichte Teilnahmeanträge/Bewerbungsbögen u. Unterlagen bzw. formlose Anträge, die nicht unter Verwendung der Formulare des Auftraggebers bzw. der EEE gestellt werden, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
5) Erhalt der Vergabeunterlagen/Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb
Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich auf dem VMP RLP www.vergabe.rlp.de zur Verfügung gestellt. Diese können dort kostenlos bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote od. Teilnahmeanträge (vgl. Ziff. IV.2.2) heruntergeladen u. Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Es gelten hierfür die AGB des VMP RLP.
6) Kommunikation
Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über den VMP RLP www.vergabe.rlp.de.
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Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Gemäß § 160 Absatz 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist ein Verstoß gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Gemäß § 160 Absatz 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist ein Verstoß gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Erkenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Bei Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen.
Die Feststellung der Unwirksamkeit eines öffentlichen Auftrags nach § 135 Abs. 1 GWB ist gem. § 135 Abs. 2 GWB in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union geltend zu machen.
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Quelle: OJS 2019/S 229-562435 (2019-11-25)