Beschreibung der Beschaffung
Das Amt Achterwehr beabsichtigt den Neubau einer Zweifeldsporthalle in der Gemeinde Melsdorf.
Anforderungen an den Neubau einer Sporthalle sind:
— Zweifachhalle (etwa 22-23 m x 44-45 m),
— 1x doppelschaliger Trennvorhang,
— natürliches Licht durch Fenster im oberem Bereich (vglb. wie in Osterrönfeld, Geschendorf),
— Tribüne mit 1-2 Sitzreihen hinter verglaster Umwehrung, dahinter ein Gang (vglb. Wie in Suchsdorf),
— Gymnastikraum mit Spiegelwand (100-120 m),
— Mehrzweckraum inkl. Küche, Theke, Tischen und Stühlen (50-70 m),
— 4 Umkleideräume, jeweils mit 6-7 Duschen und WC,
— Bande als Abgrenzung der Sportfläche (vglb. wie in Wasbek),
— zwischen der Bande und den Kabinen ebenerdiger Aufenthaltsbereich/Gang inkl. Sitzmöglichkeiten,
— Schwingboden in blaugrau,
— Holzverkleidung an Hallenwänden und Hallendecke,
— Geräteräume hallenlängsseitig, ggf. auf der gegenüberliegenden Seite der Bande,
— Neuausstattung diverser Turngeräte, Tore, Netze, etc.,
— Raum für Energietechnik zur Steuerung der Fußbodenheizung,
— Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung,
— wenn möglich Solarthermie,
— Raum für Lehrer/Schiedsrichter inkl. Dusche, zugleich Sanitätsraum,
— WCs im UG und OG, barrierefreies WC im UG,
— Reinigungsgeräteräume im UG und OG,
— Büroraum,
— Raum für Schiedsgericht zentral hinter der Bande,
— Träger sollen die Sicht von der Tribüne möglichst nicht stark einschränken.
Zu diesem Zweck werden Planungsbüros zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert, die die Leistungsbilder Objektplanung Gebäude, Tragwerksplanung und Fachplanung Technische Ausrüstung abdecken und in der Vergangenheit ähnliche Maßnahmen als Einzelbewerber oder im Projektteam verwirklicht haben. Besonderes Augenmerk sollte bei der Auswahl der Referenzen vor allem gelegt werden auf: Leistungen entsprechend der ausgeschriebenen Leistungsbilder nach HOAI (Mindestanforderung an die Referenz, für jedes Leistungsbild separat möglich). Des Weiteren auf (Auswahlkriterien): Nichtwohngebäude, Bauten mit vergleichbarer Komplexität/Honorarzone, Erbringungszeit in den letzten 7 Jahren (ab 2012, LPH 8 abgeschlossen), ähnlicher Leistungsumfang und Auftragswert, Bauten für einen öffentl. AG oder gemeinsame Realisierung mit dem bewerbenden Projektteam. Die vorgenannten Punkte stellen keine Mindestanforderungen an die Referenzen dar, sondern dienen der Begrenzung der Anzahl der geeigneten Bewerber bei der Gesamtbeurteilung der Auswahlkriterien. Sie sind unbedingt auf den Referenzblättern zu vermerken.
Es sollen die Leistungsphasen 1-9 in den Leistungsbildern nach §§ 34, 55 HOAI sowie die LPH 1-6 des Leistungsbildes nach § 51 HOAI bearbeitet werden. Die Beauftragung wird stufenweise erfolgen.
Folgendes Verfahren wird durchgeführt:
— in Phase 1 werden potentielle Bewerber zur Teilnahme aufgefordert und reichen den Teilnahmeantrag mit den geforderten Nachweisen ein,
— in Phase 2 werden die eingegangen Teilnahmeanträge geprüft und die Anzahl der zugelassenen Bewerber wird beschränkt.
Die Bewerber der Phase 2 werden gesondert zu einem Verhandlungsverfahren aufgefordert.
Die Kosten der KG 300 + 400 wurden mit einem Volumen von max. 4 050 000 EUR netto veranschlagt. Dabei betragen die Kosten für die KG 300 laut vorbereitender Kostenschätzung ca. 3 500 000 EUR und für die KG 400 ca. 550 000 EUR netto. Die o. g. Baukostenobergrenze von 4,05 Mio. EUR netto ist dabei als ein Wert zu verstehen, an dem sich der Entwurf in allen Projektstadien auszurichten hat und der bereits im Vorentwurf auf seine Umsetzbarkeit zu überprüfen ist.
Verfahrensbezogene Vergabeunterlagen sind auf der E-Vergabeplattform zum Verfahren unter
http://www.e-vergabe-sh.de/vergabeplattform/bekanntmachungen/ eingestellt.