Neugestaltung von Straßen und Plätzen in Ortenburg und Sanierung Schloss Ortenburg

Markt Ortenburg

Der Markt Ortenburg hat im Rahmen der Städtebauförderung in den Jahren 2016 und 2017 ein integriertes Ortsentwicklungskonzept als Grundlage für die städtebauliche Entwicklung erarbeitet und in einem Maßnahmen- und Kostenplan die Zielvorstellungen formuliert. Der Maßnahmenplan sieht eine schrittweise Umsetzung von zahlreichen Frei- und Verkehrsanlagenprojekten, die in einem Übersichtsplan auf Seite 36 des Ortsentwicklungskonzeptes (siehe Anlage 1.2) dargestellt sind, sowie Sanierungsmaßnahmen in mehreren Bauabschnitten an dem kürzlich durch den Markt Ortenburg erworbenen Einzelbaudenkmal Schloss Ortenburg vor. Die Maßnahmen werden über die Städtebauförderung sowie die Förderinitiative „Innen statt Außen“ des Freistaates Bayern und mit Mitteln der Denkmalpflege gefördert. Gegenstand des Verhandlungsverfahrens sind Planungsleistungen nach HOAI 2013 Teil 3 Objektplanung – Abschnitt 2 Freianlagen und Abschnitt 4 Verkehrsanlagen (Los 1); Abschnitt 1 Gebäude (Los 2).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-04-24. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-03-22.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-03-22 Auftragsbekanntmachung
2019-08-02 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-03-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Referenznummer: VgV - 2019 - 01
Kurze Beschreibung:
Der Markt Ortenburg hat im Rahmen der Städtebauförderung in den Jahren 2016 und 2017 ein integriertes Ortsentwicklungskonzept als Grundlage für die städtebauliche Entwicklung erarbeitet und in einem Maßnahmen- und Kostenplan die Zielvorstellungen formuliert. Der Maßnahmenplan sieht eine schrittweise Umsetzung von zahlreichen Frei- und Verkehrsanlagenprojekten, die in einem Übersichtsplan auf Seite 36 des Ortsentwicklungskonzeptes (siehe Anlage 1.2) dargestellt sind, sowie Sanierungsmaßnahmen in mehreren Bauabschnitten an dem kürzlich durch den Markt Ortenburg erworbenen Einzelbaudenkmal Schloss Ortenburg vor. Die Maßnahmen werden über die Städtebauförderung sowie die Förderinitiative „Innen statt Außen“ des Freistaates Bayern und mit Mitteln der Denkmalpflege gefördert. Gegenstand des Verhandlungsverfahrens sind Planungsleistungen nach HOAI 2013 Teil 3 Objektplanung – Abschnitt 2 Freianlagen und Abschnitt 4 Verkehrsanlagen (Los 1); Abschnitt 1 Gebäude (Los 2).
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Rottal-Inn 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Agentur/Amt auf regionaler oder lokaler Ebene
Name des öffentlichen Auftraggebers: Markt Ortenburg
Postanschrift: Unteriglbach, Am Stausee 1
Postleitzahl: 94496
Postort: Ortenburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.ortenburg.de 🌏
E-Mail: rainer.brey@ortenburg.de 📧
Telefon: +49 85421640 📞
Fax: +49 854216450 📠
URL der Dokumente: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/B76D776D-1BE5-4769-A230-742F2D916D24 🌏
URL der Teilnahme: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/B76D776D-1BE5-4769-A230-742F2D916D24 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-03-22 📅
Einreichungsfrist: 2019-04-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-03-27 📅
Datum des Beginns: 2019-08-01 📅
Datum des Endes: 2026-12-31 📅
2029-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 061-141707
ABl. S-Ausgabe: 61
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber stuft sowohl Freianlagen – als auch Verkehrsanlagenplanung in Abhängigkeit vom jeweiligen Schwierigkeitsgrad (sieh Anlage 1.3) in Honorarzone II bzw. III – Mindestsatz ein. Für Maßnahmen im Bestand wird ein Umbauzuschlag von 20 % vorgesehen, sofern dies bei den betreffenden Einzelmaßnahmen in Betracht kommt. Das Honorar wird für die 10 Einzelmaßnahmen jeweils getrennt ermittelt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 765 000 EUR 💰
Bezeichnung des Loses: Neugestaltung von Straßen und Plätzen in Ortenburg
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Auftrages sind – Leistungen der Freianlagenplanung gemäß § 39 HOAI, Leistungsphasen 1-9 – Leistungen der Verkehrsplanung gemäß § 47 HOAI, Leistungsphasen 1-9 für insgesamt 10 Einzelmaßnahmen aus dem Maßnahmenplan, der im Rahmen des Ortsentwicklungskonzeptes erarbeitet wurde. Die einzelnen Maßnahmen sind in der Aufstellung Anlage 1.3 mit Ziffern, Maßnahmentitel und Kurzbeschreibung erfasst. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, jeweils für die zu bearbeitenden Einzelmaßnahmen, zunächst für die Leistungsphasen 1-4. Die Gesamtmaßnahme soll in Bauabschnitten realisiert werden. Mit den Planungen der Maßnahme 2 – Freianlage/Verkehrsanlage „Neugestaltung Gänswinkl“ soll im Herbst 2019 begonnen werden, die bauliche Umsetzung ist für 2020/2021 geplant. Die Gesamtmaßnahme soll 2026/2027 abgeschlossen werden. Ein Teil der auf Seite 36 des Ortsentwicklungskonzeptes (siehe Anlage 1.2) dargestellten Maßnahmen (z. B. Nr. 4, 5 und 7) befindet sich bereits in der Planung- bzw. Realisierungsphase. Im Zuge der Realisierung der Einzelmaßnahmen sollen ggf. auch vorhandene Infarstruktureinrichtungen (Kanal, Wasserleitungen usw.) erneuert werden. Diese Leistungen sind nicht Gegenstand des Verfahrens, sondern werden im Auftrag des Marktes Ortenburg durch Dritte erbracht. Für die Neugestaltung des Marktplatzes soll zu einem späteren Zeitpunkt ein Realisierungswettbewerb ausgelobt werden.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: 365 000 EUR 💰
Zusätzliche Informationen:
Der Auftraggeber stuft sowohl Freianlagen – als auch Verkehrsanlagenplanung in Abhängigkeit vom jeweiligen Schwierigkeitsgrad (sieh Anlage 1.3) in Honorarzone II bzw. III – Mindestsatz ein. Für Maßnahmen im Bestand wird ein Umbauzuschlag von 20 % vorgesehen, sofern dies bei den betreffenden Einzelmaßnahmen in Betracht kommt. Das Honorar wird für die 10 Einzelmaßnahmen jeweils getrennt ermittelt.
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Bezeichnung des Loses: Sanierung von Schloss Ortenburg
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Eine Maßnahme (Nr. 15) aus dem Ortsentwicklungskonzept ist der Umbau und die Sanierung vom Schloss Ortenburg. Schloss Ortenburg ist das namensgebende Schloss des Marktes Ortenburg und war von 1120 bis 1805 das Residenzschloss der reichsunmittelbaren Grafen von Ortenburg. In seiner heutigen Gestalt spiegelt es den Bauzustand aus dem Jahr 1562 bis 1575 wider. Bis auf einige Nebengebäude ist das Schloss bis heute vollständig erhalten. Seit 1971 befindet sich das Schloss in Privatbesitz und wurde 2013 von einem Investor erworben, der es zu einem Gastronomie- und Veranstaltungsort umfunktionieren wollte. Nachdem sich diese Pläne zerschlagen haben und die öffentliche Zugänglichkeit der Gesamtanlage auf dem Spiel stand, hat der Markt Ortenburg das Schloss erworben und ist seit 1.1.2019 Eigentümer. In der Schlosskapelle, im Rittersaal, im Renaissanceinnenhof und auf der Schlosswiese finden zahlreiche Veranstaltungen (Konzerte, Ritterspiele usw.) statt. Jährlich werden auf Schloss Ortenburg 50 - 70 Ehen geschlossen. Zum Schloss gehören ein Museum, ein Restaurant, die zahlreiche Tagestouristen nach Ortenburg locken. Gegenstand des Auftrags sind Leistungen der Objektplanung Gebäude nach Teil 3 Abschnitt 1 HOAI 2013, Leistungsphase 1-9. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, zunächst für die Leistungsphase 1-4. Die Maßnahme soll in mehreren Bauabschnitten in den nächsten 10 Jahren realisiert werden. Mit den Planungen soll unmittelbar nach Beauftragung im Herbst 2019 begonnen werden. Als Sofortmaßnahme werden in Abstimmung mit der Regierung von Niederbayern noch heuer der Einbau eines Aufzugs, die Sanierung der Sanitäranlage im Erdgeschoss sowie Maßnahmen zur Ertüchtigung des Brandschutzes durchgeführt. Diese Leistungen sind nicht Gegendstand des VgV-Verfahrens.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: 400 000 EUR 💰
Zusätzliche Informationen:
Der Auftraggeber stuft die Objektplanung Gebäude wegen der Bedeutung als Baudenkmal in Honorarzone IV, Mindestsatz ein. Es wird ein Umbauzuschlag von 20 % vorgeschlagen. Mitzuverarbeitende Bausubstanz wird nicht berücksichtigt und ist aus Sicht des Auslobers durch Einstufung in Honorarzone IV und den Umbauzuschlag kompensiert.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: In den Vergabeunterlagen aufgeführt

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Eigenerklärung des Bewerbers, bei juristischen Personen und Bewerbergemeinschaften der für die Dienstleistung verantwortlichen Person(en) (Projektverantwortliche) zum Nachweis der beruflichen Befähigung durch Vorlage des Nachweises der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt bzw. Landschaftsarchitekt“ gemäß Baukammergesetz (BauKG) vom 9.5.2007. Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind in den EWR-/WTO-/GPA-Staaten ansässige natürliche Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften, deren Projektverantwortlicher zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/Landschaftsarchitekt für Los 1, Architekt für Los 2 befugt ist. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als (Architekt, Stadtplaner, Landschaftsarchitekt, Ingenieur …), wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2013/55/EU entspricht.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Eigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherung im Teilnahmeantrag. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen von 3 000 000 EUR für Personenschäden und 1 500 000 EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmers. Der Nachweis gilt auch erbracht durch Vorlage einer Bestätigung der Versicherung, dass im Auftragsfall eine Versicherung mit o. g. Deckungssummen abgeschlossen werden kann. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das 3-fache der genannten Deckungssummen pro Jahr betragen. Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Die Nachweise dürfen nicht älter als 12 Monate sein;
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b) Erklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft zur Größe realisierter Referenzobjekte (auf der den Bewerbungsunterlagen beiliegenden „Liste der Referenzobjekte“);
c) Eigenerklärung zum Gesamtumsatz in den Jahren 2016, 2017 und 2018.
Mindeststandards: Siehe Pkt. II.2.9
Technische und berufliche Fähigkeiten:
a) Auflistung von Referenzobjekten des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft (Referenzliste), die mit der gestellten Aufgabe hinsichtlich Komplexität und Schwierigkeitsgrad vergleichbar sind. Es werden nur Referenzobjekte gewertet, deren Projektbearbeitung im Jahr 2011 oder später erfolgt ist. Für die Auflistung der Referenzobjekte sind die den Bewerbungsunterlagen beiliegenden Formblätter zu verwenden. Preise und Anerkennungen bei regulären Wettbewerbsverfahren oder Auszeichnungen mit Architekturpreisen werden als Hinweis auf eine hohe Gestaltqualität bewertet;
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b) Darstellung von 2 Referenzobjekten aus der Referenzliste in Zeichnung, Text und Bild auf je max. 4 DIN A4 – Blättern bzw. max. 2 DIN A3 – Blättern zur Bewertung der Fachkunde, der Erfahrung und der gestalterischen Qualität;
c) Eigenerklärung zur Anzahl der Mitarbeiter des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft. Anzugeben ist die Anzahl der Mitarbeiter einschließlich der Führungskräfte, die im Bereich Planung (technische Mitarbeiter) tätig sind, ohne Praktikanten, Sekretariat und dergleichen für die Jahre 2016, 2017 und 2018. Teilzeitstellen sind auf Vollzeitstellen umzurechnen;
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d) Eigenerklärung zur beabsichtigten Weiterbeauftragung von Teilleistungen: Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrags der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese Unternehmen und die Leistungsteile, die weiterbeauftragt werden sollen, zu benennen (siehe Anlage „Eigenerklärung zu Nachunternehmen“). Die Nachunternehmen legen eine eigene Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) vor. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Nachunternehmen ist auf Anforderung nachzureichen;
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e) Eigenerklärung zur Eignungsleihe: Will der Bewerber für den Nachweis der erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, so hat er diese Unternehmen und die Leistungsteile, welche in Anspruch genommen werden sollen, zu benennen (siehe Anlage „Eigenerklärung zur Eignungsleihe“). Die Unternehmen legen eine eigene EEE vor. Bei der Prüfung der Eignung des Bewerbers werden Leistungen der Eignungsleihe nur in dem Umfang und für die Bereiche der beabsichtigten Leistungsübertragung bewertet. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf Anforderung nachzureichen.
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Nachweis durch Eigenerklärung des Bewerbers zur beruflichen Befähigung für den Projektverantwortlichen (siehe EEE und Teilnahmeantrag) Nachweis der Berechtigung zur Führung der geforderten Berufsbezeichnung für den Projektverantwortlichen. Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der o. g. Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2013/55/EU des Europäischen Parlaments und des Rates zur Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
a) Eigenerklärung des Bewerbers zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 42 Abs. 1 und 2 VgV in der EEE;
b) Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen bestehen;
c) Grundlage für die Beauftragung werden die in einer Anlage zum Teilnahmeantrag formulierten Vertraglichen Grundlagen.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
— Vollständigkeit der vorzulegenden Nachweise und Erklärungen – Erfahrung in Planung und Ausführung von Referenzprojekten mit vergleichbaren Planungs- und Beratungsanforderungen, Qualitäten, Ausführungsarten und beauftragten Leistungsphasen (4-fach),
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— Qualität der Gestaltung der eingereichten Referenzobjekte oder Wettbewerbsbeiträge (4-fach),
— Anzahl der Mitarbeiter in den letzten 3 Geschäftsjahren (1-fach) – (Für die Höchstbewertung sind mindestens 3 in Vollzeit angestellte Architekten/Ingenieure einschließlich der Führungskräfte erforderlich),
— Erklärung über den Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren (1-fach) – (Für die Höchstbewertung ist ein Umsatz von mindestens 250 000 EUR
erforderlich.) Bei der Bewertung wird der Auftraggeber ein gewichtetes Punktesystem anwenden. In den einzelnen Kriterien werden jeweils 0-5 Punkte vergeben. Die erreichten Punkte werden mit der angegebenen Gewichtung multipliziert, die Summe ergibt die Gesamtbewertung. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach objektiver Auswahl der zugrunde gelegten Kriterien zu hoch, wird unter diesen Bewerbern die Auswahl per Los getroffen (§75 Abs. 6 VgV).
erforderlich. Bei der Bewertung wird der Auftraggeber ein gewichtetes Punktesystem anwenden. In den einzelnen Kriterien werden jeweils 0-5 Punkte vergeben. Die erreichten Punkte werden mit der angegebenen Gewichtung multipliziert, die Summe ergibt die Gesamtbewertung. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach objektiver Auswahl der zugrunde gelegten Kriterien zu hoch, wird unter diesen Bewerbern die Auswahl per Los getroffen (§75 Abs. 6 VgV).
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 16:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2019-05-13 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2019-07-31 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Fachtechnische Herangehensweise an die konkrete Planungsaufgabe
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Strukturelle Herangehensweise an die konkrete Planungsaufgabe
Projektteam und Projektbearbeitung
Gesamteindruck der Präsentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5
Kostenkriterium (Name): Vertragliche Regelungen und Honorar
Kostenkriterium (Gewichtung): 5

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.ortenburg.de 🌏
Dokumente URL: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/B76D776D-1BE5-4769-A230-742F2D916D24 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Architekt Manfred Huber
Postanschrift: Stadtplatz 12
Postort: Pfarrkirchen
Postleitzahl: 84347
Telefon: +49 8561987410 📞
E-Mail: info@architekt-mh.de 📧
Fax: +49 8561987412 📠
Land: Rottal-Inn 🏙️
Internetadresse: https://www.deutsche-evergabe.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
a) Mit den Bewerbungsunterlagen sind der Teilnahmeantrag und die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) ausgefüllt einzureichen;
b) Die Anträge auf Teilnahme sind elektronisch mit entsprechender Kennzeichnung bei der unter Pkt. I.3) angegebenen einzureichen. Als Schlusstermin für die Einreichung der Bewerbung gilt der Zeitpunkt des Eingangs bei der Einreichungsstelle. Formlose Bewerbungen und nicht rechtskräftig unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingegangene Teilnahmeanträge führen zum Ausschluss der Bewerbung;
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c) Weitere Unterlagen über die oben verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt;
d) die Nachforderung folgender Unterlagen wird vorbehalten: Bescheinigung öffentlicher und privaterAuftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzobjekte, sowie weitere Nachweise zu den Erklärungen im Teilnahmeantrag;
e) kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen
f) Hinweis für Bewerber-/Bietergemeinschaften: Der Auftrag kann an Einzelunternehmen oder an Bewerber-/Bietergemeinschaften vergeben werden. Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag die von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Anlage „Erklärung Bewerbergemeinschaft“) abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgezeigt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Alle Mitglieder einer Bewerber-/Bietergemeinschaft haften gesamtschuldnerisch. Bewerber-/Bietergemeinschaften füllen einen gemeinsamen Teilnahmeantrag aus und legen eine gemeinsame Referenzliste vor. Alle Mitglieder einer Bewerber-/Bietergemeinschaft geben jeweils eine eigene EEE entsprechend der Vorlage des Auftraggebers ab. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerber-/Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerber-/Bietergemeinschaften im weiteren Verfahren.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 892176-2411 📞
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@regob.bayern.de 📧
Fax: +49 892176-2847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen;
(2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen;
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(3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen;
(4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Quelle: OJS 2019/S 061-141707 (2019-03-22)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-08-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: 2019/S 061-141707
Gesamtwert des Auftrags: 765 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Passau, Landkreis 🏙️

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Postanschrift: Unteriglbach – Am Stausee 1
Kontakt
E-Mail: rainer.brey@ortenurg.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-08-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-08-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 151-373069
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 061-141707
ABl. S-Ausgabe: 151

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Auftrages sind – Leistungen der Freianlagenplanung gemäß § 39 HOAI, Leistungsphasen1-9 – Leistungen der Verkehrsplanung gemäß § 47 HOAI, Leistungsphasen 1-9 für insgesamt 10 Einzelmaßnahmen aus dem Maßnahmenplan, der im Rahmen des Ortsentwicklungskonzeptes erarbeitet wurde. Die einzelnen Maßnahmen sind in der Aufstellung Anlage 1.3 mit Ziffern, Maßnahmentitel und Kurzbeschreibung erfasst. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, jeweils für die zu bearbeitenden Einzelmaßnahmen, zunächst für die Leistungsphasen 1-4. Die Gesamtmaßnahme soll in Bauabschnitten realisiert werden. Mit den Planungen der Maßnahme 2 – Freianlage/Verkehrsanlage „Neugestaltung Gänswinkl“ soll im Herbst 2019 begonnen werden, die bauliche Umsetzung ist für 2020/2021 geplant. Die Gesamtmaßnahme soll 2026/2027 abgeschlossen werden. Ein Teil der auf Seite 36 des Ortsentwicklungskonzeptes (siehe Anlage 1.2) dargestellten Maßnahmen (z. B. Nr. 4, 5 und 7) befindet sich bereits in der Planung- bzw. Realisierungsphase. Im Zuge der Realisierung der Einzelmaßnahmen sollen ggf.auch vorhandene Infarstruktureinrichtungen (Kanal, Wasserleitungen usw.) erneuert werden. Diese Leistungen sind nicht Gegenstand des Verfahrens, sondern werden im Auftrag des Marktes Ortenburg durch Dritte erbracht. Für die Neugestaltung des Marktplatzes soll zu einem späteren Zeitpunkt ein Realisierungswettbewerb ausgelobt werden.
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Eine Maßnahme (Nr. 15) aus dem Ortsentwicklungskonzept ist der Umbau und die Sanierung vom SchlossOrtenburg. Schloss Ortenburg ist das namensgebende Schloss des Marktes Ortenburg und war von 1120 bis 1805 das Residenzschloss der reichsunmittelbaren Grafen von Ortenburg. In seiner heutigen Gestalt spiegeltes den Bauzustand aus dem Jahr 1562 bis 1575 wider. Bis auf einige Nebengebäude ist das Schloss bis heute vollständig erhalten. Seit 1971 befindet sich das Schloss in Privatbesitz und wurde 2013 von einem Investor erworben, der es zu einem Gastronomie- und Veranstaltungsort umfunktionieren wollte. Nachdem sich diese Pläne zerschlagen haben und die öffentliche Zugänglichkeit der Gesamtanlage auf dem Spiel stand,hat der Markt Ortenburg das Schloss erworben und ist seit 1.1.2019 Eigentümer. In der Schlosskapelle, im Rittersaal, im Renaissanceinnenhof und auf der Schlosswiese finden zahlreiche Veranstaltungen (Konzerte,Ritterspiele usw.) statt. Jährlich werden auf Schloss Ortenburg 50-70 Ehen geschlossen. Zum Schlossgehören ein Museum, ein Restaurant, die zahlreiche Tagestouristen nach Ortenburg locken. Gegenstand des Auftrags sind Leistungen der Objektplanung Gebäude nach Teil 3 Abschnitt 1 HOAI 2013, Leistungsphase 1-9. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, zunächst für die Leistungsphase 1-4. Die Maßnahme soll in mehreren Bauabschnitten in den nächsten 10 Jahren realisiert werden. Mit den Planungen soll unmittelbar nach Beauftragung im Herbst 2019 begonnen werden. Als Sofortmaßnahme werden in Abstimmung mit der Regierung von Niederbayern noch heuer der Einbau eines Aufzugs, die Sanierung der Sanitäranlage im Erdgeschoss sowie Maßnahmen zur Ertüchtigung des Brandschutzes durchgeführt. Diese Leistungen sind nicht Gegenstand des VgV-Verfahrens.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Ortenburg

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-07-25 📅
Name: ARC Architekten PartGmbH
Postanschrift: Alfons-Hundsrucker-Straße 11
Postort: Bad Birnbach
Postleitzahl: 84364
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@arcarchitekten.de 📧
Land: Rottal-Inn 🏙️
Internetadresse: www.archarchitekten.de 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 365 000 EUR 💰
Name: ARC Architekten Partnerschaft mbH
Postanschrift: Alfons-Hundsrucker-Str. 11
Gesamtwert des Auftrags: 400 000 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
3

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Nationale Registrierungsnummer: vertr. d. 1. Bgm. Stefan Lang
Kontakt
Kontaktperson: Herr Rainer Brey

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Internetadresse: www.regierung.oberbayern.bayern.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen;
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen;
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3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen;
4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer Südbayern
Postort: München
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2019/S 151-373069 (2019-08-02)