Objektplanungsleistungen für Gebäude und Innenräume für die energetische und allgemeine Sanierung sowie Umbau der Kita Sonnenköppchen Dessau-Roßlau

Behindertenverband Dessau e. V.

Der Behindertenverband Dessau e.V. beabsichtigt die energetische Sanierung und Modernisierung der Kindertagesstätte Sonnenköppchen, Augustenstr. 86/88, 06842 Dessau-Roßlau. Das Gebäude soll künftig 40 Krippenkinder und 80 Kindergartenkinder unterbringen. Die räumlich-funktionalen Zusammenhänge sollen verbessert und der bau- und ausstattungstechnische Zustand auf ein zeitgemäßes Niveau gebracht werden. Die dazugehörenden Freispielflächen sowie Flächen für den ruhenden Verkehr sollen neu errichtet werden.
Gesamtkostenrahmen (KG 200-700): derzeit ca. 3 333 000 EUR brutto
Bauwerkskosten (KG 300+400): derzeit ca. 2 183 000 EUR brutto

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-05-28. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-04-26.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-04-26 Auftragsbekanntmachung
2019-11-06 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-04-26)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: 2019-01 DESS AUG
Kurze Beschreibung:
Der Behindertenverband Dessau e.V. beabsichtigt die energetische Sanierung und Modernisierung der Kindertagesstätte Sonnenköppchen, Augustenstr. 86/88, 06842 Dessau-Roßlau. Das Gebäude soll künftig 40 Krippenkinder und 80 Kindergartenkinder unterbringen. Die räumlich-funktionalen Zusammenhänge sollen verbessert und der bau- und ausstattungstechnische Zustand auf ein zeitgemäßes Niveau gebracht werden. Die dazugehörenden Freispielflächen sowie Flächen für den ruhenden Verkehr sollen neu errichtet werden. Gesamtkostenrahmen (KG 200-700): derzeit ca. 3 333 000 EUR brutto Bauwerkskosten (KG 300+400): derzeit ca. 2 183 000 EUR brutto
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Dessau-Roßlau, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Behindertenverband Dessau e. V.
Postanschrift: Radegaster Straße 1
Postleitzahl: 06842
Postort: Dessau-Roßlau
Kontakt
Internetadresse: http://www.behindertenverband.de/ 🌏
E-Mail: info@behindertenverband.de 📧
URL der Dokumente: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=254328 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=254328 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-04-26 📅
Einreichungsfrist: 2019-05-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-04-30 📅
Datum des Beginns: 2019-10-01 📅
Datum des Endes: 2021-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 084-200644
ABl. S-Ausgabe: 84
Zusätzliche Informationen
Sämtliche Kommunikation in diesem Verfahren erfolgt im Vergabeportal über die bei der Erstanmeldung hinterlegte E-Mail-Adresse. Es ist eine dauerhafte Erreichbarkeit für die Dauer des gesamten Verfahrens durch den Bewerber/Bieter sicher zustellen. Einzureichende Unterlagen: — Formular zur Eigenerklärung (Bewerbungsformular) (mit dem Teilnahmeantrag mittels Eigenerklärung vorzulegen): Das Formular zur Eigenerklärung ist voll umfänglich auszufüllen. Alle notwendigen Anlagen bzw.Nachweise sind gesondert beizufügen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Behindertenverband Dessau e.V. beabsichtigt die energetische Sanierung und Modernisierung der Kindertagesstätte Sonnenköppchen, Augustenstr. 86/88, 06842 Dessau-Roßlau. Das Gebäude soll künftig 40 Krippenkinder und 80 Kindergartenkinder unterbringen. Die räumlich-funktionalen Zusammenhänge sollen verbessert und der bau- und ausstattungstechnische Zustand auf ein zeitgemäßes Niveau gebracht werden. Die dazugehörenden Freispielflächen sowie Flächen für den ruhenden Verkehr sollen neu errichtet werden.
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Gesamtkostenrahmen (KG 200-700): derzeit ca. 3 333 000 EUR brutto
Bauwerkskosten (KG 300+400): derzeit ca. 2 183 000 EUR brutto
Gegenstand der geplanten Beauftragung ist die Objektplanungsleistung der Leistungsphasen (Lph) 5 bis 9 für Gebäude und Innenräume gemäß HOAI 2013 § 34 ff i.V.m. Anlage 10 für die energetische Sanierung und Modernisierung der Kindertagesstätte Sonnenköppchen Dessau-Roßlau. Optional soll die Umsetzung des Brandschutzkonzepts und des EnEV-Nachweises beauftragt werden. Bei Beauftragung einschließlich der Leistungsphase 8 für die Objektplanungsleistungen für Gebäude und Innenräume der Maßnahme liegt das Auftragsende voraussichtlich im Dezember 2021.
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Beschreibung der Optionen:
Stufenweise Beauftragung der einzelnen Lph: Mit Abschluss des Verhandlungsverfahrens werden vorerst vertraglich die Lph 5 bis 7 beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Lph besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster Lph.
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Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: Bei dem Vorhaben handelt es sich um ein Fördervorhaben, für welches im Rahmen der Fördermaßnahme Förderung von Investitionen zur allgemeinen Sanierung und Modernisierung von Kindertageseinrictungen und Schulen (Sachsen-Anhalt STARK III plus EFRE) Fördermittel bewilligt worden sind.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Kita Sonnenköppchen
Augustenstraße 86/88
06842 Dessau-Roßlau

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 (1) VgV 2016:
1) Nachweis der Bauvorlageberechtigung mind. eines Büromitgliedes: Name des Bewerbers/des Büromitglieds, Bauvorlageberechtigung durch Kammereintrag als Anlage beilegen
2) Nachweis der Eintragung in ein Handelsregister: Kopie Handelsregisterauszug; Falls nicht vorliegend: Begründung. Der Handelsregisterauszug muss die aktuellen Verhältnisse widerspiegeln, darf jedoch nicht älter als 12 Monate ab dem Zeitpunkt des Ablaufes der Bewerbungsfrist des Teilnahmeantrags sein.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Erklärung zu den durchschnittlichen Honorarumsätzen des Wirtschaftsteilnehmers gem. § 45 (1) Nr. 1 VgV 2016, soweit sie die Leistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2015-2017, ggf. 2018) betreffen (in EUR brutto): Gesamthonorarumsatz und Honorarumsatz im Bereich Objektplanung für Gebäude und Innenräume gemäß § 34 ff. HOAI 2013 für die Jahre 2015, 2016 und 2017 oder ggf. 2018. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Summe der durchschnittlichen Jahresumsätze (der Mitglieder dieser Bewerbergemeinschaft) aus dem Bereich Objektplanung maßgebend;
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2) Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung, Nachweis durch Kopie als Anlage
Mindeststandards:
1) Angabe zum Mindesthonorarumsatz: Der Mindesthonorarumsatz (Durchschnitt der Umsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Bereich Objektplanung für Gebäude und Innenräume gemäß § 34 ff. HOAI 2013 in Euro brutto) wird festgelegt mit 90 000 EUR brutto;
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2) Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 (1) Nr. 3 VgV 2016: Name des Versicherers; Deckungssumme Personenschäden; Deckungssumme Sonstige Schäden; Maximierung im Schadenfall; belegt durch Kopie als Anlage; Werden die geforderten Deckungssummen in Höhe von mind. 2 000 000 EUR für Personenschäden, mind. 1 000 000 EUR für sonstige Schäden sowie die geforderte zweifache Maximierung nicht erreicht, so ist eine Erklärung des Versicherers beizufügen, dass 1) die Deckungssummen/die Maximierung im Auftragsfall angepasst werden oder 2) im Auftragsfall eine objektbezogene Versicherung abgeschlossen wird. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Für geplante Nachunternehmer muss keine Versicherungsbestätigung vorliegen. Der Nachweis des Versicherers darf nicht älter als 12 Monate ab dem Zeitpunkt des Ablaufes der Bewerbungsfrist des Teilnahmeantrags sein. Der Nachweis ist als Anlage in Kopie beizufügen!
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Gemäß § 47 (3) VgV 2016 verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters sofern dieser die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt (Eignungsleihe). Des Weiteren verlangt er die Auftragsausführung des anderen Unternehmens für Leistungen entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Referenzen aus zusätzlicher Referenzliste: Erstellt (Z.3)/Übergabe Nutzer (Z.1 + Z.4) im Zeitraum 1.5.2014 bis 30.4.2019/Übergabe Nutzer (Z.2) im Zeitraum 1.5.2009 bis 30.4.2019. Die nachfolgenden zusätzlichen Referenzen können auch die zuvor als Referenzen genannten Projekte beinhalten, Mehrfachnennungen sind möglich.
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1.1) Referenz Z.1: Erfahrung bei der Objektplanung für die Sanierung oder den Neubau einer Kinderbetreuungseinrichtung, mind. Lph 5-8 erbracht
1.2) Referenz Z.2: Erfahrung bei der Objektplanung für die Sanierung von Plattenbauten in Elementbauweise, mind. LPH 5-8 erbracht
1.3) Referenz Z.3: Erfahrungen bei der Verwendung von Fördermitteln, Nachweis der Zuarbeit zur Erstellung Verwendungsnachweis (VWN)
1.4) Referenz Z.4: Erfahrungen mit öffentlichem Vergaberecht nach VOB A § 3 (1) oder (2) oder § 3 EU (1) oder (2) bei der Planung eines oder mehrerer Gebäude, mind. Lph 5-8 erbracht
Mindeststandards:
1) Referenzen gem. § 46 (3) Nr. 1 i.V.m. § 75 (5) VgV 2016:
1.1) Mindestreferenz A: Objektplanung für die Sanierung eines Gebäudes, mind. Honorarzone III, Bauwerkskosten (KG 300 + 400) von mind. 1,0 Mio. EUR brutto, Übergabe Nutzer abgeschlossen im Zeitraum vom 1.5.2014 bis 30.4.2019
1.2) Mindestreferenz B: Objektplanung für die energetische Sanierung (mind. Fassade und Dach) eines Gebäudes, mind. Honorarzone III, Bauwerkskosten (KG 300 + 400) von mind. 750 000 EUR brutto, Übergabe Nutzer abgeschlossen im Zeitraum vom 1.5.2014 bis 30.4.2019
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2) Ausbildungsnachweise und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung des Projektteams gem. § 46 (1) i.V.m. §46 (3) Nr. 2 u. 6 VgV 2016: Die entsprechenden Angaben zum vorgesehenen Projektteam sowie die Nachweise zur Erfüllung der geforderten Mindeststandards sind erst mit Abgabe der Angebotsunterlagen (Stufe 2) einzureichen. Durch den Bewerber ist zu bestätigen, dass die geforderten Mindeststandards erfüllt werden. Können die Anforderungen nicht erfüllt werden, ist dies ein Ausschlussgrund. Personalunion zwischen Objektüberwacher und Projektleiter oder stellv. Projektleiter möglich. Die Prüfung der Eignung des Personals erfolgt mit der Einreichung des Erstangebotes.
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2.1) Bestätigung der beruflichen Qualifikation des Projektleiters, stellv. Projektleiters und Objektüberwachers; Projektleiter/stellv. Projektleiter: Abschluss mind. Master, Dipl.-Ing. im Bereich Architektur oder Bauingenieurwesen oder vergleichbarem Studiengang, mind. 4 Jahre Berufserfahrung; Objektüberwacher: Abschluss mind. Master, Dipl.-Ing. im Bereich Architektur oder Bauingenieurwesen oder vergleichbarem Studiengang, mind. 4 Jahre Berufserfahrung oder Nachweis der Tätigkeit als Objektüberwacher mind. 8 Jahre
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: § 75 (1), (2) und (3) VgV 2016
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Rechtsform von Bewerbergemeinschaften (BG): gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Abgabe Erklärung, dass Mitglieder BG (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über die Auflösung der ARGE hinaus. Die BG muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Für die Erklärung kann das vorgegebene Formblatt verwendet werden, das als Anlage den Teilnahmeunterlagen beiliegt. Die Vorlage des Nachweises hat mit Abgabe der Bewerbung zu erfolgen. Der AG behält sich vor, ergänzende Unterlagen abzufordern, welche Zulässigkeit der Kooperation in Form einer BG (§ 1 GWB) belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende BG in ihrer Zusammensetzung verändern oder ein Einzelbewerber das Verfahren in BG fortsetzen wollen, ist dies nur mit schriftlicher Einwilligung des AG zulässig. Diese wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt wird oder Veränderung Auswirkungen auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit u. Zuverlässigkeit hat.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Der Auftraggeber (AG) wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge (TA) anhand der in der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen formal und inhaltlich prüfen und bewerten. Die Auswahl erfolgt unter den formal zulässigen TA (Nachweis der Erfüllung der geforderten Mindeststandards) anhand einer Bewertungsmatrix, wobei die Kriterien wie folgt bewertet werden: pro Auswahlkriterium können 0 bis 3 Punkte (siehe Bewertungsmatrix I) vergeben werden, die Punktzahl pro Kriterium wird gewichtet. Die Rangfolge richtet sich nach der erreichten Gesamtpunktzahl von 300. Es werden max. die 5 Bewerber mit der höchsten Punktzahl zum Verhandlungsgespräch eingeladen. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl zu hoch, entscheidet unter diesen das Los.
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Formale Prüfung der Mindeststandards:
1) Abgabefrist eingehalten
2) Einreichen des vollständigen TA (Bewerbungsformular u. entspr. Anlagen) über die Vergabeplattform (Einreichung von TA per Post, E-Mail oder Fax ist nicht zulässig)
3) Abschlusserklärungen in Textform unterschrieben
4) Bestätigung der Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen gem. §73 (3) VgV 2016
5) Angabe gem. § 53 (3) VgV 2016, ob für Auftragsgegenstand gewerbliche Schutzrechte bestehen oder beantragt sind
6) Angabe Art d. Bewerbung
7) bei Bewerbergemeinschaften (BG): Geforderte Nachweise von allen Mitgliedern u. Erklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung, falls zutreffend
8) Angaben zu Unterauftragnehmern gem. §36 VgV 2016, Verpflichtungserklärung der Unterauftragnehmer beigefügt, falls zutreffend
9) Angaben zur Inanspruchnahme Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe) gem. §47 (1) VgV 2016, Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen beigefügt, falls zutreffend
10) Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Eine Mehrfachbewerbung ist auch eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros. Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer BG bzw. unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros haben das Ausscheiden aller Mitglieder der BG zur Folge.
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11) Bestätigung des Nichtvorliegens zwingender und fakultativer Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB
12) Bauvorlageberechtigung mind. eines Büromitgliedes
13) Handelsregisterauszug gem. Pkt. III.1.1), falls zutreffend
14) Mindesthonorarumsatz gem. Pkt. III.1.2)
15) Berufshaftpflichtversicherung gemäß Pkt. III.1.2)
16) Mindestreferenzen A + B gem. Pkt. III.1.3)
17) Bestätigung berufl. Qualifikation PL/stellv. PL/OÜ gem. Pkt. III.1.3).
Auswahlkriterien und deren Wichtung:
A) Mindestreferenzen mit 60 %, davon:
1. Mindestreferenz A: Objektplanung für die Sanierung eines Gebäudes; 35 %, davon:
1.a Erbrachte Leistungsphasen der Referenz, 15 %;
1.b Bauwerkskosten (KG 300 + 400) in EUR brutto, 20 %
2. Mindestreferenz B: Objektplanung für die energetische Sanierung (mind. Fassade und Dach) eines Gebäudes; 25 %, davon:
2.a Erbrachte Leistungsphasen der Referenz, 10 %;
2.b Bauwerkskosten (KG 300 + 400) in EUR brutto, 15 %
B) Zusätzliche Referenzen mit 40 %, davon:
3. Referenzen aus zusätzlicher Referenzliste; 40 %, davon:
3.a Referenz Z.1: Erfahrung bei der Objektplanung für die Sanierung oder den Neubau einer Kinderbetreuungseinrichtung; 14 %
3.b Referenz Z.2: Erfahrung bei der Objektplanung für die Sanierung von Plattenbauten in Elementbauweise; 12 %
3.c Referenz Z.3: Erfahrungen bei der Verwendung von Fördermitteln, Nachweis der Zuarbeit zur Erstellung Verwendungsnachweis (VWN); 7 %
3.d Referenz Z.4: Erfahrungen mit öffentlichem Vergaberecht nach VOB A § 3 (1) oder (2) oder § 3 EU (1) oder (2) bei der Planung eines oder mehrerer Gebäude; 7 %
Weitere Unterkriterien sowie die Vorgehensweise bei der Bewertung (Vergabe von 0, 1, 2 oder 3 Punkten) können der Bewertungsmatrix I entnommen werden.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2019-10-31 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Präsentation Projektteam
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Arbeitsaufgabe
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50
Preis (Gewichtung): 25

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Träger der freien Jugendhilfe
Kontakt
Dokumente URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=254328 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: hpm Henkel Projektmanagement GmbH
Postanschrift: Könneritzstraße 15
Postort: Dresden
Postleitzahl: 01067
E-Mail: kita-dessau@henkel-pm.de 📧
Land: Dresden, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: https://www.henkel-pm.de/ 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Sämtliche Kommunikation in diesem Verfahren erfolgt im Vergabeportal über die bei der Erstanmeldung hinterlegte E-Mail-Adresse. Es ist eine dauerhafte Erreichbarkeit für die Dauer des gesamten Verfahrens durch den Bewerber/Bieter sicher zustellen.
Einzureichende Unterlagen:
— Formular zur Eigenerklärung (Bewerbungsformular) (mit dem Teilnahmeantrag mittels Eigenerklärung vorzulegen): Das Formular zur Eigenerklärung ist voll umfänglich auszufüllen. Alle notwendigen Anlagen bzw.Nachweise sind gesondert beizufügen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen – Anhalt
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Postort: Halle
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Auftraggeber weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nach § 160 (3) GWB unzulässig ist, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb eines Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Quelle: OJS 2019/S 084-200644 (2019-04-26)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-11-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Behindertenverband Dessau e. V. beabsichtigt die energetische Sanierung und Modernisierung der Kindertagesstätte Sonnenköppchen, Augustenstr. 86/88, 06842 Dessau-Roßlau. Das Gebäude soll künftig 40 Krippenkinder und 80 Kindergartenkinder unterbringen. Die räumlich-funktionalen Zusammenhänge sollen verbessert und der bau- und ausstattungstechnische Zustand auf ein zeitgemäßes Niveau gebracht werden. Die dazugehörenden Freispielflächen sowie Flächen für den ruhenden Verkehr sollen neu errichtet werden. Gesamtkostenrahmen (KG 200-700): derzeit ca. 3 333 000 EUR brutto Bauwerkskosten (KG 300+400): derzeit ca. 2 183 000 EUR brutto
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Gesamtwert des Auftrags: 193412.64 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-11-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-11-08 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 216-530934
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 084-200644
ABl. S-Ausgabe: 216

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Behindertenverband Dessau e. V. beabsichtigt die energetische Sanierung und Modernisierung der Kindertagesstätte Sonnenköppchen, Augustenstr. 86/88, 06842 Dessau-Roßlau. Das Gebäude soll künftig 40 Krippenkinder und 80 Kindergartenkinder unterbringen. Die räumlich-funktionalen Zusammenhänge sollen verbessert und der bau- und ausstattungstechnische Zustand auf ein zeitgemäßes Niveau gebracht werden. Die dazugehörenden Freispielflächen sowie Flächen für den ruhenden Verkehr sollen neu errichtet werden.
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Gegenstand der geplanten Beauftragung ist die Objektplanungsleistung der Leistungsphasen (Lph) 5 bis 9 für Gebäude und Innenräume gemäß HOAI 2013 § 34 ff i. V. m. Anlage 10 für die energetische Sanierung und Modernisierung der Kindertagesstätte Sonnenköppchen Dessau-Roßlau. Optional soll die Umsetzung des Brandschutzkonzepts und des EnEV-Nachweises beauftragt werden. Bei Beauftragung einschließlich der Leistungsphase 8 für die Objektplanungsleistungen für Gebäude und Innenräume der Maßnahme liegt das Auftragsende voraussichtlich im Dezember 2021.
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Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-10-01 📅
Name: ding.fest dessau architektur & energieberatung, gelies & seidel freie architekten gbr
Postanschrift: Kantstr. 7
Postort: Dessau-Roßlau
Postleitzahl: 06844
Land: Deutschland 🇩🇪
Dessau-Roßlau, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 188491.89 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen – Anhalt
Quelle: OJS 2019/S 216-530934 (2019-11-06)