Objektüberwachung und Dokumentation der Errichtung eines Dienstgebäudes der Bundespolizei

Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) beabsichtigt, im Rahmen des Ausbauprogramms östlich des Terminals 2 ein Dienstgebäude für die Bundespolizei durch einen Totalübernehmer planen und errich-ten zu lassen. Es handelt es hierbei um ein Büro- und Sozialgebäude, welches spezielle funktionale Anforderungen der Bundespolizei erfüllen muss.
Das Gebäude wird in Modul- bzw. Systembauweise geplant und errichtet werden.
Gegenstand dieser Ausschreibung sind hierfür erforderlichen Objektüberwachungs- Bauüberwachungs-leistungen sowie die Objektbetreuung und Dokumentation entsprechend den Leistungsphasen 8 und 9 für die Objekt- und Fachingenieurleistungen in Anlehnung an die HOAI.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-03-29. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-03-06.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-03-06 Auftragsbekanntmachung
2019-09-03 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-03-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Beaufsichtigung der Bauarbeiten
Referenznummer: EB-2019_0014
Kurze Beschreibung:
Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) beabsichtigt, im Rahmen des Ausbauprogramms östlich des Terminals 2 ein Dienstgebäude für die Bundespolizei durch einen Totalübernehmer planen und errich-ten zu lassen. Es handelt es hierbei um ein Büro- und Sozialgebäude, welches spezielle funktionale Anforderungen der Bundespolizei erfüllen muss. Das Gebäude wird in Modul- bzw. Systembauweise geplant und errichtet werden. Gegenstand dieser Ausschreibung sind hierfür erforderlichen Objektüberwachungs- Bauüberwachungs-leistungen sowie die Objektbetreuung und Dokumentation entsprechend den Leistungsphasen 8 und 9 für die Objekt- und Fachingenieurleistungen in Anlehnung an die HOAI.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Beaufsichtigung der Bauarbeiten 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Dahme-Spreewald 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
Postanschrift: Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Einkauf/Bauvergabe
Postleitzahl: 12521
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.berlin-airport.de 🌏
E-Mail: einkauf@berlin-airport.de 📧
Fax: +49 306091-70641 📠
URL der Dokumente: https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16925144549-5a4e2b075e5b23bb 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16925144549-5a4e2b075e5b23bb 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-03-06 📅
Einreichungsfrist: 2019-03-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-03-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 049-113576
ABl. S-Ausgabe: 49
Zusätzliche Informationen
Die zu beschaffenden Leistungen betreffen ein Dienstgebäude der Bundespolizei mit hohen Sicherheitsanforderungen. Zur Abwehr von Gefahren und für die Sicherheit des Flughafenbetriebes werden die Auftrags- bzw. Vergabeunterlagen daher nur den Bietern/Bietergemeinschaften im Verhandlungsverfahren zur Verfügung gestellt, die eine entsprechende Vertraulichkeitsvereinbarung unterzeichnet haben.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) beabsichtigt, im Rahmen des Ausbauprogramms östlich des Terminals 2 ein Dienstgebäude für die Bundespolizei durch einen Totalübernehmer planen und errich-ten zu lassen. Es handelt es hierbei um ein Büro- und Sozialgebäude, welches spezielle funktionale Anforderungen der Bundespolizei erfüllen muss.
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Das Gebäude wird in Modul- bzw. Systembauweise geplant und errichtet werden.
Gegenstand dieser Ausschreibung sind hierfür erforderlichen Objektüberwachungs- Bauüberwachungs-leistungen sowie die Objektbetreuung und Dokumentation entsprechend den Leistungsphasen 8 und 9 für die Objekt- und Fachingenieurleistungen in Anlehnung an die HOAI.
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Dem AN werden die für die Errichtung des Dienstgebäudes Bundespolizei (BPOL) erforderlichen Objekt-/Bauüberwachungsleistungen-, Dokumentations- und Objektbetreuungsleistungen für alle erforderlichen Objekt und Fachingenieurleistungen übertragen. Die Errichtung des Dienstgebäudes spezifiziert sich wie folgt:
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Für den Betrieb des Terminals T2 ist ein Dienstgebäude für die BPOL erforderlich, deren Inbetriebnahme für 2020 beabsichtigt ist. Das geplante Dienstgebäude hat gemäß der erstellten Funktionsplanung ca. 2 800 m
Der Raum- und Flächenbedarf der BPOL orientiert sich an den für die Durchführung des polizeilichen Aufgabenvollzuges erforderlichen Flächen. Im Dienstgebäude der BPOL sind 3 zusammenhängende Raumgruppen angeordnet:
1) Haupt- zgl. Besuchereingang mit Waschraum und Bearbeitungsstraße in der Ebene E0;
2) Inspektionsleitung mit Innendienst in der Ebene E1;
3) Schulungs- und Besprechungsbereich in der Ebene E1.
Bezüglich der technischen Standards ist die Konzeption eines wirtschaftlichen Gebäudes angestrebt.
Die mediale Erschließung erfolgt aus den vorhandenen übergeordneten Netzen des Campus BER und wird in Schachtbauwerken auf dem Gelände zur Verfügung gestellt. Das Gebäude erhält eine separate Netzersatzanlage.
Das Gebäude wird mechanisch be- und entlüftet. Das Erdgeschoss wird mechanisch entraucht.
BPOL und FBB werden eigene Netzwerktechnik installieren, mit Integration in die übergeordneten Netze.
Folgende Leistungen sind durch den Auftragnehmer u. a. zu erbringen:
— Überprüfen der Ausführungsplanung und Überwachung der Ausführung des Objekts auf Übereinstimmung mit der Genehmigung, Planung, Lastenheft und Leistungsbeschreibung sowie den allgemein anerkannten Regeln der Technik und einschlägigen Vorschriften,
— Überwachen der Ausführung von Tragwerken auf Übereinstimmung mit dem Standsicherheitsnachweis,
— Planmanagement und Überprüfung der Baubegleitenden Bestandserfassung des Totalübernehmers auf Übereinstimmung mit der Ausführung u. a. durch Baubegleitende Bestandserfassung,
— Inhaltliche Überprüfung der Werk- und Montageplanungen auf Übereinstimmung mit dem Bauablauf und Baulogistik,
— Überwachen des Terminplans,
— Dokumentation des Bauablaufs,
— Nachtragsmanagement,
— Änderungsmanagement,
— Rechnungsprüfung,
— Kostenkontrolle durch Überprüfen der Leistungsabrechnung der bauausführenden Unternehmen im Vergleich zu den Vertragspreisen,
— Kostenfeststellung,
— Koordination der Inbetriebnahme,
— Abnahme der Bauleistungen,
— Antrag auf öffentlich-rechtliche Abnahmen und Teilnahme daran,
— Systematische Zusammenstellung der Dokumentation des Objekts,
— Auflisten der Verjährungsfristen für Mängelansprüche,
— Objektbetreuung während der Verjährungsfristen für Mängelansprüche,
— Stufenweises Erstellen von Baubegleitender Bestandserfassung für die Kostengruppen 300-600,
— Fachliche Begleitung des Probebetriebes,
— Koordination der Schnittstellen zur Ausführung der Medialen Erschließung,
— Koordination des Ausbaus der Mieterflächen und sonstiger Nutzer (Bundespolizei und TK-IT FBB).
Der AG beabsichtigt, die Leistungen stufenweise bzw. mit optionalen Leistungen zu beauftragen, mit Zuschlag erfolgt die Beauftragung der Stufe 1 im Wesentlichen mit d. Planungsleistungen der Lph 8 entsprechend HOAI.
— Stufe 1: Leistungen der Lph 8 entsprechend HOAI für das Dienstgebäude inkl. der Außenanlagen auf Basis d. Vertragsunterlagen,
— Stufe 2: Leistungen der Lph 9 entsprechend HOAI für das Dienstgebäude inkl. der Außenanlagen auf Basis d. Vertragsunterlagen.
Dauer: 14 Monate
Beschreibung der Optionen:
— Stufe 2: Leistungen der Leistungsphase 9 entsprechend HOAI für das Dienstgebäude inkl. der Außenanlagen auf Basis der Vertragsunterlagen,
— Bedarfsposition 1: Im Rahmen der Objektbetreuung und Dokumentation, Erstellung von Planungs- und Ausschreibungsunterlagen für die Durchführung von notwendigen Ersatzvornahmen zur Beseitigung von etwaigen Baumängeln,
— Bedarfsposition 2: Der AG kann verlangen, dass der AN geänderte oder zusätzliche Leistungen erbringt, die erforderlich oder zweckmäßig sind, um das vertragsgegenständliche Bauvorhaben/die bauliche Anlage/technische Ausrüstung fertig zu stellen bzw. fertig zu planen, es sei denn, der Betrieb des AN ist auf eine entsprechende Leistung nicht eingerichtet. Hält der AN die geänderte oder zusätzliche Leistung für undurchführbar, nicht sachdienlich oder unzweckmäßig, so hat er dies dem AG unter Darlegung seiner Gründe unverzüglich schriftlich mitzuteilen und Lösungsvorschläge zu unterbreiten. Der AN wird auch selbständig geänderte oder zusätzliche Leistungen vorschlagen, soweit diese erforderlich oder zweckmäßig sind, um den Auftragsgegenstand vertragsgerecht zu erfüllen. Von dem Leistungsbild bereits umfasste Überarbeitungen seiner Leistungen stellen keine geänderten Leistungen im vorstehenden Sinne dar. Die Erhöhung anrechenbarer Kosten stellt allein keine Grundlage für Honoraranpassungen in Bezug auf eine vereinbarte Honorarpauschale dar.
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Zusätzliche Informationen:
Die zu beschaffenden Leistungen betreffen ein Dienstgebäude der Bundespolizei mit hohen Sicherheitsanforderungen. Zur Abwehr von Gefahren und für die Sicherheit des Flughafenbetriebes werden die Auftrags- bzw. Vergabeunterlagen daher nur den Bietern/Bietergemeinschaften im Verhandlungsverfahren zur Verfügung gestellt, die eine entsprechende Vertraulichkeitsvereinbarung unterzeichnet haben.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Landkreis Dahme Spreewald

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die nachstehenden Angaben/Erklärungen/Nachweise sind von den Bewerbern (der Begriff Bewerber wird als Synonym auch für Bewerbergemeinschaften (BewGe) verwendet) bzw. von jedem Mitglied der BewGe sowie von allen für die Leistungserbringung vorgesehenen Nachunternehmern (NU)/Unterauftragnehmern vorzulegen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend. Ausländischen Bewerbern wird die Vorlage vergleichbarer Nachweise gestattet. Soweit Eigenerklärungen verlangt werden, sagt der Bewerber zu, Nachweise auf Verlangen, spätestens jedoch vor Zuschlagserteilung vorzulegen.
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1) Bezeichnung des Bewerberunternehmens mit Firma und Anschrift sowie Angabe eines für das Verfahren zuständigen Ansprechpartners mit E-Mail und Telefon- und Faxnummer;
2) Aktueller Handelsregister-Auszug oder eine Kopie desselben (zum Schlusstermin, vgl. Ziff. IV.2.2) möglichst nicht älter als 6 Monate);
3) Eigenerklärungen gem. §§ 123, 124 GWB sowie – soweit anwendbar – § 21 SchwarzArbG, § 21 AEntG und § 98 c AufenthG. Eigenerklärungen gemäß § 19 Abs. 1 und Abs. 3 i.V.m. und § 21 des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (MiLoG). Der AG stellt hierzu das Formblatt Eigenerklärung zur Verfügung;
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4) Sofern eine Bewerbung als BewGe erfolgen soll, ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern der BewGe ausgefüllte Erklärung einzureichen, aus der sich auch die gesamtschuldnerische Haftung (vgl. Ziff. III.1.8) dieser Bekanntmachung) im Zuschlagsfall, die Namen sämtlicher Mitglieder der BewGe, ein bevollmächtigter Vertreter und die Absicht, sich im Fall der erfolgreichen Bewerberauswahl zur Bietergemeinschaft und im Zuschlagsfall zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammenzuschließen, ergibt.
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Der AG stellt hierzu das Formblatt BewGe-Erklärung zur Verfügung.
BewGe haben in obiger BewGe-Erklärung oder als Anlage zur BewGe-Erklärung eine Erklärung in Textform folgenden Inhalts vorzulegen: Sämtliche Mitglieder der BewGe bzw. der Vertreter der BewGe haben/hat zu erklären, dass die Bildung keinen Verstoß gegen § 1 GWB darstellt. Darüber hinaus ist von den Mitgliedern der BewGe bzw. dem Vertreter dieser zu erklären, inwiefern für das jeweilige beteiligte Unternehmen wirtschaftlich zweckmäßige und kaufmännische Gründe vorliegen, sich nicht allein um die Auftragsvergabe zu bewerben;
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5) Der Bewerber kann sich zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (Eignung) der Fähigkeiten anderer Unternehmen (Dritter/Nachunternehmer/konzernverbundener Unternehmen) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen.
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Zum Nachweis der Eignung hat der Bewerber diese Dritten in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die in Ziff. III.1) dieser Bekanntmachung genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise auch für diesen Dritten in dem Umfang vorzulegen, indem er sich auf dessen Fähigkeiten beruft. Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis zu erbringen, dass ihm dieser Dritte mit den erforderlichen Mitteln für das Erbringen der Leistungen zur Verfügung (z. B. Verpflichtungserklärung) steht. Sofern der Bewerber sich zum Nachweis der Eignung auf Dritte bezieht, hat er für diese in seinem Teilnahmeantrag die in Ziff. III.1.1 bis III.1.3 dieser Bekanntmachung genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise vorzulegen.
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Der AG stellt hierzu das Formblatt Nachunternehmer-Erklärung zur Verfügung;
6) Sofern eine Vertraulichkeitsvereinbarung gefordert und den Teilnahmeunterlagen beigefügt ist, ist diese vollständig ausgefüllt mit dem Teilnahmeantrag zurückzureichen (siehe II.2.14 Zusätzliche Angaben).
Der AG behält sich vor, weitere Unterlagen beizuziehen bzw. zu verlangen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Erklärung über den Gesamtumsatz in Euro (netto) des Unternehmens in den 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, d. h. für die Geschäftsjahre, welche in den Jahren 2015, 2016, 2017 abgeschlossen wurden.
Mindeststandards:
Als „Mindeststandard“ für die Zulassung zum Teilnahmewettbewerb gilt ein mittlerer Jahresumsatz (netto) von 1 Mio. EUR des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2015, 2016, 2017).
Die vorstehend genannten Nachweise sind sowohl von den Bewerbern als auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft zu führen. Bei Bewerbergemeinschaften hat jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft die Eigenerklärung zum Umsatz (Formular) einzureichen. Die Umsätze aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft werden von der Vergabestelle addiert. Sofern der Bewerber/Bewerbergemeinschaft zur Erfüllung der Anforderungen u. a. auf Angaben/Daten von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen verweisen will, werden die Umsätze ebenfalls von der Vergabestelle von allen Unternehmen addiert, sofern die u. g. Verpflichtungserklärung der vorstehend benannten vorgelegt wird. Auch in diesem Fall hat jedes Unternehmen die Eigenerklärung zum Umsatz (Formular) einzureichen.
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Soweit der Bewerber/Bewerbergemeinschaft zur Erfüllung der Anforderungen auf Angaben/Daten von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen verweisen will, sind die Nachweise/Erklärungen nach Ziffer III.1.2) sowie nach Ziffer III.1.3) auch für den Dritten/Nachunternehmer/konzernverbundene Unternehmen vorzulegen. Außerdem ist eine Erklärung des Dritten/Nachunternehmers/konzernverbundenen Unternehmens vorzulegen, wonach dieser/s bereit ist, Leistungen, finanzielle Mittel und/oder Ressourcen für diesen Auftrag zu erbringen bzw. bereitzustellen (durch eine „Verpflichtungserklärung“, Formular).
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Ausländische Bewerber haben vergleichbare, für den Sitz des Unternehmens geltende Nachweise vorzulegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Angaben zu ausgeführten Referenzobjekten: siehe Mindeststandards;
2) Beschreibung der personellen Ausstattung und Leistungsfähigkeit für die zu erbringenden Leistungen: siehe Mindeststandards.
Mindeststandards:
Teilnahmeanträge können nur berücksichtigt werden, wenn die unter Ziffer III.1.3), aufgeführten Eignungskriterien folgende Mindeststandards erfüllen:
1) Angaben zu ausgeführten Referenzobjekten:
Die unter Ziffer III.1.3), Punkt 1.1 aufgeführten Referenzen müssen als Mindeststandard nachfolgende beschriebene Leistungsarten und Leistungsumfänge erfüllen. Die Leistungen müssen nach dem 1.1.2014 erbracht worden sein und zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen sind bzw. kurz vor dem Abschluss stehen, d.h. die Leistungen müssen spätestens 2 Monate nach dem Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen sein.
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1.1) Mindestens 2 Referenzen aus dem unter Pkt.1.) genannten Zeitraum, die jeweils folgende Leistungsart und -umfang erfüllen:
Leistungsart: Objektüberwachungs-Bauüberwachungsleistungen und Dokumentation, Lph 8 § 34 HOAI für Gebäude entsprechend HOAI Anlage 10.2 Objektliste Gebäude ab Honorarzone III für Büro/Verwaltung/Staat/Kommune, Ausbildung/Wissenschaft/Forschung, Gesundheit/Betreuung, Handel und Verkauf/Gastgewerbe oder Kultur-/Sakralbauten. Leistungsumfang: ≥ 3 000 000 EUR Gesamtbaukosten pro Einzelauftrag;
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1.2) Mindestens 2 Referenzen aus dem unter Pkt.1.) genannten Zeitraum, die jeweils folgende Leistungsart und -umfang erfüllen:
Leistungsart: Objektüberwachungs- und Bauüberwachungsleistungen, Lph 8 § 53 HOAI für die technische Gebäudeausrüstung, mit mindestens 2 der nachfolgenden Anlagen (Abwasser, Wasser-, Gasanlagen, Wärmeversorgungsanlagen, Lufttechnische Anlagen, Starkstromanlagen, Fernmelde- und informationstechnische Anlagen, Förderanlagen, Gebäudeautomation) für entsprechend HOAI Anlage 10.2 Objektliste Gebäude ab Honorarzone III für Büro/Verwaltung/Staat/Kommune, Ausbildung/Wissenschaft/Forschung, Gesundheit / Betreuung, Handel und Verkauf/Gastgewerbe oder Kultur-/Sakralbauten.
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Leistungsumfang: ≥ 1 500 000 EUR Gesamtbaukosten pro Einzelauftrag.
Für die geforderten Referenzangaben gemäß Ziffer III.1.3), Punkt 1.1 und 1.2 stellt der Auftraggeber ein Formular „Referenzen“ sowie weitere Informationen zu deren Darstellung auf seiner Internetseite zur Verfügung. Das Formular soll von den Bewerbern genutzt werden.
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2) Beschreibung der personellen Ausstattung und Leistungsfähigkeit für die zu erbringenden Leistungen:
Angabe zur durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeiter/innen mit einer Qualifikation entsprechend dem Qualifikationssystem DQR ≥ Level/Niveau 6 für den Tätigkeitsbereich der Objektüberwachung-Bauüberwachung in Anlehnung an die HOAI-Leistungsphasen 8 §34 und § 53 HOAI in den letzten drei Kalenderjahren 2016/2017/2018.
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Als Mindeststandard gilt hier die Beschäftigung von durchschnittlich mindestens 5 Mitarbeiter/innen mit v. g. Qualifikation aus dem Tätigkeitsbereich zur Erbringung der Objekt-Bauüberwachung in Anlehnung an die Leistungsphase 8 HOAI.
Für die geforderten personellen Angaben gemäß Ziffer III.1.3), Punkt 2 stellt der Auftraggeber ein Formular „Eigenerklärung“ auf seiner Internetseite zur Verfügung. Das Formular soll von den Bewerbern genutzt werden.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Der AG wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge anhand der gem. Ziff. III.1.1), III.1.2) und III.1.3) geforderten Nachweise und Erklärungen formell und inhaltlich prüfen und bewerten.
Die Prüfung der Eignung erfolgt in einem zweistufigen Verfahren. Die Verfahrensschritte sind in der Anlage zu dieser Bekanntmachung detailliert beschrieben.
Der Auftraggeber behält sich vor, bei Unterschreitung der Mindestzahl von 3 zulassungsfähigen Bewerbungen, das vorliegende Vergabeverfahren einzustellen. Der Auftraggeber behält sich zudem vor, bei einer Unterschreitung der Mindestzahl von 3 wertungsfähigen Angeboten das vorliegende Vergabeverfahren einzustellen. Das Recht zur vorzeitigen Einstellung analog § 57 SektVO bleibt unberührt.
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Der AG behält sich vor, gem. § 15 Abs. 4 SektVO einen Zuschlag auf ein wertbares Erstangebot zu erteilen, ohne mit den Bietern in Verhandlungen zu treten.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 10 % der Nettoauftragssumme eines in der Europäischen Union zugelassenen Kreditinstitutes oder Kreditversicherers mit allgemeinem Gerichtsstand in Deutschland.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß den Auftrags- bzw. Vergabeunterlagen
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
— Eine künftige Bietergemeinschaft bestehend aus mehreren Bewerbern muss im Auftragsfall eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts, gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigten Vertretern sein. Künftige Bietergemeinschaften müssen den „Teilnahmeantrag“ als Bewerbergemeinschaft einreichen. Im Teilnahmeantrag müssen die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft das Mitglied benennen, das sie gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
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— Für den Teilnahmeantrag von Bewerbergemeinschaften stellt die Vergabestelle ein Formular „Teilnahmeantrag inklusive Bewerbergemeinschaftserklärung“ (Formular) auf ihrer Internetseite zur Verfügung, das von Bewerbergemeinschaften genutzt werden soll.
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Im Übrigen wird auf die Festlegungen in Ziff. III.1.1) verwiesen.
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die Vergütung der Leistungen erfolgt als Pauschalhonorar für alle Leistungen, die nicht der Preisverordnung der HOAI unterliegen. Die unter den Anwendungsbereich der Mindestsätze der HOAI, Stand 2013 fallen, erfolgt auf Basis der Vergütungsregeln der HOAI und die Vergütung der besonderen Leistungen erfolgt als Pauschalhonorar/Teilpauschalhonorar bzw. auf Basis von Stundensätzen/Tagessätzen.
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Der Auftraggeber behält sich vor gemäß § 15 Abs. 4 SektVO einen Zuschlag auf ein wertbares Erstangebot zu erteilen ohne Verhandlungen mit den Bietern zu führen.
Die Angebotsfrist wird ca. 20 Kalendertage betragen. Sie resultieren aus dem sehr engen Zeitplan für die Errichtung und Inbetriebnahme Dienstgebäudes Bundespolizei bis zum Sommer 2020.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0025
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern: Vergleiche dazu die Angaben unter Ziff. III.1.4)
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Auftragsbezogene Qualifikation und Erfahrung des Personals für die zuerbringenden Leistungen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30,00
Preis (Gewichtung): 70,00

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Einkauf
Internetadresse: www.berlin-airport.de 🌏
Dokumente URL: https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16925144549-5a4e2b075e5b23bb 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Der AG führt als Sektorenauftraggeber ein Verhandlungsverfahren mit Bekanntmachung i.S.d. 4. Teils des GWB u. der SektVO durch.
IX Durch diese Bekanntmachung wird der Teilnahmewettbewerb (TNW) begonnen, in dem sich die interessierten Unternehmen mit den in dieser Bekanntmachung angegebenen Angaben, Erklärungen u. Nachweisen um die Aufforderung zur Angebotsabgabe bewerben - *KEIN ANGEBOT*. Erst eine erfolgreiche Bewerbung mit positiver Eignungsprüfung u. -bewertung durch den AG führt zur Versendung der Vergabeunterlagen;
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2) Die Übermittlung von Bewerberfragen hat ausschließlich unter Nutzung der Funktionalität der Vergabeplattform (vgl. Ziff.I.3) unter Angabe der Bezeichnung der Maßnahme (vgl. Ziff. II.1.1)) u. des Aktenzeichens EB-2019-0014 zu erfolgen. Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die bis zum 15.3.2019, 10.00 Uhr, an die unter Ziffer I.1) bezeichnete Stelle unter Nutzung der Funktionalität der Vergabeplattform (vgl. Ziff. I.3) eingegangen sind. Mündliche o. verspätete Anfragen werden nicht beantwortet. Der AG wird etwaige Informationen (auch die Formulare) u. Beantwortung von Fragen von Bewerbern zum TNW sowie sonstige Klarstellungen des AG, die das Vergabeverfahren betreffen, auf der Internetseite veröffentlichen: https://vergabekooperation.berlin/NetServer/index.jsp. Der AG empfiehlt daher allen Bewerbern, täglich den vorbenannten Link zum Abruf von aktuellen Informationen u. Klarstellungen des AG sowie Antworten von Bewerberanfragen zum Vergabeverfahren zu nutzen. Die Bewerber sollen die vom AG zur Verfügung gestellten Formulare verwenden, ausfüllen u. durch die geforderten Angaben, Erklärungen u. Nachweise ergänzen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend;
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3) Die Bewerber haben zu beachten, dass der TNA vollständig auszufüllen ist. Der TNA ist entweder von allen Mitgliedern einer BWG o. dem bevollmächtigten Vertreter vollständig auszufüllen. Sofern ein bevollmächtigter Vertreter handelt, ist bzw. sind die Vollmachten der Mitglieder der BWG beizufügen;
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4) Die TNA u. deren Anlagen sind in deutscher Sprache einzureichen. Die Übermittlung hat unter Nutzung der Funktionalitäten der Vergabeplattform unter expliziter Angabe des Aktenzeichens EB-2019-0014 zu erfolgen (Vorlage bis zum Schlusstermin bei der benannten Kontaktstelle – die Übersendung in Papierform oder anderer elektronischer Form ist nicht zulässig). Es sind die auf der Vergabeplattform des AG veröffentlichten Formulare zu verwenden;
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5) Der AG ist berechtigt, bei Bedenken hinsichtlich der Eignung des Bewerbers die Vorlage von Originalen oder weiteren Unterlagen zu verlangen;
6) Mit der Benennung der Referenzen stimmt der Bewerber/BWG der Kontaktaufnahme durch den AG zu den jeweiligen Referenzgebern zu;
7) Der Bewerber wird darauf hingewiesen, dass alle mit dem TNA eingereichten Angaben auch für das ggf. einzureichende Angebot Geltung haben sollen. Sofern sich im weiteren Verfahren Änderungen gegenüber dem TNW ergeben, muss der AG zu späterer Zeit ggf. erneut in eine Beurteilung der Eignung eintreten;
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8) Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden EU-weiten Bekanntmachung maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlicht wird u. der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig oder verändert wiedergegeben wird.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 331866-1617 📞
Fax: +49 331866-1652 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1) Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem AG gerügt werden;
2) Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aus diesem Bekanntmachungstext erkennbar sind, innerhalb der in der Bekanntmachung benannten Angebots- bzw. Bewerbungsfrist gegenüber dem AG gerügt werden;
3) Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aus erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, innerhalb der Angebots- bzw. Bewerbungsfrist gegenüber dem AG gerügt werden;
4) Hilft der AG der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer des Landes Brandenburg unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des AG, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen des § 160 Abs. 3 GWB vorliegen;
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5) Der AG weist zugleich auf die Vorschriften der §§ 134, 135 GWB hin. Insbesondere sind die Fristenregelungen in § 135 Abs. 2 GWB zur Geltendmachung der in § 134 Abs. 1 GWB genannten Verstöße zu beachten.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Bundeskartellamt
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Str. 16
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53113
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de 📧
Quelle: OJS 2019/S 049-113576 (2019-03-06)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-09-03)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) beabsichtigt, im Rahmen des Ausbauprogramms östlich des Terminals 2 ein Dienstgebäude für die Bundespolizei durch einen Totalübernehmer planen und errichten zu lassen. Es handelt es hierbei um ein Büro- und Sozialgebäude, welches spezielle funktionale Anforderungen der Bundespolizei erfüllen muss. Das Gebäude wird in Modul- bzw. Systembauweise geplant und errichtet werden. Gegenstand dieser Ausschreibung sind hierfür erforderlichen Objektüberwachungs- Bauüberwachungs-leistungen sowie die Objektbetreuung und Dokumentation entsprechend den Leistungsphasen 8 und 9 für die Objekt- und Fachingenieurleistungen in Anlehnung an die HOAI.
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Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postanschrift: Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Einkauf/ Bauvergabe

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-09-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-09-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 172-421007
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 049-113576
ABl. S-Ausgabe: 172
Zusätzliche Informationen
Die zu beschaffenden Leistungen betreffen ein Dienstgebäude der Bundespolizei mit hohen Sicherheitsanforderungen. Zur Abwehr von Gefahren und für die Sicherheit des Flughafenbetriebes wurden die Auftrags- bzw. Vergabeunterlagen daher nur den Bietern/ Bietergemeinschaften im Verhandlungsverfahren zur Verfügung gestellt, die eine entsprechende Vertraulichkeitsvereinbarung unterzeichnet haben.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) beabsichtigt, im Rahmen des Ausbauprogramms östlich des Terminals 2 ein Dienstgebäude für die Bundespolizei durch einen Totalübernehmer planen und errichten zu lassen. Es handelt es hierbei um ein Büro- und Sozialgebäude, welches spezielle funktionale Anforderungen der Bundespolizei erfüllen muss.
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Dem AN werden die für die Errichtung des Dienstgebäudes Bundespolizei (BPOL) erforderlichen Objektüberwachungs- Bauüberwachungsleistungen-, Dokumentations- und Objektbetreuungsleistungen für alle erforderlichen Objekt und Fachingenieurleistungen übertragen. Die Errichtung des Dienstgebäudes BPOL spezifiziert sich wie folgt:
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Für den Betrieb des Terminals T2 ist ein Dienstgebäude für die Bundespolizei erforderlich, deren Inbetriebnahme für 2020 beabsichtigt ist. Das geplante Dienstgebäude hat gemäß der erstellten Funktionsplanung ca. 2 800 m
1) Haupt- zgl. Besuchereingang mit Waschraum und Bearbeitungsstraße in der Ebene E0,
2) Inspektionsleitung mit Innendienst in der Ebene E1,
— Änderungsmanagement
Der AG beabsichtigt, die Leistungen stufenweise bzw. mit optionalen Leistungen zu beauftragen, mit Zuschlag erfolgt die Beauftragung der Stufe 1 im Wesentlichen mit den Planungsleistungen der Lph 8 entsprechend HOAI.
— Stufe 1: Leistungen der Lph 8 entsprechend HOAI inkl. der Außenanlagen auf Basis der Vertragsunterlagen.
— Stufe 2: Leistungen der Lph 9 entsprechend HOAI nkl. der Außenanlagen auf Basis der Vertragsunterlagen.
Beschreibung der Optionen:
— Stufe 2: Leistungen der Leistungsphase 9 entsprechend HOAI für das Dienstgebäude inkl. der Außenanlagen auf Basis der Vertragsunterlagen.
— Bedarfsposition 1: Im Rahmen der Objektbetreuung und Dokumentation, Erstellung von Planungs- und Ausschreibungsunterlagen für die Durchführung von notwendigen Ersatzvornahmen zur Beseitigung von etwaigen Baumängeln.
— Bedarfsposition 2: Der AG kann verlangen, dass der AN geänderte oder zusätzliche Leistungen erbringt, die erforderlich oder zweckmäßig sind, um das vertragsgegenständliche Bauvorhaben/ die bauliche Anlage/ technische Ausrüstung fertig zu stellen bzw. fertig zu planen, es sei denn, der Betrieb des AN ist auf eine entsprechende Leistung nicht eingerichtet. Hält der AN die geänderte oder zusätzliche Leistung für undurchführbar, nicht sachdienlich oder unzweckmäßig, so hat er dies dem AG unter Darlegung seiner Gründe unverzüglich schriftlich mitzuteilen und Lösungsvorschläge zu unterbreiten. Der AN wird auch selbständig geänderte oder zusätzliche Leistungen vorschlagen, soweit diese erforderlich oder zweckmäßig sind, um den Auftragsgegenstand vertragsgerecht zu erfüllen. Von dem Leistungsbild bereits umfasste Überarbeitungen seiner Leistungen stellen keine geänderten Leistungen im vorstehenden Sinne dar. Die Erhöhung anrechenbarer Kosten stellt allein keine Grundlage für Honoraranpassungen in Bezug auf eine vereinbarte Honorarpauschale dar.
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Zusätzliche Informationen:
Die zu beschaffenden Leistungen betreffen ein Dienstgebäude der Bundespolizei mit hohen Sicherheitsanforderungen. Zur Abwehr von Gefahren und für die Sicherheit des Flughafenbetriebes wurden die Auftrags- bzw. Vergabeunterlagen daher nur den Bietern/ Bietergemeinschaften im Verhandlungsverfahren zur Verfügung gestellt, die eine entsprechende Vertraulichkeitsvereinbarung unterzeichnet haben.
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Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-08-26 📅
Name: aptoPlan Generalplanung GmbH
Postanschrift: Goslarer Ufer 29
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10589
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3021955781 📞
E-Mail: info@aptoplan-gp.de 📧
Land: Berlin 🏙️
Quelle: OJS 2019/S 172-421007 (2019-09-03)