OPL Umbau und Erweiterung Kulturzentrum Scheune

Landeshauptstadt Dresden, GB Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften, Amt für Hochbau und Immobilienverwaltung

Objektplanung Gebäude gem. HOAI §34, LPH 3-9 für den Umbau und die Sanierung Kulturzentrum „scheune“ in Dresden.
Die Leistungen werden stufenweise vergeben.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-05-20. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-04-18.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-04-18 Auftragsbekanntmachung
2020-01-29 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-04-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: 2019-GB112-00019
Kurze Beschreibung:
Objektplanung Gebäude gem. HOAI §34, LPH 3-9 für den Umbau und die Sanierung Kulturzentrum „scheune“ in Dresden. Die Leistungen werden stufenweise vergeben.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Dresden, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt Dresden, GB Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften, Amt für Hochbau und Immobilienverwaltung
Postanschrift: Postfach 120020
Postleitzahl: 01001
Postort: Dresden
Kontakt
Internetadresse: http://www.dresden.de 🌏
E-Mail: zvb-vof@dresden.de 📧
URL der Dokumente: http://www.evergabe.de/unterlagen 🌏
URL der Teilnahme: http://www.evergabe.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-04-18 📅
Einreichungsfrist: 2019-05-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-04-23 📅
Datum des Beginns: 2019-10-08 📅
Datum des Endes: 2027-06-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 079-190121
ABl. S-Ausgabe: 79
Zusätzliche Informationen
Werden die erforderlichen Unterlagen ohne Registrierung kostenfrei durch die Bewerber heruntergeladen, erfolgt keine automatische Benachrichtigung über mögliche Änderungen zur Vergabe. Es ist dann notwendig, regelmäßig eigenständig auf evergabe nach neuen Informationen zu schauen. Bei erfolgter Registrierung auf evergabe (kostenpflichtig) kann vorgenanntes entfallen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Objektplanung Gebäude gem. HOAI §34, LPH 3-9 für den Umbau und die Sanierung Kulturzentrum „scheune“ in Dresden.
Die Leistungen werden stufenweise vergeben.
Das Kulturzentrum „scheune“ wurde als Jugendheim 1951 im Herzen der Dresdner Neustadt erbaut. Seit den Achtzigern ist die „scheune“ kultureller Anlaufpunkt und genießt eine Sonderstellung in der Kulturszene.
Wegen erheblicher Brandschutzmängel wird das Kulturzentrum umgebaut und saniert. In der LPH 2 wurden 3 Varianten untersucht. Der Stadtrat hat die Planung ab LPH 3 und die Baudurchführung der Baumaßnahme auf Grundlage der Variante 3 beschlossen. Bei dieser Variante werden die brandschutztechnischen und statischen Mängel beseitigt, das Nutzungskonzept des scheune e. V. weitgehend erfüllt und die Barrierefreiheit in öffentlich zugänglichen Bereichen hergestellt.
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Die Landeshauptstadt Dresden möchte den städtebaulich und soziologisch identitätsstiftenden Charakter der „scheune“ bewahren und die städtischen Außenbereiche mit ins Visier nehmen.
Es wird ein Bürgerbeteiligungsverfahren zur Fassadengestaltung geben und die Planungen zur Umgestaltung des Kulturzentrums „scheune“ werden von der Gestaltungskommission der Landeshauptstadt Dresden geprüft.
Die Planungen werden in enger Zusammenarbeit mit dem Betreiber scheune e. V. erfolgen.
Die BGF beträgt nach dem Umbau 2 700 m
Gesamtkosten 6 243 000 EUR
Bauwerkskosten (KG 300+400): ca. 4 750 000 EUR
Gegenstand der Beauftragung: Objektplanung Gebäude gem. HOAI §34, LPH 3-9 für den Umbau und die Sanierung Kulturzentrum „scheune“ in Dresden.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 727945.61 EUR 💰
Beschreibung der Optionen:
Stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen (LPH): mit Abschluss des Verhandlungsverfahrens wird vertraglich die LPH 3 für die Objektplanung nach § 34 HOAI 2013 beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller LPH besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster LPH.
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Zusätzliche Informationen:
Werden die erforderlichen Unterlagen ohne Registrierung kostenfrei durch die Bewerber heruntergeladen, erfolgt keine automatische Benachrichtigung über mögliche Änderungen zur Vergabe. Es ist dann notwendig, regelmäßig eigenständig auf evergabe nach neuen Informationen zu schauen. Bei erfolgter Registrierung auf evergabe (kostenpflichtig) kann vorgenanntes entfallen.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Kulturzentrum „scheune“ Dresden
Alaunstraße36-40
01099 Dresden

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der vollständig ausgefüllte Teilnahmeantrag = Formular zur Eigenerklärung ist fristgerecht elektronisch einzureichen. Per Post, per E-Mail, per Fax oder über die Nachrichtenfunktion der Vergabeplattform eingereichte TA werden nicht berücksichtigt.
Mitglieder von Bewerbergemeinschaften (BG) haben grundsätzlich alle Erklärungen/Nachweise für jedes Mitglied abzugeben. Der Teil IV Abschnitt C der Eigenerklärung (Angaben zu den Referenzen) kann gemeinsam ausgefüllt werden.
Geforderte Angaben in Teil II des Formulars:
A) Angaben zum Wirtschaftsteilnehmer:
1) Angaben zur Identität:
Firmenbezeichnung, Postanschrift, Kontaktperson(en), Kontaktdaten, Zweigstellen, Niederlassungen;
2) Allgemeine Angaben:
Handelt es sich bei dem Wirtschaftsteilnehmer um ein Kleinstunternehmen, kleines, mittleres oder großes Unternehmen (bei BG: Angaben zur Einordnung des jeweiligen Unternehmens für alle Mitglieder); Rechtsform gem. § 43 (1) VgV 2016;
3) Bestätigung d. Wirtschaftsteilnehmers gem. § 73 (3) VgV 2016, d. dessen Leistungen unabhängig von Ausführungs- u. Lieferinteressen erbracht werden;
4) Angaben zu gewerblichen Schutzrechten in Verbindung mit dem Auftragsgegenstand gem. § 53 (8) VgV 2016
5) Art der Bewerbung:
Angabe, ob Bewerbung Einzel- oder Gemeinschaftsbewerbung ist (bei BG gem. § 43 (2) VgV 2016 ist Formular für Eigenerklärung von jedem Mitglied separat vorzulegen, unter
a) Angabe Funktion Wirtschaftsteilnehmer in Gruppe;
b) Angabe, welche weiteren Wirtschaftsteilnehmer am Vergabeverfahren teilnehmen;
c) ggf. Bezeichnung teilnehmender Gruppe);
Außerdem bei BG: Erklärung über gesamtschuldnerische Haftung u. bevollmächtigten Vertreter als Anlage (Formblatt) beifügen.
B) Angaben zu Vertretern des Wirtschaftsteilnehmers:
Angaben zum Vertretungsberechtigten (falls zutreffend) mit vollständigem Namen, Position/beauftragt in seiner/Ihrer Eigenschaft; Postanschrift, Kontaktdaten sowie weitere Informationen zur Vertretungsberechtigung (Form,Umfang...);
C) Angaben, ob ein Teil des Auftrages gem. § 36 VgV 2016 an Dritte weitergegeben werden soll und Benennen dieser Unternehmen. Verpflichtungserklärung ist vorzulegen (Formblatt als Anhang 3 der Eigenerklärung);
D) Angaben zur Inanspruchnahme der Kapazitäten anderer Unternehmen gem. § 47 (1) VgV 2016 (Eignungsleihe): Falls ja, ist für jedes dieser Unternehmen ein separates - vom jeweiligen Unternehmen ordnungsgemäß ausgefülltes Formular zur Eigenerklärung mit erforderlichen Informationen der unter III.1.1) A und B sowie eine Eigenerklärung zu Ausschlussgründen vorzulegen sowie die Verpflichtungserklärung der Unternehmen als Anlage der Eigenerklärung (Formblatt).
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Geforderte Angaben in Teil III mit Eigenerklärung zu Ausschlussgründen:
A: im Zusammenhang mit strafrechtlicher Verurteilung gem. § 123 (1) GWB (zwingende Ausschlussgründe)
B: im Zusammenhang mit Entrichtung von Steuern oder Sozialversicherungsbeiträgen gem. § 123 (4) GWB
C: im Zusammenhang mit Insolvenz, Interessenkonflikten o. beruflichem Fehlverhalten gem. § 124 (1) GWB (fakultative Ausschlussgründe).
Geforderte Angaben in Teil IV Eignungskriterien:
A: Befähigung zur Berufsausübung durch Eintrag in ein Berufs- oder Handelsregister gemäß § 44 (1) i. V. m. § 46 (3) Nr. 6 VgV 2016 (Ausschlusskriterium). Angabe Name des Bewerbers bzw. der verantwortlichen Führungskraft sowie fachliche Eignung durch Eintrag z. B. in Architektenkammer oder Eintragung in Liste bauvorlageberechtigter Ingenieure bei Ingenieurkammer erforderlich. Kopie des Kammereintrags bzw. Nachweis über Bauvorlageberechtigung ist als Anlage beizufügen.
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Bei juristischen Personen ist eine Kopie des aktuellen Handels-/Partnerschaftsregisterauszugs beizufügen.
Mindeststandards:
Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 (1) Nr. 3 VgV:
1) Name des Versicherers; Deckungssumme Personenschäden; Deckungssumme Sonstige Schäden; Maximierung im Schadenfall; belegt durch Kopie als Anlage;
2) Werden die geforderten Deckungssummen in Höhe von mind. 2,0 Mio. EUR für Personenschäden, mind. 2,0 Mio. EUR für sonstige Schäden und die geforderte zweifache Maximierung nicht erreicht, so ist eine Erklärung des Versicherers beizufügen, dass 1. die Deckungssummen/die Maximierung im Auftragsfall angepasst werden oder 2. im Auftragsfall eine objektbezogene Versicherung abgeschlossen wird (Ausschlusskriterium).
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Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Für Nachunternehmer mit Eignungsleihe nach § 47 VgV ist o. g. Nachweis ebenfalls zu erbringen.
Der Nachweis des Versicherers darf nicht älter als 12 Monate zum Schlusstermin der Bewerbungsfrist des Teilnahmeantrages sein. Der Nachweis ist als Anlage in Kopie beizufügen!
Technische und berufliche Fähigkeiten:
A) Referenzen (Ref.):
Gefordert ist die Darstellung von mind. 2 Referenzen im Bereich der Objektplanung Gebäude (OPG) gemäß § 46(3) Nr. 1 i. V. m. § 75 (5) VgV 2016. Es kann eine Ref.bescheinigung des öffentlichen Auftraggebers vorgelegt werden.
Andernfalls gelten die im übergebenen Formblatt getätigten Eintragungen als Eigenerklärung. Eine Mehrfachnennung von Referenzobjekten ist möglich.
Ref. 1 (Mindestreferenz):
OPL für einen Umbau bzw. eine Gebäudesanierung, Sanierungsanteil mindestens 40 % bezogen auf die BGF,
Mind. erbrachte Leistungsphasen 3-5 gem. § 34 HOAI, mind. Honorarzone III, Bauwerkskosten (KG 300+400) mind. 2,5 Mio. Euro brutto, BGF (gesamt) mind. 1.500 qm, welches im Zeitraum von April 2009 bis zur Abgabe des Teilnahmeantrages fertiggestellt (Übergabe Nutzer) wurde.
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Ref. 2 (Mindestreferenz):
Mind. erbrachte Leistungsphasen 3-5 gem. § 34 HOAI, mind. Honorarzone III, welches im Zeitraum von April 2009 bis zur Abgabe des Teilnahmeantrages (Übergabe Nutzer) fertiggestellt wurde.
Ref. 3 (optionale Referenz):
OPL für den Neubau oder die Sanierung eines Gebäudes gemäß BWZ 4000 des Bauwerkszuordnungskataloges (Bildung und Kultur), mind. Honorarzone III, welches im Zeitraum von April 2009 bis zur Abgabe des Teilnahmeantrages fertiggestellt (Übergabe Nutzer) wurde.
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Geforderte Angaben zu den Ref. 1 - 3: Objektbezeichnung und Objektbeschreibung, Auftraggeber/-in mit Bezeichnung, Ansprechpartner und Telefonnummer, Angabe zur Art des Auftraggebers (öffentlich/nichtöffentlich), Leistungszeitraum mit Leistungsbeginn und Übergabe an den Nutzer (Monat/Jahr), Erbrachte Leistungsphasen gemäß § 34 HOAI 2013, Honorarzone gemäß § 35 HOAI, Angabe zu Neubau-, Umbau- oder Sanierungsmaßnahme, Bauwerkskosten (KG 300 + 400 in Mio. EUR brutto), Objektgröße (BGF gesamt bzw. Sanierungs-/Neubauanteil), Darstellung der Referenz auf max. 3 Blatt DIN A4;
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Mindeststandards: A) Nachweis der o.g. Mindestreferenzen Ref. 1 bis 2
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: § 75 (1), (2) und (3) VgV 2016
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Rechtsform bei Bewerbergemeinschaften (BG):
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Abgabe einer Erklärung, dass die Mitglieder der BG (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über die Auflösung der BG hinaus. Die BG muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Für die Erklärung kann das vorgegebene Formblatt verwendet werden (Anlage zum Formular der Eigenerklärung). Der Nachweis muss mit Abgabe der Bewerbung erfolgen. Der AG behält sich vor, weitere Unterlagen abzufordern, welche die Zulässigkeit der Kooperation in Form einer BG (§ 1GWB) belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende BG in ihrer Zusammensetzung verändern oder ein Einzelbewerber das Verfahren in BG fortsetzen wollen, ist dies nur mit schriftlicher Einwilligung des AG zulässig. Diese wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt wird oder die Veränderung Auswirkungen auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit u. Zuverlässigkeit hat.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Der Auftraggeber (AG) wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge (TA) anhand d. in d.
Bekanntmachung benannten Nachweise u. Erklärungen formal u. inhaltlich prüfen u. bewerten.
Die Auswahl erfolgt unter d. formal zulässigen TA (Nachweis der Erfüllung der geforderten Mindeststandards) anhand einer Bewertungsmatrix, die Kriterien werden folgend bewertet: Vergabe von 0-3 Punkten (Pkt.) pro Kriterium, die Punktzahl pro Kriterium wird gewichtet. Die Rangfolge richtet sich nach den erreichten gewichteten Punktzahlen. Maximal werden die 5 Bewerber mit der höchsten Punktzahl zur Verhandlung geladen. Wird die Anzahl durch Bewerber/innen mit gleicher Punktzahl überschritten, entscheidet unter diesen das Los.
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Formale Prüfung der Mindeststandards:
1) fristgerechter Eingang;
2) vollständige Bewerbungsunterlagen;
3) Einreichung des TA elektronisch über die Vergabeplattform;
4) Abschlusserklärungen in Textform unterschrieben;
5) Bestätigung d. Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen gem. § 73 (3) VgV;
6) Angabe gem. § 53 (8) VgV, ob gewerbliche Schutzrechte bestehen oder beantragt sind;
7) Angabe zur Art der Bewerbung;
8) bei Bewerbergemeinschaften (BG): Geforderte Nachweise von allen Mitgliedern u. Erklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung;
9) Angaben zu Unterauftragnehmern gem. § 36 VgV, Verpflichtungserklärung der Unterauftragnehmer ist beizufügen;
10) Angaben zu Inanspruchnahme von Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe) gem. § 47 (1) VgV, Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen ist beizufügen;
11) Bestätigung des Nichtvorliegens von zwingenden und fakultativen Ausschlussgründen nach §§ 123 u. 124 GWB;
12) Nachweis über Befähigung zur Berufsausübung durch Eintrag in ein Berufsregister gem. § 44 (1) (Bauvorlageberechtigung);
13) Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung gem. Pkt. III.1.2);
14) Nichtvorliegen einer Mehrfachbewerbung;
15) Nachweis der Mindestreferenzen 1 und 2 gem. Pkt. III.1.3).
Auswahlkriterien und deren Wichtung:
Technische u. berufliche Leistungsfähigkeit; Gesamtwichtung 100 %, davon:
1.1) Mindestreferenz 1 (Anforderungen gem. Pkt. III.1.3): Gesamtwichtung (GWg) 50 %, davon
1.1.1) Bauwerkskosten (KG 300+400) in Euro brutto, Wichtung (W) 20 %;
1.1.2) bearbeitete LPH gemäß HOAI § 34, W 10 %;
1.1.3) architektonische Qualität (Kriterien: Entwurfsidee, Gestalterische Umsetzung, Funktionalität), W 20 %;
1.2 Mindestreferenz 2 (Anforderungen gem. Pkt. III.1.3): Gesamtwichtung (GWg) 30 %, davon
1.2.1) bearbeitete LPH gemäß HOAI § 34, W 10 %;
1.2.2) architektonische Qualität (Kriterien: Entwurfsidee, Gestalterische Umsetzung, Funktionalität), W 20 %;
1.3) optionale Referenz 3, (Anforderungen gem. Pkt. III.1.3), W 20 %.
Die detaillierte Punktbewertung ist dem beigefügten Dokument „Bewertungsmatrix Stufe 1“ zu entnehmen.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 15:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2019-06-25 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2019-12-31 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.dresden.de 🌏
Dokumente URL: www.evergabe.de/unterlagen 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt Dresden, GB Finanzen, Personal und Recht, Zentrales Vergabebüro
Postanschrift: PF 120020
Kontaktperson: Herr Schönwald
Telefon: +49 3514883789 📞
Fax: +49 3514883783 📠
Land: Dresden, Kreisfreie Stadt 🏙️
URL der Teilnahme: www.evergabe.de 🌏
URL der Dokumente: www.evergabe.de/unterlagen 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die Einreichung der TA /Angebote per Post, Fax, E-Mail und über die Nachrichtenfunktion der Vergabeplattform ist nicht zulässig und führt zum Ausschluss aus dem Verfahren.
Jegliche Kommunikation wird über die Plattform evergabe.de bereitgestellt. Sobald dort neue Informationen veröffentlicht werden, erhalten registrierte Teilnehmer eine E-Mail-Benachrichtigung.
Eingereichte Dateien z. TA/Angebot dürfen max. 40 MB nicht überschreiten. Die Anzahl der Dateien ist nicht beschränkt.
Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt über das vollständig auszufüllende Formular zur Eigenerklärung, das um die in den Ziffern III.1) und III.2) dieser Bekanntmachung geforderten Angaben und Nachweise zu ergänzen und elektronisch über evergabe einzureichen ist. Das Formular zur Eigenerklärung kann unter der im Punkt I.3) dieser Bekanntmachung angegebenen Internetadresse abgerufen werden. Nicht fristgerecht elektronisch eingereichte Unterlagen werden nicht berücksichtigt.
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Die Bewerber erklären förmlich mit Abgabe des TA, dass die von ihnen angegebenen Informationen genau und korrekt sind und sie sich der Konsequenzen schwerwiegender Täuschung bewusst sind. Die Bewerber erklären förmlich, dass Sie in der Lage sind, die Bescheinigungen u. andere genannte dokumentarische Nachweise unverzüglich auf Anfrage beizubringen.
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Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben. Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden (Mindestanforderung). Für die Ausarbeitung der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen werden keine Kosten erstattet (§ 77 (1) VgV). Es erfolgt keine Rückgabe der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen. Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig.
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Der AG behält sich nach § 56 (2) bis (4) VgV vor, fehlende Nachweise und Erklärungen nachzufordern.
Bewerbungen, die nicht alle geforderten Angaben, Nachweise und Referenzen enthalten, werden ausgeschlossen, sofern diese auf Anforderung nicht innerhalb einer gesetzten Frist nachgeliefert werden.
Nicht erwünscht sind allg. Werbebroschüren u. Unterlagen zur Vorstellung des Bewerbers sowie zusätzliche Angaben, die über die geforderten hinausgehen. Diese werden im Verfahren nicht berücksichtigt.
Eine Mehrfachbewerbung ist auch eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros.
Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft (BG) bzw. unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros haben das Ausscheiden aller Mitglieder der BG zur Folge.
Hinweis: Vorlage der Verpflichtungserklärungen gem. § 47 VgV der Nachunternehmer und ggf. deren Nachunternehmern, soweit sich der Bieter, der den Zuschlag erhalten soll o. ein Mitglied einer BG, die den Zuschlag erhalten soll, auf die Fachkunde o. Leistungsfähigkeit von Nachunternehmern beruft. Sollten Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer bis zum Zeitpunkt der beabsichtigten Zuschlagserteilung nicht vorgelegt werden können, erfolgt ein nachträglicher Ausschluss wegen mangelnder Eignung. (Ausschlusskriterium).
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Enthalten die Bekanntmachung od. die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb Unklarheiten, Widersprüche od. verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber den Auftraggeber unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen. Erfolgt dies nicht, ist der Bewerber mit diesen Einwendungen präkludiert.
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Die örtliche Präsenz des Bewerbers ist während der Planungs- und Bauzeit in engen Intervallen gem.
Projekterfordernis sicherzustellen. Für die gesamte Projektlaufzeit ist personelle Kontinuität hinsichtlich der Präsenz vor Ort zu gewährleisten, insbesondere während der Ausführungsphase des Projektes (Lph 8).
Die Verhandlungsgespräche finden voraussichtlich in der 32. KW 2019 statt.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Postanschrift: PF 101364
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04013
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 341977-1040 📞
E-Mail: vergabekammer@ldl.sachsen.de 📧
Fax: +49 341977-1049 📠
Internetadresse: www.ldl.sachsen.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Auftraggeber weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nach § 160 (3) GWB unzulässig ist, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb eines Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Landeshauptstadt Dresden, GB Finanzen, Personal und Recht, Zentrales Vergabebüro
Postanschrift: PF120020
Postort: Dresden
Postleitzahl: 01001
Telefon: +49 3514883789 📞
E-Mail: zvb-vof@dresden.de 📧
Fax: +49 3514883783 📠
Internetadresse: www.dresden.de 🌏
Quelle: OJS 2019/S 079-190121 (2019-04-18)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-01-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 649530.45 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-01-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-01-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 022-049012
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 079-190121
ABl. S-Ausgabe: 22

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Kulturzentrum „scheune“ wurde als Jugendheim 1951 im Herzen der Dresdner Neustadt erbaut. Seit den Achtzigern ist die „scheune“ kultureller Anlaufpunkt und genießt eine Sonderstellung in der Kulturszene. Wegen erheblicher Brandschutzmängel wird das Kulturzentrum umgebaut und saniert. In der LPH 2 wurden 3 Varianten untersucht. Der Stadtrat hat die Planung ab LPH 3 und die Baudurchführung der Baumaßnahme auf Grundlage der Variante 3 beschlossen. Bei dieser Variante werden die brandschutztechnischen und statischen Mängel beseitigt, das Nutzungskonzept des scheune e. V. weitgehend erfüllt und die Barrierefreiheit in öffentlich zugänglichen Bereichen hergestellt. Die Landeshauptstadt Dresden möchte den städtebaulich und soziologisch identitätsstiftenden Charakter der „scheune“ bewahren und die städtischen Außenbereiche mit ins Visier nehmen. Es wird ein Bürgerbeteiligungsverfahren zur Fassadengestaltung geben und die Planungen zur Umgestaltung des Kulturzentrums „scheune“ werden von der Gestaltungskommission der Landeshauptstadt Dresden geprüft. Die Planungen werden in enger Zusammenarbeit mit dem Betreiber scheune e. V. erfolgen. Die BGF beträgt nach dem Umbau 2 700 m
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Beschreibung der Optionen:
Stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen (LPH): Mit Abschluss des Verhandlungsverfahrens wird vertraglich die LPH 3 für die Objektplanung nach § 34 HOAI 2013 beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller LPH besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster LPH.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Alaunstraße 36-40

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Vorstellung des Bieters / Präsentation des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 36,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Erläuterung der geplanten Herangehensweise
Qualitätskriterium (Gewichtung): 44,00
Kostenkriterium (Name): Honorarangebot
Kostenkriterium (Gewichtung): 20,00

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-01-16 📅
Name: Miller.Architektur.
Postanschrift: Steglichstr. 25
Postort: Dresden
Postleitzahl: 01324
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 35181086830 📞
E-Mail: graf@millerarchitektur.de 📧
Land: Dresden, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 649530.45 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 135 Abs. 2 GWB endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit des Vertrages 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Quelle: OJS 2020/S 022-049012 (2020-01-29)