Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
Der Bewerber hat zum Nachweis seiner Eignung mit der Bewerbung die nachfolgend unter III.1.1), III.1.2) und III.1.3) geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen vorzulegen. Die Vorlage von Kopien ist zulässig.
Der Auftraggeber weist ferner darauf hin, dass unvollständige Angebote vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden können.
Es wird empfohlen, die bereitgestellten Unterlagen zu verwenden.
Die Vergabeunterlagen stehen, unter dem in I.3) genannten Link, zum kostenfreien Download zu Verfügung.
Sollte eine Bietergemeinschaft gebildet werden so ist dies ausschließlich in Form einer BGBGesellschaft oder einer nach ausländischem Recht vergleichbaren Rechtsform mit federführendem und bevollmächtigten Mitglied und gesamtschuldnerischer Haftung alle Mitglieder, möglich.
Bei Beietergemeinschaften sind die geforderten Nachweise – soweit einschlägig – grundsätzlich für alle Mitglieder vorzulegen. Bei den Nachweisen nach III.1.2) und III.1.3) weist jedes Mitglied die Eignung für den Leistungsbestandteil nach, den es übernehmen soll. Für jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft ist ein eigener Bewerbungsbogen einzureichen.
Bietergemeinschaften haben dem Angebot darüber hinaus eine Erklärung beizulegen, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und diese die Bildung einer BGB-Gesellschaft im Falle der Auftragserteilung erklären, einen bevollmächtigten Vertreter benennen, der die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder im Auftragsfall bestätigen.
Die Bildung von Bietergemeinschaften nach Einreichung des Angebotes ist unzulässig.
Vorzulegende Eignungsnachweise/-angaben des Bewerbers:
a) Aussagekräftige Unternehmensdarstellung;
b) aktueller Nachweis der Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister; nicht älter als 1.1.2018;
c) Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124 GWB vorliegen sowie die Verpflichtung zur Tariftreue und Mindestentgelt gem. HVTG.
Unternehmen, die nicht präqualifiziert sind, haben das den Vergabeunterlagen beiliegende Formblatt 124_LD auszufüllen und auf Nachfrage die entsprechenden Unterlagen vorzulegen.
Geforderte Eignungsnachweise gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV, die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig;
d) Anforderungsprofil
d.1) FAB – Fachangestellte für Bäder
— mindestens 18 Jahre,
— Einwandfreies erweitertes Führungszeugnis,
— Gültige Aufenthaltsbescheinigung,
— Gültige Arbeitsgenehmigung,
— Deutsche Sprache in Wort und Schrift,
— Aufsicht Badebetrieb und Wasseraufsicht (Schwimmbecken und Saunen) – Berufsabschluss – Ausbildung 3 Jahre oder vergleichbare Fortbildung,
— Betreuung/Durchführung Aufgüsse Sauna,
— der Einsatz erfolgt in wechselnden Bädern, zu verschiedenen Zeiten, wochentags, feiertags und am Wochenende, teilweise bis 00.00 Uhr.
d.2) Wasseraufsicht
— mindestens 18 Jahre,
— Einwandfreies erweitertes Führungszeugnis,
— Gültige Aufenthaltsbescheinigung,
— Gültige Arbeitsgenehmigung,
— Deutsche Sprache in Wort und Schrift,
— Gültiges Rettungsschwimmerabzeichen in Silber incl. Erste Hilfe mit HLW gem. Merkblatt 94.05 der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen,
— Wasseraufsicht gem. Merkblatt 94.05, zu beachten sind die Punkte 3; Schwimmbadtyp 1; sowie „Öffentliche Nutzung“; „Fachkräfte“; „Rettungsschwimmer“, Punkt 5 und Punkte 6.0 bis 6.3,
— der Einsatz erfolgt in wechselnden Bädern, zu verschiedenen Zeiten, wochentags, feiertags und am Wochenende, teilweise bis 00.00 Uhr.
d.3) Kasseneinsatz
— mindestens 18 Jahre,
— Einwandfreies erweitertes Führungszeugnis,
— Gültige Aufenthaltsbescheinigung,
— Gültige Arbeitsgenehmigung,
— Deutsche Sprache in Wort und Schrift,
— EDV Kenntnisse,
— das Personal wird auf die vorhandenen Kassensysteme geschult,
— Der Einsatz erfolgt in wechselnden Bädern, zu verschiedenen Zeiten, wochentags, feiertags und am Wochenende, teilweise bis 00.00 Uhr.
e) Jeweils gültige Genehmigung gem. AÜG.