Personenbeförderung im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) auf der Linie RB 25 Velgast – Barth (-Bresewitz)

Land Mecklenburg-Vorpommern, vertreten durch das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpomme

Erbringung von Verkehrsleistungen zur Beförderung der Allgemeinheit im öffentlichen Schienenpersonennahverkehr (SPNV) einschließlich dazugehöriger Nebenleistungen auf der Eisenbahninfrastruktur der Usedomer Bäderbahn GmbH, der DB Netz AG und der DB Station&Service AG, Vergabe der Linie RB 25 ab Fahrplanwechsel 12/2019.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-08-30. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-06-24.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-06-24 Auftragsbekanntmachung
2019-11-29 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-06-24)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Öffentlicher Schienentransport/öffentliche Schienenbeförderung
Kurze Beschreibung:
Erbringung von Verkehrsleistungen zur Beförderung der Allgemeinheit im öffentlichen Schienenpersonennahverkehr (SPNV) einschließlich dazugehöriger Nebenleistungen auf der Eisenbahninfrastruktur der Usedomer Bäderbahn GmbH, der DB Netz AG und der DB Station&Service AG, Vergabe der Linie RB 25 ab Fahrplanwechsel 12/2019.
Mehr anzeigen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Öffentlicher Schienentransport/öffentliche Schienenbeförderung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Mecklenburg-Vorpommern 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Mecklenburg-Vorpommern, vertreten durch das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern, vertreten durch die VMV – Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH
Postanschrift: VMV – Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH, Schloßstraße 37
Postleitzahl: 19053
Postort: Schwerin
Kontakt
Internetadresse: http://www.vmv-mbh.de 🌏
E-Mail: vergabe@vmv-mbh.de 📧
Telefon: +49 38559087-0 📞
Fax: +49 38559087-45 📠
URL der Dokumente: http://www.daisikomm.de/verfahren/D20239 🌏
URL der Teilnahme: http://www.daisikomm.de/verfahren/D20239 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-06-24 📅
Einreichungsfrist: 2019-08-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-06-27 📅
Datum des Beginns: 2019-12-15 📅
Datum des Endes: 2025-12-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 122-298469
Verweist auf Bekanntmachung: 2018/S 046-100929
ABl. S-Ausgabe: 122
Zusätzliche Informationen
Die Vergabe der SPNV-Leistungen erfolgt mittels eines wettbewerblichen Vergabeverfahrens nach Art. 5 Abs. 3 VO (EG) Nr. 1370/2007 i. V. m. §131 GWB in Form eines offenen Verfahrens.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Zur Vergabe ist folgende Linie vorgesehen:
Linie RB 25 Velgast – Barth (-Bresewitz; je nach Nutzung der Infrastruktur bis maximal zur Meiningenbrücke) in Fortführung des Status quo ab Fahrplanwechsel 12/2019 (Jahresfahrplan 2020) mit rund 140 000 Zugkm jährlich. Gegebenfalls wird es eine Erweiterung bis (Barth-) Bresewitz (je nach Nutzung der Infrastruktur bis maximal zur Meiningenbrücke) frühestens ab dem Fahrplanwechsel 12/2022 von bis zu 8 Fahrtenpaaren täglich geben (siehe Angaben zu Option in Ziff. II.2.11). Alle SPNV-Leistungen sind in Dieseltraktion zu erbringen. Der Leistungszeitraum der SPNV-Bestellung wird sich auf 6 Fahplanjahre (12/2019 bis 12/2025) erstrecken.
Mehr anzeigen
Beschreibung der Optionen:
Ab dem Fahrplanwechsel 12/2022 oder 12/2023 oder 12/2024: Erweiterung der Leistung bis (Barth-) Bresewitz (je nach Nutzung der Infrastruktur bis maximal zur Meiningenbrücke) mit bis zu acht Fahrtenpaaren täglich, bei der die Haltepunkte Barth – Kranichblick, Pruchten und Bresewitz (je nach Nutzung der Infrastruktur bis maximal zur Meiningenbrücke) angefahren werden. Der Leistungsumfang erhöht sich dadruch auf bis zu ca. 185 000 Zugkm jährlich. Der Auftraggeber kann die Option bis zu zwölf Monate vor dem jeweiligen Fahrplanwechsel schriftlich ausüben und die entsprechenden Leistungen damit bis zum Ende der Vertragslaufzeit bestellen.
Mehr anzeigen
Zusätzliche Informationen:
Die Vergabe der SPNV-Leistungen erfolgt mittels eines wettbewerblichen Vergabeverfahrens nach Art. 5 Abs. 3 VO (EG) Nr. 1370/2007 i. V. m. §131 GWB in Form eines offenen Verfahrens.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Eisenbahnstrecken im Land Mecklenburg-Vorpommern

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung legt der Bieter mit seinem Angebot einen aktuellen Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes vor, in dem er ansässig ist. Der Auszug soll nicht vor dem 15.2.2019 datiert sein. Darüber hinaus ist es erwünscht, aber nicht erforderlich, dass der Bieter mit seinem Angebot eine Eigenerklärung über die Beteiligungsverhältnisse an seinem Unternehmen vorlegt.
Mehr anzeigen
Zudem hat der Bieter zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung bzw. der Berechtigung zur Erbringung der betreffenden Dienstleistung mit seinem Angebot eine Unternehmensgenehmigung für Eisenbahnverkehrsdienste in der Bundesrepublik Deutschland nach § 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AEG oder einen Beleg einzureichen, dass diese nicht benötigt wird, durch Vorlage einer Unternehmensgenehmigung nach § 6f Abs. 1 AEG. Darüber hinaus hat er eine Sicherheitsbescheinigung nach § 7a AEG oder eine zusätzliche nationale Bescheinigung nach § 7a Abs. 4 AEG einzureichen oder, sofern zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe über keine dieser Bescheinigung verfügt, eine Darstellung vorzulegen, aus der sich ergibt, wie er eine der beiden genannten Bescheinigungen bis zur Betriebsaufnahme erlangen wird. Die Genehmigungen müssen der Art der angebotenen Leistungen entsprechen.
Mehr anzeigen
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist als gewährleistet anzusehen, wenn nach der Einschätzung der Aufgabenträger anzunehmen ist, dass der Bieter seine laufenden finanziellen Verpflichtungen unter Einschluss derjenigen aus dem hiesigen Auftrag erfüllen wird.
Mehr anzeigen
Der Bieter hat zur Beurteilung seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit wie folgende Unterlagen vorzulegen:
a) Berichte über die Jahresabschlussprüfung der letzten 3 vor der Abgabe des Angebotes abgeschlossenen Geschäftsjahre des Bieters oder Nachrangig hierzu, soweit der Bieter nicht der gesetzlichen oder einer gesellschaftsvertraglichen Prüfungspflicht unterlag und keine freiwillige Jahresabschlussprüfung stattgefunden hat, hat er vorzulegen:
Mehr anzeigen
— Eigenerklärung, dass eine Prüfung des Jahresabschlusses in dem fraglichen Zeitraum nicht gesetzlich oder durch Gesellschaftsvertrag vorgeschrieben war und nicht freiwillig durchgeführt wurde, und
— gesetzlich oder gesellschaftsrechtlich vorgesehenen oder freiwillig erstellte Jahresabschlüsse (Bilanzen und/oder Gewinn- und Verlustrechnungen mit Anhängen und Erläuterungsteilen, soweit vorhanden) und Lageberichte (soweit vorhanden) der letzten 3 vor der Abgabe des Angebotes abgeschlossenen Geschäftsjahre des Bieters,
Mehr anzeigen
Oder wiederum hierzu nachrangig,
Soweit der Bieter nicht der gesetzlichen oder einer gesellschaftsvertraglichen Prüfungspflicht unterlag und keine freiwillige Jahresabschlussprüfung stattgefunden hat und soweit keine gesetzliche und gesellschaftsrechtliche Verpflichtung zur Erstellung eines Jahresabschlusses bestand und ein solcher auch nicht freiwillig erstellt worden ist, hat er vorzulegen:
Mehr anzeigen
— Eigenerklärung, dass eine Prüfung des Jahresabschlusses in dem fraglichen Zeitraum nicht gesetzlich oder durch Gesellschaftsvertrag vorgeschrieben war und nicht freiwillig durchgeführt wurde und dass in dem fraglichen Zeitraum keine gesetzliche oder gesellschaftsrechtliche Verpflichtung zur Erstellung eines Jahresabschlusses bestand und auch freiwillig kein Jahresabschluss erstellt wurde, und
Mehr anzeigen
— Vermögensübersichten sowie Einnahmen-Überschussrechnungen für die letzten 3 vor der Abgabe des Angebotes abgeschlossenen Geschäftsjahre des Bieters, die folgende Angaben enthalten müssen:
(i) Als Sicherheit frei verfügbare Mittel und Vermögensgegenstände mit der Angabe von Belastungen und Verfügungsbeschränkungen;
(ii) Eigenkapital;
(iii) gewisse und dem Grunde oder der Höhe nach ungewisse Verbindlichkeiten;
(iv) Angaben zu laufenden Rechtsstreitigkeiten oder Gewährleistungsfällen, gegebenenfalls Negativerklärung;
(v) Belastungen des Betriebsvermögens insbesondere mit Pfandrechten, Grundpfandrechten, Sicherungs- und Vorbehaltseigentum;
(vi) Ergebnis des Unternehmens;
(vii) Beschreibung der in der Vermögensübersicht angewandten Ansatz- und Bewertungsgrundsätze.
Soweit sich aus den Vermögensübersichten sowie Einnahmen-Überschussrechnungen ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Bieters für das jeweilige Geschäftsjahr nicht ergibt, sind hierfür erforderliche zusätzliche Angaben zu machen.
Mehr anzeigen
Sind der Bericht über die Jahresabschlussprüfung bzw. der Jahresabschluss oder Vermögensübersicht oder die Einnahmen-Überschussrechnung über das letzte abgeschlossene Geschäftsjahr – soweit nach den obigen Ausführungen vorzulegen – zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe noch nicht fertig gestellt, hat der Bieter dies in einer Eigenerklärung mitzuteilen. In diesem Fall bezieht sich die obige Pflicht zur Vorlage auf die dem letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr vorangegangenen 3 Geschäftsjahre des Bieters. Darüber hinaus ist in einer Eigenerklärung das vorläufige Ergebnis für das letzte abgeschlossene Geschäftsjahr mitzuteilen.
Mehr anzeigen
Weitere Angaben zu den vorzulegenden Nachweisen zur Eignungsleihe im Hinblick auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sind auf Grund von Zeichenbegrenzung dem folgenden Unterpunkt zu entnehmen.
Mindeststandards:
Dieser Unterpunkt betrifft entgegen der vorstehenden vom Computerformular automatisch eingefügten Bezeichnung nicht geforderte Mindeststandards, sondern weitere Angaben zu den im Hinblick auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit vorzulegenden Nachweisen sowie zu einer diesbezüglichen Eignungsleihe.
Mehr anzeigen
Bieter mit Sitz im Ausland haben nach den Maßstäben der für sie geltenden gesellschaftsrechtlichen Vorschriften des Staates, in dem sie ansässig sind, bzw. nach den Maßstäben der für sie geltenden gesellschaftsvertraglichen Regelungen und der oben dargestellten Abstufung der Anforderungen, vergleichbare Unterlagen vorzulegen. Eine Pflicht zur Vorlage entsprechender Unterlagen besteht für Bieter mit Sitz im Ausland auch, soweit diese freiwillig erstellt werden.
Mehr anzeigen
Soweit der Bieter die vorstehend unter diesem Buchstaben (a)) genannten Nachweise nicht für seine letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre vorlegen kann, weil er seine Geschäftstätigkeit noch nicht so lange ausübt, sind die Nachweise für das/die abgeschlossene(n) Geschäftsjahr(e) seit Beginn der Geschäftstätigkeit vorzulegen. Darüber hinaus hat der Bieter eine Eigenerklärung darüber abzugeben, wann er seine Geschäftstätigkeit aufgenommen hat.
Mehr anzeigen
b) Vorlage einer Eigenerklärung darüber, ob Zuwendungen der öffentlichen Hand, die dem Bieter in der Vergangenheit zugeflossen sind, zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe Gegenstand einer Subventionsbeschwerde oder eines beihilferechtlichen Prüfverfahrens durch die Europäische Kommission bzw. einer Konkurrentenklage vor den nationalen Gerichten sind oder waren.
Mehr anzeigen
Eignungsleihe: Verweist der Bieter hinsichtlich seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf einen Dritten (z. B. ein verbundenes Unternehmen oder einen Unterauftragnehmer), so ist in diesem Fall die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit dieses Dritten durch Vorlage der vorstehend genannten Nachweise darzulegen. Der Bieter hat zudem nachzuweisen, dass für den Dritten kein Ausschlussgrund nach §§ 123, 124 GWB besteht (siehe dazu Ziff. VI.3) Nr. 2 und 3). Darüber hinaus hat der Bieter nachzuweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel des Dritten tatsächlich zur Verfügung stehen werden, beispielsweise durch Vorlage einer entsprechenden schriftlichen Verpflichtungserklärung des Dritten gegenüber dem Auftraggeber. Nimmt der Bieter die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so haften der Bieter und das andere Unternehmen gemeinsam für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe.
Mehr anzeigen
Die unter lit. a) bis b) genannten Erklärungen dürfen nicht vor dem 15.2.2019 datieren.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Der Bieter gilt als technisch und beruflich leistungsfähig, wenn anzunehmen ist, dass er über die speziellen Sachkenntnisse verfügt, die zur Durchführung der zu vergebenden Leistungen im SPNV erforderlich sind, und wenn zudem davon auszugehen ist, dass er über die technischen und personellen Mittel verfügt oder bis zur Betriebsaufnahme verfügen wird, um die Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen.
Mehr anzeigen
Der Bieter legt zur Beurteilung seiner technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit folgende Unterlagen vor:
Referenzen über die von ihm in den letzten 3 Jahren erbrachten Leistungen im SPNV mit Angaben zur Art und zum Umfang der jeweiligen Leistungen, der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber.
Die genannten Referenzen können entweder durch eine Erklärung des jeweiligen Auftraggeber oder im Wege der Eigenerklärung benannt werden.
Der Bieter weist ferner mittels Eigenerklärung nach, dass er über die technischen und personellen Mittel verfügt oder bis zur Betriebsaufnahme verfügen wird, um die zu erbringenden Leistungen ordnungsgemäß auszuführen.
Eignungsleihe:
Verweist der Bieter hinsichtlich seiner technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf einen Dritten (z. B. ein verbundenes Unternehmen oder einen Unterauftragnehmer), so ist in diesen Fällen die technische und berufliche Leistungsfähigkeit dieses Dritten durch Vorlage der vorstehend genannten Nachweise darzulegen. Der Bieter hat zudem nachzuweisen, dass auf den Dritten kein Ausschlussgrund nach §§ 123,124 GWB zutrifft (siehe dazu Ziff. VI.3) Nr. 2 und 3) und die genannten Nachweise unter Ziff. III.1.1 über die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung für den Dritten einzureichen. Darüber hinaus hat der Bieter nachzuweisen, dass er tatsächlich über die Erfahrungen, Kenntnisse, Leistungen oder Einrichtungen des Dritten verfügen kann. Gleichzeitig ist eine schriftliche Verpflichtungserklärung des Dritten vorzulegen. Ein Bieter kann jedoch im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistung erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden (§ 47 Abs. 1 Satz 3 VgV). Der Bieter muss nach seinem Angebot stets einen bedeutenden Teil der Verkehrsleistung selbst erbringen (vgl. Art. 4 Abs. 7 Satz 2 VO (EG) Nr. 1370/2007).
Mehr anzeigen
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Im Falle eines Betreiberwechsels ist das Betriebspersonal des bisherigen Betreibers nach Maßgabe der Vergabeunterlagen zu übernehmen (Personalübergang), vgl. § 131 Abs. 3 GWB.
Die Bieter müssen in Ihrem Angebot eine „Erklärung zur Tariftreue und zum Mindestentgelt“ nach einem vom Auftraggeber vorgegebenem Formblatt einreichen.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 13:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2019-11-15 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2019-08-30 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 13:00
Ort des Eröffnungstermins: Schwerin
Zusätzliche Informationen:
Bei der Öffnung der Angebote sind Bieter nicht zugelassen, vgl. § 55 Abs. 2 Satz 2 VgV

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: VMV – Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH
Internetadresse: www.vmv-mbh.de 🌏
Dokumente URL: www.daisikomm.de/verfahren/D20239 🌏
URL der Teilnahme: www.daisikomm.de/verfahren/D20239 🌏
URL der Dokumente: www.daisikomm.de/verfahren/D20239 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Zu Ziff. I.3):
1) Die Vergabeunterlagen werden in der Fassung, die sie zu Beginn des Vergabeverfahrens haben, auf der unter Ziff. I.3) genannten Internetseite zur Verfügung gestellt. Davon ausgenommen sind ggf. Dokumente, die dem Schutz der Vertraulichkeit nach § 41 Abs. 3 VgV unterliegen. Die vertraulichen Dokumente und eventuelle Antworten auf Rückfragen der Bewerber sowie alle Aktualisierungen der Vergabeunterlagen übermittelt die Vergabestelle den Unternehmen, die nach § 9 Abs. 3 VgV eine Registrierung vorgenommen haben. Bewerber, die sich zunächst nicht registrieren möchten, sind in der Pflicht, die vertraulichen Dokumente, Antworten auf etwaige Rückfragen sowie eventuelle Aktualisierungen der Vergabeunterlagen bei der Vergabestelle unaufgefordert per E-Mail (Adresse unter Ziff. I.1)) abzufordern bzw. zu erfragen. Zur Abgabe eines Angebots ist eine Registrierung und Anmeldung im Vergabeportal erforderlich.
Mehr anzeigen
2) Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB
Folgende Unterlagen sind mit dem Angebot vorzulegen:
— § 123 GWB: Auszug aus einem einschlägigen Register oder Eigenerklärung nach Formblatt
— §§ 123, 124 GWB: Eigenerklärung nach Formblatt oder Bescheingung einer zuständigen Behörde nach Maßgabe von § 48 Abs. 4 und 5 VgV
§ 48 Abs. 6 VgV zu einer nachrangigen Versicherung an Eides statt bzw. förmlichen Erklärung findet Anwendung.
Ein Formblatt, das der Eigenerklärung zugrunde gelegt werden kann, ist den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
3) Als vorläufigen Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen akzeptiert der Auftraggeber die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung nach § 50 VgV (§ 48 Abs. 3 VgV).
4) Soweit die unter Ziff. IV.2.1) genannte Veröffentlichung nach Art. 7 Abs. 2 VO (EG) Nr. 1370/2007 Vorinformation zur Ankündigung dieser Vergabe von der hiesigen Auftragsbekanntmachung abweicht, wird sie hiermit entsprechend berichtigt.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Landes Mecklenburg-Vorpommern bei dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit
Postanschrift: Johannes-Stelling-Straße 14
Postort: Schwerin
Postleitzahl: 19053
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3855885165 📞
E-Mail: vergabekammer@wm.mv-regierung.de 📧
Fax: +49 3855884855817 📠
Internetadresse: https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/wm/Das-Ministerium/Vergabekammern/ 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
Mehr anzeigen
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
§ 160 Abs. 3 Satz 1 GWB gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB (§ 160 Abs. 3 Satz 2 GWB). § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt (§ 160 Abs. 3 Satz 3 GWB).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Auftragsberatungsstelle Mecklenburg-Vorpommern e. V.
Postanschrift: Eckdrift 97
Postleitzahl: 19061
Telefon: +49 38561738110 📞
E-Mail: abst@abst-mv.de 📧
Fax: +49 38561738120 📠
Internetadresse: http://www.abst-mv.de 🌏
Quelle: OJS 2019/S 122-298469 (2019-06-24)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-11-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Erbringung von Verkehrsleistungen zur Beförderung der Allgemeinheit im öffentlichen Schienenpersonennahverkehr (SPNV) einschließlich dazugehöriger Nebenleistungen auf der Eisenbahninfrastruktur der Usedomer Bäderbahn GmbH, der DB Netz AG und der DB Station & Service AG, Vergabe der Linie RB 25 ab Fahrplanwechsel 12/2019.
Mehr anzeigen
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-11-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-12-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 233-572106
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 122-298469
ABl. S-Ausgabe: 233
Zusätzliche Informationen
Die Vergabe der SPNV-Leistungen erfolgt mittels eines wettbewerblichen Vergabeverfahrens nach Art. 5 Abs. 3 VO (EG) Nr. 1370/2007 i. V. m. § 131 GWB in Form eines offenen Verfahrens.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Beschreibung der Optionen:
Ab dem Fahrplanwechsel 12/2022 oder 12/2023 oder 12/2024: Erweiterung der Leistung bis (Barth-) Bresewitz (je nach Nutzung der Infrastruktur bis maximal zur Meiningenbrücke) mit bis zu acht Fahrtenpaaren täglich, bei der die Haltepunkte Barth – Kranichblick, Pruchten und Bresewitz (je nach Nutzung der Infrastruktur bis maximal zur Meiningenbrücke) angefahren werden. Der Leistungsumfang erhöht sich dadurch auf bis zu ca. 185 000 Zug km jährlich. Der Auftraggeber kann die Option bis zu zwölf Monate vor dem jeweiligen Fahrplanwechsel schriftlich ausüben und die entsprechenden Leistungen damit bis zum Ende der Vertragslaufzeit bestellen.
Mehr anzeigen
Zusätzliche Informationen:
Die Vergabe der SPNV-Leistungen erfolgt mittels eines wettbewerblichen Vergabeverfahrens nach Art. 5 Abs. 3 VO (EG) Nr. 1370/2007 i. V. m. § 131 GWB in Form eines offenen Verfahrens.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Fahrzeugauswahl, gewährleistetes Qualitätsniveau
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Preis (Gewichtung): 80

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-11-15 📅
Name: DB Regio AG, Region Nordost
Postanschrift: Babelsberger Straße 18
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3312656819 📞
Land: Brandenburg 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die Angaben unter II.1.7) und V.2.4) sind nur erfolgt, weil die Eingabemaske des Supplement zum EU-Amtsblatt hier eine Angabe verlangt. Bei den angegebenen Werten handelt es sich nicht um den tatsächlichen Wert des Auftrags.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
Mehr anzeigen
4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2019/S 233-572106 (2019-11-29)