Planung, Errichtung, Finanzierung und Betrieb einer Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP)
ANregiomed gKU Gemeinsames Kommunalunternehmen der Stadt Ansbach und des Landkreises Ansbach
Der Auftrag umfasst die Planung, die Errichtung, die Finanzierung und den Betrieb einschließlich der Logistik einer Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP) im Rahmen einer umsatzsteuerlichen Organschaft (Servicegesellschaft). Zu diesem Zweck schließen der Auftraggeber und der Auftragnehmer einen Gesellschaftsvertrag. Der Auftragnehmer erbringt die ausgeschriebene Leistung als Erfüllungsgehilfe der Servicegesellschaft.
DeadlineDie Frist für den Eingang der Angebote war 2019-02-04. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-01-02.
AnbieterDie folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer? Wie?- • Abwasser- und Abfallbeseitigungs-, Reinigungs- und Umweltschutzdienste
- • Bauarbeiten für Gebäude im Gesundheits- und Sozialwesen, für Krematorien und öffentliche Toiletten › Bauarbeiten für Gebäude im Gesundheitswesen
- • Verschiedene medizinische Geräte und Produkte › Sterilisierungs-, Desinfektions- und Reinigungsausrüstung
Geschichte der Beschaffung
| Datum | Dokument |
|---|---|
| 2019-01-02 | Auftragsbekanntmachung |
| 2019-09-14 | Bekanntmachung über vergebene Aufträge |
Auftragsbekanntmachung (2019-01-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Sterilisierungs-, Desinfektions- und Reinigungsausrüstung
Referenznummer: VgV-ARM-AEMP-2019-01
Kurze Beschreibung:
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Sterilisierungs-, Desinfektions- und Reinigungsausrüstung 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Bauarbeiten für Gebäude im Gesundheitswesen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Ansbach, Kreisfreie Stadt 🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: ANregiomed gKU Gemeinsames Kommunalunternehmen der Stadt Ansbach und des Landkreises Ansbach
Postort: Ansbach
Kontakt
Internetadresse: https://anregiomed.de 🌏
E-Mail: info@anregiomed.de 📧
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9BYGEV/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9BYGEV 🌏
Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-01-02 📅
Einreichungsfrist: 2019-02-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-01-04 📅
Datum des Beginns: 2019-09-01 📅
Datum des Endes: 2029-08-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 003-003410
ABl. S-Ausgabe: 3
Zusätzliche Informationen
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Beschreibung der Verlängerungen:
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mindeststandards:
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mindeststandards:
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2019-02-14 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2019-10-01 📅
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9BYGEV/documents 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Lenus GmbH
Postort: Frankfurt am Main
E-Mail: vergabe@lenus.de 📧
Land: Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: www.lenus.de 🌏
Referenz
Zusätzliche Informationen
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Nordbayern
Postanschrift: Postfach 606
Postort: Ansbach
Postleitzahl: 91511
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de 📧
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Sterilisierungs-, Desinfektions- und Reinigungsausrüstung
Referenznummer: VgV-ARM-AEMP-2019-01
Kurze Beschreibung:
Der Auftrag umfasst die Planung, die Errichtung, die Finanzierung und den Betrieb einschließlich der Logistik einer Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP) im Rahmen einer umsatzsteuerlichen Organschaft (Servicegesellschaft). Zu diesem Zweck schließen der Auftraggeber und der Auftragnehmer einen Gesellschaftsvertrag. Der Auftragnehmer erbringt die ausgeschriebene Leistung als Erfüllungsgehilfe der Servicegesellschaft.
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Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Sterilisierungs-, Desinfektions- und Reinigungsausrüstung 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Bauarbeiten für Gebäude im Gesundheitswesen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Ansbach, Kreisfreie Stadt 🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: ANregiomed gKU Gemeinsames Kommunalunternehmen der Stadt Ansbach und des Landkreises Ansbach
Postort: Ansbach
Kontakt
Internetadresse: https://anregiomed.de 🌏
E-Mail: info@anregiomed.de 📧
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9BYGEV/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9BYGEV 🌏
Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-01-02 📅
Einreichungsfrist: 2019-02-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-01-04 📅
Datum des Beginns: 2019-09-01 📅
Datum des Endes: 2029-08-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 003-003410
ABl. S-Ausgabe: 3
Zusätzliche Informationen
1.) Bewerber haben das Nichtvorliegen der in § 123 GWB und § 124 GWB genannten Ausschlussgründe zu erklären. Für die Erklärung ist das Formblatt Anlage 7_Erklärung Ausschlussgründe zu verwenden.
2.) Ein Unternehmen kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeiten Dritter (z.B. Unterauftragnehmer) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Dritten bestehenden Verbindungen. Jeder Dritte, auf dessen Eignung sich der Bewerber bezieht, muss die Anlage 3_Erklärung Eignungsleihe ausfüllen und mit dem Teilnahmeantrag einreichen. Zudem muss dieser Dritte seine wirtschaftliche und finanzielle sowie technische und berufliche Leistungsfähigkeit nach Maßgabe der Anforderungen der Auftragsbekanntmachung und unter Verwendung der gestellten Formblätter in dem Umfang nachweisen, in dem sich der Bewerber darauf beruft. Unabhängig davon muss auch der Dritte, auf dessen Eignung sich der Bewerber beruft, seine Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung sowie das Nichtvorliegen der in § 123 GWB und § 124 GWB genannten Ausschlussgründe nach Maßgabe der Auftragsbekanntmachung und unter Verwendung der gestellten Formblätter individuell und vollständig nachweisen. Ein Bewerber kann im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistung erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden. Im Rahmen der Eignungsprüfung wird überprüft, ob das Drittunternehmen, deren Kapazitäten der Bewerberin Anspruch nehmen möchte, die entsprechenden Eignungskriterien erfüllt und ob Ausschlussgründe vorliegen. Erfüllt das Drittunternehmen die entsprechenden Eignungskriterien nicht vollständig oder liegt ein zwingender Ausschlussgrund vor, muss der Bewerber dieses Unternehmen ersetzen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Ersetzung des Drittunternehmens zu verlangen, wenn ein fakultativer Ausschlussgrundvorliegt. Hierfür wird dem Bewerber eine angemessene Frist gesetzt. Hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit wird verlangt, dass der Bewerber und das Drittunternehmen gemeinsam für die Vertragsdurchführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe haften, § 47 Abs. 3 VgV.
3.) Die Verfahrensteilnahme in gemeinschaftlicher Form (Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft) ist zulässig. Eine Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft wird wie ein Einzelbewerber bzw. -bieter behandelt (§ 43 Abs. 2 S.1 VgV). Soweit in den Vergabeunterlagen von Bewerbern bzw. Bietern gesprochen wird, sind damit sowohl Einzelbewerber bzw. -bieter als auch Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften gemeint. Im Teilnahmeantrag haben die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft mit der Anlage 2 _Erklärung Bewerbergemeinschaft einen bevollmächtigten Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu benennen. Der bevollmächtigte Vertreter steht in diesem Vergabeverfahren als Ansprechpartner der Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft zur Verfügung. Die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung muss für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mittels Anlage 4_Erklärung Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung und das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe aus § 123 und § 124 GWB mit Anlage 7_Erklärung Ausschlussgründe individuell nachgewiesen werden. Für die übrigen Eignungskriterien kommt es auf die Bewerbergemeinschaft insgesamt an. Insofern füllt jedes Mitglied die Anlage 5_Erklärung wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit und die Anlage 6_Erklärung technische und berufliche Leistungsfähigkeit nur soweit aus, wie es für dieses Mitglied zutrifft. Soweit im Wege der Eignungsleihe auf die Eignung eines Dritten zurückgegriffen wird, ist zusätzlich die Anlage 3_Erklärung Eignungsleihe auszufüllen und einzureichen. Die Prüfung erfolgt unter Berücksichtigung sämtlicher von der Bewerbergemeinschaft eingereichten Unterlagen.
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y9BYGEV
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der AN soll ab dem 1.9.2019 die ausgeschriebene Leistung zusammen mit dem AG in einer zu gründenden Servicegesellschaft (umsatzsteuerliche Organschaft) erbringen. AG und AN schließen zu diesem Zweck einen Gesellschaftsvertrag. Die gegründete Servicegesellschaft und der AG schließen einen Dienstleistungsvertrag, der die hier ausgeschriebenen Leistungen widerspiegelt. Die Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen erfolgt durch den AN. Dieser fungiert hierbei als Erfüllungsgehilfe der Servicegesellschaft.
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Die Leistungen umfassen sämtliche Tätigkeiten und Aufgaben, die erforderlich sind, um einen gesetzes-, normenkonformen und wirtschaftlichen Betrieb der derzeit vorhandenen ZSVA-Standorte zu gewährleisten. Ebenso ist bei Bau, Migration und Durchführung der neuen AEMP sicherzustellen, dass alle Tätigkeiten und Leistungen der vertraglich festgelegten sowie der in den Vergabeunterlagen spezifizierten (Mindest-)Kriterien entsprechen.
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Alle Arbeiten sind bei laufendem 24-Stunden-Betrieb reibungslos für den AG durchzuführen.
Es besteht die Pflicht, dass alle Tätigkeiten und Leistungen, die in dieser Leistungsbeschreibung aufgeführt sind und die während der Verhandlungsrunde schriftlich festgelegt wurden, zu erbringen sind. Es besteht die Pflicht zur Einhaltung und Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen, den anerkannten Regeln der Technik und sonstigen einschlägigen Bestimmungen, Richtlinien und Vorschriften in der jeweils gültigen Fassung.
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Weitere Einzelheiten zum Auftragsgegenstand ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung.
Der Vertrag enthält eine einmalige Option zugunsten des Auftraggebers, den Vertrag um 5 Jahre (1.9.2029 — 31.8.2034) zu verlängern.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung hat der Bewerber folgende Angaben und Erklärungen abzugeben beziehungsweise Unterlagen als Nachweis vorzulegen:
— Handelsregisterauszug: Nachweis der Eintragung im Handelsregister des Staates, in dem der Bewerber niedergelassen ist, der nicht älter als 6 Monate zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist sein darf. Ist ein Bewerber nach dem Recht des Staates, in dem er niedergelassen ist, nicht zur Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister verpflichtet, hat er darüber und über die Gründe (z. B. die Rechtsform) eine entsprechende Eigenerklärung abzugeben,
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— Alternativer Nachweis: Sofern der Bewerber nicht im Handelsregister verzeichnet ist, genügt der Nachweis der erlaubten Berufsausübung auf andere Weise (z. B. Eintragung in ein Partnerschafts- oder Vereinsregister, Mitgliedschaft in einer wirtschaftsständischen Vereinigung).
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Für die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sind die jeweiligen Berufs- oder Handelsregister und die Bescheinigungen oder Erklärungen über die Berufsausübung in Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26.2.2014 über die öffentliche Auftragsvergabe und zur Aufhebung der Richtlinie 2014/18/EG, Abl. L 94 v. 28. März 2014, S. 65, aufgeführt.
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Zur Nachweisführung ist in jedem Fall das Formblatt Anlage 4 zu verwenden.
Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber folgende Erklärungen abzugeben:
— Gesamtumsatz: Jahresumsatz in EUR (netto), bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre vor Ablauf der Teilnahmefrist (2016, 2017, 2018),
— Nachweis einer entsprechenden Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden; sofern Bewerber zum Ablauf der Teilnahmefrist noch nicht über eine Betriebshaftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen verfügen, genügt die Erklärung, im Auftragsfall eine solche Versicherung abzuschließen.
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Zur Nachweisführung ist das Formblatt Anlage 5 zu verwenden.
Mindestanforderung: Die Deckungssumme der Betriebshaftpflichtversicherung muss je Schadenfall für Personen mind. 10 000 000 EUR, Sachschäden mind. 10 000 000 EUR, Vermögensschäden mind. 2 000 000 EUR und Umweltschäden mind. 10 000 000 EUR betragen.
Zur Nachweisführung ist das Formblatt Anlage 5 zu verwenden.
Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber die nachfolgenden Erklärungen abzugeben:
— geeignete vergleichbare Referenzen über früher ausgeführte Aufträge in Form einer Liste der in den letzten 10 Jahren vor Ablauf der Teilnahmefrist erbrachten wesentlichen Leistungen, mit folgenden Angaben:
— Größe der AEMP (BGF in m
— jährlicher Umsatz im Betrieb,
— Baukosten inkl. Planung,
— Dauer von Planung und Bauausführung,
— Anzahl der Sterilguteinheiten (StE) pro Jahr.
Beschreibung der erbrachten vergleichbaren Leistungen nach Art in folgenden Bereichen:
— Planung und Bau von AEMP,
— Geräteausstattung inklusive Verteiltechnik von AEMPs,
— Bewirtschaftung von AEMP,
— logistischer Betrieb von AEMP.
Hinweis: Eine Referenz kann mehrere der vorstehenden Bereiche betreffen.
— Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl, die Anzahl der beschäftigten Fachkräfte des Bewerbers und die Zahl der Mitarbeiter mit der jew. Fachkunde der letzten 3 Jahre vor Ablauf der Teilnahmeantragsfrist (2016, 2017, 2018) ersichtlich werden.
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Hinweis: als Fachkräfte gelten Mitarbeiter, die im Unternehmen unmittelbar an folgenden Leistungen mitwirken:
— Fachkunde 1,
— Fachkunde 2,
— Fachkunde 3,
— Nachweis eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001:2015 sowie eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 13485:2016. Gleichwertige Bescheinigungen von akkreditierten Stellen aus anderen Staaten werden anerkannt. Anstelle von Bescheinigungen werden Eigenerklärungen in Form einer Beschreibung der Maßnahmen zur Qualitätssicherung anerkannt, wenn der Bewerber aus Gründen, die er nicht zu vertreten hat, die betreffenden Bescheinigungen nicht innerhalb einer angemessenen Frist einholen kann. Die Gründe sind glaubhaft zu machen. Aus der selbst erstellten Beschreibung muss eindeutig hervorgehen, dass die umgesetzten Maßnahmen zur Qualitätssicherung den Anforderungen an ein Qualitätssicherungssystems nach DIN EN ISO 9001:2015 sowie DIN EN ISO 13485:2016 genügen.
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Zur Abgabe der geforderten Erklärungen ist der entsprechende Abschnitt in Anlage 6 auszufüllen und gegebenenfalls, um eigene Anlagen zu ergänzen. Ergänzende Beschreibungen von referenzierten Aufträgen sollten einen Umfang von 2 DIN A4 Seiten je Referenz nicht überschreiten.
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Es ist mindestens eine vergleichbare Referenz über die Planung, den Bau und die Geräteausstattung einer AEMP nachzuweisen.
Das Referenzprojekt muss mindestens vorliegende Anforderungen erfüllen:
— Größe der AEMP (BGF in m
— Baukosten inkl. Planung von mehr als 4 000 000 EUR (brutto),
— die Dauer von Planung und Bauausführung darf 12 Monate nicht überschreiten.
Es sind mindestens 2 weitere vergleichbare Referenzen über die Bewirtschaftung und den logistischen Betrieb von AEMPs nachzuweisen.
— Jährlicher Umsatz im Betrieb von mehr als 2 000 000 EUR (brutto),
— Anzahl der Sterilguteinheiten (StE) pro Jahr mehr als 40.000.
Diese Referenzaufträge müssen nach Art und Schwierigkeit mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sein; die Vergleichbarkeit muss anhand der Angaben des Bieters überprüfbar sein. Maßstab für die Vergleichbarkeit sind die Beschreibung des Auftragsgegenstands unter II.1.4) der Auftragsbekanntmachung und Ziffer 3.2 des Informationsmemorandums.
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Zur Abgabe der geforderten Erklärungen ist der entsprechende Abschnitt in Anlage 6 auszufüllen und gegebenenfalls, um eigene Anlagen zu ergänzen. Ergänzende Beschreibungen von referenzierten Aufträgen sollten einen Umfang von 2 DIN A4 Seiten je Referenz nicht überschreiten.
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Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die Bedingungen für die Auftragsausführung ergeben sich aus dem zu schließenden Vertrag. Bestandteil der Vergabeunterlagen ist ein Vertragsentwurf, auf dessen Regelungen verwiesen wird.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Der Auftraggeber wählt die Bewerber, die er zur Angebotsabgabe auffordert, aufgrund der nachfolgenden objektiven und nichtdiskriminierenden Eignungskriterien aus:
a) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Aa) Kriterium Gesamtumsatz: 10 %.
b) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit:
Aa) Referenz 1: 30 %;
Bb) Referenz 2: 30 %;
Cc) Referenz 3: 30 %'
Jedes Unterkriterium wird auf einer Punkteskala von 0 bis 10 Punkten auf der Grundlage, der von den Bewerbern hierzu vorgelegten Nachweise bewertet und die erzielte Punktzahl mit dem angegebenen Gewichtungsfaktor multipliziert.
Beim Unterkriterien „Gesamtumsatz“ wird je nachgewiesenem Umsatz von 2 000 000 EUR 1 Punkt vergeben, wobei höchstens 10 Punkte erreichbar sind.
Jede Referenz wird gesamthaft anhand der hierzu eingereichten Erklärungen und Nachweise auf einer Skala von 0 bis 10 Punkten bewertet, wobei 0 Punkte die schlechteste und 10 Punkte die beste Bewertung darstellen.
Für die Höchstpunktzahl 10 sind je Referenz folgende Kompetenzen nachzuweisen:
— der Referenznehmer hat bei dem vergleichbaren Referenzprojekt die Planung, die Errichtung und die Geräteausstattung (inkl. Verteiltechnik) durchgeführt. Dazu bewirtschaftet er die AEMP und besorgt die anfallende und erforderliche Logistik (5 Punkte). Wenn lediglich Erfahrungen bei dem Referenzprojekt über die Planung, die Errichtung und die Geräteausstattung (inkl. Verteiltechnik) nachgewiesen werden, wird die Referenz insoweit mit 2 Punkt bewertet. Wenn bezogen auf das Referenzprojekt nur die Bewirtschaftung und Logistik nachgewiesen wird, erhält die Referenz einen (1) Punkt,
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— das Referenzvorhaben ist auf eine Kapazität von mehr als 70.000 StE/p. a. ausgelegt (5 Punkte). Ein Referenzvorhaben, das auf eine Kapazität von mehr als 60.00 StE/p.a. ausgelegt ist, erhält 2,5 Punkte, eines das auf mehr als 50.000 StE/p.a. ausgelegt ist erhält einen Punkt.
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Anschließend wird die Gesamtsumme aller gewichteten Punkte je Unterkriterium gebildet (Gesamtpunkte).
Es werden die 3 Bewerber ausgewählt und zur Angebotsabgabe aufgefordert, die die meisten Gesamtpunkte auf sich vereinen. Bei gleicher Punktzahl und der Notwendigkeit einer Auswahl entscheidet der höhere Punktwert im Kriterium „technische und berufliche Leistungsfähigkeit“; soweit auch hier eine gleiche Punktzahl besteht, entscheidet das Los.
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2019-02-14 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2019-10-01 📅
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9BYGEV/documents 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Lenus GmbH
Postort: Frankfurt am Main
E-Mail: vergabe@lenus.de 📧
Land: Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: www.lenus.de 🌏
Referenz
Zusätzliche Informationen
1.) Bewerber haben das Nichtvorliegen der in § 123 GWB und § 124 GWB genannten Ausschlussgründe zu erklären. Für die Erklärung ist das Formblatt Anlage 7_Erklärung Ausschlussgründe zu verwenden.
2.) Ein Unternehmen kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeiten Dritter (z.B. Unterauftragnehmer) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Dritten bestehenden Verbindungen. Jeder Dritte, auf dessen Eignung sich der Bewerber bezieht, muss die Anlage 3_Erklärung Eignungsleihe ausfüllen und mit dem Teilnahmeantrag einreichen. Zudem muss dieser Dritte seine wirtschaftliche und finanzielle sowie technische und berufliche Leistungsfähigkeit nach Maßgabe der Anforderungen der Auftragsbekanntmachung und unter Verwendung der gestellten Formblätter in dem Umfang nachweisen, in dem sich der Bewerber darauf beruft. Unabhängig davon muss auch der Dritte, auf dessen Eignung sich der Bewerber beruft, seine Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung sowie das Nichtvorliegen der in § 123 GWB und § 124 GWB genannten Ausschlussgründe nach Maßgabe der Auftragsbekanntmachung und unter Verwendung der gestellten Formblätter individuell und vollständig nachweisen. Ein Bewerber kann im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistung erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden. Im Rahmen der Eignungsprüfung wird überprüft, ob das Drittunternehmen, deren Kapazitäten der Bewerberin Anspruch nehmen möchte, die entsprechenden Eignungskriterien erfüllt und ob Ausschlussgründe vorliegen. Erfüllt das Drittunternehmen die entsprechenden Eignungskriterien nicht vollständig oder liegt ein zwingender Ausschlussgrund vor, muss der Bewerber dieses Unternehmen ersetzen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Ersetzung des Drittunternehmens zu verlangen, wenn ein fakultativer Ausschlussgrundvorliegt. Hierfür wird dem Bewerber eine angemessene Frist gesetzt. Hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit wird verlangt, dass der Bewerber und das Drittunternehmen gemeinsam für die Vertragsdurchführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe haften, § 47 Abs. 3 VgV.
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3.) Die Verfahrensteilnahme in gemeinschaftlicher Form (Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft) ist zulässig. Eine Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft wird wie ein Einzelbewerber bzw. -bieter behandelt (§ 43 Abs. 2 S.1 VgV). Soweit in den Vergabeunterlagen von Bewerbern bzw. Bietern gesprochen wird, sind damit sowohl Einzelbewerber bzw. -bieter als auch Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften gemeint. Im Teilnahmeantrag haben die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft mit der Anlage 2 _Erklärung Bewerbergemeinschaft einen bevollmächtigten Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu benennen. Der bevollmächtigte Vertreter steht in diesem Vergabeverfahren als Ansprechpartner der Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft zur Verfügung. Die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung muss für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mittels Anlage 4_Erklärung Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung und das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe aus § 123 und § 124 GWB mit Anlage 7_Erklärung Ausschlussgründe individuell nachgewiesen werden. Für die übrigen Eignungskriterien kommt es auf die Bewerbergemeinschaft insgesamt an. Insofern füllt jedes Mitglied die Anlage 5_Erklärung wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit und die Anlage 6_Erklärung technische und berufliche Leistungsfähigkeit nur soweit aus, wie es für dieses Mitglied zutrifft. Soweit im Wege der Eignungsleihe auf die Eignung eines Dritten zurückgegriffen wird, ist zusätzlich die Anlage 3_Erklärung Eignungsleihe auszufüllen und einzureichen. Die Prüfung erfolgt unter Berücksichtigung sämtlicher von der Bewerbergemeinschaft eingereichten Unterlagen.
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Bekanntmachungs-ID: CXP4Y9BYGEV
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Nordbayern
Postanschrift: Postfach 606
Postort: Ansbach
Postleitzahl: 91511
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de 📧
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertagenach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2019/S 003-003410 (2019-01-02)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-09-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 18 319 328 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-09-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-09-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 180-438993
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 003-003410
ABl. S-Ausgabe: 180
Zusätzliche Informationen
Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzept zur Planung und Errichtung AEMP
Qualitätskriterium (Gewichtung): 13,3 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzept zur Übernahme der ZSVA und Inbetriebnahme der AEMP
Qualitätskriterium (Gewichtung): 6, 7 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzept zum Betrieb der ZSVA und AEMP
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20 %
Preis (Gewichtung): 60 %
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-09-13 📅
Name: INSTRUCLEAN GmbH
Postanschrift: Tenderweg 4
Postort: Essen
Postleitzahl: 45141
Land: Deutschland 🇩🇪
Ansbach, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 20 491 829 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Referenz
Zusätzliche Informationen
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 18 319 328 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-09-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-09-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 180-438993
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 003-003410
ABl. S-Ausgabe: 180
Zusätzliche Informationen
1) Bewerber haben das Nichtvorliegen der in § 123 GWB und § 124 GWB genannten Ausschlussgründe zu erklären. Für die Erklärung ist das Formblatt Anlage 7_Erklärung Ausschlussgründe zu verwenden.
2) Ein Unternehmen kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeiten Dritter (z. B. Unterauftragnehmer) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Dritten bestehenden Verbindungen. Jeder Dritte, auf dessen Eignung sich der Bewerber bezieht, muss die Anlage 3_Erklärung Eignungsleihe ausfüllen und mit dem Teilnahmeantrag einreichen. Zudem muss dieser Dritte seine wirtschaftliche und finanzielle sowie technische und berufliche Leistungsfähigkeit nach Maßgabe der Anforderungen der Auftragsbekanntmachung und unter Verwendung der gestellten Formblätter in dem Umfang nachweisen, in dem sich der Bewerber darauf beruft. Unabhängig davon muss auch der Dritte, auf dessen Eignung sich der Bewerber beruft, seine Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung sowie das Nichtvorliegen der in § 123 GWB und § 124 GWB genannten Ausschlussgründe nach Maßgabe der Auftragsbekanntmachung und unter Verwendung der gestellten Formblätter individuell und vollständig nachweisen. Ein Bewerber kann im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistung erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden. Im Rahmen der Eignungsprüfung wird überprüft, ob das Drittunternehmen, deren Kapazitäten der Bewerberin Anspruch nehmen möchte, die entsprechenden Eignungskriterien erfüllt und ob Ausschlussgründe vorliegen. Erfüllt das Drittunternehmen die entsprechenden Eignungskriterien nicht vollständig oder liegt ein zwingender Ausschlussgrund vor, muss der Bewerber dieses Unternehmen ersetzen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Ersetzung des Drittunternehmens zu verlangen, wenn ein fakultativer Ausschlussgrundvorliegt. Hierfür wird dem Bewerber eine angemessene Frist gesetzt. Hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit wird verlangt, dass der Bewerber und das Drittunternehmen gemeinsam für die Vertragsdurchführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe haften, § 47 Abs. 3 VgV.
3.) Die Verfahrensteilnahme in gemeinschaftlicher Form (Bewerber-bzw. Bietergemeinschaft) ist zulässig. Eine Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft wird wie ein Einzelbewerber bzw. -bieter behandelt (§ 43 Abs. 2 S.1 VgV). Soweit in den Vergabeunterlagen von Bewerbern bzw. Bietern gesprochen wird, sind damit sowohl Einzelbewerber bzw. -bieter als auch Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften gemeint. Im Teilnahmeantrag haben die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft mit der Anlage 2 _Erklärung Bewerbergemeinschaft einen bevollmächtigten Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu benennen. Der bevollmächtigte Vertreter steht in diesem Vergabeverfahren als Ansprechpartner der Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft zur Verfügung. Die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung muss für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mittels Anlage 4_Erklärung Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung und das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe aus § 123 und § 124 GWB mit Anlage 7_Erklärung Ausschlussgründe individuell nachgewiesen werden. Für die übrigen Eignungskriterien kommt es auf die Bewerbergemeinschaft insgesamt an. Insofern füllt jedes Mitglied die Anlage 5_Erklärung wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit und die Anlage 6_Erklärung technische und berufliche Leistungsfähigkeit nur soweit aus, wie es für dieses Mitglied zutrifft. Soweit im Wege der Eignungsleihe auf die Eignung eines Dritten zurückgegriffen wird, ist zusätzlich die Anlage 3_Erklärung Eignungsleihe auszufüllen und einzureichen. Die Prüfung erfolgt unter Berücksichtigung sämtlicher von der Bewerbergemeinschaft eingereichten Unterlagen.
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y9BDRJB
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Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
ANregiomed gKU
Escherichstraße 1
91522 Ansbach
Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzept zur Planung und Errichtung AEMP
Qualitätskriterium (Gewichtung): 13,3 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzept zur Übernahme der ZSVA und Inbetriebnahme der AEMP
Qualitätskriterium (Gewichtung): 6, 7 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzept zum Betrieb der ZSVA und AEMP
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20 %
Preis (Gewichtung): 60 %
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-09-13 📅
Name: INSTRUCLEAN GmbH
Postanschrift: Tenderweg 4
Postort: Essen
Postleitzahl: 45141
Land: Deutschland 🇩🇪
Ansbach, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 20 491 829 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Bewerber haben das Nichtvorliegen der in § 123 GWB und § 124 GWB genannten Ausschlussgründe zu erklären. Für die Erklärung ist das Formblatt Anlage 7_Erklärung Ausschlussgründe zu verwenden.
2) Ein Unternehmen kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeiten Dritter (z. B. Unterauftragnehmer) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Dritten bestehenden Verbindungen. Jeder Dritte, auf dessen Eignung sich der Bewerber bezieht, muss die Anlage 3_Erklärung Eignungsleihe ausfüllen und mit dem Teilnahmeantrag einreichen. Zudem muss dieser Dritte seine wirtschaftliche und finanzielle sowie technische und berufliche Leistungsfähigkeit nach Maßgabe der Anforderungen der Auftragsbekanntmachung und unter Verwendung der gestellten Formblätter in dem Umfang nachweisen, in dem sich der Bewerber darauf beruft. Unabhängig davon muss auch der Dritte, auf dessen Eignung sich der Bewerber beruft, seine Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung sowie das Nichtvorliegen der in § 123 GWB und § 124 GWB genannten Ausschlussgründe nach Maßgabe der Auftragsbekanntmachung und unter Verwendung der gestellten Formblätter individuell und vollständig nachweisen. Ein Bewerber kann im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistung erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden. Im Rahmen der Eignungsprüfung wird überprüft, ob das Drittunternehmen, deren Kapazitäten der Bewerberin Anspruch nehmen möchte, die entsprechenden Eignungskriterien erfüllt und ob Ausschlussgründe vorliegen. Erfüllt das Drittunternehmen die entsprechenden Eignungskriterien nicht vollständig oder liegt ein zwingender Ausschlussgrund vor, muss der Bewerber dieses Unternehmen ersetzen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Ersetzung des Drittunternehmens zu verlangen, wenn ein fakultativer Ausschlussgrundvorliegt. Hierfür wird dem Bewerber eine angemessene Frist gesetzt. Hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit wird verlangt, dass der Bewerber und das Drittunternehmen gemeinsam für die Vertragsdurchführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe haften, § 47 Abs. 3 VgV.
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3.) Die Verfahrensteilnahme in gemeinschaftlicher Form (Bewerber-bzw. Bietergemeinschaft) ist zulässig. Eine Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft wird wie ein Einzelbewerber bzw. -bieter behandelt (§ 43 Abs. 2 S.1 VgV). Soweit in den Vergabeunterlagen von Bewerbern bzw. Bietern gesprochen wird, sind damit sowohl Einzelbewerber bzw. -bieter als auch Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften gemeint. Im Teilnahmeantrag haben die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft mit der Anlage 2 _Erklärung Bewerbergemeinschaft einen bevollmächtigten Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu benennen. Der bevollmächtigte Vertreter steht in diesem Vergabeverfahren als Ansprechpartner der Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft zur Verfügung. Die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung muss für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mittels Anlage 4_Erklärung Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung und das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe aus § 123 und § 124 GWB mit Anlage 7_Erklärung Ausschlussgründe individuell nachgewiesen werden. Für die übrigen Eignungskriterien kommt es auf die Bewerbergemeinschaft insgesamt an. Insofern füllt jedes Mitglied die Anlage 5_Erklärung wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit und die Anlage 6_Erklärung technische und berufliche Leistungsfähigkeit nur soweit aus, wie es für dieses Mitglied zutrifft. Soweit im Wege der Eignungsleihe auf die Eignung eines Dritten zurückgegriffen wird, ist zusätzlich die Anlage 3_Erklärung Eignungsleihe auszufüllen und einzureichen. Die Prüfung erfolgt unter Berücksichtigung sämtlicher von der Bewerbergemeinschaft eingereichten Unterlagen.
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Bekanntmachungs-ID: CXP4Y9BDRJB
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2019/S 180-438993 (2019-09-14)
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