Zielstellung der Planungsaufgabe ist es, den Umbau zur Folge- bzw. Nachnutzung der Flutungsanlage Mühlbeck als Hochwasserentlastungsanlage auf der Basis der vorliegenden Rückbaukonzeption und den Vorgaben des Folgeträgers (LHW) zu realisieren.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-02-03.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-12-02.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2019-12-02) Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name: LMBV Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH
Postanschrift: Walter-Köhn-Straße 2
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04356
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Herr Krüger
Telefon: +49 3412222-2068📞
E-Mail: florian.krueger@lmbv.de📧
Fax: +49 3412222-2310 📠
Region: Leipzig, Kreisfreie Stadt🏙️
URL: www.lmbv.de🌏
Adresse des Käuferprofils: www.lmbv-einkauf.de🌏 Kommunikation
Dokumente URL: www.lmbv-einkauf.de🌏
Teilnahme-URL: www.lmbv-einkauf.de🌏 Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere Art: Unternehmen des Bundes
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Planung Umbau Flutungsanlage Mühlbeck
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen📦
Kurze Beschreibung:
“Zielstellung der Planungsaufgabe ist es, den Umbau zur Folge- bzw. Nachnutzung der Flutungsanlage Mühlbeck als Hochwasserentlastungsanlage auf der Basis der...”
Kurze Beschreibung
Zielstellung der Planungsaufgabe ist es, den Umbau zur Folge- bzw. Nachnutzung der Flutungsanlage Mühlbeck als Hochwasserentlastungsanlage auf der Basis der vorliegenden Rückbaukonzeption und den Vorgaben des Folgeträgers (LHW) zu realisieren.
1️⃣
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architekturbüros📦
Ort der Leistung: Sachsen-Anhalt🏙️
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Sachsen-Anhalt, 06774 Mühlbeck, Flutungsanlage
Beschreibung der Beschaffung:
“Zielstellung der Planungsaufgabe ist es, den Umbau zur Folge- bzw. Nachnutzung der Flutungsanlage Mühlbeck als Hochwasserentlastungsanlage auf der Basis der...”
Beschreibung der Beschaffung
Zielstellung der Planungsaufgabe ist es, den Umbau zur Folge- bzw. Nachnutzung der Flutungsanlage Mühlbeck als Hochwasserentlastungsanlage auf der Basis der vorliegenden Rückbaukonzeption und den Vorgaben des Folgeträgers (LHW) zu realisieren.
Im Zuge der ausgeschriebenen Planung zum Projekt „Umbau zur Folge- bzw. Nachnutzung der Flutungsanlage Mühlbeck als Hochwasserentlastungsanlage“ sind folgende Bauwerke zu berücksichtigen:
— BW 1 – Deichbauwerk,
— BW 2 – Wegedamm,
— BW 3 – Flutungsbauwerk,
— BW 4 – Sperrdamm,
— BW 5 – Grabensysteme (Gräben 1-4).
Für die Bearbeitung der nach Ziffer II.2.4 der Auftragsbekanntmachung genannten Grundleistungen der Objektplanung sind grundsätzlich die vom AG zur Verfügung gestellten Daten der Laserscanning-Vermessung sowie des bergmännischen Risswerks, die Lotungsdaten des Restlochverbundsystems Goitsche und die vorhandenen Unterlagen zum Baugrund zu verwenden.
Die LMBV behält sich eine teilweise oder vollständige Beauftragung der unter Stufe II 2.11 optional angefragten Leistungen sowie eine Präzisierung dieser Aufgabenstellung ausdrücklich vor. Die Ausführung dieser Leistungen erfolgt erst nach schriftlicher Aufforderung durch die LMBV. Es besteht kein Anspruch auf Erbringung dieser Leistungen.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzeption (aus Unterkriterien 1-3)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Unterkriterium 1 Projektteam und -Organisation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 35 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Unterkriterium 2 Planungsaufgabe
Qualitätskriterium (Gewichtung): 45 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Unterkriterium 3 Schnittstellenbetrachtung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20 %
Preis (Gewichtung): 50 %
Dauer
Datum des Beginns: 2020-06-02 📅
Datum des Endes: 2022-12-31 📅
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Dieser Vertrag ist verlängerbar ✅ Beschreibung
Beschreibung der Verlängerungen:
“Die Verlängerung des Vertrages wird unter Nutzung der in der Aufgabenstellung ausgewiesenen optionalen Leistungen vorbehalten.” Informationen über Varianten
Es werden Varianten akzeptiert ✅ Informationen über Optionen
Optionen ✅
Beschreibung der Optionen:
“BW 1 – Deichbauwerk:
— Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI 2013 3-9,
— Fachplanung Tragwerksplanung nach § 51 HOAI 2013 LPH 3-6,
— Fachplanung...”
Beschreibung der Optionen
BW 1 – Deichbauwerk:
— Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI 2013 3-9,
— Fachplanung Tragwerksplanung nach § 51 HOAI 2013 LPH 3-6,
— Fachplanung Technische Ausrüstung § 55 HOAI 2013 LPH 1-9.
BW 2 – Wegedamm:
— Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI 2013 LPH 3-9.
BW 3 – Flutungsbauwerk:
— Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI 2013 LPH 3-9,
— Fachplanung Tragwerksplanung nach § 51 HOAI 2013 LPH 3-6,
— Fachplanung Technische Ausrüstung § 55 HOAI 2013, LPH 1-9.
Beratungsleistungen gemäß § 3 Absatz 1 HOAI 2013
— Bauvermessung gemäß Anlage 1 Pkt. 1.4.7, LPH 1-5.
Besondere Leistungen gemäß § 3 Absatz 3 HOAI 2013
— Geotechnische Standsicherheitsnachweise,
— Hinweise zur Beton- und Stahlkorrosion,
— Bodenmechanischer Qualitätssicherungsplan,
— Präsentation der Ergebnisse der LPH 3 und 4,
— Erstellung eines Hochwasserschutzmaßnahmenplanes,
— Prüfung von Nebenangeboten,
— Örtliche Bauüberwachung,
— Bewehrungsabnahmen,
— Fachbauleitung Stahlwasserbau.
Bei sämtlichen optional aufgeführten Leistungen handelt es sich um einseitige Optionsrechte, im Sinn des § 132 Abs. 2 Satz 1 Nr.1 GWB, zugunsten des Auftraggebers.
Mehr anzeigen Beschreibung
Zusätzliche Informationen: Vergabenummer: 2005800108
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“a) Befähigung zur Erlaubnis der Berufsausübung mit Nachweis der Berufszulassung durch Eintragung in ein Berufsregister gemäß Vorgabe des EU-Staates in dem...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
a) Befähigung zur Erlaubnis der Berufsausübung mit Nachweis der Berufszulassung durch Eintragung in ein Berufsregister gemäß Vorgabe des EU-Staates in dem der Bieter tätig ist. Nachweis, dass die Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur geführt werden darf;
b) Erklärung, ob und auf welche Art der Bieter, den Auftrag erbringen möchte (alles im eigenen Büro, Bietergemeinschaft und/oder mit Nachunternehmern). Bei Bietergemeinschaften oder dem Einsatz von Nachunternehmern ist zu erklären, wie die Aufteilung der Leistungserbringung erfolgt;
c) Erklärung, ob und auf welche Art der Bieter, die Mitglieder der Bietergemeinschaft oder eventuelle Nachunternehmer wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft sind;
d) Eigenerklärung, dass die Leistungserbringung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt;
e) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß GWB § 123 und § 124 bestehen;
f) ausgefülltes und unterzeichnetes Formblatt „Eignungskriterien und Hinweise zur Wertung" inkl. aller Anlagen.
Dieses Formblatt ist als Download beziehbar unter www.lmbv-einkauf.de (siehe Punkt VI.3 dieser Auftragsbekanntmachung).
Mitglieder von Bietergemeinschaften haben alle Erklärungen/Nachweise für jedes Mitglied abzugeben. Ausnahme bildet das Formblatt „Eignungskriterien und Hinweise zur Wertung", das nur vom bevollmächtigten Vertreter auszufüllen ist. Für Bietergemeinschaften gilt die Bedingung gesamtschuldnerischer Haftung durch alle Teile der Bietergemeinschaft mit verbindlicher Angabe des bevollmächtigten Vertreters. Eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter und der gesamtschuldnerischen Haftung aller Mitglieder sowie nachvollziehbare Angaben zu Funktion, Abläufen und Zuständigkeiten innerhalb der Bietergemeinschaft sind mit dem Angebot zwingend einzureichen.
Bedient sich der Bieter gemäß VgV § 47 zur Verbesserung seiner Leistungsfähigkeit anderer Unternehmer (Nachunternehmer) hat er durch eine Verpflichtungserklärung der Nachunternehmer nachzuweisen, dass ihm die Unternehmen tatsächlich zur Verfügung stehen. Die vorgenannten Nachweise und Erklärungen sind auch von diesen Unternehmen dem Angebot beizufügen.
Für die Erstellung der Angebote werden den Bietern keine Kosten erstattet. Es erfolgt keine Rückgabe der Angebotsunterlagen. Der Auftraggeber behält sich vor bei Relevanz für das Wertungsergebnis fehlende Erklärungen und Nachweise nachzufordern. Werden diese bis zum Ablauf der gesetzten Frist nicht eingereicht, wird das Angebot ausgeschlossen.
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“a) Erklärung zum Gesamtumsatz und zum Umsatz in der Objektplanung IBW in den Jahren 2016 bis 2018;
b) Angabe der mittleren Anzahl an Ingenieuren und...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
a) Erklärung zum Gesamtumsatz und zum Umsatz in der Objektplanung IBW in den Jahren 2016 bis 2018;
b) Angabe der mittleren Anzahl an Ingenieuren und technischen Mitarbeitern in den Jahren 2016 bis 2018.
Die einzelnen Mitglieder der Bietergemeinschaft oder Nachunternehmer benennen auch die Umsätze bzw. die Zahl der Ingenieure und technischen Mitarbeiter. Die einzelnen Gesamtumsätze und jeweiligen Mitarbeiter der Mitglieder von Bietergemeinschaften bzw. von Nachunternehmern werden addiert und gehen als Summe in die Wertung ein;
c) Vorlage einer schriftlichen Bestätigung der Berufshaftpflichtversicherung, mit der erklärt wird, dass eine Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Deckungssummen aus Ziffer III.2.2 bereits besteht oder abgeschlossen wird oder diese Deckung im Rahmen bestehender Verträge enthalten ist. Der Nachweis des Versicherers darf nicht älter als 12 Monate zum Schlusstermin der Abgabe der Angebote sein. Bei Bietergemeinschaften ist der Nachweis der geforderten Berufshaftpflichtversicherung von jedem Mitglied zu erbringen.
Allgemeine Angabe des Wirtschaftsteilnehmers zur KMU: JA / NEIN (Kleinstunternehmen, kleineres Unternehmen oder mittleres Unternehmen gemäß der Definition in Empfehlung 2003/361/EG der Kommission)
Als vorläufigen Beleg der Eignung wird die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV bzw. die jeweilige Nummer des Bewerbers/Bieters in den allgemein zugänglichen Listen des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. oder der Präqualifikationsdatenbank für den Liefer-und Dienstleistungsbereich der DIHK e. V. (Präqualifikations-verzeichnis) akzepiert.“
“Ausgefülltes und unterschriebenes Formblatt „Eignungskriterien und Hinweise zur Wertung", Nachweis einer im Auftragsfall bestehenden...”
Ausgefülltes und unterschriebenes Formblatt „Eignungskriterien und Hinweise zur Wertung", Nachweis einer im Auftragsfall bestehenden Berufshaftpflichtversicherung mit den Deckungssummen aus Ziffer III.2.2. Betrug der Umsatz in 2016 bis 2018 weniger als 150 000 EUR netto pro Jahr in der Objektplanung IBW, wird das Angebot von der Wertung ausgeschlossen.
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Zur Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit benennen die Bieter
— A) Angaben zu Büroreferenzen;
— B) Angaben zum Projektteam;
— C) Technische...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Zur Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit benennen die Bieter
— A) Angaben zu Büroreferenzen;
— B) Angaben zum Projektteam;
— C) Technische Ausrüstung.
A) „Büroreferenzen“:
Der Bieter soll diverse Referenzen zu verschiedenen Fachbereichen nachweisen. Die Projekte können bei entsprechender Eignung auch mehrfach als Referenz benannt werden. Folgende Referenzprojekte sind nachzuweisen:
A.1: Referenzprojekt Objektplanung IBW Fließgewässer;
A.2: Referenzprojekt Objektplanung IBW auf schwierigem Baugrund;
A.3: Referenzprojekt Tragwerksplanung IBW;
A.4: Referenzprojekt Objektplanung IBW Deichanlage;
A.5: Referenzprojekt Planung Technische Ausrüstung;
A.6: Referenzprojekt Bauvermessung.
Die Anforderungen an die Referenzprojekte sind im Formblatt „Eignungsnachweise und Hinweise zur Wertung“ beschrieben.
B) „Benennung Projektteam“:
Es sind der Namen, die Berufserfahrung (in Jahren ab Abschluss Studium), zwei vergleichbare persönliche Referenzprojekte sowie die Mitarbeit an den Büroreferenzen zum Projektleiter, dem Objektplaner Wasserbau, dem Objektplaner Stahl- und Stahlwasserbau, dem Geotechniker sowie dem der Person der örtlichen Bauüberwachung anzugeben. Die vorzustellenden Mitglieder des Projektteams weisen den erfolgreichen Abschluss eines technischen Studiums durch Vorlage der entsprechenden Urkunde zum Studienabschluss nach und nennen vergleichbare Referenzprojekte.
C) „Technische Ausstattung des Bieters“:
MS Office Paket, AVA Software mit StLB-Bau und GAEB Schnittstelle, Statik Software, CAD Software
Zur Prüfung der Eignung hinsichtlich technischer und beruflicher Leistungsfähigkeit ist das Formblatt „Eignungsnachweise und Hinweise zur Wertung“ auszufüllen und mit entsprechenden Nachweisen zusammen mit dem Angebot einzureichen.
Mehr anzeigen Bedingungen für die Teilnahme
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten):
“Ausgefülltes und unterzeichnetes Formblatt„Eignungsnachweise und Hinweise zur Wertung“mit Nachweisen Referenzprojekte.
Angabe Team: Namen, Berufserfahrung....”
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten)
Ausgefülltes und unterzeichnetes Formblatt„Eignungsnachweise und Hinweise zur Wertung“mit Nachweisen Referenzprojekte.
Angabe Team: Namen, Berufserfahrung. Vorlage des Nachweises zu abgeschloss. techn. Studium. Nennung vglb. Referenzprojekte. Nachweis techn. Ausstattg. Angaben zum Zuschlagskriterium„Konzeption“. Anforderungen an Referenzen m. Verweis auf HOAI 2013 (oder vglb. ältere Fassung):
A.1: Neubau/grundhafte Sanierung v. Stauanlage/Absperrbauwerks/Wehranlage m. steuerbaren beweglichen Teilen im Fließgewässer. Abgabeleistung >3 m/s.Mind. erbrachte Leistungen nach HOAI § 43 LP1-LP6. Inbetriebnahme in der Zeit v. 1.1.2012 bis Frist Abgabe dieses Angebotes;
A.2: Neubau von Ing.-bauwerken auf schwierigem Baugrund mit einer erforderlichen Grundwasserabsenkung. Es handelt sich um Baugrund dessen geotechnische Planung nach HOAI in die HZ IV oder V eingestuft wurde. Mind. erbrachte Leistungen nach HOAI § 43 LP3-LP4. Inbetriebnahme in der Zeit v. 1.1.2010 bis zum Fristende der Abgabe Angebot;
A.3: Tragwerksplanung eines Wasserbauwerkes aus Beton/Stahlbeton gemäß ZTV-W mit Bausumme von mind. 200 TEUR netto. Mind. erbrachte Leistungen nach HOAI § 51 LP3 bis LP5. Abschluss der Leistungsphase 5 in der Zeit v. 1.1.2012 bis zum Frist Abgabe Angebot;
A.4: Nach DIN 19712 und DWA-Merkblatt M 507 ein Neubau/grundhafte Sanierung Deichanlage/Dammbau für Hochwasserschutz, als Erdkörper errichtet. Länge des Deiches/Dammes mind. 500 m. Mind. erbrachte Leistungen § 43 LP5-8 nach HOAI. Abschluss LP8 im Zeitraum vom 1.1.2014 bis Frist Abgabe Angebot;
A.5: Herstellkosten der Techn. Ausrüstung mit mindestens 0,1 Mio. EUR netto. Mind. erbrachte Leistungen nach HOAI § 55 LP5-LP6 für die Anlagengruppe 4-5. Einordnung der Leistung nach Schwierigkeitsgrad, in HZII oder III. Inbetriebnahme in der Zeit v. 1.1.2012 bis Frist der Abgabe Angebot;
A.6: Referenzprojekt als baubegleitende Bauvermessung nach HOAI 2013, Anlage 1, Nr. 1.4.1, Abs. 2 Pkt. 2. Erbrachte Grundleistungen nach HOAI 2013 Anlage 1, Nr. 1.4.4 Absatz 3. Einordnung der Leistung nach Schwierigkeitsgrad, in HZII. Bauvermessung in der Zeit v. 1.1.12 bis Frist der Abgabe Angebot. Zu allen Referenzprojekten ist die schriftl. Bestätigung der Leistg. des AG‘s vorzulegen. Anforderung Projektleiter, mind. 5-jähriger Berufserfahrung in der Objektplanung Ingenieurbauwerke. Die abgefragten Teammitglieder, mind. 3-jähriger Berufserfahrung in ihrem Aufgabengebiet. Anforderungen an vglb. persönlichen Projekte: Projektleiter: Vergleichbare Referenzen wie Neubau/grundhafte Sanierung einer Stauanlage/eines Absperrbauwerks/einer Wehranlage mit steuerbaren beweglichen Teilen im Fließgewässer. Der hier vorgesehene Projektleiter war auch als Projektleiter/Stellvertreter für die o. g. Referenz nach HOAI Ing.-BW § 43 LP5 und LP6 tätig. Die Inbetriebnahme der Referenzprojekte erfolgte in der Zeit v. 1.1.2012 bis Frist Abgabe Angebot. OPL Wasserbau: Vergleichbare Referenzen in OPL für IBW Wasserbau mit mind. erbrachter Planungsleistungen nach § 43 HOAI LP5-LP6 und Inbetriebnahme in der Zeit v. 1.1.2012 bis Frist Abgabe Angebot. OPL Stahlbau und Stahlwasserbau: Vergleichbare Referenzen sind OPL für IBW im Stahlbau/Stahlwasserbau mit mind. erbrachter Planungsleistungen zur LP5- LP6 nach HOAI § 43 mit Inbetriebnahme in der Zeit v. 1.1.2010 bis Frist Abgabe Angebot. Geotechniker: Vergleichbare Referenzprojekte zur Geotechnik im Tagebaugebiet mit mind. erbrachte Planungsleistungen nach Anlage 1 Punkt 1.3. HOAI. Die Inbetriebnahme der Referenzprojekte erfolgte in der Zeit v. 1.1.2010 bis Frist Abgabe Angebot. Person für Örtliche BÜ: Vergleichbare Referenzen, mit mind. BÜ von IBW im Wasserbau aus Beton/Stahlbeton mit steuerbaren beweglichen Teilen im Fließgewässer erbracht wurde. Die Inbetriebnahme des Bauwerkes war in der Zeit v. 1.1.2010 bis Frist Abgabe Angebot. Die Person der örtlichen BÜ muss den Nachweis über erweiterte betontechnologische Kenntnisse (E-Schein) erbringen.
Mehr anzeigen Informationen über einen bestimmten Beruf
Reserviert für einen bestimmten Beruf
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
“Die Leistungen sind Architekten, Ingenieuren oder juristischen Personen, die über Mitarbeiter verfügen, die die Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur...”
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift
Die Leistungen sind Architekten, Ingenieuren oder juristischen Personen, die über Mitarbeiter verfügen, die die Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur tragen dürfen, vorbehalten. Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Erbringung der Leistung verantwortlich sind.
Mehr anzeigen Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
“Nachzuweisen ist nach Ziffer III.2.2 der Auftragsbekanntmachung das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EG zugelassenen...”
Bedingungen für die Vertragserfüllung
Nachzuweisen ist nach Ziffer III.2.2 der Auftragsbekanntmachung das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EG zugelassenen Haftpflichtversicherungs- bzw. Kreditinstitut mit einer jährlichen Deckung von mindestens 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und mindestens 0,25 Mio. EUR für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) bis zu einem Objektwert von 3,0 Mio. EUR. Ab einem Objektwert größer 3,0 Mio. EUR ist eine Mindestdeckungssumme in Höhe von 10 % des Objektwertes nachzuweisen. Die Maximierung der Ersatzleistung muss pro Jahr mindestens das Zweifache der Versicherungssumme betragen. Bei Bietergemeinschaften sind diese Erklärungen zur Haftpflichtversicherung für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft beizufügen und der Versicherungsschutz muss für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen. Der Nachweis bzw. die Erklärungen dürfen nicht älter als 12 Monate zum Schlusstermin.
Mehr anzeigen Informationen über das für die Ausführung des Auftrags zuständige Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der mit der Ausführung des Auftrags betrauten Mitarbeiter
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2020-02-03
10:30 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Das Angebot muss gültig sein bis: 2020-03-24 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2020-02-03
10:30 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Ort): LMBV mbH
Einkauf Mitteleutschland
Raum 113
Walter-Köhn-Straße 2
04356 Leipzig
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Informationen über die befugten Personen und das Öffnungsverfahren): Die Bieter sind bei der Öffnung der Angebote nicht zugelassen.
“Die Fläche, auf der die Leistungen erbracht werden, stehen unter Bergaufsicht: ja
Zur Honorarkalkulation:
Die Bieter sollen ihre Honorarangebote nach der...”
Die Fläche, auf der die Leistungen erbracht werden, stehen unter Bergaufsicht: ja
Zur Honorarkalkulation:
Die Bieter sollen ihre Honorarangebote nach der Systematik der HOAI für die Teile 2 bis 4 berechnen und dabei den Mindestsatz zugrunde legen. Hierzu gibt der Auftraggeber im folgenden sämtliche Honorarparameterbekannt, die notwendig sind, damit die Bieter ein Honorar auf der Basis des Mindestsatzes berechnen können. Auch sollen die Honorare vom Auftragnehmer nach Zuschlagserteilung nach den Bestimmungen der HOAI abgerechnet werden.
Hierdurch möchte der Auftraggeber erreichen, dass sich Auftraggeber und Bieter/Auftragnehmer sowohl in der Vergabephase als auch während der Abrechnung „auf bekanntem Terrain“ bewegen.
Allerdings kommen den Mindest- und Höchstsätzen der HOAI nach dem Urteil des EuGH vom 4.7.2019(C-377/17) keine Bindungswirkungen mehr zu. Ferner ist es dem Auftraggeber somit nicht mehr erlaubt, die HOAI-Mindestsätze derart vorzugeben, dass die Bieter nicht davon abweichen dürfen.
Daher stellt der Auftraggeber klar, dass er Angebote auf der Grundlage der Systematik der HOAI und den vorgegebenen Honorarparametern erbittet.
Die Bieter können die Mindest- bzw. Höchstsätze im Sinne des Urteil des EuGH vom 4.7.2019 (C-377/17) also unter nachfolgender Maßgabe unter- oder überschreiten:
— es sind prozentuale Zu- oder Abschläge zu den Mindestsätzen zu addieren oder subtrahieren,
— Angebote die nicht dieser Systematik entsprechen werden unter Bezug auf § 57 Abs. 1 Nr. 1 VgV bzw. § 42 Abs. 1 Nr. 1 UVgO von der Wertung ausgeschlossen.
Angefragte besondere Leistungen und Leistungen nach Anlage 1 HOAI sind nach den Vorgaben der Kalkulationstabellen / Aufgabestellung anzubieten. Abweichungen bei den besonderen Leistungen und Leistungen nach Anlage 1 HOAI können in Form eines Nebenangebotes eingereicht werden.
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 2289499-163 📠 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: § 160 Abs. 3 GWB schreibt vor: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:
1) der...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: § 160 Abs. 3 GWB schreibt vor: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggebergerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Mehr anzeigen Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH
Postanschrift: Walter-Köhn-Straße 2
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04356
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2019/S 233-571906 (2019-12-02)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-04-08) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): EUR 0.01 💰
Beschreibung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Sachsen-Anhalt, 06774, Mühlbeck, Flutungsanlage
Beschreibung der Beschaffung:
“Zielstellung der Planungsaufgabe ist es, den Umbau zur Folge- bzw. Nachnutzung der Flutungsanlage Mühlbeck als Hochwasserentlastungsanlage auf der Basis der...”
Beschreibung der Beschaffung
Zielstellung der Planungsaufgabe ist es, den Umbau zur Folge- bzw. Nachnutzung der Flutungsanlage Mühlbeck als Hochwasserentlastungsanlage auf der Basis der vorliegenden Rückbaukonzeption und den Vorgaben des Folgeträgers (LHW) zu realisieren.
Im Zuge der ausgeschriebenen Planung zum Projekt „Umbau zur Folge- bzw. Nachnutzung der Flutungsanlage Mühlbeck als Hochwasserentlastungsanlage“ sind folgende Bauwerke zu berücksichtigen:
— BW 1 – Deichbauwerk;
— BW 2 – Wegedamm;
— BW 3 – Flutungsbauwerk;
— BW 4 – Sperrdamm;
— BW 5 – Grabensysteme (Gräben 1-4).
Für die Bearbeitung der nach Ziffer II.2.4) der Auftragsbekanntmachung genannten Grundleistungen der Objektplanung sind grundsätzlich die vom AG zur Verfügung gestellten Daten der Laserscanning-Vermessung sowie des bergmännischen Risswerks, die Lotungsdaten des Restlochverbundsystems Goitsche und die vorhandenen Unterlagen zum Baugrund zu verwenden.
Die LMBV behält sich eine teilweise oder vollständige Beauftragung der unter Stufe II.2.11) optional angefragten Leistungen sowie eine Präzisierung dieser Aufgabenstellung ausdrücklich vor. Die Ausführung dieser Leistungen erfolgt erst nach schriftlicher Aufforderung durch die LMBV. Es besteht kein Anspruch auf Erbringung dieser Leistungen.
Mehr anzeigen Informationen über Optionen
Beschreibung der Optionen:
“BW 1 – Deichbauwerk:
— Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI 2013 3-9;
— Fachplanung Tragwerksplanung nach § 51 HOAI 2013 LPH 3-6;
— Fachplanung...”
Beschreibung der Optionen
BW 1 – Deichbauwerk:
— Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI 2013 3-9;
— Fachplanung Tragwerksplanung nach § 51 HOAI 2013 LPH 3-6;
— Fachplanung Technische Ausrüstung § 55 HOAI 2013 LPH 1-9.
BW 2 – Wegedamm:
— Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI 2013 LPH 3-9.
BW 3 – Flutungsbauwerk:
— Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI 2013 LPH 3-9;
— Fachplanung Tragwerksplanung nach § 51 HOAI 2013 LPH 3-6;
— Fachplanung Technische Ausrüstung § 55 HOAI 2013, LPH 1-9.
Beratungsleistungen gemäß § 3 Absatz 1 HOAI 2013
— Bauvermessung gemäß Anlage 1 Pkt. 1.4.7, LPH 1-5.
Besondere Leistungen gemäß § 3 Absatz 3 HOAI 2013
— Geotechnische Standsicherheitsnachweise;
— Hinweise zur Beton- und Stahlkorrosion;
— Bodenmechanischer Qualitätssicherungsplan;
— Präsentation der Ergebnisse der LPH 3 und 4;
— Erstellung eines Hochwasserschutzmaßnahmenplanes;
— Prüfung von Nebenangeboten;
— Örtliche Bauüberwachung;
— Bewehrungsabnahmen;
— Fachbauleitung Stahlwasserbau.
Bei sämtlichen optional aufgeführten Leistungen handelt es sich um einseitige Optionsrechte, im Sinn des § 132 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 GWB, zugunsten des Auftraggebers.
“Die Fläche, auf der die Leistungen erbracht werden, stehen unter Bergaufsicht: ja
Zur Honorarkalkulation:
Die Bieter sollen ihre Honorarangebote nach der...”
Die Fläche, auf der die Leistungen erbracht werden, stehen unter Bergaufsicht: ja
Zur Honorarkalkulation:
Die Bieter sollen ihre Honorarangebote nach der Systematik der HOAI für die Teile 2 bis 4 berechnen und dabei den Mindestsatz zugrunde legen. Hierzu gibt der Auftraggeber im folgenden sämtliche Honorarparameterbekannt, die notwendig sind, damit die Bieter ein Honorar auf der Basis des Mindestsatzes berechnen können. Auch sollen die Honorare vom Auftragnehmer nach Zuschlagserteilung nach den Bestimmungen der HOAI abgerechnet werden.
Hierdurch möchte der Auftraggeber erreichen, dass sich Auftraggeber und Bieter/Auftragnehmer sowohl in der Vergabephase als auch während der Abrechnung „auf bekanntem Terrain“ bewegen.
Allerdings kommen den Mindest- und Höchstsätzen der HOAI nach dem Urteil des EuGH vom 4.7.2019(C-377/17) keine Bindungswirkungen mehr zu. Ferner ist es dem Auftraggeber somit nicht mehr erlaubt, die HOAI-Mindestsätze derart vorzugeben, dass die Bieter nicht davon abweichen dürfen.
Daher stellt der Auftraggeber klar, dass er Angebote auf der Grundlage der Systematik der HOAI und den vorgegebenen Honorarparametern erbittet.
Die Bieter können die Mindest- bzw. Höchstsätze im Sinne des Urteil des EuGH vom 4.7.2019 (C-377/17) also unter nachfolgender Maßgabe unter- oder überschreiten:
— es sind prozentuale Zu- oder Abschläge zu den Mindestsätzen zu addieren oder subtrahieren;
— Angebote die nicht dieser Systematik entsprechen werden unter Bezug auf § 57 Abs. 1 Nr. 1 VgV bzw. § 42,Abs. 1 Nr. 1 UVgO von der Wertung ausgeschlossen.
Angefragte besondere Leistungen und Leistungen nach Anlage 1 HOAI sind nach den Vorgaben der Kalkulationstabellen/Aufgabestellung anzubieten. Abweichungen bei den besonderen Leistungen und Leistungen nach Anlage 1 HOAI können in Form eines Nebenangebotes eingereicht werden.
Mehr anzeigen Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“§ 160 Abs. 3 GWB schreibt vor: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
§ 160 Abs. 3 GWB schreibt vor: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggebergerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2020/S 071-169271 (2020-04-08)