Planungsleistung HLS Schule Völklinger Straße

Landeshauptstadt Düsseldorf, Der Oberbürgermeister, Rechtsamt - Zentrale Vergabestelle

Planungsleistung HLS Schule Völklinger Straße.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-04-08. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-03-06.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-03-06 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2019-03-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: DUS-2019-0118
Kurze Beschreibung: Planungsleistung HLS Schule Völklinger Straße.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Düsseldorf, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt Düsseldorf, Der Oberbürgermeister, Rechtsamt - Zentrale Vergabestelle
Postanschrift: Willi-Becker-Allee 10
Postleitzahl: 40227
Postort: Düsseldorf
Kontakt
Internetadresse: https://vergabe.duesseldorf.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@duesseldorf.de 📧
Telefon: +49 211-8996905 📞
Fax: +49 211-8929443 📠
URL der Dokumente: https://vergabe.duesseldorf.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16953c62d97-4ae243c9c62afd7e 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabe.duesseldorf.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-03-06 📅
Einreichungsfrist: 2019-04-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-03-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 049-112757
ABl. S-Ausgabe: 49
Zusätzliche Informationen
Bitte beachten Sie, dass beim vorliegenden Verfahren die Abgabe von Teilnahmeanträgen und Angeboten ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform erfolgen muss. Teilnahmeanträge oder Angebote in Papierform können nicht gewertet werden.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Neubau des Luisengymnasiums an der Völklingerstr. in Düsseldorf
4-zügiges Gymnasium mit 4-fach Sporthalle
HLS:
Der Auftraggeber, das Schulverwaltungsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, plant aufgrund des Bedarfes den Neubau eines vorerst 4-zügigen Gymnasiums (mit optionaler Erweiterung 5 bis 6-zügig).
Weiterhin soll auf dem Gelände eine 4-fach-Sporthalle mit optionaler Erweiterung als Eventhalle für maximal 1 000 (alternativ 700), Zuschauer und bis zu 400 Parkplätzen errichtet werden.
Nicht Bestandteil dieses Verfahrens ist eine ergänzende wohnwirtschaftliche Nutzung des Planungsgebietes.
Das Planungsgebiet liegt im Süd-Westen Düsseldorfs, Stadtteil Unterbilk.
Im Norden grenzt das Planungsgebiet an das Grundstück der Handwerkskammer/Kreishandwerkerschaft Düsseldorf.
Östlich grenzt eine Wohnbebauung mit vereinzelter Gewerbenutzung der Volmerswerther Straße bis zum Südring an.
Im Westen befindet sich das Planungsgebiet an der Völklinger Straße, jedoch liegt es jenseits des Hauptverkehrsweges an einer parallelen Nebenfahrbahn, die von der Völklinger Straße durch einen Baumhain bepflanzten Grünstreifen geschützt ist.
Im Süden grenzt direkt der Südring (B 326/B8) an das Planungsgebiet an.
Es befindet sich derzeit noch nicht alle auf dem Planungsgebiete befindlichen Grundstücke in städtischem Besitz. Nach Auskunft des Stadtplanungsamts sei man bezüglich des Ankaufs von noch nicht städtischen Flächen in gutem Gespräch mit den derzeitigen Eigentümern.
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Die in diesem Verfahren zu vergebende Leistung umfasst sämtliche Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 9 in den Leistungsbildern der Technischen Ausrüstung für die Anlagengruppen 1, 2, 3, 6 und 8.
Dauer: 54 Monate
Beschreibung der Optionen:
Die in diesem Verfahren zu vergebende Leistung umfasst sämtliche Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 9 in den Leistungsbildern der Technischen Ausrüstung für die Anlagengruppen 1, 2, 3, 6 und 8.
Es wird vorgesehen die erforderliche Leistung stufenweise zu beauftragen.
Es ist zu beachten, dass seitens des erfolgreichen Bieters die Leistungen vollständig bis zum Abschluss der Leistungsphase 3 zu bearbeiten sind.
Nach Abschluss der Leistungsphase 3 gehen die Ergebnisse in eine Entscheidungsvorlage ein.
Die weiteren Stufen werden nach Vereinbarung festgelegt.
Der Auftraggeber behält sich nach § 17 (11) VgV das Recht vor, den Auftrag auf Grundlage der Erstangebote zu erteilen, ohne in Verhandlung zu gehen.
Zusätzliche Informationen:
Bitte beachten Sie, dass beim vorliegenden Verfahren die Abgabe von Teilnahmeanträgen und Angeboten ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform erfolgen muss.
Teilnahmeanträge oder Angebote in Papierform können nicht gewertet werden.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Schule Völklinger Straße

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Bei Bewerbergemeinschaften hat jedes Mitglied die gemäß den Vorgaben des Bewerberbogens vom Bewerber geforderten Erklärungen und Nachweise jeweils für sich vorzulegen. Soweit der Bewerber den Einsatz von Unterauftragnehmern für wesentliche Leistungen beabsichtigt, sind auch für diese die Erklärungen und Nachweise gemäß den Vorgaben des Bewerberbogens vorzulegen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Folgende Nachweise/Selbsterklärungen sind unter Verwendung des unter der Vergabeplattform der Stadt Düsseldorf https://vergabe.duesseldorf.de/
Herunterzuladenden Bewerberbogens mit der Bewerbung auszufüllen (weitere Details siehe Bewerberbogen):
Anlage 5 – Nachweis der Deckungszusage der Berufshaftpflichtversicherung
Der Bieter hat spätestens bis zur Zuschlagserteilung den Nachweis zu führen, dass er über eine Versicherungsdeckung bei Schäden (Betriebshaftpflicht) über eine Mindestsumme von 3 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden sowie über 3 Mio. EUR für Vermögensschäden verfügt. Mit Abgabe des Angebotes weist der Bieter eine bestehende Betriebshaftpflichtversicherung mittels Erklärung der Versicherung oder vergleichbarer Urkunde nach. Mindestanforderung ist die Erklärung der Versicherungsgesellschaft, dass im Auftragsfall eine Versicherung über die Deckungssummen abgeschlossen wird.
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Der endgültige Nachweis einer Versicherung mit den vorgenannten Versicherungssummen ist auf Anforderung durch den Auftraggeber mittels seiner Beitragszahlungsbestätigung des Versicherungsgebers für den aktuellen Versicherungszeitraum zu erbringen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Nachweise/Selbsterklärungen sind unter Verwendung des unter der Vergabeplattform der Stadt Düsseldorf https://vergabe.duesseldorf.de/ herunterzuladenden Bewerberbogens mit der Bewerbung auszufüllen (weitere Details siehe Bewerberbogen):
Anlage 6 – Nachweis der Befähigung der Projektleitungen und Verantwortlichen
Anlage 7 – Nachweis Projektreferenzen
Gewertet werden 3 vergleichbare Projekte hinsichtlich der Planungsleistung Technische Ausrüstung, die in den letzten 6 Jahren (Januar 2013 bis Dezember 2018) fertiggestellt worden sind.
Hiervon müssen mindestens 2 Projekte durch den in Anlage 6 eingetragenen Verantwortlicher Fachplaner Technische Ausrüstung (Ansprechpartner des AG) und mindestens 1 Projekt durch den in Anlage 6 eingetragenen Bauleiter Technische Ausrüstung jeweils in vergleichbarer Position erbracht worden sein.
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Voraussetzung zur Bewertung der Referenzprojekte ist:
— Nachweis mindestens eines Neubaus für die öffentliche Nutzung im Auftrag eines öffentlichen Auftraggebers eingeordnet in Honorarzone II nach §§ 53 ff. HOAI,
— Kosten KG 300 > 30 000 000 EUR brutto (je Projekt),
— Kosten KG 400 > 10 000 000 EUR brutto (je Projekt),
— Nachweis von mindestens 2 Neubauten für die öffentliche Nutzung eingeordnet in Honorarzone II nach §§ 53 ff. HOAI,
— Kosten KG 300 > 5 000 000 EUR brutto (je Projekt),
— Kosten KG 400 > 2 000 000 EUR brutto (je Projekt),
— BGF mind. 3.000 qm bei Neubauten,
— mindestens bearbeitete Leistungsphasen: 2-8 HOAI, je Projekt,
— mindestens bearbeitete Anlagengruppen 1, 2, 3, 6 und 8, je Projekt.
Anlage 8 – Erklärung zu beschäftigten Fach- und Führungskräften
Erklärung über die Anzahl der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren durchschnittlich festangestellten Fach- und Führungskräfte, sowie die Anzahl der vorgesehenen Fach- und Führungskräfte. Es sind mindestens 6 durchschnittlich festangestellten Fach- und Führungskräfte nachzuweisen.
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Anlage 9 – Erklärung zur technischen Ausstattung
Es sind Angaben zum Technologieeinsatz und den zu verwendenden EDV-Software zu machen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Zugelassen ist, wer nach den Architektengesetzen oder Ingenieurgesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt oder Beratender Ingenieur/Ingenieur zu tragen oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder als Beratender Ingenieur/Ingenieur tätig zu werden.
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Die verantwortlichen Planer müssen über eine angemessene Berufserfahrung verfügen. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen entsprechenden Architekten oder Beratenden Ingenieur/Ingenieur benennen.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach Prüfung der Vollständigkeit der nach III.1.1) bis III.3.1) vorzulegenden Erklärungen und Nachweise auf Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in den Vergabeunterlagen aufgeführt ist.
Folgende Eignungskriterien werden gewertet:
(1) Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit:
Vorhandene/vorgesehene Deckungssummen je Personen- und Sachschadensfall: 6 %
Vorhandene/vorgesehene Deckungssummen je sonstigem Schadensfall (Vermögensschäden): 6 %
(2) Fachliche Leistungsfähigkeit des Unternehmens:
Mittlere Anzahl beschäftigter Fach- und Führungskräfte der letzten 3 Jahre: 6 %
Mittlere Anzahl für das Projekt vorgesehenen Fach- und Führungskräfte: 6 %
(3) Fachliche Eignung des Bewerbers:
Verantwortlicher Planer TGA – Berufserfahrung in Jahren: 4 %
Verantwortlicher Planer TGA – Anzahl Projekte: 4 %
Verantwortlicher Bauleiter TGA – Berufserfahrung in Jahren: 4 %
Verantwortlicher Bauleiter TGA – Anzahl Projekte: 4 %
(4) Projektreferenzen:
Art des Auftraggebers: 12 %
Erbrachte Leistung: 12 %
Gegenstand des Auftrags: 16 %
BGF in m
Baukosten KG 300 nach DIN 276 in EUR brutto: 6 %
Baukosten KG 400 nach DIN 276 in EUR brutto: 6 %
Die Bewertungsmatrix liegt der Bewerbungsunterlage bei. Innerhalb der gewichteten Kriterien werden, entsprechend den mit den eingereichten Unterlagen gemachten Angaben, jeweils bis zu 6 Punkte vergeben. Die Punktezahl wird mit der jeweiligen Gewichtung des Kriteriums multipliziert. Die Gesamtzahl der Punkte wird durch Addition aller gewichteten Punktzahlen der Kriterien ermittelt. Die maximal erreichbare Punktzahl beträgt 600.
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Nach Auswertung der Bewerbungen unter Anwendung dieser Matrix wird die o. g. Zahl der Bewerber aufgefordert ein Angebot einzureichen und zum Verhandlungstermin eingeladen.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://vergabe.duesseldorf.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16953c62d97-4ae243c9c62afd7e 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt Düsseldorf, Der Oberbürgermeister, Schulverwaltungsamt
Postanschrift: Auf´m Hennekamp 45
Postleitzahl: 40225
Kontaktperson: Herr Sinn
Telefon: +49 211-8994948 📞
E-Mail: guido.sinn@duesseldorf.de 📧
Fax: +49 211-8934948 📠
Land: Düsseldorf, Kreisfreie Stadt 🏙️

Referenz
Zusätzliche Informationen
Folgende Nachweise/Selbsterklärungen sind unter Verwendung des unter der Vergabeplattform der Stadt Düsseldorf https://vergabe.duesseldorf.de/ herunterzuladenden Bewerberbogens mit der Bewerbung auszufüllen:
Anlage 2 – Erklärung zur Zusammenarbeit mit Anderen:
Sofern der Bieter die geforderte Leistung nicht selbst erbringt und/oder Subunternehmer einsetzen will, hat er den Teil der Leistung zu beschreiben, den er durch Subunternehmer erbringen lassen will.
Sofern der Subunternehmer bereits bekannt ist, so hat er auch vom Subunternehmer die entsprechenden Eignungsnachweise zu erbringen.
Fehlende Erklärungen oder Nachweise sind nach schriftlicher Anforderung der Vergabestelle innerhalb von 6 Kalendertagen vorzulegen.
Bitte beachten Sie, dass die zwingend zu verwendende Bewerberunterlage ausschließlich zum Download unter der Vergabeplattform der Stadt Düsseldorf zur Verfügung steht. Die Abgabe der Bewerbungsunterlagen muss in digitaler Form ebenfalls über die Vergabeplattform der Stadt Düsseldorf erfolgen.
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Rückfragen zu den Teilnahmeantragsunterlagen und Anforderung von weiteren Informationen sind bis zum 3.4.2019 an die in Abschnitt I.3) Kommunikation genannte Auskunftsstelle zu richten.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22111472889 📞
E-Mail: vkrheinland@bezreg-koeln.nrw.de 📧
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach § 135 Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage ab Kenntnis des Verstoßes, der zur Unwirksamkeit des Vertrages führt, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss oder im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung.
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Nach § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:
— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2019/S 049-112757 (2019-03-06)