Planungsleistungen Blindenleitsystem und brandschutztechnische Ertüchtigung U-Bahnhof Oststraße

Landeshauptstadt Düsseldorf, Der Oberbürgermeister, Rechtsamt - Zentrale Vergabestelle

Planungsleistungen gemäß HOAI-2013, Teil 4 Fachplanung, Abschnitt 2 Technische Ausrüstung, § 53-56, Leistungsphasen 1 und 2, optional Leistungsphase 3 bis 7 (stufenweise Vergabe).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-07-09. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-06-06.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-06-06 Auftragsbekanntmachung
2019-09-03 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-06-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: DUS-2019-0301
Kurze Beschreibung:
Planungsleistungen gemäß HOAI-2013, Teil 4 Fachplanung, Abschnitt 2 Technische Ausrüstung, § 53-56, Leistungsphasen 1 und 2, optional Leistungsphase 3 bis 7 (stufenweise Vergabe).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Technische Planungsleistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Düsseldorf, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt Düsseldorf, Der Oberbürgermeister, Rechtsamt - Zentrale Vergabestelle
Postanschrift: Willi-Becker-Allee 10
Postleitzahl: 40227
Postort: Düsseldorf
Kontakt
Internetadresse: https://vergabe.duesseldorf.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@duesseldorf.de 📧
Telefon: +49 211-8996905 📞
Fax: +49 211-8929443 📠
URL der Dokumente: https://vergabe.duesseldorf.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16b28486940-385a2b62204493cc 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabe.duesseldorf.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-06-06 📅
Einreichungsfrist: 2019-07-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-06-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 110-270284
ABl. S-Ausgabe: 110
Zusätzliche Informationen
Entfällt

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Amt für Verkehrsmanagement der Landeshauptstadt Düsseldorf plant die brandschutztechnische Ertüchtigung und die Nachrüstung des Blindenleitsystems für den U-Bahnhof Oststraße. Der U-Bahnhof ist eine Station der Düsseldorfer Stadtbahn und liegt im Verlauf der ersten Stammstrecke zwischen den Haltestellen Hauptbahnhof und Steinstraße/Königsallee. Der Bahnhof ist mit 2 Fahrebenen und jeweils einem Mittelbahnsteig Mitte der 80er Jahre errichtet worden. An den jeweiligen Bahnsteigenden befindet sich eine Verteilerebene mit mehreren Ausgängen an die Straßenoberfläche. Betriebsräume befinden sich auf der Verteiler- und den beiden Fahrebenen. Die zu planenden Maßnahmen ergeben sich aus dem Brandschutzkonzept der Haltestelle, den Vorschriften der Nachrüstung des Blindenleitsystems und aus allgemeinen Modernisierungs-/Gestaltungsmaßnahmen. Es handelt sich hierbei um Bauen im Bestand bei dem durchgängig die Aufrechterhaltung des Fahrbetriebs gewährleistet sein muss.
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Für die Aufstellung eines Bedarfsbeschlusses durch den Rat muss der Bedarf für die Maßnahmen an dem U-Bahnhof Oststraße konkretisiert werden. Hierfür sind zunächst die Leistungsphasen 1 (Grundlagenermittlung) und 2 (Vorplanung) gem. HOAI inklusive einer Kostenschätzung für den Bahnhof zu erstellen. Nach Vorliegen des Bedarfsbeschlusses können dann die Unterlagen für die Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung inklusive einer Kostenberechnung) erstellt werden. Mit der Entwurfsplanung wird dann ein Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss eingeholt. Im Anschluss können die weiteren Leistungsphasen bearbeitet werden. Es ist somit eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Gegenstand dieses Vergabeverfahren sind vor diesem Hintergrund folgende Planungsleistungen gemäß HOAI 2013 – Teil 4 Fachplanung – Abschnitt 2 Technische Ausrüstung – § 53-56, Leistungsphasen 1 und 2, optional Leistungsphase 3 bis 7 (stufenweise Vergabe).
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Dauer: 42 Monate
Beschreibung der Optionen:
Leistungsphase 3 bis 7 gemäß HOAI 2013 – Teil 4 Fachplanung – Abschnitt 2 Technische Ausrüstung – § 53-56. Entsprechend der Zuständigkeitsordnung und der Geschäftsanweisung Bau (GA Bau) der Landeshauptstadt Düsseldorf sieht der Verfahrensablauf im Zusammenhang mit Infrastrukturprojekten der Landeshauptstadt Düsseldorf vor, dass der Bedarf zunächst durch die Planung der Leistungsphasen 1 und 2 HOAI zu konkretisieren ist (Bedarfskonkretisierung). Auf Grundlage der Bedarfskonkretisierung erfolgt der Bedarfsbeschluss durch den Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf. Nach einem positiven Bedarfsbeschluss werden weitere Planungsleistungen beauftragt. Somit hängen die Notwendigkeit und der Umfang der weiteren Beauftragung des Auftragnehmers mit optionalen Leistungen vom Inhalt des durch den Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf noch zu fassenden Bedarfsbeschluss ab.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Oststraße, Düsseldorf

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1) Mit dem Angebot ist eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) einzureichen.
Folgende Nachweise sind bei Auftragsvergabe einzureichen:
2) Vorlage eines aktuellen Auszugs (nicht älter als 3 Monate zum Zeitpunkt der Einsendung) aus dem Handelsregister oder Berufsregister (Handwerksrolle, Verzeichnis der Handwerkskammer, Register der IHK) des Sitzes oder Wohnsitzes der Bewerber; für Bewerber, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, eine entsprechende Bescheinigung des Berufsregisters ihres Herkunftslandes.
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Bei Angeboten durch eine Bietergemeinschaft sind die Nachweise nach Ziffern 1. bis 2. für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen.
Eine Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und ein bevollmächtigter Vertreter als Ansprechpartner genannt wird und in der erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt.
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Der Bieter hat mit seinem Angebot mitzuteilen, durch welches Unternehmen welcher Planungsbereich erbracht werden soll. Soweit ein Bieter beabsichtigt, die Ausführung von Teilen der Leistung an andere Unternehmen (Unterauftragnehmer) zu übertragen, hat er die zu übertragenden Leistungen nach Art und Umfang zu benennen. Eine namentliche Bezeichnung von Unterauftragnehmer muss erst auf Aufforderung des Auftraggebers erfolgen. Etwas anderes gilt jedoch dann, wenn ein Bewerber beabsichtigt, sich eines anderen Unternehmens zur Herstellung seiner Eignung zu bedienen. In diesem Fall hat er dieses Unternehmen bereits beim Angebot zu benennen und eine durch dieses Unternehmen unterzeichnete Verpflichtungserklärung nach § 20 Abs. 3 S. 2 und 3 SektVO vorzulegen, wonach ihm die Mittel des Unternehmens, die für die Erfüllung des Auftrags erforderlich sind, zur Verfügung stehen. Sofern sich ein Bieter (oder eine Bietergemeinschaft) zum Nachweis seiner/ihrer wirtschaftlichen, finanziellen oder technischen Leistungsfähigkeit zur Ausführung des vorliegenden Auftrags auf die Fähigkeiten eines anderen Unternehmens berufen will (dies bezieht sich im Übrigen auch auf Mutter- oder Tochtergesellschaften), hat er/sie mit dem Angebot insoweit auch für das Unternehmen die unter 1) und 2) dargestellten Nachweise und Erklärungen vorzulegen.
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Alle für das Angebot geforderten Nachweise und Erklärungen sind Teil des Angebotes und mit dem Angebot oder wie beschrieben zur Auftragsvergabe, zu erbringen. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen.
Sollten für das Angebot geforderte Nachweise oder Erklärungen fehlen, behält sich der Auftraggeber die Nachforderung der fehlenden Eignungsnachweise unter Fristsetzung vor. Werden die fehlenden Nachweise und Erklärungen nicht innerhalb dieser Frist nachgereicht, wird das Angebot ausgeschlossen. Die Frist beginnt am Tage nach Absendung der Aufforderung durch den Auftraggeber.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Mit dem Angebot ist eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) einzureichen.
Folgende Nachweise sind dann bei Auftragsvergabe einzureichen:
2) Erklärung über den Gesamtumsatz jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
3) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen: 2,5 Mio. EUR pro Schadensfall bei Personenschäden und 1,5 Mio. EUR pro Schadensfall für sonstige Schäden.
Soweit sich ein Bieter beziehungsweise eine Bietergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten eines anderen Unternehmens beruft, sind die vorgenannte Erklärung bzw. der vorgenannte Nachweis für dieses Unternehmen abzugeben.
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Im Falle einer Bietergemeinschaft müssen die Angaben unter III.1.2 von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft erbracht werden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Mit dem Angebot ist ein „vollwertiger Referenznachweis“ einzureichen. Unter einem „vollwertigen Referenznachweis“ wird verstanden, dass die Erbringung der nachfolgenden Leistungsphasen gem. HOAI für das nachfolgende Objekt nachgewiesen werden kann: Fachplanung Technische Ausrüstung – für einen unterirdischen Bahnhof (Tunnelbauwerk für den Schienenverkehr), Sanierung/Bauen im Bestand (unter laufendem Betrieb) oder Neubau, Leistungsphasen 1 bis 7 HOAI, für die Anlagengruppen Lufttechnische Anlagen, Starkstromanlagen und Fernmelde- und informationstechnische Anlagen. Die durch die Referenzprojekte nachgewiesenen Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 7 HOAI müssen innerhalb der letzten 10 Jahre begonnen worden sein. Zu dem Referenzprojekt sind mindestens folgende Angaben zu machen: Beschreibung des Projektes nach Art und Umfang, Nennung der bearbeiteten Anlagengruppen, Name, Adresse und Ansprechpartner des Auftraggebers, Leistungszeitraum sowie Investitionsvolumen.
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2) Mit dem Angebot ist der für die Durchführung vorgesehene Fachverantwortliche oder sind die für die Durchführung vorgesehenen Fachverantwortlichen für die Planungsbereiche namentlich zu benennen. Darüber hinaus ist ein Hauptansprechpartner für den Auftraggeber als Gesamtprojektleiter namentlich zu benennen. Für alle vorgenannten Funktionen dürfen insgesamt maximal 4 Personen benannt werden. Hierbei ist es auch zulässig, dass alle vorgenannten Funktionen durch ein und dieselbe Person wahrgenommen werden. Mit dem Angebot sind die berufliche Qualifikation (Ausbildungs- und ggf. Fortbildungsnachweise) sowie die Projekterfahrung (Darstellung der persönlichen Referenzen) der benannten Personen nachzuweisen.
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3) Mit dem Angebot ist der Nachweis einer Zertifizierung gemäß DIN 14675 für die Planungsleistung der Brandmeldeanlage einzureichen. Ebenfalls sind die Anforderungen an ein Qualitätsmanagement zu erfüllen, die sich aus der oben genannten Norm ergeben.
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4) Mit dem Angebot ist der Nachweis einer Zertifizierung gemäß DIN 14675 für die Planungsleistung der Sprachalarmanlage (SAA) einzureichen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Eignungsnachweise/Referenzen sind dem Angebot gemäß den Vergabeunterlagen beizufügen.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0025
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Datum der Angebotseröffnung: 2019-07-09 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 12:00
Zusätzliche Informationen: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://vergabe.duesseldorf.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16b28486940-385a2b62204493cc 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt Düsseldorf, Der Oberbürgermeister, Amt für Verkehrsmanagement
Postanschrift: Auf´m Hennekamp 45
Postleitzahl: 40225
Kontaktperson: Fr. Hollekamp
Telefon: +49 211-8998468 📞
E-Mail: katharina.hollekamp@duesseldorf.de 📧
Fax: +49 211-8929653 📠
Land: Düsseldorf, Kreisfreie Stadt 🏙️

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Eventuelle Rückfragen richten Sie bitte ausschließlich elektronisch per E-Mail oder über die Vergabeplattform an
Landeshauptstadt Düsseldorf
Der Oberbürgermeister
Rechtsamt – Zentrale Vergabestelle
40227 Düsseldorf
Es wird darum gebeten, Rückfragen nur bis 6 Tage vor dem Ablauf der Frist zur Einreichung der Angebote zu stellen. Danach eingehende Fragen können leider nicht mehr beantwortet werden. Der Auftraggeber wird etwaige Informationen per E-Mail an die Bieter versenden.
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2) Der Auftraggeber behält sich vor, Erklärungen und Nachweise, die auf Anforderung des Auftraggebers bis zum Ablauf der Frist für den Eingang der Angebote nicht oder nicht vollständig vorgelegt wurden, bis zum Ablauf einer vom Auftraggeber bestimmten Nachfrist anzufordern. Werden die fehlenden Nachweise und Erklärungen nicht innerhalb dieser Frist nachgereicht, wird das Angebot ausgeschlossen. Die Frist beginnt am Tage nach Absendung der Aufforderung durch den Auftraggeber.
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3) Angebote von Bietern die die Teilnahmebedingungen unter III.1 nicht vollumfänglich nachweisen können, werden ausgeschlossen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland
Postanschrift: Zeughaustraße 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2211473045 📞
E-Mail: vkrhld-k@bezreg-koeln.nrw.de 📧
Fax: +49 2211472889 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach § 135 Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage ab Kenntnis des Verstoßes, der zur Unwirksamkeit des Vertrages führt, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss oder im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung.
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Nach § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:
— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2019/S 110-270284 (2019-06-06)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-09-03)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 924738.82 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-09-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-09-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 172-421008
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 110-270284
ABl. S-Ausgabe: 172

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Amt für Verkehrsmanagement der Landeshauptstadt Düsseldorf plant die brandschutztechnische Ertüchtigung und die Nachrüstung des Blindenleitsystems für den U-Bahnhof Oststraße. Der U-Bahnhof ist eine Station der Düsseldorfer Stadtbahn und liegt im Verlauf der ersten Stammstrecke zwischen den Haltestellen Hauptbahnhof und Steinstraße/ Königsallee. Der Bahnhof ist mit 2 Fahrebenen und jeweils einem Mittelbahnsteig Mitte der 80er Jahre errichtet worden. An den jeweiligen Bahnsteigenden befindet sich eine Verteilerebene mit mehreren Ausgängen an die Straßenoberfläche. Betriebsräume befinden sich auf der Verteiler- und den beiden Fahrebenen. Die zu planenden Maßnahmen ergeben sich aus dem Brandschutzkonzept der Haltestelle, den Vorschriften der Nachrüstung des Blindenleitsystems und aus allgemeinen Modernisierungs-/ Gestaltungsmaßnahmen. Es handelt sich hierbei um Bauen im Bestand bei dem durchgängig die Aufrechterhaltung des Fahrbetriebs gewährleistet sein muss. Für die Aufstellung eines Bedarfsbeschlusses durch den Rat muss der Bedarf für die Maßnahmen an dem U-Bahnhof Oststraße konkretisiert werden. Hierfür sind zunächst die Leistungsphasen 1 (Grundlagenermittlung) und 2 (Vorplanung) gem. HOAI inklusive einer Kostenschätzung für den Bahnhof zu erstellen. Nach Vorliegen des Bedarfsbeschlusses können dann die Unterlagen für die Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung inklusive einer Kostenberechnung) erstellt werden. Mit der Entwurfsplanung wird dann ein Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss eingeholt. Im Anschluss können die weiteren Leistungsphasen bearbeitet werden. Es ist somit eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Gegenstand dieses Vergabeverfahren sind vor diesem Hintergrund folgende Planungsleistungen gemäß HOAI 2013 - Teil 4 Fachplanung - Abschnitt 2 Technische Ausrüstung - § 53-56, Leistungsphasen 1 und 2, optional Leistungsphase 3 bis 7 (stufenweise Vergabe).
Mehr anzeigen
Beschreibung der Optionen:
Leistungsphase 3 bis 7 gemäß HOAI 2013 - Teil 4 Fachplanung - Abschnitt 2 Technische Ausrüstung - § 53-56. Entsprechend der Zuständigkeitsordnung und der Geschäftsanweisung Bau (GA Bau) der Landeshauptstadt Düsseldorf sieht der Verfahrensablauf im Zusammenhang mit Infrastrukturprojekten der Landeshauptstadt Düsseldorf vor, dass der Bedarf zunächst durch die Planung der Leistungsphasen 1 und 2 HOAI zu konkretisieren ist (Bedarfskonkretisierung). Auf Grundlage der Bedarfskonkretisierung erfolgt der Bedarfsbeschluss durch den Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf. Nach einem positiven Bedarfsbeschluss werden weitere Planungsleistungen beauftragt. Somit hängen die Notwendigkeit und der Umfang der weiteren Beauftragung des Auftragnehmers mit optionalen Leistungen vom Inhalt des durch den Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf noch zu fassenden Bedarfsbeschluss ab.
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Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-08-27 📅
Name: bt-plan GmbH
Postanschrift: Fritz-Vomfelde-Str. 6
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40547
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 211 / 5989256-0 📞
E-Mail: info@btp-gmbh.de 📧
Land: Düsseldorf, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 924738.82 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Zeughaustraße 2 - 10
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungs-verfahrens unzulässig, soweit:
Quelle: OJS 2019/S 172-421008 (2019-09-03)