Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung für die Sanierung des St.-Willibrord-Gymnasiums in Bitburg

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm

Der Auftraggeber beabsichtigt Ingenieurleistungen für das Bauvorhaben: „Sanierung des St.-Willibrord-Gymnasiums in Bitburgß hinsichtlich der Leistungsphasen 1 bis einschließlich 9 des Leistungsbildes der technischen Ausrüstung gemäß § 55 HOAI i.V.m. Anlage 15.1 zur HOAI der Anlagengruppen 1, 2, 3, 4, 5 sowie 7 und 8 gemäß § 53 Abs. 2 HOAI zu vergeben.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-10-04. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-09-02.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-09-02 Auftragsbekanntmachung
2020-01-17 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-09-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Kurze Beschreibung:
Der Auftraggeber beabsichtigt Ingenieurleistungen für das Bauvorhaben: „Sanierung des St.-Willibrord-Gymnasiums in Bitburgß hinsichtlich der Leistungsphasen 1 bis einschließlich 9 des Leistungsbildes der technischen Ausrüstung gemäß § 55 HOAI i.V.m. Anlage 15.1 zur HOAI der Anlagengruppen 1, 2, 3, 4, 5 sowie 7 und 8 gemäß § 53 Abs. 2 HOAI zu vergeben.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Eifelkreis Bitburg-Prüm 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm
Postanschrift: Trierer Str. 1
Postleitzahl: 54634
Postort: Bitburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.bitburg-pruem.de 🌏
E-Mail: info@bitburg-pruem.de 📧
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E23158548 🌏
URL der Teilnahme: https://www.subreport.de/E23158548 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-09-02 📅
Einreichungsfrist: 2019-10-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-09-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 170-415719
ABl. S-Ausgabe: 170
Zusätzliche Informationen
Die Angebotsöffnung wird von 2 Vertretern des öffentlichen Auftraggebers durchgeführt. Bieter sind nicht zugelassen.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Eifelkreis Bitburg-Prüm ist Eigentümer des St.-Willibrord-Gymnasiums in der Denkmalstraße in Bitburg.
Das St.-Willibrord-Gymnasium existiert seit 1932 und bezog das Gebäude in der Denkmalstraße 1965.
Im Jahr 1982 wurde der Walmdachaufbau errichtet. 1990 wurden Brandschutzmaßnahmen durchgeführt.
In den Jahren 2005 und 2007 wurden Fachklassen erneuert und neue Klassenräume im Bereich des Innenhofes errichtet.
Modernisierungsmaßnahmen und Erweiterungsbauten (Mensa, Turnhalle, Bibliothek) wurden 2018 umgesetzt. Gegenwärtig besuchen rund 800 Schülerinnen und Schüler das Gymnasium. Das Tragwerk des Gebäudes besteht aus einem Stahlbetonskelettbau mit tragenden und aussteifenden Wandelementen und Stahlbetondecken.
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Die Dachkonstruktion besteht aus einer Stahlbetondecke mit ehemaligem Flachdachaufbau als Warmdach.
Im Jahr 1982 wurde eine Walmdachkonstruktion aufgebracht.
Der Auftraggeber plant aufgrund des aktuellen Zustandes die Sanierung des Bestandsgebäudes, um das Gebäude auf einen zeitgemäßen Stand zu bringen. Im Vorfeld wurde seitens des Auftraggebers die Erstellung eines Brandschutz- und Sanierungskonzeptes beauftragt, die den Vergabeunterlagen beigefügt sind. Weitere Details zur beabsichtigten Maßnahme und dem Leistungsumfang können den Vergabeunterlagen (insbesondere Sanierungskonzept, Erläuterungsbericht, Kostenschätzung Kostengruppen 300, 400, 500) entnommen werden. Die in den Vergabeunterlagen bezeichnete Maßnahme „M4 Bestandssanierung Fenster - Dacheindeckung und Außenanstrich“ ist nicht Auftragsgegenstand dieser EU-Ausschreibung.
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Für den aktuellen Sanierungsbedarf beabsichtigt der Auftraggeber daher die Leistungsphasen 1 bis einschließlich 9 des Leistungsbildes der Technischen Ausrüstung gemäß § 55 HOAI i. V. m. Anlage 15.1 zur HOAI der Anlagengruppen 1, 2, 3, 4, 5 sowie 7 und 8 gemäß § 53 Abs. 2 HOAI zu vergeben.
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Dauer: 84 Monate
Beschreibung der Optionen:
Es ist eine stufenweise Beauftragung der in Ziffer II.1.4) bezeichneten Leistungen vorgesehen (siehe § 3 Ziffer 3.2. des Vertrages).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Denkmalstraße 8
54634 Bitburg

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1.1) Nachweis der Vertretungsmacht des Unterzeichners:
— bei juristischen Personen (bspw. im Falle einer Kapitalgesellschaft) durch Vorlage eines Handelsregisterauszugs oder vergleichbaren Registers des Herkunftslandes,
— bei Personengesellschaften (bspw. GbR, Partnergesellschaften, Kommanditgesellschaften) durch Vorlage einer entsprechend unterzeichneten Eigenerklärung oder einer Vollmacht.
1.2) Im Falle einer Arbeits-/Bietergemeinschaft: Die Gemeinschaft hat in einer Erklärung zum Angebot sämtliche Mitglieder der Gemeinschaft zu benennen und eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren, den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen. Die Erklärung muss angeben, dass alle Mitglieder der Gemeinschaft im Falle der Auftragserteilung als Gesamtschuldner haften. Diese muss von allen Mitgliedern der Gemeinschaft unterzeichnet sein.
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1.3) Erklärung des Bieters, dass die Umsetzung der freiberuflichen Leistung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt, § 73 Abs. 3 VgV.
1.4) Eine Eigenerklärung zum Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB.
1.5) Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ gemäß § 75 Abs. 2 VgV oder nach der EU-Richtlinie 2005/36/EG vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (Abl. EU Nr. L 255 S. 22, 2007 Nr. L271 S. 18), zuletzt geändert durch die EU-Richtlinie 2013/55/EU vom 28.12.2013.
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1.6) Juristische Personen, Partnerschaftsgesellschaften, Kommanditgesellschaften und Gesellschaften bürgerlichen Rechts sind gemäß § 75 Abs. 3 VgV zugelassen, wenn sie für die Durchführung der zu übertragenden Leistungen verantwortliche Berufsangehörige benennen und deren Qualifikation gemäß Ziffer 1.5. nachweisen.
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1.7) Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt. Der Auftraggeber behält sich vor, die Vorlage der in Ziffer 1.1. bis 1.6. genannten Angaben, Erklärungen und Nachweise zu einem späteren Zeitpunkt auch für Nachunternehmen zu verlangen, soweit diese nicht bereits mit dem Angebot vorzulegen sind. Er behält sich weiterhin vor, die Verpflichtungserklärung der Nachunternehmen zu verlangen.
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1.8) Im Falle einer Bietergemeinschaft hat jedes einzelne Mitglied die unter den Ziffern 1.1. bis 1.7. geforderten Nachweise vorzulegen.
1.9) Wird von § 47 Abs. 1 VgV Gebrauch gemacht, ist Folgendes zu beachten und vorzulegen: Sofern Bieter im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie technische berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, muss der Bieter nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Die Unternehmen, deren Kapazitäten der Bieter für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, müssen die entsprechenden Eignungskriterien erfüllen. Zudem dürfen keine Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB vorliegen. Hinsichtlich der Art und Weise der Nachweiserbringung, hat der Bieter die freie Wahl. Der Nachweis kann beispielsweise als Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens erbracht werden (siehe Seite 2 des Dokuments „Eignungs-und Zuschlagskriterien“).
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1.10) Alle Erklärungen/Nachweise sind in deutscher Sprache vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
2.1) Vorlage der Bestätigung oder des Bestehens einer Berufs- oder Haftpflichtversicherung für Personenschäden in Höhe von mindestens 2 000 000,00 EUR sowie für Sach- und Vermögensschäden in Höhe von mindestens 1 000 000,00 EUR jeweils je Versicherungsfall. Die Beträge müssen je Versicherungsjahr zweifach zur Verfügung stehen.
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2.2) Jahresnettoumsatzerlöse des Unternehmens im Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2018, mindestens 300 000,00 EUR.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
3.1) Referenzen:
Mindestens 3 Referenzprojekte aus den letzten 10 Jahren (abgeschlossen nach dem 1.8.2009) im Bereich der Technischen Ausrüstung gem. §§ 53, 55 HOAI in Verbindung mit Anlage 15.1. zu § 55 Abs. 3 HOAI.
Dabei muss der Bieter in der Gesamtheit der von ihm vorgelegten Referenzprojekte nachweisen, dass insgesamt folgende Mindestanforderungen erfüllt sind:
— Umbau oder Modernisierung oder Sanierung für eine Grundschule oder für eine weiterführende Schule oder für eine berufliche Schule oder für eine Kindertagesstätte,
— Bruttogrundfläche (BGF) von mindestens: 1 000 m
— vollständig erbrachte Leistungsphasen 1 bis 8 für die Anlagengruppen 1 bis 5 sowie für die Anlagengruppen 7 und 8,
— ein Gebäude für einen öffentlichen Auftraggeber im Sinne des § 99 GWB (siehe Seite 3 des Dokuments „Eignungs-und Zuschlagskriterien“).
Hierzu sind die folgenden projektbezogenen Angaben zu jedem Referenzprojekt zu machen:
— Auftraggeber mit Adresse, Ansprechpartner und Telefonnummer,
— Bezeichnung des Projekts,
— Datum (Tag) der Inbetriebnahme des Referenzprojekts,
— Angabe der Brutto-Grundfläche,
— Auflistung der erbrachten Leistungen nach Anlagengruppen, Leistungsphasen und Leistungszeiträumen.
3.2) Fachkräfte:
Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die im Zusammenhang mittels der vorliegenden Ausschreibung definierten Leistungserbringung eingesetzt werden sollen („Projektteam“). Das Projektteam muss mindestens aus 2 Ingenieuren im Sinne von Ziffer 1.5. der Teilnahmebedingungen oder aus mindestens 1 Ingenieur im Sinne von Ziffer 1.5. der Teilnahmebedingungen und einer gleich qualifizierten Stellvertretung, die zu benennen ist, bestehen. Hierzu sind die folgenden Angaben zu machen:
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— Angabe des Projektteams: Anzahl, Name, Qualifikation,
— Angabe des Projektleiters: Name, Qualifikation.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ gemäß § 75 Abs. 2 VgV oder nach der EU-Richtlinie 2005/36/EG vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (Abl.EU Nr. L255S.22,2007 Nr. L271 S. 18), zuletzt geändert durch die EU-Richtlinie 2013/55/EU vom 28.12.2013.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:30
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2019-12-06 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2019-10-04 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 10:50
Ort des Eröffnungstermins: Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm
Raum 473 Trierer Straße 1
54634 Bitburg
Zusätzliche Informationen:
Die Angebotsöffnung wird von 2 Vertretern des öffentlichen Auftraggebers durchgeführt. Bieter sind nicht zugelassen.
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Teamwertung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20 %
Kostenkriterium (Name): Honorarangebot
Kostenkriterium (Gewichtung): 30 %

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.bitburg-pruem.de 🌏
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E23158548 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
VI.3.1) Die Vergabeunterlagen erhalten Sie ausschließlich als Download unter dem in Ziffer I.3) genannten Link. Es erfolgt kein Versand der Vergabeunterlagen per Post.
VI.3.2) Für die Angebotsabgabe sind die in den Vergabeunterlagen enthaltene Angebotsschreiben, Angebotsbogen und das Formblatt für Honorarangebot zu verwenden.
VI.3.3) Rückfragen von Bietern werden nur über die Plattform subreport ELVIS (Link in Ziffer I.3)) entgegengenommen und von der Vergabestelle über die vorgenannte Plattform beantwortet. Mündliche Auskünfte werden nicht erteilt.
VI.3.4) Es wird darum gebeten, Rückfragen bis spätestens 27.9.2019 bei der Vergabestelle einzureichen.
VI.3.5) Bieterinformationen zum Vergabeverfahren (z. B. die Beantwortung von Rückfragen) werden fortlaufend unter dem in Ziffer I.3) genannten Link geführt. Bieter haben sich unaufgefordert darüber informiert zu halten.
VI.3.6) Die Kosten für Angebot und die Bearbeitung werden nicht erstattet.
VI.3.7) Die Angebote sind ausschließlich elektronisch in Textform gemäß § 53 VgV zu übermitteln. Angebote von Bietern, die nicht elektronisch in Textform eingereicht werden, werden nicht berücksichtigt. (§ 57 Abs. 1 Nr. 1 VgV).
VI.3.8) Die in Ziffer II.2.7) genannte Vertragslaufzeit (einschließlich der Leistungsphase 9) stellt eine voraussichtliche Frist dar.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6131-162234 📞
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de 📧
Fax: +49 6131-162113 📠
Internetadresse: https://mwvlw.rlp.de/de/ministerium/zugeordnete-institutionen/vergabekammer/ 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am öffentlichen Auftrag hat oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2019/S 170-415719 (2019-09-02)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-01-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Auftraggeber beabsichtigte Ingenieurleistungen für das Bauvorhaben: „Sanierung des St.-Willibrord-Gymnasiums in Bitburg“ hinsichtlich der Leistungsphasen 1 bis einschließlich 9 des Leistungsbildes der Technischen Ausrüstung gemäß § 55 HOAI i. V. m. Anlage 15.1 zur HOAI der Anlagengruppen 1, 2, 3, 4, 5 sowie 7 und 8 gemäß § 53 Abs. 2 HOAI zu vergeben.
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Gesamtwert des Auftrags: 311905.58 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-01-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-01-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 014-028925
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 170-415719
ABl. S-Ausgabe: 14

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Auftraggeber beabsichtigte Ingenieurleistungen für das Bauvorhaben:
„Sanierung des St.-Willibrord-Gymnasiums in Bitburg“ hinsichtlich der Leistungsphasen 1 bis einschließlich 9 des Leistungsbildes der Technischen Ausrüstung gemäß § 55 HOAI i. V. m. Anlage 15.1 zur HOAI der Anlagengruppen 1, 2, 3, 4, 5 sowie 7 und 8 gemäß § 53 Abs. 2 HOAI zu vergeben.
Mehr anzeigen
Der Auftraggeber plant aufgrund des aktuellen Zustandes die Sanierung des Bestandsgebäudes, um das Gebäude auf einen zeitgemäßen Stand zu bringen. Im Vorfeld wurde seitens des Auftraggebers die Erstellung eines Brandschutz- und Sanierungskonzeptes beauftragt, die den Vergabeunterlagen beigefügt sind. Weitere Details zur beabsichtigten Maßnahme und dem Leistungsumfang konnten den Vergabeunterlagen (insbesondere Sanierungskonzept, Erläuterungsbericht, Kostenschätzung Kostengruppen 300, 400, 500) entnommen werden. Die in den Vergabeunterlagen bezeichnete Maßnahme „M4 Bestandssanierung Fenster - Dacheindeckung und Außenanstrich“ war nicht Auftragsgegenstand dieser EU-Ausschreibung.
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Für den aktuellen Sanierungsbedarf beabsichtigte der Auftraggeber daher die Leistungsphasen 1 bis einschließlich 9 des Leistungsbildes der Technischen Ausrüstung gemäß § 55 HOAI i. V. m. Anlage 15.1 zur HOAI der Anlagengruppen 1, 2, 3, 4, 5 sowie 7 und 8 gemäß § 53 Abs. 2 HOAI zu vergeben.
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Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-01-06 📅
Name: ITG Ingenieurbüro für technische Gebäudeausrüstung GmbH
Postort: St. Wendel
Land: Deutschland 🇩🇪
Saarland 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 311905.58 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 8

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Eine etwaige Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 GWB, dessen Abschluss hiermit bekanntgemacht wird, kann nur festgestellt werden, wenn innerhalb von 30 Kalendertagen nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union ein entsprechender Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer gestellt wird.
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Quelle: OJS 2020/S 014-028925 (2020-01-17)