Beschreibung der Beschaffung
Erstellung Brandschutzkonzept im Rahmen der Modernisierung des Zahnärztehauses:
Es ist beabsichtigt, das Verwaltungsgebäude der KZBV, Universitätsstraße 73 in 50193 Köln, zu modernisieren. Die geplanten Maßnahmen beinhalten
— eine funktionale Revitalisierung der Nutzungsstruktur (Verlegung der Küche vom 4. Obergeschoss ins Erdgeschoss und Umnutzung der frei werdenden Flächen als Büros),
— Aufwertung und Optimierung der Büroflächen,
— Modernisierung des Sitzungssaales als zentralen Tagungsbereich mit einem mobilen Trennwandsystem,
— Einbau von Klima- und evtl. Lüftungstechnik im gesamten Gebäude, ggf. Rückbau der in Teilbereichen vorhandenen Kältetechnik,
— Überprüfung und ggf. Modernisierung der bestehenden Haustechnik (Heizung, Sanitär, Elektro, Kältetechnik),
— Modernisierung der Sanitärbereiche,
— Genehmigung eines einheitlichen Brandschutzkonzeptes für das Gesamtgebäude,
— bauphysikalische Untersuchung des Gebäudebestandes als Grundlage der weiteren Planung (Wärmeschutz, Schallschutz, Raumakustik),
— Optimierung der Kellerräume,
— Erneuerung der zur Betriebsküche gehörigen Kühltechnik und Lagerräume im Keller,
— In den Leistungsphasen 1-4 soll das Gesamtgebäude beplant werden,
— die Vorentwurfsplanung (Leistungsphase 2) mit der darin als Grundleistung geforderten Kostenschätzung nach DIN 276 ist bis Ende März 2020 zu erbringen, da die Fachgremien der KZBV im April die weiteren Entscheidungen treffen werden,
— Umsetzung ab Leistungsphase 5 bauphasenweise, voraussichtlich bei laufendem Betrieb.
Gegenstand der Leistung ist die Erstellung eines Brandschutzkonzeptes für das gesamte Gebäude mit dem Schwerpunkt der Genehmigung von internen Nutzungseinheiten mit weniger als 400 m als Grundlage für die weitere Planung. Nach aktuellem Genehmigungsstand basiert das Brandschutzkonzept des Gebäudes auf einer Entfluchtung durch notwendige Flure und 2 Treppenhäuser. Lediglich für einen Teilbereich im 2. und 3. Obergeschoss sind aktuell interne Nutzungseinheiten genehmigt.
Eine Besonderheit des Gebäudes besteht in der Teilung des mitgenutzten Nachbargebäudes durch eine Gebäudetrennwand. Zudem liegen laut aktuellem Stand der Vorentwurfsplanung direkt am Haupttreppenraum auf jeder Etage Besprechungsräume, die im Falle eines weiteren Anstiegs der Mitarbeiter in Büros umgewandelt werden müssten.
Die Beauftragung der Planungsleistungen erfolgt stufenweise, in der ersten Stufe für die Leistungsphasen 1 bis 4, das heißt bis zur Erstellung der Entwurfsvorlage als Grundlage für die notwendigen Gremienentscheidungen der Auftraggeberin. Die Beauftragung der weiteren Leistungsphasen erfolgt in Abhängigkeit dieser Gremienentscheidungen. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung der weiteren Leistungsphasen nach HOAI besteht nicht.