Planungsleistungen „Ertüchtigung/Neubau der Kläranlage Neunkirchen“

Verbandsgemeindewerke Rennerod

Die Verbandsgemeinde Rennerod betreibt zur Reinigung der anfallenden Abwässer aus den Ortsgemeinden Westernohe, Oberrod, Elsoff, Mittelhofen, Hüblingen und Neunkirchen die Kläranlage Neunkirchen. Hierbei handelt es sich um eine belüftete Teichkläranlage mit einer Ausbaugröße von 3 760 EW. Die 1988 in Betrieb genommene Anlage besteht im Wesentlichen aus einer mechanischen Vorreinigung mit automatischer Rechenanlage und einem nachgerüsteten, im Teich I angeordneten Rundsandfang, 3 belüfteten Abwasserteichen sowie einem Nachklär- und Schönungsteich. Das gereinigte Abwasser wird über einen Ablaufmessschacht in den „Lasterbach“ eingeleitet. Aufgrund der in den letzten Jahren deutlich gestiegenen Reinigungsanforderungen entsprechen Teichkläranlagen nicht mehr dem heutigen Standard. Ebenso belastet der hohe Fremdwasserzulauf den Reinigungsprozess. Die Anlage soll auf dem bestehenden Kläranlagenstandort durch einen Neubau ersetzt werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-10-29. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-09-29.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-09-29 Auftragsbekanntmachung
2020-02-20 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-09-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Kurze Beschreibung:
Die Verbandsgemeinde Rennerod betreibt zur Reinigung der anfallenden Abwässer aus den Ortsgemeinden Westernohe, Oberrod, Elsoff, Mittelhofen, Hüblingen und Neunkirchen die Kläranlage Neunkirchen. Hierbei handelt es sich um eine belüftete Teichkläranlage mit einer Ausbaugröße von 3 760 EW. Die 1988 in Betrieb genommene Anlage besteht im Wesentlichen aus einer mechanischen Vorreinigung mit automatischer Rechenanlage und einem nachgerüsteten, im Teich I angeordneten Rundsandfang, 3 belüfteten Abwasserteichen sowie einem Nachklär- und Schönungsteich. Das gereinigte Abwasser wird über einen Ablaufmessschacht in den „Lasterbach“ eingeleitet. Aufgrund der in den letzten Jahren deutlich gestiegenen Reinigungsanforderungen entsprechen Teichkläranlagen nicht mehr dem heutigen Standard. Ebenso belastet der hohe Fremdwasserzulauf den Reinigungsprozess. Die Anlage soll auf dem bestehenden Kläranlagenstandort durch einen Neubau ersetzt werden.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Westerwaldkreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Verbandsgemeindewerke Rennerod
Postanschrift: Hauptstraße 55
Postleitzahl: 56477
Postort: Rennerod
Kontakt
Internetadresse: http://www.rennerod.de 🌏
E-Mail: rennerod@bieteranfrage.de 📧
URL der Dokumente: http://www.subreport.de/E91638882 🌏
URL der Teilnahme: http://www.subreport.de/E91638882 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-09-29 📅
Einreichungsfrist: 2019-10-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-10-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 189-459999
ABl. S-Ausgabe: 189
Zusätzliche Informationen
Innerhalb der unter II.2.7 genannten Zeitspanne von 12 Monaten soll die genehmigungsfähige Planung eingereicht sein. Für die Bearbeitung der weiteren Leistungsphasen sind entsprechende Bearbeitungszeiten zu vereinbaren.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Ausschreibung ist die Erbringung von Planungsleistungen für Gebäude (Grundleistungen gem. § 34 HOAI 2013, Leistungsphasen 1-9), für Freianlagen (Grundleistungen gem. § 39 HOAI 2013, Leistungsphasen 1-9), für Ingenieurbauwerke (Grundleistungen gem. § 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 1-9), für Verkehrsanlagen (Grundleistungen gem. § 47 HOAI 2013, Leistungsphasen 1-9) für sowie Planungsleistungen für die technische Ausrüstung (Grundleistungen gem. § 55 HOAI 2013, Leistungsphasen 1-9).
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Neben den Grundleistungen nach HOAI 2013 ist die Vergabe Besonderer Leistungen ebenfalls Gegenstand dieses Vergabeverfahrens. Die Besonderen Leistungen sind in der Anlage 2 des Generalplanervertrags beschrieben und aufgelistet.
Die vergebende Stelle beabsichtigt eine stufenweise Vergabe der Planungsleistungen.
In der Leistungsstufe 1 sollen die Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 4 nach HOAI 2013 (Grundleistungen nach §§ 34, 39, 43, 47, 55 HOAI 2013) sowie die in diesen Phasen erforderlichen Besonderen Leistungen beauftragt werden.
In der Leistungsstufe 2 sollen die Leistungen der Leistungsphasen 5 bis 9 nach HOAI 2013 (Grundleistungen nach §§ 34, 39, 43, 47, 55 HOAI 2013) sowie die in diesen Phasen erforderlichen Besonderen Leistungen beauftragt werden.
Die auf die Leistungsstufe 1 aufbauenden Leistungen werden optional ausgeschrieben.
Auf die Beauftragung der weiteren Leistungen/Stufen besteht kein Rechtsanspruch.
Dauer: 12 Monate
Beschreibung der Optionen:
Die vergebende Stelle beabsichtigt eine stufenweise Vergabe der Planungsleistungen:
— in der Leistungsstufe 1 sollen die Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 4 nach HOAI 2013 (Grundleistungen nach §§ 34, 39, 43, 47, 55 HOAI 2013) sowie die in diesen Phasen erforderlichen Besonderen Leistungen beauftragt werden,
— in der Leistungsstufe 2 sollen die Leistungen der Leistungsphasen 5 bis 9 nach HOAI 2013 (Grundleistungen nach §§ 34, 39, 43, 47, 55 HOAI 2013) sowie die in diesen Phasen erforderlichen Besonderen Leistungen beauftragt werden.
Die auf die Leistungsstufe 1 aufbauenden Leistungen werden optional ausgeschrieben.
Auf die Beauftragung der weiteren Leistungen/Stufen besteht kein Rechtsanspruch.
Zusätzliche Informationen:
Innerhalb der unter II.2.7 genannten Zeitspanne von 12 Monaten soll die genehmigungsfähige Planung eingereicht sein. Für die Bearbeitung der weiteren Leistungsphasen sind entsprechende Bearbeitungszeiten zu vereinbaren.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Gemarkung Neunkirchen

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1) Erklärung des Bewerbers, dass in der Person des Bewerbers oder durch ein Verhalten seiner Person oder durch das Verhalten einer Person, die dem Bewerber zuzurechnen ist, keine Ausschlussgründe nach § 42 Abs. 1 VgV in Verbindung mit § 123 GWB begründet sind;
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2) Erklärung des Bewerbers, dass in der Person des Bewerbers oder durch ein Verhalten seiner Person oder durch das Verhalten einer Person, die dem Bewerber zuzurechnen ist, keine Ausschlussgründe nach § 42 Abs. 1 VgV in Verbindung mit § 124 GWB begründet sind;
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3) Erklärung des Bewerbers, dass keine Abhängigkeiten von Ausführungs- und Lieferinteressen bestehen (gemäß § 73 Abs. 3 VgV). Gehört der Bewerber einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Teilnahmeantrag zu erklären, inwieweit er mit den weiteren Unternehmen verknüpft ist;
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4) Erklärung des Bewerbers, dass bei der Ausführung der vertraglichen Leistung im Auftragsfall nicht die von der Scientology-Organisation verbreitete „Technologie von L. Ron Hubbard“ angewendet, gelehrt oder in sonstiger Weise verbreitet wird;
5) Ist der Bewerber eine juristische Person, hat er mit seinem Teilnahmeantrag einen Handelsregisterauszug oder den Rechtsvorschriften seines Heimatstaates entsprechenden Nachweis vorzulegen.
Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte gemäß vorstehenden Ziffern 1 bis 4 für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen auch vom Dritten abzugeben.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die Dienstleistungen, die mit der ausgeschriebenen Planungsleistung vergleichbar sind, in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV);
2) Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient, und dass die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 47 Abs. 1 VgV);
3) Angaben des Teils des Auftrages, den der Bewerber unter Umständen an Dritte vergeben will.
Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch vom Dritten abzugeben.
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Mindeststandards:
Der Bewerber muss über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügen, deren Deckungssummen für Personenschäden mindestens 2 000 000 EUR, für Sachschäden mindestens 2 000 000 EUR, für Umweltschäden mindestens 2 000 000 EUR und für Vermögensschäden mindestens 1 000 000 EUR betragen (§ 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV) und die mindestens 2fach pro Versicherungsjahr zur Verfügung stehen müssen.
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Dies ist durch eine Bescheinigung über die Haftpflicht- oder durch eine Exzedentenversicherung nachzuweisen. Die geforderten Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Für den Nachweis genügt die Zusicherung des Bewerbers zum Abschluss dieser Versicherung im Auftragsfall in Verbindung mit einer schriftlichen Zusicherung des Haftpflichtversicherers über die Möglichkeit des Abschlusses einer entsprechenden Versicherung in der geforderten Höhe.
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Im Falle einer Beauftragung einer Arbeits- /Bietergemeinschaft haftet jedes Mitglied gesamtschuldnerisch.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Tabellarische Liste, in der die zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich genannt und unter Nennung der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung aufgeführt werden. Diese ist auf Verlangen durch Vorlage von Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweisen oder sonstigen vergleichbaren Belegen nachzuweisen (§ 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV);
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2) Erläuterung, aus der die Anzahl der Beschäftigten und deren Ausbildung der letzten 3 Jahre (Führungspersonal, Architekten, Ingenieure, Techniker etc.) hervorgeht (§ 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV);
3) Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch vom Dritten abzugeben.
Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag zu erklären.
Mindeststandards: I) Mindestanforderung an die Bürogröße:
Der Bewerber muss mindestens hinsichtlich der Person des
Objektplaners Ingenierbau über die Qualifikation eines abgeschlossenen Studiums des Ingenieurwesens verfügen und in diesen Planungsbereichen Berufserfahrung nachweisen. Hinsichtlich der Bürogröße muss der Bewerber neben der Person des Objektplaners Ingenieurbau über mindestens 2 Vertreter mit mindestens vergleichbarer beruflicher Qualifikation verfügen.
Fachplaners für die Technischen Ausrüstung über die Qualifikation eines abgeschlossenen Studiums des Ingenieurwesens verfügen und in diesen Planungsbereichen Berufserfahrung nachweisen. Gleichwertig zum abgeschlossenen Studium des Ingenieurwesens wird die Qualifikation durch eine abgeschlossene Ausbildung zum Techniker mit mindestens 10 Jahren Berufserfahrung in diesen Planungsbereichen anerkannt. Hinsichtlich der Bürogröße muss der Bewerber neben der Person des Fachplaners für die Technischen Ausrüstung über 1 Vertreter mit mindestens vergleichbarer beruflicher Qualifikation verfügen.
Bauüberwachers über die Qualifikation eines abgeschlossenen Studiums des Bau-Ingenieurwesens verfügen und in diesen Planungsbereichen Berufserfahrung nachweisen. Gleichwertig zum abgeschlossenen Studium des Bau-Ingenieurwesens wird die Qualifikation durch eine abgeschlossene Ausbildung zum Techniker mit mindestens 10 Jahren Berufserfahrung in diesen Planungsbereichen anerkannt. Hinsichtlich der Bürogröße muss der Bewerber neben der Person des Bauüberwachers über 2 Vertreter mit mindestens vergleichbarer beruflicher Qualifikation verfügen.
II) Mindestanforderung an die Erfahrung des Bewerbers:
Der Bewerber hat seine besondere Erfahrung mit der Planung der Erweiterung, Sanierung oder dem Neubau von Kläranlagen durch geeignete Referenzen nachzuweisen.
Geeignet sind solche Referenzen, die die nachfolgenden Anforderungen an die Vergleichbarkeit erfüllen und im Rahmen derer die Projekte kosten- und termingerecht abgewickelt wurden.
Es sind mindestens 2 Referenzen für Neubau bzw. Erweiterungen von biologischen Reinigungsstufen auf Kläranlagen der Größenklassen 2 und 3 (1 000-10 000 EW) zu benennen.
Es sind mindestens 2 Referenzen für den Neubau von vergleichbaren Regenüberlaufbecken oder Stauraumkanälen zu benennen.
Für alle Referenzen muss innerhalb der letzten 5 Jahre die LP 8 abgeschlossen worden sein.
Für alle Referenzen hat der Bewerber Auskunft darüber zu geben, wie sich die Bauzeit und die Baukosten entwickelt haben (Vergleich der Ergebnisse zum Zeitpunkt des Abschlusses der Leistungsphase 3, der Leistungsphase 7 und der Projektergebnisse nach Abschluss der Leistungsphase 8). Abweichungen zwischen den Projektergebnissen und dem Kostenanschlag sowie der geplanten Bauzeit zum Zeitpunkt der Vergabe sind zu begründen.
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Hinsichtlich aller Referenzen für den Bereich Ingenieurbau und Technische Ausrüstung ist darzustellen, inwieweit die im Rahmen der Referenzobjekte erbrachten Leistungen von den zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen erbracht worden sind.
Zu allen Referenzen hat der Bewerber den Namen, die Anschrift und die Kontaktdaten des Referenzgebers mitzuteilen.
Für die Referenzangaben kann die vorbereitete Liste (siehe Referenzbogen) genutzt werden.
Die Referenzangaben sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Zugelassen ist, wer nach den Ingenieurgesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen, oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe entsprechende Ingenieure benennen. Mit der Bewerbung sind die Voraussetzungen bezüglich der Planvorlageberechtigung im Sinne des § 103 Landeswassergesetz nachzuweisen.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung: Der Auftraggeber wendet das Landestariftreuegesetz (LTTG) Rheinland-Pfalz an.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1) Erfahrung des Bewerbers mit der Erbringung von Planungs- und Bauüberwachungsleistungen im Bereich der Sanierung und Erweiterung von Kläranlagen anhand der angegebenen Referenzen, die die Mindestanforderungen an die Referenzen gemäß Ziffer III.1.3) der Bekanntmachung erfüllen (50 %). Durch die Einreichung von zusätzlichen Referenzen (über die Mindestanzahl hinaus, die ebenfalls den Mindestanforderungen entsprechen müssen) kann eine bessere Bewertung erzielt werden.
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2) Berufserfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen (20 %).
3) Gesammelte Berufserfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen anhand der eingereichten Referenzen, die die Mindestanforderungen erfüllen (20 %).
4) Einhaltung der geplanten Bauzeit und der geplanten Baukosten, wie sie sich aus den Referenzen ergeben (10 %).
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2019-11-18 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 4 Monate

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: www.subreport.de/E91638882 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Vergabeberatungsstelle Klaeser GmbH
Postanschrift: Auf dem Kalk 5
Postort: Montabaur
Postleitzahl: 56410
Telefon: +49 26029973890 📞
Fax: +49 32121239232 📠
Land: Westerwaldkreis 🏙️
Internetadresse: www.Vergabeberatungsstelle.de 🌏
URL der Teilnahme: www.subreport.de/E91638882 🌏
URL der Dokumente: www.subreport.de/E91638882 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Die Teilnahmeantrags- und Vergabeunterlagen sind ausschließlich digital über die Vergabeplattform erhältlich. Ggf. erforderliche Änderungen an diesen Unterlagen oder zusätzliche Bieterinformationen werden ebenfalls ausschließlich über die Vergabeplattform kommuniziert. Registrierte Bewerber/Bieter werden hierüber automatisch informiert. Es wird daher empfohlen, die Unterlagen mit Registrierung zu beziehen. Werden Teilnahmeantrags- oder Vergabeunterlagen anonym herunterladen, liegt die Information über die Aktualität dieser Unterlagen in der alleinigen Verantwortung des unregistrierten Bewerbers/Bieters;
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2) Hinsichtlich der erbetenen Auskünfte zur Erfüllung der Teilnahmebedingungen steht ein Teilnahmeantrag als Formularvordruck zur Verfügung, den die Bewerber verwenden sollen. Die Verwendung des Formularvordrucks wird für die Erstellung des Teilnahmeantrages empfohlen, maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung;
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3) Anfragen von Bewerbern/Bietern werden nur in Textform über die Vergabeplattform, per E-Mail oder Fax von der unter I.3) genannten Kontaktstelle entgegengenommen und von der Vergabestelle ausschließlich in Textform über die Vergabeplattform beantwortet. Anfragen sollen bis spätestens 10 Tage vor Ablauf der Einreichungsfrist für die Teilnahmeanträge bzw. Angebote gestellt werden;
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4) Der Versand der Einladungen zum Verhandlungsgespräch und der Informations- und Absageschreiben gemäß § 134 GWB erfolgt grundsätzlich über die Vergabeplattform, die Vergabestelle behält sich eine Versendung per Fax vor. Im Falle der Bewerbung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft aus mehreren Büros erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle mit dem Bewerber über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des Bevollmächtigten;
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5) Ergänzende Informationen oder sonstige Korrespondenz der Vergabestelle erfolgen grundsätzlich über die Vergabeplattform;
6) Die Teilnahmeanträge und die Angebote sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen bis zum Ablauf der jeweiligen Einreichungsfrist elektronisch in Textform über die unter I.3) angegebene Vergabeplattform einzureichen;
7) Die Abgabe von schriftlichen Teilnahmeanträgen und/oder Angeboten (in Papierform) ist nicht zugelassen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz
Postanschrift: Stiftstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 56116
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6131162234 📞
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de 📧
Fax: +49 6131162113 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Von Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter bei der vergebenden Stelle gem. der in § 160 Abs. 3 GWB genannten Fristen elektronisch in Textform über die Vergabeplattform zu rügen. Erklärt die vergebende Stelle, dass sie einer Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Tagen bei der unter VI. 4.1) genannten Stelle einen Nachprüfungsantrag zu stellen.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2019/S 189-459999 (2019-09-29)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-02-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 547 614 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-02-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-02-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 038-090266
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 189-459999
ABl. S-Ausgabe: 38

Objekt
Umfang der Beschaffung
Beschreibung der Optionen:
Die vergebende Stelle beabsichtigt eine stufenweise Vergabe der Planungsleistungen.
In der Leistungsstufe 1 sollen die Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 4 nach HOAI 2013 (Grundleistungen nach §§ 34, 39, 43, 47, 55 HOAI 2013) sowie die in diesen Phasen erforderlichen Besonderen Leistungen beauftragt werden.
In der Leistungsstufe 2 sollen die Leistungen der Leistungsphasen 5 bis 9 nach HOAI 2013 (Grundleistungen nach §§ 34, 39, 43, 47, 55 HOAI 2013) sowie die in diesen Phasen erforderlichen Besonderen Leistungen beauftragt werden.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Bearbeitungsoprganisation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 75
Preis (Gewichtung): 25

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-02-19 📅
Name: Ingenieurgesellschaft Dr. Siekmann + Partner GmbH
Postanschrift: Segbachstraße 9
Postort: Thür
Postleitzahl: 56743
Land: Deutschland 🇩🇪
Mayen-Koblenz 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 503 757 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gilt § 135 Abs. 2 S. 2 GWB, wonach die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung endet.
Quelle: OJS 2020/S 038-090266 (2020-02-20)