Planungsleistungen für das Projekt Barrierefreier Umbau der Hst. Vosskuhle, Lübkestr. Und Max-Eyth-Str. in den Leistungsbildern Objektplanung der Verkehrsanlagen und Tragwerksplanung
Planungsleistungen für das Projekt „Baulos 71-72 – Barrierefreier Umbau der Stadtbahnhaltestellen Vosskuhle, Lübkestr. Und Max-Eyth-Str.“ in den Leistungsbildern Objektplanung der Verkehrsanlagen und Tragwerksplanung.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-09-26.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-08-27.
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“Planungsleistungen für das Projekt Barrierefreier Umbau der Hst. Vosskuhle, Lübkestr. Und Max-Eyth-Str. in den Leistungsbildern Objektplanung der...”
Titel
Planungsleistungen für das Projekt Barrierefreier Umbau der Hst. Vosskuhle, Lübkestr. Und Max-Eyth-Str. in den Leistungsbildern Objektplanung der Verkehrsanlagen und Tragwerksplanung
F060/19
Planungsleistungen für das Projekt „Baulos 71-72 – Barrierefreier Umbau der Stadtbahnhaltestellen Vosskuhle, Lübkestr. Und Max-Eyth-Str.“ in den Leistungsbildern Objektplanung der Verkehrsanlagen und Tragwerksplanung.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: EUR 353 000 💰
1️⃣
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Ingenieur- und Hochbauarbeiten📦
Ort der Leistung: Dortmund, Kreisfreie Stadt🏙️
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Dortmund
Beschreibung der Beschaffung:
“Die Stadtbahnstrecke 82 wurde im Bereich von der Haltestelle Kohlgartenstraße bis zur Haltestelle Stadtkrone Ost im Jahr 1992 als Stadtbahnzulaufstrecke im...”
Beschreibung der Beschaffung
Die Stadtbahnstrecke 82 wurde im Bereich von der Haltestelle Kohlgartenstraße bis zur Haltestelle Stadtkrone Ost im Jahr 1992 als Stadtbahnzulaufstrecke im Rahmen des ÖPNV-Beschleunigungsprogramms für den Einsatz des B-Wagens ausgebaut. Seither haben die Bahnsteige in diesem Streckenabschnitt einheitlich eine Bahnsteighöhe von 38 cm ü. SO. Aufgrund der Novellierung des Personenbeförderungsgesetzes vom 1.1.2013 besteht die Forderung, die Barrierefreiheit im öffentlichen Personennahverkehr in Deutschland bis zum 1.1.2022 möglichst vollständig herzustellen.
In diesem Kontext ist die Planung zur Herstellung der Barrierefreiheit an den 3 Haltestellen Voßkuhle, Lübkestraße und Max-Eyth-Straße in Mittellage der B1 und der Schaffung barrierefreier Zugänge mittels neuer niveaugleicher Überwege an den Haltestellen Voßkuhle und Lübkestraße und eines Brückenneubaues an der Haltestelle Max-Eyth-Str. zu erstellen.
Der Umbau der Stadtbahnanlagen und ggfls. der Brückenneubau sind in der Planung und Baudurchführung untereinander abzustimmen.
Darüber hinaus soll die Realisierung der genannten infrastrukturellen Maßnahmen das Fahrzeugkonzept des Bahnbetreibers DSW21 berücksichtigen. Danach wird die provisorische Nutzung der Haltestellen ab dem Jahr 2024 angestrebt.
Das derzeit geschätzte Gesamtinvestitionsvolumen des Bauvorhabens beträgt einschließlich eines Planungsaufwands von ca. 1 500 000 EUR insgesamt etwa 12 200 000 EUR.
Im Rahmen der Vorplanung wurden bereits Vorzugsvarianten der Streckenführung und Haltestellenausbildung aufgetragen und bewertet. Auf dieser Grundlage wurde vom Rat der Stadt Dortmund am 13.12.2018 ein Planungsbeschluss gefasst. Demnach liegt dem Vorhaben folgendes Konzept zugrunde:
Die Stadtbahn wird zwischen den Haltestellen von Voßkuhle bis Max-Eyth-Straße im Bestand geführt, nur im Bereich der Haltestellen erfolgt eine Aufweitung der Gleise zur Herstellung von Mittelbahnsteigen. Die Haltestelle Voßkuhle soll als Mittelbahnsteig östlich der Kreuzung, die Haltestelle Lübkestraße soll als Mittelbahnsteig westlich der Kreuzung und die Haltestelle Max-Eyth-Straße soll als Mittelbahnsteig im Bestand mit Aufzug und Treppe geplant werden.
Dies bedeutet einen Neubau der Stadtbahnhaltestellen unter wirtschaftlicher Betrachtung möglichst in Modulbauweise und Fertigbauelementen mit einer Bahnsteighöhe von 94cm ü.SO unter Berücksichtigung gutachtlicher Empfehlung – zur technischen Machbarkeit spezieller Haltestellenlösungen mit vermindertem Eingriff in den Baumbestand.
Die erforderlichen Stadtbahngleisverlegungen mit Anpassung der Fahrleitungsanlage sind unter Aufrechthaltung des Betriebes der Strecke 82 herzustellen.
Für die Zuwegungen bedeutet dies, dass gemäß aktuellem Ratsbeschluss zukünftig die Haltestellen Voßkuhle und Lübkestraße niveaugleich, die Haltestelle Max-Eyth-Str. niveaufrei über ein neues Brückenbauwerke erreichbar bleiben sollen. Auf Grund gutachterlicher Untersuchungen kann es noch zum Entfall des Brückenbauwerkes als Zuwegung zur Haltestelle kommen, dann ist ebenfalls ein niveaugleicher Überweg zu planen.
Es wird angestrebt die Stadtbahnhaltestellen von Kohlgartenstr. bis Max-Eyth-Str. mit einer einheitlichen Handschrift zu gestalten. Die Planung wird von einem Architekturbüro erarbeitet und muss in Abstimmung in die Planung eingearbeitet werden.
Außerdem wird die Fahrleitungsplanung separat vergeben und muss ebenso wie die Planungsbelange der Betriebstechnik in Abstimmung mit den beauftragen Büros in die Planung eingearbeitet werden.
Für die Haltestelle Max-Eyth-Str. wird die Planung der Brücke Max-Eyth-Str. separat vergeben, sofern die Planung nicht entfällt. Die Planung ist in Abstimmung mit dem beauftragten Büro zu berücksichtigen.
Die gesamte Baumaßnahme muss „unter Betrieb“ (ÖPNV und IV) erfolgen. Dies ist unter Berücksichtigung der verschiedenen Bauphasen der Verkehrsanlagen und ggfls. der Erstellung des Brückenbauwerkes zu beachten.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium, und alle Kriterien werden nur in den Auftragsunterlagen genannt
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Der nachstehende Zeitrahmen ist in Monaten ausgedrückt.
Beschreibung
Dauer: 60
Informationen über die Begrenzung der Zahl der einzuladenden Bewerber
Vorgesehene Mindestanzahl: 3
Maximale Anzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
“Erfüllung der geforderten Mindestkriterien der wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit. Erfüllung der zusätzlichen...”
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Erfüllung der geforderten Mindestkriterien der wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit. Erfüllung der zusätzlichen Bewertungskriterien. Bei gleicher Punktzahl von Bewerbern entscheidet das Los über die Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren. Die Auslosung wird durch die am Verfahren nicht beteiligte Submissionsstelle des Vergabe- und Beschaffungszentrums durchgeführt.
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Zusätzliche Informationen:
“Für die Erbringung der Leistungen wird ein Fachplaner bzw. eine Bietergemeinschaft gesucht, der bzw. die die folgenden Leistungen erbringt:
Planungen der...”
Zusätzliche Informationen
Für die Erbringung der Leistungen wird ein Fachplaner bzw. eine Bietergemeinschaft gesucht, der bzw. die die folgenden Leistungen erbringt:
Planungen der Leistungsphase 1-6 für die Verkehrsplanung der Stadtbahngewerke,
Planungen der Leistungsphase 2-4 und 6 im Leistungsbild Tragwerksplanung
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen: Siehe Bewerberbogen
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“— Nachweis einer ausreichenden Berufshaftpflichtversicherung für die gesamte Dauer des Vertrages bis zur vollen Leistungserbringung (Mind. 3 Mio EUR für...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
— Nachweis einer ausreichenden Berufshaftpflichtversicherung für die gesamte Dauer des Vertrages bis zur vollen Leistungserbringung (Mind. 3 Mio EUR für Personen- und Sachschäden und 250 000 EUR für Vermögensschäden). Im Falle einer Bewerbergemeinschaft Eigenerklärung der Mitglieder gesamtschuldnerisch zu haften und im Auftragsfall eine ausreichende objektbezogene Berufshaftpflichtversicherung abzuschließen und diese für die gesamte Dauer des Vertrages bis zur vollen Leistungserbringung aufrechtzuerhalten unter Benennung des Generalplaners/federführenden Architekten als bevollmächtigten Vertreters,
— Nachweis der Mitarbeiterstruktur (Mindestkriterium: 14 Mitarbeiter),
— Nachweis einer Zertifizierung nach DIN ISO 9001 (sofern vorhanden),
— Gesamtumsatz und Umsatz für die entsprechende Planungsleistungen von Verkehrsanlagen und Tragwerksplanung in den letzten 3 Geschäftsjahren der Bewerber, separat ausgewiesen (Mindestkriterium: 800 000 EUR Gesamtumsatz),
— Referenzliste mit Angaben zu den Referenzen, die eigenverantwortlich bearbeitet wurden. Für die oben genannten Leistungsbilder sind jeweils 2 Referenzprojekte zu benennen und fließen in die Bewertung ein. In jeder Referenz sind Mindestkriterien (Investitionsvolumen, Nutzungstyp, Art der Planung und abgeschlossene Referenz) und Bewertungskriterien vorgegeben,
— Angabe welche Fachdisziplin mit dem eigenen Büro und welche ggf. durch Mitglieder.
Einer Bewerbergemeinschaft und/oder durch Unterauftragnehmer erbracht werden, sowie deren Benennung. Darstellung, mit welchen benannten Büros in welcher Organisations-form bereits zusammengearbeitet wurde und bei welchen Projekten. Ist es beabsichtigt Unteraufträge zu vergeben, muss die Verpflichtungserklärung des jeweiligen Unterauftragnehmers eingereicht werden.
Mehr anzeigen Bedingungen für die Teilnahme
Die Mindeststandards können dem Bewerbungsbogen entnommen werden.
Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien: Siehe Bewerberbogen
Bedingungen für die Teilnahme
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten): Die Mindeststandards können dem Bewerbungsbogen entnommen werden.
Informationen über einen bestimmten Beruf
Reserviert für einen bestimmten Beruf
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Berufsqualifikation nach § 75 Abs. 1-3 Vergabeverordnung (VgV)
Informationen über das für die Ausführung des Auftrags zuständige Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der mit der Ausführung des Auftrags betrauten Mitarbeiter
Verfahren Art des Verfahrens
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Informationen zur Verhandlung
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ersten Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen zu führen
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2019-09-26
12:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
“Der Auftraggeber ist an die Bestimmungen des Runderlasses des Innenministeriums Nordrhein-Westfalen – Verhütung und Bekämpfung von Korruption in der...”
Der Auftraggeber ist an die Bestimmungen des Runderlasses des Innenministeriums Nordrhein-Westfalen – Verhütung und Bekämpfung von Korruption in der öffentlichen Verwaltung- vom 26.4.2005 – IR 12.2.2006-Nr. 3.1 und 3.3 gebunden.
Für die Auftragsvergabe gelten die Bedingungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG-NRW).
Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, den Nachunternehmer und den Verleiher von Arbeitskräften zur Bestätigung der Erklärung einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz anfordern.
Bereitstellung der Unterlagen:
Es erfolgt eine elektronische Bereitstellung auf dem Vergabemarktplatz Metropole Ruhr (zu den unter http:// www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ genannten Nutzungsbedingungen können die Vergabeunterlagen kostenlos angefordert und heruntergeladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden.)
Bekanntmachungs-ID: CXPSYYFYQNQ
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Münster
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2514111691📞
E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de📧
Fax: +49 2514112165 📠
URL: www.bezreg-muenster.de🌏 Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: s.o.
Postort: Münster
Land: Deutschland 🇩🇪 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Ein Nachprüfungsverfahren ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang einer Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Ein Nachprüfungsverfahren ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang einer Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Kalendertage nach Absendung der Information über die Vergabeentscheidung per Fax oder E-Mail und 15 Kalendertage nach Absendung der Information über die Vergabeentscheidung per Post, wobei die Frist jeweils unabhängig vom Zugang der Information beim betroffenen Bewerber oder Bieter am Tag nach Absendung der Information beginnt (§ 134 GWB).
Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens setzt ferner voraus, dass erkannte Vergabeverstöße innerhalb der in § 134 GWB genannten Frist gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden
(§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB).
Mehr anzeigen Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: s.o.
Postort: Münster
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2019/S 165-405064 (2019-08-27)