Planungsleistungen für das Projekt: Brandschutztechnische Sanierung und Umbau der Sekundarschule in Höhnstedt, Los 3: Fachplanung Technische Ausrüstung – Anlagengruppen 4 und 5

Landkreis Saalekreis

Das Projekt beinhaltet die weitere brandschutztechnische Modernisierung und den Umbau des Schulgebäudes, Typ Erfurt „TS 69“ nach den Schulerfordernissen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-08-14. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-07-09.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-07-09 Auftragsbekanntmachung
2019-09-19 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-07-09)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Referenznummer: VST - 166/2019/Ho
Kurze Beschreibung:
Das Projekt beinhaltet die weitere brandschutztechnische Modernisierung und den Umbau des Schulgebäudes, Typ Erfurt „TS 69“ nach den Schulerfordernissen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Saalekreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landkreis Saalekreis
Postanschrift: Domplatz 9
Postleitzahl: 06217
Postort: Merseburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.saalekreis.de 🌏
E-Mail: jana.hossbach@saalekreis.de 📧
Fax: +49 3461-402061 📠
URL der Dokumente: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=268742 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=268742 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-07-09 📅
Einreichungsfrist: 2019-08-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-07-11 📅
Datum des Beginns: 2019-09-30 📅
Datum des Endes: 2019-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 132-324592
ABl. S-Ausgabe: 132
Zusätzliche Informationen
Mit dem Angebot sind keine Entwürfe zu der gestellten Aufgabe einzureichen.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die zu vergebenden Gesamtplanungsleistungen der Objekt- und Fachplanungen für das Projekt: Brandschutztechnische Sanierung und Umbau der Sekundarschule in Höhnstedt umfasst 4 Lose. Gegenstand dieses Verfahrens ist das Los 3 – Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagegruppen 4 und 5 (gem. § 53 HOAI).
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Im Zuge der weiteren brandschutzmäßigen Ertüchtigung und Sanierung und Modernisierung der Schule, soll die ortsfeste elektrische Anlage im Schulgebäude in ihrer Erneuerung fortgeführt und wo notwendig, überarbeitet werden. Es sind die vorhanden Anschlusskennwerte des derzeitigen Hausanschlusses mit der neu geplanten/angedachten Ausstattung zu vergleichen und eventuell muss der Hausanschluss für die Elektroanlage erneuert werden. Bei der Planung der Anlagengruppen 4 und 5 soll die vorhandene Elektro- und Informationsanlagenplanung bzw. deren Installationsprinzip übernommen, fortgeführt bzw. in die Planung integriert werden. Verschiedene Unterverteilungen im unsanierten Bereich (Fachtrakt) sind eventuell nach Prüfung der Anlagen zusammenzufassen und als eine Unterverteilung aufzubauen. In einigen Fachräumen sind die Unterverteilungen bereits mit dem Ausbau der Fachräume erneuert worden, diese sollen im Bestand verbleiben und, soweit erforderlich, dem Sicherheitsniveau des Gesamtgebäudes angepasst werden. Sämtliche elektrische Bauteile sind nach dem Stand der Technik zu überprüfen und eventuell, in Absprache mit dem Bauherr auszutauschen.
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Die Sanierungsarbeiten im Schulgebäude sollen bauabschnittsweise für alle Gewerke ausgeführt werden.
Die zentralen Fernmelde- und informationstechnischen Anlagen: TK-Anlage, Türsprechanlage, Uhrenanlage, Hausalarmanlage (gekoppelt aus ELA und Brandmeldeanlage), Sicherheitsbeleuchtungsanlage, Notstromanlage, Einbruchmeldeanlage, Datennetz LAN, Raffstoreanlage, Beleuchtungsanlage über KNX/EIB-Bus, Blitzschutzanlage, Potentialausgleich sind bereits in vorangegangenen Bauabschnitten installiert worden und sollen für den unsanierten Bereich erweitert bzw. fortgeführt werden.
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Als Neuinstallation für den gesamten Schulstandort (Schulgebäude und Sporthalle) soll ein Notfall- und Gefahren-Reaktions-System (NGRS) geplant werden. Zudem soll, sofern nach Bauordnung des Landes Sachsen-Anhalt oder den Auflagen des Fördermittelgebers erforderlich, die Notwendigkeit des Einbaus einer Aufzugsanlage geprüft und geplant werden. Die Elektroinstallation in der Außenanlage und zur Versorgung der Sporthalle soll ebenfalls auf der Grundlage der vorhandenen Entwurfsunterlage mit geplant werden.
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In der Planung soll, soweit erforderlich, die Umsetzung der Barrierefreiheit einschließlich der Versorgung eines Aufzuges Berücksichtigung finden.
Im Zusammenhang mit der Erfüllung der ENEV soll die Elektroplanung auf die separaten Planungen der HLSK und die bereits erfolgten Baumaßnahmen zum Wärmeschutz des Gebäudes abgestimmt werden. Dazu soll die Planung auf einen sparsamen Energieverbrauch und die Nutzung von erneuerbaren Energien für den Eigenbedarf (z. B. Solartechnik) ausgelegt werden. Die relevanten Verbrauchskennwerte zur Fortschreibung des vorhandenen Energienachweises sind zu ermitteln, abzustimmen und an den Gebäudeplaner zu übergeben.
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Um für die Sanierung und den Umbau die erforderliche Baufreiheit zu haben, ist angedacht, das Schulgebäude in Teilen leer zu ziehen und den Schulbetrieb übergangsweise in einer 2-etagigen Containeranlage (8 Klassenräume) mit Sanitärtrakt und Treppenanlagen auf dem vorderen Schulhof unterzubringen. Hierfür sollen sämtliche erforderlichen Unterlagen, bezogen auf die vereinbarten Planungsleistungen, durch den Auftragnehmer ausgearbeitet werden.
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Die gesamte Maßnahme soll über das Programm: „Verbesserung der Schulinfrastruktur für finanzschwache Kommunen“ gefördert werden.
Die vom Auftragnehmer zu erarbeitenden Unterlagen für den Fördermittelantrag (LPH 3) sind dem Auftraggeber zwingend bis zum 16.12.2019 zu übergeben.
Beschreibung der Verlängerungen:
Abruf bzw. Beauftragung der optional vereinbarten Leistungen laut ausgeschriebenem Vertrag mit entsprecheneder Terminvereinbarung.
Beschreibung der Optionen:
Bei Abschluss des Vertrages werden zunächst nur die Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 3 beauftragt. Die Leistungsphasen 4 bis 9 je Anlagengruppe werden optional vereinbart. Die Optionen werden bei der Ermittlung des Gesamthonorars entsprechend berücksichtigt. Die weiteren Leistungen ab Leistungsphase 4 sollen in Abhängigkeit von den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln abgerufen werden. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der benannten Optionen besteht nicht.
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Zusätzliche Informationen: Mit dem Angebot sind keine Entwürfe zu der gestellten Aufgabe einzureichen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 06179 Salzatal OT Höhnstedt

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Berufsqualifizierung für den Beruf des Ingenieurs nach § 75 Abs. 1 und 2 VgV;
b) Erklärungen nach §§ 123 und 124 GWB über das Vorliegen oder das Nichtvorliegen von zwingenden und/oder fakultativen Ausschlussgründen;
c) bei Vorliegen von Ausschlussgründen: Erklärung des Bieters zur Selbstreinigung nach § 125 GWB mit entsprechenden Nachweisen;
d) eine Erklärung ob die Weitervergabe von Auftragsanteilen nach § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV beabsichtigt ist mit den entsprechenden Angaben;
e) Erklärung des Bieters, dass keine Abhängigkeiten von Ausführungs- und Lieferinteressen bestehen (gemäß § 73 Abs. 3 VgV). Gehört der Bieter einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Angebot zu erklären, inwieweit er mit den weiteren Unternehmen verknüpft ist.
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f) Bietergemeinschaften werden unter folgenden Bedingungen zugelassen:
Bietergemeinschaften haben mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern unterschriebene rechtsverbindliche Erklärung abzugeben,
— dass im Aufragsfall eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird und
— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Bietergemeinschaften haben in ihrem Angebot ihre Mitglieder und deren Aufgaben (Arbeitsteilung) innerhalb des Projektes anzugeben. Sie haben einen bevollmächtigten Vertreter
Zu benennen, der die Bietergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber vertritt.
Werden die Leistungen von eine rBietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte gemäß vorstehender Buchstaben a) bis e) für jedes Mitglied derBietergemeinschaft zu erklären.
Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auch vom Dritten abzugeben
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung (§ 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV) eines in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherers mit den Deckungssummen von
2 000 000 EUR für Personenschäden und 300 000 EUR für sonstige Schäden. Für den Nachweis genügt die Kopie der Police oder die Zusicherung des Bieters zum Abschluss dieser Versicherung im Auftragsfall in Verbindung mit einer schriftlichen Zusicherung des Haftpflichtversicherers über die Möglichkeit des Abschlusses einer entsprechenden Versicherung in der geforderten Höhe. Im Falle einer Beauftragung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft haftet jedes Mitglied gesamtschuldnerisch.
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2) Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bieter der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient, und dass die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 47 Abs. 1 VgV).
3. Angaben des Teils des Auftrages, den der Bieter unter Umständen an Dritte vergeben will. Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Angebot zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären.
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Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auch vom Dritten abzugeben.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Referenzliste für Fachplanungen Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 4 gemäß § 53 HOAI (LPH 3-8)
1.1 Liste der in den letzten 3 bis 5 Jahren (längstens ab 2014) erbrachten Leistungen mit den Schwerpunkten:
A) Neubau, Sanierung oder Erweiterung von Gebäuden in Fertigteilbauweise für Bildungseinrichtungen (z. B. Schulen, Kindertagesstätten, Universitäten);
B) Sanierung oder Erweiterung der unter A) genannten Gebäude bei laufender Nutzung;
C) Planung von Ausweichquartieren während der Bauzeit;
Mit folgenden Angaben:
a) Auftraggeber/Ansprechpartner (Name/Telefonnummer)
b) Baukosten
c) Planungs- und Bauzeit
d) erbrachte Leistungsphasen.
Vom Bewerber sind die aus seiner Sicht mit der Aufgabenstellung vergleichbare Leistungen in der Liste zu kennzeichnen.
2) Angabe der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen (Projektleiter und Stellvertreter) namentlich genannt und unter Nennung der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung (i. S. d. § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV) sowie die Angaben über deren Erfahrungen mit mindestens einem vergleichbaren Referenzprojekt zu den o. g. Schwerpunkten
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3) Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auch vom Dritten abzugeben.
Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Angebot zu erklären.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Zugelassen ist, wer nach den Ingenieurgesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen, oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe entsprechende Ingenieure benennen.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 13:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2019-09-30 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2019-08-14 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 13:00
Zusätzliche Informationen:
Die Öffnung der Angebote wird von 2 Vertretern des Landkreises Saalekreis gemeinsam unverzüglich nach Ablauf der Angebotsfrist durchgeführt. Bieter sind nicht zugelassen.

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Vergabe und Beteiligungen/Vergabestelle
Dokumente URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=268742 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Alle geforderten Angaben, Nachweise, Urkunden, Referenzen, Erklärungen, Unterlagen sind in deutscher Sprache bzw. in deutschsprachiger beglaubigter Übersetzung einzureichen;
2) Alle Bezeichnungen im Text der Bekanntmachung umfassen gleichermaßen die weibliche, diverse und männliche Form der Geschlechtsbezeichnung;
3) Informationen zum Umgang des Auftraggebers mit den erhobenen Daten (entprechend der Datenschutz-Grundverordnung) sind als Anlage in den Vergabeunterlagen zu finden.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: 1. und 2.Vergabekammer des Landes Sachsen- Anhalt beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Postort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 345-5141529 📞
E-Mail: poststelle@lvwa.sachsen-anhalt.de 📧
Fax: +49 345-5141115 📠
Internetadresse: http://www.lvwa.sachsen-anhalt.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
15 Kalendertage nach Absendung der Vorabinformation nach § 134 GWB an unterlegene Bewerber ist der Vertragsschluss möglich (§ 134 Abs. 2 GWB). Wird die Vorabinformation per Fax oder auf elektronischem Wege versendet, verkürzt sich diese Frist auf 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber.
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§ 160 GWB findet Anwendung. Die Vorschrift lautet auszugsweise:
„(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem AG nicht
Innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem AG gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem AG gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des AG, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.“
Der Auftraggeber weist darauf hin, dass der Bieter wegen des Akteneinsichtsrechts aller Beteiligten eines Nachprüfungsverfahrens nach § 165 Abs. 1 GWB damit rechnen muss, dass sein Angebot von den Beteiligten bei der Vergabekammer eingesehen wird. Daher liegt es in seinem Interesse, schon in seinen Angebotsunterlagen auf wichtige Gründe nach § 165 Abs. 2 GWB für eine Versagung der Akteneinsicht hinzuweisen und betroffene Angebotsteile kenntlich zu machen (Geheimnisse, insbesondere Fabrikations-, Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse). Zur Durchsetzung seiner Rechte muss sich der Bieter an die Vergabekammer wenden.
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Quelle: OJS 2019/S 132-324592 (2019-07-09)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-09-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 750 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-09-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-09-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 183-446173
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 132-324592
ABl. S-Ausgabe: 183

Verfahren
Vergabekriterien
Kostenkriterium (Name): Qualität der zu erwartenden Leistungserfüllung
Kostenkriterium (Gewichtung): 80
Kostenkriterium (Name): Gesamthonorar
Kostenkriterium (Gewichtung): 20

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-09-17 📅
Name: ABW Elektroplan GmbH
Postanschrift: Markt 43
Postort: Lutherstadt Eisleben
Postleitzahl: 06295
Land: Deutschland 🇩🇪
Mansfeld-Südharz 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 115651.35 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Referenz
Zusätzliche Informationen
3) Informationen zum Umgang des Auftraggebers mit den erhobenen Daten (entsprechend der Datenschutz-Grundverordnung) sind als Anlage in den Vergabeunterlagen zu finden.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem AG nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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Der Auftraggeber weist darauf hin, dass der Bieter wegen des Akteneinsichtsrechts aller Beteiligten eines Nachprüfungsverfahrens nach § 165 Abs. 1 GWB damit rechnen muss, dass sein Angebot von den Beteiligten bei der Vergabekammer eingesehen wird. Daher liegt es in seinem Interesse, schon in seinen Angebotsunterlagen auf wichtige Gründe nach § 165 Abs. 2 GWB für eine Versagung der Akteneinsicht hinzuweisen und betroffene Angebotsteile kenntlich zu machen (Geheimnisse, insbesondere Fabrikations-, Betriebs- oder
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Geschäftsgeheimnisse). Zur Durchsetzung seiner Rechte muss sich der Bieter an die Vergabekammer wenden.
Quelle: OJS 2019/S 183-446173 (2019-09-19)