Auftragsbekanntmachung (2019-09-25) Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name: Zentrale Auftragsvergabestelle des Landkreises Darmstadt-Dieburg
Postanschrift: Jägertorstraße 207
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64289
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Zentrale Auftragsvergabestelle
Telefon: +49 61518811535📞
E-Mail: zavs@ladadi.de📧
Fax: +49 61518812484 📠
Region: Darmstadt-Dieburg🏙️
URL: http://www.ladadi.de🌏
Adresse des Käuferprofils: www.subreport-elvis.de🌏 Kommunikation
Dokumente URL: www.subreport.de/E47322852🌏
Teilnahme-URL: www.subreport.de/E47322852🌏
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“Planungsleistungen für die Sanierung des Ludwig-Steinmetz-Freibades Dieburg
Freibad VgV”
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦
Kurze Beschreibung:
“Tragwerksplanungsleistungen gemäß § 51 HOAI 2013, LPH 1-6, stufenweise + besondere Leistungen (Ingenieurtechnische Kontrolle).”
1️⃣
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung📦
Ort der Leistung: Darmstadt-Dieburg🏙️
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Dieburg
Beschreibung der Beschaffung:
“Die Stadt Dieburg (ca. 15 200 EW) betreibt das Ludwig-Steinmetz-Freibad aus dem Jahr 1953. Das Bad verfügt über eine Beckenlandschaft von ca. 2 000 qm...”
Beschreibung der Beschaffung
Die Stadt Dieburg (ca. 15 200 EW) betreibt das Ludwig-Steinmetz-Freibad aus dem Jahr 1953. Das Bad verfügt über eine Beckenlandschaft von ca. 2 000 qm bestehend aus Schwimmerbecken (ca. 20 m x ca. 50 m), Sprungbecken (ca. 18 m x ca. 18 m) mit einem ca. 10 m hohen Sprungturm, Spiel- und Tummelbecken, sowie einem Planschbecken. Das Tummelbecken verfügt über eine ca. 20 m lange Wasserrutsche, einen Wasserpilz, einen Strömungskanal, eine Wassergrotte, Massagedüsen, ein Brodelbecken und eine Gleitbahn von ca. 7 m. Die Umkleidekabine und der Aufenthaltsraum des Freibades sind beheizt.
Die gesamte Anlage ist baulich, technisch und optisch in die Jahre gekommen. Die Stadtverwaltung ist bestrebt ein zukunftweisendes Bäderkonzept zu entwickeln.
Der Umfang der Sanierung ist abhängig vom Ergebnis der Vorplanung und der Bestandsanalyse.
Die Leistungsphase 1 (Grundlagenermittlung) und die Leistungsphase 2 (Vorplanung) der Tragwerksplanung sollen bis Ende Februar 2020 vorliegen.
Das Bad soll in 3 Bauabschnitten saniert werden, generell in den Herbst-und Wintermonaten, damit die Anlage in den Saisonmonaten zur Verfügung steht. Die Bauabschnitte sind darauf abzustimmen.
Öffnungszeiten des Freibades:
15.5.-15.9.2020
Des Weiteren bestehen Ideen zur Planung eines BHKWs, welches dann das Freibad und weitere Gebäude versorgen soll – nicht Bestandteil dieses Verfahrens.
Der Wassersportverein Dieburg erstellt aktuell eine Planung für ein Trainingsbad auf einem Teilbereich des Freibadgrundstückes. Dieses Trainingsbad ist nicht mit dem Bestandsbad verbunden und wird völlig autark betrieben und ist nicht Bestandteil dieses Verfahrens.
Auszug aus dem Denkmalverzeichnis des Landes Hessen (Originaltext):
„Das im Jahr 1953 eingeweihte Schwimmbad ist von Architekt Walter Hock als Freibad mit L-förmigem Becken und Sprungturm konzipiert. Das nach damals neuesten technischen und hygienischen Maßstäben errichtete Bad weist ein großes achtbahniges Schwimmbecken auf, das ursprünglich nach einer konstruktiven Unterteilung in ein gerundetes Nichtschwimmer-Becken überging. Heute ist nach einer baulichen Trennung die Rundform in ein Erlebnisbad umgestaltet. Das westlich angefügte Sprungbecken weist eine Größe von 18 x 18 m sowie eine Tiefe von 4,5 m auf. Beeindruckendstes Element des Bades ist der in klaren Formen in Betonbauweise errichtete Sprungturm, der aus einer geneigten, sich nach oben verjüngenden Stütze mit einer die erste Plattform unterstützenden Gegenstrebe besteht.
Auskragende Unterzüge tragen 3 Sprungplattformen in 5 m, 7,5 m und 10 m Höhe. Schlanke Leitern und zurückhaltende Eisengeländer möglichen den Aufstieg und sichern die Plattformen. Das in seiner Bauzeit in großem Umkreis einzigartige Bad wird einschließlich der erhaltenen Becken, des Sprungturmes und des kleineren, in gleicher Bauweiseerrichtete 3-m-Sprungturms aus technischen und geschichtlichen Gründen als Kulturdenkmal geschützt.“
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Preis
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualifikation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Organisation/Abwicklung des Projekts/Bürostrucktur/Büroorganisation
Qualitätskriterium (Bezeichnung):
“Organisation/Abwicklung des Projekts/Erfassung d.Aufgabenstellung u.d.Projektanforderungen sowie Darstellung d.vorgesehenen Abwicklung d.Projekts”
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40
Preis (Gewichtung): 15
Dauer
Datum des Beginns: 2020-01-27 📅
Datum des Endes: 2022-05-30 📅
Informationen über die Begrenzung der Zahl der einzuladenden Bewerber
Vorgesehene Mindestanzahl: 3
Maximale Anzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
“Es werden die 3-5 punktbesten Bewerber zur Abgabe eines Angebots aufgefordert und zu den Vergabeverhandlungen eingeladen. Bei Punktgleichheit wird...”
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Es werden die 3-5 punktbesten Bewerber zur Abgabe eines Angebots aufgefordert und zu den Vergabeverhandlungen eingeladen. Bei Punktgleichheit wird gelost.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern
Eignungskriterien gemäß § 122 Abs. 2 GWB:
1) Referenzen Tragwerksplanung: max. 600 Punkte;
2) Referenzen -Denkmalschutz: max. 200 Punkte.
Maximale Gesamtpunktzahl: 800
Ausführungsort: Dieburg
Mehr anzeigen Informationen über Optionen
Optionen ✅
Beschreibung der Optionen:
“Die Beauftragung der LPH 3-6 ist stufenweise, entsprechend der Bereitstellung der Finanzmittel, vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer...”
Beschreibung der Optionen
Die Beauftragung der LPH 3-6 ist stufenweise, entsprechend der Bereitstellung der Finanzmittel, vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungsphasen besteht nicht. Im Leistungsumfang enthalten sind alle Planungsaufgaben und alle erforderlichen Nebenleistungen, die zur sachgerechten und vollständigen Ausführung der Planung gehören bzw. erforderlich sind.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“A) § 122 Abs. 2 Nr. 1 GWB i. V. m. § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV:
Studien-, Ausbildungsnachweise (Diplomurkunde oder vergleichbare Dokumente) oder die Eintragung in...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
A) § 122 Abs. 2 Nr. 1 GWB i. V. m. § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV:
Studien-, Ausbildungsnachweise (Diplomurkunde oder vergleichbare Dokumente) oder die Eintragung in die Ingenieurkammer / Architektenkammer mindestens von einem Inhaber oder einer Führungskraft. Die Nichtvorlage führt zum Ausschluss aus dem Verfahren (Ausschlusskriterium). Die Vergabestelle behält sich vor fehlende Nachweise gemäß § 56 (2) VgV nachzufordern.
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“B) § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV:
Berufshaftpflichtversicherung mit 3 000 000 EUR Deckungssumme für Personenschäden und 3 000 000 EUR Deckungssumme für Sachschäden...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
B) § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV:
Berufshaftpflichtversicherung mit 3 000 000 EUR Deckungssumme für Personenschäden und 3 000 000 EUR Deckungssumme für Sachschäden mit Nachweis der Maximierung der Ersatzleistungen auf mind. das Zweifache der Versicherungssumme pro Jahr. Für den Zeitraum der Bewerbungsphase ist eine Eigenerklärung des Bewerbers ausreichend, die die geforderte Deckungssumme im Auftragsfall zusichert. Im Auftragsfall muss die entsprechende Haftpflichtpolice vorgelegt werden;
C) § 36 Abs. 1 VgV:
Verpflichtungserklärung aller vorgesehenen Nachunternehmer
Die Nichtvorlage führt zum Ausschluss aus dem Verfahren (Ausschlusskriterium).
Die Vergabestelle behält sich vor fehlende Nachweise gemäß § 56 (2) VgV nachzufordern.
D) Eigenerklärung über Nichtvorliegen Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB
Die Nichtvorlage führt zum Ausschluss aus dem Verfahren (Ausschlusskriterium).
E) Eigenerklärung über Nichtvorliegen Ausschlussgründe gemäß § 124 GWB
Die Nichtvorlage führt zum Ausschluss aus dem Verfahren (Ausschlusskriterium).
Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bewerbern kurzfristig die Vorlage geeigneter Nachweise zu den o. g. Eigenerklärungen zu fordern.
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“F.1) § 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB i. V. m. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV:
2 Referenzobjekte im Bäderbau (Frei- und Hallenbäder) mit vergleichbarer Aufgabenstellung und...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
F.1) § 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB i. V. m. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV:
2 Referenzobjekte im Bäderbau (Frei- und Hallenbäder) mit vergleichbarer Aufgabenstellung und Planungsanforderungen, bei denen die Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI 2013 unter Beachtung der deutschen Richtlinien, Regelwerke und Rechtsvorschriften bzw. vergleichbarer ausländischer Regelungen erbracht wurden.
F.2) § 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB i. V. m. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV:
1 Referenzprojekt im Bereich Sanierung unter Denkmalschutz mit
Mit vergleichbarer Aufgabenstellung und Planungsanforderungen, bei denen die Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI 2013 unter Beachtung der deutschen Richtlinien, Regelwerke und Rechtsvorschriften bzw. vergleichbarer ausländischer Regelungen erbracht wurden.
Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bewerbern kurzfristig die Vorlage geeigneter Nachweise zu den o. g. Eigenerklärungen zu fordern.
Mehr anzeigen Bedingungen für die Teilnahme
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten):
“Zu F.1 und F.2) Das Jahr der Fertigstellung und/oder Inbetriebnahme muss nach dem 31.12.2012 und vor Einreichungsfrist des Teilnahmeantrags liegen.
Es...”
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten)
Zu F.1 und F.2) Das Jahr der Fertigstellung und/oder Inbetriebnahme muss nach dem 31.12.2012 und vor Einreichungsfrist des Teilnahmeantrags liegen.
Es müssen mindestens 50 Leistungspunkte (= Prozentsätze) innerhalb der LPH 1 – 6 nach HOAI 2013 erbracht worden sein.
Die Referenzen zu F. 1 müssen Bäderbauten sein.
Die Referenz zu F.2 muss ein Hochbau sein.
Für das Referenzprojekt ist eine separate Darstellung (max. 1 DI N A4-Seite) abzugeben, welche die oben genannten Mindeststandards und die im Teilnahmeantrag genannten Projektmerkmale enthält. Sind die oben genannten Mindeststandards und Projektmerkmale aus dem Teilnahmeantrag nicht enthalten können die entsprechenden Angaben nicht gewertet werden.
G.) § 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB i. V. m. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV:
Das jährliche Mittel der in den letzten 3 Jahren (2016-2018) Beschäftigten inkl. Führungskräfte im Bereich der ausgeschriebenen Fachdisziplinen (bei Bewerbergemeinschaften: Summe der Beschäftigten).
Für die Umsetzung dieses Projektes sind mindestens 2 Mitarbeiter zwingend erforderlich. Bei weniger als 2 Mitarbeitern wird die Bewerbung ausgeschlossen.
Mehr anzeigen Informationen über einen bestimmten Beruf
Reserviert für einen bestimmten Beruf
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Ingenieur gemäß § 75 VgV (2).
Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
“H) § 43 Abs.2 + 3 VgV 2016:
Rechtsform der Bietergemeinschaft: Bieter- oder Bewerbergemeinschaften sind grundsätzlich zugelassen. Die Bewerbergemeinschaft...”
Bedingungen für die Vertragserfüllung
H) § 43 Abs.2 + 3 VgV 2016:
Rechtsform der Bietergemeinschaft: Bieter- oder Bewerbergemeinschaften sind grundsätzlich zugelassen. Die Bewerbergemeinschaft besteht im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort und wird im Falle der Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft mit gesamtschuldnerischer Haftung tätig. Im Teilnahmeantrag sind alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft anzugeben, eines davon ist als bevollmächtigter Vertreter zu benennen.
Mehr anzeigen Informationen über das für die Ausführung des Auftrags zuständige Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der mit der Ausführung des Auftrags betrauten Mitarbeiter
Verfahren Art des Verfahrens
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Informationen zur Verhandlung
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ersten Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen zu führen
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2019-10-28
10:20 📅
Voraussichtliches Datum der Versendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe oder zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 2019-11-08 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Das Angebot muss gültig sein bis: 2020-02-15 📅
“— Bewerbungen von Bietergemeinschaften und/oder die Benennung eines Nachunternehmers sind zugelassen.
Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag...”
— Bewerbungen von Bietergemeinschaften und/oder die Benennung eines Nachunternehmers sind zugelassen.
Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen und eine von sämtlichen Mitgliedern unterschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag) mit dem Hinweis auf die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen. Ein Original ist gegebenenfalls nachzureichen,
— Angaben des Auftrags (Art und Umfang), für den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt: Möchte sich der Bewerber zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde anderer Unternehmen bedienen, so muss er mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Der Nachweis ist durch eine Nachunternehmerverpflichtungserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag) zu führen. Die vom Nachunternehmer zu erbringenden Leistungen sind nach Art und Umfang im Teilnahmeantrag zu benennen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Angabe eines hohen Nachunternehmeranteils weitergehende Eignungsnachweise für den Nachunternehmer im Wege der Aufklärung anzufordern,
— Angaben zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen: Das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und/oder Verurteilungen wird mit der Abgabe des Teilnahmeantrags versichert. Die Nachforderung von Nachweisen wird vorbehalten,
— die Verpflichtungserklärung nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) zur Tariftreue (nach § 4 Abs. 1 bis 3 HVTG), Mindestentgelt (nach § 6 HVTG) und Nach- und Verleihunternehmen (nach § 8 Abs. 2 HVTG) ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen,
— die erforderlichen Angaben, Erklärungen, sowie Nachweise zur Leistungsfähigkeit des Bewerbers sind im Falle von Bewerbergemeinschaften, sowie bei einem vorgesehenen Einsatz von Nachunternehmern, derer sich der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung (wirtschaftlich, finanziell, technisch) bedient, von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft, sowie der Nachunternehmer nachzuweisen. Nichtvorlage bzw. nicht rechtzeitige Vorlage des ordnungsgemäß in Textform nach § 126 b BGB erstellten Teilnahmeantrags oder Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung,
— Vergaberechtsrelevante Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß gegen den Geheimwettbewerb führen, sind ausgeschlossen. Die Bewerber müssen mit der Abgabe der Bewerbung nachvollziehbar darlegen und nachweisen, dass ein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb ausgeschlossen werden kann. Führt der Bewerber den vorstehend verlangten Nachweis nicht oder nicht ausreichend, wird vermutet, dass durch seine Mehrfachbeteiligung im Verfahren der Geheimwettbewerb verletzt ist. In diesem Fall werden beide Bewerbungen vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
— die Bewerbungsunterlagen können kostenlos unter www.subreport.de/E47322852 heruntergeladen werden. Eine schriftliche Anforderung der Unterlagen ist nicht notwendig! Diese sind ausschließlich digital erhältlich!
— alle weiteren Informationen sind auf der Homepage www.ladadi.de ->Zentrale Auftragsvergabestelle abrufbar,
— es werden nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und ordnungsgemäß in Textform nach § 126b BGB erstelltem Teilnahmeantrag in die Wertung miteinbezogen,
— zur Bewerbung sind zwingend die vom Auftraggeber erstellten Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag mit Anlagen) zu verwenden!
— Rückfragen zu den zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen (1. Phase des Verfahrens) sind bis spätestens 17.10.2019 per E-Mail an zavs@ladadi.de oder über die Vergabeplattform subreport ELViS zu richten.
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834 📠 Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834 📠 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Sieht sich ein Bewerber oder Bieter durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb von 10 Kalendertagen...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Sieht sich ein Bewerber oder Bieter durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb von 10 Kalendertagen beim Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB).
Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Abgabe der Bewerbungen (bzw. Angebote) gegenüber dem Auftraggeber geltend gemacht werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 3 GWB).
Teilt der Auftraggeber dem Bewerber oder Bieter mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, oder bleibt er untätig, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt zu stellen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert.
Ein Vertrag darf bei elektronischer Übermittlung erst 10 Kalendertrage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach Absendung der Information durch den Auftraggeber.
Nach Ablauf dieser Frist ist ein Zuschlag möglich, auch wenn eine Frist nach § 160 Abs. 3 GWB noch nicht verstrichen sein sollte. Ein Nachprüfungsantrag müsste daher zur Verhinderung eines Zuschlags vor Ablauf der Frist nach § 134 GWB dem Auftraggeber durch die Vergabekammer zugestellt worden sein.
Die Unwirksamkeit einer Auftragserteilung kann gemäß § 135 Abs. 1 und 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Information über den Vertragsabschluss, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Mehr anzeigen Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834 📠
Quelle: OJS 2019/S 187-455232 (2019-09-25)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-03-10) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): EUR 176215.42 💰
Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Die Stadt Dieburg (ca. 15 200 EW) betreibt das Ludwig-Steinmetz-Freibad aus dem Jahr 1953. Das Bad verfügt über eine Beckenlandschaft von ca. 2 000 qm...”
Beschreibung der Beschaffung
Die Stadt Dieburg (ca. 15 200 EW) betreibt das Ludwig-Steinmetz-Freibad aus dem Jahr 1953. Das Bad verfügt über eine Beckenlandschaft von ca. 2 000 qm bestehend aus Schwimmerbecken (ca. 20 m x ca. 50 m), Sprungbecken (ca. 18 m x ca. 18 m) mit einem ca. 10 m hohen Sprungturm, Spiel- und Tummelbecken, sowie einem Planschbecken. Das Tummelbecken verfügt über eine ca. 20 m lange Wasserrutsche, einen Wasserpilz, einen Strömungskanal, eine Wassergrotte, Massagedüsen, ein Brodelbecken und eine Gleitbahn von ca. 7m. Die Umkleidekabine und der Aufenthaltsraum des Freibades sind beheizt.
Die gesamte Anlage ist baulich, technisch und optisch in die Jahre gekommen. Die Stadtverwaltung ist bestrebt ein zukunftweisendes Bäderkonzept zu entwickeln.
Der Umfang der Sanierung ist abhängig vom Ergebnis der Vorplanung und der Bestandsanalyse.
Die Leistungsphase 1 (Grundlagenermittlung) und die Leistungsphase 2 (Vorplanung) der Tragwerksplanung sollen bis Ende Februar 2020 vorliegen.
Das Bad soll in drei Bauabschnitten saniert werden, generell in den Herbst-und Wintermonaten, damit die Anlage in den Saisonmonaten zur Verfügung steht. Die Bauabschnitte sind darauf abzustimmen.
Öffnungszeiten des Freibades:
— 15.05.-15.9.2020.
Des Weiteren bestehen Ideen zur Planung eines BHKWs, welches dann das Freibad und weitere Gebäude versorgen soll – nicht Bestandteil dieses Verfahrens.
Der Wassersportverein Dieburg erstellt aktuell eine Planung für ein Trainingsbad auf einem Teilbereich des Freibadgrundstückes. Dieses Trainingsbad ist nicht mit dem Bestandsbad verbunden und wird völlig autark betrieben und ist nicht Bestandteil dieses Verfahrens.
Auszug aus dem Denkmalverzeichnis des Landes Hessen (Originaltext):
„Das im Jahr 1953 eingeweihte Schwimmbad ist von Architekt Walter Hock als Freibad mit L-förmigem Becken und Sprungturm konzipiert. Das nach damals neuesten technischen und hygienischen Maßstäben errichtete Bad weist ein großes achtbahniges Schwimmbecken auf, das ursprünglich nach einer konstruktiven Unterteilung in ein gerundetes Nichtschwimmer-Becken überging. Heute ist nach einer baulichen Trennung die Rundform in ein Erlebnisbad umgestaltet. Das westlich angefügte Sprungbecken weist eine Größe von 18 x 18 m sowie eine Tiefe von 4,5 m auf. Beeindruckendstes Element des Bades ist der in klaren Formen in Betonbauweise errichtete Sprungturm, der aus einer geneigten, sich nach oben verjüngenden Stütze mit einer die erste Plattform unterstützenden Gegenstrebe besteht.
Auskragende Unterzüge tragen drei Sprungplattformen in 5 m, 7,5 m und 10 m Höhe. Schlanke Leitern und zurückhaltende Eisengeländer möglichen den Aufstieg und sichern die Plattformen. Das in seiner Bauzeit in großem Umkreis einzigartige Bad wird einschließlich der erhaltenen Becken, des Sprungturmes und des kleineren, in gleicher Bauweiseerrichtete 3-m-Sprungturms aus technischen und geschichtlichen Gründen als Kulturdenkmal geschützt.“
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung):
“Organisation/Abwicklung des Projekts/Erfassung d.Aufgabenstellung u. d. Projektanforderungen sowie Darstellung d. vorgesehenen Abwicklung d. Projekts”
Verfahren Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2019/S 187-455232
Auftragsvergabe
1️⃣
Titel: Planungsleistungen für die Sanierung des Ludwig-Steinmetz-Freibades Dieburg
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-01-21 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Anzahl der auf elektronischem Wege eingegangenen Angebote: 3
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: Krebs + Kiefer Ingenieure GmbH
Postanschrift: Heinrich-Hertz-Straße 2
Postort: Darmstatadt
Postleitzahl: 64295
Land: Deutschland 🇩🇪
Region: Darmstadt, Kreisfreie Stadt🏙️
Der Auftragnehmer ist ein KMU ✅ Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 176215.42 💰
“— Bewerbungen von Bietergemeinschaften und/oder die Benennung eines Nachunternehmers sind zugelassen.
Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag...”
— Bewerbungen von Bietergemeinschaften und/oder die Benennung eines Nachunternehmers sind zugelassen.
Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen und eine von sämtlichen Mitgliedern unterschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag) mit dem Hinweis auf die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen. Ein Original ist gegebenenfalls nachzureichen.
— Angaben des Auftrags (Art und Umfang), für den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt: Möchte sich der Bewerber zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde anderer Unternehmen bedienen, so muss er mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Der Nachweis ist durch eine Nachunternehmerverpflichtungserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag) zu führen. Die vom Nachunternehmer zu erbringenden Leistungen sind nach Art und Umfang im Teilnahmeantrag zu benennen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Angabe eines hohen Nachunternehmeranteils weitergehende Eignungsnachweise für den Nachunternehmer im Wege der Aufklärung anzufordern.
— Angaben zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen: Das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und/oder Verurteilungen wird mit der Abgabe des Teilnahmeantrags versichert. Die Nachforderung von Nachweisen wird vorbehalten.
— Die Verpflichtungserklärung nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) zur Tariftreue (nach § 4 Abs. 1 bis 3 HVTG), Mindestentgelt (nach § 6 HVTG) und Nach- und Verleihunternehmen (nach § 8 Abs. 2 HVTG) ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
— Die erforderlichen Angaben, Erklärungen, sowie Nachweise zur Leistungsfähigkeit des Bewerbers sind im Falle von Bewerbergemeinschaften, sowie bei einem vorgesehenen Einsatz von Nachunternehmern, derer sich der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung (wirtschaftlich, finanziell, technisch) bedient, von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft, sowie der Nachunternehmer nachzuweisen. Nichtvorlage bzw. nicht rechtzeitige Vorlage des ordnungsgemäß in Textform nach § 126 b BGB erstellten Teilnahmeantrags oder Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung.
— Vergaberechtsrelevante Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß gegen den Geheimwettbewerb führen, sind ausgeschlossen. Die Bewerber müssen mit der Abgabe der Bewerbung nachvollziehbar darlegen und nachweisen, dass ein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb ausgeschlossen werden kann. Führt der Bewerber den vorstehend verlangten Nachweis nicht oder nicht ausreichend, wird vermutet, dass durch seine Mehrfachbeteiligung im Verfahren der Geheimwettbewerb verletzt ist. In diesem Fall werden beide Bewerbungen vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
— Die Bewerbungsunterlagen können kostenlos unter www.subreport.de/E47322852 heruntergeladen werden. Eine schriftliche Anforderung der Unterlagen ist nicht notwendig! Diese sind ausschließlich digital erhältlich!
— Alle weiteren Informationen sind auf der Homepage www.ladadi.de ->Zentrale Auftragsvergabestelle abrufbar.
— Es werden nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und ordnungsgemäß in Textform nach § 126b BGB erstelltem Teilnahmeantrag in die Wertung miteinbezogen.
— Zur Bewerbung sind zwingend die vom Auftraggeber erstellten Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag mit Anlagen) zu verwenden!
— Rückfragen zu den zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen (1. Phase des Verfahrens) sind bis spätestens 17.10.2019 per E-Mail an zavs@ladadi.de oder über die Vergabeplattform subreport ELViS zu richten.
Mehr anzeigen Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Sieht sich ein Bewerber oder Bieter durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb von 10 Kalendertagen...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Sieht sich ein Bewerber oder Bieter durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb von 10 Kalendertagen beim Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB).
Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Abgabe der Bewerbungen (bzw. Angebote) gegenüber dem Auftraggeber geltend gemacht werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 3 GWB).
Teilt der Auftraggeber dem Bewerber oder Bieter mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, oder bleibt er untätig, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt zu stellen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert.
Ein Vertrag darf bei elektronischer Übermittlung erst 10 Kalendertrage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach Absendung der Information durch den Auftraggeber.
Nach Ablauf dieser Frist ist ein Zuschlag möglich, auch wenn eine Frist nach § 160 Abs. 3 GWB noch nicht verstrichen sein sollte. Ein Nachprüfungsantrag müsste daher zur Verhinderung eines Zuschlags vor Ablauf der Frist nach § 134 GWB dem Auftraggeber durch die Vergabekammer zugestellt worden sein.
Die Unwirksamkeit einer Auftragserteilung kann gemäß § 135 Abs. 1 und 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Information über den Vertragsabschluss, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Quelle: OJS 2020/S 051-121559 (2020-03-10)