Planungsleistungen für die Sanierung des Verwaltungsgebäudes Bitburg

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm

Ingenieurleistungen für das Bauvorhaben: „Sanierung des Verwaltungsgebäudes Bitburg". Leistungsphasen 5 bis einschließlich 9 des Leistungsbildes der technischen Ausrüstung gemäß § 55 HOAI i. V. m. Anlage 15.1 zur HOAI der Anlagengruppen 1 bis 8 gemäß § 53 Abs. 2 HOAI.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-01-06. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-11-29.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-11-29 Auftragsbekanntmachung
2020-04-02 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-11-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Kurze Beschreibung:
Ingenieurleistungen für das Bauvorhaben: „Sanierung des Verwaltungsgebäudes Bitburg". Leistungsphasen 5 bis einschließlich 9 des Leistungsbildes der technischen Ausrüstung gemäß § 55 HOAI i. V. m. Anlage 15.1 zur HOAI der Anlagengruppen 1 bis 8 gemäß § 53 Abs. 2 HOAI.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Eifelkreis Bitburg-Prüm 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm
Postanschrift: Trierer Str. 1
Postleitzahl: 54634
Postort: Bitburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.bitburg-pruem.de 🌏
E-Mail: info@bitburg-pruem.de 📧
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E99732791 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-11-29 📅
Einreichungsfrist: 2020-01-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-12-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 233-571744
ABl. S-Ausgabe: 233
Zusätzliche Informationen
Die Angebotsöffnung wird von 2 Vertretern des öffentlichen Auftraggebers durchgeführt. Bieter sind nicht zugelassen.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Kreisverwaltung Bitburg-Prüm plant die Sanierung des Verwaltungsgebäudes in Bitburg. Im Jahre 2012 wurde die vorhandene Gebäudesubstanz aus architektonischer und technischer Sicht bewertet. Als Ergebnis wurde festgestellt, dass die bauliche und technische Situation des Kreishauses in Bitburg erhebliche Mängel aufweist, die teilweise aufgrund gesetzlicher Bestimmungen und behördlicher Anforderung dringend abgestellt bzw. beseitigt werden müssen. Zudem tragen die inhomogene Struktur und die verschiedenen Baukörper mit unterschiedlichen Baujahren dazu bei, dass ein umfassender Investitions- und Sanierungsbedarf vorhanden ist. Dies bezieht sich insbesondere auf den baulichen Brandschutz, die fehlende Notstromversorgung und die IT-Sicherheit/IT-Infrastruktur. Für die erforderliche Sanierungsmaßnahme des Verwaltungsgebäudes wurden die Leistungsphasen 1 bis einschließlich 4 gemäß § 55 HOAI i. V. m. Anlage 15.1 zur HOAI bereits durch ein Drittunternehmen erbracht.
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Für die Fortsetzung des Projektes und die Projektrealisierung beabsichtigt der Auftraggeber die Leistungsphasen 5 bis einschließlich 9 gemäß § 55 HOAI i. V. m. Anlage 15.1 zur HOAI der Anlagengruppen 1 bis 8 gemäß § 53 HOAI zu vergeben.
Dauer: 85 Monate
Beschreibung der Optionen:
Es ist eine stufenweise Beauftragung der in Ziffer II.1.4) bezeichneten Leistungen vorgesehen (siehe § 3 Ziffer 3.2. des Vertrages).
Des Weiteren ist die Besondere Leistung: „Anpassung der Entwufsplanung" als Option vorgesehen. Die bestehende TGA-Planung stammt aus September 2016. Die Objektplanung des Architekten hat den letzten Stand: Mai 2019 (Stand Baugenehmigung) und wird derzeit fortgeschrieben. Sollte es Widersprüche geben, was noch zu überprüfen wäre, wird der Auftraggeber entscheiden, ob die Anpassung der Entwurfsplanung beauftragt wird oder nicht (siehe § 4 des Vertrages).
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 54634 Bitburg

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1.1) Nachweis der Vertretungsmacht des Unterzeichners:
— Bei juristischen Personen (bspw. im Falle einer Kapitalgesellschaft) durch Vorlage eines Handelsregisterauszugs oder vergleichbaren Registers des Herkunftslandes,
— Bei Personengesellschaften (bspw. GbR, Partnergesellschaften, Kommanditgesellschaften) durch Vorlage einer entsprechend unterzeichneten Eigenerklärung oder einer Vollmacht.
1.2) Im Falle einer Arbeits-/Bietergemeinschaft: Die Gemeinschaft hat in einer Erklärung zum Angebot sämtliche Mitglieder der Gemeinschaft zu benennen und eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren, den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen. Die Erklärung muss angeben, dass alle Mitglieder der Gemeinschaft im Falle der Auftragserteilung als Gesamtschuldner haften. Diese muss von allen Mitgliedern der Gemeinschaft unterzeichnet sein.
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1.3) Erklärung des Bieters, dass die Umsetzung der freiberuflichen Leistung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt, § 73 Abs. 3 VgV.
1.4) Eine Eigenerklärung zum Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB.
1.5) Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ gemäß § 75 Abs. 2 VgV oder nach der EU-Richtlinie 2005/36/EG vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (Abl. EU Nr. L 255 S. 22, 2007 Nr. L271 S. 18), zuletzt geändert durch die EU-Richtlinie 2013/55/EU vom 28.12.2013.
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1.6) Juristische Personen, Partnerschaftsgesellschaften, Kommanditgesellschaften und Gesellschaften bürgerlichen Rechts sind gemäß § 75 Abs. 3 VgV zugelassen, wenn sie für die Durchführung der zu übertragenden Leistungen verantwortliche Berufsangehörige benennen und deren Qualifikation gemäß Ziffer 1.5. nachweisen.
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1.7) Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt. Der Auftraggeber behält sich vor, die Vorlage der in Ziffer 1.1. bis 1.6. genannten Angaben, Erklärungen und Nachweise zu einem späteren Zeitpunkt auch für Nachunternehmen zu verlangen, soweit diese nicht bereits mit dem Angebot vorzulegen sind. Er behält sich weiterhin vor, die Verpflichtungserklärung der Nachunternehmen zu verlangen.
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1.8) Im Falle einer Bietergemeinschaft hat jedes einzelne Mitglied die unter den Ziffern 1.1. bis 1.7. geforderten Nachweise vorzulegen.
1.9) Wird von § 47 Abs. 1 VgV Gebrauch gemacht, ist Folgendes zu beachten und vorzulegen: Sofern Bieter im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie technische berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, muss der Bieter nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Die Unternehmen, deren Kapazitäten der Bieter für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, müssen die entsprechenden Eignungskriterien erfüllen. Zudem dürfen keine Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB vorliegen. Hinsichtlich der Art und Weise der Nachweiserbringung, hat der Bieter die freie Wahl. Der Nachweis kann beispielsweise als Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens erbracht werden.
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— „§ 47 Abs. 1 VgV Eignungsleihe
Ein Bewerber oder Bieter kann für einen bestimmten öffentlichen Auftrag im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, wenn er nachweist, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt.“ 1.10. Alle Erklärungen/Nachweise sind in deutscher Sprache vorzulegen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
2.1) Vorlage der Bestätigung oder des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden in Höhe von mindestens 2 000 000,00 EUR sowie für Sach- und Vermögensschäden in Höhe von mindestens 1 000 000,00 EUR jeweils je Versicherungsfall. Die Beträge müssen je Versicherungsjahr zweifach zur Verfügung stehen.
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2.2) Jahresnettoumsatz des Unternehmens im Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2018, mindestens 300 000,00 EUR.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
3.1) Referenzen:
Mindestens 3 Referenzprojekte aus den letzten 10 Jahren (abgeschlossen nach dem 1. August 2009) im Bereich der Technischen Ausrüstung gem. §§ 53, 55 HOAI in Verbindung mit Anlage 15.1. zu § 55 Abs. 3 HOAI.
Dabei muss der Bieter in der Gesamtheit der von ihm vorgelegten Referenzprojekte nachweisen, dass insgesamt folgende Mindestanforderungen erfüllt sind:
— Umbau oder Modernisierung oder Sanierung für ein Verwaltungsgebäude oder für ein Bürogebäude;
— Bruttogrundfläche (BGF) von mindestens: 2 500 m
— vollständig erbrachte Leistungsphasen 5 bis 8 für die Anlagengruppen 1 bis einschließlich 8;
— ein Gebäude für einen öffentlichen Auftraggeber im Sinne des § 99 GWB (siehe Seite 3 des Dokuments „Eignungs- und Zuschlagskriterien").
Hierzu sind die folgenden projektbezogenen Angaben zu jedem Referenzprojekt zu machen:
— Auftraggeber mit Adresse, Ansprechpartner und Telefonnummer,
— Bezeichnung des Projekts,
— Datum (Tag) der Inbetriebnahme des Referenzprojekts,
— Angabe der Brutto-Grundfläche,
— Auflistung der erbrachten Leistungen nach Anlagengruppen, Leistungsphasen und Leistungszeiträumen.
3.2) Fachkräfte:
Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die im Zusammenhang mittels der vorliegenden Ausschreibung definierten Leistungserbringung eingesetzt werden sollen („Projektteam“). Das Projektteam muss mindestens aus 2 Ingenieuren im Sinne von Ziffer 1.5. dieser Teilnahmebedingungen oder aus mindestens 1 Ingenieur im Sinne von Ziffer 1.5. dieser Teilnahmebedingungen und einer gleich qualifizierten Stellvertretung, die zu benennen ist, bestehen. Hierzu sind die folgenden Angaben zu machen:
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— Angabe des Projektteams: Anzahl, Name, Qualifikation,
— Angabe des Projektleiters: Name, Qualifikation.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ gemäß § 75 Abs. 2 VgV oder nach der EU-Richtlinie 2005/36/EG vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (Abl.EU Nr. L255S.22,2007 Nr. L271 S. 18), zuletzt geändert durch die EU-Richtlinie 2013/55/EU vom 28.12.2013.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:45
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-03-06 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2020-01-06 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 11:15
Ort des Eröffnungstermins: Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm
54634 Bitburg
Zusätzliche Informationen:
Die Angebotsöffnung wird von 2 Vertretern des öffentlichen Auftraggebers durchgeführt. Bieter sind nicht zugelassen.
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Teamwertung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Kostenkriterium (Name): Honorarangebot
Kostenkriterium (Gewichtung): 30

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.bitburg-pruem.de 🌏
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E99732791 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
VI.3.1) Die Vergabeunterlagen erhalten Sie ausschließlich als Download unter dem in Ziffer I.3) genannten Link. Es erfolgt kein Versand der Vergabeunterlagen per Post.
VI.3.2) Für die Angebotsabgabe sind die in den Vergabeunterlagen enthaltene Angebotsschreiben, Angebotsbogen und das Formblatt für Honorarangebot zu verwenden.
VI.3.3) Rückfragen von Bietern werden nur über die Plattform subreport ELVIS (Link in Ziffer I.3)) entgegengenommen und von der Vergabestelle über die vorgenannte Plattform beantwortet. Mündliche Auskünfte werden nicht erteilt.
VI.3.4) Es wird darum gebeten, Rückfragen bis spätestens 30.12.2019 bei der Vergabestelle einzureichen.
VI.3.5) Bieterinformationen zum Vergabeverfahren (z. B. die Beantwortung von Rückfragen) werden fortlaufend unter dem in Ziffer I.3) genannten Link geführt. Bieter haben sich unaufgefordert darüber informiert zu halten.
VI.3.6) Die Kosten für Angebot und die Bearbeitung werden nicht erstattet.
VI.3.7) Die Angebote sind ausschließlich elektronisch in Textform gemäß § 53 VgV zu übermitteln. Angebote von Bietern, die nicht elektronisch in Textform eingereicht werden, werden nicht berücksichtigt. (§ 57 Abs. 1 Nr. 1 VgV). Eine unverschlüsselte Angebotsabgabe führt zum zwingenden Ausschluss des Angebots.
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VI.3.8) Die in Ziffer II.2.7) genannte Vertragslaufzeit (einschließlich der Leistungsphase 9) stellt eine voraussichtliche Frist dar.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6131-162234 📞
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de 📧
Fax: +49 6131-162113 📠
Internetadresse: https://mwvlw.rlp.de/de/ministerium/zugeordnete-institutionen/vergabekammer/ 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein,
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am öffentlichen Auftrag hat oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht,
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2019/S 233-571744 (2019-11-29)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-04-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Ingenieurleistungen für das Bauvorhaben: „Sanierung des Verwaltungsgebäudes Bitburg“. Leistungsphasen 5 bis einschließlich 9 des Leistungsbildes der technischen Ausrüstung gemäß § 55 HOAI i. V. m. Anlage 15.1 zur HOAI der Anlagengruppen 1 bis 8 gemäß § 53 Abs. 2 HOAI.
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Gesamtwert des Auftrags: 460437.78 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-04-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-04-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 068-162115
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 233-571744
ABl. S-Ausgabe: 68

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Zu erbringeden Leistungen: Leistungsphasen 5 bis einschließlich 9 gemäß § 55 HOAI i. V. m. Anlage 15.1 zur HOAI der Anlagengruppen 1 bis 8 gemäß § 53 HOAI.
Beschreibung der Optionen:
Stufenweise Beauftragung in folgenden Stufen:
— Stufe 1: Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung);
— Stufe 2: Leistungsphase 6 (Vorbereitung der Vergabe);
— Stufe 3: Leistungsphase 7 (Mitwirkung bei der Vergabe);
— Stufe 4: Leistungsphase 8 (Objektüberwachung – Bauüberwachung);
— Stufe 5: Leistungsphase 9 (Objektbetreuung).
Des Weiteren ist die Besondere Leistung: „Anpassung der Entwurfsplanung“ als Option vorgesehen. Die bestehende TGA-Planung stammt aus September 2016. Die Objektplanung des Architekten hat den letzten Stand: Mai 2019 (Stand Baugenehmigung) und wird derzeit fortgeschrieben. Sollte es Widersprüche geben, was noch zu überprüfen wäre, wird der Auftraggeber entscheiden, ob die Anpassung der Entwurfsplanung beauftragt wird oder nicht.
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Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-03-18 📅
Name: Planungsbüro Weber + Partner
Postanschrift: Auf Reileff 2
Postort: Gransdorf
Land: Deutschland 🇩🇪
Eifelkreis Bitburg-Prüm 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 460437.78 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 6

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Eine etwaige Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 GWB, dessen Abschluss hiermit bekanntgemacht wird, kann nur festgestellt werden, wenn innerhalb von 30 Kalendertagen nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union ein entsprechender Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer gestellt wird.
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Quelle: OJS 2020/S 068-162115 (2020-04-02)