Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“Planungsleistungen – Kläranlage Riepe, Umbau auf anaerobe Schlammstabilisierung
2018-00951”
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen📦
Kurze Beschreibung:
“Planungsleistungen – Kläranlage Riepe, Umbau auf anaerobe Schlammstabilisierung
Gegenstand des Auftrags sind die Planungsleistungen an einen Generalplaner...”
Kurze Beschreibung
Planungsleistungen – Kläranlage Riepe, Umbau auf anaerobe Schlammstabilisierung
Gegenstand des Auftrags sind die Planungsleistungen an einen Generalplaner für Objektplanung Ingenieurbauwerke (§§ 41 ff. HOAI) einschließlich örtlicher Bauüberwachung, Fachplanung Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI) und Fachplanung Technische Ausrüstung (§§ 53 ff. HOAI).
Seit einigen Jahren ist der OOWV auch für die Entsorgung und Reinigung des Abwassers in Teilen der Region für etwa 490 000 Kunden zuständig. Die Abwasserentsorgung wird vom OOWV im Entsorgungsgebiet (3.720 Quadratkilometer) für 38 Kommunen und einen Zweckverband sichergestellt. Für rund 564 000 Einwohner und zahlreiche Gewerbebetriebe gewährleistet der OOWV durch seine insgesamt 46 Kläranlagen die Reinigung von jährlich rund 34,5 Mio. Kubikmetern Abwasser und die dezentral anfallende Fäkalschlammentsorgung. Insgesamt fallen auf dem Gebiet des OOWV Klärschlammmengen von rund 10 000 t TR pro Jahr an. Weitere Informationen können auf der Internetseite des OOWV abgerufen werden (www.oowv.de).
Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) betreibt in der Gemeinde Ihlow im Ortsteil Riepe die Kläranlage Riepe. Die Kläranlage ist auf 16 150 EW ausgelegt und wurde 2017 für ein Schlammalter von 14d mit einer Belastung von 28 300 EW nachgewiesen. Der häusliche Anteil des Abwassers beträgt aktuell rund 10 000 Einwohnerwerte. Neben der Belastung aus den angeschlossenen Einwohnern wird zu-künftig ungefähr die Hälfte der Fracht von 2 industriellen Einleitern (Fischverarbeitung und Herstellung von Heimtiernahrung) direkt auf die Kläranlage gepumpt. Hierbei handelt sich im Regelfall um flotiertes Abwasser mit hoher CSB-Belastung und geringen Feststoffanteil. Die Abwässer der industriellen Einleiter gehen entweder über einen Speicher oder direkt in die biologische Reinigungsstufe, die vorwiegend häuslichen Abwässer werden mechanisch vorgereinigt (Rechen, Sandfang) und dann in die Biologie gehoben. Das Abwasser wird dann mit dem Rücklaufschlamm gemischt und dem Bio-P-Becken zugeführt. Von dem Bio-P-Becken erfolgt eine Verteilung der Abwässer auf die beiden Belebungsbecken. Anschließend durchfließt das Abwasser die Nachklärung (ein Becken). Der Überschussschlamm wird direkt abgezogen und entwässert, der Schlammspeicher dient zur Zwischenspeicherung von Fremdschlämmen. Anschließend erfolgt eine thermische Trocknung des entwässerten Schlammes. Die Trocknungsanlage ist für 600 t TR/a mit einer Austragsleistung von 80 % dimensioniert.
Die Kläranlage Riepe soll zukünftig auf eine anaerobe Schlammstabilisierung umgebaut werden. Die Klärschlämme aus den nahgelegenen OOWV-Anlagen sollen auf der Kläranlage mitverwertet werden. Zu den Anlagen gehören:
— Kläranlage Großheide, mit 110 t TR/a bei 6 000 EW,
— Kläranlage Uthwerdum, mit 320 t TR/a bei 16 000 EW,
— KA Esens, mit 250 t TR/a bei 14 000 EW.
Es wird davon ausgegangen, dass die Klärschlämme jeweils maschinell auf 5 %-TS (Großheide auf 4 %-TS) eingedickt werden.
Der Umbau auf anaerobe Schlammstabilisierung der Kläranlage Riepe umfasst:
— Neubau einer Vorklärung,
— Neubau Schlammeindickung und -entwässerung,
— Neubau Faulbehälter,
— Neubau Gasspeicher inkl. Notgasfackel,
— Neubau Trübwasserspeicher,
— Neubau Nacheindicker,
— Neubau BHKW,
— Abluftbehandlungsanlage für die Trocknung,
— Schlammannahme mit Erfassung.
Der Neubau soll nach Möglichkeit als zweistufige Faulung ausgeführt werden. Dabei ist eine möglichst einfache Handhabung und sichere Betriebsweise der Anlage anzustreben. Zusätzlich ist zu berücksichtigen, dass sich die Anlage in einem Wasserschutzgebiet der Zone 3 befindet.
Die Gesamtkosten für die Erweiterung der Kläranlage werden rund 5,0 Mio. EUR brutto geschätzt.
Die Entwurfsplanung ist bis zum 31.12.2019 abzuschließen. Der Beginn der Bauausführung ist für Anfang 2021 geplant. Die Bauzeit beträgt 2 Jahre.?
Gegenstand des Auftrags sind folgende Planungsleistungen an einen Generalplaner:
— Objektplanung Ingenieurbauwerke (§§ 41 ff. HOAI).
Leistungsphasen 1 bis 9,
Einschließlich örtlicher Bauüberwachung
— Fachplanung Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI).
Leistungsphasen 1 bis 6
— Fachplanung Technische Ausrüstung (§§ 53 ff. HOAI).
Leistungsphasen 1 bis 8
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium, und alle Kriterien werden nur in den Auftragsunterlagen genannt
Dauer
Datum des Beginns: 2019-05-29 📅
Datum des Endes: 2022-12-31 📅
Informationen über die Begrenzung der Zahl der einzuladenden Bewerber
Vorgesehene Mindestanzahl: 3
Informationen über Optionen
Optionen ✅
Beschreibung der Optionen:
“Der Auftraggeber beauftragt zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 gemäß HOAI und behält sich vor, die weiteren Leistungsphasen im Einzelnen oder im...”
Beschreibung der Optionen
Der Auftraggeber beauftragt zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 gemäß HOAI und behält sich vor, die weiteren Leistungsphasen im Einzelnen oder im Ganzen weiter zu beauftragen. Es besteht kein Anspruch auf weitere Beauftragung, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen, ggfs. auch stufenweise bzw. im Einzelnen oder im Ganzen, zu erbringen.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“Im Teilnahmewettbewerb werden anhand der Teilnahmeanträge und der mit den Teilnahmeanträgen vorgelegten Erklärungen und Nachweise diejenigen geeigneten...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
Im Teilnahmewettbewerb werden anhand der Teilnahmeanträge und der mit den Teilnahmeanträgen vorgelegten Erklärungen und Nachweise diejenigen geeigneten Bewerber ausgewählt, die zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren und damit zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden. Hinsichtlich der rechtlichen, wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen und beruflichen Voraussetzungen, die der Bewerber zu erbringen hat, wird auf die Hinweise der Mindestanforderungen unter XII. der Vergabe-unterlagen hingewiesen.
Sollten mehr als 3 geeignete Bewerber einen Teilnahmeantrag fristgemäß und voll-ständig einreichen und die Mindestanforderungen erfüllen, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, den Bewerberkreis zu beschränken.
1) Persönliche Lage des Bewerbers
Mit dem Teilnahmeantrag sind die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise abzugeben:
1.1) Angabe des Bewerbers (Einzelbewerbung) mit Name, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefon-/Faxnummer und E-Mail-Adresse.
1.2) Angabe, im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft sämtlicher Mitglieder der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft mit Name, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefon-/Faxnummer und E-Mail-Adresse.
1.3) Im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft ist mit dem Teilnahmeantrag eine von sämtlichen Mitgliedern unterzeichnete Bietergemein-schaftserklärung vorzulegen,
a) in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,
b) in der alle Mitglieder aufgeführt sind und in der die/der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter/in bezeichnet ist,
c) dass die/der bevollmächtigte Vertreter/in die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
d) dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
1.4) Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Erklärung zum vorgesehenen Nachunternehmereinsatz und zu Art und Umfang der Teilleistungen vorzulegen.
1.5) Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers vorzulegen, dem Bewerber im Auftragsfall die erforderlichen Mittel bzw. Leistungen zur Verfügung zu stellen.
1.6) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 GWB.
1.7) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB
1.8) Erklärung über eine Selbstreinigung gemäß § 125 GWB.
Hinweis: Es sind formlose Eigenerklärungen ausreichend. Die Auftragserteilung kann von der Vorlage weiterer Nachweise abhängig gemacht werden. Im beigefügten Vordruck für den Teilnahmeantrag sind die entsprechenden Eigenerklärungen enthalten. Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften sind die entsprechenden Erklärungen durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft beizubringen. Bei Einbindung von Nachunternehmern sind die entsprechenden Nachweise/Erklärungen auch von den Nachunternehmern beizubringen.
Bitte beachten Sie auch die Hinweise der Mindestanforderungen unter XII. der Vergabe-unterlagen.
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
2.1 Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung mit folgenden Haftungssum-men (Mindestanforderung):
— mindestens 2,0 Mio. EUR für Personenschäden,
— mindestens 2,0 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden.
Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens die zweifache der unter 2.1 genannten Deckungssummen pro Jahr betragen. Der Nachweis ist grundsätzlich durch eine verbindliche Deckungsbestätigung der Versicherung zu erbringen. Wenn oder soweit eine Versicherung in der o. g. Höhe zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht vorliegt, kann der Nachweis durch eine rechtsverbindliche Eigenerklärung des Bewerbers über den Abschluss einer entsprechenden Versicherung im Auftragsfall erbracht werden. Bei einer Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen. Die Erklärung oder der Nachweis darf nicht älter als 12 Monate sein und muss der Bewerbung beigelegt werden.
Hinweis: Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist der Nachweis durch verbindliche Deckungsbestätigung oder rechtsverbindliche Erklärung über den Abschluss einer entsprechenden Erklärung im Auftragsfall durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/ Arbeitsgemeinschaft beizubringen.
2.2 Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2015, 2016, 2017).
Hinweis: Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist der Gesamtumsatz für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft einzeln und für die Bietergemein-schaft/Arbeitsgemeinschaft insgesamt darzustellen.
Bitte beachten Sie auch die Hinweise der Mindestanforderungen unter XII. der Vergabe-unterlagen.
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
3.1)...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
3.1) Benennung der/des Projektverantwortlichen (mit mindestens 5 Jahren Berufserfagrung) und der/des stellvertretenden Projektverantwortlichen (mit mindestens 2 Jahren Berufserfahrung) für den Auftragsfall mit
a) Nachweis der Qualifikation/Berufszulassung,
b) Angaben zur Berufserfahrung in Jahren sowie
c) Erfahrungsnachweis der/des Projektverantwortlichen und der/des stellvertretenden Projektverantwortlichen in Form der Benennung von jeweils mindestens einem Referenzprojekt innerhalb der letzten fünf Jahre (ab 1.1.2014), welches im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar ist (vorzugsweise Neubau/Sanierung/Umbau/Erweiterung von Kläranlagen).
3.2) Erfahrungsnachweis des Bewerbers in Form der Benennung von mindestens 3 Referenzprojekten innerhalb der letzten fünf Jahre (ab 1.1.2014), welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar sind (vorzugsweise Neubau/Sanierung/Umbau/Erweiterung von Kläranlagen).
Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind folgende Angaben notwendig:
— Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer),
— Art der Maßnahme (Neubau, Sanierung, Umbau, Erweiterung),
— Gegenstand des Auftrags (Objektplanung Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung),
— Kurze Beschreibung des Projekts mit Angaben zu den geplanten Nutzungen,
— Gesamtbaukosten (brutto),
— Projektzeitraum (Beauftragung / Baubeginn / Abnahme / Zeitpunkt der Übergabe an den Nutzer bzw. Inbetriebnahme),
— Angabe der während des Referenzzeitraums (ab 1.1.2014) erbrachten Planungsleistungen (Leistungsphasen),
— Referenzschreiben des Auftraggebers mit Angaben zur Einhaltung der Qualitäts-, Zeit- und Kostenvorstellungen des Auftraggebers (nicht zwingend).
Bitte beachten Sie die Hinweise der Mindestanforderungen unter XII. der Vergabeunterlagen
Mehr anzeigen Bedingungen für die Teilnahme
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten):
“Zum Nachweis der persönlichen Lage, der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfä-higkeit sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit...”
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten)
Zum Nachweis der persönlichen Lage, der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfä-higkeit sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (Mindestanforderungen unter XI. der Vergabeunterlagen) sind formlose Eigenerklärungen ausreichend. Die Auftragserteilung kann von der Vorlage weiterer Nachweise abhängig gemacht werden.
Im beigefügten Vordruck für den Teilnahmeantrag sowie dessen Anlagen sind die entsprechenden Eigenerklärungen enthalten. Die Eigenerklärungen können auch mit Hilfe der EEE „Einheitliche Europäische Eigenerklärung“ sowie der eEEE „elektronische Einheitliche Europäische Eigenerklärung“ unter https://ec.europa.eu/tools/espd/filter?lang=de abgegeben werden.
Der Leitfaden für das Ausfüllen der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) kann im Internet unter folgender Adresse abgerufen werden:
http://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/J-L/leitfaden-einheitlichen-europaeischen-eigenerklaerung.html
Bei einer Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft sind die entsprechenden Eigenerklärungen durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften beizubringen. Bei Einbindung von Nachunternehmern sind die entsprechenden Eigenerklärungen zur persönlichen Lage auch von den Nachunternehmern beizubringen.
Bei der Einbindung von Nachunternehmern können die entsprechenden Erklärungen zu der Leistungsfähigkeit auch von den Nachunternehmern beigebracht werden, wenn und soweit sich der Bewerber die Leistungsfähigkeit des Nachunternehmers zurechnen lassen möchte.
Für die Referenzprojekte ist das Formular „Referenzdatenblatt“ zu verwenden. Es können mehrere Referenzen angegeben werden. Im Rahmen der Bewertung der Eignung werden die 3 geeignetsten Referenzen berücksichtigt.
Mehr anzeigen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“Bei der Auswertung der Teilnahmeunterlagen werden die einzelnen Kriterien wie folgt gewichtet:
Berufliche Leistungsfähigkeit:
— Projektverantwortliche/r =...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Bei der Auswertung der Teilnahmeunterlagen werden die einzelnen Kriterien wie folgt gewichtet:
Berufliche Leistungsfähigkeit:
— Projektverantwortliche/r = 35 %,
— Stv. Projektverantwortliche/r = 25 %,
— Bewerber = 40 %,
= 100 %.
Die Vorgehensweise bei der Bewertung kann der beigefügten Bewertungsmatrix entnommen werden.
Sowohl im Hinblick auf die Bewertung der technischen bzw. beruflichen Leistungfähigkeit der/des benannten Projektverantwortlichen, der/des stellvertretenden Projektverantwortlichen sowie des Bewerbers sind maßgeblich die vorgelegten Referenzen. Im Rahmen der Bewertung der Eignung werden die 3 geeignetsten Referenzen berücksichtigt.
Sollten mehrere Bewerber die gleiche Punktzahl erhalten, behält sich der Auftraggeber vor, die abschließende Auswahl und Reduzierung des Bewerberkreises durch Losverfahren herbeizuführen.
Die vollständige Beschreibung entnehmen Sie bitte der Vergabeunterlagen – Teilnahmewettbewerb Punkt XIII. Auswahl der Bewerber.
Mehr anzeigen Informationen über einen bestimmten Beruf
Reserviert für einen bestimmten Beruf
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
“Für die zu benennenden Projektverantwortlichen für den Auftragsfall ist der Nachweis Ihrer fachlichen Qualifikation durch Nachweis der Berufszulassung durch...”
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift
Für die zu benennenden Projektverantwortlichen für den Auftragsfall ist der Nachweis Ihrer fachlichen Qualifikation durch Nachweis der Berufszulassung durch Kopie des Mitgliedsausweises einer Architekten- oder Ingenieurkammer oder sonstigen vergleichbaren Nachweis zu erbringen.
Verfahren Art des Verfahrens
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
Informationen über die Reduzierung der Anzahl von Lösungen oder Angeboten während der Verhandlungen oder des Dialogs
Rückgriff auf ein gestaffeltes Verfahren, um die Zahl der zu erörternden Lösungen oder zu verhandelnden Angebote schrittweise zu verringern
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2019-02-12
11:00 📅
Voraussichtliches Datum der Versendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe oder zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 2019-02-25 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
“Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Kommunikation im Teilnahmewettbewerb dieser Ausschreibung über das elektronische Vergabeportal „Deutsche...”
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Kommunikation im Teilnahmewettbewerb dieser Ausschreibung über das elektronische Vergabeportal „Deutsche Vergabeportal“ (https://www.dtvp.de/Center) erfolgt.
Für die bloße Einsicht in das Verfahren ist eine Registrierung nicht notwendig, jedoch wird es angeraten sich kostenfrei zu registrieren und sich zu dem Verfahren freizuschalten. Nur durch eine Freischaltung zu dem Verfahren werden Sie auf sämtliche Bieterinformationen bzw. auf Änderungen an den Vergabeunterlagen oder neu eingestellte Bieterinformationen hingewiesen. Für die Abgabe eines Teilnahmeantrags in elektronischer Form muss jedoch eine Registrierung erfolgen.
Des Weiteren bitten wir darum, von einer Löschung Ihrer Freischaltung zu dem Verfahren abzusehen, bis Sie dazu aufgefordert werden bzw. Sie eine Absage zu dem weiteren Verfahren erhalten, da das anschließende Angebotsverfahren über das Deutsche Vergabeportal fortgeführt werden soll.
Bekanntmachungs-ID: CXS0YYFYY8G
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4131151334📞
Fax: +49 4131152943 📠 Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: Vergabekammer Niedersachsen
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4131151334📞
Fax: +49 4131152943 📠 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers/Bieters Unklarheiten, so hat der Bewerber/Bieter unverzüglich und noch vor Abgabe des...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers/Bieters Unklarheiten, so hat der Bewerber/Bieter unverzüglich und noch vor Abgabe des Teil-nahmeantrags bzw. des Angebots darauf hinzuweisen.
Die Bewerber/Bieter werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und im gesetzlich zulässigen Rahmen Ihre Fragen über das elektronische Vergabeportal (http://www.dtvp.de/Center) zu übermitteln.
Bewerber/Bieter haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegen-über dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Mehr anzeigen Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer Niedersachsen
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4131151334📞
Fax: +49 4131152943 📠
Quelle: OJS 2019/S 010-020184 (2019-01-11)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-08-06) Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
URL: https://www.oowv.de/home/🌏
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
“Planungsleistungen – Kläranlage Riepe, Umbau auf anaerobe Schlammstabilisierung:
Gegenstand des Auftrags sind die Planungsleistungen an einen Generalplaner...”
Kurze Beschreibung
Planungsleistungen – Kläranlage Riepe, Umbau auf anaerobe Schlammstabilisierung:
Gegenstand des Auftrags sind die Planungsleistungen an einen Generalplaner für Objektplanung Ingenieurbauwerke (§§ 41 ff. HOAI) einschließlich örtlicher Bauüberwachung, Fachplanung Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI) und Fachplanung Technische Ausrüstung (§§ 53 ff. HOAI).
Mehr anzeigen
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): EUR 0.01 💰
Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Seit einigen Jahren ist der OOWV auch für die Entsorgung und Reinigung des Abwassers in Teilen der Region für etwa 490 000 Kunden zuständig. Die...”
Beschreibung der Beschaffung
Seit einigen Jahren ist der OOWV auch für die Entsorgung und Reinigung des Abwassers in Teilen der Region für etwa 490 000 Kunden zuständig. Die Abwasserentsorgung wird vom OOWV im Entsorgungsgebiet (3 720 Quadratkilometer) für 38 Kommunen und einen Zweckverband sichergestellt. Für rund 564 000 Einwohner und zahlreiche Gewerbebetriebe gewährleistet der OOWV durch seine insgesamt 46 Kläranlagen die Reinigung von jährlich rund 34,5 Mio. Kubikmetern Abwasser und die dezentral anfallende Fäkalschlammentsorgung. Insgesamt fallen auf dem Gebiet des OOWV Klärschlammmengen von rund 10 000 t TR pro Jahr an. Weitere Informationen können auf der Internetseite des OOWV abgerufen werden (www.oowv.de).
Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) betreibt in der Gemeinde Ihlow im Ortsteil Riepe die Kläranlage Riepe. Die Kläranlage ist auf 16.150 EW ausgelegt und wurde 2017 für ein Schlammalter von 14 d mit einer Belastung von 28 300 EW nachgewiesen. Der häusliche Anteil des Abwassers beträgt aktuell rund 10 000 Einwohnerwerte. Neben der Belastung aus den angeschlossenen Einwohnern wird zukünftig ungefähr die Hälfte der Fracht von 2 industriellen Einleitern (Fischverarbeitung und Herstellung von Heimtiernahrung) direkt auf die Kläranlage gepumpt. Hierbei handelt sich im Regelfall um flotiertes Abwasser mit hoher CSB-Belastung und geringen Feststoffanteil. Die Abwässer der industriellen Einleiter gehen entweder über einen Speicher oder direkt in die biologische Reinigungsstufe, die vorwiegend häuslichen Abwässer werden mechanisch vorgereinigt (Rechen, Sandfang) und dann in die Biologie gehoben. Das Abwasser wird dann mit dem Rücklaufschlamm gemischt und dem Bio-P-Becken zugeführt. Von dem Bio-P-Becken erfolgt eine Verteilung der Abwässer auf die beiden Belebungsbecken. Anschließend durchfließt das Abwasser die Nachklärung (ein Becken). Der Überschussschlamm wird direkt abgezogen und entwässert, der Schlammspeicher dient zur Zwischenspeicherung von Fremdschlämmen. Anschließend erfolgt eine thermische Trocknung des entwässerten Schlammes. Die Trocknungsanlage ist für 600 t TR/a mit einer Austragsleistung von 80 % dimensioniert.
Die Kläranlage Riepe soll zukünftig auf eine anaerobe Schlammstabilisierung umgebaut werden. Die Klärschlämme aus den nahgelegenen OOWV-Anlagen sollen auf der Kläranlage mitverwertet werden. Zu den Anlagen gehören:
— Kläranlage Großheide, mit 110 t TR/a bei 6 000 EW,
— Kläranlage Uthwerdum, mit 320 t TR/a bei 16 000 EW,
— KA Esens, mit 250 t TR/a bei 14 000 EW.
Es wird davon ausgegangen, dass die Klärschlämme jeweils maschinell auf 5 %-TS (Großheide auf 4 %-TS) eingedickt werden.
Der Umbau auf anaerobe Schlammstabilisierung der Kläranlage Riepe umfasst:
— Neubau einer Vorklärung,
— Neubau Schlammeindickung und -entwässerung,
— Neubau Faulbehälter,
— Neubau Gasspeicher inkl. Notgasfackel,
— Neubau Trübwasserspeicher,
— Neubau Nacheindicker,
— Neubau BHKW,
— Abluftbehandlungsanlage für die Trocknung,
— Schlammannahme mit Erfassung.
Der Neubau soll nach Möglichkeit als zweistufige Faulung ausgeführt werden. Dabei ist eine möglichst einfache Handhabung und sichere Betriebsweise der Anlage anzustreben. Zusätzlich ist zu berücksichtigen, dass sich die Anlage in einem Wasserschutzgebiet der Zone 3 befindet.
Die Gesamtkosten für die Erweiterung der Kläranlage werden rund 5,0 Mio. EUR brutto geschätzt.
Die Entwurfsplanung ist bis zum 31.12.2019 abzuschließen. Der Beginn der Bauausführung ist für Anfang 2021 geplant. Die Bauzeit beträgt 2 Jahre.
Gegenstand des Auftrags sind folgende Planungsleistungen an einen Generalplaner:
— Objektplanung Ingenieurbauwerke (§§ 41 ff. HOAI).
Leistungsphasen 1 bis 9,
Einschließlich örtlicher Bauüberwachung,
— Fachplanung Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI).
Leistungsphasen 1 bis 6,
— Fachplanung technische Ausrüstung (§§ 53 ff. HOAI).
Leistungsphasen 1 bis 8.
Verfahren Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2019/S 010-020184
Auftragsvergabe
1️⃣
Titel: Auftragsvergabe Tuttahs & Meyer Ing. GmbH
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-07-22 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: Tuttahs & Meyer Ing. GmbH
Postanschrift: Bismarckstr., 2-8
Postort: Aachen
Postleitzahl: 52066
Land: Deutschland 🇩🇪
Region: Aurich🏙️
Der Auftragnehmer ist ein KMU ✅ Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 0.01 💰
Ergänzende Informationen Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXS0YYFYDRW
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers/Bieters Unklarheiten, so hat der Bewerber/Bieter unverzüglich und noch vor Abgabe des...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers/Bieters Unklarheiten, so hat der Bewerber/Bieter unverzüglich und noch vor Abgabe des Teilnahmeantrags bzw. des Angebots darauf hinzuweisen.
Die Bewerber/Bieter werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und im gesetzlich zulässigen Rahmen Ihre Fragen über das elektronische Vergabeportal (http://www.dtvp.de/Center) zu übermitteln.
Bewerber/Bieter haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2019/S 153-378620 (2019-08-06)