Planungsleistungen — Neubau der Schlammfaulung, Kläranlage Rießel

Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband

Gegenstand des Auftrags sind folgende Planungsleistungen an einen Generalplaner:
— Objektplanung Ingenieurbauwerke (§§ 41 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 9, einschließlich örtlicher Bauüberwachung,
— Fachplanung Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 6,
— Fachplanung Technische Ausrüstung (§§ 53 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 8.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-03-05. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-01-31.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-01-31 Auftragsbekanntmachung
2019-07-26 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-01-31)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: 2018-00956
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Auftrags sind folgende Planungsleistungen an einen Generalplaner: — Objektplanung Ingenieurbauwerke (§§ 41 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 9, einschließlich örtlicher Bauüberwachung, — Fachplanung Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 6, — Fachplanung Technische Ausrüstung (§§ 53 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 8.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Vechta 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband
Postanschrift: Georgstraße 4
Postleitzahl: 26919
Postort: Brake
Kontakt
Internetadresse: https://www.oowv.de/home/ 🌏
E-Mail: beschaffung@oowv.de 📧
Telefon: +49 44019160 📞
Fax: +49 4401916176 📠
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0YYFYY8V/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0YYFYY8V 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-01-31 📅
Einreichungsfrist: 2019-03-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-02-05 📅
Datum des Beginns: 2019-06-21 📅
Datum des Endes: 2022-06-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 025-056708
ABl. S-Ausgabe: 25
Zusätzliche Informationen
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Kommunikation im Teilnahmewettbewerb dieser Ausschreibung über das elektronische Vergabeportal „Deutsche Vergabeportal“ (https://www.dtvp.de/Center) erfolgt. Für die bloße Einsicht in das Verfahren ist eine Registrierung nicht notwendig, jedoch wird es angeraten sich kostenfrei zu registrieren und sich zu dem Verfahren freizuschalten. Nur durch eine Freischaltung zu dem Verfahren werden Sie auf sämtliche Bieterinformationen bzw. auf Änderungen an den Vergabeunterlagen oder neu eingestellte Bieterinformationen hingewiesen. Für die Abgabe eines Teilnahmeantrags in elektronischer Form muss jedoch eine Registrierung erfolgen. Des Weiteren bitten wir darum, von einer Löschung Ihrer Freischaltung zu dem Verfahren abzusehen, bis Sie dazu aufgefordert werden bzw. Sie eine Absage zu dem weiteren Verfahren erhalten, da das anschließende Angebotsverfahren über das Deutsche Vergabeportal fortgeführt werden soll. Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers/Bieters Unklarheiten, so hat der Bewerber/Bieter unverzüglich und noch vor Abgabe des Teilnahmeantrags bzw. des Angebots darauf hinzuweisen. Die Bewerber/Bieter werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und im gesetzlich zulässigen Rahmen Ihre Fragen über das elektronische Vergabeportal (http://www.dtvp.de/Center) zu übermitteln. Angaben zur Verhandlung Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen. Bekanntmachungs-ID: CXS0YYFYY8V
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Auftrags sind folgende Planungsleistungen an einen Generalplaner:
— Objektplanung Ingenieurbauwerke (§§ 41 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 9, einschließlich örtlicher Bauüberwachung,
— Fachplanung Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 6,
— Fachplanung Technische Ausrüstung (§§ 53 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 8.
Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (im Folgenden OOWV genannt) versorgt als Wasser- und Bodenverband in seinem 7 860 Quadratkilometer großen Verbandsgebiet, vor allem im Weser-Ems-Gebiet, etwa 1 Mio. Kunden — Privatkunden, Unternehmen und kommunale Einrichtungen — mit Trinkwasser.
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Seit einigen Jahren ist der OOWV auch für die Entsorgung und Reinigung des Abwassers in Teilen der Region für etwa 490 000 Kunden zuständig. Die Abwasserentsorgung wird vom OOWV im Entsorgungsgebiet (3 720 Quadratkilometer) für 38 Kommunen und einen Zweckverband sichergestellt. Für rund 564 000 Einwohner und zahlreiche Gewerbebetriebe gewährleistet der OOWV durch seine insgesamt 46 Kläranlagen die Reinigung von jährlich rund 34,5 Mio. Kubikmetern Abwasser und die dezentral anfallende Fäkalschlammentsorgung. Insgesamt fallen auf dem Gebiet des OOWV Klärschlammmengen von rund 10 000 t TR pro Jahr an. Weitere Informationen können auf der Internetseite des OOWV abgerufen werden (www.oowv.de).
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In der Gemeinde Lohne betreibt der OOWV die 2 Kläranlagen Lohne — Nordlohne und Lohne — Rießel. Die Kläranlagen besitzen eine genehmigte Ausbaugröße von 45 000 EW und 43 000 EW, wobei sich der kommunale Anteil auf ca. 20 % bzw. 50 % der BSB5 — Zulauffracht beschränkt. Die Abwasserbeschaffenheit ist entsprechend durch hohe Indirekteinleiteranteile aus der fleischverarbeitenden Industrie geprägt. Der jährliche Schlammanfall beider Kläranlagen beträgt etwa 1 100 tTR/a, wobei etwa 520 tTR/a als Primärschlamm anfallen.
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Beide Anlagen sind für eine anaerobe Stabilisierung konzipiert. Die vorhandenen Faulbehälter weisen auf beiden Standorten altersbedingte Schäden auf, so dass ein Neubau erforderlich wird. Aufgrund der räumlichen Nähe der Anlagen soll zukünftig eine gemeinsame Stabilisierung der Schlämme beider Kläranklagen auf der KA Lohne — Rießel erfolgen. Hierzu ist neben der Errichtung einer entsprechenden Faulstufe auch die Anpassung bzw. Ergänzung von Peripherieanlagen notwendig. Folgende Anlagenteile sind zu erneuern bzw. zu ergänzen:
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— Ergänzung/Umbau Schlammvorlage,
— Neubau Faulstufe (einstufig oder zweistufig),
— Neubau zusätzlicher Gasspeicher,
— Neubau zusätzliches BKHW,
— Neubau zusätzliche Gasfakel oder Ersatz vorhandene Gasfakel,
— Neubau Faulschlammspeicher,
— Ergänzung vorhandenes Schlammbehandlungsgebäude um eine Schlammentwässerung mit entsprechender FHM Station,
— Schlammfördertechnik zum Abwurf des entwässerten Schlammes in einen Rollcontainer
Für die gemeinsame Behandlung der Schlämme auf der KA Lohne — Rießel wird der Klärschlamm der KA Nordlohne auf etwa 5 % TR eingedickt und mit LKW"s zur KA Lohne —Rießel transportiert. Die Annahme erfolgt über 2 vorhandene Schlammvorlagen, die durch Rührwerke zu ergänzen und hydraulisch zu verbinden sind.
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Für die anaerobe Stabilisierung sind mindestens in den Leistungsphasen 1 und 2 die Varianten einer einstufigen und zweistufigen Faulung zu betrachten. Ziel ist es auf Basis der Kostenschätzung der Vorplanung die wirtschaftlichste Variante auszuwählen und im Rahmen der weiteren HOAI Leistungsphasen zu planen und umzusetzen.
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Aufgrund der zu behandeln Schlammmengen sind zusätzliche Kapazitäten in den Bereichen Gasspeicher, Gasfackel und BHKH bereit zu stellen. Darüber hinaus ist die Errichtung eines Faulschlammspeichers mit Abdeckung und Rührwerk vorzusehen. Das vorhandene Schlammbehandlungsgebäude ist durch eine maschinelle Entwässerung samt FHM-Station zu ergänzen. Gassystem und die Wärmeanlagen sind auf die veränderten Randbedingungen hin anzupassen.
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Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber beauftragt zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 gemäß HOAI und behält sich vor, die weiteren Leistungsphasen im Einzelnen oder im Ganzen weiter zu beauftragen. Es besteht kein Anspruch auf weitere Beauftragung, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen, ggfs. auch stufenweise bzw. im Einzelnen oder im Ganzen, zu erbringen.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 49393 Lohne (Oldb) Rießel

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Im Teilnahmewettbewerb werden anhand der Teilnahmeanträge und der mit den Teilnahmeanträgen vorgelegten Erklärungen und Nachweise diejenigen geeigneten Bewerber ausgewählt, die zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren und damit zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden. Hinsichtlich der rechtlichen, wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen und beruflichen Voraussetzungen, die der Bewerber zu erbringen hat, wird auf die Hinweise der Mindestanforderungen unter XII. der Vergabeunterlagen hingewiesen.
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Sollten mehr als 3 geeignete Bewerber einen Teilnahmeantrag fristgemäß und vollständig einreichen und die Mindestanforderungen erfüllen, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, den Bewerberkreis zu beschränken.
1. Persönliche Lage des Bewerbers
Mit dem Teilnahmeantrag sind die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise abzugeben:
1.1 Angabe des Bewerbers (Einzelbewerbung) mit Name, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefon-/Faxnummer und E-Mail-Adresse.
1.2 Angabe, im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft sämtlicher Mitglieder der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft mit Name, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefon-/Faxnummer und E-Mail-Adresse.
1.3 Im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft ist mit dem Teilnahmeantrag eine von sämtlichen Mitgliedern unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung vorzulegen,
a. in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird;
b. in der alle Mitglieder aufgeführt sind und in der die/der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter/in bezeichnet ist;
c. dass die/der bevollmächtigte Vertreter/in die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt;
d. dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
1.4 Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Erklärung zum vorgesehenen Nachunternehmereinsatz und zu Art und Umfang der Teilleistungen vorzulegen.
1.5 Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers vorzulegen, dem Bewerber im Auftragsfall die erforderlichen Mittel bzw. Leistungen zur Verfügung zu stellen.
1.6 Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 GWB.
1.7 Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB
1.8 Erklärung über eine Selbstreinigung gemäß § 125 GWB.
Hinweis: Es sind formlose Eigenerklärungen ausreichend. Die Auftragserteilung kann von der Vorlage weiterer Nachweise abhängig gemacht werden. Im beigefügten Vordruck für den Teilnahmeantrag sind die entsprechenden Eigenerklärungen enthalten. Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften sind die entsprechenden Erklärungen durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft beizubringen. Bei Einbindung von Nachunternehmern sind die entsprechenden Nachweise/Erklärungen auch von den Nachunternehmern beizubringen.
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Bitte beachten Sie auch die Hinweise der Mindestanforderungen unter XII. der Vergabeunterlagen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
2.1 Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung mit folgenden Haftungssummen (Mindestanforderung):
— mindestens 2,0 Mio. EUR für Personenschäden,
— mindestens 2,0 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden.
Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens die zweifache der unter 2.1 genannten Deckungssummen pro Jahr betragen. Der Nachweis ist grundsätzlich durch eine verbindliche Deckungsbestätigung der Versicherung zu erbringen. Wenn oder soweit eine Versicherung in der o. g. Höhe zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht vorliegt, kann der Nachweis durch eine rechtsverbindliche Eigenerklärung des Bewerbers über den Abschluss einer entsprechenden Versicherung im Auftragsfall erbracht werden. Bei einer Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen. Die Erklärung oder der Nachweis darf nicht älter als 12 Monate sein und muss der Bewerbung beigelegt werden.
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Hinweis: Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist der Nachweis durch verbindliche Deckungsbestätigung oder rechtsverbindliche Erklärung über den Abschluss einer entsprechenden Erklärung im Auftragsfall durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/ Arbeitsgemeinschaft beizubringen.
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2.2 Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2015, 2016, 2017).
Hinweis: Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist der Gesamtumsatz für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft einzeln und für die Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft insgesamt darzustellen.
Bitte beachten Sie auch die Hinweise der Mindestanforderungen unter XII. der Vergabeunterlagen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
3.1 Benennung der/des Projektverantwortlichen (mit mindestens 5 Jahren Berufserfagrung) und der/des stellvertretenden Projektverantwortlichen (mit mindestens 2 Jahren Berufserfahrung) für den Auftragsfall mit
a. Nachweis der Qualifikation/Berufszulassung;
b. Angaben zur Berufserfahrung in Jahren sowie
c. Erfahrungsnachweis der/des Projektverantwortlichen und der/des stellvertretenden Projektverantwortlichen in Form der Benennung von jeweils mindestens einem Referenzprojekt innerhalb der letzten 5 Jahre (ab 1.1.2014), welches im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar ist (vorzugsweise Neubau/Sanierung/Umbau/Erweiterung von Kläranlagen).
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3.2 Erfahrungsnachweis des Bewerbers in Form der Benennung von mindestens 3 Referenzprojekten innerhalb der letzten 5 Jahre (ab 1.1.2014), welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar sind (vorzugsweise Neubau/Sanierung/Umbau/Erweiterung von Kläranlagen).
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Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind folgende Angaben notwendig:
— Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer),
— Art der Maßnahme (Neubau, Sanierung, Umbau, Erweiterung),
— Gegenstand des Auftrags (Objektplanung Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung),
— Kurze Beschreibung des Projekts mit Angaben zu den geplanten Nutzungen
— Gesamtbaukosten (brutto),
— Projektzeitraum (Beauftragung/Baubeginn/Abnahme/Zeitpunkt der Übergabe an den Nutzer bzw. Inbetriebnahme),
— Angabe der während des Referenzzeitraums (ab 1.1.2014) erbrachten Planungsleistungen (Leistungsphasen),
— Referenzschreiben des Auftraggebers mit Angaben zur Einhaltung der Qualitäts-, Zeit- und Kostenvorstellungen des Auftraggebers (nicht zwingend).
Bitte beachten Sie die Hinweise der Mindestanforderungen unter XII. der Vergabeunterlagen.
Mindeststandards:
Zum Nachweis der persönlichen Lage, der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (Mindestanforderungen unter XI. der Vergabeunterlagen) sind formlose Eigenerklärungen ausreichend. Die Auftragserteilung kann von der Vorlage weiterer Nachweise abhängig gemacht werden.
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Im beigefügten Vordruck für den Teilnahmeantrag sowie dessen Anlagen sind die entsprechenden Eigenerklärungen enthalten. Die Eigenerklärungen können auch mit Hilfe der EEE „Einheitliche Europäische Eigenerklärung“ sowie der eEEE „elektronische Einheitliche Europäische Eigenerklärung“ unter https://ec.europa.eu/tools/espd/filter?lang=de abgegeben werden.
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Der Leitfaden für das Ausfüllen der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) kann im Internet unter folgender Adresse abgerufen werden:
Bei einer Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft sind die entsprechenden Eigenerklärungen durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften beizubringen. Bei Einbindung von Nachunternehmern sind die entsprechenden Eigenerklärungen zur persönlichen Lage auch von den Nachunternehmern beizubringen.
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Bei der Einbindung von Nachunternehmern können die entsprechenden Erklärungen zu der Leistungsfähigkeit auch von den Nachunternehmern beigebracht werden, wenn und soweit sich der Bewerber die Leistungsfähigkeit des Nachunternehmers zurechnen lassen möchte.
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Für die Referenzprojekte ist das Formular „Referenzdatenblatt“ zu verwenden. Es können mehrere Referenzen angegeben werden. Im Rahmen der Bewertung der Eignung werden die 3 geeignetsten Referenzen berücksichtigt.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Bei der Auswertung der Teilnahmeunterlagen werden die einzelnen Kriterien wie folgt gewichtet:
Berufliche Leistungsfähigkeit:
— Projektverantwortliche/r = 35 %,
— Stv. Projektverantwortliche/r = 25 %,
— Bewerber = 40 %,
= 100 %.
Die Vorgehensweise bei der Bewertung kann der beigefügten Bewertungsmatrix entnommen werden.
Sowohl im Hinblick auf die Bewertung der technischen bzw. beruflichen Leistungfähigkeit der/des benannten Projektverantwortlichen, der/des stellvertretenden Projektverantwortlichen sowie des Bewerbers sind maßgeblich die vorgelegten Referenzen. Im Rahmen der Bewertung der Eignung werden die 3 geeignetsten Referenzen berücksichtigt.
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Sollten mehrere Bewerber die gleiche Punktzahl erhalten, behält sich der Auftraggeber vor, die abschließende Auswahl und Reduzierung des Bewerberkreises durch Losverfahren herbeizuführen.
Die vollständige Beschreibung entnehmen Sie bitte der Vergabeunterlagen — Teilnahmewettbewerb Punkt XIII. Auswahl der Bewerber.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Für die zu benennenden Projektverantwortlichen für den Auftragsfall ist der Nachweis Ihrer fachlichen Qualifikation durch Nachweis der Berufszulassung durch Kopie des Mitgliedsausweises einer Architekten- oder Ingenieurkammer oder sonstigen vergleichbaren Nachweis zu erbringen.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0025
Mindestzahl der Bewerber: 3
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2019-03-18 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Einkauf und Logistik (BI-EL)
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0YYFYY8V/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Kommunikation im Teilnahmewettbewerb dieser Ausschreibung über das elektronische Vergabeportal „Deutsche Vergabeportal“ (https://www.dtvp.de/Center) erfolgt.
Für die bloße Einsicht in das Verfahren ist eine Registrierung nicht notwendig, jedoch wird es angeraten sich kostenfrei zu registrieren und sich zu dem Verfahren freizuschalten. Nur durch eine Freischaltung zu dem Verfahren werden Sie auf sämtliche Bieterinformationen bzw. auf Änderungen an den Vergabeunterlagen oder neu eingestellte Bieterinformationen hingewiesen. Für die Abgabe eines Teilnahmeantrags in elektronischer Form muss jedoch eine Registrierung erfolgen.
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Des Weiteren bitten wir darum, von einer Löschung Ihrer Freischaltung zu dem Verfahren abzusehen, bis Sie dazu aufgefordert werden bzw. Sie eine Absage zu dem weiteren Verfahren erhalten, da das anschließende Angebotsverfahren über das Deutsche Vergabeportal fortgeführt werden soll.
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Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen
Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers/Bieters Unklarheiten, so hat der Bewerber/Bieter unverzüglich und noch vor Abgabe des Teilnahmeantrags bzw. des Angebots darauf hinzuweisen.
Die Bewerber/Bieter werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und im gesetzlich zulässigen Rahmen Ihre Fragen über das elektronische Vergabeportal (http://www.dtvp.de/Center) zu übermitteln.
Angaben zur Verhandlung
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen.
Bekanntmachungs-ID: CXS0YYFYY8V

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4131151334 📞
Fax: +49 4131152943 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Bewerber/Bieter haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2019/S 025-056708 (2019-01-31)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-07-26)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Auftrags sind folgende Planungsleistungen an einen Generalplaner: — Objektplanung Ingenieurbauwerke (§§ 41 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 9. einschließlich örtlicher Bauüberwachung, — Fachplanung Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 6, — Fachplanung Technische Ausrüstung (§§ 53 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 8.
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Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-07-26 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-07-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 145-358508
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 025-056708
ABl. S-Ausgabe: 145
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXS0YYFYDRF

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
— Objektplanung Ingenieurbauwerke (§§ 41 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 9. einschließlich örtlicher Bauüberwachung,
Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (im Folgenden OOWV genannt) versorgt als Wasser- und Bodenverband in seinem 7 860 Quadratkilometer großen Verbandsgebiet, vor allem im Weser-Ems-Gebiet, etwa 1 Mio. Kunden – Privatkunden, Unternehmen und kommunale Einrichtungen – mit Trinkwasser
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In der Gemeinde Lohne betreibt der OOWV die 2 Kläranlagen Lohne – Nordlohne und Lohne – Rießel. Die Kläranlagen besitzen eine genehmigte Ausbaugröße von 45 000 EW und 43 000 EW, wobei sich der kommunale Anteil auf ca. 20 % bzw. 50 % der BSB5 -Zulauffracht beschränkt. Die Abwasserbeschaffenheit ist entsprechend durch hohe Indirekteinleiteranteile aus der fleischverarbeitenden Industrie geprägt. Der jährliche Schlammanfall beider Kläranlagen beträgt etwa 1 100 tTR/a, wobei etwa 520 tTR/a als Primärschlamm anfallen.
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Beide Anlagen sind für eine anaerobe Stabilisierung konzipiert. Die vorhandenen Faulbehälter weisen auf beiden Standorten altersbedingte Schäden auf, so dass ein Neubau erforderlich wird. Aufgrund der räumlichen Nähe der Anlagen soll zukünftig eine gemeinsame Stabilisierung der Schlämme beider Kläranklagen auf der KA Lohne – Rießel erfolgen. Hierzu ist neben der Errichtung einer entsprechenden Faulstufe auch die Anpassung bzw. Ergänzung von Peripherieanlagen notwendig. Folgende Anlagenteile sind zu erneuern bzw. zu ergänzen:
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— Neubau Faulschlammspeicher;
— Ergänzung vorhandenes Schlammbehandlungsgebäude um eine Schlammentwässerung mit entsprechender FHM Station;
— Schlammfördertechnik zum Abwurf des entwässerten Schlammes in einen Rollcontainer.
Für die gemeinsame Behandlung der Schlämme auf der KA Lohne – Rießel wird der Klärschlamm der KA Nordlohne auf etwa 5 % TR eingedickt und mit LKW"s zur KA Lohne – Rießel transportiert. Die Annahme erfolgt über 2 vorhandene Schlammvorlagen, die durch Rührwerke zu ergänzen und hydraulisch zu verbinden sind.
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Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Kriterium
Qualitätskriterium (Gewichtung): 80
Preis (Gewichtung): 20.00

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-07-17 📅
Name: PFI Planungsgemeinschaft GmbH & Co. KG
Postanschrift: Karl-Imhoff-Weg, 4
Postort: Hannover
Postleitzahl: 30165
Land: Deutschland 🇩🇪
Vechta 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Bewerber/Bieter haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit
1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: Vergabekammer Niedersachsen
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4131151334 📞
Fax: +49 4131152943 📠
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Quelle: OJS 2019/S 145-358508 (2019-07-26)