Planungsleistungen Umgestaltung Hindenburgplatz mit Instandsetzung Kaiser- und Luisenbrücke; i. W. Ing.-Bauwerke, Verkehrsanlagen, Örtl. Bauüberwachung, Tragwerksplanung

FG Tiefbau und Baubetrieb – Stadt Baden-Baden

Die Stadt Baden-Baden plant die Umgestaltung des zentrumsnahen Hindenburgplatzes mit Instandsetzung oder Ersatzneubau der dortigen Brückenbauwerke über den Oosbach (Kaiserbrücke und Luisenbrücke). Der Hindenburgplatz liegt am nördlichen Ende der Baden-Badener Innenstadt und stellt einen zentralen Verkehrsknoten dar. Hier treffen die Lange Straße, die Luisenstraße, die Kaiserallee und die Schützenstraße aufeinander. Gleichzeitig wird hier der Oosbach von der Kaiserbrücke und Luisenbrücke überquert. An beiden Brücken wurde ein Bauwerkszustand festgestellt, der eine umfassende Sanierung oder einen Ersatzneubau erforderlich macht. Gleichzeitig soll der Hindenburgplatz neu gestaltet werden.
Dieses Vergabeverfahren umfasst die erforderlichen Planungsleistungen mit stufenweiser Beauftragung (Stufe I: LP 1-4, optional Stufe II: LP 5-9). Geplanter Terminrahmen gem. Ziff. II.2.4.3.1.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-07-19. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-06-20.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-06-20 Auftragsbekanntmachung
2020-03-04 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-06-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Baden-Baden plant die Umgestaltung des zentrumsnahen Hindenburgplatzes mit Instandsetzung oder Ersatzneubau der dortigen Brückenbauwerke über den Oosbach (Kaiserbrücke und Luisenbrücke). Der Hindenburgplatz liegt am nördlichen Ende der Baden-Badener Innenstadt und stellt einen zentralen Verkehrsknoten dar. Hier treffen die Lange Straße, die Luisenstraße, die Kaiserallee und die Schützenstraße aufeinander. Gleichzeitig wird hier der Oosbach von der Kaiserbrücke und Luisenbrücke überquert. An beiden Brücken wurde ein Bauwerkszustand festgestellt, der eine umfassende Sanierung oder einen Ersatzneubau erforderlich macht. Gleichzeitig soll der Hindenburgplatz neu gestaltet werden. Dieses Vergabeverfahren umfasst die erforderlichen Planungsleistungen mit stufenweiser Beauftragung (Stufe I: LP 1-4, optional Stufe II: LP 5-9). Geplanter Terminrahmen gem. Ziff. II.2.4.3.1.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Baden-Baden, Stadtkreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: FG Tiefbau und Baubetrieb – Stadt Baden-Baden
Postanschrift: Im Rollfeld
Postleitzahl: 76532
Postort: Baden-Baden
Kontakt
Internetadresse: http://www.baden-baden.de 🌏
E-Mail: vincenz.wienk-borgert@baden-baden.de 📧
Telefon: +49 7221-93-15333 📞
Fax: +49 7221-93-1541 📠
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E62182854 🌏
URL der Teilnahme: https://www.subreport.de/E62182854 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-06-20 📅
Einreichungsfrist: 2019-07-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-06-24 📅
Datum des Beginns: 2019-11-04 📅
Datum des Endes: 2024-11-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 119-291761
ABl. S-Ausgabe: 119
Zusätzliche Informationen
Die hier zu vergebenden Leistungen sind hinsichtlich d. techn. u. terminl. Abhängigkeiten entsprechend mit anderen fachlich Beteiligten abzustimmen. Die Leistungen wie Baugrundgutachten, Vermessung, Artenschutzuntersuchung (u. a. Fledermäuse) sind in der Objektplanung zu berücksichtigen; evtl. Planungsleistungen für die Anpassung von Leitungen sind mit den Leitungsbetreibern abzustimmen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Baden-Baden plant die Umgestaltung des zentrumsnahen Hindenburgplatzes mit Instandsetzung oder Ersatzneubau der dortigen Brückenbauwerke über den Oosbach (Kaiserbrücke und Luisenbrücke). Der Hindenburgplatz liegt am nördlichen Ende der Baden-Badener Innenstadt und stellt einen zentralen Verkehrsknoten dar. Hier treffen die Lange Straße, die Luisenstraße, die Kaiserallee und die Schützenstraße aufeinander. Gleichzeitig wird hier der Oosbach von der Kaiserbrücke und Luisenbrücke überquert. An beiden Brücken wurde ein Bauwerkszustand festgestellt, der eine umfassende Sanierung oder einen Ersatzneubau erforderlich macht. Gleichzeitig soll der Hindenburgplatz neu gestaltet werden.
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Dieses Vergabeverfahren umfasst die erforderlichen Planungsleistungen mit stufenweiser Beauftragung (Stufe I: LP 1-4, optional Stufe II: LP 5-9). Geplanter Terminrahmen gem. Ziff. II.2.4.3.1.
Geschätzter Gesamtwert: 480 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
II.2.4.1) Vorbemerkung:
Das Vorhaben setzt auf einer Voruntersuchung aus dem Jahr 2008 auf (vgl. Kurz-Erläuterungsbericht des Büro RS auf der in Ziff. I.3 genannten Vergabeplattform). Aufgrund des Bauwerkszustandes ist für die Kaiserbrücke (BJ. 1907, Bogenbrücke, Sandsteingewölbe, Länge 32 m sowie genietete Blechträger, Länge 12 m; Auslaufbereich in 2009 instandgesetzt) ein Ersatzneubau vorgesehen. Für die Luisenbrücke (BJ. 1926, Plattenbrücke, Walzträger in Beton, Länge 64 m) ist noch zu klären, ob eine Instandsetzung oder ein Ersatzneubau erfolgen soll. Die alternativen Lösungsmöglichkeiten sind im Zuge der Vorplanung aufzuarbeiten. Eine Variantenentscheidung ist zu treffen. Zugleich soll eine Neugestaltung des Verkehrsknotens mit erfolgen, z. B. mit Kreisverkehr. Im Rahmen der Vorplanung sind hierzu ebenfalls verschiedene Lösungsmöglichkeiten zu ermitteln. Ein denkmalgeschützter Brunnen mit Brunnenstube sowie denkmalgeschützte Brüstungen sind zu beachten.
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II.2.4.2) Leistungsumfang:
Die Leistungen sollen in folgenden Stufen beauftragt werden (stufenweise Beauftragung):
Stufe I: LP 1 bis 4 (nicht als optional gekennzeichnet);
Stufe II: Optional weitere Leistungen gemäß folgender Auflistung.
Der Leistungsumfang der zu vergebenden Planungsleistungen gliedert sich in folgende Teilleistungen u. Stufen:
Pos. 1) Objektplanung Ing.-Bauwerke (IBW):
Pos. 1.1) Grundleistungen nach § 43 HOAI für die Brücken:
Pos. 1.1.1) LP 1 bis 4;
Pos. 1.1.2) Optional LP 5 bis 9;
Pos. 1.2) Örtl. Bauüberwachung für alle Ingenieurbauwerke:
Pos. 1.2.1) Optional Besond. Leistungen aus dem Leistungsbild für IBW für die Örtl. Bauüberwachung nach Anl. 12.1, HOAI.
Pos. 2) Objektplanung Verkehrsanlagen (VA) für die Straßen-/Platzgestaltung sowie die Deckschicht über den Brücken:
Pos. 2.1) Grundleistungen nach § 47 HOAI:
Pos. 2.1.1) LP 1 bis 4;
Pos. 2.1.2) Optional LP 5 bis 9;
Pos. 2.2) Örtl. Bauüberwachung für die Verkehrsanlage:
Pos. 2.2.1) Optional Besond. Leistungen aus dem Leistungsbild für VA für die Örtl. Bauüberwachung nach Anl. 13.1, HOAI.
Pos. 3) Fachplanung Tragwerksplanung (TWP) für die Brücken:
Pos. 3.1) Grundleistungen nach § 51 HOAI:
Pos. 3.1.1) LP 1 bis 4;
Pos. 3.1.2) Optional LP 5 u. 6;
Pos. 3.2) Optional Besond. Leistungen aus dem Leistungsbild für TWP für die Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks nach Anl. 14.1, HOAI Pos. 4) Besondere/Weitere Leistungen:
Pos. 4.1) Leitungskoordination;
Pos. 4.2) Optional Wasserrechtsantrag;
Pos. 4.3) Optional objektübergreifende, integrierte Bauablaufplanung;
Pos. 4.4) Optional Bauwerksbuch.
II.2.4.3) Ergänzende Angaben:
II.2.4.3.1) Termine:
Für den Auftrag gelten folgende terminl. Rahmenvorgaben:
a) Leistungsbeginn nach Abschluss des Verfahrens, Vertragsbeginn vsl. 4.11.2019;
b) Vorplanung mit Varianten für die Neugestaltung der Verkehrsanlage und die Instandsetzung der Brücken bis Februar 2020;
c) Ziel: Gremienentscheidung zur Maßnahmenplanung (Vorzugsvariante, Kosten) bis März 2020;
d) Entwurfs- und Genehmigungsplanung bis Juli 2020;
e) Annahme: Genehmigungsverfahren bis Dezember 2020;
f) Ausführungsplanung bis Vergabe der Bauleistungen bis Mitte 2021;
g) Terminziel Baubeginn: Oktober 2021;
h) Veranschlagte Bauzeit: abhängig von Varianten, 1,5 bis 2 Jahre.
Diese Terminvorgaben werden im Auftragsfall Vertragsbestandteil, sofern vom AG im Verhandlungsverfahren keine geänderten Terminvorgaben mitgeteilt werden (z. B. Verschiebung Leistungsbeginn ohne Verkürzung der Gesamtlaufzeit). Unmittelbar nach Leistungsbeginn ist vom beauftragten Bieter ein entsprechender Terminplan für die Umsetzung im Entwurf aufzustellen und mit dem AG abzustimmen, der diese Terminvorgaben als Rahmentermine ausweist.
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II.2.4.3.2) Erläuterung Vertragslaufzeit:
Die Vertragslaufzeit endet mit Ablauf der Gewährleistung der Baumaßnahmen (bis zu 5 Jahre). Weitere Angaben zu Ziff. II.2.4.3) erfolgen im Dokument „Ergänzende Informationen zur Bekanntmachung“ (Bestandteil d. Bekanntmachung) auf der genannten Vergabeplattform.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: 480 000 EUR 💰
Beschreibung der Optionen:
Optionale Planungsleistungen gemäß Nennung in II.2.4.
Die optionalen Leistungen der Stufe II werden in Abhängigkeit des Projektfortschrittes nach Erbringung der Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung), der Erteilung der Genehmigungen und der Mittelbereitstellung für die Umsetzung vom Auftraggeber schriftlich abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung optionaler Leistungen besteht nicht. Der Auftraggeber behält sich vor, die Beauftragung optionaler Leistungen nicht in Anspruch zu nehmen oder auf Teilleistungen zu beschränken, wenn z. B. die Gesamtmaßnahme nicht mehr weitergeführt wird, einzelne Teilleistungen gemäß Projektfortschritt nicht mehr erforderlich werden, der Auftraggeber mit der Qualität der erbrachten Leistungen nicht zufrieden ist oder keine Einigung über eventuelle zusätzlich erforderliche Leistungen erzielt wird.
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Zusätzliche Informationen:
Die hier zu vergebenden Leistungen sind hinsichtlich d. techn. u. terminl. Abhängigkeiten entsprechend mit anderen fachlich Beteiligten abzustimmen. Die Leistungen wie Baugrundgutachten, Vermessung, Artenschutzuntersuchung (u. a. Fledermäuse) sind in der Objektplanung zu berücksichtigen; evtl. Planungsleistungen für die Anpassung von Leitungen sind mit den Leitungsbetreibern abzustimmen.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Baden-Baden

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
III.1.1.1) Teilnahmeanträge und Angebote sind laut § 53 (1) VgV mithilfe elektronischer Mittel gemäß § 10 VgV einzureichen. In diesem Verfahren wird die in Ziff. I.3 benannte Vergabeplattform genutzt. Teilnahmeanträge sind formlos, bspw. mit einem rechtsverbindlich unterzeichneten Anschreiben, zu stellen. Die Unterzeichnung von Anträgen und Dokumenten erfolgt durch den Eintrag des vollständigen Vor- und Zunamens des Erstellers, bei Erfordernis, z. B. zur eindeutigen Zuordnung bei Bietergemeinschaften, zusätzlich durch Ergänzung der Unternehmensbezeichnung. Die Personen, die zur Unterzeichnung des Antrags und zur Vertretung des Bewerbers in diesem Vergabeverfahren ermächtigt sind, sind in der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung gemäß Ziff. III.1.1.3 und durch ergänzende Informationen zur Berechtigung der Vertretung gem. Ziff. III.1.1.2 zu benennen;
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III.1.1.2) Vorlage eines aktuellen Nachweises nach § 44 (1) VgV für die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister oder auf andere Weise für die erlaubte Berufsausübung (ausgestellt nach dem 1.1.2019, in der Regel durch Auszug aus dem Handelsregister; bei ausländischen Bewerbern durch eine Bescheinigung der zuständigen Behörde des Herkunftslandes, ggf. mit zugehöriger Übersetzung; bei Unternehmen die nicht zur Eintragung in ein Handelsregister o.ä. verpflichtet sind, durch Eigenerklärung). Aus dem Nachweis müssen die Rechtsform und die Berechtigung der Person(en) für die rechtsgeschäftliche Unterzeichnung des Antrags und der verlangten Erklärungen zweifelsfrei hervorgehen;
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III.1.1.3) Als vorläufiger Beleg der Eignung und des Nicht-Vorliegens von Ausschlussgründen wird nach § 48 (3) VgV eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) gemäß § 50 VgV verlangt; wahlweise können die in der EEE enthaltenen Erklärungen und Angaben als Eigenerklärungen eingereicht werden. Die EEE wird als Vorlage (xml -Format) vom Auftraggeber zusammen mit weiteren Unterlagen elektronisch bereitgestellt. Die EEE ist in elektronischer Form auszufertigen, mit dem vollständigen Vor- und Zunamen des Erstellers zu versehen und mit dem Teilnahmeantrag über die in Ziff. I.3 genannte Vergabeplattform elektronisch einzureichen.
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Ergänzend zur EEE und den darin geforderten Erklärungen und Angaben werden weitere Belege zur Eignung verlangt, die in dieser Bekanntmachung genannt sind;
III.1.1.4) Bewerber-/Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften und ein geschäftsführendes Mitglied als bevollmächtigter Vertreter bestimmt ist, auch über die Auflösung der Bietergemeinschaft hinaus (§§ 47 (3) und 53 (9) VgV). Im Falle einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist mit dem Teilnahmeantrag eine entsprechende von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung in elektronischer Form einzureichen (Datei/Ausdruck vorzugsweise im pdf-Format). Vor Vergabe / im Auftragsfall ist die Erklärung auf Anforderung im Original vorzulegen;
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III.1.1.5) Im Fall einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) gemäß Ziff. III.1.1.3 für jedes Mitglied einzeln vorzulegen (§ 47 (4) VgV);
III.1.1.6) Bei beabsichtigter Vergabe eines Unterauftrags wird mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung des Bewerbers verlangt, welche Teile und Anteile des Auftrags das Unternehmen beabsichtigt als Unterauftrag zu vergeben (§ 46 (3) Nr. 10 VgV). In diesem Fall ist vom beabsichtigten Unterauftragnehmer die EEE gemäß Ziff.III.1.1.3 separat in elektronischer Form vorzulegen (§ 47 (2) VgV);
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III.1.1.7) Verpflichtungserklärungen nach § 47 (1) VgV der Unternehmer, an die ein Unterauftrag vergeben werden soll, werden von den Bewerbern verlangt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, und sind spätestens mit dem Angebot elektronisch vorzulegen;
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III.1.1.8) Vor einer Vergabe bzw. im Auftragsfall sind die vorstehend genannten Nachweise und Erklärungen auf Anforderung im Original vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
III.1.2.1) Nachweis nach § 45 (4) Nr. 2 VgV zur Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und von 1,5 Mio. EUR für sonstige Schäden. Ersatzweise Bescheinigung einer Versicherung, dass im Auftragsfall der Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung entsprechender Deckung zugesagt ist. Der Nachweis wird von den Bewerbern verlangt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, und ist spätestens mit dem Angebot vorzulegen;
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III.1.2.2) Erklärung nach § 45 (4) Nr. 4 VgV über den Gesamtumsatz und den spezifischen Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten 3 Geschäftsjahren (bevorzugt als formlose Eigenerklärung; bei deren Vorliegen kann auf die Angaben zum Umsatz in der EEE gemäß Ziff. III.1.1.3 verzichtet werden);
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III.1.2.3) Erklärung nach § 46 (3) Nr. 8 VgV, aus der die Zahl der Führungskräfte des Unternehmens und die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl und die Beschäftigtenzahl im Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist (bevorzugt als formlose Eigenerklärung; bei deren Vorliegen kann auf die Angaben zu den Beschäftigten in der EEE gemäß Ziff. III.1.1.3 verzichtet werden).
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
III.1.3.1) Erklärung nach § 43 (1) VgV zu dem für die Erbringung der Leistung vorgesehenen Personal mit Nennung der Funktion im Projekt (Projektleiter, stellvertretender Projektleiter, Bauoberleitung, örtliche Bauüberwachung, fachliche Zuständigkeiten) und der Funktion beim Bewerber. Ergänzend werden für das verantwortliche Personal Angaben zur Berufsqualifikation mit zugehörigem Nachweis verlangt (z. B. Diplomzeugnis, siehe auch Ziff. III.2.1). Ziff. III.1.3.3 ist zu beachten;
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III.1.3.2) Nachweis geeigneter Referenzen des Bewerbers nach § 46 (3) Nr. 1 VgV über ausgeführte Leistungen in den letzten höchstens 10 Jahren vor Bekanntmachungsdatum, die ganz oder teilweise den anstehenden Aufgaben entsprechen (Beachtung nachfolgend aufgeführter Mindeststandards).
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Referenzen können entweder vom Bewerber selbst (bei Bewerbergemeinschaften: von mind. einem der Bewerber) oder von einem im aktuellen Verfahren benannten Nachunternehmer im Rahmen der Eignungsleihe (§ 47 VgV) erbracht werden.
Zu den Referenzen werden jeweils folgende Angaben gefordert: Projektbezeichnung, anrechenbare Baukosten, Auftragnehmer, Auftraggeber mit Ansprechpartner und Kontaktadresse mit Telefonnummer, Ausführungsort, Objekttyp und -größe, erbrachte Leistungen bzw. Leistungsphasen, Honorarzone, Zeitraum der Leistungserbringung (für abgeschlossene Leistungen/Leistungsphasen). Insgesamt können maximal sechs Referenzen angegeben und gewertet werden; sie untergliedern sich wie folgt:
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a) Drei Referenzen (Ref. Nr. 1 bis 3), die in besonderem Maße geeignet sind, das mit den anstehenden Aufgaben vergleichbare Leistungsspektrum des Bewerbers darzustellen und die Einhaltung der Mindeststandards für die Eignungskriterien nachzuweisen. Diese Referenzen werden einer differenzierten Bewertung unterzogen. Hierzu können zusätzlich zu den geforderten Referenzangaben im „Bewerbungsformular Eignungskriterien“ beschreibende Darstellungen auf maximal jeweils 2 DIN-A4-Seiten eingereicht werden (Gestaltung freigestellt);
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b) Weitere maximal 3 Referenzen (Ref. Nr. 4 bis 6, ohne Nr. 1 bis 3) mit den o. a. Referenzangaben im „Bewerbungsformular Eignungskriterien“;
c) Die Referenzen Nr. 1 bis 3 können aus einem Projekt oder mehreren vergleichbaren Projekten stammen (mehrfache Wertung eines Projektes unter unterschiedlichen fachlichen Aspekten möglich). Die Referenzprojekte Nr. 4 bis 6 müssen sich von den Referenzprojekten Nr. 1 bis 3 unterscheiden (Wertung als weitere Projekte im fachlichen Gesamtspektrum).
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Weitere Hinweise zu den Angaben in den Formblättern: siehe zusätzliche Punkte unter Ziff. VI.3.5.
III.1.3.3) Nachweise geeigneter Referenzen des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters nach § 46 (3) Nr. 1 VgV über ausgeführte Leistungen, die ganz oder teilweise den anstehenden Aufgaben entsprechen, werden erst mit der Abgabe des Angebotes gefordert und mit dem Angebot gewertet;
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III.1.3.4) Erklärung des Bewerbers nach § 46 (3) Nr. 3 VgV zu den Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität seiner Leistungen im Hinblick auf Zufriedenheit des Auftraggebers, fachliche Korrektheit, Wirtschaftlichkeit, Termintreue, Flexibilität, Datenaustausch und Dokumentation (in der Regel durch Eigenerklärung, ggf. ergänzend Bescheinigung einer Zertifizierungsstelle).
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Mindeststandards:
Mindeststandards zu Ziff. III.1.3.2 (Referenzen Bewerber):
Erfahrungen mit Planungs- u. Bauüberwachungsleistungen beim Neubau und/oder der Instandsetzung von Straßen-Brücken sowie der Umgestaltung von Verkehrsknotenpunkten (Auftraggeber: Bund, Länder, Gemeinden).
Für die Wertung als geeignete Referenzen gelten folgende Mindeststandards, die aus den Angaben des Bewerbers zu den Referenzen eindeutig hervorgehen müssen:
a) Ref. 1 = Mindestreferenz Ing.-Bauwerke Neubau oder Sanierung Straßenbrücke:
Ing.-BW n. § 43 HOAI für Straßenbrücke (Konstr. Ing.-Bau Verkehrsanlagen), mind. LP 2 bis 4, mind. Honorarzone III, anrechenbare Baukosten mind. 0,5 Mio. EUR
Ggf. in Verbind. mit Leistungen gem. § 43 HOAI Ing.-BW LP 5-8 und der örtlichen Bauüberwachung
Ggf. in Verbind. mit Leistungen gem. § 51 HOAI Tragwerksplanung LP 1-6
Ggf. im Innenstadt-Bereich mit beengten Verhältnissen
Ggf. in Verbind. mit Gewässerquerung
b) Ref. 2 = Mindestreferenz Verkehrsanlagen Umgestaltung Knotenpunkt/vorzugsweise als Kreisverkehr (innerörtliche Straßen mit hohen verkehrstechnischen Anforderungen oder schwieriger städtebaulicher Situation):
VA n. § 47 HOAI für die Umgestaltung innerörtlicher Straßen und Plätze, mind. LP 2 bis 4, mind. Honorarzone III, anrechenbare Baukosten mind. 0,5 Mio. EUR
Ggf. in Verbind. mit Leistungen gem. § 47 HOAI VA LP 5-8 und der örtlichen Bauüberwachung
Ggf. in Verbindung mit Leistungen der Leitungskoordination
Ggf. in Verbindung mit Visualisierung komplexer Zusammenhänge
c) Ref. 3 (keine Mindestreferenz) = Referenz Ing.-Bauwerke Instandsetzung einer historischen Straßenbrücke (z. B. Bogenbrücke, historische Widerlager o. ä.):
Ing.-BW n. § 43 HOAI für Straßenbrücken (Konstr. Ing.-Bau Verkehrsanlagen), mind. LP 2 bis 4, mind. Honorarzone II, anrechenbare Baukosten mind. 0,5 Mio. EUR, instandzusetzende Bauteile mind. ca. 60 Jahre alt
Ggf. in Verbind. mit erforderlicher Abstimmung Denkmalschutz
d) Ein Bauprojekt mit kombinierten Leistungen für Brückenbauwerk und Verkehrsanlage, das die Mindestanforderungen nach Buchstabe a), b) bzw. c) jeweils erfüllt, kann als separate Referenzen für die jeweiligen Leistungen angegeben u. mehrfach gewertet werden;
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e) Weitere Referenzen Nr. 4 bis 6 aus dem Bereich Brückenbau/Verkehrsknotenpunkt analog zu den Ref. 1 bis 3, erforderlichenfalls zur Vervollständigung hinsichtlich geforderter Mindeststandards. Sofern die Ref. 1 bis 3 nur die Planungsphase (LP 2-4) abdecken sind hier weitere Referenzen für die Ausführungsphase (LP 5-8) anzugeben;
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f) Die Referenzen 1 bis 6 müssen in Summe das gesamte vorgenannte Spektrum vergleichbarer Leistungen für Ingenieurbau, Verkehrsanlagen sowie Tragwerksplanung der geforderten Leistungsphasen abdecken;
g) Für alle Referenzen mit denen die Ausführungsphase LP 5-8 nachgewiesen wird gilt: bei abgeschl. Projekten Abschluss LP 8 nach dem 1.6.2009 od. bei lfd. Projekten zumind. Abschluss LP 7 (erfolgte Vergabe) zum Zeitpunkt der Bewerbungsfrist;
h) Die Referenzen 1 bis 6 sind vom Bewerber (bei Bietergemeinschaften: von mind. einem der Bewerber) oder von dessen im aktuellen Verfahren benannten Nachunternehmern zu erbringen. Dabei sind nur eigene Leistungen anzuführen, d. h. solche, die vom Bewerber oder von dessen im aktuellen Verfahren benannten Nachunternehmern erbracht wurden.
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Weitere Angaben zu Ziff. III.1.3.3) erfolgen im Dokument „Ergänzende Informationen zur Bekanntmachung“ (Bestandteil der Bekanntmachung) auf der genannten Vergabeplattform.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
III.2.1.1) Für die Erbringung der Leistung des verantwortlichen Projektleiters wird eine Berufsqualifikation als Ingenieur, Architekt oder vergleichbar im Sinn der §§ 75 (1) und (2) VgV gefordert. § 75 (3) VgV gilt entsprechend. Ein Nachweis der Berufszulassung für die verantwortliche Person ist vorzulegen (z. B. Diplomzeugnis, Eintrag in ein Berufsregister). Juristische Personen und Gesellschaften haben die Stellung der Person anzugeben für welche ein Nachweis beigefügt ist, sowie eine Eigenerklärung zur Übernahme der inhaltlichen Projektführung durch diese Person (siehe auch Erklärung zum Personal gemäß Ziff.III.1.3.1). Bei Bietergemeinschaften ist eine solche Erklärung für ein Mitglied beizufügen;
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III.2.1.2) Änderungen im Hinblick auf das vom Bewerber benannte Schlüsselpersonal (Projektleiter und Stellvertretender Projektleiter) und die Verteilung der Funktionen sind nach der Zuschlagserteilung nur mit Zustimmung des Auftraggebers zulässig. Dies betrifft auch die Beauftragung anderer Nachunternehmer.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Vorgaben aus folgenden Bereichen sind u. a. zu beachten: Artenschutz, Denkmalschutz, Gewässerschutz, Bauen in der historisch sensiblen Innenstadt, Nebenstimmungen der späteren baurechtlichen Genehmigung.
Es wird von Seiten des AG empfohlen, eine örtl. Besichtigung des Kreuzungsbereiches sowie der Brücken vorzunehmen, um dem besonderen Stellenwert des Hindenburgplatzes im Stadtkern Genüge zu tragen.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
II.2.9.1) Der Auftraggeber fordert nach § 42 (2) VgV nur die Bewerber zur Abgabe eines Angebotes auf, die nach den Bedingungen dieser Bekanntmachung ihre Eignung nachgewiesen haben und nicht ausgeschlossen worden sind. Der „Auswertungsbogen Teilnahmebedingungen“ (pdf-Datei) kann auf der in Ziff. I.3 genannten Vergabeplattform heruntergeladen werden;
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II.2.9.2) Der Auftraggeber begrenzt nach § 51 (2) VgV die Anzahl Bewerber, die gemäß Ziff. II.2.9.1 nicht ausgeschlossen worden sind und zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, nach den folgenden Auswahlkriterien mit zugehöriger Gewichtung:
— III.1.2.2 Spezifischer Jahresumsatz in den letzten 3 Jahren (Wichtung 10 Prozent),
— III.1.2.3 Anzahl Mitarbeiter im Tätigkeitsfeld (Wichtung 10 Prozent),
— III.1.3.2 Referenzen Bewerber (Wichtung 50 Prozent, davon 15 Prozent für Ref. Nr. 1 und 2, je 5 Prozent für Ref. 3 bis 6),
— Ergebnisse der Überprüfung der Referenzen bei 3 Auftraggebern (Wichtung 15 Prozent),
— III.1.3.4 Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität (Wichtung 10 Prozent),
— Gesamteindruck der Bewerbung (Wichtung 5 Prozent).
Für diese Auswahlkriterien werden jeweils bis zu 5 Punkte vergeben und mit der genannten Wichtung gewertet. Nach dieser Wertung kann eine Punktzahl von bis zu 500 Punkten erreicht werden. Die Bewerber mit den höchsten Punktzahlen werden zur Angebotsabgabe aufgefordert und qualifizieren sich als Teilnehmer für die Verhandlungsgespräche.
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Bei Bewerbern mit gleicher Punktzahl entscheidet das Los (§ 75 (6) VgV).
Der „Bewertungsbogen Auswahlkriterien“ kann als pdf-Datei auf der in Ziff. I.3 genannten Vergabeplattform heruntergeladen werden.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2019-08-12 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 3 Monate

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herr Wienk-Borgert
Internetadresse: www.baden-baden.de 🌏
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E62182854 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: wat Ingenieurgesellschaft mbH
Postanschrift: Kleinoberfeld 5
Postort: Karlsuhe
Postleitzahl: 76135
Kontaktperson: Bruno Büchele
Telefon: +49 721-9872-145 📞
E-Mail: b.buechele@wat.de 📧
Fax: +49 721-9872-88 📠
Land: Karlsruhe 🏙️
Internetadresse: www.wat.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
VI.3.0) Alle ergänzend zu dieser Auftragsbekanntmachung zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen und Informationsunterlagen zum Vergabeverfahren sind auf der in Ziff. I.3 genannten Vergabeplattform frei zugänglich und kostenlos als Download abrufbar. Die Unterlagen auf der Vergabeplattform werden hinsichtlich möglicher Fragen und weiterer Auskünfte zum Vergabeverfahren nach Bedarf fortlaufend ergänzt. Interessenten können sich auf der Vergabeplattform registrieren und werden dann automatisch über Ergänzungen /Änderungen informiert. Nicht registrierte Interessenten müssen sich auf der Vergabeplattform eigenständig über evtl. Änderungen informieren.
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Zu den auf der Vergabeplattform bereitgestellten Unterlagen gehören zum Zeitpunkt der Auftragsbekanntmachung:
Bekanntmachung:
00) Übersicht Unterlagen Teilnahmewettbewerb (pdf-Datei);
01) Ergänzende Informationen zur Bekanntmachung (pdf-Datei).
Informationen und Unterlagen zum Vorhaben:
02) Kurz-Erläuterungsbericht 2008, RS Ingenieure (pdf-Datei);
03) Lageplan Hindenburgplatz, Varianten 1, 2 und 3 (pdf-Datei);
04) Lageplan denkbarer Bauphasen/Baufelder (pdf-Datei);
Einheitliche Europäische Eigenerklärung:
05) Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE): Dateivorlage im xml-Format:
Link zu EEE-Dienst zum Ausfüllen der EEE:
Fragen und Formulare zum Vergabeverfahren:
06) Fragen und Antworten, wird bei Bedarf vom AG aktualisiert (pdf-Datei);
07) Bewerbungsformular Eignungskriterien, vom Bewerber auszufüllen und über die Vergabeplattform elektronisch einzureichen (xlsx-Datei);
08) Auswertungsbogen Teilnahmebedingungen (pdf-Datei);
09) Bewertungsbogen Auswahlkriterien (pdf-Datei).
Die Formulare 05) Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) und 07) Bewerbungsformular Eignungskriterien sind vom Bewerber auszufüllen und über die Vergabeplattform elektronisch einzureichen.
Weitere Vergabeunterlagen werden später mit der Angebotsaufforderung im Verhandlungsverfahren zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören insbesondere:
01) Leistungsbeschreibung mit Kalkulationsangaben;
02) Bauwerksbuch;
03) Prüfbericht der Brückenhauptprüfung;
04) Untergrunderkundung;
05) Umweltgutachten;
06) Zuschlagskriterien;
07) Vertragsbedingungen.
Weitere Angaben zu Ziff. VI.3) erfolgen im Dokument „Ergänzende Informationen zur Bekanntmachung“ (Bestandteil der Bekanntmachung) auf der genannten Vergabeplattform.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 721926-8730 📞
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de 📧
Fax: +49 721926-3985 📠
Internetadresse: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt1/Ref15/Seiten/default.aspx 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf folgende Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) zu Anträgen für Nachprüfungsverfahren wird hingewiesen:
§ 160 GWB – Einleitung, Antrag:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2019/S 119-291761 (2019-06-20)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-03-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 420965.83 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-03-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-03-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 047-111847
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 119-291761
ABl. S-Ausgabe: 47

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
II.2.4.1. Vorbemerkung:
Das Vorhaben setzt auf einer Voruntersuchung aus dem Jahr 2008 auf (vgl. Kurz-Erläuterungsbericht des Büro RS auf der in Ziff. I.3 genannten Vergabeplattform). Aufgrund des Bauwerkszustandes ist für die Kaiserbrücke (BJ. 1907, Bogenbrücke, Sandsteingewölbe, Länge 32m sowie genietete Blechträger, Länge 12m; Auslaufbereich in 2009 instandgesetzt) ein Ersatzneubau vorgesehen. Für die Luisenbrücke (BJ. 1926, Plattenbrücke, Walzträger in Beton, Länge 64m) ist noch zu klären, ob eine Instandsetzung oder ein Ersatzneubau erfolgen soll. Die alternativen Lösungsmöglichkeiten sind im Zuge der Vorplanung aufzuarbeiten. Eine Variantenentscheidung ist zu treffen. Zugleich soll eine Neugestaltung des Verkehrsknotens miterfolgen, z. B. mit Kreisverkehr. Im Rahmen der Vorplanung sind hierzu ebenfalls verschiedene Lösungsmöglichkeiten zu ermitteln. Ein denkmalgeschützter Brunnen mit Brunnenstube sowie denkmalgeschützte Brüstungen sind zu beachten.
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II.2.4.2. Leistungsumfang:
— Stufe I: LP 1 bis 4 (nicht als optional gekennzeichnet);
— Stufe II: Optional weitere Leistungen gemäß folgender Auflistung.
Pos. 1. Objektplanung Ing.-Bauwerke (IBW):
Pos. 1.1. Grundleistungen nach § 43 HOAI für die Brücken:
Pos. 1.1.1. LP 1 bis 4,
Pos. 1.1.2. Optional LP 5 bis 9.
Pos. 1.2. Örtl. Bauüberwachung für alle Ingenieurbauwerke:
Pos. 1.2.1. Optional Besond. Leistungen aus dem Leistungsbild für IBW für die Örtl. Bauüberwachung nach Anl. 12.1, HOAI.
Pos. 2. Objektplanung Verkehrsanlagen (VA) für die Straßen-/Platzgestaltung sowie die Deckschicht über den Brücken:
Pos. 2.1. Grundleistungen nach § 47 HOAI:
Pos. 2.1.1. LP 1 bis 4,
Pos. 2.1.2. Optional LP 5 bis 9.
Pos. 2.2. Örtl. Bauüberwachung für die Verkehrsanlage:
Pos. 2.2.1. Optional Besond. Leistungen aus dem Leistungsbild für VA für die Örtl. Bauüberwachung nach Anl. 13.1, HOAI.
Pos. 3. Fachplanung Tragwerksplanung (TWP) für die Brücken:
Pos. 3.1. Grundleistungen nach § 51 HOAI:
Pos. 3.1.1. LP 1 bis 4,
Pos. 3.1.2. Optional LP 5 u. 6.
Pos. 3.2. Optional Besond. Leistungen aus dem Leistungsbild für TWP für die Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks nach Anl. 14.1, HOAI Pos. 4) Besondere/Weitere Leistungen:
Pos. 4.1. Leitungskoordination,
Pos. 4.2. Optional Wasserrechtsantrag,
Pos. 4.3. Optional objektübergreifende, integrierte Bauablaufplanung,
Pos. 4.4. Optional Bauwerksbuch.
II.2.4.3. Ergänzende Angaben:
II.2.4.3.1. Termine:
a) Leistungsbeginn nach Abschluss des Verfahrens, Vertragsbeginn vsl. 4.11.2019,
b) Vorplanung mit Varianten für die Neugestaltung der Verkehrsanlage und die Instandsetzung der Brücken bis Februar 2020,
c) Ziel: Gremienentscheidung zur Maßnahmenplanung (Vorzugsvariante, Kosten) bis März 2020,
d) Entwurfs- und Genehmigungsplanung bis Juli 2020,
e) Annahme: Genehmigungsverfahren bis Dezember 2020,
f) Ausführungsplanung bis Vergabe der Bauleistungen bis Mitte 2021,
g) Terminziel Baubeginn: Oktober 2021,
II.2.4.3.2. Erläuterung Vertragslaufzeit:

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Referenzen, Eindruck PL, SPL
Qualitätskriterium (Gewichtung): 80 v.H. gesamt
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektorganisation
Qualitätskriterium (Gewichtung): in 80 v.H. enthalten
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Vergleichbares Projekt
Herangehensweise
Termin- und Kostenverfolgung
Verfügbarkeit
Gesamteindruck
Kostenkriterium (Name): Preis
Kostenkriterium (Gewichtung): 20 v.H.

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-12-13 📅
Name: RS Ingenieure GmbH & Co. KG
Postanschrift: Allerheiligenstraße 1
Postort: Achern
Postleitzahl: 77855
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 784169490 📞
E-Mail: mail@rs-ingenieure.de 📧
Land: Ortenaukreis 🏙️
Internetadresse: www.rs-ingenieure.de 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 420965.83 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Referenz
Zusätzliche Informationen
VI.3.0) Alle ergänzend zu dieser Auftragsbekanntmachung zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen und Informationsunterlagen zum Vergabeverfahren sind auf der in Ziff. I.3 genannten Vergabeplattform freizugänglich und kostenlos als Download abrufbar. Die Unterlagen auf der Vergabeplattform werden hinsichtlich möglicher Fragen und weiterer Auskünfte zum Vergabeverfahren nach Bedarf fortlaufend ergänzt. Interessenten können sich auf der Vergabeplattform registrieren und werden dann automatisch über Ergänzungen /Änderungen informiert. Nicht registrierte Interessenten müssen sich auf der Vergabeplattform eigenständig über evtl. Änderungen informieren.
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00. Übersicht Unterlagen Teilnahmewettbewerb (pdf-Datei),
01. Ergänzende Informationen zur Bekanntmachung (pdf-Datei).
02. Kurz-Erläuterungsbericht 2008, RS Ingenieure (pdf-Datei),
03. Lageplan Hindenburgplatz, Varianten 1, 2 und 3 (pdf-Datei),
04. Lageplan denkbarer Bauphasen/Baufelder (pdf-Datei).
05. Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE): Dateivorlage im xml-Format:
06. Fragen und Antworten, wird bei Bedarf vom AG aktualisiert (pdf-Datei),
07. Bewerbungsformular Eignungskriterien, vom Bewerber auszufüllen und über die Vergabeplattform elektronisch einzureichen (xlsx-Datei),
08. Auswertungsbogen Teilnahmebedingungen (pdf-Datei),
09. Bewertungsbogen Auswahlkriterien (pdf-Datei).
01. Leistungsbeschreibung mit Kalkulationsangaben,
02. Bauwerksbuch,
03. Prüfbericht der Brückenhauptprüfung,
04. Untergrunderkundung,
05. Umweltgutachten,
06. Zuschlagskriterien,
07. Vertragsbedingungen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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Quelle: OJS 2020/S 047-111847 (2020-03-04)