Beschreibung der Beschaffung
Um die landschaftsarchitektonische Qualität der Neuplanung zu sichern, hat sich die Stadt Bocholt dazu entschlossen ein insgesamt zweistufiges Verfahren, bestehend aus einem einphasigen Wettbewerb gemäß RPW 2013 und ein im Anschluss stattfindendes VgV-Verhandlungsverfahren, durchzuführen.
Ziel des Wettbewerbes ist es, auf freiraumplanerischer Ebene eine innovative und nachhaltige Nutzungsperspektive für den Stadtteil Fildeken-Rosenberg zu entwickeln.
Hauptgegenstand:
Planungsleistungen des Abschnittes 2 (§ 38ff HOAI) für Freianlagen:
Erbringung der Planungsleistungen der Leistungsphase 1 bis 9
Kriterien für die Bewertung der Projekte:
1) Formale Wettbewerbsanforderungen (Vollständigkeit der Wettbewerbsunterlagen, Berücksichtigung sämtlicher Vorgaben, Übereinstimmung der Pläne untereinander),
2) Leitidee/Konzept (Entwurfsidee, Flexibilität des Konzeptes, Gestaltung, Einbindung in die Umgebung, Gestaltqualität),
3) Funktion (Programmerfüllung, Nutzungskonzept, Räumlich-gestalterisches und räumlich-funktionales Konzept bezogen auf unterschiedliche Nutzergruppen, Erschließung und Durchwegung, Barrierefreiheit),
4) Wirtschaftlichkeit (Folgekosten für Pflege und Unterhaltung).
Angaben zu Preisen
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:
Für die Preise und Anerkennungen stellt die Ausloberin als Wettbewerbssumme einen Gesamtbetrag in Höhe von 60 000 EUR netto zur Verfügung. Die Aufteilung der Wettbewerbssumme ist wie folgt vorgesehen:
1. Preis: 30 000 EUR,
2. Preis: 20 000 EUR,
3. Preis: 10 000 EUR.
Die Preise, Anerkennungen und die Aufwandsentschädigungen werden im Anschluss an die Entscheidung des Preisgerichtes unter Ausschluss des Rechtsweges gegen Ausstellung einer Rechnung zugeteilt. Eine Änderung von Anzahl und Höhe der Preise unter Ausschöpfung der gesamten Wettbewerbssumme ist nur bei einstimmigem Beschluss des Preisgerichtes möglich. Mit der Zahlung erlöschen alle Rechtsansprüche bezüglich Honorarforderungen der Teilnehmenden gegenüber der Ausloberin für die in dem Wettbewerb zu erbringenden Leistungen.
Namen der ausgewählten Sachpreisrichter:
1. Thomas Waschki, Erster Stadtrat, Stadt Bocholt,
2. Daniel Zöhler, Stadtbaurat, Stadt Bocholt,
3. Julian Kiefmann, CDU-Fraktion, Stadt Bocholt,
4. Peter Wiegel, SPD-Fraktion, Stadt Bocholt,
5. Dieter Hübers, gem. Vertr. der übrigenen Fraktionen, Stadt Bocholt.
Namen der ausgewählten Fachpreisrichter:
6. Reinhold Wilke, Dipl.-Ing (TU) Landespflege, Stadt Bocholt (Fachpreisrichter),
7. Prof. Hendrik Schultz, Landschaftsarchitekt, Osnabrück (Fachpreisrichter),
8. Hiltrud M. Lintel, Landschaftsarchitektin, Düsseldorf (Fachpreisrichterin),
9. Christian Jürgensmann, Landschaftsarchitekt, Duisburg,
10. Stephan Lenzen, Landschaftsarchitekt, Bonn,
11. Thomas Knüvener, Landschaftsarchitekt, Architekt, Köln.
Stellvertretende SachpreisrichterIn/FachpreisrichterIn und BeraterInnen siehe Auslobung
Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:
Eine Kostenentschädigung für die Teilnahme am Wettbewerb und die Erstellung der Unterlagen wird den Bietern seitens des Auftraggebers nicht gewährt.
Folgeaufträge:
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die Gewinner des Wettbewerbs (nach Verhandlungsvergabe) vergeben: ja
Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: ja