Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Zur Prüfung der fachlichen Eignung der Bieter sind folgende Erklärungen/Unterlagen beizubringen:
a) Eine Kopie der Lizenz gem. § 5 Abs. 1 PostG für die gewerbsmäßige Beförderung von Briefsendungen mit einem Einzelgewicht von unter 1 000 g;
b) Eigenerklärung, dass die Vorschriften des Postgesetzes in der jeweils aktuellen Fassung eingehalten werden;
c) Eigenerklärung über die Wahrung der spezifischen Anforderungen des Postgeheimnisses und des Datenschutzes gem. der §§ 39 ff. PostG und der Einhaltung der allgemeinen datenschutzrechtlichen Bestimmungen. Damit sichert der AN auch zu, die dafür erforderlichen Vorkehrungen in seinem Betrieb zu treffen, sowie die Beauftragten entsprechend zu verpflichten;
d) Referenzen über die in den letzten 3 Jahren erbrachten Leistungen (leistungsbezogen), die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, jedenfalls aber hinsichtlich Größe und Komplexität auf eine entsprechende Eignung des Bieters schließen lassen, einschließlich Angabe der Adresse, Ansprechpartner und Telefonnummer des Ansprechpartners bei dem jeweiligen Auftraggebers der als Referenz genannten Aufträge;
e) Eigenerklärung über die Existenz eines Notfallplans bei Ausfall der Betriebsstätten. Der Versorgungsnotfallplan muss in Grundzügen vorgelegt werden;
f) Eigenerklärung über die Existenz eines Konzeptes für die Verarbeitung von stark erhöhten Brief- und Paketaufkommens, zum Beispiel vor Feiertagen (Versandspitzen). Das Konzept muss in Grundzügen vorgelegt werden;
g) Eigenerklärung, dass das zum Einsatz gelangende Personal Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrung im Umgang mit den Besonderheiten der ausgeschriebenen Dienstleitung hat (z. B. Zustellungs- und Datenschutzbestimmungen);
h) Vorlage eines Unternehmenszertifikates nach DIN EN ISO 9001 oder vergleichbar;
i) Eigenerklärung über das für die Erfüllung des Dienstleistungsvertrages ausreichende Vorhandensein der erforderlichen Produktionssysteme, Transportlogistik/-mittel und stationären Einrichtungen.
j) Vorlage eines Konzeptes zur Qualitätssicherung während des Auftragszeitraumes. Das Konzept muss beinhalten:
a) Angaben zum Kontrollschema zur Überprüfung des Fehlerbeseitigungs- und Korrekturverhaltens des AN;
b) Angaben über die Art und Weise der Überprüfung der konstitutiven (rechtsbegründeten) Leistungselemente;
c) Angaben zum Kontrollunternehmen oder zur Kontrolleinrichtung;
d) Angaben zur Anzahl und zum Zeitabstand der Kontrollen;
e) Angaben zum Kontrollschema zur Überprüfung der Brieflaufzeit;
f) Angaben zur Kontrolle eventueller Nachunternehmer;
g) Eigenerklärung, dass der Bieter die Leistung erbringen kann.