Projektsteuerungsleistungen „Neubau Feuer- und Rettungswache Borken“

Stadt Borken

Die Stadt Borken plant den Neubau einer Feuer- u. Rettungswache an der Raesfelder Str. in 46325 Borken. Die Anordnung der Gebäude für die Feuerwache und für die Rettungswache sind so zu planen, dass ein getrennter Betrieb grundsätzlich und nicht nur bei gegenseitiger Rücksichtnahme, störungsfrei möglich ist.
Das vorgegebene Raumprogramm umfasst u. a. 20 Stellplätze für die Feuerwehr und 7 Stellplätze für die Rettungswache. Das Bedarfsflächenprogramm summiert sich aus Fahrzeughallen mit Nebenräumen, Werkstätten und Lager, sowie Personalräumen für Ausbildung Aufenthalt und Verwaltung, als auch Räumen zur Energieversorgung, Haus- u. Leittechnik, als auch ehrenamtlich-freiwilliger Feuer- wie auch Jugendfeuerwehr auf 4 034,25 qm reiner Nutzfläche ohne Verkehrs- u. Konstruktionsfläche.
Für dieses Bauprojekt sollen gegenständlich Projektsteuerungsleistungen vergeben werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-01-24. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-12-23.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-12-23 Auftragsbekanntmachung
2020-07-23 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-12-23)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: 149/2019
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Borken plant den Neubau einer Feuer- u. Rettungswache an der Raesfelder Str. in 46325 Borken. Die Anordnung der Gebäude für die Feuerwache und für die Rettungswache sind so zu planen, dass ein getrennter Betrieb grundsätzlich und nicht nur bei gegenseitiger Rücksichtnahme, störungsfrei möglich ist. Das vorgegebene Raumprogramm umfasst u. a. 20 Stellplätze für die Feuerwehr und 7 Stellplätze für die Rettungswache. Das Bedarfsflächenprogramm summiert sich aus Fahrzeughallen mit Nebenräumen, Werkstätten und Lager, sowie Personalräumen für Ausbildung Aufenthalt und Verwaltung, als auch Räumen zur Energieversorgung, Haus- u. Leittechnik, als auch ehrenamtlich-freiwilliger Feuer- wie auch Jugendfeuerwehr auf 4 034,25 qm reiner Nutzfläche ohne Verkehrs- u. Konstruktionsfläche. Für dieses Bauprojekt sollen gegenständlich Projektsteuerungsleistungen vergeben werden.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Borken 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Borken
Postanschrift: Im Piepershagen 17
Postleitzahl: 46325
Postort: Borken
Kontakt
Internetadresse: http://www.borken.de 🌏
E-Mail: vergabe@borken.de 📧
Fax: +49 2861-93962920 📠
URL der Dokumente: https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/notice/CXPWYYU9NX5/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/notice/CXPWYYU9NX5 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-12-23 📅
Einreichungsfrist: 2020-01-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-12-27 📅
Datum des Beginns: 2020-05-01 📅
Datum des Endes: 2024-12-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 249-618468
ABl. S-Ausgabe: 249
Zusätzliche Informationen
Für die Abgabe der Unterlagen werden vom Auftraggeber zum Teil Musterformulare bereitgestellt, die zwingend zu verwenden sind. Sofern Unterlagen gefordert werden sollten, für deren Vorlage keine Musterformulare bereitgestellt werden, sind die Erklärungen vom Bewerber selbst anzufertigen. Sofern nichts anderes ausgewiesen ist, ist die Beibringung als Eigenerklärung ausreichend. Mehrere Bewerber können sich grundsätzlich zu einer Bewerbergemeinschaft zusammenschließen. In diesem Fall muss die Bewerbergemeinschaft mit ihrem Teilnahmeantrag eine Bewerbergemeinschaftserklärung (§ 43 VgV) (bei einer Bewerbergemeinschaft reicht die Beibringung durch die Bewerbergemeinschaft als solche) einreichen. Wird eine Bewerbergemeinschaft gebildet, müssen alle Mitglieder der Gemeinschaft die geforderten Unterlagen einzeln beibringen, sofern nichts anderes ausgewiesen ist. Präqualifizierung: Sofern der Bewerber in einem amtlichen Verzeichnis eingetragen ist oder über eine Zertifizierung verfügt, die jeweils den Anforderungen des Artikel 64 der Richtlinie 2014/24/EU entsprechen, werden die im amtlichen Verzeichnis oder dem Zertifizierungssystem niedergelegten Unterlagen und Angaben vom öffentlichen Auftraggeber nur in begründeten Fällen in Zweifel gezogen (Eignungsvermutung). Sofern der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft beabsichtigt, Nachunternehmer zur Auftragsdurchführung einzusetzen, hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft anzugeben, welche Teile des Auftrags er/sie als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt (Nachunternehmererklärung). Die Bewerber/Bewerbergemeinschaft, die für die Aufforderung zur Angebotsabgabe vorgesehen sind, haben (wenn dieser bei Abgabe des Teilnahmeantrages noch nicht bekannt ist) auf gesondertes Anfordern durch den Auftraggeber die Nachunternehmer namentlich zu benennen und nachzuweisen, dass ihnen der jeweilig benannte Nachunternehmer für die Auftragsdurchführung zur Verfügung stehen wird. Dieser Nachweis ist z. B. durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers zu führen. Der Auftraggeber überprüft, ob Gründe für den Ausschluss des Nachunternehmers vorliegen. Im Rahmen der Eignungsprüfung des vorgesehenen Nachunternehmers sind auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers die folgenden Nachweise beizubringen: — Nachweis Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung/Berufsqualifikation i. S. d. §§ 75, 44 VgV, — Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB, — Eigenerklärung Selbstreinigungsmaßnahmen i. S. d. § 125 GWB (abzugeben, sofern einschlägig), — Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit den Spezifikationen nach Ziff. III.1.2), — Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren, — Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, — Angabe zu geeigneten Referenzen des Bewerbers über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge (Referenzobjekte betreffend Projektsteuerung (vgl.: § 2 AHO Schriftenreihe Nr. 9) bezogen auf die jeweils vorgesehenen Leistungsteile des vorgesehenen Nachunternehmers durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft. Die Anforderungen an die Vergleichbarkeit der Referenzen ergibt sich aus den Anforderungen der Ausschreibung. Die an die Eignung gestellten Mindestanforderungen gelten für die Nachunternehmer, die für die jeweiligen Teile des Auftrags vorgesehen sind, nicht. Für die Nachweise sollen die entsprechenden Muster der Ausschreibung genommen werden (vgl. „Anlage 6-VgV-TNW – Bewerberbogen“). Bekanntmachungs-ID: CXPWYYU9NX5
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Borken plant den Neubau einer Feuer- u. Rettungswache an der Raesfelder Str. in 46325 Borken. Die Anordnung der Gebäude für die Feuerwache und für die Rettungswache sind so zu planen, dass ein getrennter Betrieb grundsätzlich und nicht nur bei gegenseitiger Rücksichtnahme, störungsfrei möglich ist.
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Das vorgegebene Raumprogramm umfasst u. a. 20 Stellplätze für die Feuerwehr und 7 Stellplätze für die Rettungswache. Das Bedarfsflächenprogramm summiert sich aus Fahrzeughallen mit Nebenräumen, Werkstätten und Lager, sowie Personalräumen für Ausbildung Aufenthalt und Verwaltung, als auch Räumen zur Energieversorgung, Haus- u. Leittechnik, als auch ehrenamtlich-freiwilliger Feuer- wie auch Jugendfeuerwehr auf 4 034,25 qm reiner Nutzfläche ohne Verkehrs- u. Konstruktionsfläche.
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Für dieses Bauprojekt sollen gegenständlich Projektsteuerungsleistungen vergeben werden.
Der Auftrag umfasst konkret die Leistungen des Leistungsbildes Projektsteuerung im Sinne des § 2, AHO, für die Projektstufen 1 bis 5 mit den Handlungsbereichen A-E. Eine weitere Detaillierung erfolgt im Rahmen der Angebotsunterlagen.
Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. Fest beauftragt werden die Projektstufen 1 und 2 mit den Grundleistungen der Handlungsbereiche A-E gem. § 2 AHO Schriftenreihe Nr. 9. Lediglich optional werden die Projektstufen 3 bis 5 mit den Grundleistungen der Handlungsbereiche A-E gem. § 2 AHO Schriftenreihe Nr. 9 sowie Stundenarbeiten beauftragt. Es besteht kein Anspruch auf Abruf der lediglich optional beauftragten Leistungsbestandteile.
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Beschreibung der Optionen:
Stufenweise Beauftragung entsprechend den Ausführungen unter Ziff. II.2.4). Die Stufen 2 und 3 sind optional, ebenso wie die Stundenlohnarbeiten.
Der Auftraggeber behält sich vor, die lediglich optional beauftragten Leistungen abzurufen, wobei ein Abruf einzeln oder im Ganzen möglich ist.
Es besteht kein Anspruch des Auftragnehmers auf Abruf der lediglich optional beauftragten Leistungsbestandteile.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Raesfelder Straße
46325 Borken

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Unternehmen, die in der Präqualifizierungsdatenbank AVPQ (Amtliches Verzeichnis Präqualifizierter Unternehmen) (https://amtliches-verzeichnis.ihk.de/) bzw. einer anderen für den öffentlichen Auftraggeber kostenfreien Datenbank innerhalb der EU registriert sind, können dies bei Abgabe eines Teilnahmeantrages durch Angabe der Registrierungsnummer angeben. Sofern vom Auftraggeber mit dem Teilnahmeantrag Nachweise gefordert werden, die nicht in der v. g. Datenbank enthalten sind, sind diese ergänzend einzureichen.
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Als vorläufiger Nachweis der Eignung für die zu vergebene Leistung kann mit dem Teilnahmeantrag eine Einheitlich Europäische Eigenerklärung (EEE) abgeben werden.
Ein Bewerber kann sich (auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindung. Hierzu ist mit dem Teilnahmeantrag beizubringen:
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— Eigenerklärung Kapazitäten anderer Unternehmen (sofern einschlägig).
Ein Bewerber kann für einen bestimmten öffentlichen Auftrag im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, wenn er nachweist, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Hierzu ist mit dem Teilnahmeantrag z. B. beizubringen:
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— Verpflichtungserklärung bei Eignungsleihe (sofern einschlägig).
Der öffentliche Auftraggeber überprüft im Rahmen der Eignungsprüfung, ob die Unternehmen, deren Kapazitäten der Bewerber für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, die entsprechenden Eignungskriterien erfüllen und ob Ausschlussgründe vorliegen.
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Nimmt der Bewerber im Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese gemeinsam für die Auftragsausführung entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe haften.
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Zur Abgabe der Erklärungen sind die Deckblätter/Musterformulare des AG zu verwenden, die sich in der „Anlage 6 – VgV-TNW – Bewerberbogen“ befinden. Sofern vom Bewerber/der Bewerbergemeinschaft ergänzende Unterlagen/Belege beizubringen sind, so sind diese im Anschluss an das jeweilige einschlägige Deckblatt dem Teilnahmeantrag beizufügen. Soweit keine Musterformulare vorhanden sind, hat der Bewerber eine entsprechende Eigenerklärung abzugeben.
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Sofern Musterformulare nicht von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft beizubringen sind, wird hierauf ausdrücklich hingewiesen.
Die vorstehenden Ausführungen gelten auch für die Ziff. III.1.2) und III.1.3). An der entsprechenden Stelle erfolgt ein Verweis.
Folgende Erklärungen/Nachweise sind zudem mit dem Teilnahmeantrag abzugeben:
— Nachweis berufliche Befähigung (Zeugnis Fachausbildung als Dipl.-Ing. TH/FH bzw. Bachelor/Master an Universitäten oder Fachhochschulen oder eine vergleichbare Berufserfahrung),
— Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlusskriterien nach §§ 123, 124 GWB,
— Eigenerklärung Selbstreinigungsmaßnahmen i.S.d. § 125 GWB (abzugeben, sofern einschlägig),
— Eigenerklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Es gelten die allgemeinen Ausführungen zu Beginn der Ziff. III.1.1) entsprechend.
Mit dem Teilnahmeantrag sind beizubringen:
— Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Spezifikationen: mindestens 3,0 Mio. EUR pro Versicherungsfall für Personenschäden sowie mindestens 3,0 Mio. EUR pro Versicherungsfall für sonstige Schäden (Sachschäden und echte/unechte Vermögensschäden). Die Gesamtleistung des Versicherers innerhalb eines Versicherungsjahres muss mindestens das Doppelte dieser Deckungssummen betragen. Sofern ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne (noch) nicht besteht, ist eine Eigenerklärung ausreichend, wonach im Auftragsfall ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne erfolgen kann (§ 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV). Der Nachweis ist durch eine Eigenerklärung anzugeben. Es ist der Eigenerklärungsvordruck (Anlage 6-VgV-TNW, dort Ziff. 6.5) zu verwenden. Der AG behält sich vor, vor Abschluss des Teilnahmewettbewerbs von den Bewerbern, die für die Angebotsaufforderung vorgesehen sind, die Eigenerklärung durch eine entsprechende Erklärung des Versicherers bestätigen zu lassen,
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— Eigenerklärung des Bewerbers über den Umsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren, sofern entsprechende Angaben verfügbar sind (§ 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV).
Mindeststandards:
Ohne die Erfüllung der Mindestanforderungen/Mindeststandards wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Berufshaftpflichtversicherung:
Mindestens 3,0 Mio. EUR pro Versicherungsfall für Personenschäden sowie mindestens 3,0 Mio. EUR pro Versicherungsfall für sonstige Schäden (Sachschäden und echte/unechte Vermögensschäden). Die Gesamtleistung des Versicherers innerhalb eines Versicherungsjahres muss mindestens das Doppelte dieser Deckungssummen betragen.
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Umsatz der letzten 3 Geschäftsjahre:
— mind. 800 000 EUR (netto) je Geschäftsjahr.
Der Umsatz der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft wird addiert; bzgl. der Mindestanforderung kommt es auf die Umsätze der Bietergemeinschaft insgesamt an.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Es gelten die allgemeinen Ausführungen zu Beginn der Ziff. III.1.1) entsprechend.
Mit dem Teilnahmeantrag sind beizubringen:
— Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob diese dem Unternehmen angehören oder nicht (bei einer Bewerbergemeinschaft reicht die Beibringung durch die Bewerbergemeinschaft als solche),
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— geeignete Referenzen des Bewerbers der letzten 3 Jahre (Referenzobjekte betreffend Projektsteuerung (vgl.: § 2 AHO Schriftenreihe Nr. 9)) mit Angabe des Werts, des Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder privaten Empfängers. Hierzu ist zu jeder Referenzangabe das Deckblatt (Anlage 6-VgV-TNW, dort Ziff. 6.8.1) auszufüllen und eine Referenzbeschreibung abzugeben und beizulegen.
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Wir weisen darauf hin, dass auch einschlägige Referenzen berücksichtigen werden, die mehr als 3 und max. 7 Jahre zurückliegen (§ 46 Abs. 3 Nr. 1). Bei Bewerbergemeinschaften ist die jeweilige Referenz dem jeweiligen Mitglied zuzuordnen. Mindestanforderungen betreffend Referenzen gelten für die Bewerbergemeinschaft als solche.
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— Angabe, welche Teile des Auftrags der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt (Nachunternehmererklärung) (bei einer Bewerbergemeinschaft reicht die Beibringung durch die Bewerbergemeinschaft als solche).
Mindeststandards:
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft:
Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen:
— mindestens 4 techn. Fachkräfte oder techn. Stellen
Angaben zu Referenzen von Leistungen mit vergleichbaren Anforderungen:
— mindestens 1 Referenz Projektsteuerung mit Projektgröße (Baukosten KG 200-700) von mind. 19 000 000 EUR (netto),
— mindestens 1 Referenz Projektsteuerung (Leistungsinhalte), bei der mind. die Projektstufen 2, 3, 4 jeweils in mind. 4 Handlungsbereichen bearbeitet wurden. Es müssen hierbei nicht alle Grundleistungen der jeweiligen Projektstufen bzw. Handlungsbereiche erbracht worden sein,
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— mindestens 1 Referenz Projektsteuerung bei vergleichbarem betroffenem Bauprojekt (Feuer- und/ oder Rettungswachen größer/gleich 19 000 000 EUR (netto)).
Zu jeder Referenz ist das jeweilige Deckblatt (Anlage 6-VgV-TNW, dort Ziff. 6.8.1) und eine Referenzbeschreibung einzureichen (siehe Anlage 6.8 des Bewerberbogens).
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: Berufsqualifikation iSd §§ 75 Abs. 1 und 2, 44 VgV
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Mit dem Angebot ist die Anlage 11.6 – VgV – ANG – Schutzerklärung (Scientology-Organisation) einzureichen.
Es gelten die Besonderen Vertragsbedingungen Tariftreue und Mindestentlohnung (vgl. „Anlage 14-VgV-ANG - BVB Tariftreue und Mindestentlohnung“)

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Verbleiben mehr Bewerber, als aufgefordert werden sollen, im Wettbewerb, gelten für die Auswahl folgende Auswahlkriterien (und Unterkriterien) mit ihren Wertungsgewichten:
— Gesamtumsatz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Geschäftsjahren (netto) (Gewichtungsfaktor 15),
— Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen (Gewichtungsfaktor 10),
— Geeigneten Referenzen Bewerber (Referenzobjekte betreffend Projektsteuerung (vgl.: § 2 AHO Schriftenreihe Nr. 9)) (Gewichtungsfaktor 75), aufgegliedert in:
— Projektsteuerung bei Projekt mit Projektgröße (Baukosten KG 200-700) (Gewichtungsfaktor 20),
— Projektsteuerung (Leistungsinhalte) (Gewichtungsfaktor 15),
— Projektsteuerung bei vergleichbarem betroffenem Bauprojekt (Bau von Feuer- und/ oder Rettungswachen mit einem Gesamtbauvolumen von größer/gleich 19 000 000 EUR) (Gewichtungsfaktor 15),
— Projektsteuerung mit kumulierten Anforderungen (Gewichtungsfaktor 25).
Die Anforderungen an die Kumulierung sind erfüllt, wenn die Referenz die nachfolgenden Parameter kumulativ mit mindestens den genannten Werten aufweist:
— Baukosten (KG 200-700) mind. größer/gleich 19 000 000 EUR (netto),
— mind. die Projektstufen 2, 3, 4 wurden jeweils in mind. 4 Handlungsbereichen bearbeitet,
— vergleichbares Bauprojekt (Bau von Feuer- und/ oder Rettungswachen mit einem Gesamtbauvolumen von größer/gleich 19 000 000 EUR).
Wir weisen darauf hin, dass auch einschlägige Referenzen berücksichtigen werden, die mehr als 3 und max.7 Jahre zurückliegen (§ 46 Abs. 3 Nr. 1).
Die Auswertung der Teilnahmeanträge erfolgt anhand der o. g. Auswahlkriterien im Rahmen einer Bewertungsmatrix. Für jedes Auswahlkriterium wird im Rahmen der Bewertungsmatrix (siehe Anlagen „4-VgV-TNW-Bewertungsmatrix Teilnahmewettbewerb“) je nach Erfüllung der in der Bewertungsmatrix festgelegten Maßgaben eine Bepunktung vorgenommen.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-02-07 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.borken.de 🌏
Dokumente URL: https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/notice/CXPWYYU9NX5/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Für die Abgabe der Unterlagen werden vom Auftraggeber zum Teil Musterformulare bereitgestellt, die zwingend zu verwenden sind.
Sofern Unterlagen gefordert werden sollten, für deren Vorlage keine Musterformulare bereitgestellt werden, sind die Erklärungen vom Bewerber selbst anzufertigen. Sofern nichts anderes ausgewiesen ist, ist die Beibringung als Eigenerklärung ausreichend.
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Mehrere Bewerber können sich grundsätzlich zu einer Bewerbergemeinschaft zusammenschließen. In diesem Fall muss die Bewerbergemeinschaft mit ihrem Teilnahmeantrag eine Bewerbergemeinschaftserklärung (§ 43 VgV) (bei einer Bewerbergemeinschaft reicht die Beibringung durch die Bewerbergemeinschaft als solche) einreichen. Wird eine Bewerbergemeinschaft gebildet, müssen alle Mitglieder der Gemeinschaft die geforderten Unterlagen einzeln beibringen, sofern nichts anderes ausgewiesen ist.
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Präqualifizierung: Sofern der Bewerber in einem amtlichen Verzeichnis eingetragen ist oder über eine Zertifizierung verfügt, die jeweils den Anforderungen des Artikel 64 der Richtlinie 2014/24/EU entsprechen, werden die im amtlichen Verzeichnis oder dem Zertifizierungssystem niedergelegten Unterlagen und Angaben vom öffentlichen Auftraggeber nur in begründeten Fällen in Zweifel gezogen (Eignungsvermutung).
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Sofern der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft beabsichtigt, Nachunternehmer zur Auftragsdurchführung einzusetzen, hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft anzugeben, welche Teile des Auftrags er/sie als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt (Nachunternehmererklärung).
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Die Bewerber/Bewerbergemeinschaft, die für die Aufforderung zur Angebotsabgabe vorgesehen sind, haben (wenn dieser bei Abgabe des Teilnahmeantrages noch nicht bekannt ist) auf gesondertes Anfordern durch den Auftraggeber die Nachunternehmer namentlich zu benennen und nachzuweisen, dass ihnen der jeweilig benannte Nachunternehmer für die Auftragsdurchführung zur Verfügung stehen wird. Dieser Nachweis ist z. B. durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers zu führen. Der Auftraggeber überprüft, ob Gründe für den Ausschluss des Nachunternehmers vorliegen. Im Rahmen der Eignungsprüfung des vorgesehenen Nachunternehmers sind auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers die folgenden Nachweise beizubringen:
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— Nachweis Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung/Berufsqualifikation i. S. d. §§ 75, 44 VgV,
— Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB,
— Eigenerklärung Selbstreinigungsmaßnahmen i. S. d. § 125 GWB (abzugeben, sofern einschlägig),
— Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit den Spezifikationen nach Ziff. III.1.2),
— Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren,
— Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen,
— Angabe zu geeigneten Referenzen des Bewerbers über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge (Referenzobjekte betreffend Projektsteuerung (vgl.: § 2 AHO Schriftenreihe Nr. 9) bezogen auf die jeweils vorgesehenen Leistungsteile des vorgesehenen Nachunternehmers durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft.
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Die Anforderungen an die Vergleichbarkeit der Referenzen ergibt sich aus den Anforderungen der Ausschreibung. Die an die Eignung gestellten Mindestanforderungen gelten für die Nachunternehmer, die für die jeweiligen Teile des Auftrags vorgesehen sind, nicht.
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Für die Nachweise sollen die entsprechenden Muster der Ausschreibung genommen werden (vgl. „Anlage 6-VgV-TNW – Bewerberbogen“).
Bekanntmachungs-ID: CXPWYYU9NX5

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 251-4110 📞
E-Mail: vergabekammer@brms.nrw.de 📧
Fax: +49 251-4112165 📠
Internetadresse: https://www.bezreg-muenster.de/de/wirtschaft_finanzen_kommunalaufsicht/vergabekammer_westfalen/index.html 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach § 160 Abs. 3 GWB gilt:
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2019/S 249-618468 (2019-12-23)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-07-23)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 375 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-07-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-07-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 142-350180
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 249-618468
ABl. S-Ausgabe: 142
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXPWYYU9J4F

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. Fest beauftragt werden die Projektstufen 1 und 2 mit den Grundleistungen der Handlungsbereiche A-E gem. § 2 AHO Schriftenreihe Nr. 9. Lediglich optional werden die Projektstufen 3 bis 5 mit den Grundleistungen der Handlungsbereiche A-E gem. § 2 AHO Schriftenreihe Nr.9 sowie Stundenarbeiten beauftragt. Es besteht kein Anspruch auf Abruf der lediglich optional beauftragten Leistungsbestandteile.
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Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität
Qualitätskriterium (Gewichtung): 65
Preis (Gewichtung): 35

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-07-02 📅
Name: Reichel Projektmanagement
Postanschrift: Alte Papierfabrik 12
Postort: Erkrath
Postleitzahl: 40699
Land: Deutschland 🇩🇪
Mettmann 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 375 000 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren: Der Antrag ist unzulässig, soweit:
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: Vergabekammer Westfalen
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 251-4110 📞
E-Mail: vergabekammer@brms.nrw.de 📧
Fax: +49 251-4112165 📠
Internetadresse: https://www.bezreg-muenster.de/de/wirtschaft_finanzen_kommunalaufsicht/vergabekammer_westfalen/index.html 🌏
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Quelle: OJS 2020/S 142-350180 (2020-07-23)