Beschreibung der Beschaffung
Für das ausgeschriebene Quartiersmanagement Rheda Innenstadt ergibt sich das folgende zusammengefasste Leistungsbild (Im Expose unter Punkt 3b sind die Leistungsbausteine detailliert aufgelistet):
1) Vor-Ort-Präsenz:
— Betrieb eines Vor-Ort-Büros an 2 bis 3 Tage pro Woche, insgesamt im Umfang von 15 Stunden. Für einen Tag ist eine Präsenz im Zeitraum bis 19 Uhr anzubieten,
— Anmietung und Einrichtung eines Ladenlokals/Büros in der Innenstadt.
2) Begleitung und Unterstützung des integrierten Handlungskonzeptes:
— Mitwirkung an der Fortschreibung des ISEK (Überprüfung u. Anpassung etc.),
— Programmevaluation.
3) Administrative Aufgaben:
— Kompetenz und Erfahrung in der Städtebauförderung zur Unterstützung bei der Antragsstellung. Abwicklung und Abrechnung der Fördermaßnahmen,
— Erstellung von Projektdokumentationen und Verwendungsnachweisen,
— Vorbereitung politischer Beschlüsse und Berichterstattung,
— Unterstützung bei der Vorbereitung und Ausschreibung von Vergaben für weitergehende planerische Leistungen.
4) Vernetzung- und Arbeitsstrukturen:
— Regelmäßige Abstimmungstermine mit der Verwaltung, z. B. in den Räumlichkeiten des Quartiersmanagers,
— Schnittstelle zwischen der Stadtverwaltung und den in den Stadterneuerungsprozess eingebundenen Akteuren und Bewohnern,
— Abstimmung sämtlicher Maßnahmen und Aktivitäten mit den zuständigen städtischen Dienststellen. Behörden, externe Fachbüros, etc.,
— Regelmäßige Teilnahme an Besprechungen z. B. eines verwaltungsinternen Arbeitskreises.
5) Aktivierung von Innenstadtakteuren, Bürgern und Anwohnern:
— Aktive Ansprache, Begleitung und Beratung privater Eigentümer, Gewerbetreibenden. Bürgerschaftlicher Gruppen etc.
— Ansprechpartner vor Ort („Kümmerer“) → allgemein zum ISEK Rheda und zu einzelnen Maßnahmen,
— Unterstützung bei maßnahmenbezogenen bürgernahen/ zielgruppenbezogenen Partizipationsverfahren,
— Ermittlung von Interessenlagen der Projektbeteiligten und Bewohnerschaft etc,
— Beratung zu den Themen Finanzierungsmöglichkeiten und Förderprogrammen (in enger Zusammenarbeit mit der Bauordnung).
6) Durchführung von Öffentlichkeitsarbeit:
— Entwicklung einer Kommunikationsstrategie Pressearbeit,
— Zielgruppengerechte Aufarbeitung von Informationen und Vermittlung der Grundlagen und Fortschritte des Stadterneuerungsprozesses,
— Pflege einer Internetseite (inkl. Auswertung von Onlinebeteiligungen),
— Präsenz bei Veranstaltungen (Infostände),
— Erstellung von Infomaterial (u. a. zu einzelnen Maßnahmen, Förderprogrammen),
— Öffentlichkeitsarbeit zu einzelnen Maßnahmen (Information über Fortschritt der Maßnahmen, Werbung für geplante Beteiligungen/ Termine, Unterstützung bei Bürgerbeteiligungen).
7) Unterstützung bei der Umsetzung und Durchführung von einzelnen Maßnahmen:
— Lokale Ökonomie und Einzelhandel:
—— Förderung der Zusammenarbeit von Projekten der Händlerschaft,
—— Begleitung einer Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG),
—— Einzelfallberatung mit Eigentümern, Gewerbetreibenden zu Fragen der Instandsetzung, Nutzung und Umbau von Ladenlokalen, Gestaltung von Werbeanlagen,
—— Leerstandsmanagement gewerblicher Flächen.
— Verfügungsfonds:
—— Erarbeitung von Vorschlägen für die Struktur des Verfügungsfonds und deren Besetzung,
—— Verwaltung und Abwicklung des Verfügungsfonds (Geschäftsführung),
—— Erarbeitung von Richtlinien und Geschäftsordnungen,
—— Installierung von Vergabeterminen,
—— Einwerbung von Beiträgen Privater,
—— Entwicklung, Qualifizierung und Begleitung von Projekten des Verfügungsfonds.
— Haus- und Hofflächenprogramm:
—— Begleitung bei der Erstellung und Umsetzung eines Haus- und Hofflächenprogramms,
—— Aktivierung, Unterstützung und Fachberatung für Maßnahmen der Fassaden- und Hofflächenverbesserung und –begrünung,
—— Unterstützung und Beratung der Eigentümer bei der Beantragung von Fördermitteln,
—— fachlich-technische Prüfung der Anträge und Vorbereitung von Fördervereinbarungen.