Rahmenvereinbarung Beratungs- und Unterstützungsleistungen Gewahrsamsmodernisierung

Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW

Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit einem Auftragnehmer zur Unterstützung und Beratung der 47 Kreispolizeibehörden in NRW in baufachlichen Belangen bei der Umsetzung der Gewahrsamsmodernisierung der angemieteten Liegenschaften. Dabei benötigen die Kreispolizeibehörden baufachliche Unterstützung und Beratung im Wesentlichen in folgenden Themengebieten:
Steuerungs- und Controlling aufgaben bei der Umsetzung einzelner Modernisierungsmaßnahmen in vor allem zeitlicher Hinsicht, die Klärung baufachlicher Fragestellungen in den Bereichen des Gewahrsams und die Erstellung von monatlichen Sachstandsberichten sowie baufachlichen Stellungnahmen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-08-08. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-07-08.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-07-08 Auftragsbekanntmachung
2019-09-06 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-07-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: 1000340678
Kurze Beschreibung:
Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit einem Auftragnehmer zur Unterstützung und Beratung der 47 Kreispolizeibehörden in NRW in baufachlichen Belangen bei der Umsetzung der Gewahrsamsmodernisierung der angemieteten Liegenschaften. Dabei benötigen die Kreispolizeibehörden baufachliche Unterstützung und Beratung im Wesentlichen in folgenden Themengebieten: Steuerungs- und Controlling aufgaben bei der Umsetzung einzelner Modernisierungsmaßnahmen in vor allem zeitlicher Hinsicht, die Klärung baufachlicher Fragestellungen in den Bereichen des Gewahrsams und die Erstellung von monatlichen Sachstandsberichten sowie baufachlichen Stellungnahmen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Nordrhein-Westfalen 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW
Postanschrift: Schifferstr. 10
Postleitzahl: 47059
Postort: Duisburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.polizei.nrw.de/lzpd 🌏
E-Mail: za5.2.lzpd@polizei.nrw.de 📧
Telefon: +49 20341757520 📞
URL der Dokumente: https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNYD0YW05/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNYD0YW05 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-07-08 📅
Einreichungsfrist: 2019-08-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-07-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 131-322081
ABl. S-Ausgabe: 131
Zusätzliche Informationen
Die Vergabeunterlagen inklusive der von den interessierten Unternehmen auszufüllenden Unterlagen sind auf dem Vergabemarktplatz NRW unter dem unter Ziffer I dieser Bekanntmachung angegebenen Link abrufbar. Fragen zu dem Verfahren sind ausschließlich über dieses Internetportal einzureichen. Bekanntmachungs-ID: CXPNYD0YW05
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit einem Auftragnehmer zur Unterstützung und Beratung der 47 Kreispolizeibehörden in NRW in baufachlichen Belangen bei der Umsetzung der Gewahrsamsmodernisierung der angemieteten Liegenschaften. Dabei benötigen die Kreispolizeibehörden baufachliche Unterstützung und Beratung im Wesentlichen in folgenden Themengebieten:
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Steuerungs- und Controlling aufgaben bei der Umsetzung einzelner Modernisierungsmaßnahmen in vor allem zeitlicher Hinsicht, die Klärung baufachlicher Fragestellungen in den Bereichen des Gewahrsams und die Erstellung von monatlichen Sachstandsberichten sowie baufachlichen Stellungnahmen.
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Das Land Nordrhein-Westfalen (NRW), vertreten durch das Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen (IM NRW), dieses vertreten durch das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD NRW), beabsichtigt, sich bei der Umsetzung der Gewahrsamsmodernisierung beraten und unterstützen zu lassen.
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Die Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen ist seit dem 1.7.2007 zweistufig organisiert. Die Basis bilden hierbei die 47 Kreispolizeibehörden (KPBen). Das IM NRW ist die oberste Aufsichtsbehörde. Es wird bei der Aufsicht über die KPBen von den 3 Landesoberbehörden (LAFP NRW, LKA NRW und LZPD NRW), die zudem noch landeszentrale Aufgaben wahrnehmen, unterstützt. So nimmt das LZPD NRW beispielsweise Aufgaben der Steuerung und Führung sowie Belange von Haushalts-, Wirtschafts- und Liegenschaftsangelegenheiten landeszentral für die KPBen in NRW wahr. Darüber hinaus übernimmt das LZPD für die KPBen Koordinierungsaufgaben in liegenschaftlichen Angelegenheiten.
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Liegenschaften der Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen werden angemietet. Dies geschieht entweder beim Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) oder bei Dritten. Seit 2008 läuft das NRW-weite Gewahrsamsmodernisierungsprojekt. Bestehende Polizeigewahrsame werden hierbei im Rahmen der im Bestand vorhandenen Möglichkeiten an die Anforderungen des Erlasses zu Anforderungen an Gewahrsame der Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen angepasst. Die bauliche Umsetzung des Projekts erfolgt durch den BLB NRW. Alle Gewahrsamsmodernisierungen, die noch ausstehend sind, sollen bis Ende 2020 verbindlich eingeleitet werden und im Anschluss zügig bis voraussichtlich Ende 2025 baulich realisiert werden. Der AG beabsichtigt, sich hierbei von einem Auftragnehmer unterstützen und beraten zu lassen. Der Auftrag umfasst nicht nur reine Steuerungs- und Controlling aufgaben bei der Umsetzung einzelner Modernisierungsmaßnahmen in vor allem zeitlicher Hinsicht, sondern ebenso die Klärung baufachlicher Fragestellungen in den Bereichen des Gewahrsams und die Erstellung von monatlichen Sachstandsberichten sowie baufachlichen Stellungnahmen. Oberste Priorität bei der Umsetzung des Projekts hat die Berücksichtigung des übergeordneten Schutzzwecks für Insassen und Bedienstete der Gewahrsame. Der Auftragnehmer soll im Ergebnis einen strukturierten und koordinierten zeitlichen Ablauf der Gewahrsamsmodernisierung mit einem möglichst wirtschaftlichen Ergebnis für den Auftraggeber erreichen.
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Rechtsberatungsleistungen sind – mit Ausnahme von bauordnungs- und bauplanungsrechtlichen Fragestellungen – nicht Auftragsgegenstand.
Dauer: 84 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Die Rahmenvereinbarung hat eine feste Laufzeit von 2 Jahren. Die Rahmenvereinbarung verlängert sich – höchstens 5 Male – um jeweils ein weiteres Jahr, wenn sie nicht sechs Monate vor Ablauf durch den Auftraggeber schriftlich gegenüber dem Auftragnehmer gekündigt wird.
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Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Aktueller Nachweis, dass das Unternehmen im Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens eingetragen ist, in dem es ansässig ist. Im Fall der Beteiligung als Bietergemeinschaft ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft einzureichen. Der Nachweis darf nicht älter als sechs Monate ab Veröffentlichung der EU-Bekanntmachung sein.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Jeder Bieter/jede Bietergemeinschaft muss mindestens eine Referenz über baufachliche Beratungsleistungen bei Hochbauprojekten (Büro-, Verwaltungsgebäude, Hochschul-/Schulgebäude oder vergleichbare Fort- und Ausbildungseinrichtungen (öffentlich/privat), Laborgebäude, Krankenhäuser oder Altenheime) seit dem 1. Juni 2016 nachweisen, wobei folgende Leistungen als baufachliche Beratungsleistungen anerkannt werden:
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— Planungsleistungen nach der HOAI,
— Projektmanagementleistungen nach der AHO und/oder
— Bedarfsplanungen nach der DIN 18205.
2) Daneben muss jeder Bieter/jede Bietergemeinschaft mindestens eine Referenz Steuerungs- und Controlling aufgaben bei der Umsetzung von Hochbauprojekten in zeitlicher Hinsicht (Vgl. Ziffer VI. erster Auflistungspunkt der Aufgabenbeschreibung) seit dem 1.6.2016 nachweisen.
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„Seit dem 1.6.2016" bedeutet bei beiden Referenzen, dass entweder liegt der Auftragsbeginn vor diesem Stichtag und der Ausführungszeitraum überschneidet sich mit dem Referenzzeitraum oder der Auftragsbeginn fällt in den Zeitraum ab diesem Stichtag. In jedem Fall muss der Abschluss der Beratungsleistungen in dem Zeitraum ab dem 1.6.2016 fallen.
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Mindeststandards:
Kann der Bieter/die Bietergemeinschaft nicht jeweils mindestens eine Referenz zu den beiden vorgenannten Kategorien nachweisen, wird das Angebot ausgeschlossen.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Der Auftraggeber wird für den bestplatzierten Bieter gemäß § 19 Abs. 4 MiLoG bzw. § 21 Abs. 1 SchwarzArbG vor Zuschlagserteilung einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a GewO anfordern.
Bei der Auftragsausführung sind die Besonderen Vertragsbedingungen des Landes Nordrhein-Westfalen zur Einhaltung des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen zu beachten.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Begründung für die Rahmenvereinbarung:
Der Auftraggeber ist darauf angewiesen, während des gesamten Modernisierungsprojekts bis zum Abschluss aller Maßnahmen fortlaufend beraten und unterstützt zu werden. Da die einzelnen Modernisierungsmaßnahmen teilweise sehr lange Laufzeiten haben werden und eine kontinuierliche Beratung durch einen AN wesentlich für deren Erfolg ist, ist eine längere Laufzeit erforderlich.
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Begründung für eine Laufzeit der Rahmenvereinbarung von mehr als vier Jahren:
Der Auftraggeber ist darauf angewiesen, während des gesamten Modernisierungsprojekts bis zum Abschluss aller Maßnahmen fortlaufend beraten und unterstützt zu werden. Da die einzelnen Modernisierungsmaßnahmen teilweise sehr lange Laufzeiten haben werden und eine kontinuierliche Beratung durch einen AN wesentlich für deren Erfolg ist, ist eine längere Laufzeit erforderlich.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2019-10-07 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2019-08-08 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 14:00

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: SG ZA 5.2 – Vergabe
Internetadresse: www.polizei.nrw.de/lzpd 🌏
Dokumente URL: https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNYD0YW05/documents 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: RWP Rechtsanwälte PartG mbB über den Projektraum auf www.evergabe.de
Postanschrift: Bleichstraße 8-10
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40211
Kontaktperson: Frau Dr. Pascale Liebschwager
Telefon: +49 2118679031 📞
E-Mail: p.liebschwager@rwp.de 📧
Land: Düsseldorf, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: www.rwp.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die Vergabeunterlagen inklusive der von den interessierten Unternehmen auszufüllenden Unterlagen sind auf dem Vergabemarktplatz NRW unter dem unter Ziffer I dieser Bekanntmachung angegebenen Link abrufbar.
Fragen zu dem Verfahren sind ausschließlich über dieses Internetportal einzureichen.
Bekanntmachungs-ID: CXPNYD0YW05

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Rügepflicht des § 160 Abs. 3 GWB wird hingewiesen. Hiernach ist ein Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer zulässig, soweit:
— der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
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— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2019/S 131-322081 (2019-07-08)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-09-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit einem Auftragnehmer zur Unterstützung und Beratung der 47 Kreispolizeibehörden in NRW in baufachlichen Belangen bei der Umsetzung der Gewahrsamsmodernisierung der angemieteten Liegenschaften. Dabei benötigen die Kreispolizeibehörden baufachliche Unterstützung und Beratung im wesentlichen in folgenden Themengebieten: — Steuerungs- und Controllingaufgaben bei der Umsetzung einzelner Modernisierungsmaßnahmen in vor allem zeitlicher Hinsicht, — die Klärung baufachlicher Fragestellungen in den Bereichen des Gewahrsams und — die Erstellung von monatlichen Sachstandsberichten sowie baufachlichen Stellungnahmen.
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Gesamtwert des Auftrags: 130 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-09-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-09-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 175-426700
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 131-322081
ABl. S-Ausgabe: 175
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXPNYD0Y1KH

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit einem Auftragnehmer zur Unterstützung und Beratung der 47 Kreispolizeibehörden in NRW in baufachlichen Belangen bei der Umsetzung der Gewahrsamsmodernisierung der angemieteten Liegenschaften. Dabei benötigen die Kreispolizeibehörden baufachliche Unterstützung und Beratung im wesentlichen in folgenden Themengebieten:
Mehr anzeigen
— Steuerungs- und Controllingaufgaben bei der Umsetzung einzelner Modernisierungsmaßnahmen in vor allem zeitlicher Hinsicht,
— die Klärung baufachlicher Fragestellungen in den Bereichen des Gewahrsams und
— die Erstellung von monatlichen Sachstandsberichten sowie baufachlichen Stellungnahmen.
Liegenschaften der Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen werden angemietet. Dies geschieht entweder beim Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) oder bei Dritten. Seit 2008 läuft das NRW-weite Gewahrsamsmodernisierungsprojekt. Bestehende Polizeigewahrsame werden hierbei im Rahmen der im Bestand vorhandenen Möglichkeiten an die Anforderungen des Erlasses zu Anforderungen an Gewahrsame der Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen angepasst. Die bauliche Umsetzung des Projekts erfolgt durch den BLB NRW. Alle Gewahrsamsmodernisierungen, die noch ausstehend sind, sollen bis Ende 2020 verbindlich eingeleitet werden und im Anschluss zügig bis voraussichtlich Ende 2025 baulich realisiert werden. Der AG beabsichtigt, sich hierbei von einem Auftragnehmer unterstützen und beraten zu lassen. Der Auftrag umfasst nicht nur reine Steuerungs- und Controllingaufgaben bei der Umsetzung einzelner Modernisierungsmaßnahmen in vor allem zeitlicher Hinsicht, sondern ebenso die Klärung baufachlicher Fragestellungen in den Bereichen des Gewahrsams und die Erstellung von monatlichen Sachstandsberichten sowie baufachlichen Stellungnahmen. Oberste Priorität bei der Umsetzung des Projekts hat die Berücksichtigung des übergeordneten Schutzzwecks für Insassen und Bedienstete der Gewahrsame. Der Auftragnehmer soll im Ergebnis einen strukturierten und koordinierten zeitlichen Ablauf der Gewahrsamsmodernisierung mit einem möglichst wirtschaftlichen Ergebnis für den Auftraggeber erreichen.
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Rechtsberatungsleistungen sind - mit Ausnahme von bauordnungs- und bauplanungsrechtlichen Fragestellungen - nicht Auftragsgegenstand.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Erfahrung des eingesetzten Personals
Qualitätskriterium (Gewichtung): 65
Kostenkriterium (Name): Netto-Stundensätze
Kostenkriterium (Gewichtung): 35

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-09-06 📅
Name: Pape Architekten AG
Postanschrift: Wittekindstr. 7
Postort: Herford
Postleitzahl: 32051
Land: Deutschland 🇩🇪
Herford 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 130 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: SG ZA 5.2 - Vergabe
Quelle: OJS 2019/S 175-426700 (2019-09-06)