Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Referenzen: Geben Sie im Rahmen Ihres Teilnahmeantrags 5 geeignete Referenzen an, die belegen, dass Ihr Unternehmen in den letzten 5 Jahren bereits Leistungen erbracht hat oder gegenwärtig erbringt, die in Art und Umfang mit der hier zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (Referenzaufträge). Hier dürfen Referenzaufträge angegeben werden, die für den Auftraggeber des gegenständlichen Auftrags erbracht wurden. Sofern Referenzaufträge noch nicht abgeschlossen sind, müssen diese mindestens seit 12 Monaten laufen. Die Vergabestelle behält sich vor, Ihre Angaben (insbesondere zur erfolgreichen Durchführung) beim Ansprechpartner des Referenzauftraggebers zu verifizieren.
Die Referenzaufträge müssen mit dem hier zu vergebenden Auftrag vergleichbar sein.
Für die Vergleichbarkeit ist es erforderlich, dass die Referenzaufträge insbesondere im Hinblick auf die Komplexität der Fahrzeugausstattung mit der hier zu vergebenen Leistung vergleichbar sind. Das heißt, dass eine Ausstattung von Fahrzeugen ausschließlich mit Lagerplätzen, wie z. B. Schubladen, Lagerboxen oder Schüben unzureichend ist. Gefordert sind dagegen Ausstattungen, die ebenso elektrische Komponenten beinhalten und auch den Anforderungen an einen mobilen Büroarbeitsplatz gerecht werden. Als Beispiele seien hier neben der Ausstattung von Vermessungsfahrzeugen insbesondere solche für die Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr, Rettungsdienste oder vergleichbare Fahrzeugarten genannt.
Um die Vergleichbarkeit des Referenzauftrags im Hinblick auf den Umfang der Leistung zu gewährleisten, muss der Referenzauftrag mindestens die Ausstattung von 10 Fahrzeugen betreffen. Gleichartige Einzelaufträge für einen Auftraggeber dürfen als ein Referenzauftrag zusammengefasst werden.
Stellen Sie ausführlich die Vergleichbarkeit mit dem Leistungsgegenstand dar. Gehen Sie hierbei für jede der 5 Referenzen auf folgende Punkte ein:
a) Beschreibung des Referenzauftrags:
— Kurze Darstellung des Auftragsgegenstands,
— Gesamtvolumen der Fahrzeugausstattung (Anzahl und Art der auszustattenden Fahrzeuge),
— Darstellung der Art und des Umfangs der von Ihrem Unternehmen erbrachten Leistungen,
— Vorgehensweisen und eingesetzte technische Mittel,
— Auftragswert in EUR.
b) Relevante Zeiträume der Auftragsdurchführung:
— Laufzeit des gesamten Auftrags (jeweils mit Monat und Jahr),
— Beginn und Ende des Zeitraums der Beteiligung Ihres Unternehmens (jeweils mit Monat und Jahr).
c) Angaben zum Referenzauftraggeber:
— Name des Referenzauftraggebers,
— Anschrift,
— Branche (bei öffentlichen Referenzauftraggebern: Tätigkeitsbereich),
— Ansprechpartner beim Referenzauftraggeber mit Kontaktdaten (inkl. Telefonnummer).
Angaben zu technischen Fachkräften oder technischen Stellen (i. S. d. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV)
Aufgrund der zyklischen Beschaffung von Kfz durch die BVV (voraussichtlich 1 bis 2 Bestellvorgänge pro Kalenderjahr) ist es erforderlich, dass der Auftragnehmer über die technischen und fachlichen Ressourcenverfügt, die erforderlich sind, um mindestens 25 Fahrzeuge mit den angebotenen Einbausätzen in einem relativkurzen Zeitraum auszustatten.
Beschreibung der technischen Ausrüstung (i. S. d. § 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV)
Die Qualität der Umsetzung der Ausrüstung der Fahrzeuge mit Einbausätzen hängt stark davon ab, wie passgenau die Einbausätze in die Transporter verbaut werden. Hierzu ist es erforderlich, dass die Bemaßung der Kfz so exakt wie möglich erfolgt.
Stellen Sie dar, in welcher Form Sie beabsichtigen die Bemaßung der zur Ausstattung vorgesehenen Kfz durchzuführen. Hierbei ist sowohl das Verfahren zu nennen, als auch die Messtoleranz des verwendeten Verfahrens anzugeben.