Beschreibung der Beschaffung
Der modulare Erweiterungsbau für Schulen in Holzbauweise (HOMEB) ist ein dreigeschossiger modularer Systembau. Der Typenentwurf mit Typen-EVU liegt vor.
Abmessungen des Gebäudes (Typenentwurf) b/l/h= ca. 52 m/20 m/10,50 m
Geschosse: 3
Unterkellerung: nein
Dach: extensiv begrünt
BGF: 3 000 qm
BRI: 10 500 kbm
Vorgefertigte Holzmodulbausysteme
Grundstückssituation: variabel je Standort, siehe Vertragsentwurf
Anzahl der zu errichtenden HOMEB: mind. 10, zusätzlich optional 22 (insgesamt bis zu 32) innerhalb 4 Jahren (2020-2024).
Leistung des Generalplaners ist die Standortanpassplanung.
Die Leistungen, die die Standortpassung umfassen sind im Vertragsmuster beschrieben.
Die Leistungen werden stufenweise abgerufen.
Zunächst wird die Leistungsstufe B1 Untersuchung der Grundstückseignung abgerufen.
Der Auftragsumfang der Generalplanung gliedert sich wie folgt:
B1= I B1.1 und 1.2, II B1.1 und 1.2, III B1.1 und 1.2
1) Planungsleistung Objektplanung I, Freianlagenplanung II und Technische Ausrüstung III
a) Leistungsstufe B1.1 Untersuchung der Grundstückseignung – Planungsrecht;
b) Leistungsstufe B1.2 Untersuchung der Grundstückseignung – sonst. Aspekte;
c) Leistungsstufe B2 Variantenphase (Option);
d) Leistungsstufe B3 Entwurfsphase (Option);
e) Leistungsstufe B4 Genehmigungsphase (Option);
f) Leistungsstufe B5 Vergabephase (Option);
g) Leistungsstufe B6 Baudurchführung (Option);
h) Leistungsstufe B7 Gewährleistungsüberwachung (Option).
2) Zusätzliche Optionen in jeder Leistungsstufe B1-B7 innerhalb der Planungsleistung Technische Ausrüstung III
i)Option 1: erhöhter Aufwand für Regenwasserrückstaubecken anstatt Einleitung RW in Rigolen
ii) Option 2: erhöhter Aufwand für Geothermie anstatt Fernwärme oder Brennwertkessel
iii) Option 3: erhöhter Aufwand bei erschwerter örtl. Situation wie z. B. Hindernisse, Bäume, Bombenfunde
Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsstufen bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der Gesamtleistung oder einzelner Optionen besteht nicht.
Es ist beabsichtigt, den Auftrag an einen Generalplaner (ggf. mit Nachunternehmern) zu vergeben. Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Bereits mit der Bewerbung muss angegeben werden, wie die Leistungserbringung in der Gemeinschaft erfolgen soll. Bewerbergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch. Alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft haben die Erklärungen ABau IV128F ausgefüllt und unterschrieben mit dem Angebot abzugeben.
Der Nachweis der Eignung kann über Eignungsleihe erfolgen. In diesem Fall sind die Formulare ABau IV125F und ABau IV126F ausgefüllt und unterschrieben mit dem Angebot abzugeben.
Reisekosten werden nicht erstattet. Diese sind bei der Angebotserstellung zu beachten.
Grundlage der Beauftragung sind sämtliche Anlagen incl. Vertragsmuster, die dieser Bekanntmachung beigefügt sind.