Rahmenvertrag Gesamtplanung

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V.

Rahmenvertrag im Bereich Projektsteuerung für diverse Bauvorhaben im Zusammenhang mit den Liegenschaften der DGUV in Hennef, Bad Hersfeld und Sankt Augustin.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-11-11. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-10-08.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-10-08 Auftragsbekanntmachung
2019-10-28 Ergänzende Angaben
2020-06-29 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-10-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: DGUV 1/19
Kurze Beschreibung:
Rahmenvertrag im Bereich Projektsteuerung für diverse Bauvorhaben im Zusammenhang mit den Liegenschaften der DGUV in Hennef, Bad Hersfeld und Sankt Augustin.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Rhein-Sieg-Kreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V.
Postanschrift: Glinkastraße 40
Postleitzahl: 10117
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.dguv.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@zl-legal.de 📧
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YFKD6GV/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YFKD6GV 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-10-08 📅
Einreichungsfrist: 2019-11-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-10-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 197-478714
ABl. S-Ausgabe: 197
Zusätzliche Informationen
A) Zum Beleg des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen haben die Bewerber Eigenerklärungen darüber einzureichen, ob Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1 bis 4 GWB und § 124 Abs. 1 GWB, nach §§ 21 Abs.1 und Abs. 3 i. V. m. § 23 Abs. 2 und Abs. 3 AEntG, nach §§ 19 Abs. 1 und Abs. 3 i. V. m. § 21 MiLoG und nach § 21 SchwarzArbG nicht vorliegen; B) Die Vergabeunterlagen stehen ausschließlich zum kostenlosen Download auf dem Deutschen Vergabeportal unter www.dtvp.de zur Verfügung. Das Projekt kann über die Suchfunktion gefunden und die Unterlagen heruntergeladen werden. Auch alle weiteren verfahrensrelevanten Informationen werden ausschließlich über die Vergabeplattform DTVP bereitgestellt. Die Unternehmen werden hierüber nur gesondert informiert, wenn sie sich unter Angabe einer E-Mail-Adresse bei der Vergabeplattform freiwillig registrieren. Anderenfalls obliegt es den Unternehmen selbst, regelmäßig zu prüfen, ob auf der Vergabeplattform neue Informationen zum Verfahren bereitstehen; C) Für die Erstellung des Teilnahmeantrages sind die in den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellten Formblätter zur Eignung und zu den Referenzangaben gem. Ziff. III.1.3) 3. zu verwenden. Neben dem Formblatt bezüglich der nachzuweisenden Referenzen gem. Ziff. III.1.3) 3. haben die Bewerber zusätzlich eine Referenzdarstellung auf eigener Unterlage (max. 2 DIN A4-Seite pro Referenz) einzureichen; D) Die zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen sind durch die Unternehmen umgehend auf Vollständigkeit, Widerspruchsfreiheit und eventuelle Unklarheiten zu prüfen. Fragen und Anmerkungen sind umgehend und ausschließlich über den Kommunikationsbereich des DTVP zu stellen (durch Hinterlassen von Nachrichten im Projektraum). Die Vergabestelle wird die Fragen und die Antworten darauf in anonymisierter Form allen Bietern zur Verfügung stellen (ebenfalls über den Kommunikationsbereich des DTVP). Die Vergabestelle behält sich vor, nur Anfragen zu beantworten, die bis zum 4.11.2019 gestellt wurden; E) Sofern sich Bewerbergemeinschaften bewerben, ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnete Bewerbergemeinschaftserklärung vorzulegen, in der ein bevollmächtigter Vertreter benannt wird und die gesamtschuldnerische Haftung der Mitglieder im Auftragsfall erklärt wird. Die unter Ziff. III.1.2) und Ziff. VI.3) genannten Eigenerklärungen sind in diesem Fall von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Die Eignung der Mitglieder einer ordnungsgemäß teilnehmenden Bewerbergemeinschaft (Referenzen, Umsatzzahlen etc.) wird kumulativ berücksichtigt. Bekanntmachungs-ID: CXP4YFKD6GV
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die DGUV nimmt durch die Standorte Hennef, Bad Hersfeld und Sankt Augustin verschiedene Aufgaben wahr, u. a. in den Bereichen Ausbildung, Qualifizierung, Forschung und Beratung sowie Beherbergung.
Es sind in den nächsten Jahren diverse Baumaßnahmen an den Standorten Sankt Augustin, Hennef und Bad Hersfeld geplant.
Die Gebäude in Hennef und Sankt Augustin wurden zwischen Ende der 70er und Mitte der 80er Jahre erbaut, wobei teilweise asbesthaltige Materialien verwendet wurden. Die Notwendigkeit der Asbestsanierung der beiden Gebäudekomplexe veranlasst die DGUV, für die 3 genannten Standorte ganzheitliche Konzepte zu Entwickeln, die neben der Asbestthematik auch alle anderen notwendigen Instandsetzungs-, Instandhaltungs- oder Modernisierungsarbeiten bis hin zu Trinkwasser- und Abwasserinstallationen in den jeweiligen Bereichen des Standortes beinhalten. Die derzeitige Beschlusslage sieht für die Standorte Hennef und Sankt Augustin eine Sanierung des Bestandes vor. Andere, z. B. auf wirtschaftlichen Überlegungen basierende Optionen, wie Realisierung als Neubau, sind ebenfalls möglich. Die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen erfolgt prioritär in Größeren Teilprojekten. Die Projektbearbeitung soll im Jahr 2020 beginnen und voraussichtlich bis ins Jahr 2024 andauern. Um die verschiedenen Bauaufgaben an den Standorten mit der gebotenen Verlässlichkeit umsetzen zu können, soll ein Rahmenvertrag über diverse Planungsleistungen mit bis zu 3 qualifizierten Planungsbüros abgeschlossen werden.
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Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind umfassende Gesamtplanungsleistungen, die eine Sanierung, einen Teilneubau, einen Neubau und/oder ggf. auch den Abbruch von Bauten betreffen und insbesondere aus folgenden Leistungsbestandteilen bzw. Teilen davon bestehen:
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— der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. Teil 3 Abschnitt 1 HOAI,
— der Objektplanung Freianlagen gem. Teil 3 Abschnitt 2 HOAI,
— der Ingenieurbauwerke gem. Teil 3 Abschnitt 3 HOAI,
— der Tragwerksplanung gem. Teil 4 Abschnitt 1 HOAI,
— der Bauphysik gem. Anlage 1 zu § 3 Absatz 1 HOAI.
Dauer: 48 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: DGUV Standorte in Sankt Augustin, Hennef und Bad Hersfeld

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Eigenerklärung zum Umsatz (gerundet auf volle 100 000 EUR) des Bewerbers der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2016-2018) einschließlich des Umsatzes in dem Tätigkeitsbereich des zu Vergebenden Auftrags (Planungsleistungen Objektplanung Gebäude und Innenräume, Objektplanung Freianlagen, Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung, Bauphysik). Es ist keine Mindestanforderung, dass der Bewerber bereits seit 3 Jahren existiert bzw. eine mindestens 3-jährige einschlägige Geschäftstätigkeit vorweisen kann;
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2) Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung eines Versicherers mit einer Versicherungssumme von Mind. 3 000 000 EUR für Personenschäden und mind. 2 000 000 EUR für sonstige Schäden je Schadensfall, zweifach maximiert im Versicherungsjahr. Ausreichend ist auch der Nachweis einer unwiderruflichen Deckungszusage eines Versicherers (nicht Maklers), dass im Auftragsfall eine Versicherung mit den oben genannten Mindestsummen und der genannten Maximierung geschlossen werden wird.
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Mindeststandards:
Mindestumsatz von 1 Mio. EUR netto im Tätigkeitsbereich des zu vergebenen Auftrags (Planungsleistungen Objektplanung Gebäude und Innenräume, Objektplanung Freianlagen, Tragwerksplanung, Ingenieurbauwerke, Bauphysik) im Mittel der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Eigenerklärung zur Anzahl der durchschnittlichen jährlichen Mitarbeiterzahl (inkl. freie Mitarbeiter) der letzten 3 Jahre (2016-2018). Es ist keine Mindestanforderung, dass der Bewerber bereits seit 3 Jahren existiert bzw. eine mindestens 3-jährige einschlägige Geschäftstätigkeit vorweisen kann;
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2) Eigenerklärung zum vorgesehenen Projektteam, in welcher der für die Durchführung des Rahmenvertrages verantwortliche Projektleiter und der stellvertretende Projektleiter namentlich benannt werden und jeweils deren Berufsqualifikation und Berufserfahrung als Projektleitung im Bereich Planung/Gesamtplanung angegeben werden;
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3) Eigenerklärung über Referenzen des Bewerbers (Unternehmensreferenz) für mit dem zu vergebenden Auftrag vergleichbare Leistungen. Als vergleichbare Leistungen gelten Leistungen im Bereich Gesamtplanung mit den Leistungsbildern Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. Teil 3 Abschnitt 1 HOAI, Objektplanung Freianlagen gem. Teil 3 Abschnitt 2 HOAI, Ingenieurbauwerke gem. Teil 3 Abschnitt 3 HOAI, Tragwerksplanung gem. Teil 4 Abschnitt 1 HOAI und der Bauphysik gem. Anlage 1 zu § 3 Absatz 1 HOAI mit Bauwerkskosten (DIN 276 KGR 300-400) in Höhe von mindestens 10 Mio. EUR netto, die alle Leistungsphasen gem. HOAI abdecken und die während der letzten fünf Jahre, gerechnet vom Zeitpunkt des Ablaufs der Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge abgeschlossen wurden. Um einen ausreichenden Wettbewerb sicherzustellen, werden Referenzen über Leistungen, die in den letzten 5 Jahren beendet worden sind, berücksichtigt. Zusätzlich zum Formblatt ist eine aussagekräftige Kurzdarstellung für jede Referenz auf eigener Unterlage (jeweils maximal 2 DIN A4-Seiten) einzureichen.
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Die Darstellung muss jeweils mindestens folgende Angaben enthalten:
1) Angabe des Auftraggebers unter namentlicher Nennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer;
2) Angabe des Beginns und der Fertigstellung der erbrachten Leistungen;
3) Kurzbeschreibung der vom Bewerber erbrachten Leistungen mit Angabe der dabei umfassten Leistungsphasen und Leistungsbilder (insbes. Objektplanung Gebäude und Innenräume, Objektplanung Freianlagen, Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung und Bauphysik);
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4) Angabe zur Gebäudeart des Referenzobjektes;
5) Angabe zu Bauen im Bestand;
6) Angabe Bauwerkskosten (DIN 276 KGR 300-400) (netto, gerundet auf volle 100 000 EUR);
7) Angabe, ob bei dem Referenzobjekt eine Schadstoffsanierung erfolgte sowie eine nähere Erläuterung der konkreten Umstände.
Mindeststandards:
1) Es ist eine Mindestanforderung, dass der vorgesehene Projektleiter über die Berufsqualifikation als Architekt oder Ingenieur i. S. d. § 75 Abs. 1, 2 VgV sowie über mindestens 5 Jahre Berufserfahrung als Projektleitung im Bereich Planung/Gesamtplanung verfügt;
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2) Es ist eine Mindestanforderung, dass mindestens 2 vergleichbare Referenzen nachgewiesen werden, die den Anforderungen gem. Ziff. III.1.3) 3. entsprechen. Bezüglich der geforderten HOAI-Leistungsbilder und Honorarzonen ist es ausreichend, wenn diese durch die Gesamtheit der eingereichten Referenzen jeweils mindestens einmal abgedeckt werden. Alle anderen Vergleichbarkeitskriterien müssen bei jeder Referenz erfüllt werden.
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Der für die Durchführung des Rahmenvertrags verantwortliche Projektleiter muss berechtigt sein, die Berufsbezeichnung „Architekt" oder „Ingenieur" zu führen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
A) Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit gem. Ziff. III.1.2):
Umsatz in EUR netto mit Gesamtplanungsleistungen bei Baumaßnahmen im Jahresmittel der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2016, 2017, 2018) gem. Ziff. III.1.2) Nr. 1: > 1 Mio. EUR: 2 Punkte, >= 2 Mio. EUR: 4 Punkte, >= 3 Mio. EUR: 6 Punkte, >= 4 Mio. EUR: 8 Punkte, >= 5 Mio. EUR: 10 Punkte;
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B) Büroorganisation gem. Ziff. III.1.3.):
1) Berufserfahrung des für die Durchführung des Rahmenvertrags vorgesehenen verantwortlichen Projektleiters im Bereich Gesamtplanung gem. Ziff. III.1.3) Nr. 2: >= 7 Jahre: 2 Punkte >= 10 Jahre: 4 Punkte, >= 15 Jahre: 6 Punkte, >= 20 Jahre: 8 Punkte, >= 25 Jahre: 10 Punkte
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C) Referenzen des Bewerbers über mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbare
Gesamtplanungsleistungen gem. Ziff. III.1.3) Nr. 3:
1) Anzahl der Referenzen des Bewerbers gemäß Ziff. III.1.3) Nr. 3. Für jede die Anforderungen gem. Ziff. III.1.3) Nr. 3. erfüllende Referenz bis einschließlich zur 5. Referenz erhält der Bewerber 1 Punkt;
2) Für jede dieser Referenzen können jeweils folgende Zusatzpunkte erreicht werden: 1 Punkt, wenn bei dem Referenzobjekt eine Schadstoffsanierung erfolgte; 1 Punkt wenn der Leistungsumfang des Referenzprojekts die Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. Teil 3 Abschnitt 1 HOAI umfasste; 1 Punkt, wenn der Leistungsumfang des Referenzprojekts die Objektplanung Freianlagen gem. Teil 3 Abschnitt 2 HOAI umfasste; 1 Punkt, wenn der Leistungsumfang des Referenzprojekts die Tragwerksplanung gem. Teil 4 Abschnitt 1 HOAI umfasste; 1 Punkt, wenn der Leistungsumfang des Referenzprojekts die Bauphysik gem. Anlage 1 zu § 3 Absatz 1 HOAI umfaste; 1 Punkt, wenn die Bauwerkskosten (DIN 276 KGR 300-400) der Referenzleistung mind. 30 Mio. EUR netto betragen. 1 Punkt, wenn das Referenzprojekt im Bereich Bauen im Bestand erbracht wurde; 1 Punkt, wenn es sich bei dem Referenzobjekt um ein Verwaltungs- oder Hochschulgebäude handelte.
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Es werden max. fünf Referenzen gewertet. Erreichen mehrere Bewerber nach Anwendung der Auswahlkriterien die gleiche Punktzahl, entscheidet die qualitative Nähe der eingereichten Referenzen zu der hier zu vergebenden Leistung über die Platzierung des Bewerbers. Je näher die Referenz dem bekannt gemachten Auftrag in qualitativer Hinsicht kommt, desto besser wird diese Referenz bewertet.
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Anzahl der in Betracht zu ziehenden Teilnehmer: 3
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Juristische Person des Privatrechts
Kontakt
Kontaktperson: ZIRNGIBL Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Internetadresse: www.dguv.de 🌏
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YFKD6GV/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
A) Zum Beleg des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen haben die Bewerber Eigenerklärungen darüber einzureichen, ob Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1 bis 4 GWB und § 124 Abs. 1 GWB, nach §§ 21 Abs.1 und Abs. 3 i. V. m. § 23 Abs. 2 und Abs. 3 AEntG, nach §§ 19 Abs. 1 und Abs. 3 i. V. m. § 21 MiLoG und nach § 21 SchwarzArbG nicht vorliegen;
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B) Die Vergabeunterlagen stehen ausschließlich zum kostenlosen Download auf dem Deutschen Vergabeportal unter www.dtvp.de zur Verfügung. Das Projekt kann über die Suchfunktion gefunden und die Unterlagen heruntergeladen werden. Auch alle weiteren verfahrensrelevanten Informationen werden ausschließlich über die Vergabeplattform DTVP bereitgestellt. Die Unternehmen werden hierüber nur gesondert informiert, wenn sie sich unter Angabe einer E-Mail-Adresse bei der Vergabeplattform freiwillig registrieren. Anderenfalls obliegt es den Unternehmen selbst, regelmäßig zu prüfen, ob auf der Vergabeplattform neue Informationen zum Verfahren bereitstehen;
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C) Für die Erstellung des Teilnahmeantrages sind die in den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellten Formblätter zur Eignung und zu den Referenzangaben gem. Ziff. III.1.3) 3. zu verwenden. Neben dem Formblatt bezüglich der nachzuweisenden Referenzen gem. Ziff. III.1.3) 3. haben die Bewerber zusätzlich eine Referenzdarstellung auf eigener Unterlage (max. 2 DIN A4-Seite pro Referenz) einzureichen;
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D) Die zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen sind durch die Unternehmen umgehend auf Vollständigkeit, Widerspruchsfreiheit und eventuelle Unklarheiten zu prüfen. Fragen und Anmerkungen sind umgehend und ausschließlich über den Kommunikationsbereich des DTVP zu stellen (durch Hinterlassen von Nachrichten im Projektraum). Die Vergabestelle wird die Fragen und die Antworten darauf in anonymisierter Form allen Bietern zur Verfügung stellen (ebenfalls über den Kommunikationsbereich des DTVP). Die Vergabestelle behält sich vor, nur Anfragen zu beantworten, die bis zum 4.11.2019 gestellt wurden;
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E) Sofern sich Bewerbergemeinschaften bewerben, ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnete Bewerbergemeinschaftserklärung vorzulegen, in der ein bevollmächtigter Vertreter benannt wird und die gesamtschuldnerische Haftung der Mitglieder im Auftragsfall erklärt wird. Die unter Ziff. III.1.2) und Ziff. VI.3) genannten Eigenerklärungen sind in diesem Fall von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Die Eignung der Mitglieder einer ordnungsgemäß teilnehmenden Bewerbergemeinschaft (Referenzen, Umsatzzahlen etc.) wird kumulativ berücksichtigt.
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Bekanntmachungs-ID: CXP4YFKD6GV

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin, Geschäftsstelle bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
E-Mail: vergabekammer@senweb.berlin.de 📧
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Bei Verstößen gegen Vergabevorschriften kann auf Antrag ein Nachprüfungsverfahren bei der oben genannten Vergabekammer eingeleitet werden. Voraussetzung für die Einlegung eines Nachprüfungsantrags ist das Vorliegen der Anforderungen des § 160 Abs. 3 GWB. In diesem Zusammenhang sind Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Antragsteller im Vergabeverfahren erkannt hat, innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis über den Vergaberechtsverstoß gegenüber der Vergabestelle zu rügen. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung zu rügen. Weiterhin dürfen bis zudem Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sein.
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Quelle: OJS 2019/S 197-478714 (2019-10-08)
Ergänzende Angaben (2019-10-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Rahmenvertrag im Bereich Gesamtplanung für diverse Bauvorhaben im Zusammenhang mit den Liegenschaften der DGUV in Hennef, Bad Hersfeld und Sankt Augustin.
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-10-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-10-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 210-514238
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 197-478714
ABl. S-Ausgabe: 210

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zirngibl Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Quelle: OJS 2019/S 210-514238 (2019-10-28)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-06-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: DGUV 1/19/VR
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-06-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-07-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 126-308763
ABl. S-Ausgabe: 126
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4YFKDN87

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Gebäude in Hennef und Sankt Augustin wurden zwischen Ende der 70er und Mitte der 80er Jahre erbaut, wobei teilweise asbesthaltige Materialien verwendet wurden. Die Notwendigkeit der Asbestsanierung der beiden Gebäudekomplexe veranlasst die DGUV, für die drei genannten Standorte ganzheitliche Konzepte zu entwickeln, die neben der Asbestthematik auch alle anderen notwendigen Instandsetzungs-, Instandhaltungs- oder Modernisierungsarbeiten bis hin zu Trinkwasser- und Abwasserinstallationen in den jeweiligen Bereichen des Standortes beinhalten. Die derzeitige Beschlusslage sieht für die Standorte Hennef und Sankt Augustin eine Sanierung des Bestandes vor. Andere, z. B. auf wirtschaftlichen Überlegungen basierende Optionen, wie Realisierung als Neubau, sind ebenfalls möglich. Die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen erfolgt prioritär in größeren Teilprojekten. Die Projektbearbeitung soll im Jahr 2020 beginnen und voraussichtlich bis ins Jahr 2024 andauern.Um die verschiedenen Bauaufgaben an den Standorten mit der gebotenen Verlässlichkeit umsetzen zu können, soll ein Rahmenvertrag über diverse Planungsleistungen mit bis zu drei qualifizierten Planungsbüros abgeschlossen werden.
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— der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. Teil 3 Abschnitt 1 HOAI;
— der Objektplanung Freianlagen gem. Teil 3 Abschnitt 2 HOAI;
— der Ingenieurbauwerke gem. Teil 3 Abschnitt 3 HOAI;
— der Tragwerksplanung gem. Teil 4 Abschnitt 1 HOAI;

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Herangehensweise an die Erstellung und Einhaltung der Kosten- und Terminplanung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Personalkonzept
Persönliche Kompetenz des Projektleiters
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Präsentation des Angebotes durch den Projektleiter
Preis (Gewichtung): 50

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-05-29 📅
Name: CONVIS Bau & Umwelt Ingenieurdienstleistungen GmbH
Postort: Berlin
Land: Deutschland 🇩🇪
Berlin 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Bei Verstößen gegen Vergabevorschriften kann auf Antrag ein Nachprüfungsverfahren bei der oben genannten Vergabekammer eingeleitet werden. Voraussetzung für die Einlegung eines Nachprüfungsantrags ist das Vorliegen der Anforderungen des § 160 Abs. 3 GWB. In diesem Zusammenhang sind Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Antragsteller im Vergabeverfahren erkannt hat, innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis über den Vergaberechtsverstoß gegenüber der Vergabestelle zu rügen. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung zu rügen. Weiterhin dürfen bis
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Zudem Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sein.
Quelle: OJS 2020/S 126-308763 (2020-06-29)