Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Nachweis über die Tätigkeit im ausgeschriebenen Leistungsumfeld (vgl. Ziffer II.2.4)
Der Nachweis erfolgt durch Einreichung von Referenzen (Anforderungen an die Referenzen siehe Register F)
Register F) [Mindestbedingung]
Jeder Bewerber muss nachweisen, dass:
— er über Erfahrungen zur Lieferung, Parametrierung und Inbetriebsetzung von Stationsleittechnikanlagen in Umspannwerken, gemäß der Beschreibung II.2.4), verfügt.
Dieses muss über eine Referenzliste mit Referenzen der letzten 5 Jahre mit einem zum Auftragsgegenstand vergleichbaren Leistungsspektrum nachgewiesen werden. Vergleichbar sind die Referenzen, wenn Sie sich auf nachfolgende Punkte beziehen:
Lieferung, Parametrierung und Inbetriebsetzung der Stationsleittechnik mit Stationsbus und Fernwirkanbindung gemäß IEC 60870-5-104 in Umspannwerken.
Dabei ist vom Bewerber pro Referenz das bereitgestellte Formblatt „Formblatt Referenzen.“ Anlage 5 zu nutzen.
Nähere Erläuterung zur Bewertung der Referenzen: siehe VI.3)
Register G) [Mindestbedingung]
Jeder Bewerber muss nachweisen, dass:
— er in der Lage ist, den Leistungsteil, der Vor-Ort im Umspannwerk zu erbringen ist, mit elektrotechnisch ausgebildetem Fachpersonal mit Nachweis der Anforderungen nach DIN-VDE 1000, Teil 10 und VDE 0105-100 oder vergleichbare europäische technische Regelungen und der Befähigung für Arbeiten unter Spannung nach DGUV Vorschrift 1 und 3 oder vergleichbare europäische technische Regelungen zu erbringen,
— er in der Lage ist die Abwicklung des Gesamtauftrages auf der Grundlage einschlägiger EN-und DIN-Normen, einschlägiger deutscher oder europaweit harmonisierter vergleichbarer technischen Regelwerke, Vorschriften und Richtlinien durchzuführen. (Nachweis durch Eigenerklärung),
— er im Auftragsfall in der Lage ist Reaktionszeiten innerhalb von 6 Stunden für den Beginn der Fehlerbehebung vor Ort während der jeweiligen Inbetriebsetzungsphase im Umspannwerk und während des Gewährleistungszeitraumes, auch an Wochenenden und Feiertagen, einzuhalten,
— er im Auftragsfall in der Lage ist, planmäßige Einsätze innerhalb von 24 Stunden zu beginnen,
— Bestätigungen des Bewerbers darüber, dass er in der Lage ist die Vertragsabwicklung auch in allen Unterlagen und im Schriftverkehr in deutscher Sprache durchzuführen und Personal zu den erforderlichen Terminen vor Ort (Stadtgebiet Hamburg) bereit zu stellen.
Für eine Eigenerklärung hat der Bewerber das mit den Ausschreibungsunterlagen bereitgestellte Formblatt Anlage 9 zu verwenden zu nutzen und vollständig auszufüllen.
Register H) [Mindestbedingung]
— er ein eingeführtes und durch betriebliche Anweisungen umgesetztes, zertifiziertes Qualitätsmanagementsystems entsprechend der DIN EN ISO 9001-er Reihe oder gleichwertig hat. (Nachweis durch aktuell gültige Zertifikate).
Register I) [Mindestbedingung]
— er geeignete Qualitätssicherungsmaßnahmen für den gesamten Auftragsumfang trifft. (Nachweis durch eine kurze Beschreibung für ein vergleichbares Projekt, Darstellung der eigenen Organisationsstruktur und Darstellung der Eigenpersonalstruktur).
Register J) [Mindestbedingung]
— ein Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzmanagementsystem im Unternehmen des Bewerbers eingeführt wurde (Zertifizierung nach SCC- oder AMS Standard oder gleichwertig). Entsprechende Zertifikate sind den Bewerbungsunterlagen beizulegen. Alternativ zum geforderten Nachweis reicht hier der Nachweis einer entsprechenden Zertifizierung bei Achilles Deutschland (UNCE), bei der die entsprechenden Nachweise hinterlegt wurden.
Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat die Unterlagen nach III.2.3) Register H-J der Bekanntmachung vorzulegen. Den Nachweis unter III.2.3) Register F und Register G der Bekanntmachung hat jeder Bewerber bzw. jede Bewerbergemeinschaft nur einmal vorzulegen.