Revitalisierung altes Schulhaus Erlstätt – Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI, Leistungsphasen 3-9

Gemeinde Grabenstätt

Revitalisierung altes Schulhaus Erlstätt
Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI, Leistungsphasen 3-9
Die Beauftragung erfolgt stufen- und ggf. abschnittsweise. Ein Anspruch auf (Weiter-) Beauftragung besteht nicht.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-09-02. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-08-02.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-08-02 Auftragsbekanntmachung
2019-12-09 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-08-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Kurze Beschreibung:
Revitalisierung altes Schulhaus Erlstätt Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI, Leistungsphasen 3-9 Die Beauftragung erfolgt stufen- und ggf. abschnittsweise. Ein Anspruch auf (Weiter-) Beauftragung besteht nicht.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Traunstein 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Grabenstätt
Postanschrift: Schloßstraße 15
Postleitzahl: 83355
Postort: Grabenstätt
Kontakt
Internetadresse: http://www.hsp-projekt.de 🌏
E-Mail: info@hsp-projekt.de 📧
Telefon: +49 8631166630 📞
Fax: +49 86311666310 📠
URL der Dokumente: http://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/c570bbc6-334c-456e-ab7d-e434c7b1f1d8 🌏
URL der Teilnahme: http://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/c570bbc6-334c-456e-ab7d-e434c7b1f1d8 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-08-02 📅
Einreichungsfrist: 2019-09-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-08-06 📅
Datum des Beginns: 2019-10-31 📅
Datum des Endes: 2023-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 150-370240
ABl. S-Ausgabe: 150
Zusätzliche Informationen
1) Bei einer Beteiligung am Verfahren wird die Registrierung auf der Vergabeplattform empfohlen, um Informationen mittels E-Mail-Benachrichtigungen über Fragen/Antworten und Änderungen zu erhalten. Die Registrierung ist kostenfrei; 2) Teilnahmeanträge und Angebote sind ausschließlich elektronisch einzureichen; 3) Teilnahmeantrag und Angebotsunterlagen sind gem. § 126b BGB in Textform einzureichen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Revitalisierung altes Schulhaus Erlstätt
Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI, Leistungsphasen 3-9
Die Beauftragung erfolgt stufen- und ggf. abschnittsweise. Ein Anspruch auf (Weiter-) Beauftragung besteht nicht.
Planungsleistungen für Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 34 ff HOAI 2013, Leistungsphasen 3-9 und besondere Leistungen.
Die Gemeinde Grabenstätt beabsichtigt das Alte Schulhaus in Erlstätt mit neuen Nutzungen wieder zu beleben.
Im wesentlichen besteht das Haus aus einem dreigeschossigen östlichen Gebäudeteil mit Mansarddach und einem zweigeschossigen westlichen mit Walmdach mit ca. 1 100 qm BGF.
Das zuletzt von einem Antiquitätenhändler genutzte, historische Schulhaus in Erlstätt steht aufgrund der Kündigung des Mietvertrags leer. Gleichzeitig besteht in der Gemeinde Erlstätt Bedarf für unterschiedliche öffentliche Nutzungen. Dementsprechend ist vorgesehen das Gebäude zu revitalisieren.
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Mit der Planung soll ein Konzept entwickelt werden, mit dem nachfolgende, neue Nutzungen samt der erforderlichen Nebenräume optimal in den Gebäudebestand des ehemaligen Schulhauses integriert werden können:
− Pfarrbüro,
− Veranstaltungssaal,
− Vereinsräumlichkeiten,
− Vereinslagerflächen,
− Praxisnutzung,
− Notwohnung für die Gemeinde.
Bei der Planung sind neben den allgemeinen baurechtlichen und planungsrechtlichen Bestimmungen auch die Belange des Denkmalschutzes und der Städtebauförderung zu berücksichtigen. Weiter sind die Anforderungen des Gebäudebestands unter anderem im Bezug auf die vorhandene Gebäudestatik, den bestehenden baulichen Brandschutz, die Bauphysik, (Wärmeschutz und Schallschutz), Altlasten und die eingebaute Gebäudetechnik zu berücksichtigen. Aus einer bestehenden Voruntersuchung sind grundsätzlich folgende Erkenntnisse vorhanden:
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− statische Ertüchtigungen der Decken erforderlich,
− Mindestwärmeschutz ist in großen Bereichen der Gebäudehülle nicht gewährleistet,
− Bezüglich der Decken sind die aktuell erforderlichen Trittschall- und Schalldämmmaße nicht eingehalten,
− Heizungsanlage ist komplett zu erneuern,
− elektrische Anlage ist komplett zu erneuern.
Der Gebäudebestand ist entsprechend der Anforderungen aus den vorgesehenen Nutzungen zu modernisieren und grundlegend in Stand zu setzen. Aus den Vorgaben des Denkmalschutzes können sich bezüglich der Modernisierung Grenzen ergeben. Weiter sind am historischen Gebäudebestand entsprechend der Vorgaben aus dem Denkmalrecht restauratorische Arbeiten auszuführen.
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Die barrierefreie Ausführung des öffentlichen Gebäudes ist erforderlich. Der Aspekt Energieeinsparung steht ausdrücklich nicht im Vordergrund, sondern wird nur soweit berücksichtigt, wie es durch die Anforderungen aus den anderen Belangen überhaupt möglich ist.
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Der östliche Anbau aus den 1950er Jahren wird nicht erhalten und ist lediglich als Abbruchmasse in die Planung zu integrieren. Gleiches gilt für die vorhandenen Nebengebäude auf dem Grundstück.
Die Ausführung der Planungsleistungen erfolgt unmittelbar nach Auftragsvergabe.
Geschätzter Kostenrahmen KGR 300 + 400: ca. 2,5 Mio. EUR brutto.
Beschreibung der Verlängerungen:
Die genaue Laufzeit des Vertrages kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bestimmt werden und ist abhängig von der Terminplanung sowie von Förderung / Finanzierung.
Vorgesehen ist die stufenweise (Stufen jeweils: LPH 3 + 4, LPH 5-7, LPH 8 + 9) Beaufragung der Leistungen.
Zusätzliche Informationen:
1) Bei einer Beteiligung am Verfahren wird die Registrierung auf der Vergabeplattform empfohlen, um Informationen mittels E-Mail-Benachrichtigungen über Fragen/Antworten und Änderungen zu erhalten. Die Registrierung ist kostenfrei;
2) Teilnahmeanträge und Angebote sind ausschließlich elektronisch einzureichen;
3) Teilnahmeantrag und Angebotsunterlagen sind gem. § 126b BGB in Textform einzureichen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Grabenstätter Straße 6
83355 Erlstätt

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
A) Erklärungen, dass Ausschlussgründe gem. § 123 Abs. 1-3, Abs. 4 Satz 1, § 124 GWB nicht vorliegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Mitarbeiterstruktur: 3-Jahres-Durchschnitt Mitarbeiter der für die ausgeschriebene Planungsleistung relevanten Abteilungen ohne freiberufliche Mitarbeiter >= 6: 2 Pkt.; >= 4 : 1 Pkt.; < 4 : 0 Pkt. (Gewichtung x 2).
Mindeststandards:
— Nachweis über aktuell (nicht älter als 12 Monate) bestehende Haftpflichtversicherung für Pesonenschäden mind. 2,0 Mio. EUR, für sonstige Schäden mind. 1,0 Mio. EUR, oder eine Erklärung, dass die bestehende Versicherung im Auftragsfall angepasst wird.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Berufsjahre Projektleitung Planung und Projektleitung Objektüberwachung: >= 10 Jahre: 2 Pkt.; >= 5 Jahre: 1 Pkt.; < 5 Jahre: 0 Pkt. (Gewichtung x 2),
— Berufsjahre stellv. Projektleitung: >= 5 Jahre: 1 Pkt.; < 5 Jahre: 0 Pkt. (Gewichtung x 2).
Büroreferenzen:
Es sollen max 3 Referenzen eingereicht werden. Gewertet werden max. 2 Referenzen (zu Bewertungsparameter Referenz 1 + 2), welche die Mindestanforderungen erfüllen und die höchste Punktzahl gemäß der nachfolgenden Kriterien erreichen.
Bewertungsparameter Referenz 1:
Referenzprojekt vergleichbarer Umfang (Fläche/Kubatur):
— Bearbeitete Fläche BGF: >= 1 200 m
— Kostenfeststellung: >= 2,0 Mio. EURnetto (KGR 300 + 400) = 2 Pkt., wie vor jedoch >= 1,5 Mio. EUR netto (KGR 300 + 400) = 1 Pkt. (Gewichtung x 2).
Bewertungsparameter Referenz 2:
— Bearbeitete Fläche BGF: >= 1 000 m
— Kostenfeststellung: >= 1,5 Mio. EUR netto (KGR 300 + 400) = 2 Pkt., wie vor jedoch >= 1,0 Mio. EUR netto (KGR 300 + 400) = 1 Pkt. (Gewichtung x 2).
Zusatzpunkte:
— bei einem der o. g. bewerteten Referenzprojekte (Wertungsparameter 1 bzw. 2) handelte es sich um eine Sanierungsmaßnahme = 1 Pkt. (Gewichtung x 2),
— bei einem der eingereichten Referenzprojekte handelte es sich um eine Maßnahme, bei der der Umfang des Denkmalschutzes am Sanierungsanteil bzw. die denkmalschutztechnischen Belange wesentlich waren = 1 Pkt. (Gewichtung x 2).
Mindeststandards:
Mindestanforderung Referenzen:
— Leistungsinhalt: Öffentlich zugängliches Gebäude und Sonderbau nach Landesbauordnung,
— Referenzzeitraum: Abschluss der LPH 8 (nach HOAI) zwischen 2014 bis zum Abgabetermin des Teilnahmeantrags,
— die Leistungsphasen 3-8 (Objektplanung Gebäude) sind voll beauftragt nachzuweisen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Natürliche Personen die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/in und/oder Ingenieur/ in berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Bundesland die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Fachliche Anforderung als Ingenieur od. glw., wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Beschäftigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/ EG des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist. Juristische Personen, wenn deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen der hier gegebenen Art ausgerichtet ist. Bei Arbeitsgemeinschaften muss jedes Mitglied genannt und teilnahmeberechtigt sein. Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anerkennung von Berufsqualifikation gewährleistet ist und im Auftragsfalle die Vorgaben des Art 2 BauKaG erfüllt sind. Bei Arbeitsgemeinschaften muss jedes Mitglied genannt und teilnahmeberechtigt sein.
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Nachweis der unbeschränkten Bauvorlageberechtigung nach Art. 61 BayBO.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Es wird vorausgesetzt/erwartet, dass die in den Bewerbungsformularen genannten und vorgesehenen Projektleiter sowie Stellvertreter am Vorstellungs- und Verhandlungstermin teilnehmen und die jeweiligen Planungsbereiche/Präsentationspunkte durch die benannten Personen je nach Zuständigkeit eigenverantwortlich vorgestellt werden. Dies kann sich in der Bewertung widerspiegeln.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Bewertung lt. veröffentlichten Kriterien. vgl. Abschnitt II und III. Erfüllen mehrere Bewerber an einem Teilnahmewettbewerb mit festgelegter Höchstzahl gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, wird durch das Losverfahren gem. § 75 (6) VgV entschieden.
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Voraussichtlicher Vorstellungs-/Verhandlungstermin: KW 43/2019
Der tatsächliche Termin wird im Einladungsschreiben zum Verhandlungsverfahren voraussichtlich in KW 38/2019 bekannt gegeben.
Der Auftraggeber behält sich vor, die Bieter/Bietergemeinschaften, die mit ihren Erstangeboten auf den ersten Plätzen liegen, aufzufordern, weitere Folgeangebote abzugeben und weitere Verhandlungsrunden durchzuführen. Für die Abgabe etwaiger Folgeangebote gelten die gleichen Wertungskriterien, die gleichen Gewichtungen und die gleiche Wertungsformel, wie für die Abgabe der Erstangebote.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2019-09-16 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2019-12-31 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung des für die Durchführung des Projekts vorgesehenen Projektteams, Kapazitätsplanung und Verfügbarkeit
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Persönliche Vorstellung und Projekterfahrung der vorgesehenen Projektleiter
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung der vorgesehenen Herangehensweise an die Aufgabe, erläutert an konkreten Beispielen
Darstellung der geplanten Herangehensweise zur Kosten- und Termineinhaltung in der Ausführungsvorbereitung / Ausführung durch das vorgesehene Projektteam
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Kostenkriterium (Name): Honorar
Kostenkriterium (Gewichtung): 10

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.hsp-projekt.de 🌏
Dokumente URL: http://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/c570bbc6-334c-456e-ab7d-e434c7b1f1d8 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die Abgabe des Teilnahmeantrags, sowie die vollständige Kommunikation während des Verfahrens erfolgt ausschließlich digital über die Vergabeplattform. Per Post, Kurier, direkt oder anderweitig elektronisch (E-Mail etc.) übermittelte Teilnahmeanträge und sonstige Unterlagen/Bieterfragen werden nicht berücksichtigt und können sogar zum Auschluss führen. Der ausgefüllte Teilnahmeantrag sowie die geforderten Unterlagen zum Verhandlungsverfahren sind in Textform nach § 126b BGB einzureichen. Die Teilnahmeanträge und Angebote in Textform müssen nicht handschriftlich signiert werden. Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform sind der Bieter und die zur Vertretung des Bieters berechtigte natürliche Person zu benennen. Fehlen diese Angaben, wird das Angebot ausgeschlossen.
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Im Falle der Eignungsleihe hat der Bewerber oder Bieter eine unterzeichnete und verbindliche Verpflichtungserklärung des jeweiligen Unternehmens vorzulegen, dass ihm die Mittel zur Verfügung stehen werden (§ 47 Abs. 1 VgV).
Das Unternehmen, dessen Kapazitäten der Bewerber oder Bieter für die Erfüllung eines oder mehrerer Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, muss folgende Erklärungen vorlegen:
a) Erklärungen, dass Ausschlussgründe gem. § 123 oder § 124 GWB nicht vorliegen;
b) Nachweis der Eignung des Unternehmens, dessen Kapazitäten der Bewerber oder Bieter für die Erfüllung eines oder mehrerer Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, in Bezug auf die Eignungskriterien entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe.
Erfüllt ein Unternehmen die jenigen Eignungskriterien nicht, dessen Kapazitäten der Bewerber oder Bieter für die Erfüllung eines oder mehrerer Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, kann der Auftraggeber vorschreiben, dass der Bewerber oder Bieter das entsprechende Unternehmen ersetzen muss (§ 47 Abs. 2 VgV). Nimmt der Bewerber oder Bieter die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die wirtschaftliche oder finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, kann der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters und des (jeweils) anderen Unternehmens entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe verlangen (§ 47 Abs. 3 VgV).
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Bewerber/Bieter dürfen bei der Öffnung der Teilnahmeanträge und Angebote nicht anwesend sein (§ 55 Abs. 2 Satz 2 VgV).

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 8921762411 📞
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Einlegung eines Nachprüfungsantrags ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang einer Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
Quelle: OJS 2019/S 150-370240 (2019-08-02)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-12-09)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Revitalisierung altes Schulhaus Erlstätt Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI, Leistungsphasen 3-9 Die Beauftragung erfolgt stufen- und ggf. abschnittsweise. Ein Anspruch auf (Weiter-)Beauftragung besteht nicht.
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-12-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-12-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 239-587326
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 150-370240
ABl. S-Ausgabe: 239

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Beauftragung erfolgt stufen- und ggf. abschnittsweise. Ein Anspruch auf (Weiter-)Beauftragung besteht nicht.
− Statische Ertüchtigungen der Decken erforderlich,
− Elektrische Anlage ist komplett zu erneuern.
Geschätzter Kostenrahmen KGR 300+400: ca. 2,5 Mio. EUR brutto.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung der geplanten Herangehensweise zur Kosten- und Termineinhaltung in der Ausführungsvorbereitung/Ausführung durch das vorgesehene Projektteam

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-11-24 📅
Name: Lechner Lechner Architekten GmbH
Postort: Traunstein
Land: Deutschland 🇩🇪
Traunstein 🏙️
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die Abgabe des Teilnahmeantrags, sowie die vollständige Kommunikation während des Verfahrens erfolgt ausschließlich digital über die Vergabeplattform. Per Post, Kurier, direkt oder anderweitig elektronisch (E-Mail etc.) übermittelte Teilnahmeanträge und sonstige Unterlagen/Bieterfragen werden nicht berücksichtigt und können sogar zum Ausschluss führen. Der ausgefüllte Teilnahmeantrag sowie die geforderten Unterlagen zum Verhandlungsverfahren sind in Textform nach § 126b BGB einzureichen. Die Teilnahmeanträge und Angebote in Textform müssen nicht handschriftlich signiert werden. Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform sind der Bieter und die zur Vertretung des Bieters berechtigte natürliche Person zu benennen. Fehlen diese Angaben, wird das Angebot ausgeschlossen.
Mehr anzeigen
Erfüllt ein Unternehmen diejenigen Eignungskriterien nicht, dessen Kapazitäten der Bewerber oder Bieter für die Erfüllung eines oder mehrerer Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, kann der Auftraggeber vorschreiben, dass der Bewerber oder Bieter das entsprechende Unternehmen ersetzen muss (§ 47 Abs. 2 VgV). Nimmt der Bewerber oder Bieter die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die wirtschaftliche oder finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, kann der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters und des (jeweils) anderen Unternehmens entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe verlangen (§ 47 Abs. 3 VgV).
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2019/S 239-587326 (2019-12-09)