Sächs. Staatsoper Dresden – Bauphysik

Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Niederlassung Dresden 1

Bauphysik

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-02-12. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-01-11.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-01-11 Auftragsbekanntmachung
2019-04-11 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-01-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen für thermische Bauphysik
Referenznummer: 18D422010
Kurze Beschreibung: Bauphysik
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen für thermische Bauphysik 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Dresden 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Niederlassung Dresden 1
Postanschrift: Königsbrücker Straße 80
Postleitzahl: 01099
Postort: Dresden
Kontakt
Internetadresse: http://www.sib.sachsen.de 🌏
E-Mail: vergaben.ai@sib.smf.sachsen.de 📧
Telefon: +49 351-8093-0 📞
Fax: +49 351-4510994560 📠
URL der Dokumente: https://www.sachsen-vergabe.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1683c29da3d-65c7d985e03ad404 🌏
URL der Teilnahme: http://www.sachsen-vergabe.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-01-11 📅
Einreichungsfrist: 2019-02-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-01-15 📅
Datum des Beginns: 2019-03-29 📅
Datum des Endes: 2023-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 010-018945
ABl. S-Ausgabe: 10
Zusätzliche Informationen
Entfällt

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement plant die umfassende Gesamtsanierung des unter Denkmalschutz stehenden Funktionsgebäudes der Semperoper als EE-EFRE Maßnahme als eine von 3 TBM einer GBM. Der Betrieb der Sächsischen Staatsoper Dresden (SOD) soll mittels Interimsbauten während der Baumaßnahmen von 2018 bis 2022 garantiert werden.
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Die bisherigen jährlich erfolgten Anpassungen an dem Funktionsgebäude (FG) der(SOD erlaubten in den 6-wöchigen Spielzeitpausen nur kleinere Reparatur- und Er-neuerungsmaßnahmen an den bestehenden Infrastrukturanlagen. Die Gesamtsanierung und die Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen beinhalten die Erneuerung der Grundleitung und der Haustechnik sowie die energetische Ertüchtigung der Gebäudehülle. Im Zuge der Gesamtsanierung erfolgt auch die Erneuerung bzw. Aufarbeitung der Aus- und Einbauten, Decken-, Fußböden- und Wandbeläge unter Beachtung brandschutztechnischer und denkmalpflegerischer Anforderungen. Dabei soll das denkmalgeschützte Erscheinungsbild des Gebäudes entsprechend dem ursprünglichen Entwurfskonzept bewahrt und Grundrissstruktur nur geringfügig verändert werden.
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Neben der TBM Gesamtsanierung FG SOD mit einer BGF von circa 10 900 m
Im Rahmen der geplanten Sanierungsmaßnahme am Funktionsgebäude der SOD sind unter anderem die folgenden Arbeiten vorgesehen:
— Interimsmäßige Unterbringung aller künstlerischen Bereiche, die für die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs auf der Hauptbühne (Semperoper) und Studiobühne erforderlich sind,
— Energetische Erneuerung der Gebäudehülle durch Ersatz der bestehenden Dachdämmung und Ersatz oder Sanierung der Fenster (die Lichtkuppeln über den Probesälen wurden bereits mit elektromotorischen Antrieben und Anschlüssen an die RWA erneuert). Die bestehenden Fassaden aus Sandsteinplatten und Fenstern mit ungedämmten Aluminium-Hohlprofilen und kupferfarben beschichteten Zweischeiben-Isolierverglasungen sind im Originalzustand erhalten. Sie sollen unter Beachtung der denkmalpflegerischen und brandschutztechnischen Auflagen er-neuert oder erhalten werden. Von Seiten des SIB wurden in Studien und Varianten bereits gestalterische, baukonstruktive sowie denkmalpflegerische Lösungen für einen möglichen Fensterersatz erarbeitet,
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— Weitgehend vollständige Erneuerung oder Aufarbeitung der Ein- und Ausbauten (Türen, Bodenbeläge, Wand- und Deckenoberflächen, Unterdecken etc.) unter Beachtung des Brand- und Denkmalschutzes,
— Komplette Erneuerung der Haustechnik (Sanitär, Heizung, Belüftung, ELT, Beleuchtung, BMA) mit Ausnahme der bereits in den Jahren 2014 bis 2016 sanierten zentralen Sanitäranlagen,
— Verbesserung des baulichen Brandschutzes, der Bauphysik, des Schallschutzes und der Raumakustik,
— Instandsetzung der Grundleitungen,
— Schadstoffsanierung in Teilbereichen (unter anderem teerhaltige Trenn- und Abdichtungslagen, Teerpappe und mit Teer verklebte Parkettfußböden, Schaumpolystyrol),
— Umfangreiche Grundrissanpassungen zur Umsetzung der aktuellen Raumanforderungen sind nicht gewünscht.
Beschreibung der Optionen:
Zunächst Beauftragung der Leistungen zu den Leistungsphasen 2 bis 4 nach HOAI, mit der Option der stufenweisen Beauftragung weiterer Leistungen der Leistungsphasen 5 bis 8 (stufenweise Beauftragung). Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster Leistungsphasen.
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Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: 0412801EF1703
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Theaterplatz 2
01067 Dresden

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Nachweis über d. Befähigung u. Erlaubnis zur Berufsausübung d. Bewerbers ist durch Eintrag in einem Berufs- o. Handelsregister u. ggf. auf andere Weise zur Berufsqualifikation zu erbringen. Siehe hierzu auch Nr. III.2.1 der Auftragsbekanntmachung.
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Ist der Bewerber eine jur. Prs., ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.2.1 nachgewiesen wird, dass d. verantwortliche Berufsangehörige d. an die natürl. Prs. gestellten Anforderungen erfüllt. Bewerber o. verantwortll. Berufsangehörige jur. Prs., die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der EU o. eines Vertragsstaates d. Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann:
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a) wenn sie sich dauerhaft im BRD niedergelassen haben u. berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen dts. Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der RL 2005/36/EG (geändert durch die RL 2013/55/EU) zu tragen o.;
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b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind u. ihre Dienstleistungserbringung nach RL 2005/36/EG angezeigt haben.
Folgende Erklärungen/Nachweise sind mit dem Angebot einzureichen:
1) Nachweis d. beruflichen Befähigung gem. Nr. 2.1 d. Bekanntmachung;
2) Nachweis d. Eintragung in ein Berufsregister: Angabe von Register, Zeitpunkt der Eintragung, Nummer sowie Vorlage Nachweis wie folgt:
––Zum Nachweis der Bauvorlageberechtigung gem.§ 65 SächsBO durch:
— Nachweis d. Eintragung in die Architektenkammer oder
— Nachweis d. Eintragung in die Liste bauvorlageberechtigte Ingenieure.
––Nachweis d. Eintragung in der Ingenieurkammer (als Beratender Ingenieur).
3) Nachweis d. Eintragung in eine in Handelsregister (bei Eintragungspflicht): Hierzu Angabe von Register, Zeitpunkt der Eintragung, Nummer sowie Vorlage Handelsregisterauszug.
Weitere Angaben/Erklärungen:
E1) Angaben zur Identität des Bieters (Name, Anschrift, Kontaktdaten wie Tel.Nr., Fax Nr., E-Mail, usw.);
E2) Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen u. ob er selbst bzw. ein nach Satzung o. Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten 2 Jahren:
– gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 o. 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder
– gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz o.
– gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe v. mehr als 3 Monaten o. einer Geldstrafe v. mehr als 90 Tagessätzen o. einer Geldbuße v. mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Ggf. Angaben zur Selbstreinigung nach § 125 GWB;
E3) Bei Unterauftragnehmer gem. §36 VgV Bezeichnung d. betroffenen Leistungen (Art, Umfang) u. Name d. anderen Unternehmens (Formblatt 934-AI EU) sowie Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (Formblatt 935-AI EU);
E4) Bei Eignungsleihe gem. § 47 VgV
Angabe von Name u. der in Anspruch genommen Kapazität des anderen Unternehmens sowie Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen mit gesamtschuldnerischer Haftung (Formblatt 935-AI EU);
E5) Bei Bietergemeinschaft (BG):
Neben Einzelunternehmen sind auch BG zugelassen. Zusätzl. siehe Nr.VI.3) Ziff.6 der Bekanntmachung. Rechtsform von BG: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Abgabe Erklärung, dass Mitglieder BG (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über die Auflösung der ARGE hinaus. Die BG muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Hierzu liegt das Formblatt 934-AI den Ausschreibungsunterlagen bei. Der AG behält sich vor, ergänzende Unterlagen abzufordern, welche Zulässigkeit d. Kooperation in Form einer BG (§ 1 GWB) belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende BG in ihrer Zusammensetzung verändern o. ein Einzelbewerber das Verfahren in BG fortsetzen wollen, ist dies nur mit schriftlicher Einwilligung des AG zulässig. Diese wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch die Veränderung d. Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt wird o. Veränderung Auswirkungen auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit u. Zuverlässigkeit hat.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Eigenerklärungen/Nachweise sind mit dem Angebot einzureichen:
1) Spezifischer Jahresumsatz – Erklärung über den Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrages in den letzten 3 Geschäftsjahren in Euro/ brutto je Geschäftsjahr. Erforderlicher Mindestjahresumsatz siehe unter „Möglicherweise geforderte Mindeststandards";
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2) Erklärung / Nachweis über eine abgeschlossene Berufshaftpflichtversicherung. Der Bieter ist verpflichtet, einen Nachweis über das Bestehen des Versicherungsschutzes zur Abdeckung aller Schadens- und/oder Regressansprüche wegen Personen- und sonstigen Schäden vorzulegen. Erforderlicher Umfang siehe unter „Möglicherweise geforderte Mindeststandards";
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3) Erklärung, über das Bestehen von rechtlich und wirtschaftlichen Verknüpfungen zu anderen Unternehmen mit Angabe, ob wirtschaftliche Verknüpfungen vorliegen, unter Benennung der Unternehmen und Beschreibung zur Art und Weise der Verknüpfung.
Mindeststandards:
Zu 1)
Es ist der („spezifische") Jahresumsatz des Unternehmens in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten 3 Geschäftsjahren in EUR brutto anzugeben.
Es wird ein Mindestjahresumsatz von 25 000,00 EUR gefordert.
Zu 2)
Es ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden von 3 000 000,00 EUR und Deckungssummen für sonstige Schäden von 3 000 000,00 EUR bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens vor Vertragsschluss abzuschließen und nachzuweisen.
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Die Berufshaftpflichtversicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
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Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall nebeneinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Eigenerklärungen/Nachweise sind mit dem Angebot einzureichen:
1) Erklärung zu geeignete Referenzen über ausgeführte wesentliche Dienstleistungen. Es sind geeignete Referenzen über vom Bieter in den letzten 3 Jahren erbrachten Dienstleistungen aufzulisten. Hierzu ist der den Ausschreibungsunterlagen beigefügte Referenzbogen (Formblatt 901R-AI EU) zu nutzen. Die Auflistung ist auf Projekte zu beschränken, deren Planungs- oder Beratungsanforderungen mit denen der zu vergebenden Planungs- oder Beratungsleistung vergleichbar sind;
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2) Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigung über die Erlaubnis zur Berufsausübung für den Inhaber / Inhaberin oder die Führungskräfte des Unternehmens (z. B bei GmbH, AG);
3) Erklärung über die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens, aufgegliedert in Berufsgruppen, und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren;
4) Verzeichnis anderer Unternehmen:
Verzeichnis über Art und Umfang der Leistungen, die der Bewerber/Bieter an Dritte weiter zu vergeben beabsichtigt/für die sich der Bewerber/Bieter der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (Unteraufträge / Eignungsleihe) mit Beschreibung der Teilleistungen und Benennung der Unternehmen (Formblatt 935-AI). Nachweise zur Eignung der Dritten müssen mit dem Angebot zum Einreichungstermin nicht vorgelegt werden. Der Auftraggeber fordert derartige Nachweis ggf. von den Bewerbern/Bietern, die in die engere Wahl kommen und behält sich vor, die Eignung der Dritten für die von ihnen zu erbringenden Leistungen zu prüfen;
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5) Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen:
Sofern sich Kapazitäten anderer Unternehmen bedient wird (Unteraufträge/Eignungsleihe) ist mit dem Angebot für jedes Unternehmen die den Vergabeunterlagen beigefügte Verpflichtungserklärung (Formblatt 936-AI) unter Beschreibung der (Teil)Leistungen und der Verpflichtung der Bereitstellung der Kapazitäten im Auftragsfall abzugeben. Gemäß § 47 (3) VgV verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers/Bieters, sofern die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt (Eignungsleihe). Des Weiteren verlangt er die Auftragsausführung des anderen Unternehmens für Leistungen entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe.
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Mindeststandards:
Zu 1.) Referenzen:
Zum Nachweis der Erfahrungen bei vergleichbaren Planungsleistungen wird vom Bieter die Angabe von genau 2 unterschiedlichen Mindestreferenzen gefordert. Neben dem auszufüllenden Referenzbogen 901R erfolgt die Darstellung auf je maximal 4 Blatt DIN A4 einseitig bedruckt (zzgl.ggf. Eigenerklärung und ggf. Referenzbescheinigung des AG) je Referenz mit bildlicher Darstellung (mind. 1 Außen-, 1 Innenansicht), relevanter Plandarstellung sowie Erläuterung.
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Die Referenzen müssen die folgenden Mindestanforderungen erfüllen:
M1: bei einer der Referenzen wurden die Leistungsphasen 2-3 sowie 5 und 8 für den Teil Wärmeschutz und Energiebilanzierung nach HOAI durch den Bieter erbracht
M2: bei einer der Referenzen wurden die Leistungsphasen 2-8 nach HOAI für den Teil Bauakustik (Schallschutz) durch den Bieter erbracht.
M3: bei einer der Referenzen wurden die Leistungsphasen 2-8 nach HOAI für den Teil Raumakustik durch den Bieter erbracht.
M4: eine der Referenzen muss der Honorarzone III nach HOAI zuzuordnen sein.
M5: eine der Referenzen weist Gesamtbaukosten (KG 200-700) von mind. 8.0 Mio EUR netto auf.
M6: bei einer der Referenzen muss es sich um ein Vorhaben eines öffentlichen Auftraggebers nach § 98 GWB handeln.
M7: beide Referenzen müssen nach dem 1.1.2015 in Betrieb genommen worden sein.
M8: bei Referenz 1 muss es sich um die Sanierung eines unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes handeln
M9: bei Referenz 2 muss es sich um ein Interimsgebäude handeln.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: § 75 (1), (2) und (3) VgV
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung: Siehe Auftrags-/Vergabeunterlagen

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2019-03-29 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2019-02-12 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 10:00
Zusätzliche Informationen: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.sib.sachsen.de 🌏
Adresse des Käuferprofils: www.sachsen-vergabe.de 🌏
Dokumente URL: https://www.sachsen-vergabe.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1683c29da3d-65c7d985e03ad404 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Zentrale, Außenstelle in der Niederlassung Dresden 1, SSC Vergabe- und Vertragsmanagement
Postanschrift: Königsbrücker Str. 80
Fax: +49 3514510994560 📠
Land: Dresden 🏙️
Internetadresse: www.sachsen-vergabe.de 🌏
URL der Teilnahme: www.sachsen-vergabe.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich und kostenfrei auf der Vergabeplattform http://www.sachsen-vergabe.de zum Download bereitgestellt. Ggf. erforderliche Nachsendungen und Änderungen von Vergabeunterlagen werden ebenfalls in diesem Portal in elektronischer Form zur Verfügung gestellt. Die interessierten Unternehmen müssen sich selbstständig informieren, ob Vergabeunterlagen zwischenzeitlich geändert oder ob durch die Vergabestelle ergänzende Informationen zum Vergabeverfahren bereitgestellt wurden. Unterlassen die Unternehmen dies, liegt das Risiko, einen Teilnahmeantrag oder ein Angebot auf der Grundlage veralteter Vergabeunterlagen erstellt zu haben und daher im weiteren Verlauf vom Verfahren ausgeschlossen zu werden, bei ihnen;
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2) Zur Angebotserstellung sind die vom Auftraggeber bereitgestellten Vergabeunterlagen zu verwenden. Die Ausschreibungsunterlagen sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal auszufüllen und zu speichern.
Angebote können ausschließlich von registrierten Bewerbern über die Vergabeplattform (www.sachsen-vergabe.de) mittels elektronischer Mittel in Textform eingereicht werden. Die ausgefüllten und lokal gespeicherten Unterlagen sind als Teil des Angebotes auf die Plattform hochzuladen. Zur Einreichung des Angebotes muss auf der Plattform in einem entsprechenden Fenster der Vor- und Nachname der Person, die die Angebotsabgabe erklärt, angegeben werden.
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Eine gesonderte Unterschrift sowie eine fortgeschrittene oder qualifizierte Signatur sind für die Angebotsabgabe nicht erforderlich. Nicht fristgerecht eingereichte bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Angebote werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt;
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3) Nicht erwünscht sind allgemeine Werbebroschüren u. weitere Unterlagen zur Vorstellung des Bewerbers/ Bieters sowie zusätzliche Angaben, die über die geforderten hinausgehen. Diese werden im Verfahren nicht berücksichtigt;
4) Geforderte Nachweise sind grundsätzlich als Kopie zugelassen, sofern nicht ausdrücklich anders verlangt. Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden (Mindestanforderung);
5) Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Eine Mehrfachbewerbung sind auch Teilnahmeanträge/ Angebote unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros. Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer Bietergemeinschaft bzw. unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros u. von Nachauftragnehmern haben das Ausscheiden aller Mitglieder der Bietergemeinschaft sowie aller Bieter mit gleichen Nachauftragnehmern zur Folge (Ausschlusskriterium);
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6) Bei Bietergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Gemeinschaft jeweils das Formblatt 901-AI EU ausgefüllt und unterschrieben, sowie um die geforderten Nachweise ergänzt, den Unterlagen beizufügen. Die gestellten Anforderungen an die Fachkunde und Leistungsfähigkeit gelten als erfüllt, wenn die betreffenden Nachweise von einem oder mehreren Mitgliedsunternehmen erbracht werden und in ihrer Summe die gestellten Anforderungen erfüllen. Ausgenommen davon sind der zuführende Negativnachweis bezüglich der Ausschlussgründe gem. §§ 123, 124 GWB sowie der Nachweis zur Berufshaftpflichtversicherung. Diese Anforderungen sind von jedem Mitgliedsunternehmen einzeln zu erfüllen;
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7) Enthalten die Bekanntmachung od. die Vergabeunterlagen Unklarheiten, Widersprüche od. verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers/Bieters gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber/Bieter den AG unverzüglich in Textform darauf hinzuweisen. Erfolgt dies nicht, ist der Bewerber/Bieter mit diesen Einwendungen präkludiert.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Postanschrift: Braustraße 2
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3419770 📞
E-Mail: vergabekammer@lds.sachsen.de 📧
Fax: +49 3419771049 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: SIB Zentrale, Außenstelle in der NL Dresden I, SSC-Vergabe-und Vertragsmanagement
Postanschrift: Königsbrücker Str. 80
Postort: Dresden
Postleitzahl: 01099
Telefon: +49 3518093900 📞
E-Mail: vergaben.ai@sib.smf.sachsen.de 📧
Fax: +49 3514510991550 📠
Quelle: OJS 2019/S 010-018945 (2019-01-11)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-04-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 72588.70 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-04-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-04-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 074-176171
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 010-018945
ABl. S-Ausgabe: 74

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement plant die umfassende Gesamtsanierung des unter Denkmalschutz stehenden Funktionsgebäudes der Semperoper als EE-EFRE Maßnahme als eine von 2 TBM einer GBM. Der Betrieb der Sächsischen Staatsoper Dresden (SOD) soll mittels Interimsbauten während der Baumaßnahmen von 2018 bis 2022 garantiert werden. Die bisherigen jährlich erfolgten Anpassungen an dem Funktionsgebäude (FG) der(SOD erlaubten in den 6-wöchigen Spielzeitpausen nur kleinere Reparatur- und Er-neuerungsmaßnahmen an den bestehenden Infrastrukturanlagen. Die Gesamtsanierung und die Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen beinhalten die Erneuerung der Grundleitung und der Haustechnik sowie die energetische Ertüchtigung der Gebäudehülle. Im Zuge der Gesamtsanierung erfolgt auch die Erneuerung bzw. Aufarbeitung der Aus- und Einbauten, Decken-, Fußböden- und Wandbeläge unter Beachtung brandschutztechnischer und denkmalpflegerischer Anforderungen. Dabei soll das denkmalgeschützte Erscheinungsbild des Gebäudes entsprechend dem ursprünglichen Entwurfskonzept bewahrt und Grundrissstruktur nur geringfügig verändert werden. Neben der TBM Gesamtsanierung FG SOD mit einer BGF von circa 10 900 m
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— Interimsmäßige Unterbringung aller künstlerischen Bereiche, die für die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs auf der Hauptbühne (Semperoper) und Studiobühne erforderlich sind.
— Energetische Erneuerung der Gebäudehülle durch Ersatz der bestehenden Dachdämmung und Ersatz oder Sanierung der Fenster (die Lichtkuppeln über den Probesälen wurden bereits mit elektromotorischen Antrieben und Anschlüssen an die RWA erneuert). Die bestehenden Fassaden aus Sandsteinplatten und Fenstern mit ungedämmten Aluminium-Hohlprofilen und kupferfarben beschichteten Zweischeiben-Isolierverglasungen sind im Originalzustand erhalten. Sie sollen unter Beachtung der denkmalpflegerischen und brandschutztechnischen Auflagen erneuert oder erhalten werden. Von Seiten des SIB wurden in Studien und Varianten bereits gestalterische, baukonstruktive sowie denkmalpflegerische Lösungen für einen möglichen Fensterersatz erarbeitet,
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— umfangreiche Grundrissanpassungen zur Umsetzung der aktuellen Raumanforderungen sind nicht gewünscht.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektorganisation/Personaleinsatz
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektmanagement
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10,00
Preis (Gewichtung): 30,00

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-04-01 📅
Name: Graner Ingenieure GmbH
Postanschrift: Waldstraße 86
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04105
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3419628422 📞
E-Mail: buero@graner-leipzig.de 📧
Land: Leipzig, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 72588.70 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Quelle: OJS 2019/S 074-176171 (2019-04-11)