Beschreibung der Beschaffung
Einbau einer zentralen MSR-Anlage zur energetischen Optimierung im Bereich der Gewerke Heizung und Lüftung. Sie besteht im Wesentlichen aus folgenden Komponenten:
1) Datenkommunikation zwischen mehreren Unterstationen mit einheitlicher Bedienoberfläche für den Betreiber;
2) Deutsche Klartextbedienung aller Datenpunkte in der Automationsstation. Mit Zugriffsmöglichkeiten auf wichtige Informationen und Einstellungen, z. B. Heizkurve, Zeitprogramme und Sollwert bestehen. Grafische Darstellung aller Anlagenteile mittels Web-Server für Bedienung vor Ort und/oder über Fernzugang. Anzeige von schematischen Anlagenaufbau(Grafik), Sollwerten, Istwerten, Betriebszustände und Anlagenzustand;
3) Historischer Alarmspeicher in der Automationsstation;
4) Integration der Controller in ein TCP/IP-Netzwerk;
5) Betriebsstundenzähler in der Automationsstation;
6) Handschalter mit Stellungsrückmeldung (LVB) für alle Ausgänge (digital u. analog) für die Möglichkeit eines Notbetriebes;
7) Trenderfassung für bis zu 20 Datenpunkte in einem Ringspeicher (bis zu 200 Werte). Ereignisspeicherung von bis zu 99 Alarmen in einem Ringspeicher;
8) Einbindung in internes Netzwerk (TCP/IP) so das ohne Zusatzmodule ein übergreifender Zugriff auf die Station möglich ist (Zugriff auf Sollwerte, Zeitschaltprogramme und Störmeldungen);
9) KNX-Aufschaltung über KNX-Schnittstelle (pro Schnittstelle bis zu 256 Datenpunkte) mittels EIB-Interworking-Standard (EIS) 1-14. Für Einstellen von Gruppenadressenformat H/M/U o. H/U, Daten zyklisch o. einmal und KNX- Modul mit spezieller Adresse;
10) EnOcean-Aufschaltung über ein bidirektionales Gatewaymodul als Schnittstelle zu EnOcean kompatiblen Sensor- und Aktormodulen. Für das Verarbeiten von Daten über Funksensoren wie Temperaturfühler, Helligkeitsfühler, Raumbediengeräte und Fensterkontakte etc. Über die bidirektionale Funktionsweise dieses Gateways werden Funkempfänger (z. B. Schaltaktoren) übergeordnet gesteuert. Vom Gateway die Funksensoren zur Auswertung und Weiterleitung der Daten verwendet, die über das Konfigurationswerkzeug festgelegt wurden. Die transparente Datenschnittstelle zwischen DDC-System und Enocean Funksendern ermöglicht es Funkmodule von verschiedenen Herstellern der EnOcean-Allianz einzusetzen;
11) ModBus-Aufschaltung über eine Modbus-Schnittstelle. Die Modbus-Datenpunkte werden mittels ModBus RTU kommuniziert. Einstellbar für: Master oder Slave, RS232 oder RS485, Geschwindigkeit, Datenpunkt-Typ, Messwerte und Meldungen;
12) M-Bus-Zähler-Aufschaltung über eine RS232-Schnittstelle. M-Bus-Zähler werden aufgeschaltet und abgelesen bzw. Stände weitergeleitet;
13) Weiterleitung der auftretenden Störmeldungen im Klartext an Handy und/oder Fax-Gerät sowie über Buskommunikation an weitere Controller, so dass die Störmeldungen im Klartext über Modem abgesetzt werden können;
14) Einbindung der neuen Station in das Netzwerk der vorhandenen Controller. Anlage Bacnetfähig.