Sanierung durch Neubau im Bestand des Freibades in Mühltal, Leistungen eines Generalplaners

Zentrale Auftragsvergabestelle des Landkreises Darmstadt-Dieburg für den Gemeindevorstand der Gemeinde Mühltal

Der Auftraggeber beabsichtigt mit diesem Verfahren, die Sanierung der Schwimmbecken des Freibades im Ortsteil Traisa zu beauftragen. Die Becken sollen in 2 Bauabschnitten ausgetauscht werden. Dabei sollen auch Teile der Badewassertechnik erneuert werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-01-27. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-12-17.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-12-17 Auftragsbekanntmachung
2020-06-16 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-12-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: 2019/46
Kurze Beschreibung:
Der Auftraggeber beabsichtigt mit diesem Verfahren, die Sanierung der Schwimmbecken des Freibades im Ortsteil Traisa zu beauftragen. Die Becken sollen in 2 Bauabschnitten ausgetauscht werden. Dabei sollen auch Teile der Badewassertechnik erneuert werden.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Darmstadt-Dieburg 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Zentrale Auftragsvergabestelle des Landkreises Darmstadt-Dieburg für den Gemeindevorstand der Gemeinde Mühltal
Postanschrift: Jägertorstraße 207
Postleitzahl: 64289
Postort: Darmstadt
Kontakt
Internetadresse: http://www.ladadi.de 🌏
E-Mail: zavs@ladadi.de 📧
Telefon: +49 61518811535 📞
Fax: +49 61518812484 📠
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E93979659 🌏
URL der Teilnahme: https://www.subreport.de/E93979659 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-12-17 📅
Einreichungsfrist: 2020-01-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-12-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 245-603421
ABl. S-Ausgabe: 245
Zusätzliche Informationen
Hinweise zum Umgang mit dem Datenschutz bei diesem Verfahren finden Sie in der Anlage zu dieser Bekanntmachung.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Gemeinde Mühltal beabsichtigt die Sanierung des Freibades im Ortsteil Traisa. Das Freibad verfügt über 2 Becken. Bei dem einen handelt es sich um ein Kinder-Planschbecken mit einer Wasserfläche von 90 qm, das andere Becken ist ein Schwimmer-Becken mit den Abmessungen von 50 x 17,8 m mit einem integrierten Nichtschwimmerbereich.
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Bereits beauftragte Studien zeigten einen Sanierungsbedarf der baulichen und technischen Anlagen, welche in direkten Zusammenhang mit den Beckenanlagen stehen, auf.
Die hier ausgeschriebene Maßnahme soll in 2 Bauabschnitten realisiert werden. Im Herbst 2020 soll mit der Sanierung bzw. dem Neubau des Kinder-Planschbeckens begonnen werden, so dass dieses mit dem Start der Freibadsaison 2021 zur Verfügung steht. Das vorerst noch bestehende ‚alte‘ Schwimmer-Becken wird an die Badewassertechnik angeschlossen. In einem zweiten Schritt wird dann das Schwimmer-Becken erneuert.
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Bei diesem Verfahren wird daher ein Generalplaner gesucht, welcher die besonderen Anforderungen beim Schwimmbadbau kennt und kurzfristig mit der Bearbeitung beginnen kann.
Leistungsumfang: Leistungen der Objektplanung Gebäude oder Freianlagen, Leistungen der Technischen Ausrüstung Anlagengruppe 7 Badewassertechnik, Leistungen der Tragwerksplanung
Projektzeitraum: Projektstart Sommer/Herbst 2020
Projektkosten: Zurzeit ist von Projektkosten in Höhe von ca. 1,9 Mio. EUR netto auszugehen.
Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Die einzelnen Projektstufen werden nach Projektfortschritt sukzessive abgerufen. Sollte der Auftraggeber entscheiden, dass das Projekt nach Abschluss einer Projektstufe beendet wird, erfolgt kein weiterer Abruf. Ein Anspruch des Auftragnehmers zum Abruf weiterer Projektstufen besteht nicht.
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Es gibt bereits ein vorbefasstes Büro, welchem es freisteht, sich bei diesem Verfahren zu bewerben.
Dauer: 36 Monate
Zusätzliche Informationen:
Hinweise zum Umgang mit dem Datenschutz bei diesem Verfahren finden Sie in der Anlage zu dieser Bekanntmachung.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
64367 Mühltal
Fürthweg 16

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— bei juristischen Personen ein aktueller Eintrag in das zutreffende Register (z. B. Handelsregisterauszug) oder eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes (bei BG von jedem Mitglied und der NU),
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— Bauvorlageberechtigung gemäß § 67 und § 69 Abs. 2 Hessische Bauordnung (HBO) oder eine gleichwertige Bescheinigung des Ursprungs- oder Herkunftslandes
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— ein aktuell gültiger Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung (bei BG von jedem Mitglied), im Auftragsfall ist eine Deckungssumme von 2,0 Mio. EUR für Personenschäden und 1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden nachzuweisen. Die Erklärung zum Abschluss einer Versicherung in geforderter Höhe bei erfolgter Beauftragung wird durch die Unterschrift des bevollmächtigten Vertreters im Teilnahmeantrag geleistet.
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Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
„Fachkräfte“:
Aktuelle Anzahl der fachlich qualifizierten Fachkräfte gem. der Mindesteignung.
„Referenzen“:
Wertung der Referenzen:
Grundsätzliche Wertungsfähigkeit von Referenzen siehe II.2.9.
Punkte (max. 100) werden für Referenzen wie folgt vergeben:
— 30 Punkte ab 2 wertbaren Referenzen Objektplanung Freianlagen §§ 38 ff. HOAI oder Gebäude §§ 33 ff. HOAI mit Neubau/Sanierung von Freibädern oder Schwimmbädern (15 Punkte je Referenz),
— 30 Punkte ab 2 wertbaren Referenz Technische Ausrüstung Anlagengruppe 7 Badewassertechnik §§ 53 ff. HOAI (Sanierung/Neubau) mit mind. 30 000 EUR netto KG 476 (15 Punkte je Referenz),
— 10 Punkte ab 1 wertbaren Referenz Tragwerksplanung §§ 49 ff. HOAI mit Neubau/Sanierung von Beckenbauwerken mit vergleichbaren Anforderungen,
— 30 Punkte ab 2 wertbaren Referenzen Objektplanung Freianlagen oder Gebäude (Neubau/Sanierung) für einen öffentlichen Auftraggeber / Anwendung öffentlichen Vergaberechts (15 Punkte je Ref.)
Die eingereichten Referenzen werden in allen Kategorien gewertet, deren geforderte Merkmale nachvollziehbar erfüllt sind.
Referenzen aus früheren Tätigkeiten werden zugelassen, soweit eine Bescheinigung des früheren Arbeitgebers oder Auftraggebers vorliegt, dass diese Referenzen in leitender Position erbracht wurden.
Es werden nur Referenzen gewertet, welche auf den Referenzblättern des Teilnahmeantrages (oder der einheitlichen elektronischen Eigenerklärung EEE) benannt und beschrieben sind.
Eine Mehrfachwertung von Referenzprojekten in den verschiedenen Kategorien ist möglich. Diese sollen deshalb aber nicht in der „Anlage-Referenzprojekte“ doppelt ausgedruckt/eingereicht werden, sondern lediglich in den verschiedenen Kategorien gekennzeichnet werden.
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Es werden keine Sammelreferenzen oder Rahmenverträge gewertet.
Mindeststandards:
— mind. 1 wertbare Referenz für Objektplanung Schwimmbadbau,
— mind. 1 wertbare Referenz für Technische Ausrüstung Badewassertechnik,
— mind. 2 qualifizierte Fachkräfte im Bereich Badewassertechnik,
— mind. 3 qualifizierte Fachkräfte im Bereich Objektplanung Schwimmbadbau.
Das Nichterreichen der Mindesteignung führt zum Ausschluss der Bewerbung.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Gemäß § 67 und § 69 Abs. 2 HBO (Hessische Bauordnung) ist eine Bauvorlageberechtigung oder eine gleichwertige Bescheinigung des Ursprungs- oder Herkunftslandes erforderlich.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Nach erfolgter Prüfung der eingereichten Bewerbungen anhand der nachfolgend beschriebenen Auswahlkriterien/Eignungskriterien sollen die 3-5 punktbesten Bewerber (soweit geeignet) ausgewählt und zu Vergabeverhandlungen eingeladen werden. Sollten mehr als die gewünschte Anzahl an Bewerber die Anforderungen gleich gut erfüllen, erfolgt die Auswahl durch Losverfahren aus dem Kreis der gleich gut geeigneten Bewerber.
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Geforderte Nachweise:
„Fachkräfte“:
— Anzahl der qualifizierten Fachkräfte im Bereich
Badewassertechnik,
Objektplanung Schwimmbadbau.
„Referenzen“:
— Objektplanung Freianlagen oder Gebäude: Referenzen mit Neubau/Sanierung von Freibädern oder Schwimmbädern,
— Technische Ausrüstung: Referenzen zu Anlagengruppe 7 Badewassertechnik (Sanierung/Neubau),
— Tragwerksplanung: Referenzen mit Neubau/Sanierung von Beckenbauwerken mit vergleichbaren Anforderungen,
— öffentlicher Auftraggeber: Referenzen der Objektplanung Freianlagen/Gebäude mit verbindlicher Anwendung des öffentlichen Vergaberechts.
Grundsätzlich wertungsfähig sind Referenzen unter folgenden Bedingungen:
— Leistungszeitraum: Abschluss ohne LPH 9 innerhalb der letzten 5 Jahre (nicht vor 2015),
— Leistungsumfang: mind. 75 % der HOAI Grundleistung der Objektplanung Freianlagen gem. §§ 38 ff. HOAI oder Objektplanung Gebäude gem. §§ 33 ff. HOAI; der Technischen Ausrüstung Anl.-Gr. 7 Badewassertechnik gem. §§ 53 ff. HOAI sowie der Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff. HOAI,
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— Bauwerkskosten: mind. 0,5 Mio. EUR netto anrechenbare Kosten (außer bei Referenzen zu Technische Ausrüstung: Badewassertechnik. Dort mind. 30 000 EUR netto KG 476).
Der Nachweis der erforderlichen 75 % HOAI-Grundleistung bei Referenzen kann auch in der Addition von max. 2 Referenzen erbracht werden (z. B. Ref. 1 mit LPH 2-5 + Ref. 2 mit LPH 6-8). Dabei müssen beide Referenzen jeweils die übrigen Mindestanforderungen (Leistungszeitraum und Bauwerkskosten) und die kriterienspezifischen Anforderung erfüllen. Die 2 zu addierenden Referenzen können von unterschiedlichen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft (bzw. Nachunternehmer) oder auch von einem Bewerber sein.
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Wenn Referenzen addiert werden sollen, ist auf dem Formblatt in der Projektbeschreibung ein entsprechender Hinweis zu geben – andernfalls besteht kein Anspruch auf Bewertung in Addition!
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:40
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-04-30 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektteam / Projektorganisation / Gewichtung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektanalyse / Herangehensweise / Gewichtung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50
Kostenkriterium (Name): Preis
Kostenkriterium (Gewichtung): 10

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Auftragsvergabestelle
Adresse des Käuferprofils: www.subreport.de 🌏
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E93979659 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
— es werden nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und ordnungsgemäß in Textform nach § 126b BGB erstelltem Teilnahmeantrag zugelassen,
— es werden nur Teilnahmeanträge berücksichtigt, die über die Vergabeplattform eingereicht werden (nicht per Nachrichtenfunktion), die aktuellen technischen Voraussetzungen der Vergabeplattform sind zu beachten (insb. Aktuelle Java-Version),
— zur Bewerbung sind zwingend die vom Auftraggeber erstellten Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag mit Anlagen) zu verwenden,
— im Teilnahmeantrag ist ein für die Teilnahme an diesem Verfahren bevollmächtigter Vertreter zu benennen. Dessen Name ist in Reinschrift an der/n angegebenen Stelle/n textlich zu benennen (keine eigenhändige Unterschrift erforderlich!),
— Rückfragen zu den zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen sind bis spätestens 16.1.2020 per E-Mail an zavs@ladadi.de oder über die Vergabeplattform subreport ELViS zu richten,
— Bewerbungen von Bietergemeinschaften und/oder die Benennung eines Nachunternehmers (NU) sind zugelassen. Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen und eine von sämtlichen Mitgliedern unterschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung (Formblatt zum Teilnahmeantrag) mit dem Hinweis auf die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder in Form einer Kopie oder eines Scans vorzulegen. Ein Original ist gegebenenfalls nachzureichen (gilt für NU-Verpflichtungserklärung analog). Die Bewerbergemeinschaft besteht im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort und wird im Falle der Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft tätig. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft haften gesamtschuldnerisch,
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— nach Angebotsabgabe bis zur Zuschlagserteilung führt eine Veränderung in der Zusammensetzung der Bietergemeinschaft in der Regel zur Nichtberücksichtigung des Angebots, sofern damit zugleich eine inhaltliche Veränderung des abgegebenen Angebots verbunden ist,
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— Angabe des Auftrags (Art und Umfang), für den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag an einen NU zu erteilen beabsichtigt gem. § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV. Möchte sich der Bewerber zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde anderer Unternehmen bedienen, so muss er mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Der Nachweis ist durch eine NU-Verpflichtungserklärung (Formblatt zum Teilnahmeantrag) zu führen. Die vom NU zu erbringenden Leistungen sind nach Art und Umfang im Teilnahmeantrag zu benennen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Angabe eines hohen NU-Anteils weitergehende Eignungsnachweise für den NU im Wege der Aufklärung anzufordern,
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— ggfs. Angaben zur wirtschaftlichen Verknüpfung mit Dritten (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied und der NU),
— das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und/oder Verurteilungen wird mit der Abgabe des Teilnahmeantrags versichert. Die Nachforderung von Nachweisen wird vorbehalten,
— die Verpflichtungserklärung nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) zur Tariftreue (nach § 4 Abs. 1 bis 3 HVTG), Mindestentgelt (nach § 6 HVTG) und Nach- und Verleihunternehmen (nach § 8 Abs. 2 HVTG) wird durch den vollständig ausgefüllten Teilnahmeantrag abgegeben,
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— Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung,
— Vergaberechtsrelevante Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß gegen den Geheimwettbewerb führen, sind ausgeschlossen. Die Bewerber müssen mit der Abgabe der Bewerbung nachvollziehbar darlegen und nachweisen, dass ein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb ausgeschlossen werden kann. Führt der Bieter den vorstehend verlangten Nachweis nicht oder nicht ausreichend, wird vermutet, dass durch seine Mehrfachbeteiligung im Vergabeverfahren der Geheimwettbewerb verletzt ist. In diesem Fall werden beide Angebote ausgeschlossen,
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— die Nachforderung von Nachweisen wird vorbehalten.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Sieht sich ein Bewerber oder Bieter durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb von 10 Kalendertagen beim Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB).
Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Abgabe der Bewerbungen (bzw. Angebote) gegenüber dem Auftraggeber geltend gemacht werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 3 GWB).
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Teilt der Auftraggeber dem Bewerber oder Bieter mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, oder bleibt er untätig, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt zu stellen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
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Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert.
Ein Vertrag darf bei elektronischer Übermittlung erst 10 Kalendertrage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach Absendung der Information durch den Auftraggeber.
Nach Ablauf dieser Frist ist ein Zuschlag möglich, auch wenn eine Frist nach § 160 Abs. 3 GWB noch nicht verstrichen sein sollte. Ein Nachprüfungsantrag müsste daher zur Verhinderung eines Zuschlags vor Ablauf der Frist nach § 134 GWB dem Auftraggeber durch die Vergabekammer zugestellt worden sein.
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Die Unwirksamkeit einer Auftragserteilung kann gemäß § 135 Abs. 1 und 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Information über den Vertragsabschluss, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2019/S 245-603421 (2019-12-17)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-06-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 373791.74 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-06-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-06-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 118-286967
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 245-603421
ABl. S-Ausgabe: 118

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die hier ausgeschriebene Maßnahme soll in 2 Bauabschnitten realisiert werden. Im Herbst 2020 soll mit der Sanierung bzw. dem Neubau des Kinder-Planschbeckens begonnen werden, so dass dieses mit dem Start der Freibadsaison 2021 zur Verfügung steht. Das vorerst noch bestehende „alte“ Schwimmer-Becken wird an die Badewassertechnik angeschlossen. In einem zweiten Schritt wird dann das Schwimmer-Becken erneuert.
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Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektteam/Projektorganisation/Gewichtung
Projektanalyse/Herangehensweise/Gewichtung

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-05-20 📅
Name: Architekturbüro Grüner
Postanschrift: Kernäcker Straße 65
Postort: Straubenhardt
Postleitzahl: 75334
Land: Deutschland 🇩🇪
Enzkreis 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 373791.74 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Referenz
Zusätzliche Informationen
— es werden nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und ordnungsgemäß in Textform nach § 126b BGB erstelltem Teilnahmeantrag zugelassen;
— es werden nur Teilnahmeanträge berücksichtigt, die über die Vergabeplattform eingereicht werden (nicht per Nachrichtenfunktion), die aktuellen technischen Voraussetzungen der Vergabeplattform sind zu beachten (insb. Aktuelle Java-Version);
— zur Bewerbung sind zwingend die vom Auftraggeber erstellten Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag mit Anlagen) zu verwenden;
— im Teilnahmeantrag ist ein für die Teilnahme an diesem Verfahren bevollmächtigter Vertreter zu benennen. Dessen Name ist in Reinschrift an der/n angegebenen Stelle/n textlich zu benennen (keine eigenhändige Unterschrift erforderlich!);
— Rückfragen zu den zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen sind bis spätestens 16.1.2020 per E-Mail an zavs@ladadi.de oder über die Vergabeplattform subreport ELViS zu richten;
— Bewerbungen von Bietergemeinschaften und/oder die Benennung eines Nachunternehmers (NU) sind zugelassen. Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen und eine von sämtlichen Mitgliedern unterschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung (Formblatt zum Teilnahmeantrag) mit dem Hinweis auf die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder in Form einer Kopie oder eines Scans vorzulegen. Ein Original ist gegebenenfalls nachzureichen (gilt für NU-Verpflichtungserklärung analog). Die Bewerbergemeinschaft besteht im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort und wird im Falle der Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft tätig. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft haften gesamtschuldnerisch;
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— nach Angebotsabgabe bis zur Zuschlagserteilung führt eine Veränderung in der Zusammensetzung der Bietergemeinschaft in der Regel zur Nichtberücksichtigung des Angebots, sofern damit zugleich eine inhaltliche Veränderung des abgegebenen Angebots verbunden ist;
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— Angabe des Auftrags (Art und Umfang), für den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag an einen NU zu erteilen beabsichtigt gem. § 46 Abs. 3 Nr.10 VgV. Möchte sich der Bewerber zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde anderer Unternehmen bedienen, so muss er mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Der Nachweis ist durch eine NU-Verpflichtungserklärung (Formblatt zum Teilnahmeantrag) zu führen. Die vom NU zu erbringenden Leistungen sind nach Art und Umfang im Teilnahmeantrag zu benennen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Angabe eines hohen NU-Anteils weitergehende Eignungsnachweise für den NU im Wege der Aufklärung anzufordern;
Mehr anzeigen
— ggfs. Angaben zur wirtschaftlichen Verknüpfung mit Dritten (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied und der NU);
— das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und/oder Verurteilungen wird mit der Abgabe des Teilnahmeantrags versichert. Die Nachforderung von Nachweisen wird vorbehalten;
— die Verpflichtungserklärung nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) zur Tariftreue (nach § 4 Abs. 1 bis 3 HVTG), Mindestentgelt (nach § 6 HVTG) und Nach- und Verleihunternehmen (nach § 8 Abs. 2 HVTG) wird durch den vollständig ausgefüllten Teilnahmeantrag abgegeben;
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— Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung;
— Vergaberechtsrelevante Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß gegen den Geheimwettbewerb führen, sind ausgeschlossen. Die Bewerber müssen mit der Abgabe der Bewerbung nachvollziehbar darlegen und nachweisen, dass ein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb ausgeschlossen werden kann. Führt der Bieter den vorstehend verlangten Nachweis nicht oder nicht ausreichend, wird vermutet, dass durch seine Mehrfachbeteiligung im Vergabeverfahren der Geheimwettbewerb verletzt ist. In diesem Fall werden beide Angebote ausgeschlossen;
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Quelle: OJS 2020/S 118-286967 (2020-06-16)