Beschreibung der Beschaffung
Das Theresianum in Mainz ist ein als Ganztagsschule ausgebautes vierzügiges Gymnasium in Trägerschaft des Bistums Mainz für etwa 950 Schüler. Im Osten des Hauptgebäudes schließen die eingeschossigen Fachklassen an. Der Schulstandort des Theresianum besteht aus einem Hauptgebäude und einem ehemaligen Internatsgebäude, das für die Verwaltung umgenutzt wird.
Die Schule ist bereits in ein Ausweichquartier umgezogen, so dass die beiden Gebäude, in denen Umbaumaßnahmen vorgenommen werden sollen, für die Bauzeit frei sind. Eine benachbarte Dreifeldsporthalle bleibt während der Baumaßnahme jedoch in Betrieb.
Um die Verkehrssicherheit des Gebäudes dem neuesten Stand der bestehenden Richtlinien anzupassen müssen die absturzsichernden Brüstungen des Gebäudes auf ein höheres Maß angehoben werden. An der Galerie (Ebene2) der Eingangshalle (PZ) und der dazugehörigen Treppe sollen nur die Geländerfüllungen durch eine bereitgestellte absturzsichernde Verglasungen ausgetauscht werden.
Schlosserarbeiten Los 1:
1. Aluminium-Außentreppen (Schulgebäude und Internatsgebäude) 3x: Als Wartungswege werden Alu-Treppen auf den Dächern montiert.
2. Fluchtleiter Außen (Internatsgebäude) 1x: Die neue Fluchtleiter dient als Rettungsweg in den oberen Geschossen im Internatsgebäude.
3. Stahltreppen Innen (Schulgebäude E-1) 1x
4. Verkleidung der Induktionsgeräte (Schulgebäude E3-E6): Die Stahlverkleidungen der bestehenden Induktionsgeräte an den Betonbrüstungen werden ausgebeult, angeschliffen und schließlich grundiert, lackiert und wieder eingebaut. Die an die alten Wände angrenzenden Stahl-Einhängbleche sollen neu hergestellt werden, da die Länge aufgrund der neuen Wandpositionen nicht mehr passen.
Schlosserarbeiten Los 2 | Geländer und Handläufe (Schulgebäude):
1. Die Bestandsgeländer der Ebenen 6, 5 und 4 sind immer in ähnlicher Art gefertigt. Der durchgehende Handlauf aus 60mm Rundrohr wird auf ein Mindestmaß von 101,5 cm über FFB angehoben; d.h. Die Pfosten (d=60mm) werden entweder verlängert, oder um das nötige Maß höher an den Stahlbetonaufkantungen der einzelnen Ebenen angeschraubt. Die durch Klemmlaschen mit den Pfosten verbundenen Geländerfüllungen aus Welldrahtgitter werden neu justiert. Um den Durchfallschutz zu gewehrleisten wird ein zusätzlicher Horizontalstab eingeschweißt. An mehreren Stellen wird ein zusätzlicher Handlauf vor dem Geländer montiert, um das Überklettern zu erschweren.
2. Nach Abriss von Trockenbauwänden in Ebene 5 und 6 muss das Geländer inklusive einer Fußleiste an den entstehenden Lücken vervollständigt werden.
3. Ebene 4A wird durch zwei neue Stahlstege mit Ebene 6 direkt verbunden. In diesem Zusammenhang wird das Ziergerüst um Ebene 4A und 3A entfernt, das Geländer der beiden Inseln inklusiver der Verbindungstreppen angehoben und durch neue Pfosten und Fußleisten ergänzt.
4. Der zu dicke Bestandshandlauf der Haupttreppen wird durch Verlängerung der Pfosten angehoben. Der entstehende Zwischenraum zur Stahlbetonbrüstung wird durch einen neuen Handlauf geschlossen.
5. In Ebene2 und der dazugehörigen Treppe werden die Geländerfüllungen entfernt und durch neue Befestigungslaschen für eine bereitgestellte absturzsichernde Verglasung ersetzt, die durch den AN eingebaut wird.
6. An fünf neuen Rampen, Ebene 1 und 2, werden beidseitig neue Edelstahlhandläufe montiert.
7. Die Lackierungsarbeiten der Stahlteile werden durch ein anderes Gewerk ausgeführt.
Die vollständigen Ausschreibungsunterlagen sind unter
http://www.harrer-ing.net/aus/14039_4_THM/VB13/ kostenlos abrufbar.