Beschreibung der Beschaffung
Die Stadtverwaltung Bad Segeberg beabsichtigt die Sanierung des Hallenbades in Bad Segeberg.
Das bestehende Hallenbad ist ein Funktionsbad, das auf ca. 280 Besucher / Tag (87 300 Pers./a bei 311 Öffnungstagen im Jahr) ausgelegt. Ist. Die Schwimmhalle wurde 1967 mit einem 25 m-Becken errichtet, 1980/81 erfolgte ein Anbau. Erste Sanierungsmaßnahmen erfolgten 2006 (Erneuerung Glasfassade Schwimmhalle, Sanierung der Nebenräume und des Eingangs, Lüftungstechnik Schwimmhalle, Gastronomie). Nutzergruppen sind: die Öffentlichkeit, Schule und Vereine. Das Gebäude ist 2-geschossig.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand sind folgende Teilmaßnahmen zu erbringen:
— Sanierung der Gebäudehülle des Anbaus,
— Sanierung des Innenraumes des Anbaus,
— Sanierung der Gebäudehülle der Schwimmhalle,
— Bauliche und technische Sanierung des Innenbereiches der Schwimmhalle,
— Sanierung der Gebäudehülle der Nebenräu.me,
— Neukonzeption des Personalbereiches.
Im Zuge der Bearbeitung der Leistungphasen 1 und 2 können sich Änderungen und Anpassungen ergeben, da die Ausschreibung der Planungsleistungen lediglich auf der Grundlage einer Machbarkeitsstudie (des Planungsbüros balneatechnik GmbH aus Wiesbaden vom Sep. 2018) beruht.
Zu diesem Zweck werden Planungsbüros zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert, die die Leistungsbilder Objektplanung Gebäude, Tragwerksplanung, Fachplanung Technische Ausrüstung sowie Planungsbegleitenden Brandschutz abdecken und in der Vergangenheit ähnliche Maßnahmen als Einzelbewerber oder im Projektteam verwirklicht haben. Besonderes Augenmerk sollte bei der Auswahl der Referenzen vor allem gelegt werden auf:
Für den Leistungserbringer nach § 34 HOAI: Sportbauten,
Für den Leistungserbringer nach § 55 HOAI: Nichtwohngebäude,
Für den Leistungserbringer nach § 51 HOAI: Hallenbauten,
Für den Leistungserbringer der Beratungsleistung Brandschutz: Sonderbauten.
Des Weiteren für alle Leistungsbilder: Bauten mit vergleichbarer Komplexität / Honorarzone, Erbringungszeit in den letzten 7 Jahren (ab 2012, LPH 8 abgeschlossen), ähnlicher Leistungsumfang und Auftragswert, gemeinsame Realisierung mit dem bewerbenden Projektteam.
Die vorgenannten Punkte stellen keine Mindestanforderungen an die Referenzen dar, sondern dienen – in unterschiedlicher Stärke – der Begrenzung der Anzahl der geeigneten Bewerber bei der Gesamtbeurteilung der Auswahlkriterien. Sie sind unbedingt auf den Referenzblättern zu vermerken.
Es sollen die Leistungsphasen 1-9 in den Leistungsbildern nach §§ 34, 55 HOAI und Brandschutz sowie die LPH 1-6 des Leistungsbildes nach § 51 HOAI bearbeitet werden. Die Beauftragung wird stufenweise erfolgen.
Folgendes Verfahren wird durchgeführt:
In Phase 1 werden potentielle Bewerber zur Teilnahme aufgefordert und reichen den Teilnahmeantrag mit den geforderten Nachweisen ein.
In Phase 2 werden die eingegangen Teilnahmeanträge geprüft und die Anzahl der zugelassenen Bewerber wird beschränkt.
Die Bewerber der Phase 2 werden gesondert zu einem Verhandlungsverfahren aufgefordert.
Die Kosten der KG 200-700 wurden mit einem Volumen von ca. 5 627 000 EUR netto veranschlagt. Dabei betragen die Kosten für die KG 300 laut vorbereitender Kostenschätzung ca. 2.546.000 EUR und für die KG 400 ca. 1 580 000 EUR netto. Das o.g. Baukostenbudget ist dabei als ein Wert zu verstehen, an dem sich der Entwurf in allen Projektstadien auszurichten hat und der bereits im Vorentwurf auf seine Umsetzbarkeit zu überprüfen ist.
Verfahrensbezogene Vergabeunterlagen sind auf der E-Vergabeplattform zum Verfahren unter
http://www.e-vergabe-sh.de/vergabeplattform/bekanntmachungen/ eingestellt.