Die Stadt Sindelfingen plant im Zuge der Techniksanierung des Hallenbads im Badezentrums Sindelfingen die Sanierung der MSR-Technik des Hallenbades. Hierfür wird ein Ingenieurbüro für die Fachplanung TGA HLS gem. §§ 53, 55, ALG 8 (Gebäudeautomation/MSR), Leistungsphasen 1,5-9, gesucht. Die Leistungen Fachplanung Elektro und HLS sowie die Architektenleistungen sind Gegenstand separater Auftragsbekanntmachungen. Das Projekt wird vom Büro IPF, Immobilien- und Projektmanagement Jörg A. Fink, Stuttgart, als Projektsteuerer begleitet. Das Hallenbad (Baujahr 1976) liegt zusammen mit dem Freibad in einem ca. 90 000 qm großen Landschaftspark am Rande von Sindelfingen. Nutzfläche des Hallenbads: ca. 8 400 qm, davon ca. 1 600 qm Wasserfläche, Bruttorauminhalt des Bads ca. 52 000 cbm. Das Freibad ist nicht Gegenstand der hier ausgeschriebenen Techniksanierung.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-03-08.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-01-31.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2019-01-31) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Sindelfingen plant im Zuge der Techniksanierung des Hallenbads im Badezentrums Sindelfingen die Sanierung der MSR-Technik des Hallenbades. Hierfür wird ein Ingenieurbüro für die Fachplanung TGA HLS gem. §§ 53, 55, ALG 8 (Gebäudeautomation/MSR), Leistungsphasen 1,5-9, gesucht. Die Leistungen Fachplanung Elektro und HLS sowie die Architektenleistungen sind Gegenstand separater Auftragsbekanntmachungen. Das Projekt wird vom Büro IPF, Immobilien- und Projektmanagement Jörg A. Fink, Stuttgart, als Projektsteuerer begleitet. Das Hallenbad (Baujahr 1976) liegt zusammen mit dem Freibad in einem ca. 90 000 qm großen Landschaftspark am Rande von Sindelfingen. Nutzfläche des Hallenbads: ca. 8 400 qm, davon ca. 1 600 qm Wasserfläche, Bruttorauminhalt des Bads ca. 52 000 cbm. Das Freibad ist nicht Gegenstand der hier ausgeschriebenen Techniksanierung.
Die Stadt Sindelfingen plant im Zuge der Techniksanierung des Hallenbads im Badezentrums Sindelfingen die Sanierung der MSR-Technik des Hallenbades. Hierfür wird ein Ingenieurbüro für die Fachplanung TGA HLS gem. §§ 53, 55, ALG 8 (Gebäudeautomation/MSR), Leistungsphasen 1,5-9, gesucht. Die Leistungen Fachplanung Elektro und HLS sowie die Architektenleistungen sind Gegenstand separater Auftragsbekanntmachungen. Das Projekt wird vom Büro IPF, Immobilien- und Projektmanagement Jörg A. Fink, Stuttgart, als Projektsteuerer begleitet. Das Hallenbad (Baujahr 1976) liegt zusammen mit dem Freibad in einem ca. 90 000 qm großen Landschaftspark am Rande von Sindelfingen. Nutzfläche des Hallenbads: ca. 8 400 qm, davon ca. 1 600 qm Wasserfläche, Bruttorauminhalt des Bads ca. 52 000 cbm. Das Freibad ist nicht Gegenstand der hier ausgeschriebenen Techniksanierung.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Böblingen
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sollten die vorgegebenen Bewerbungsbögen verwendet und elektronisch in Textform auf der Vergabeplattform eingereicht werden. Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Rügen sind ausschließlich an die unter Ziffer I.1) genannten Stellen zu senden.Voraussichtliche weitere Termine: Verhandlungen 7.5.2019.
Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sollten die vorgegebenen Bewerbungsbögen verwendet und elektronisch in Textform auf der Vergabeplattform eingereicht werden. Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Rügen sind ausschließlich an die unter Ziffer I.1) genannten Stellen zu senden.Voraussichtliche weitere Termine: Verhandlungen 7.5.2019.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die im Hallenbad eingebaute Anlagentechnik stammt überwiegend aus der Bauzeit des Bades und weist einen erheblichen technischen Sanierungsbedarf auf. Im Bereich der Anlagentechnik wurden von insgesamt 16 Lüftungen bereits 6 große Lüftungsanlagen (1a, 1b, 2a, 2b, 3a und 3b), die Ozonanlage und die Warmwasserbereitung als einzelne Anlagenteile saniert und für eine spätere Aufschaltung auf eine neue Mess- und Regeltechnik vorgesehen. Die Erneuerung der nachfolgend genannten technischen Anlagenteile wird im Rahmen der Technischen Sanierung erfolgen:
Die im Hallenbad eingebaute Anlagentechnik stammt überwiegend aus der Bauzeit des Bades und weist einen erheblichen technischen Sanierungsbedarf auf. Im Bereich der Anlagentechnik wurden von insgesamt 16 Lüftungen bereits 6 große Lüftungsanlagen (1a, 1b, 2a, 2b, 3a und 3b), die Ozonanlage und die Warmwasserbereitung als einzelne Anlagenteile saniert und für eine spätere Aufschaltung auf eine neue Mess- und Regeltechnik vorgesehen. Die Erneuerung der nachfolgend genannten technischen Anlagenteile wird im Rahmen der Technischen Sanierung erfolgen:
a) Lüftungsanlage (7, 8, 10 und 11) und notwendiges Versetzen der Wärmeverteilung in Verbindung mit der Erneuerung;
b) Mess- und Regeltechnik;
c) Schaltschränke und Kabeltrassen (Niederspannungshauptverteilung);
d) Sicherheitsbeleuchtung im gesamten Gebäude.
Eine zeitgleiche Ausführung der genannten Maßnahmen ist erforderlich. Die Sanierung soll 2021 erfolgen und spätestens Anfang 2022 abgeschlossen sein. Die für die Techniksanierung des Hallenbades erforderliche Betriebspause beträgt 6 Monate, die Bauzeit insgesamt 11 Monate. Die für die Techniksanierung erforderliche Schließzeit des Hallenbades muss während der Öffnung des Freibades erfolgen (Mai bis August). Der Kostenrahmen für die Maßnahme der Techniksanierung umfasst ca. 3 Millionen EUR netto inkl. Baunebenkosten. Es werden EU- Fördermittel beantragt. Aufgrund der schweren Zugänglichkeit ist nur eine kleinteilige Lieferung von Anlagenteilen möglich. Für die Planung und Ausführung der Sanierung der Mess-Steuer-Regeltechnik im Hallenbad des Badezentrums Sindelfingen wird ein Ingenieurbüro für die Fachplanung TGA HLS gem. §§53, 55 HOAI, ALG 8 (Gebäudeautomation/MSR), Leistungsphasen 1,5-9 gesucht. Die Planer sollen Leistungsprozente für die Prüfung und Integration der vorhandenen Entwurfsplanung anbieten. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Die Mess-, Steuerungs-, und Regeltechnik steuert sämtliche Anlagenteile des Badezentrums. Das vorhandene zentrale System ist ca. 40 Jahre alt. Es handelt sich um ein pneumatisch – elektrisches Regelsystem der Fa. JCI. Bei einem Ausfall des Rechners kann es zu erheblichen Einschränkungen des Badebetriebes, bis hin zu einer Schließung der Schwimmhalle kommen. Es wurden bereits 6 Lüftungsanlagen für den Bereich Lüftung und Entfeuchtung mit eigener elektronischer Regelung erneuert. Die Regelung dieser Anlage ist schwer bedienbar und die Funktion nicht mehr gegeben und soll im Rahmen der Sanierung ebenfalls auf das neue System aufgeschaltet werden. Das Planungskonzept sieht als wichtigste Änderung zum Bestand vor, die derzeit zentralisierte Aufschaltung der Steuer- und Regelungsfunktionen zu dezentralisieren und in die Unterstationen in Informationsschwerpunkte (ISP) zu verteilen, um dadurch mehr Betriebssicherheit zu erhalten. Aufgrund der enormen Wege innerhalb des Hallenbades, müssen verschiedenen Informationsschwerpunkte gebildet werden. Dazu sieht das Planungskonzept ein Bussystem mit busfähigen Stellgliedern vor. Das Konzept umfasst den Austausch aller pneumatischen Feldgeräte außer den großen relativ neuen Regelventilen der Badewasseraufbereitung. Für die Ansteuerung dieser Ventile bleibt die pneumatische Ansteuerung mittels elektropneumatischen Umformern bestehen, die Messwerte werden elektronisch erfasst. Der Auftraggeber geht davon aus, dass ein solches System eine Kosteneinsparung bei der Verlegung von elektrischen Leitungen ermöglicht und die Brandlast gemindert wird. Zudem können bei einer Entwicklung des Badezentrums weitere Aufschaltungen auf das System erfolgen.
Eine zeitgleiche Ausführung der genannten Maßnahmen ist erforderlich. Die Sanierung soll 2021 erfolgen und spätestens Anfang 2022 abgeschlossen sein. Die für die Techniksanierung des Hallenbades erforderliche Betriebspause beträgt 6 Monate, die Bauzeit insgesamt 11 Monate. Die für die Techniksanierung erforderliche Schließzeit des Hallenbades muss während der Öffnung des Freibades erfolgen (Mai bis August). Der Kostenrahmen für die Maßnahme der Techniksanierung umfasst ca. 3 Millionen EUR netto inkl. Baunebenkosten. Es werden EU- Fördermittel beantragt. Aufgrund der schweren Zugänglichkeit ist nur eine kleinteilige Lieferung von Anlagenteilen möglich. Für die Planung und Ausführung der Sanierung der Mess-Steuer-Regeltechnik im Hallenbad des Badezentrums Sindelfingen wird ein Ingenieurbüro für die Fachplanung TGA HLS gem. §§53, 55 HOAI, ALG 8 (Gebäudeautomation/MSR), Leistungsphasen 1,5-9 gesucht. Die Planer sollen Leistungsprozente für die Prüfung und Integration der vorhandenen Entwurfsplanung anbieten. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Die Mess-, Steuerungs-, und Regeltechnik steuert sämtliche Anlagenteile des Badezentrums. Das vorhandene zentrale System ist ca. 40 Jahre alt. Es handelt sich um ein pneumatisch – elektrisches Regelsystem der Fa. JCI. Bei einem Ausfall des Rechners kann es zu erheblichen Einschränkungen des Badebetriebes, bis hin zu einer Schließung der Schwimmhalle kommen. Es wurden bereits 6 Lüftungsanlagen für den Bereich Lüftung und Entfeuchtung mit eigener elektronischer Regelung erneuert. Die Regelung dieser Anlage ist schwer bedienbar und die Funktion nicht mehr gegeben und soll im Rahmen der Sanierung ebenfalls auf das neue System aufgeschaltet werden. Das Planungskonzept sieht als wichtigste Änderung zum Bestand vor, die derzeit zentralisierte Aufschaltung der Steuer- und Regelungsfunktionen zu dezentralisieren und in die Unterstationen in Informationsschwerpunkte (ISP) zu verteilen, um dadurch mehr Betriebssicherheit zu erhalten. Aufgrund der enormen Wege innerhalb des Hallenbades, müssen verschiedenen Informationsschwerpunkte gebildet werden. Dazu sieht das Planungskonzept ein Bussystem mit busfähigen Stellgliedern vor. Das Konzept umfasst den Austausch aller pneumatischen Feldgeräte außer den großen relativ neuen Regelventilen der Badewasseraufbereitung. Für die Ansteuerung dieser Ventile bleibt die pneumatische Ansteuerung mittels elektropneumatischen Umformern bestehen, die Messwerte werden elektronisch erfasst. Der Auftraggeber geht davon aus, dass ein solches System eine Kosteneinsparung bei der Verlegung von elektrischen Leitungen ermöglicht und die Brandlast gemindert wird. Zudem können bei einer Entwicklung des Badezentrums weitere Aufschaltungen auf das System erfolgen.
Dauer: 33 Monate
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: Nicht bekannt
Zusätzliche Informationen:
Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sollten die vorgegebenen Bewerbungsbögen verwendet und elektronisch in Textform auf der Vergabeplattform eingereicht werden. Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Rügen sind ausschließlich an die unter Ziffer I.1) genannten Stellen zu senden.Voraussichtliche weitere Termine: Verhandlungen 7.5.2019.
Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sollten die vorgegebenen Bewerbungsbögen verwendet und elektronisch in Textform auf der Vergabeplattform eingereicht werden. Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Rügen sind ausschließlich an die unter Ziffer I.1) genannten Stellen zu senden.Voraussichtliche weitere Termine: Verhandlungen 7.5.2019.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 71067 Sindelfingen
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die nachfolgenden Eigenerklärungen sind vom Bewerber, bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft, anzugeben:
Eigenerklärung, dass im Fall einer Beauftragung eine Berufshaftpflichtversicherung mit angemessenen Deckungssummen für Personenschäden und für Sach- und Vermögensschäden abgeschlossen wird. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Eigenerklärung, dass im Fall einer Beauftragung eine Berufshaftpflichtversicherung mit angemessenen Deckungssummen für Personenschäden und für Sach- und Vermögensschäden abgeschlossen wird. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe vorliegen (Art. 57 Richtlinie 2014/24/EU).
Eigenerklärung, dass die Vorgaben des öffentlichen Auftraggebers zur Eignung (Art. 58 Richtlinie 2014/24/EU) erfüllt werden mit Blick auf a) die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (erfüllt durch die einzureichenden Referenzen) sowie b) die technische und berufliche Leistungsfähigkeit (erfüllt durch die einzureichenden Referenzen).
Eigenerklärung, dass die Vorgaben des öffentlichen Auftraggebers zur Eignung (Art. 58 Richtlinie 2014/24/EU) erfüllt werden mit Blick auf a) die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (erfüllt durch die einzureichenden Referenzen) sowie b) die technische und berufliche Leistungsfähigkeit (erfüllt durch die einzureichenden Referenzen).
Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe i.S.v. § 123 Abs. 1 bis 3 GWB vorliegen. Eigenerklärung, dass das Unternehmen seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit es der Pflicht zur Beitragszahlung unterfällt, ordnungsgemäß erfüllt hat (§ 123 Abs. 4 GWB). Angaben zu Insolvenzverfahren und Liquidation (§ 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB). Eigenerklärung, dass bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nicht gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen wurde (§ 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB). Eigenerklärung, dass im Rahmen der beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen wurde, durch die die Integrität des Unternehmens in Frage gestellt wird (§ 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB). Eigenerklärung, dass mit anderen Unternehmen keine Vereinbarungen getroffen oder Verhaltensweisen aufeinander abgestimmt wurden, die eine Verhinderung, eine Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken (§ 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB). Eigenerklärung, dass für das Unternehmen kein Ausschlussgrund i.S.v. § 21 Abs. 1 des Arbeitnehmerentsendegesetzes (AEntG), § 98c des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG), § 19 Abs. 1 des Mindestlohngesetzes (MiLoG) oder § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes (Schwarz-ArbG) vorliegt. Die öffentliche Auftraggeberin behält sich vor, zu prüfen, ob weitere fakultative Ausschlussgründe im Sinne von §§ 124 bis 126 GWB vorliegen, zu denen keine Eigenerklärung gefordert wird, und gegebenenfalls Bewerber/Bewerbergemeinschaften, bei denen fakultative Ausschlussgründe vorliegen, auszuschließen. Die Vergabestelle behält sich ferner vor, für Bewerber/Mitglieder von Bewerbergemeinschaften/Nachunternehmer selbst beim Gewerbezentralregister einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister nach § 150 a Abs. 1 Nr. 4 GewO anzufordern.
Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe i.S.v. § 123 Abs. 1 bis 3 GWB vorliegen. Eigenerklärung, dass das Unternehmen seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit es der Pflicht zur Beitragszahlung unterfällt, ordnungsgemäß erfüllt hat (§ 123 Abs. 4 GWB). Angaben zu Insolvenzverfahren und Liquidation (§ 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB). Eigenerklärung, dass bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nicht gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen wurde (§ 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB). Eigenerklärung, dass im Rahmen der beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen wurde, durch die die Integrität des Unternehmens in Frage gestellt wird (§ 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB). Eigenerklärung, dass mit anderen Unternehmen keine Vereinbarungen getroffen oder Verhaltensweisen aufeinander abgestimmt wurden, die eine Verhinderung, eine Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken (§ 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB). Eigenerklärung, dass für das Unternehmen kein Ausschlussgrund i.S.v. § 21 Abs. 1 des Arbeitnehmerentsendegesetzes (AEntG), § 98c des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG), § 19 Abs. 1 des Mindestlohngesetzes (MiLoG) oder § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes (Schwarz-ArbG) vorliegt. Die öffentliche Auftraggeberin behält sich vor, zu prüfen, ob weitere fakultative Ausschlussgründe im Sinne von §§ 124 bis 126 GWB vorliegen, zu denen keine Eigenerklärung gefordert wird, und gegebenenfalls Bewerber/Bewerbergemeinschaften, bei denen fakultative Ausschlussgründe vorliegen, auszuschließen. Die Vergabestelle behält sich ferner vor, für Bewerber/Mitglieder von Bewerbergemeinschaften/Nachunternehmer selbst beim Gewerbezentralregister einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister nach § 150 a Abs. 1 Nr. 4 GewO anzufordern.
Verpflichtungserklärung zum Mindestentgelt nach dem LTMG:
Für den Bewerber bzw. jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft muss die Verpflichtungserklärung zum Mindestentgelt nach dem LTMG spätestens mit dem Angebot im Rahmen des Verhandlungsverfahrens vorgelegt werden.
Der öffentliche Auftraggeber kann den Bewerber auffordern, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen. Alle Nachweise und Erklärungen sind in deutscher Sprache abzufassen (bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung). Bei Bietergemeinschaften sind die Nachweise und Erklärungen von allen Mitgliedern zu erbringen. Erklärungen, Versicherungen und Nachweise, soweit diese auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen sind, führen bei Nichtvorlage zum Ausschluss. Die Vergabestelle behält sich vor, die nachträgliche Vorlage von Originalen oder beglaubigten Abschriften zu verlangen.
Der öffentliche Auftraggeber kann den Bewerber auffordern, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen. Alle Nachweise und Erklärungen sind in deutscher Sprache abzufassen (bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung). Bei Bietergemeinschaften sind die Nachweise und Erklärungen von allen Mitgliedern zu erbringen. Erklärungen, Versicherungen und Nachweise, soweit diese auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen sind, führen bei Nichtvorlage zum Ausschluss. Die Vergabestelle behält sich vor, die nachträgliche Vorlage von Originalen oder beglaubigten Abschriften zu verlangen.
Für die Teilnahmeanträge wird keine Kostenerstattung gewährt. Es sind ausschließlich elektronische Teilnahmeanträge zugelassen, die über die Vergabeplattform eingereicht werden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Erklärung über den Gesamtjahresumsatz (netto) des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft für entsprechende Dienstleistungen Fachplanung HLS entsprechend §§ 53, 55 HOAI in den letzten 3 Geschäftsjahren. Erklärung zur durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeiter in den letzten 3 Jahren.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Erklärung über den Gesamtjahresumsatz (netto) des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft für entsprechende Dienstleistungen Fachplanung HLS entsprechend §§ 53, 55 HOAI in den letzten 3 Geschäftsjahren. Erklärung zur durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeiter in den letzten 3 Jahren.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Qualitative Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit erfolgt auf Grundlage der vorgelegten Referenzblätter und den Angaben in den Formblättern. Es ist mindestens eine Referenz nachzuweisen. Es können maximal 2 Referenzen eingereicht werden. Mehrfachnennungen der Referenzen sind nicht möglich. Es gelten die Kriterien in Bezug auf die Referenzen auch dann als erfüllt, wenn die jeweilige Referenz als Projektleiter in einem anderen Büro erbracht worden ist. In dem Fall ist eine schriftliche Bestätigung des anderen Büros über die verantwortliche Projektleitung mit einzureichen.
Qualitative Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit erfolgt auf Grundlage der vorgelegten Referenzblätter und den Angaben in den Formblättern. Es ist mindestens eine Referenz nachzuweisen. Es können maximal 2 Referenzen eingereicht werden. Mehrfachnennungen der Referenzen sind nicht möglich. Es gelten die Kriterien in Bezug auf die Referenzen auch dann als erfüllt, wenn die jeweilige Referenz als Projektleiter in einem anderen Büro erbracht worden ist. In dem Fall ist eine schriftliche Bestätigung des anderen Büros über die verantwortliche Projektleitung mit einzureichen.
Referenz 1: Ein realisiertes vergleichbares Projekt (Badetechnik, Neubau oder Sanierung), Fachplanung TGA (HLS) entsprechend §§ 53, 55 HOAI (Vergleichbarkeit: Badetechnik, Schwimmbad mit 500 m
Referenz 2: Ein realisiertes vergleichbares Projekt (vergleichbarer Komplexität, Neubau oder Sanierung), Fachplanung TGA (HLS) entsprechend §§ 53, 55 HOAI. Kosten (KG 200-700) min. 2 Mio. EUR brutto, Leistungszeitraum 2008 – 2018. Durchführung der wesentlichen Leistungsphasen (min. 5-8) im Unternehmen des Bewerbers. Darstellung auf einem Projektblatt DIN A4: Aussagekräftige grafische und textliche Erläuterungen zum Projekt und zu projektspezifischen Besonderheiten. Abbildung min. 1 Foto (keine Renderings) des Gebäudes zum Nachweis der Realisierung.
Referenz 2: Ein realisiertes vergleichbares Projekt (vergleichbarer Komplexität, Neubau oder Sanierung), Fachplanung TGA (HLS) entsprechend §§ 53, 55 HOAI. Kosten (KG 200-700) min. 2 Mio. EUR brutto, Leistungszeitraum 2008 – 2018. Durchführung der wesentlichen Leistungsphasen (min. 5-8) im Unternehmen des Bewerbers. Darstellung auf einem Projektblatt DIN A4: Aussagekräftige grafische und textliche Erläuterungen zum Projekt und zu projektspezifischen Besonderheiten. Abbildung min. 1 Foto (keine Renderings) des Gebäudes zum Nachweis der Realisierung.
Die Bewertung erfolgt durch ein Auswahlgremium.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft ist dem Teilnahmeantrag eine Erklärung beizulegen, dass die Mitglieder der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Es muss ein allein vertretungsberechtigter bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist. Es wird darauf hingewiesen, dass Bietergemeinschaften, deren Mitglieder sich mehrfach – sei es als einzelnes Unternehmen, Bietergemeinschaft oder Nachunternehmer – an diesem Vergabeverfahren beteiligten, wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsprinzip ausgeschlossen werden bzw. aus diesem Grund bereits bei der Aufforderung zur Angebotsabgabe unberücksichtigt bleiben können.
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft ist dem Teilnahmeantrag eine Erklärung beizulegen, dass die Mitglieder der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Es muss ein allein vertretungsberechtigter bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist. Es wird darauf hingewiesen, dass Bietergemeinschaften, deren Mitglieder sich mehrfach – sei es als einzelnes Unternehmen, Bietergemeinschaft oder Nachunternehmer – an diesem Vergabeverfahren beteiligten, wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsprinzip ausgeschlossen werden bzw. aus diesem Grund bereits bei der Aufforderung zur Angebotsabgabe unberücksichtigt bleiben können.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
A. Zulassungskriterien: Die Zulassungskriterien müssen die Bewerber ausnahmslos erfüllen.
B. Eignungskriterien:
1. finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (20 %): Umsätze in den letzten 3 Jahren, Personalstruktur.
2. fachliche Eignung (70 %): Qualitative Bewertung der Referenzprojekte, Qualitätssicherung.
3. Gesamteindruck der Unterlagen (10 %).
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Nichterfüllung einer Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Bewerbers aus dem Verfahren. Jedes Auswahlkriterium wird abhängig von den durch den Bewerber gemachten Angaben z.B. mit 0-5 Punkte bewertet. Die vom Bewerber bei einem Kriterium erreichte Punktzahl ergibt sich durch Multiplikation der jeweiligen Bewertungsziffer mit der Wichtung des Kriteriums. Die Gesamtpunktzahl des Bewerbers ergibt sich durch Addition aller erreichten Punktzahlen der Einzelkriterien in der Auswahlphase. Es werden die 3 Bewerber mit der höchsten Punktzahl ausgewählt. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbliebenen Bewerbern durch Los getroffen werden.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Nichterfüllung einer Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Bewerbers aus dem Verfahren. Jedes Auswahlkriterium wird abhängig von den durch den Bewerber gemachten Angaben z.B. mit 0-5 Punkte bewertet. Die vom Bewerber bei einem Kriterium erreichte Punktzahl ergibt sich durch Multiplikation der jeweiligen Bewertungsziffer mit der Wichtung des Kriteriums. Die Gesamtpunktzahl des Bewerbers ergibt sich durch Addition aller erreichten Punktzahlen der Einzelkriterien in der Auswahlphase. Es werden die 3 Bewerber mit der höchsten Punktzahl ausgewählt. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbliebenen Bewerbern durch Los getroffen werden.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 16:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2019-04-02 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 6 Monate Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektorganisation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projekteinschätzung und Vorgehensweise durch den Projektleiter
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektmanagement
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Gesamteindruck
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Kostenkriterium (Name): Honorarangebot
Kostenkriterium (Gewichtung): 10
Die für die Abgabe eines Teilnahmeantrags erforderlichen Unterlagen können mit und ohne Registrierung unter dem unter I.3 angegebenen Link kostenlos angesehen und heruntergeladen werden.
Teilnahmeanträge sind ausschließlich elektronisch über die unter I.3 angegebene Vergabeplattform in Textform i.S.v. § 11 EU Abs. 4 VOB/A, § 126b BGB einzureichen. Es ist unzulässig, Teilnahmeanträge unmittelbar an die unter I.1 angegebene Kontaktstelle zu senden. Rückfragen müssen ebenfalls über die unter I.3 angegebene Vergabeplattform gestellt werden. Die — anonymisierten — Rückfragen und Antworten und etwaige Änderungen und Ergänzungen der Unterlagen für das Vergabeverfahren werden nur auf der Vergabeplattform unter dem unter I.3 angegebenen Link zur Verfügung gestellt. Alle Interessenten müssen sich daher regelmäßig selbst unter dem angegebenen Link informieren, ob Rückfragen und Antworten, Änderungen oder Ergänzungen zur Verfügung eingestellt wurden, die dann bei der Erstellung der Teilnahmeanträge zu beachten sind.
Teilnahmeanträge sind ausschließlich elektronisch über die unter I.3 angegebene Vergabeplattform in Textform i.S.v. § 11 EU Abs. 4 VOB/A, § 126b BGB einzureichen. Es ist unzulässig, Teilnahmeanträge unmittelbar an die unter I.1 angegebene Kontaktstelle zu senden. Rückfragen müssen ebenfalls über die unter I.3 angegebene Vergabeplattform gestellt werden. Die — anonymisierten — Rückfragen und Antworten und etwaige Änderungen und Ergänzungen der Unterlagen für das Vergabeverfahren werden nur auf der Vergabeplattform unter dem unter I.3 angegebenen Link zur Verfügung gestellt. Alle Interessenten müssen sich daher regelmäßig selbst unter dem angegebenen Link informieren, ob Rückfragen und Antworten, Änderungen oder Ergänzungen zur Verfügung eingestellt wurden, die dann bei der Erstellung der Teilnahmeanträge zu beachten sind.
Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die zulässigen Rechtsbehelfe und durch den Bieter einzuhaltende Fristen hin.
Der Antrag ist gemäß § 107 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Quelle: OJS 2019/S 025-055598 (2019-01-31)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-12-12) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Sindelfingen plant im Zuge der Techniksanierung des Hallenbads im Badezentrums Sindelfingen die Sanierung der MSR-Technik des Hallenbades. Hierfür wird ein Ingenieurbüro für die Fachplanung TGA HLS gem. §§ 53, 55, ALG 8 (Gebäudeautomation/MSR), Leistungsphasen 1,5-9, gesucht. Die Leistungen Fachplanung Elektro und HLS sowie die Architektenleistungen sind Gegenstand separater Auftragsbekanntmachungen. Das Projekt wird vom Büro IPF, Immobilien- und Projektmanagement Jörg A. Fink, Stuttgart, als Projektsteuerer begleitet. Das Hallenbad (Baujahr 1976) liegt zusammen mit dem Freibad in einem ca. 90 000 qm großen Landschaftspark am Rande von Sindelfingen. Nutzfläche des Hallenbads: ca. 8.400 qm, davon ca. 1 600 qm Wasserfläche, Bruttorauminhalt des Bads ca. 52 000 cbm. Das Freibad ist nicht Gegenstand der hier ausgeschriebenen Techniksanierung.
Die Stadt Sindelfingen plant im Zuge der Techniksanierung des Hallenbads im Badezentrums Sindelfingen die Sanierung der MSR-Technik des Hallenbades. Hierfür wird ein Ingenieurbüro für die Fachplanung TGA HLS gem. §§ 53, 55, ALG 8 (Gebäudeautomation/MSR), Leistungsphasen 1,5-9, gesucht. Die Leistungen Fachplanung Elektro und HLS sowie die Architektenleistungen sind Gegenstand separater Auftragsbekanntmachungen. Das Projekt wird vom Büro IPF, Immobilien- und Projektmanagement Jörg A. Fink, Stuttgart, als Projektsteuerer begleitet. Das Hallenbad (Baujahr 1976) liegt zusammen mit dem Freibad in einem ca. 90 000 qm großen Landschaftspark am Rande von Sindelfingen. Nutzfläche des Hallenbads: ca. 8.400 qm, davon ca. 1 600 qm Wasserfläche, Bruttorauminhalt des Bads ca. 52 000 cbm. Das Freibad ist nicht Gegenstand der hier ausgeschriebenen Techniksanierung.
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sollten die vorgegebenen Bewerbungsbögen verwendet und elektronisch in Textform auf der Vergabeplattform eingereicht werden. Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Rügen sind ausschließlich an die unter Ziffer I.1) genannten Stellen zu senden.Voraussichtliche weitere Termine:
Verhandlungen 7.5.2019
Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sollten die vorgegebenen Bewerbungsbögen verwendet und elektronisch in Textform auf der Vergabeplattform eingereicht werden. Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Rügen sind ausschließlich an die unter Ziffer I.1) genannten Stellen zu senden.Voraussichtliche weitere Termine:
Verhandlungen 7.5.2019
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
d) Sicherheitsbeleuchtung im gesamten Gebäude. Eine zeitgleiche Ausführung der genannten Maßnahmen ist erforderlich. Die Sanierung soll 2021 erfolgen und spätestens Anfang 2022 abgeschlossen sein. Die für die Techniksanierung des Hallenbades erforderliche Betriebspause beträgt 6 Monate, die Bauzeit insgesamt 11 Monate. Die für die Techniksanierung erforderliche Schließzeit des Hallenbades muss während der Öffnung des Freibades erfolgen (Mai bis August). Der Kostenrahmen für die Maßnahme der Techniksanierung umfasst ca. 3 Millionen EUR netto inkl. Baunebenkosten. Es werden EU- Fördermittel beantragt. Aufgrund der schweren Zugänglichkeit ist nur eine kleinteilige Lieferung von Anlagenteilen möglich. Für die Planung und Ausführung der Sanierung der Mess-Steuer-Regeltechnik im Hallenbad des Badezentrums Sindelfingen wird ein Ingenieurbüro für die Fachplanung TGA HLS gem. §§53, 55 HOAI, ALG 8 (Gebäudeautomation/MSR), Leistungsphasen 1,5-9 gesucht. Die Planer sollen Leistungsprozente für die Prüfung und Integration der vorhandenen Entwurfsplanung anbieten. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Die Mess-, Steuerungs-, und Regeltechnik steuert sämtliche Anlagenteile des Badezentrums. Das vorhandene zentrale System ist ca. 40 Jahre alt. Es handelt sich um ein pneumatisch – elektrisches Regelsystem der Fa. JCI. Bei einem Ausfall des Rechners kann es zu erheblichen Einschränkungen des Badebetriebes, bis hin zu einer Schließung der Schwimmhalle kommen. Es wurden bereits 6 Lüftungsanlagen für den Bereich Lüftung und Entfeuchtung mit eigener elektronischer Regelung erneuert. Die Regelung dieser Anlage ist schwer bedienbar und die Funktion nicht mehr gegeben und soll im Rahmen der Sanierung ebenfalls auf das neue System aufgeschaltet werden. Das Planungskonzept sieht als wichtigste Änderung zum Bestand vor, die derzeit zentralisierte Aufschaltung der Steuer- und Regelungsfunktionen zu dezentralisieren und in die Unterstationen in Informationsschwerpunkte (ISP) zu verteilen, um dadurch mehr Betriebssicherheit zu erhalten. Aufgrund der enormen Wege innerhalb des Hallenbades, müssen verschiedenen Informationsschwerpunkte gebildet werden. Dazu sieht das Planungskonzept ein Bussystem mit busfähigen Stellgliedern vor. Das Konzept umfasst den Austausch aller pneumatischen Feldgeräte außer den großen relativ neuen Regelventilen der Badewasseraufbereitung. Für die Ansteuerung dieser Ventile bleibt die pneumatische Ansteuerung mittels elektropneumatischen Umformern bestehen, die Messwerte werden elektronisch erfasst. Der Auftraggeber geht davon aus, dass ein solches System eine Kosteneinsparung bei der Verlegung von elektrischen Leitungen ermöglicht und die Brandlast gemindert wird. Zudem können bei einer Entwicklung des Badezentrums weitere Aufschaltungen auf das System erfolgen.
d) Sicherheitsbeleuchtung im gesamten Gebäude. Eine zeitgleiche Ausführung der genannten Maßnahmen ist erforderlich. Die Sanierung soll 2021 erfolgen und spätestens Anfang 2022 abgeschlossen sein. Die für die Techniksanierung des Hallenbades erforderliche Betriebspause beträgt 6 Monate, die Bauzeit insgesamt 11 Monate. Die für die Techniksanierung erforderliche Schließzeit des Hallenbades muss während der Öffnung des Freibades erfolgen (Mai bis August). Der Kostenrahmen für die Maßnahme der Techniksanierung umfasst ca. 3 Millionen EUR netto inkl. Baunebenkosten. Es werden EU- Fördermittel beantragt. Aufgrund der schweren Zugänglichkeit ist nur eine kleinteilige Lieferung von Anlagenteilen möglich. Für die Planung und Ausführung der Sanierung der Mess-Steuer-Regeltechnik im Hallenbad des Badezentrums Sindelfingen wird ein Ingenieurbüro für die Fachplanung TGA HLS gem. §§53, 55 HOAI, ALG 8 (Gebäudeautomation/MSR), Leistungsphasen 1,5-9 gesucht. Die Planer sollen Leistungsprozente für die Prüfung und Integration der vorhandenen Entwurfsplanung anbieten. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Die Mess-, Steuerungs-, und Regeltechnik steuert sämtliche Anlagenteile des Badezentrums. Das vorhandene zentrale System ist ca. 40 Jahre alt. Es handelt sich um ein pneumatisch – elektrisches Regelsystem der Fa. JCI. Bei einem Ausfall des Rechners kann es zu erheblichen Einschränkungen des Badebetriebes, bis hin zu einer Schließung der Schwimmhalle kommen. Es wurden bereits 6 Lüftungsanlagen für den Bereich Lüftung und Entfeuchtung mit eigener elektronischer Regelung erneuert. Die Regelung dieser Anlage ist schwer bedienbar und die Funktion nicht mehr gegeben und soll im Rahmen der Sanierung ebenfalls auf das neue System aufgeschaltet werden. Das Planungskonzept sieht als wichtigste Änderung zum Bestand vor, die derzeit zentralisierte Aufschaltung der Steuer- und Regelungsfunktionen zu dezentralisieren und in die Unterstationen in Informationsschwerpunkte (ISP) zu verteilen, um dadurch mehr Betriebssicherheit zu erhalten. Aufgrund der enormen Wege innerhalb des Hallenbades, müssen verschiedenen Informationsschwerpunkte gebildet werden. Dazu sieht das Planungskonzept ein Bussystem mit busfähigen Stellgliedern vor. Das Konzept umfasst den Austausch aller pneumatischen Feldgeräte außer den großen relativ neuen Regelventilen der Badewasseraufbereitung. Für die Ansteuerung dieser Ventile bleibt die pneumatische Ansteuerung mittels elektropneumatischen Umformern bestehen, die Messwerte werden elektronisch erfasst. Der Auftraggeber geht davon aus, dass ein solches System eine Kosteneinsparung bei der Verlegung von elektrischen Leitungen ermöglicht und die Brandlast gemindert wird. Zudem können bei einer Entwicklung des Badezentrums weitere Aufschaltungen auf das System erfolgen.
Zusätzliche Informationen:
Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sollten die vorgegebenen Bewerbungsbögen verwendet und elektronisch in Textform auf der Vergabeplattform eingereicht werden. Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Rügen sind ausschließlich an die unter Ziffer I.1) genannten Stellen zu senden.Voraussichtliche weitere Termine:
Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sollten die vorgegebenen Bewerbungsbögen verwendet und elektronisch in Textform auf der Vergabeplattform eingereicht werden. Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Rügen sind ausschließlich an die unter Ziffer I.1) genannten Stellen zu senden.Voraussichtliche weitere Termine:
Verhandlungen 7.5.2019
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-09-20 📅
Name: Ingenieurgesellschaft H+H GmbH & Co.KG
Postort: Leonberg
Land: Deutschland 🇩🇪 Böblingen
🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Referenz Zusätzliche Informationen
Die für die Abgabe eines Teilnahmeantrags erforderlichen Unterlagen können mit und ohne Registrierung unter dem unter I.3) angegebenen Link kostenlos angesehen und heruntergeladen werden.
Teilnahmeanträge sind ausschließlich elektronisch über die unter I.3) angegebene Vergabeplattform in Textform i. S. v. § 11 EU Abs. 4 VOB/A, § 126b BGB einzureichen. Es ist unzulässig, Teilnahmeanträge unmittelbar an die unter I.1) angegebene Kontaktstelle zu senden. Rückfragen müssen ebenfalls über die unter I.3) angegebene Vergabeplattform gestellt werden. Die – anonymisierten – Rückfragen und Antworten und etwaige Änderungen und Ergänzungen der Unterlagen für das Vergabeverfahren werden nur auf der Vergabeplattform unter dem unter I.3) angegebenen Link zur Verfügung gestellt. Alle Interessenten müssen sich daher regelmäßig selbst unter dem angegebenen Link informieren, ob Rückfragen und Antworten, Änderungen oder Ergänzungen zur Verfügung eingestellt wurden, die dann bei der Erstellung der Teilnahmeanträge zu beachten sind.
Teilnahmeanträge sind ausschließlich elektronisch über die unter I.3) angegebene Vergabeplattform in Textform i. S. v. § 11 EU Abs. 4 VOB/A, § 126b BGB einzureichen. Es ist unzulässig, Teilnahmeanträge unmittelbar an die unter I.1) angegebene Kontaktstelle zu senden. Rückfragen müssen ebenfalls über die unter I.3) angegebene Vergabeplattform gestellt werden. Die – anonymisierten – Rückfragen und Antworten und etwaige Änderungen und Ergänzungen der Unterlagen für das Vergabeverfahren werden nur auf der Vergabeplattform unter dem unter I.3) angegebenen Link zur Verfügung gestellt. Alle Interessenten müssen sich daher regelmäßig selbst unter dem angegebenen Link informieren, ob Rückfragen und Antworten, Änderungen oder Ergänzungen zur Verfügung eingestellt wurden, die dann bei der Erstellung der Teilnahmeanträge zu beachten sind.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.