Beschreibung der Beschaffung
Für die Sanierung wird das Gebäude vollständig geräumt.
Das Gebäude ist entsprechend den Arbeitsstättenrichtlinien und Bedarfsanforderungen mit der erforderlichen Anzahl an sanitären Objekten auszustatten. Im Zuge der Maßnahme sind die Trinkwasserversorgungsleitungen und Abwasserleitungen der Ver- und Entsorgungssituation anzupassen und entsprechend fachgerecht zu verlegen.
Die Abwässer der Sanitärobjekte sind über Objektanschlussleitungen und Sammelleitungen zu entwässern. Alle Entwässerungsleitungen innerhalb des Gebäudes, sowie innerhalb von Installationswänden sind aus PP-Rohr DIN EN 1451-1, heißwasserbeständig und schallgedämmt, als mineralverstärktes Vollwandrohr (ca. 350 m DN40 – DN125), in den notwendigen Nennweiten auszuführen.
Bodenabläufe aus Edelstahl mit einem Edelstahl-Aufsatzstück und mit einem Schlitzrost aus nichtrostendem Stahl, rutschhemmend, Klasse K 3 sind im Vitalküchenbereich einzubauen.
Die anfallenden fetthaltigen Abwasser aus dem Küchenbereich sind über ein separates Entwässerungssystem bis zum außenliegenden Fettabscheider zu verlegen.
Die erforderlichen Belüftungsleitungen sind bis über Dach zu führen.
Die Versorgung mit Trinkwasser erfolgt über die vorhandene Hausanschlussleitung.
Installiert wird ein Kaltwasserversorgungssystem.
Die Bereitstellung des Warmwassers, aufgrund der geringen Wassermengen, dezentral über Elektro-Durchlauferhitzer erfolgen.
Als Rohrleitungsmaterial für die Versorgungsleitungen sind geplant Kupferrohr (ca. 550 m DN12 – DN50) zu verlegen.
Aus trinkwasserhygienischen Gründen ist eine 100%tige Dämmschichtstärke auszuführen.
Das Rohrleitungssystem ist schallentkoppelt zum Baukörper zu montieren. Als Absperrarmaturen sind KFR-Ventile bzw. die VAV an den Strömungsteilern einzubauen.
Generell sind beim Queren von Brandabschnitten in Decken bauartzugelassene R90 Durchführungen zu montieren.
Alle Rohrdurchführungen R90 sind vorschriftengerecht zu kennzeichnen.
Die Brandschottungen sind in Stahlbetondecken, Kappendecken und Holzbalkendecken einzubauen. Einrichtungsgegenstände sind gemäß der Bedarfsanforderung vorgesehen.
Die sanitären Objekte (24 St. Waschtischanlagen, 40 St. WC-Anlagen, 1 St. Duschanlage) sind an den fachgerecht in die Trockenbauständerwerke einzubauenden Vorwandmodulen zu montieren.
Demontage nicht weiter genutzter Rohrleitungen (ca. 60 m DN12 – DN 32), und Abwasserleitungen (ca. 50 m DN40 – DN125) sowie deren Entsorgung.
Herstellen von Schlitzen und Bohrungen in Mauerwerk und Betondecken für Rohrleitungen.
Gleichfalls sind die erforderlichen Leistungen zur Erstellung einer vollständigen Dokumentation zu erbringen.