Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Schachtumbaumaßnahmen und begleitende Maßnahmen
Produkte/Dienstleistungen: Bauarbeiten für Bergbauanlagen📦
Kurze Beschreibung: Siehe II.2.4
Geschätzter Wert ohne MwSt: EUR 150 000 000 💰
Informationen über Lose
Angebote können für alle Lose eingereicht werden
1️⃣ Umfang der Beschaffung
Titel: Schachtumbaumaßnahmen und begleitende Maßnahmen – NRW
Titel
Los-Identifikationsnummer: 1
Beschreibung
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Bauarbeiten für Bergbauanlagen📦
Ort der Leistung: Essen, Kreisfreie Stadt🏙️
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Nrw
Beschreibung der Beschaffung:
“RAG ist traditionell im Bereich des Steinkohlenbergbaus tätig. Nach Einstellung der Steinkohlenförderung im Jahr 2018 nach über 150 Jahren...”
Beschreibung der Beschaffung
RAG ist traditionell im Bereich des Steinkohlenbergbaus tätig. Nach Einstellung der Steinkohlenförderung im Jahr 2018 nach über 150 Jahren Steinkohlenbergbau hat RAG langfristig die Verantwortung für die Bearbeitung der sogenannten Ewigkeitsaufgaben und der endlichen Aufgaben für ihre Bergbauregionen übernommen. Bei den Ewigkeitsaufgaben handelt es sich um die Bearbeitung von Bergbaufolgen, die auf unabsehbare Zeit technische und logistische Maßnahmen erfordern. Hierzu zählen die Grubenwasserhaltung, Poldermaßnahmen über Tage sowie die Grundwasserreinigung an einigen ehemaligen Kokereistandorten und das Grundwassermonitoring an kontaminierten Standorten.
Die Grubenwasserhaltung ist für RAG von besonderer Bedeutung. Bei dem Grubenwasser handelt es sich um Regenwasser, das entlang der Gesteinsschichten durch Klüfte versickert, sich hierbei mit Salzen und anderen Mineralien anreichert und in den untertägigen Strecken und Streben sammelt. Da das Grubenwasser keine Trinkwasserqualität besitzt, ist es erforderlich, den Kontakt mit trinkwasserführenden Schichten zu verhindern. RAG hat hierzu für ihre Bergbauregionen an Ruhr und Saar Grubenwasserkonzepte entwickelt. Der Trinkwasser- und Umweltschutz hat dabei oberste Priorität.
Das Grubenwasserkonzept sieht den Umbau der Wasserhaltungsstandorte zu Brunnenwasserhaltungen vor. Hierzu sollen in die Schächte, die von RAG ansonsten mit Beton verfüllt werden, durch sog. Hüllrohre oder Kletterschalungen Tauchpumpen von über Tage bis in das wasserführende Niveau hinabgelassen und der Grubenwasserstand reguliert werden.
Zur Umsetzung dieses Konzeptes hat RAG im Rahmen eines EU-weiten Ausschreibungsverfahrens Schachtumbaumaßnahmen einschließlich begleitender Maßnahmen für die von ihr betriebenen Schachtanlagen ausgeschrieben.
Dieses Los betrifft:
Los 1: Schachtumbaumaßnahmen einschließlich begleitender Maßnahmen für die Grubenwasserhaltungs-Standorte in Nordrhein-Westfalen (9 Wasserhaltungsstandorte)
Das Los beinhalten insbesondere, aber nicht abschließend:
Durchführung von Umbauprojekten an Schächten (vorbereitende Arbeiten zur Schachtverfüllung, Einbau von Hüllrohren, Einbau von Kletterschalungen, begleitende Arbeiten bei der Schachtverfüllung).
Durchführung von Instandhaltungsarbeiten an den Schächten auf Abruf über und unter Tage.
Durchführung von Basisleistungen über und unter Tage, die als regelmäßig wiederkehrende Arbeiten zum Betreiben eines Wasserhaltungsstandortes erforderlich sind. Hierzu gehören:
— Kontrollen in und an Schächten,
— Kontrollen von Förder- und Transporteinrichtungen,
— Pumprevisionen,
— Kontrollen der Brand- und Explosionsschutzanlagen,
— Kontrollen von elektrotechnischen bzw. maschinentechnischen Anlagen.
Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur (Büros, Kauen, Lampenstuben, Sozialräume, Lagerplätze usw.)
Durchführung maschinentechnischer Planungen.
Teilweise Materialbeschaffung und Bewirtschaftung für alle Materialien, die nicht dauerhaft verbaut werden (z. B. Hilfs- und Betriebsstoffe).
Die Los 1 betreffenden 9 Wasserhaltungsstandorte unterliegen der Bergaufsicht.
Die detaillierten Anforderungen sind der jeweiligen Leistungsbeschreibung zu entnehmen. Die RAG beabsichtigt, ihre im Eigenbestand befindlichen Winden dem Auftragnehmer beizustellen.
Der Übergang der Aufgaben wird durch die RAG begleitet. Von den Bietern ist sowohl ein Übernahmekonzept als auch ein Betreiberkonzept zu erstellen. Vorgaben für das Betreiber- und Übernahmekonzept finden sich in den Vergabeunterlagen. Auf die Ziffer VI.3) Zusätzliche Angaben wird hingewiesen.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium, und alle Kriterien werden nur in den Auftragsunterlagen genannt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert ohne MwSt: EUR 135 000 000 💰
Dauer
Datum des Beginns: 2020-01-01 📅
Datum des Endes: 2024-12-31 📅
2️⃣ Umfang der Beschaffung
Titel: Schachtumbaumaßnahmen und begleitende Maßnahmen – Saarland
Titel
Los-Identifikationsnummer: 2
Beschreibung
Ort der Leistung: Saarland🏙️
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Saarland
Beschreibung der Beschaffung:
“RAG ist traditionell im Bereich des Steinkohlenbergbaus tätig. Nach Einstellung der Steinkohlenförderung im Jahr 2018 nach über 150 Jahren...”
Beschreibung der Beschaffung
RAG ist traditionell im Bereich des Steinkohlenbergbaus tätig. Nach Einstellung der Steinkohlenförderung im Jahr 2018 nach über 150 Jahren Steinkohlenbergbau hat RAG langfristig die Verantwortung für die Bearbeitung der sogenannten Ewigkeitsaufgaben und der endlichen Aufgaben für ihre Bergbauregionen übernommen. Bei den Ewigkeitsaufgaben handelt es sich um die Bearbeitung von Bergbaufolgen, die auf unabsehbare Zeit technische und logistische Maßnahmen erfordern. Hierzu zählen die Grubenwasserhaltung, Poldermaßnahmen über Tage sowie die Grundwasserreinigung an einigen ehemaligen Kokereistandorten und das Grundwassermonitoring an kontaminierten Standorten.
Die Grubenwasserhaltung ist für RAG von besonderer Bedeutung. Bei dem Grubenwasser handelt es sich um Regenwasser, das entlang der Gesteinsschichten durch Klüfte versickert, sich hierbei mit Salzen und anderen Mineralien anreichert und in den untertägigen Strecken und Streben sammelt. Da das Grubenwasser keine Trinkwasserqualität besitzt, ist es erforderlich, den Kontakt mit trinkwasserführenden Schichten zu verhindern. RAG hat hierzu für ihre Bergbauregionen an Ruhr und Saar Grubenwasserkonzepte entwickelt. Der Trinkwasser- und Umweltschutz hat dabei oberste Priorität.
Das Grubenwasserkonzept sieht den Umbau der Wasserhaltungsstandorte zu Brunnenwasserhaltungen vor. Hierzu sollen in die Schächte, die von RAG ansonsten mit Beton verfüllt werden, durch sog. Hüllrohre oder Kletterschalungen Tauchpumpen von über Tage bis in das wasserführende Niveau hinabgelassen und der Grubenwasserstand reguliert werden.
Zur Umsetzung dieses Konzeptes hat RAG im Rahmen eines EU-weiten Ausschreibungsverfahrens Schachtumbaumaßnahmen einschließlich begleitender Maßnahmen für die von ihr betriebenen Schachtanlagen ausgeschrieben.
Dieses Los betrifft:
Los 2: Schachtumbaumaßnahmen einschließlich begleitender Maßnahmen für den Grubenwasserhaltungs-Standort im Saarland (1 Wasserhaltungsstandort).
Das Los beinhalten insbesondere, aber nicht abschließend:
Durchführung von Umbauprojekten an Schächten (vorbereitende Arbeiten zur Schachtverfüllung, Einbau von Hüllrohren, Einbau von Kletterschalungen, begleitende Arbeiten bei der Schachtverfüllung).
Durchführung von Instandhaltungsarbeiten an den Schächten auf Abruf über und unter Tage.
Durchführung von Basisleistungen über und unter Tage, die als regelmäßig wiederkehrende Arbeiten zum Betreiben eines Wasserhaltungsstandortes erforderlich sind. Hierzu gehören:
— Kontrollen in und an Schächten,
— Kontrollen von Förder- und Transporteinrichtungen,
— Pumprevisionen,
— Kontrollen der Brand- und Explosionsschutzanlagen,
— Kontrollen von elektrotechnischen bzw. maschinentechnischen Anlagen.
Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur (Büros, Kauen, Lampenstuben, Sozialräume, Lagerplätze usw.).
Durchführung maschinentechnischer Planungen.
Teilweise Materialbeschaffung und Bewirtschaftung für alle Materialien, die nicht dauerhaft verbaut werden (z. B. Hilfs- und Betriebsstoffe).
Der Wasserhaltungsstandort betreffend Los 2 unterliegt ebenfalls der Bergaufsicht.
Die detaillierten Anforderungen sind der jeweiligen Leistungsbeschreibung zu entnehmen. Die RAG beabsichtigt, ihre im Eigenbestand befindlichen Winden dem Auftragnehmer beizustellen.
Der Übergang der Aufgaben wird durch die RAG begleitet. Von den Bietern ist sowohl ein Übernahmekonzept als auch ein Betreiberkonzept zu erstellen. Vorgaben für das Betreiber- und Übernahmekonzept finden sich in den Vergabeunterlagen. Auf die Ziffer VI.3) Zusätzliche Angaben wird hingewiesen.
Mehr anzeigen Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert ohne MwSt: EUR 15 000 000 💰
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“Alle Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen; fehlende Nachweise und Erklärungen können vom Auftraggeber nachgefordert werden....”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
Alle Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen; fehlende Nachweise und Erklärungen können vom Auftraggeber nachgefordert werden. Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich vor, noch vor Zuschlagserteilung Nachweise der zuständigen Stellen zu verlangen, die bestätigen, dass die gemachten Erklärungen und Nachweise wahrheitsgemäß abgegeben/eingereicht worden sind. Die unter Ziffer III.1.1) geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber und bei Bewerbergemeinschaften jeweils von allen Mitgliedern vorzulegen. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen, was durch eine beglaubigte Übersetzung geschehen muss.
Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind erforderlich:
Soweit zutreffend: Bewerbergemeinschaftserklärung. Hierfür ist das Formular I „Erklärung der Bewerber-/Bietergemeinschaft“ zu verwenden.
Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB. Diese Erklärungen können durch die Abgabe des den Vergabeunterlagen beigefügten Formulars II „Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaftsmitglieder“ erbracht werden.
Aktueller Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Herkunftslandes.
Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG. Hierfür ist das Formular III „Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG“ zu verwenden.
Eigenerklärung zum Unternehmen mit Aussagen zu: Hauptsitz des Unternehmens, Gründungsjahr, Gesellschafter/ggf. Konzernzugehörigkeit, Standorte, von denen aus der Auftraggeber betreut werden soll, Anzahl der im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitskräfte insgesamt (Darstellung der Hierarchieebenen, Organigramm). Hierfür ist das Formular IV „Eigenerklärung zum Unternehmen“ zu verwenden.
Ein kaufmännischer Projektleiter und ein technischer Projektleiter müssen benannt werden. Bei Personenidentität ist ein Stellvertreter zu benennen. Die Personen müssen uneingeschränkt der deutschen Sprache in Wort und Schrift mächtig sein. Hierzu ist das Formular V zu verwenden.
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Die unter Ziffer III.1.2) geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber bzw. einer Bewerbergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Die unter Ziffer III.1.2) geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber bzw. einer Bewerbergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen; fehlende Nachweise und Erklärungen können vom Auftraggeber nachgefordert werden. Im Übrigen gilt das unter Ziffer III.1.1 ausgeführte. Geforderte Erklärungen/Nachweise sind:
Eigenerklärung, dass der Bewerber eine Betriebshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen in Höhe von 20 Mio. EUR für Personenschäden, 10 Mio. EUR für Sachschäden und 10 Mio. EUR für Vermögensschäden hat bzw. im Auftragsfall unverzüglich abschließen wird. Hierzu ist das Formular VI „Erklärung zu der Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung“ zu verwenden.
Eigenerklärung über den Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren und über den Umsatz im Bereich der ausgeschriebenen Aufgabenbereiche (Betrieb, Instandhaltung und Arbeiten in vertikalen Schächten). Hierzu ist das Formular VII „Erklärung zum Gesamtumsatz und zu den vergleichbaren Umsätzen“ zu verwenden.
“Ein Mindestgesamtumsatz im Hinblick auf Los 1 (NRW) von 5 Mio. EUR der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss im Mittel erreicht oder überschritten...”
Ein Mindestgesamtumsatz im Hinblick auf Los 1 (NRW) von 5 Mio. EUR der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss im Mittel erreicht oder überschritten worden sein.
Ein Mindestgesamtumsatz im Hinblick auf Los 2 (Saar) von 1 Mio. EUR der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss im Mittel erreicht oder überschritten worden sein.
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Die unter Ziffer III.1.3) geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber bzw. einer Bewerbergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Die unter Ziffer III.1.3) geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber bzw. einer Bewerbergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen; fehlende Nachweise und Erklärungen können vom Auftraggeber nachgefordert werden. Im Übrigen gilt das unter Ziffer III.1.1 Ausgeführte.
Es sind mindestens 3 Eigenerklärungen über Referenzen des sich bewerbenden Unternehmens vorzulegen betreffend die Erbringung von Arbeiten in vertikalen Schächten von mindestens 150 Meter Teufe. Hierzu ist das Formular VIII zu verwenden.
Es ist mindestens 1 Eigenerklärung über Referenzen des kaufmännischen Projektleiters über die kaufmännische Leitung von Projekten mit einem Mindestvolumen von 3 Mio. EUR pro Jahr. Hierzu ist das Formular IX.1 zu verwenden.
Es ist mindestens 1 Eigenerklärung über Referenzen des technischen Projektleiters vorzulegen betreffend die technische Leitung von Projekten im Bergbau. Die benannte Referenz muss im Rahmen von Los 1 (NRW) die Betreuung eines Mitarbeitervolumens von 35 Personen umfassen und im Rahmen von Los 2 (Saarland) muss die benannte Referenz die Betreuung von mindestens 10 Personen umfassen. Hierzu ist das Formular IX.2 zu verwenden.
Mehr anzeigen Bedingungen für die Teilnahme
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten):
“Die Referenz des vorgesehenen kaufmännischen Projektleiters muss die Leitung von Projekten mit einem Mindestvolumen von 3 Mio. EUR pro Jahr...”
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten)
Die Referenz des vorgesehenen kaufmännischen Projektleiters muss die Leitung von Projekten mit einem Mindestvolumen von 3 Mio. EUR pro Jahr belegen.
Hinsichtlich Los 1 (NRW) muss das durch den technischen Projektleiter im benannten Referenzprojekt betreute Mitarbeitervolumen mindestens 35 Personen umfassen.
Hinsichtlich Los 2 (Saarland) muss das durch den technischen Projektleiter im benannten Referenzprojekt betreute Mitarbeitervolumen mindestens 10 Personen umfassen.
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Geforderte Kautionen und Garantien:
“Eine Bürgschaft bezüglich des Gesamtsozialversicherungsbeitrages und eine Vertragserfüllungsbürgschaft sind gefordert. Die jeweiligen Summen hat der Bieter...”
Geforderte Kautionen und Garantien
Eine Bürgschaft bezüglich des Gesamtsozialversicherungsbeitrages und eine Vertragserfüllungsbürgschaft sind gefordert. Die jeweiligen Summen hat der Bieter vorzuschlagen. Siehe Vertragsentwurf.
Mehr anzeigen Informationen über das für die Ausführung des Auftrags zuständige Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der mit der Ausführung des Auftrags betrauten Mitarbeiter
Verfahren Art des Verfahrens
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2019-07-29
12:00 📅
Voraussichtliches Datum der Versendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe oder zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 2019-08-13 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Das Angebot muss gültig sein bis: 2020-03-20 📅
“1) Das vom Auftraggeber durchgeführte Verfahren ist ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb in Anlehnung an die SektVO. Die...”
1) Das vom Auftraggeber durchgeführte Verfahren ist ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb in Anlehnung an die SektVO. Die vergaberechtlichen Grundsätze der Transparenz des Verfahrens und der Gleichbehandlung aller Bewerber und Bieter werden im gesamten Verfahren streng beachtet;
2) Diese Bekanntmachung leitet den vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb ein. Für den Teilnahmewettbewerb hat der Auftraggeber eine Unterlage gefertigt, die aus weiteren Informationen besteht und Formulare enthält, die zur Einreichung des Teilnahmeantrags dienen sollen;
3) Es findet eine Besichtigung aller Standorte in der 34. KW 2019 statt. Die Befahrung dauert 5 Tage. Die Bieter haben mit ihrem Teilnahmeantrag ihre Teilnahmeabsicht mitzuteilen. Maximal 4 Personen je Bieter dürfen teilnehmen und sind zusammen mit Konfessionsgröße/Schuhgröße mitzuteilen.
4) Die für den Teilnahmeantrag erforderlichen Formulare und Vordrucke (siehe Ziff. III.1) können unter
https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/72e15384-fb44-47e6-b197-1a54b1780da5 heruntergeladen werden;
5) Ein Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft kann andere Unternehmen als Unterauftragnehmer und/oder Eignungsverleiher einsetzen. Diese sind im Teilnahmeantrag unter Verwendung von Formular X. zu benennen. Im Hinblick auf die Einreichung zusätzlicher Unterlagen sind 3 Fälle zu unterscheiden:
Fall 1: Für die Benennung eines Unterauftragnehmers ohne Eignungsleihe hat der Bewerber zusätzlich für jeden Unterauftragnehmer einzureichen: die zum Nachweis der Zuverlässigkeit und Gesetzestreue des Unterauftragnehmers unter Abschnitt III.1.1 der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen allesamt.
Fall 2: Für die Benennung eines Unternehmens als Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe bezogen auf die technische oder berufliche Leistungsfähigkeit hat der Bewerber zusätzlich einzureichen:
(I) die unter Abschnitt III.1.3 der EU-weiten Bekanntmachung bezeichneten Unterlagen für diesen Dritten in dem Umfang, in dem sich der Bewerber auf die Kapazitäten des Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit beruft,
(II) die unter Abschnitt III.1.1 der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen jeweils allesamt auch von diesem benannten Dritten,
(III) eine Verpflichtungserklärung von dem Unterauftragnehmer unter Verwendung von Formular XI.
Fall 3: Für die Benennung eines Unternehmens als Eignungsverleiher bezogen auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit hat der Bewerber zusätzlich einzureichen:
(I) Formular VII gemäß Abschnitt III.1.2 der EU-weiten Bekanntmachung,
(II) die unter Abschnitt III.1.1 der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen jeweils allesamt von dem Eignungsverleiher,
(III) eine Verpflichtungserklärung von dem Unterauftragnehmer unter Verwendung von Formular XII.
(Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen nicht nur ein selbständiges, von dem Bewerber rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein konzernverbundenes/-angehöriges Unternehmen zu verstehen ist.)
6) Der Auftraggeber ist im Rahmen des Vergabeverfahrens gehalten, personenbezogene Daten zu erheben und zu verarbeiten. Es ist daher von jedem Teilnehmer an dem Vergabeverfahren eine entsprechende Einwilligung einzuholen und ihn über die Verarbeitung zu informieren. Hierzu ist das Formular XIII zu verwenden.
7) Die Teilnahmeanträge sind bis zum 29.7.2019, 12.00 Uhr über die Vergabeplattform https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/72e15384-fb44-47e6-b197-1a54b1780da5 einzureichen.
8) Weitere Hinweise zum Teilnahmewettbewerb finden sich in dem Dokument „Bedingungen für Teilnahmewettbewerb“, das unter https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/72e15384-fb44-47e6-b197-1a54b1780da5 heruntergeladen werden kann;
9) Auskunftsersuchen des Interessenten/Bewerbers zum Teilnahmewettbewerb ebenso wie über das spätere Verhandlungsverfahren sind ausschließlich über die Vergabeplattform zu richten.
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2514110📞
E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de📧
Fax: +49 25182525 📠
URL: http://www.bezreg-muenster.de🌏 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB muss ein Nachprüfungsantrag spätestens 15 Kalendertage nach Ein-gang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB muss ein Nachprüfungsantrag spätestens 15 Kalendertage nach Ein-gang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingelegt werden. Nach Ablauf dieser Frist ist der Antrag unzulässig.
Mehr anzeigen Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2514110📞
E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de📧
Fax: +49 25182525 📠
URL: http://www.bezreg-muenster.de🌏
Quelle: OJS 2019/S 125-306814 (2019-06-28)
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung: Siehe II.2.4).
Informationen über Lose
Dieser Vertrag ist in Lose unterteilt ✅ Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“RAG ist traditionell im Bereich des Steinkohlenbergbaus tätig. Nach Einstellung der Steinkohlenförderung im Jahr 2018 nach über 150 Jahren...”
Beschreibung der Beschaffung
RAG ist traditionell im Bereich des Steinkohlenbergbaus tätig. Nach Einstellung der Steinkohlenförderung im Jahr 2018 nach über 150 Jahren Steinkohlenbergbau hat RAG langfristig die Verantwortung für die Bearbeitung der sogenannten Ewigkeitsaufgaben und der endlichen Aufgaben für ihre Bergbauregionen übernommen. Bei den Ewigkeitsaufgaben handelt es sich um die Bearbeitung von Bergbaufolgen, die auf unabsehbare Zeit technische und logistische Maßnahmen erfordern. Hierzu zählen die Grubenwasserhaltung, Poldermaßnahmen über Tage sowie die Grundwasserreinigung an einigen ehemaligen Kokereistandorten und das Grundwassermonitoring an kontaminierten Standorten.
Die Grubenwasserhaltung ist für RAG von besonderer Bedeutung. Bei dem Grubenwasser handelt es sich um Regenwasser, das entlang der Gesteinsschichten durch Klüfte versickert, sich hierbei mit Salzen und anderen Mineralien anreichert und in den untertägigen Strecken und Streben sammelt. Da das Grubenwasser keine Trinkwasserqualität besitzt, ist es erforderlich, den Kontakt mit trinkwasserführenden Schichten zu verhindern. RAG hat hierzu für ihre Bergbauregionen an Ruhr und Saar Grubenwasserkonzepte entwickelt. Der Trinkwasser- und Umweltschutz hat dabei oberste Priorität.
Das Grubenwasserkonzept sieht den Umbau der Wasserhaltungsstandorte zu Brunnenwasserhaltungen vor. Hierzu sollen in die Schächte, die von RAG ansonsten mit Beton verfüllt werden, durch sog. Hüllrohre oder Kletterschalungen Tauchpumpen von über Tage bis in das wasserführende Niveau hinabgelassen und der Grubenwasserstand reguliert werden.
Zur Umsetzung dieses Konzeptes hat RAG im Rahmen eines EU-weiten Ausschreibungsverfahrens Schachtumbaumaßnahmen einschließlich begleitender Maßnahmen für die von ihr betriebenen Schachtanlagen
Ausgeschrieben. Dieses Los betrifft:
Los 1: Schachtumbaumaßnahmen einschließlich begleitender Maßnahmen für die Grubenwasserhaltungs-Standorte in Nordrhein-Westfalen (9 Wasserhaltungsstandorte)
Das Los beinhalten insbesondere, aber nicht abschließend:
Durchführung von Umbauprojekten an Schächten (vorbereitende Arbeiten zur Schachtverfüllung, Einbau von Hüllrohren, Einbau von Kletterschalungen, begleitende Arbeiten bei der Schachtverfüllung).
Durchführung von Instandhaltungsarbeiten an den Schächten auf Abruf über und unter Tage.
Durchführung von Basisleistungen über und unter Tage, die als regelmäßig wiederkehrende Arbeiten zum Betreiben eines Wasserhaltungsstandortes erforderlich sind. Hierzu gehören:
— Kontrollen in und an Schächten;
— Kontrollen von Förder- und Transporteinrichtungen;
— Pumprevisionen;
— Kontrollen der Brand- und Explosionsschutzanlagen;
— Kontrollen von elektrotechnischen bzw. maschinentechnischen Anlagen.
Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur (Büros, Kauen, Lampenstuben, Sozialräume, Lagerplätze usw.)
Durchführung maschinentechnischer Planungen.
Teilweise Materialbeschaffung und Bewirtschaftung für alle Materialien, die nicht dauerhaft verbaut werden (z. B. Hilfs- und Betriebsstoffe).
Die Los 1 betreffenden 9 Wasserhaltungsstandorte unterliegen der Bergaufsicht.
Die detaillierten Anforderungen sind der jeweiligen Leistungsbeschreibung zu entnehmen. Die RAG beabsichtigt, ihre im Eigenbestand befindlichen Winden dem Auftragnehmer beizustellen.
Der Übergang der Aufgaben wird durch die RAG begleitet. Von den Bietern ist sowohl ein Übernahmekonzept als auch ein Betreiberkonzept zu erstellen. Vorgaben für das Betreiber- und Übernahmekonzept finden sich in den Vergabeunterlagen. Auf die Ziffer VI.3) Zusätzliche Angaben wird hingewiesen.
Mehr anzeigen
Beschreibung der Beschaffung:
“RAG ist traditionell im Bereich des Steinkohlenbergbaus tätig. Nach Einstellung der Steinkohlenförderung im Jahr 2018 nach über 150 Jahren...”
Beschreibung der Beschaffung
RAG ist traditionell im Bereich des Steinkohlenbergbaus tätig. Nach Einstellung der Steinkohlenförderung im Jahr 2018 nach über 150 Jahren Steinkohlenbergbau hat RAG langfristig die Verantwortung für die Bearbeitung der sogenannten Ewigkeitsaufgaben und der endlichen Aufgaben für ihre Bergbauregionen übernommen. Bei den Ewigkeitsaufgaben handelt es sich um die Bearbeitung von Bergbaufolgen, die auf unabsehbare Zeit technische und logistische Maßnahmen erfordern. Hierzu zählen die Grubenwasserhaltung, Poldermaßnahmen über Tage sowie die Grundwasserreinigung an einigen ehemaligen Kokereistandorten und das Grundwassermonitoring an kontaminierten Standorten.
Die Grubenwasserhaltung ist für RAG von besonderer Bedeutung. Bei dem Grubenwasser handelt es sich um Regenwasser, das entlang der Gesteinsschichten durch Klüfte versickert, sich hierbei mit Salzen und anderen Mineralien anreichert und in den untertägigen Strecken und Streben sammelt. Da das Grubenwasser keine Trinkwasserqualität besitzt, ist es erforderlich, den Kontakt mit trinkwasserführenden Schichten zu verhindern. RAG hat hierzu für ihre Bergbauregionen an Ruhr und Saar Grubenwasserkonzepte entwickelt. Der Trinkwasser- und Umweltschutz hat dabei oberste Priorität.
Das Grubenwasserkonzept sieht den Umbau der Wasserhaltungsstandorte zu Brunnenwasserhaltungen vor. Hierzu sollen in die Schächte, die von RAG ansonsten mit Beton verfüllt werden, durch sog. Hüllrohre oder Kletterschalungen Tauchpumpen von über Tage bis in das wasserführende Niveau hinabgelassen und der Grubenwasserstand reguliert werden.
Zur Umsetzung dieses Konzeptes hat RAG im Rahmen eines EU-weiten Ausschreibungsverfahrens Schachtumbaumaßnahmen einschließlich begleitender Maßnahmen für die von ihr betriebenen Schachtanlagen
Ausgeschrieben.
Dieses Los betrifft:
Los 2: Schachtumbaumaßnahmen einschließlich begleitender Maßnahmen für den Grubenwasserhaltungs-Standort im Saarland (1 Wasserhaltungsstandort). Das Los beinhalten insbesondere, aber nicht abschließend:
Durchführung von Umbauprojekten an Schächten (vorbereitende Arbeiten zur Schachtverfüllung, Einbau von Hüllrohren, Einbau von Kletterschalungen, begleitende Arbeiten bei der Schachtverfüllung).
Durchführung von Instandhaltungsarbeiten an den Schächten auf Abruf über und unter Tage.
Durchführung von Basisleistungen über und unter Tage, die als regelmäßig wiederkehrende Arbeiten zum Betreiben eines Wasserhaltungsstandortes erforderlich sind. Hierzu gehören:
— Kontrollen in und an Schächten;
— Kontrollen von Förder- und Transporteinrichtungen;
— Pumprevisionen;
— Kontrollen der Brand- und Explosionsschutzanlagen;
— Kontrollen von elektrotechnischen bzw. maschinentechnischen Anlagen.
Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur (Büros, Kauen, Lampenstuben, Sozialräume, Lagerplätze usw.). Durchführung maschinentechnischer Planungen.Teilweise Materialbeschaffung und Bewirtschaftung für alle Materialien, die nicht dauerhaft verbaut werden (z. B. Hilfs- und Betriebsstoffe). Der Wasserhaltungsstandort betreffend Los 2 unterliegt ebenfalls der Bergaufsicht.
Verfahren Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2019/S 125-306814
Auftragsvergabe
1️⃣
Los-Identifikationsnummer: 1
Titel: Schachtumbaumaßnahmen und begleitende Maßnahmen – NRW
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-04-01 📅
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: THYSSEN SCHACHTBAU GmbH
Postort: Mülheim an der Ruhr
Land: Deutschland 🇩🇪
Region: Mülheim an der Ruhr, Kreisfreie Stadt🏙️
Der Auftragnehmer ist ein KMU
2️⃣
Los-Identifikationsnummer: 2
Titel: Schachtumbaumaßnahmen und begleitende Maßnahmen – Saarland
Informationen über Ausschreibungen
Der Auftrag wurde an eine Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern vergeben ✅ Name und Anschrift des Auftragnehmers
Region: Essen, Kreisfreie Stadt🏙️
Name: STEAG Technischer Service GmbH
Postort: Saarbrücken
Region: Saarland🏙️
Ergänzende Informationen Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen.
(2) Verstöße gegen...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen.
(2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
(3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
(4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2020/S 090-215511 (2020-05-06)