Schluesselloses Hauszugangssystem

Gesobau AG

Der Geschäftsbereich 1 der Gesobau AG möchte die Hauseingangstüren der Streubesitz-Bestände im Kundencenter 3 (Reinickendorf, Wedding, Charlottenburg-Wilmersdorf) mit einem schlüssel losen Zutrittskontrollsystem ausstatten lassen.
Ziel ist es die herkömmliche analoge Schließanlage um eine digitale Zutrittskontrolle zu erweitern, um den Mitarbeitern und externen Dienstleister effizienter den Zutritt zu ermöglichen. Die Investition dieser elektronischen Erweiterung an 711 Hauseingangstüren trägt der Auftragnehmer zu 100 %.
Der Zugang mittels vorhandener Schließanlage mit herkömmlichen (analogen) Schlüsseln soll weiterhin für alle Mieter*innen unbeeinträchtigt erhalten bleiben.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-08-22. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-07-09.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-07-09 Auftragsbekanntmachung
2019-10-21 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-07-09)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Automatische Zugangskontrolle
Referenznummer: Div-1-1743
Kurze Beschreibung:
Der Geschäftsbereich 1 der Gesobau AG möchte die Hauseingangstüren der Streubesitz-Bestände im Kundencenter 3 (Reinickendorf, Wedding, Charlottenburg-Wilmersdorf) mit einem schlüssel losen Zutrittskontrollsystem ausstatten lassen. Ziel ist es die herkömmliche analoge Schließanlage um eine digitale Zutrittskontrolle zu erweitern, um den Mitarbeitern und externen Dienstleister effizienter den Zutritt zu ermöglichen. Die Investition dieser elektronischen Erweiterung an 711 Hauseingangstüren trägt der Auftragnehmer zu 100 %. Der Zugang mittels vorhandener Schließanlage mit herkömmlichen (analogen) Schlüsseln soll weiterhin für alle Mieter*innen unbeeinträchtigt erhalten bleiben.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Automatische Zugangskontrolle 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Automatische Zugangskontrolle 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gesobau AG
Postanschrift: Wilhelmsruher Damm 142
Postleitzahl: 13439
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.gesobau.de 🌏
E-Mail: martin.tschaepe@gesobau.de 📧
Telefon: +49 304073-1777 📞
Fax: +49 304073-1788 📠
URL der Dokumente: https://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/ 🌏
URL der Teilnahme: http://www.berlin.de/vergabeplattform 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-07-09 📅
Einreichungsfrist: 2019-08-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-07-11 📅
Datum des Beginns: 2020-01-01 📅
Datum des Endes: 2029-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 132-324341
ABl. S-Ausgabe: 132
Zusätzliche Informationen
Bieter sind im Öffnungsverfahren nicht zugelassen.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Geschäftsbereich 1 der Gesobau AG möchte die Hauseingangstüren der Streubesitz-Bestände im Kundencenter 3 (Reinickendorf, Wedding, Charlottenburg-Wilmersdorf) mit einem schlüssel losen Zutrittskontrollsystem ausstatten lassen.
Ziel ist es die herkömmliche analoge Schließanlage um eine digitale Zutrittskontrolle zu erweitern, um den Mitarbeitern und externen Dienstleister effizienter den Zutritt zu ermöglichen. Die Investition dieser elektronischen Erweiterung an 711 Hauseingangstüren trägt der Auftragnehmer zu 100 %.
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Der Zugang mittels vorhandener Schließanlage mit herkömmlichen (analogen) Schlüsseln soll weiterhin für alle Mieter*innen unbeeinträchtigt erhalten bleiben.
— Bewirtschaftung Hauseingangstüren, inkl. Service und Wartung der verbauten Technik, inkl. Nutzung der Verwaltungsplattform, inkl. Smartphone-App – ca. 711 Stück,
— Bereitstellung von Leer-WE Einbausets – ca. 50 Stück,
— Bewirtschaftung Leer-WE Einbausets, inkl. Service und Wartung der verbauten Technik, inkl. Nutzung der Verwaltungsplattform, inkl. Smartphone-App – ca. 50 Stück,
— Bereitstellung Gästewohnungseingangstüren Sets – ca. 7 Stück,
— Bewirtschaftung Gästewohnungseingangstüren Sets, inkl. Service und Wartung der verbauten Technik, inkl. Nutzung der Verwaltungsplattform, inkl. Smartphone-App – ca. 7 Stück,
— Bereitstellung Schlüsselsafe – ca. 68 Stück,
— Bewirtschaftung Schlüsselsafe, inkl. Service und Wartung der verbauten Technik, inkl. Nutzung der Verwaltungsplattform, inkl. Smartphone-App – ca. 68 Stück,
— Bereitstellung von Transpondern – ca. 75 Stück,
— Bewirtschaftung von Transpondern, inkl. Service und Wartung – ca. 75 Stück.
Beschreibung der Verlängerungen:
Danach verlängert sich der Vertrag um jeweils ein Jahr, wenn er nicht mit einer Frist von 3 Monaten zum Jahresende gekündigt wird.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1) Die Befähigung zur Berufsausübung ist durch Eintragung in das Präqualifikationsverzeichnis oder durch Eintragung in das Unternehmer- und Lieferantenverzeichnis (ULV) bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung oder durch Eigenerklärungen gemäß Formblätter Eigenerklärung zur Eignung I, II und III der GESOBAU AG (sind den Vergabeunterlagen beigefügt) nachzuweisen. Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) kann als vorläufiger Nachweis zur Eignung eingereicht werden. Gelangt das Angebot eines Bieters, der in die engere Wahl, hat der Bieter nach Aufforderung der Vergabestelle unverzüglich entsprechende Bescheinigungen zu den Eigenerklärungen vorzulegen.
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Durch ausländische Unternehmen sind gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes in beglaubigter deutscher Übersetzung vorzulegen.
Stützt sich ein Bieter zum Nachweis seiner Eignung auf andere Unternehmen, ist die Eignung dieses Unternehmens (durch Nachweis der Eintragung im Präqualifikationsverzeichnis, durch Nachweis der Eintragung im ULV, durch Eigenerklärung gemäß Formblätter I, II und III oder durch Vorlage der EEE) nachzuweisen. Der Bieter hat nachzuweisen, dass ihm die Kapazitäten der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen. Eine Inanspruchnahme der Kapazitäten anderer Unternehmern für die berufliche Leistungsfähigkeit (wie Ausbildungs- und Befähigungsnachweise) oder für die einschlägige berufliche Erfahrung ist nur möglich, wenn diese Unternehmen die Leistungen ausführen, für die diese Kapazitäten benötigt werden. Gemäß § 47 Abs. 2 VgV hat der Bieter die Möglichkeit, andere Unternehmen, deren Kapazitäten der Bieter in Anspruch genommen hat, einmal zu ersetzen, wenn dieses Unternehmen einschlägige Eignungsanforderungen nicht erfüllt oder bei dem Unternehmen Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB vorliegen;
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2) Eigenerklärung gemäß Formblatt „Eigenerklärung Zuverlässigkeit" der GESOBAU AG (siehe Verdingungsunterlagen).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
3) Nachweis einer bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssumme von 5,0 Mio. EUR für Personenschäden, mind. 3 Mio. EUR für Sachschäden inkl. Umweltschäden und mind. 100 000 EUR für Schlüsselverlust. Haftungsgesamtsumme bei mehreren Inanspruchnahme fällen mind. 10 Mio. EUR jährlich. Ersatzweise wird die Bestätigung zur Erweiterung der vorhandenen Versicherung bei Auftragsübernahme akzeptiert;
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4) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bieters in den abgeschlossenen Geschäftsjahren 2016, 2017 und 2018;
5) Erklärung über den Umsatz des Bieters bezüglich der besonderen Leistungsart „Schlüssel lose Hauszugangssysteme" (einzutragen unter „davon vergleichbare Leistungen“ im Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung II“) in den abgeschlossenen Geschäftsjahren 2016, 2017 und 2018.
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Für die geforderten Angaben der Punkte 4) und 5) ist ein Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung II“ den Verdingungsunterlagen beigefügt. Es ist zwingend zu verwenden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
6) Erklärung über die Zahl der im Unternehmen in den abgeschlossenen Geschäftsjahren 2016, 2017 und 2018 jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, unterteilt in Leitungspersonal, gewerblich Angestellte und sonstige Angestellte.
Für die geforderten Angaben des Punktes 6) ist ein Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung II" den Verdingungsunterlagen beigefügt. Es ist zwingend zu verwenden.
7) Referenzliste über ähnliche Leistungen (Betreibung schlüssel loser Zugangssysteme) in vergleichbarer Größenordnung, welche im Zeitraum 1.1.2016 bis zur Angebotseröffnung erbracht wurden bzw. gegenwärtig erbracht werden. Laufende Verträge müssen mindestens seit 1 Jahr bestehen.
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Für die geforderten Angaben des Punktes 7) ist das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung III“ den Verdingungsunterlagen beigefügt. Es ist zwingend zu verwenden.
Mindeststandards:
Zu 6) Als Mindestanforderung gilt eine durchschnittliche Anzahl von >= 3 Arbeitskräften in den abgeschlossenen Geschäftsjahren 2016, 2017 und 2018;
Zu 7) Als Mindestanforderung gilt eine vergleichbare ohne Einschränkungen auftragsgemäß ausgeführte Referenz für schlüssel lose Zugangssysteme an mindestens 500 Türen. Die Leistung muss zusammenhängend bei einem Auftraggeber erbracht worden sein bzw. erbracht werden.
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Für die benannte Referenz ist ein entsprechendes Referenzschreiben des Auftraggebers beizubringen. Es ist hierzu das beigefügte Formblatt „Referenzbestätigung“ zu verwenden.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 13:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2019-10-21 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2019-08-22 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 13:00
Zusätzliche Informationen: Bieter sind im Öffnungsverfahren nicht zugelassen.
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Durchführungs- und Qualitätssicherungskonzept
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Refinanzierungskonzept
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Preis (Gewichtung): 60

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Wohnungsbaugesellschaft
Kontakt
Internetadresse: www.gesobau.de 🌏
Dokumente URL: https://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/ 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Bietergemeinschaften sind grundsätzlich zugelassen. Die Mitglieder einer Bietergemeinschaft haften gesamtschuldnerisch und benennen einen Bevollmächtigten Vertreter. Bietergemeinschaften haben eine entsprechende Bietergemeinschaftserklärung (liegt den Vergabeunterlagen bei) vorzulegen;
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2) Anfragen werden nur beantwortet, wenn sie mindestens 6 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist schriftlich oder per Fax, vorzugsweise per E-Mail eingehen. Mündliche/telefonische Anfragen werden nicht beantwortet;
3) Geforderte Bescheinigungen und Nachweise sind von allen Mitgliedern einer Bietergemeinschaft einzureichen;
4) Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz anfordern. Ausländische Bieter haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen;
5) Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, eine eventuelle Eintragung des Bieters im Korruptionsregister des Landes Berlin abfragen;
6) Der Auftraggeber wird auf der Grundlage der EU-Sanktionsverordnungen zur Bekämpfung des Terrorismus und zur Durchsetzung von Embargos (EG) Nr. 881/2002 vom 27.5.2002, 753/2011 vom 1.8.2011 sowie 2580/2001 vom 27.12.2001 eine Abfrage in den Finanz-Sanktionslisten (www.finanz-Sanktionsliste.de/fisalis/jsp/index.jsf) veranlassen;
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7) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen:
Die Teilnahme am Vergabeverfahren und der Erhalt der Vergabeunterlagen sind über die Vergabeplattform des Landes Berlin unter: www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen möglich. Die Vergabeunterlagen werden gemäß § 47 VgV Abs. 1 ab dem Tag der Veröffentlichung einer Auftragsbekanntmachung oder dem Tag der Aufforderung zur Interessenbestätigung unentgeltlich und vollständig als pdf-Dokumente auf der Plattform angeboten.
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Die Einreichung/Abgabe der Angebote kann mit einer fortgeschrittenen elektronischen Signatur (Software-Zertifikat) oder mit einer qualifizierten elektronischen Signatur (Signaturkarte) oder elektronisch in Textform über die Vergabeplattform des Landes Berlin erfolgen. Für den Erhalt der elektronisch bearbeitbaren Vergabeunterlagen ist eine einmalige, kostenlose Registrierung auf der Internetseite http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/registrierung-firma/ notwendig, soweit der Bieter nicht bereits registriert ist. Nach der erfolgreichen Registrierung kann mit dem selbst vergebenen Benutzer-Login die sofortige Nutzung der Funktionen wie der Download der Unterlagen und die Einstellung elektronischer Angebote erfolgen.
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Die Angebotsabgabe zu dieser Ausschreibung ist nur in elektronischer Form zulässig! Schriftlich eingereichte Angebote werden ausgeschlossen!
Bitte beachten Sie, dass alle Bieter eigenverantwortlich die weitere Entwicklung zum Verfahren wie z. B. die Ergänzung oder Änderung der Vergabeunterlagen und die Einstellung von beantworteten Bieterfragen durch selbstständige Einsicht verfolgen müssen. Einzusehen unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer richtet sich unter anderem nach der Regelung des § 160 GWB. Gemäß § 160 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Gemäß § 160 Abs. 2 GWB ist antragsbefugt jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Gemäß § 160 Abs.3 Nr. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat. Der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2019/S 132-324341 (2019-07-09)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-10-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Geschäftsbereich 1 der Gesobau AG möchte die Hauseingangstüren der Streubesitz-Bestände im Kundencenter 3 (Reinickendorf, Wedding, Charlottenburg-Wilmersdorf) mit einem schlüssellosen Zutrittskontrollsystem ausstatten lassen. Ziel ist es die herkömmliche analoge Schließanlage um eine digitale Zutrittskontrolle zu erweitern, um den Mitarbeitern und externen Dienstleister effizienter den Zutritt zu ermöglichen. Die Investition dieser elektronischen Erweiterung an 711 Hauseingangstüren trägt der Auftragnehmer zu 100 %. Der Zugang mittels vorhandener Schließanlage mit herkömmlichen (analogen) Schlüsseln soll weiterhin für alle Mieter*innen unbeeinträchtigt erhalten bleiben.
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Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-10-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-10-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 206-502693
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 132-324341
ABl. S-Ausgabe: 206

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Geschäftsbereich 1 der Gesobau AG möchte die Hauseingangstüren der Streubesitz-Bestände im Kundencenter 3 (Reinickendorf, Wedding, Charlottenburg-Wilmersdorf) mit einem schlüssellosen Zutrittskontrollsystem ausstatten lassen.

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-09-18 📅
Name: KIWI.KI GmbH
Postort: Berlin
Land: Deutschland 🇩🇪
Berlin 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer richtet sich unter anderem nach der Regelung des § 160 GWB. Gemäß § 160 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Gemäß § 160 Abs. 2 GWB ist antragsbefugt jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat. Der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2019/S 206-502693 (2019-10-21)